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M -em KreWlatt für bic Kreise Marburg und Kirchhain.
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Vierteljährlicher Bezugspreis: bet oct ExpÄition 2 DL, bet allm Postämtern 2,25 Mk. <ejcl. Bestellgeld).
Jnserttonsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
Reelamen: die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Sonnabend, 18. März 1905.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Jo h. Aug. Koch, UmversitätS-Buchdruckerei Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
40. Jahrg.
Zweites Blatt
Haft (!) liefe man den aus vielen Wunden Blutender wieder frei, obwohl man binnen weniger Minute» den Fehlariff hätte einsehen können! Der so Be handelte, dem obendrein fein Anzua von Säbelhiebe» total zerfetzt war, stellte Strafantrag bei der Staats» anwalt und zwar gegen alle drei Polizeisergeante» wegen Körververletzung im Amte, brachte auch ein» ganze Anzahl Zeugen zur Stelle. Allein seltsam« Weise lehnte die Staatsanwaltschast jedes Einschreite« gegen die Beamten ab, obwohl sie in ihrem Bescheii
BmUermarkt.
** Die größte Talsperre Europas, von Ott; Jntze in der Eifel bei Gemünd erbaut und dazi bestimmt, gegen Ueberschwemmung und Waffer mangel zu schützen, zugleich aber auch die durö den Stau gewonnene Wasserkraft in elektrisch Energie für Kraft und Beleuchtungszwecke um zuwandeln, schildert mit ihrer romantischen Um gebung Paul Hennig in einem hochinteressante! trefflich illustrierten Arftkel, den das neuest
6 Mark. März-Heft 1905. Dret ausgezeichnet! Künstlermonographien enthält dies Heft: Adok Hengeler, Adolf Menzel und Bruno s'a:.r. Di< Nennung dieser Namen allein genügt, die unparteiische Vielseiftgkeit der „Kunst" zu charak- terisieren. Das Hauptinteresse nimmt natürlich der Teil in Anspruch, der Adolf Menzels Gedächtnis gewidmet ist. Was die „Kunst" au? Mar Jordans Jeder über den Altmeister bringt, gehört zum Wertvollsten, was aus Anlaß von dessen Tode geschrieben wurde.
** Aus dem Lande der Dankees bringt das soeben zur Ausgabe gelangte Heft 13 der „Mo- dernen Kunst" (Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 57 — Preis des Heftes 60 Pf.) eine Reih- von lebensvollen, zum Teil farbig reproduzierter „Momentbildern" von E. Sturtevant, die bei Maler selbst mit einer fesselnden Plauderei be gleitet. _____________ ________________
Verantwortlich für die Redakfton:
Dr. Doerkes-Boppard in Marburg.
und geknebelte Weiber (!) unter den Kugeln I besetzen. — Die mit Kirchendienst verbundene eines von einem verroht aussehenden Offizier ev. Schulstelle zu Altenvers soll demnächst neu befehligten Exekutionskommandos. In Transvaal I besetzt werden.
Die Fürstengräber I 1227 SU Otranto, heilig gesprochen am 28. Mai
h i“ ®fc PS?» -« ''Mar Wi, «WB 1904 m «tarn Auf. Don ß Mi ml? sah »Kaiser Wilhelm II. und die bl. Elisabeth":
t »Am 19. November 1231 starb Elisabeth 24
Samt lick? öffprpn'r I Jahre ölt". Im Uebrigen erscheint mir die Um-
neuere^Autoren'^ber^ck^-^^rs auch änderung des Sterbedatums in jüngster Zeit
ZröJ Zeichnen als Sterbetag der müßig, nachdem man als Sterbetag der Heiligen Lr W R ickiuo 1888 n “ über 670 Jahre lang den 19. November bezeich.
^ndE' m der ^tschnst „Hessen- nete; soll doch selbst der Beginn unserer christ-
. „Die Kirche der hl. Elisabeth. Nach vor- I lichen Zeitrechnung nicht einmal mit dem Jahr bech)"am"19^'No^^en"?231 ^^ s^ (Elisa- I der Geburt Christi zusammenfallen, ohne daß es
s1!: November 1231 in ihrer Haus- jemand einsallen dürfte, unsere fetzige Zeitrech- m a uung danach umändern zu wollen. Interessant
pour Erinneruna rerÄr'x?' toare e§ nur zu erfahren, ob Heldmann die Um-
ftorß Elftabetb am 1Q Elisabethkirche" rechnung des Datums nach dem s. Zt. geltenden
Will, Kolbein Mnpm' ubenf0 lulianischen in den heute giftigen gregorianischen
Semßer 1878 Tn £ fleÄn °mr 16 *' Kalender besorgt hat? Vielleicht verschiebt sich M ffldonHhT' - tr ^n^ralversammlung dann das Datum wieder um einiae T'.ae
™ Latsche ®re’Ä Td Auch dariiber, ob sich die Gebeine der hl. E (BerZn®-<n8 ber Elisabeth noch in der Elisabethenkir^ befinden,
r T Qm Novem. herrscht Unklarheit. Landgraf Philipv hatte am
Herrn Freude T 9U- l£,re§ 18 *‘ 1539 frä£> morgens seinen Statthalter
Kavelle des wurden m der Georg von Kolmarsch. Kraft Rau von Holzhaufen
Jn^ dem Stamm bäum"3 * s bt-al6 deigeseht." I und den Superintendenten Adam Kraft in das iS Seffii-lfi <SaeZtZn?aenSneiT 4 deutsche Haus geschickt, um den Landkomtur auf-
1902 seinM hohen Chef der I öu^sdern, in die Elisabethenkirche zu kommen,
^n Jta en überreichte'und kn dZ ®orten °ngekommen, hörte er nun, daß er den
'^EMabeth Tochter ^Könia? And^a uTrfun&e: I berne der Heu,gen dem Auftrage des Landgrafen Ungarn nph 19H7 ^K.onws Andreas II. von I gemäß heraus nehmen und auf das Schloß brin- i’19 November 199/ zu Marburg am I gen könne. Der Landkomtur weigerte sich die-
-bethkirche zu Marborn ••r.n I 8olge zu geben und bat um eine
«Ludwig IV Lando^nZ^ 1221 Z I ^t, bomtt er den Landgrafen persönlich dar-
® ,1V-' Landgrafen von Thüringen und I über sprechen könne Er begab sich waleich auf w«* *«#*•*»««11. ee* I M &Ä w « s™ SÄÄS« I
Ausland.
Grotzbrttaynie«. Vorige Woche wurde ,bie Liste der Kriegsschiffe bekannt gemacht, die fvon dem Admiral Fisher als unbrauchbar auS wer Liste der englischen Flotte gestrichen find. ^Dieses Verzeichnis umfaßt 155 Schiffe und er« liegt großes Aufsehen, denn die Schiffe sind keineswegs alle veraltet. Vier Schlachtschiffe, .die zusammen 2159146 Lstrl. gekostet haben, abgesehen von den Kosten der Reparaturen und Veränderungen, stammen au8 den Jahren 1882 bis 1889. Es find die Schlachtschiffe „Colling- wood", „Conqueror", „Hero" und „Sans Pareil". , .
Vier erstklassige Kreuzer auS dem Jahre 1889, I etn riesiger Herero mit brennender Fackel und deren Bau 1076495 Lstrl. kostete, teilen daS I geschwungenem Assegai die in Flammen und .Schicksal dieser Linienschiffe. Es find dies I Rauch ausgehende Kolonie durcheilt." Die Eng- „Aurora", „Jmmortalitö", „Narciffus" und I länder verstehen ihr koloniales Geschäft, daS „Undaunted". Diese Schiffe find alle erst 16 | muß der Neid ihnen laffen.
Jahre alt. Noch moderner sind die Kreuzer I == ; ■■=■!
2. Klasse, die man zu dem alten Eisen zu werfen I .
beschloffen hat. Sie kosteten 1308404 Lstrl. * . ‘J.1 *’ . . .
und stammen aus den Jahren 1890/1896. Es S±l±,,,CriM0 n<£lri£eIJ’l 0en^6 * n8 18 Und dies die „Andromache", „Apollo", „Jntre- „Ob-rhess. Ztg.- gestattet.)
p,d , „MelampuS", „Naiad", „Pique", „Rain- I Marbura 17 März
«ta;?!?"”•; • Di, ««wm’mZ in
f | r.3- ^af[e' » stammt I absehbarer Zeit verschwinden, denn selbst in un-
fogar aus dem Jahre 1897. Die oben er« I seren Richterkreisen mehren sich die Stimmen,
r a n® ^Iei o^E^lchlffe, vier Kreuzer 1. Klaffe, I welche die Petitionen dieser Beamten für gerecht- ______ ___
le„78 Kreuzer 3. Klaffe sind nebst drei Kanonen- I fertigt erachten. Sehr kommen ihnen dabei die I Fürstentum"Waldeck"umfafetz fiUt^dem 'l. Januar
Voten ,n der Llste der zu streichenden Schiffe I Wünsche des Publikums zustatten, das in dem I 1891 überhaupt bewilligt: 9046 Altersrenten im Ge»
Mtt dem Vermerk versehen: „Von Verhältnis- I Erscheinen des uniformierten Gerichtsvollziehers I sammt-Jahresbetrage von 1243 912.40 Mk., 27 347 In-
Mäßig geringem Gefechtswert." — Ein Glück, I eine Gefährdung seines Kredits erblickt. Aber I „„Gesamt - Jahresbettage von
daß Reichstagsabgeordneter Gröber und Ge« ben Gerichtsvollziehern selbst, besonders den I JahresSttaae^oon ®nn»n®‘S
mcht englische Parlamentarier find, sonst I U"d erföferenen, ift bte! Umform lästig; I Renten mit einem Gesamt - Jahresbetrage von überliefe sie bei dieser „ gemeingefährlichen" I ^r laren, daß es ihnen peinlich fei, wenn sie I 5 420 564.C0 Mk. Hiervon sind nach Berücksichtigung Nottenwirtsckaft -in I öfteren bet Leuten erscheinen müssen, die sie I t™ -----« • - - - ---
Ü a S^udeS Gruseln. als gutsituiert kennen, um z. B. eine Zustellung '
Afrika. Wie England für sich in Afrika I zu bewirken usw. Auf dem Lande habe die Uni- Stimmung macht, davon gibt die „Neue milit.« I form den Nachteil, daß der Gerichtsvollzieher so- polit. Korrespondenz" in folgender verbürgter I fort überall avisiert wird, so daß der Schuldner Erzählung ein nettes Pröbchen: „Bezeichnend I Seit gewinnt, Pfandobjekte bei Seite zu schaffen, für die Art und Weise der proenglischen Agitation I ^efe Beamten vielfach auch Beleidigungen unter den Eingeborenen Afrikas ist ein in den I ausgesetzt find, ist bekannt. Amtsgerichtsrat Wandelgängen des Reichstages zirkulierendes M'itfing plädiert daher in der Deutschen Ju-
farbiges Taschentuch, das? in Manchester berae« rlstenzeitung für Abschaffung der Uniform, so-
ifteUt in Buntdruck eine JRnrte hnn9Tfr4fn I to0^ tm Interesse des Publikums wie auch im
auf der^ Afrika zeigt, I Interesse des Ansehens der Gerichtsvollzieher . m
Ä 9 * * * * * *! ? » f siebenen m dem und ihrer leichteren und schelleren Dienswmich- BeMlfchtes.
'Nationen bildliäh dara-ft-llt ifi I , • .. _ ■ er regende Polizei Alffäre hält
Rationen bildlich dargestellt ist. Ueberall, wo I gencht ausgestellte Erkennungs-Mc,ke, tote sie | in Katiowitz und Umgegend seit einiger Zeit die Ge- engttjcye Kolonien sind, ist alles eitel Freude I z. B. die Kriminalbeamten zu ihrer Legittmafion I siiüter in Aufregung. Der „Frankfurter Ztg." wird und Herzenslust für die „schwarzen Brüder". I bei sich führen, die Uniform ersetze. I darüber berichtet: Im Dezember v. I. wurde der Ar-
M nHe briÄ” T-Upp°» • 3« In D-Utlchla«d h-b.n im dÄ
als die Befreier von den arablschen Sklaven- I veraangenen Jahre 200 Menschen beim Nach- I Polizisten angehalten nah mit dem Sabel blalig ge. ja fier n, während an der Somaliküste ein I gießen von Spiritus und Petroleum aus ge- I schlagen. Die Beamten waren durch Kellncrburfchen .italienisches Platoon auf nur mit Schild und I wöhnlichen Kannen ober Flaschen ihr Leben nach I in-b<n Klauben versetzt, B. sei der gesuchte .Raub- Speer bewaffnete Abeffynier feuert. In Eng- schrecklichen Leiden eingebüßt. Diese Tatsache L SH2^“
n^a <^“rnc untex ber britischen I bedeutet für die Hausfrauen und Dienstboten I gesuchte doch nicht sei und daß man ihn doch kennen
Hauoetsflagge einen Missionar die um ihn sich I eine ernste Mahnung zur Vorsicht. I müsse, da er doch in der Nähe wohne, wurde immer
scharenden Heiden lehren; dicht daneben im I * Erledigte Schulstellki». An der ev. Volks- I «UE rait Säbelhieben über den Kopf und auf seine
d-ut,»-» Schutzgebiet f-ll-n Schl-arz-, M-vn-, schule zu Meder,Wehlen » eine «ehrerstelle ,u
zugab, dafe V. .erheblich mißhandelt' worden fei! Der Staatsanwalt rechtfertigte das Voraehen bei Polizisten mit der — .frappanten Aehnlichkeit' V.1 mit dem gesuchten Raubmörder — eine .Feststellung" die in Katiowitz Heiterkeit und Protest hervorruft Ferner sagt der Staatsanwalt: Da V. seine Händl über den Kops zusammengeschlagen, seien die Beamt« in den Glauben versetzt worden, er habe einen - Revolver (sic!) hervorholen und aus die Beamt« schienen wollen! In Wirklichkeit bat B. die Hand ouiai iloo oer Antraglteiier rc. W Der Gesamtbetrag I bewegung gemacht, um sich seinen Kopf vor weiter« der bewilligten Renten belief sich auf 65319.20 ML Säbelhieben zu schützen. Der so um sein Recht g»
Von den Rentenempfängern find bezw. waren beschäftigt kommens V. hat von diesem merkwürdigen Bescheü
in der Landwirtschaft 255, in der Industrie 116, im Aort telegraphisch dem Oberstaatsanwalt in Breslau
Handel und Verkehr 6, durch Lohnarbeit wechselnder Mitteiluna gewacht und um Beschleumaung gebeten.
Art 38, im Staatsdienst 31, im Gesinde- $lce Bevolkeruna die sowieso rmt den Polizisten nicht
dienst 34. Nach Abgang durch Tod rc. bleiben “uf, ollzugutem Fuße lebt ist über den bisherige»
noch zu zahlen 271 Posten im Betrage von 37359.40 Ausgang der Affäre auis höchste erbittert, zurnas
Mark. Die eingegangenen Anträge aus Krankenrenten 'ebeF befürchtet, bn der ersten Gelegenheit ebenso be
betrugen 31. Davon sind erledigt durch Renten- Ban£elt »nd ohne richterlichen Schatz gelassen z,
bewilligung 31. Der Gesamt-Jahresbetrag der be- ^den. Wle wir zuverlässig erfahren, bat der Ober
Willigten Renten belief sich auf 4617.60 Mk. Von staatsanwalt sofort eine erneute gründliche Unter
den Rentenempfängern sind bezw. waren beschäftigt: ^chung der Affäre angeordnet Außerdem soll di
m der Landwirtschaft 11, in der Industrie 11, durch Antwort der Staatsanwaltschaft tm Reichstage zu>
Lohnarbeit wechfelnder Art 3, im Staatsdienst 1, im • «prach^gebrackt werden__________________________
Eesindedienst 5. Nach Abgang durch Tod bleiben noch zu zahlen 21 Posten im Betrage von 3108.60 Mark. Der Gesamt. Jahresbettag der bewilligten Renten betrug überhaupt 92 315.40 Mk. — Von der Landes- Versicherungsanstalt Heffen-Naflau, deren Bezirk die Regierungsbezirke Cassel und Wiesbaden, sowie das
die Hofsnung aussprach, daß dieser von dem An- I Schlosser angekommen, der damit begann, das 'bmer Rate Abstand nehmen mochte, ledoch I Schloß am Gitter aufzuschlagen, da er es nicht Itfto toar anderer Meinung. Er sagte, die I aufbringen konnte. Auch ein Goldschmidt toat ©ebetne wurde er an einen verborgenen Ort I geholt toorüen, der untersuchen mußte, wo ter bringen laffen um tu Zukunft zu verhüten, daß I Sarg zu öffnen sei, der sich aber vergeblich be- foltrje Abgötterei und Ketzerei wie seither damit I mühte, eine solche Stelle an dem Kunstwerk zu getrieben wurde. Alles Bitten und Uehen des I finden. Der Landgraf befahl eine Oefsnung in Landkomtur Schützbar toar vergeblich. Philipp I foem Sarg zu machen, worauf der Komtur sagte, min mit einem großen Gefolge zum I man möge ihn am Boden ausbrechen. Als das Gottesdienst in die Elisabethenkirche, wo gerade 1 geschehen toar, fand man unter dem Schrein bei Abendmahl abgehalten wurde. In feiner Be- dem Umlegen einen Würfel. Nach dem Oeffnen gleitung befanden sich Herzog von Braunschweig- I „ahm der Landgraf die Gebeine heraus und Grubenhagen, Graf Reinhard von Isenburg- fagte: „Das walt Gott, das ist St. Elisabethen Büdingen und die Abordnung, so bei dem Land- I Heiligtum, meines Gebeins ihre Knocken? Komm komtur waren, der Amtmann von Grifte, von I her Muhme Els. Das ist meine Aeltermutfer, Schonfeldt, der Kämmerer von Scholley, der Herr Komtur wollte, daß es Kronen wären, cs
• r m rz ^kiiversität und viele andere. Auch I merden alte ungarische Gulden fein." Daraus v'el Volks vom Adel, Bürger und Reisige waren »ahm der Landgraf die Gebeine und legte sie ^rche anwesend. Nach der Predigt sandte I (n einen Kasten, den man mitgebracht hatte und Mftpp zmn Landkomtur, daß. er mit den I gab dielen dem Statthalter, der den Kasten in Schlüsseln komme, um die Küsterei auszuschließen. I einen Sack steckte und durch seinen Knecht auf Der Landkomtur öffnete nach feiner Ankunft die das Schloß tragen ließ. Der Statthafter hatte drei Türen und cfls die Kapelle gefüllt toar, ließ I eigentlich Auftrag, sie in das Beinhaus zu tragen oer Landgraf die äußere Türe zuschlagen. I und da zu vermengen. Der Sarg wurde wieder Hierauf befahl er Schutzbar, das den Sarg der aufgestellt und 'das Gitter versiegelt. Schon Heiligen umgebende Gitter und diesen selbst zu wollte man die Küsterei verlassen, als der <Su- offnen, wessen sich der Landkomtur jedoch ent- I perintendeut dem Landgraf etwas sagte, worauf schieden weigerte, er nahm schließlich die Schlüssel I der Landgraf erwiderte: „Herr Landkomtur, wo und warf sie zum Fenster hinaus. Der Landgraf ist das Haupt?" Der Komtur sprach, er wisse gab nun Befehl einen Schlosser zu holen, der I es nicht, aber schließlich mußte er zugeben, daß offnen solle, aber es konnte niemand hinaus, I es in einem Schrank liege,*) dorten habe er es denn die äußere Türe toar zu. Philipp kam zuletzt gesehen. (Schluß folgt.)
wegen diesem Vorkommnis mit Schutzbar hart I -----------
aneinander und sagte ihm: wenn man in der *) In einem dieser Wandschränke links lag Austerei Hungers sterben müsse, so müsse der vor der Restauration ein Schädel, wie Schreiber Komtur zuerst gegessen werden. Inzwischen war I dieses gesehen hat, wem dieser aber angehörig oie allere Türe geöffnet worden und auch ein 1 ist ihm unbekannt.
umtanzen „freie" Negerstämme die entwaffneten I • Alters«, Invaliden« «. Kraakenrentea. Für Buren; im Vordergründe dazu der mit einem I sik" Marburg «Landl stellen sich die Ergebnisse der nutzlosen alten Pistol wütend eind-rsckreitende I Bewilligung von Alters-, Invaliden- und Krankenrenten d° t Ä emherschreitende m der Zeit vom.l. Januar 1891 bis Ende Dezbr. 1904 de Wet. An der Nordwestkuste Negerhänpt- I wie folgt: Die eingegangenen Anttäge auf Mtersrente Iings im Palaver mit anscheinend gleichbe- I betrugen 273. Davon sind erledigt durch Renten- rechtigten (!) englischen Offizieren fitzend; im I «willigung 176, durch Ablehnung 83, durch Tod der Kongostaat dagegen arme schwerbeladene ArbeitS« wiMg°ttn°Sen^ÄJn den sklaven unter bewaffneter Eskorte. In LagoS I Rentenempfängern sind bezw. waren beschäftigt in der em jovialer „Offizier des Königs" die Ginge- I Landwirtschaft 127, in der Industrie 15, im Handel und borenen durch einen schwarzen Sergeanten ?°^u^beit wechselnder Art 10, im
S* wj« i« «in bar.
veißiger Fremdenlegionar einen abgerissenen, trage von 7257.60 Mk. Die eingegangeneu Anträge armseligen Nigger schindend. Und dann ganz I auf Invalidenrente betrugen 627. Davon find erledigt unten die Kapkolonie in blühendem, lachendem °urch Rentenbewilligung 481 durch Ablehnung 114, Frieden; während darüber in Deutsch-Südwest ^urch Tod^der Antragstellern,32., Der Gesamtbetrag
mu. hiervon nno nach Berücksichtigung I HEft der illustrierten Zeitschrift Zu^ der durch Tod rc. erfolgten Abgänge Ende Dezbr. 1904 guten Stunde" und ..Für alle Welk noch zu zahlen 3050 Altersrenten im Gesamt- I (Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin W Jahresbetrage von 448546.80 Mk., 15779 Invaliden- I 57, Preis des Vierzehntagsheftes 40 Pf.) bringt im Gesamt-Jahresbettage von 2307227.40 Mk., " „Die Kunst. Monatsheft- für frei i?7iß7fin£TO^ent^n Jahresbetrage von I und angewandte Kunst (Verlagsanftalt F. Bruck
1.7167.60 Mk., im Ganzen 19640 Renten mit einer I mnnn gr _ra Münckenl Preis bi" teliäbrlid Gesamt - Jahresbetrage von 2882941.60 Mk. Der 1 mann in ^una>en>. Preis DK.rei]annta vom Reiche zu leistende Zuschuß beträgt 982000 M. Mithin bleiben Ende Dezbr. 1904 aus Mitteln der Landes-Versicherungsanstalt Heffen-Naffan an Renten zu zahlen jährlich 1900941.60 Mk.