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Erstes Blatt.

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'Nachdruck verboten.)'

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in den Provinzen ist nach wie vor beunruhigend. Die Bauernbewegung nimmt immer größere Ausdehnung au. Die Priester erklären bereit- öffentlich, daß das Verständnis der Bauern sich in den letzten Jahren ungeheuer entwickelt habe; Re begönnen darüber nachzudenken, daß sie in jeder Hinsicht die Bedrückten seien, und daß die Regierung stets auf feiten der Gutsbesitzer stände. Obgleich noch kleine blutigen Exzesse unter der

bis nach 8 Uhr abends gedauert hatten, wurden sie abgebrochen und auf DienStag früh 8 Uhr vertagt.

trug ein Kleid aus rotem Kaschmir, das überreich mit weißen Borten garniert tvar, und aus den ersten Blick erkennen ließ, daß seine Trägerin mit dem guten Geschmack auf dem Kriegsfuß stand.

Eugen konnte auch ein leises Lächeln kaum unterdrücken, als er im Stillen die beiden so ver­schiedenen Mädchen miteinander verglich.

Milly mochte fühlen, daß ein Vergleich zu ihren Ungunsten ausfallen mußte, und das machte sie unliebenswürdig gegen Violetta. Sie war im Grunde genommen ein gutmütiges, harm­loses Geschöpf, nur durste man nicht allzu hohe Anforderungen stellen an ihre geistigen Fähig, reiten. Hier aber fühlte sie mit dem feinen Jn- sünkt des liebenden Weibes sofort heraus, bafj ü)r..,?Aem IKönen, schwarzäugigen Mädchen eine gefährliche Rivalin erwuchs.

griffe in die Rechte und Freiheiten der Studieren- den vorgekommen sind. Wenn sie zum größten Teile wirkungslos geblieben seien, so sei dies der beispiellosen Einigkeit und muster- gültigen Haltung der Studentenschaft Hannovers zu danken, der dafür uneingeschränk- ter Dank gebühre.

Der erste deutsche Studententag sprach weiter die Hoffnung aus, daß die Behörden alles tun werden, um den von beiden Teilen gleich drin­gend gewünschten Frieden wiederherzustellen.

Damit war dieser Punkt erledigt. In der Rachmutagssitzung wandte man sich dem Punkt Schill er fei er" zu. Es wurde beschlossen, daß sich fc'T neugegründete Studentenbund offi­ziell an der Schillerfeier am 9. Mat in Weimar beteiligt. Jede Universität, technische Hochschule und Bergakademie soll drei Vertreter zu dieser Feier entsenden. Das Programm wurde wie folgt festgesetzt: Früh 9 Uhr F^zug unter Glockengeläute und Musik vom Markt nach der Fürstengrust, wo Schillers Sarg steht. Hier legt die Studentenschaft unter einer entsprechenden Gedenkrede Kränze nieder. Der Zug bewegt sich dann zum Schillerdenkmal auf dem Theaterplatz und löst sich dann auf. Das Denkmal ist fesüich geschmückt.

Zu Beginn der Nachmittagssitzung wurde das (bereits gestern von uns wiedergegebene) Ant­worttelegramm des Kaisers zur Verlesung ge­bracht.

ist noch immer wenig geklärt. Es wird zwar Le- richtet, daß es Kuropatkin mit dem Gros ge­lungen sei, nach Tieling durchzukommen, aber einige größere Heeresteste sind immer noch in Gefahr, von den nachdrängeriden Japanern ab- o'schnitten bezw. auseinandergesprengt zu wer­den. Das von Rennenkampf befehligte Flügel­korps soll nach energischen Gefechten außer Ge- sahr sein, die erste Armee unter Linewitfch erlitt misthafte Verluste, ebenso die dritte Armee unter Bilderlmg; die zweite Armee unter Kuropatkin und Kaulbars hatte schwere Nachhutkämpfe zu

Vierteljährlicher Bezugspreis- bet der ExpÄition 2 Mk., ba allm Postämtern 2,25 Mk. <ejcl. Bestellgeld).

JnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum Pfg, Rcclamen: die Zeile 25 Pfg.

Umschau.

Die Unruhe«» i«

8u der Bombenexplosion in Petersburg

wird derPreuß. Korresp." geschrieben: ES ist mehr als zweifelhaft, daß der im HotelBristol" verunglückte Bombevwerfer ein Ausländer ist. Offenbar hat man es mit einem russischen Untertan zu tun, der sich geschickt zu maskieren wußte. HotelBristol", ein Gasthaus zweiten Ranges, liegt an der Ecke der MorSkaja und WoSnesenSki Prospekt. Das Zimmer des Bombenwerfers geht mit den Fenstern auf die MorSkaja, die von den Mitgliedern deS Kaiser­hauses passiert werden muß, wenn sich sie auf ihre Landsitze oder von dort in die Stadt zurück- begeben. Ohne Zweifel handelte eS sich um einen Anschlag, der durch die Unvorsichtigkeit desMac Colton" vereitelt wurde.

Die Lage

Der russisch-japanische Krieg.

Die Lage des russischen Heere»

unter irgend einem Vorwand entschlüpfen, um ihrem unbekannten Beruf nachzugehen, und dann bas fühlte er würden alle seine bangen I. Zweifel wieder lebendig werden. Doch Moletta machte ~ir keine Anstalten, aufzubrechen, und schien kaum zu bemerken, wie die Zeit verrann. Ruhig und heiter saß sie da, nur zuweilen zuckte ein fast unmerkliches, spötttsches Lächeln um | den reizenden kleinen Mund, wenn Fräulein

Milly sich gar zu sehr in den Vordergrund zu drängen suchte.

So blieb die junge Gesellschaft gemütlich bei- sammen, bis auf dem Korridor ein sporenklirren­der Schritt ertönte. Eugens eben noch so hsi- tcres Gesicht verfinsterte sich, plötzlich wurde die Tür aufgerissen und auf der Schwelle erschien Heinz.

Ah," machte der junge Leutnant, freudig überrascht, und warf Violetta einen glühenden Blick zu, den diese indes nicht zu bemerken schien. Sie wandte den Kopf zur Seite und bertiefte sich in ben Anblick eines Photographie-Albums, das scheinbar ihre Aufmerksamkeit völlig in Anspruch u<chm, während Heinz, noch immer unter der Tür stehend, in seiner gewohnten, übermütigen Weise mit komischem Pathos zu fingen anhub:

Marburg

Donnerstag, 16. März 1905.

. Sie beobachtete Eugen heimlich so gut es ging, und bemerkte, daß seine ganze Aufmerk­samkeit , nur Violetta galt, während er für sie kaum einen Blick ober ein Wort übrig hatte.

Else, Eugens Schwester, fand großen Gefallen an der neuen Gefährtin und gab ihrem Emv- ftnden auch lebhaft Ausdruck.

Sie müssen mich von nun an öfters be­suchen," sagte sie freundlich,wir werden uns gewiß sehr gut unterhalten, wenn wir uns erst naher kennen gelernt haben."

...Sie sind sehr gütig," lispelte Violetta, die zu ihrem eigenen Verdruß nicht über eine gewisse Befangenheit, hinwegkommen konnte. Sie wäre der Sprecherin am liebsten an den Hals ge- flogen und doch brachte sie kaum ein Wort des Dankes heraus.

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mit dem Kreisblatt für die streife Marburg und Kirchbaltt.

S-ittttaasbeirager MttktrrM *

bestehen, die fast die völlige Vernichtung bei deckenden Divisionen zur Folge gchabt haben soll.

Petersburg, 14. März. General Kuro­patkin meldet unterm 12.: General Baron von Meyendorff stürzte am 10. d. M. vom Pferde und zog sich einen Bruch des Schlüsselbeins zu, er wurde noch Charbin geschickt. Die Aerzte glauben, daß er bald wieder hergestellt sein wird.

Eine weitere Depesche Kuropatkins vom 13. d. M. besagt: Berichte über neue Kämpfe liegen zurzeit nicht vor. In der Bewegung unseres Truppen herrscht Ordnung. Der Feind unter­nimmt Rekognoszierungen.

Tokio, 14. März. (Amtliche Mitteilung.) Ein Bericht des Generals Oyama, der am 14. d. M. hier einging, enthält folgendes: In der Richtung nach Hingking besetzte eine Abteilung unserer Truppen am 11. d. M. Jingpan, acht­zehn Meilen Lsüich von Fushun, nachdem sie den Feind von dort vertrieben hatte. Am Schahs fahren unsere Truppen fort, auf verschiedenen Punkten die Ueberreste der feindlichen Streitkräfte zu berfretben. In den gebirgigen Gegenden öst­lich von Tieling hat sich eine beträchtliche Anzahl von russischen Offizieren und Soldaten ergeben.

Tokio, 14. März. (L. A.) Die hiesigen Be­hörden betrachten die Schlacht bei Mukden al» einen völlig entscheidenden Sieg. Japans Ent­schluß, seine Sache bis zum Ende durchzuführen, steht jetzt fester als je. General Kuropatkin selbst ist nach Tieling entkommen.

Petersburg, 14. März. Nach amtlichen wie privater: Nachrichten hat die Schlacht bei Mukden ein Drittel der gesamten russischen Ar­mee zum Opfer gefordert, ein Verlust, der durch die verfolgenden Japaner täglich noch ver­größert werden kann. Die Russen können bi» auf weiteres nicht daran denken, den Feinden nochmals mit einiger Aussicht auf Erfolg gegen- überzutreten. Das Heer muß wieder ergänzt und alles dazu Nötige auf ehvr Strecke von 10 000 Werst hingeschafft werden. Die Japaner dürf­ten alles aufbieten, den Russen den Rückzug nach Charbin zu verlegen. Von einem etwaigen Kampf bei Tieling erwartet man hier nur die Fortsetzung der traurigen Niederlaae von Muk- den. Immer lauter werden deshalb die Stimmen, die Frieden verlangen, dessen Abschluß heute vielleicht weniger demütigend als nach sechs Mo­naten fein dürfte.

Anderersetts wird über eine neue Mobilmachung Len LondonerTimes" aus Pelersburg vom 14. telegraphiert:

Der gestrige Kriegsrat beschloß, das Grenadier­korps und zwei weitere Armeekorps mobil zu machen. Das Grenadierkorps besteht, ans drei, zumeist in Moskau stehenden Jnfant riedivisionen sowie einer Kavalleriedivision, ferner noch auS zwei Reserve-Jnfanteriebrigaden. Die neue Armee wird wahrscheinlich unter General Griven- bergs Oberbefehl stehen. Die Frage, wer Kuro- patkins Nachfolger als Höchstkommandierender werden soll, ist noch nicht endgültig enffchieden.

Von der Regierung der Vereinigten Staaten soll, wie demL. A." aus Paris gev.clbet wird, angeblich ein Vorschlag zu einer mehrtägigen

Bravo!" rief Fräulein Milly und klaffchte in die Hände. Sie hielt den Augenblick für ge- kommen, ihre Weisheit zu zeigen.

War das nichtWeber"?" fragte sie uni lächelte siegesbewußt.

Else wurde rot vor Verlegenheit: sie dachte, Heinz werde nun die volle Schale JeineS Spotte» über die Freundin ausgießen, wie er bei der­artigen Anlässen gewöhnlich tat. Doch diesmal hielt er sich in mäßigen Grenzen: allerdings konnte er ein ironisches Lächeln nicht unter­drücken, als er erwiderte:Nein, mein Fräu­lein, das warWagner, Richard Wagner, der große unsterbliche Meister, welcher ben Vor­zug hat, mein Lieblingskomponist zu fein!"

Ach jo natürlich wie konnte ich da»

nur verwechseln" stotterte Milly in große«

Verwirrung.

Ja, das kann man auch leicht verwechseln,* meinte Heinz, scheinbar treuherzig, und bemühte

sich, möglichst harmlos dabei auszusehen.

Er batte den Platz auf der anderen Sette Violettas eingenommen, zum großen Verdruß des jungen Mädchens, dem die finster gerunzelte Stirn Eugens nicht entging. Auch Milly ärgerte sich unbeschreiblich: sie biß die langen Zähne in die blasse Unterlippe, während die hellbewim­perten Augen beinahe feindselig auf Violetta blickten.

Doch diese schien nichts davon zu bemerken. Sie bedauerte aufrichtig, daß Heinz mit feinen! Erscheinen den gemütlichen Kreis gestört und da­durch das I)eitere Lächeln von Eugens Gesicht verscheucht hatte. Nun saß er wieder finster itna wortkarg neben ihr, während Heinz feine ganzt glänzende Unterhaltungsgabe aufbot, und dst Bewunderung für Violetta offen zur Schau trugt Er batte bei feinem Eintritt ein paar Briefe auf

-Blick ich umher in diesem edlen Kreise, \ Welch hober Anblick macht mein Herz erglühn!" Nachdem er rasch die Türe geschlossen hatte, | Irat er näher, blieb dicht vor Violetta stehen und fang in demselben Tone weiter, ohne den Blick von dem jetzt tieferrötenben Mädchen zu wenden?

-Und hold und tugendfam erblick ich Frauen p Lieblicher Blüten düftereichster Kranz.

Euor>n , | <li Es wird der Blick wohl tnmken mir vom '

Eugen verfolgte nnt einer mehr und mehr I @<fvnwn

fÄSe LLLfME

Neueste Telegramme.

Berlin, 15. März. In der Budgetkommis- fion des Reichstags wurden gestern die in der ersten Lesung infolge der Haltung des Zentrums abgelehnten 28 ESkadrons Kavallerie auf den konservativen Antrag hin ohne Abzug bewilligt.

Bersin, 14. März. Dem Vernehmen der Neuen Pol. Corr." nach sieht die in Ausarbei­tung befindliche Novelle zur Neuordnung der Landtagswahlkreise eine Erhöhung der Zahl der Berliner Abgeordneten von 9 auf 12 vor.

Wien, 14. März. Großes Aufsehen erregt hier die Meldung aus Rom, daß das italienische Kriegsministerium einen NachtragSkredit von 200 Millionen Lire für die Befestigung der Alpengrenze gegen Oesterreich verlangt.

Paris, 15. März. Im gestrigen Ministerrate teilte Delcasss mit, daß der König von Spanien a:,> 30. Mai in Paris eintreffen und dort bis tzum 5. Juni verweilen wird.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag- Joh. Ang. Koch, Umversttätr-Buchdruckerei 40.

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Ungleiche Brüder.

Original-Roman von Irene von Hellmuth.

(ivorffefeung.)

»Ja, ja, tue das. Mache Dich ja so schön als möglich, Kind! Wenn ich erst wieder ganz ge- sund bin, dann sollst Du mal was erleben, Kleine! Ich werde dann sehr viel Geld ver­dienen."

Violetta schüttelte zu den großen Versprech­ungen des Vaters den Kopf. Sie mochte ihm ihre Befürchtungen nicht mitteilen. Der Direktor hatte schon mehrmals Andeutungen gemacht, aus denen sie leicht entnehmen konnte, daß ihr Vater nachgerade zu alt geworden sei, um feine Kunst­stücke auszuführen. Und doch reichte ihre eigene, geringe Einnahme kaum aus, alle Bedürfnifse zu bestreiten. Sie dachte zutveilen mit ernstlicher Besorgnis an die Zukunft. Welche Enttäusch­ung mußte es dem Vater bereiten, ioenn er er­kennen mußte, daß seine Lefftungen das Publi­kum nicht mehr befriedigen konnten. Wie trüb unö traurig erschien Violetta das Leben! Immer nur arbeiten, um wenigstens essen zu können. Mit dem Wenigen, das sie verdiente, mußte sie sehr sparsam umgehen. Ein Notgroschen für spatere, jchlimmere Tage konnte dabei nicht m- rückgelegt werden.

Aber heute hatten die Sorgen nicht Raum m Violettas Herzen. Sie fühlte sich fo glücklich und heiter wie nie zuvor.

Pünktlich zur festgesetzten Zeit erschien sie im j Voroerhause. Sie sah reizend aus in dem neuen, |toor einfach, aber geschmackvoll gearbeiteten wleiöe, das, eng anschließend, die zierliche Figur trfenneit ließ. Fräulein Milly Dankelmann I

Petersburg, 15. März. In dem vierten Ge­schwader, das angeblich wirklich noch nach Ost- asien ausgesandt werden soll, werben sich nur Mei große Kriegsschiffe von modernster Bauart . _ , ....

befinden: alles andere sind ziemlich veraltete .. Darauf wurde in die Erörterung der A u s - Fahrzeuge. I tanderfrage eingetreten. Definitive Be-

Newyork, 14. März. In einer der ältesten I ^"sse wurden noch nicht gefaßt, sondern eine Mietskasernen Newyorks, Allenstraße Nr. 105, I endgültige Stellungnahme zu dieser Frage einer brach ein grauenhafter Brand aus. SBie I lateren Tagung Vorbehalten. Es wurde da- berFrkf. Ztg." gekabelt wird, sind zwanzig Per- gegen Kenntnis genommen von den ausgearbei- fönen tot, fünfzig verletzt, darunter zehn im I teten Seftimmungen,. die der Vertretertag der Sterben. Das Haus ist fünfstöckig. Es ist von I technischen Hochschulen in der Ausländerfrage , ., - ---------

russischen Juden bewohnt. Die Ursache ist eine ausgestellt hat, welche dahingeht, daß an allen I Landbevölkerung vorgekommen sind, so ist doch

Lampenerplosion, indessen wird von manchen I deutschen technischen Hochschulen gleichmäßige I ®et materielle Schaden durch Plünderungen von

Seiten Brandstiftung angegeben. Der schwere I Aufnahmebedingungen für Ausländer eingeführt I Gütern, Brennereien und Meiereien sehr be»

Menschenverlust ist zum Teil darauf zurückzu- I werden I deutend. Dabei ist der Schutz, den die Be­

führen, daß die Feuernotleitern, welche perma- I folgte nunmehr die Berichterstattung der I Hörde den Bedrängten bietet, sehr gering. nent an den Gebäuden befestigt sind, taffächlich "" heutigen Vormittag eingesetzten Kommission In Petersburg hat die Streikbewegung etwa» versperrt waren durch Hausrat und Vorräte, un- I ö.en PuEakademische Freiheit". Die I abgenommen: die großen Fabriken voran geachtet des Polizeiverbots. Die Polizei und I Vertreter jeher einzelnen Hochschule legten in I Poilow und die Gummi-Manufaktur'arbeiten die Feuerwehr führten heldenhafte Rettungstaten I eingehender Weise dar ob und in welchem Maße I tofeber Dagegen sind infolge eine« neuen aus. Mehrere der Beamten sind verletzt. Eingriffe in die ak<Ü>emijche Freiheit stetige- . Dagegen sind infolge eme^neuen

...__I fanden haben. Scharf wurde kritisiert, tote die I ^.verjiretrs fl|tetn einige. Zeitungen nicht er-

..... Herren Ministerialdirektor Althoff, Geheimrat !$tc"en' ..at.ter ber Regierungs-Anzeiger, die (Nachdruck verboten.)' I Daube und der Direktor der Würzburger Uni- | Birfchewija Wjedomosti und der Ruß.

-. I berfität, Herr Merkle, vorgegangen find, beson- Der erfte deutsche Studententag. ter: gegen die studentischen Ausschüsse. Eine

S. u. H Eisenach 13 Mäm I ^Emission, die aus sechs Mitgliedern besteht, Än den Irs ; ; wird alle bisher angenommenen Resolutionen

den Vprlont n0^ einer Revision unterziehen, sodaß bereit Ver-

fofaeStflltÄübrfi^^p?p?ÄriA7^* I * * * *^ totr n0<^ öffentlichung erst morgen erfolgen kann. Zum folgenden aiwfnhrlicheren Bericht I Schluß der heutigen Sitzung wurde die Frage

Die Beratungen wurden heute früh 9 Uhr rat I besprochen, ob ein Tagesorgan zur Veröffent- Kaiserhof wieder aufgenommen. Zunächst wurde lichung der offiziellen Bekanntmachungen des eingehend. über den Punktakademische I neuen Studentenbundes in Aussicht genommen u.r e t h e11" debattiert, der die ganze Vor- werden soll. Von diesem Vorschlag wurde jedoch mittagssitzung ausfullte. In ber Debatte herrschte I Abstanb genommen und es wurden fünf Taqes- volle Elnstunmigkett darüber, daß die bekannten zeitungen für diese Bekanntmachuiigen borge- Eingriffe in Hannover scharf zu mißbilligen I schlagen. Ta bei diesen Zeitungen erst ihr Ein-

feien. Es sand eine Resolution einstimmige An- I Verständnis telegraphisch eingeholt werden soll,

nähme, die sich dahin ausspricht, daß an der tech- I kann auch die Bekanntgabe dieses Punktes erst

Nischen Hochschule in Hannover unerhörte Ein- I morgen erfolgen. Nachdem die Verhandlungen