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»Von dem Wein haben Sie wahrscheinlich keinen Tropfen getrunken," unterbrach er sie rasch, und ungewollt klang aus seiner Stimme eine gewisse Schärfe und Gereiztheit heraus. Der alte Verdacht wollte sich doch wieder regen. »Sie waren ja gestern nicht zu Hause. Ich trat bei Ihnen ein, die leere Flasche stand auf dem Tisch und Ihr Vater schlief."

Minutenlang herrschte Schweigen zwischen beiden. Sie schauten sich nur an, als gäbe es ringsum nichts anderes mehr. Zukunft und Ver­gangenheit, Welt und Menschen versanken vor ihnen, nur die Gegenwart blieb, und beide fühl­ten, daß üe in dieser Minute glücklich waren.

Violetta unterbrach zuerst die tiefe Stille.

Sie machen wohl eine kleine Morgenprome­nade, Herr Mertens?"

Man merkte es ihr an, sie dachte an etwas ganz, anderes, sie zwang ihre Gedanken; und als sie keine Antwort erhielt, fuhr sie fort:SBie soll

Sie kamen gestern vormittag um 11 Uhr in Hmhuanpao, fünf Meilen nördlich von Fushun an und setzten die Verfolgung des Feindes mit größtem Nachdruck fort.

Ter Eindruck in Petersburg.

I . Meldung von der Einnahme MukdenS °urch die Japaner hat in der Hauptstadt die größte Erbitterung hervorgerufen. Mau richtet | die heftigsten Vorwürfe gegen Kuropatkin, den Saumseligen", wie man ihn nennt. Die Zeitungen verurteilen sein Verhalten, soweit es die Preßverhältnisse gestatten, in harten Worten. Man sagt:Das tapfere, mutige russische Heer muß zurückgehen, es ist unterlegen. Wer anders ist schuld daran als sein Leiter, der sich zu keinem entscheidenden Schlag aufraffte, sondern immer nur wartete und wartete!"

Marburg

Dienstag, 14. März 1905.

Neueste Telegramme.

«Berlin, 12. März. Der künftige Gouver­neur von Deutsch-Südwestafrika Herr v. Linde- quist wird, wie dieTägl. Nundsch." hört, seine Amtsgeschäfte in etwa einem Vierteljahr über, nehmen.

...... Vochrem, 12. März. Die Siebenerkommission hat zum 28. März nach Berlin eine preußische Wergarbeiterkonferenz etnberufen, um Stellung ' ^r zweiten Novelle zum Berggesetz zu nehmen.

, diom, 12. März. Der König hat heute mittels Dekrets die Demission des Kabinetts Giolitti angenommen und Fortis offiziell mit der Bildung des neuen Kabinetts betraut.

London, 12. März. Reuter's Bureau meldet a.us Port Louis (Mauritius) vom 11 März: Der DampferAkbar" ist hier von Dohemar auf Madagaskar, das er am 8. März verlassen hatte, eingetroffen. Er berichtet, daß dort das Gerücht gehe, das russische Geschwader befinde sich noch in Nossi Be.

. Petersburg, 12. März. Ein von gestern datiertes Telegramm de8 Generals Kuropatkin an den Kaiser lautet: An der Front der zweiten Armee, bei der ich mich befand, ist die Nacht zum 11 März ohne Kampf verlaufen. Die Nachhut dieses Heeres unter General Gerfchelmann ist heute bis 7 Uhr morgens in .den Stellungen bei der Station Chuschitai ge­blieben. Von der dritten Armee habe ich keine Berichte erhalten. Teile der ersten Armee be­fanden sich heute Morgen 25 bis 30. Werst südlich und südöstlich von Tieling.

Tokio, 12 Mürz. (Reuter.) Marschall Ohama schätzt die Zahl der gefangenen Ruffen ^'über 30000,die Verluste der Japaner auf 41000 Mann. Die Japaner nahmen gestern eine auf dem Rückzug befindliche russische Kolonne am Puho gefangen.

i Tokio, 12. März. (Reuter.) Nach einer amtlichen Mitteilung beträgt die Zahl der von den Japanern gefangenen Russen 40 000 Mann ;-She Verluste der Russen im Schaho-Bezirk be­laufen sich auf 90000 Mann.

Port Said, 12. März. Prinz Adalbert von Preußen ist heute aus Kairo hierher zurück­gekehrt.

welchem Lichte mußte sie dem Manne erscheinen, der so ernst prüfend vor ihr stand! Sie fühlte cs, die Frage nach ihrem Tun brannte ihm auf den Lipppcn und Angst und bange Zweifel be­inächtigten sich ihrer. Sie konnte ja einfach sagen:Fch gehöre dem Zirkus an, ich muß arbeiten, um Geld zu verdienen, bin ich des­wegen schlecht, weil ich auf diese Weise für meinen Unterhalt sorge?" Aber die erklärenden Worte wollten ihr nicht über die Lippen. Würde Eugen Mertens ihr glauben, wenn sie ihm versicherte, daß nichts in ihrem Leben sei. tvas das Licht des Tages zu scheuen hätte? Nein, er würde ihr nicht glauben, er kannte sie ja noch zu wenig, um ihren Charakter richtig beurteilen Zu können. Er würde sich vielleicht von ihr abwenden, sie verachten, um dieses Berufes willen, und dies glaubte sie nicht ertragen zu können.

Sie gab sich in diesem Augenblick nicht Rechen­schaft darüber, daß ihr Verschweigen, notge» drungen ganz falsche Schlüsse zuließ. Sie strebte nur danach, Zeit zu gewinnen. Eugen Mertens sollte sie erst näher kennen lernen, um zu er­messen, daß sie unfähig fei, unehrenhaft zu handeln

(Fortsetzung

'Machdruck verboten.), iche Brüder.

sprengten Abteilungen des in die Flucht ge­schlagenen, Feindes in Kämpfe verwickelt; die Russen leisten andauernd Widerstand oder er­geben sich. Haufen von russischen Leichnamen werden überall gefunden. Ein Bericht, der am 11. März eingegangen ist, meldet: Die Zahl der russischen Gefangenen am 10. März toirb auf 20000 Mann geschätzt und nimmt seitdem fortdauernd zu. Nach einer am 12. März eingegangenen Meldung betragen die japanischen Gesamtverluste vom 20. Februar bis zum Morgen des 12. März 41222 Mann.

Ter Rückzug Kuropatkinö.

Umschau.

! Der Eisenacher Hochschultag.

Zu dem Hochschultag, der, wie schon ge­meldet, am Samstag, 11. März, zusammen» getreten ist, sind die V e r t r e t e r von 18 Universitäten, sämtliche technischen Hochschule und Bergakademien, etwa 100 Studierende, in Eisenach eingetroffen. Erlangen, Breslau und Greifswald waren un­vertreten, ebenso die katholischen Korporationen. Den Vorsitz führte stad. Seck von Charlotten- burg. Die am Samstag abgehaltene Versamm­lung ergab allseitige llebereinstimmung darüber, daß in den Angriffen auf die akademische Frei­heit System liege, und daß die siegreiche Ab­wehr des ersten Anschlages durchaus keine Ge­währ dafür biete, daß diese Angriffe sich nicht m verstärkter Weise wiederholen. Die Ver­treter der Universitäten stellten sich dabei ein­mütig auf den gleichen Standpunkt wie die der zunächst bedrohten technischen Hochschulen. Die Notwendigkeit einer straffen Organisation zur Abwehr wurde einstimmig anerkannt und ein Verband deutscher Hochschulen" zum Zweck der Vertretung gemeinsamer studen­tischer und nationaler Interessen, unter Beitritt sämtlicher vertretenen Hochschulen (17 Univer­sitäten, 10 technische Hochschulen und 3 Berg­akademien) begründet. Die vorqelegtenSatzungen wurden genehmigt. Zum Vorort wurde Marburg, zum stellvertretenden Vorort Stutt­gart b e st i m m t, da von Hannover der an­gebotene Vorsitz wegen augenblicklichen Mangels eines Ausschusses abgelehnt wurde.

Die UxrttStn in Rußland.

.St. Petersburg, 12. März, lieber die oedent im Hotel garniBristol", nahe der Jsaak- ratyedralc und gegenüber der deutschen Botsck-aft gelegen, erfolgte Explosion wird weiter gemeldet: Die Innenwände des vierstöckigen Hauses wur­den stark beschädigt, die Fenster der Gesamtfront zertrümmert. Die Untersuchung hat bis jetzt er-

I geben, daß die Explosion von einem Zimmer I ausgegagnen ist, das ein englischer Untertan "EN» Henry Lincoln bewohnte. Durch dir Explosion der Bombe wurde Lincoln selbst i n stucke zerrissen; zwei nebenan wchnende Frasieu wurden schwerverletzt. In einem Restekoffer fand man noch zwei Bomben

I Das Gebäude ist durch Polizei streng abgesperrt und, wird von einer gewaltigen Anzahl New g-engec umlagert. Die Detonation war so stark.

sie in dem jenseits der Newa gelegenen Stadtteile vernehmbar war.

Der Petersburger Berichterstattr 5erVoss. Ztg." telegraphiert vom 11. abends: Versehen mit Passierschein vom Generalgouverneur besich­tigte ich die Unglücksstelle im Hotel Bristol, gegenüber der deutschen Botschaft, als gerade der Staatsanwalt den Tatbestand festgestellt hatte Ein Individuum mit englischem Paß hatte 17 Tage eilt Zimmer inne. Heute gegen 4 Uhr früh packte der Fremde seine Sachen zur Abreise Dabei explodierte die Bombe, ihren Inhaber in Atome zerreißend. Die Verwüstung ist unbe- schreiblich. Dabei wurden die Wände sowie eine Grundmauer, der Fußboden und die D^>. ein- gedrückt, Möbel, Stuckatur und Fenster in Split- ter verwandelt. Seit vier Stunden arbeiteten 12 Mann an der Aufräumung. Die Annahme, es handle sich um einen japanischen Agenten, wird vielfach ausgesprochen. Dem Korrespon­denten desB. T." wird von privater Seite be­richtet, daß in dem Zimmer, in dem die Explo- sion stattfand, der englische Ingenieur Maccolaugh wohnte, der der Regierung Explosiv­stoffe anbot.

Aus den Provinzen liegen eine Reihe ernster Nachrichten vor, die auf vollständige Ordnungslosigkeit in einzelnen Städten und Bezirken schließen lassen.

Warschau, 11. März. Die Lage hier ist höchst schwierig: Gesindel terrorisiert die Bevöl- kerung. Die ohnehin unter dem Druck der Ver­hältnisse , leideirden Hausbesitzer erhalten Droh» briefe mit der Forderung, die Mieten herabzii- setzcn: selbst bedeutenderen Firmen wird cs schwer, hei der ungünstigen wirtschaftlichen Lage die Miete zu entrichten.

Lemberger Blätter inelden aus dem Gouver­nement Kursk, daß Bauernbanden die Besitzun- gen des Zaren und der kaiserlichen Familie ver- wüsteten. Ungefähr 3000 Bauern sollen in das Tschernigower Gouvernement eingedrungen fein und die Zuckerfabrik zerstört haben. In dem orthodoxen Priesterseminar zu Minsk sei eine förmliche Revolte ausgebrochen, und das Institut daher geschlossen worden.

In der vorigen Woche hat im Süden bet Gouvernements dUwsk und Orel eine Bauern­bewegung begonnen, die auf den Gluchowkreis im Gouvernement Tschernigow überging, wo es zu Plünderungen kam. Eine Raffinerie wurde niedergebrannt. Militär stellte die Ruhe wieder her. Die Bevölkerung ist beruhigt. Gegen­wärtig inacht sich die Bewegung im Kreise Sjewsk, Gouvernement Orel, bemerkbar. Aus Briansk wurde eine Kompagnie Soldaten dorthin abgo sandt. j

Violetta senkte den Blick zu Boden. In

Beginnen vor sich selbst, indem er sich einredete, er müsse Violetta sprechen, um ihr mündlich mit- zuteilen, daß sie sein Haus zu verlassen habe. Ganz ruhig, kurz und bündig wollte er ihr dies | sagen. Sie sollte fort, so bald als möglich und dann, so nahm er sich vor, wollte er gar nicht mehr an sie denken.

Langsam und nachdenklich schritt der junge Mann dahin, als ihn ein leises Geräusch auf- blicken ließ. Drüben, an der anderen Seite des Weges saß Violetta in einem ziemlich hohen Eichbaum, und bemühte sich, ein aus wenigen rohen Brettern zusammengefügtes Futterkästchen an dem vorspringenden Ast zu befestigen. Sie war so vertieft in ihre Arbeit, daß sie Eugen erst siar nicht bemerkte. Doch er fühlte plötzlich eine jctlje *<ngit das Mädchen könnte berabstürzen und rief ohne Besinnen hinüber:Um Gottes- willen, Fräulein, was machen Sie denn da oben?"

.Tetzt erst sah Violette von ihrer Beschäfsigung

Es ist nur wegen der Vögel," rief sie zurück. Die armen Dinger dauern mich so! Sie finden ia kein Körnchen Futter bei dem hohen Schnee, und unten werden sie immer von den Katzen be­droht! Deshalb kletterte ich da herauf."

Das junge Mädchen schickte sich sogleich an, den luftigen Platz zu verlassen. Sie tat es mit einer Geschmeidigkeit, die Eugen in Erstaunen «etzte, und als Violetta rasch herüberkam, atmete er wie befreit auf.

Ah, ich habe aber Angst gehabt," mur- weite er. I

. --Hw mich?" lächelte sie und streckte ihm wie einem guten, alten Kameraden die Sxtnö hin, wahrend wieder eine verräterische Glut das rei­zende Gesichtchen überflog. |

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Dnick Md Verlag- Joh. Ang. Koch, Unibcrsitäts-Buchdruckerci 40 cV(Thrfl Marburg, Markt 21. Telephon da. *

Original-Roman von Irene von Hellmuth.

(Fortsetzung.)

Dann saß der junge Mann, den Kopf in die Ham, gestutzt, lange Zeit unbeweglich und träumerisch vor sich hin. Vor ihm auf dem Tische ein Bogen Papier nebst Tinte und Feder. Aber das Blatt enthielt nur die beiden 7^rw:Mein Fraulein!" Eugeir ärgerte sich über sich selbst, daß ihm der Brief nicht aus dw Feder wollte. Er konnte die Worte nicht finden. Endlich begann er zu schreiben. Doch gleich dar- auf wurde ^das Papier in Fetzen zerrissen und unter den Tisch geworfen. Ebenso erging es einem zweiten und dritten Blatt. Erregt sprang Eugen auf und lief mit großen Schritten im Zimmer hin und her.

- -Das dumme Gepfeife ist schuld barcii/' mur­melte er.

In der Tat drang aus dem Zimmer des Bru- & ,»« lemigen schräg gegenüberlag, ein S Wircn. Eugen blieb stehen und lauschte.

Ä "bermutige Operettenmelodie.

Tterte er S'r ' '>m wie Heinz," flü-

. .. ,, roicoer. ,,^ch glaube, er hat reckt ick SÄern- 3U K)toet' Aber ich kann mich nicht ! Zinmier. rmi9i? BMnnte Licht in Eugens | . Iber als endlich zur Ruhe ging, lag das toeißc Blatt Papier noch immer unbeschrieben ans 0AU Tisch. < r,; st ' .

L , IV, $-

J^gen&en Morgen schritt Engen wieder en Oarkenweg entlang. Er entschuldigte dieses

Petersburg, 11. März. Generaladju- taut Kuropatkin meldet unterm 10. März, 6 Uhr abends: Seit heute nachmittag vollzieht sich der sehr gefährliche Rückzug. Es ist besonders schwierig für die von der Mandarinenstraße entfernten Korps. Die Japaner bedrohten unsere Truppen, aber dank der äußersten An­strengungen sinh unsere Armeen außer Gefahr. Der Feind beschoß unsere Rückzugslinie von Ost nach West. Tie Mandarinenstraße wurde von Osten von zwei Orten bei Tavan und Poukfe beschossen. Unsere Truppen hielten sich sehr tapfer. Die Japaner drängen deshalb so leicht von Süden her vor, weil der Hnnho, der unsere Stellung bei Mukden deckte, heute ge­froren war General Zerpizky wurde ver­wundet, blieb aber bei der Front.

Washington, II. März. (Reuter.) Meldungen, die hier eingetroffen sind, führen aus, daß der Kriegsminister in Tokio erklärte, Marschall Ohama habe beschlossen, mit Mukden als Operationsbasis, mit einem großen Teil seiner Armee nach Norden in der Richtung von Eharbin vorzudrängen, um seine große Aufgabe zu erfüllen, und die wahrhaft niederschmetternde Niederlage Kuropatkins aukzunutzen.

Tokio, 11. März, mittags. (Reuter.) Der Keil, den die Japaner durch das russische Zentrum am Hut ho getrieben haben, rückt nach I Norden vor. Er ist bereits bis zum Hampu- I □turnten nordöstlich von Mukden vorgedrungen. | Die Russen ziehen sich dem Vernehmen nach ohne Ordnung längs der Eisenbahn nach Norden I Zurück und werden von dem keilförmig vor- I rückenden japanischen Zentrum und dem äußersten rat* -ex . I Een Flügel der Japaner in die Mitte ge- sm rusftsch-iaparttjche Krreg. nommen. , Der Rückzug der Russen soll einer I Ein Bericht des Marlckall« s», I flucht gleichen. Die Japaner beschießen die | 11. März nackm ttaaS n Tak?? °m ungeordneten Massen der Russen. - Kriegs-

DtoOffiäi«Äm«nn! 5ÄRXK ÄT »> M°rsch°° W °°° fint VtXr mit v-r. ftÄÄJ «TU'Ä

bie prachtvollen, schwarzen I ich Ihnen nur danken für Ihre große Güte; , ^u^hm aufschlug, als ihre Blicke sekunden- I gestern sandten Sie uns wieder eine Flasche Initg aneinanderhingen, wurde Eugen ganz ver- I Sßein_____"

wirrt. Vergessen war plötzlich alles, was er ihr sagen wollte, vergessen seine Bedenken, seine Vorsätze^ vergessen die ernste Warnung des Bru­ders. Er befand fick wie in einem Bann, wäh­rend er die kleine Hand Violettas mit festem Druck in der seinen behielt. Diesem Blick gegenüber schwand alles dahin, was ihn eben noch lebhaft beschäftigte. Er sah nur das schöne Gesicht des Dtödchens mit den kurzen, krausen .Haaren, die ein wenig in die Stirn fielen, sah den kindlichen Ausdruck dieser reinen Züge, und begriff in die­sem Moment nicht, wie er auch nur einen Augen- blick an der Unschuld Violettas hatte zvoeifeln können, dieses Mädchen, das da vor ihm stand wie der verkörperte Frühlingstag, wie die Knospe, die nur auf den wärmenden, belebenden Sonnen- strahl wartete, um die Hülle zu sprengen und auf- züblllhen in leuchtend reiner, farbenprächtiger Schönheit! Nein, tvas auch gegen sie sprechen mochte, etwas Unehrliches war es sicher nicht, das sie nächtlicherweise hinaustrieb aus dem schützenden Hause. Denn wenn diese Augen logen, wem sollte man dann noch glauben?

Wierteljaijrltdjer Bezugspreis, bet bet Expedition 2 Mk. J2 62 bet allen Postämtern 2,25 Mk. ^excl. Bestellgeld).

Jnserttonsgcbühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Psg, __________________Neclamen: die Zeile 25 <pfa.