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Marburg

Sonntag, 5. März 1905.

Erscheint wöchentlich siebe» mal.

Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, Umvcrsttäts-Buchdruckerei 40. Jahr,.

Marburg, Markt 21. Telephon c>5.

Erstes Bratt.

Ruffisch - deutsche Sozialdemokratie.

DerVorwärts" läßt sich aus Peters­burg unter anderem schreiben: Die Ar­beiter sind Hier jetzt in politischer Richtung start erregt. «An die Stelle Gapons sin' jetzt Verck-eter bee*. sozialdemokratischen Parteien ge­treten." Dieser kurze Satz, zusammengehalten mit der ganzen politischen Haltung der deutschen sozialdemokratischen Presse und den sozialdemo- kratischen Versammlungsrednern.zeigt mit abso­luter Deutlichkeit das wahre Gesicht, die wahre Natur jener Partei, welche sich international-revo­lutionär nennt und vorgiebl, durch Herbeifüh- ruug einer veränderten Produktionsweise den Wirtschaftlichen Aufschwung herbeiführen zu wol- sen, jedem einzelnen in der großen arl nden Volksmasse eine menschenwürdige Existenz zu ge­währleisten, jedes einzelnengerechte" Ansprüche iS» befriedigen. Die ganze international-revolu­tionäre Agitation soll angeblich nur gegen das Kapital und den Kapitalismus gerichtet sein. Da sich aber die Leiter der Internationalen schon langst überzeugt haben, daß sie mit ihrem totrb schaftlichen Programm zu jeder Zeit in eine Sack- gasse geraten, so haben sie sich entgegen dem eigenen Programm aut die kapitalistische Politik geworfen, d. h. sie haben in der Tat nur nrü iwä eine Ziel, wonach sie streben, und das heißt: Eigens kapitalistische Ausbeutung der Arbeiter- massen für Gewinnung der Kosten zur Agitation fnr politischen Einfluß! Deshalb sind die politi- schen Leiter der deutschen Sozialdemokratie im Grunde ihres Herzens auch gegen den wirtschaft- lichen Kampf, wenn er nicht für politische Zw-cke nutzbar gemacht werden kann und die scheinbare Unterstützung der Streiks in den verschiedenen Gewerben hat lediglich ihren Grund in der Not- Wendigkeit, den Gewerkschaften gegenüber die Maske des wirtschaftlich-sozialen Programms fest- zuhalten. In Wirklichkeit steht sich die politische Kasse besser, wenn Ausstände nicht stattfinden, obschon die Herren Führer es auch verstehen, aus namhaften Arbeiterstreiks materiellen Vorteil zu ziehen, denn sie sind ja unverantwortlich und Rechnung legen sie nur ihren Beamten, ihren politischen Kreaturen.

Jeder Ausstand aber, in den eine sozialdemo­kratische Arbeiterschaft eintritt, oder jeder Aus- stand, der von Parteiwegen inszeniert und unter­stützt wird, muß ohne Rücksicht auf die wirtschaft- sichen Konsequenzen dazu dienen, die Massen po- sitrsch zu erregen. Das ist das Rezept, welches die Sozialdemokratie auch in Rußland zur An- Wendung bringt. Die »Arbeiter in Petersburg find politisch aufgeregt also tritt die sozial- demokratische Leitung an Stelle der Gapon und Genossen. Die Ausstände führten zu dieser politi­schen Erregung; sie sind das Rezept der inter- nationalen Sozialdemokratie für ganz Rußland, und, was die Sozialdemokratie in Deutschland zu riskieren nicht zu unternehmen sich getrauen darf, das gelingt ihr dem mdifferenten russischen Ar- bettervolke gegenüber: die politische Verblendung

"Wiffenfchaft, Kunst und Leben.

Stimmen aus Frankreich über deutsche Fremd- vorterei. Daß der vom Deutschen Sprachverein aufgenommene Kampf gegen die entbehrlichen Fremdwörter wohlgemerkt nur gegen die entbehrlichen Fremdwörter! seine volle Be­rechtigung hat, zeigt uns, abgesehen von allen anderen Gründen, ganz besonders der Spott der Ausländer über diese Narrheit. Die Franzosen lächeln über die Deutschen, die nicht Schneider und Schankwirt heißen wollen, son­dern sich Tailleur und Restaurateur nennen; bis nicht spazieren gehen, sondern promenieren, die nicht zu Mittag speisen, sondern dinieren, die beim Abschied sich ein Adieu zurufen und nicht um Entschuldigung bitten, sondern um Pardon, Ein französischer Gelehrter nennt in einer wissenschaftlichen Zeitschrift das Deutsche der Gegenwart ,ce style ä moitiö frantjais ?ui passe aujou-dhui pour de l'allemand*, d- h- eine halb französische Ausdrucksweise, die heute für deutsch gilt. Ein anderer Gelehrter schließt einen Aussatz über die Nachahmungssucht der deutschen mit den Worten:Frankreich kann es durchaus nicht als eine stillschweigende Ehrenerklärung für seine Sprache betrachten, ivenn ein Volk, dessen Sprachreichtum ein so bedeutender ist, wie der der Deutschen, die französische Sprache so mörderisch entstellt, wie dies in Deutschland geschieht. Vor kurzem hat LH. Joran, ein Pariser Schuldirektor, der rine Reise nach Deutschland gemacht hat, eine Schrift herausgegeben, über welche die Zeit­schrift des Deutschen Sprachvereins Bericht er-

kratie aufgehetzt und organisiert, nm - Kastanien für die sozialdemokratischen mäuler des Auslandes aus dem Feuer zu

Daß die fanatischen Wutausbrüche der demokratischen und der ihr verwandten

- die Groß­holen, sozial- Presse

Freisinnige Lehrerfreundlichkeit.

In Berlin soll demnächst eine allgemeine Auf­besserung der Beamtengehälter vorgenommen werden. Dieses Vorhaben ist lobenswert aber auch notwendig. Merkwürdigerweise aber sind dieVäter unserer größten Stadt" nicht auch noch einen kleinen Schritt weiter gegangen, son­dern sie haben bei den Lelrern Halt gemacht. In der NeichS'hauptstadt wird für einen definitiv angestellten Lehrer ein Grundgehalt von 1200 Mark, für den noch nicht fest angestellten Lehrer,

Sa. 291,1 G -W.

Staaten in derselben

ünd Doppelsärbung; 3. Geheilte Caverne; 4. Tuberkulose und Carcinom. Mit dem Kongresse ist die übliche Ausstellung von Instrumenten Apparaten und Präparaten, soweit sie für die innere Medizin von Interesse sind, verbunden. Anmeldungen von Vorträgen und für die Aus­stellung sind zu richten an Geheimrat Dr. Emil Pfeiffer, Wiesbaden, Parkstraße 13.

Täglichen Rundschau" aus Paris (Jan. 1899): Alles, was an diesen traurigen Narrheiten in deutschen Zeitungen und Geschäftsbriefen ge­leistet wird, muß man sich hier austischen lassen. Das will ein Berliner sein und schreibt recherchieren, retournieren, Etui u. a. m/1 I Untersuchung Keines der vielen französischen Bücher, die 1 über Deutschland erscheinen, versäumt es, sich über diese Schwäche lustig zu machen. Manche sprechen uns einfach die Fähigkeit ab, an­ständiges, d. h. reines Deutsch zu schreiben. Es wäre recht gut, wenn unsere Landsleute, die sich durch Fremdworte einen gebildeten An­strich geben wollen, hören könnten, was man über sie im Auslande denkt. Vielleicht würde

wollen. Als Johann Most in seinerFreiheit" über die Bombe, welche Alexander II. tötete, in London sein Triumphgeschrei erhob, da gab Eng- land der Welt ein Beispiel, wie der Begriff größ­ter Preßfreiheit, auf den jeder Brite stolz ist, sich nicht deckt mit der Verherrlichung des Meuchel­mordes. Englische Geschworene sprachen diesen Mitbegründer der deutschen Sozialdemokratie des Friedensbruches schuldig und Most wanderte auf 18 Monate in die Zwangsjacke. Ein ehemaliger Genosse Moit's in London, der ehemalige Anar­chist Karl Schneidt, ist es heute, der in Berlin selbst noch in derZeit am Montag" seinen Bruder Most in fanatischen Worten der Verherr­lichung des Meuchelmordes .zu übertrumpfen sucht und ihm ebenbürtig predigt Hans Leuß, der Mann, der sich stolz selbst des Meineides brüstet, der ihn ins Zuchthaus brachte, den Haßegen die Autorität, die Rache des Volkes in der sich gleichfalls zur bi'irgerlichen Vreste zähl nden Welt am Montag". Das ist der Stil Marats, das ist der Geist, der das Blut der Massen ver­giftet bis zur Blindheit und zur Revolusion drängt. Da muß man sich wahrlich schämen, den Anspruch festzuhalten auf das PrädikatVock der Denker". Die bös.: Saat flir die internatio­nale Revolution, für die Sozialdemokratie aus­zustreuen, dessen sollte sich feder Publizsst schämen wenn er es noch nicht verlernt hat, in dem Eifer aus denpolitisch erregten Massen" Geschäfts­vorteile zu ziehen und seinen "'--nrel zu füllen.

erstickt jedes wirtschaftliche Nachdenken, jegliche menschliche Besonnenheit. Der Haß gegen alles wird organisiert und geschürt, bis er die Massen zur Rache aufgesiachelt hat und der Blutdurst alle anderen Empfindungen tötet. Die Sozial­demokratie hat immer große Worte gegen die anarchistische Bewegung, gegen die Lehre der Propaganda der Tat in Deutschland, well sie zu feige ist, die notwendigen Folgen ihrer eigenen Theorien anzuerkennen und die eigene Haut zu Markte zu tragen. Diese Feigheit der deutschen Sozialdemokratie tritt gerade am deut­lichsten zu Tage in dem Bestreben, für anar­chistische Missetaten in Deutschland jegliche Schuld ja auch den Verdacht nur der allergeringfan Sympathie mit großer Entschiedenheit und dem ehrlichsten Gesicht von der Welt abznlehnen, wäh­rend hinter dieser heuchlerischen Maske der wilde Blutdurst mächtig zum Durchbruch gelangt, wenn der Meuchelmord in anderen Ländern seine Or­gien feiert, in anderen Ländern die blutige Saat zur blutigen Ernte reift.

Gerade heute in Rußland zeigt es sich, daß die sozialdemokratische Phrase von dem .törichten und schädlichen Anarchismus" eitel Wind ist, denn die Vertreter der sozialdemokratischen Partewu haben die Leitung der Revolution in die Hand genommen. Zu diesenParteien" gehört" in Rußland die sog.sozialrevolutionäre Partei", der Nihilismus, der nur einen Grundsatz kennt, einer Idee folgt, der Idee des gewaltigen Um­sturzes, der Bombe, des Meuchelmordes. M t dieser Partei hat die Sozialdemokratie Bruder­schaft geschlossen, und und diese Partei und ihre fanatischsten Anhänger sind von der Sozialdemo-

also während der ersten vier Jahre feinet Dienstzeit, ein Gehalt von 960 Mark für aus­reichend erachtet. Zwar wird den Lehrern eine Mietsentschädigungvon 648 Mark gezahlt, di« nun großmütigerweise auf 750 Mark erhöht wer­den soll; aber dessenungeachtet kann man nicht davon sprechen, daß die freisinnig? Stadwer.oal« tung Berlins auskömmlich für ihre Lehrer sorge.

Wie jüngst im Abgeordnetenhause der konser­vative Abgeordnete Krelh zum Staunen des Hau­ses darauf hingewiesen hat daß selbst in den! ostpreußischen Dorfe Trakehnen ein höheres Leh­rereinkommen gewährt wird als in der großen Reichshauptstadt, so bringt jetzt diePost" ver­schiedene Ziffern, aus denen hervorgeht, daß auch in den Berliner Vororten die Lehrer besser daran sind als in Berlin selbst.

So haben Schmargendorf und Niederschön­hausen z. B. ihr Grundgehalt von 1$o0 ans 1400 Mark. Schmargendorf ur> Charlottenburg di« Mietsentschädigung von 600 auf 700 Mark er­höht. In Charlottenburg bezieht ein Lehrer eine Reihe von Jahren 352, 302, 252, minds- stcns aber 52 Mark jährlich mehr als in Berlin, so daß ein Lehrer, der es vorzog, statt nach Ser- Im nach Charlottenburg zu gehen, In 32 Dienst­jahren die respektable Summe von 5778 Mark mehr bezieht. Wie man hier wieder einmal,sieht, ist es mit der freisinnigen Lehrerfreundlichkeit nicht weit her, sobald sie ernstlich betätigt werden soll. Es klafft eben wieder der tiefe Spalt zwischen freisinniger Theorie und Praxis.

Gefechtswert der Kriegsflotte« 1905.

In der neuesten Zest ist dem Flotten-Verein borgetoorfeu worden, er risse die deutschen Kriegs­schiffe herunter und daher sei sein Treiben ge­meingefährlich. Es scheint aber als das - Ter« gefährlichste der bewußte oder unbewußte Selbst- betrug, der darin besteht, daß man sich selbst und andere glauben machen will, unsere Flotte sei stark genug, eine feindliche Flotte zum mindesten von unseren Küsten fernzuhalten.

In dem deutschen Flottengesetz von 1900 sind unter anderen 8 Schiffe derSiegfried"-Klass« als Linienschiffe aufgeführt, die nach der Mei­nung aller Fachleute nur einen äußerst geringen G-wckckswert i eiben, ebenso die 4 Schiffe der Sachsen"-Klasse und dieOldenburg". Diese Schiffe sind also nur papierene Linienschiffe und es gibt keine Flotte der Welt, welche solche oder nur ähnliche Schiffe in ihrer Liste als Schlacht­schiffe .aufführt! .

Wie die Stärkenverhältnisse der Kriegsflotten tatsächlich sind, soll in folgendem gezeigt werden. Die Zahlen können Anspruch auf absolute Gs- nauigkeit erheben.

Wenn die fremden ----------

Weise, wie sie es jetzt angefangen haben, fortfah­ren, ihre Flotte auszubauen, so ändern sich dies«

Frankreich L. I. Kl. Pzkr. I. Kl.

33- 366,7 16 -67,2

Sa. 433,9 G.-W.

Deutschland L. l. Kl. Pzkr. I Kl. 18=265 6=26,4

gegen Rußland und denBlutzaren" nach dem Morde des Großfürsten Sergius, des Sohnes des unglücklichen Alexander II., welcher der Bombe Eyssakows zum Opfer fiel, in blutdürsti­gen Jubel sich wandeln würde, war vorauszu- fehen und daß dieser Jubel sich in so raffinierter Weise Luft machen würde mit dem ersichtlichen Zweck, auch diesen Meuchelmord zur Erregung der politischen Leidenschaften der Massen in Deutschland auszunützen, läßt aufs neue erkennen wie sehr alle sozialdemokratische Spiegelfechterei von wirtschaftlicher Reform und politischer Frei­heit lediglich den eilten Trieb verdecken, die Massen zu blutiger Tat aufzustacheln, zu gewalt­samem Umsturz, der dann die volksbeglückende Sozialdemokratie ans Ruder bringen soll. Daß Blätter, wie derVorwärts" die MaSke abwer- fen, weil die von ihnen verhetzten Massen nach Verherrlichung revolutionärerTaten" dürsten, mag das Triumphgeschrei über dasgelungene Attentat", dieHinrichtung durch den Rächer des vergossenen Blutes des Volkes" erklärlich machen, wenn es auch verächtlich bleibt. Schamlos aber geradezu gebetben sich unter anderen zwei in Berlin sonst wegen ihres schlüpfrigen In­halts meist bekannte Montagsblätter, welche in Worten der blutdürstigen Tollheit selbst den Vorwärts" noch weit in den Schatten stellen, aber für bürgerlich anständige Blätter gelten

llinfdimi.

D er Uebersch»f, an Juristen.

Die Zahl der preußischen Juristen an den deutschen Universitäten betrug nach den Mit- teii'ungen des Prof. Lexis in denHochschulnach­richten":

Im Wintersemester: 1903/04:6345, 1896/97:4147, 1885/86: 2511. 1899/00:5127, 1889/90:2925, 1880/81:3103.

Die Zahl dör preußischen Referendare betrug im August 1903: 5718; 1898: 4062; 1889: 2981; 1880: 3590.

In der Assessorprüfung standen nach dem neuesten Bericht der preußischen JuMzPrüfungs- kommission im Jahre 1904 1679 Prüflinge gegen 1515 im Vorjahre. Gegenüber diesem juristischen Nachwuchs stellt sich, nach den genauen Berechnungen von Lexis, die dem Gesammtbe- darf an Juristen in Preußen entsprechende Nor­malzahl der Studierenden auf rund 2800. Diese Zahl ist also 1903/04 um nicht weniger als 3545 überschritten worden!

England

L. I. Kl. Pzkr. I. Kl. 41=738,4 28=63,8

Sa. 802,2 G.-W.

Amerika

. L. I. Kl. Pzkr. I. Kl.

15 = 362,6 11=67,7

Sa. 430.5 G.-W.

Hattet. @r fpattet bann über ben Conversation3- I bann die Angst vor dem Spotte zuwege bringen, I fiebernden Phthisikern; Herr Homberger-Frank-

saal des Bade-Bötels in Wildbad, in dem man I woran der Schönheitssinn und die Liebe zur I furt a. M.: Die Mechanik des Kreislaufes;

auf der Reunion tanzt, über den Ausdruck, den Muttersprache bi&tjer gescheitert sind. I Herr Rumpf-Bonn: Ueber chemische Befunde

er auf einer Speisekarte gefunden hat, du compot Ter 22. Kongreß für innere Medizi« findet | im Blute und in den Organen bei Nephritis; de Mirabeaux (französisch heißt es la compote vom 12.15. April in Wiesbaden statt unter | Herr L Gürisch - Parchwitz: Die tonsillare

de Mirabeau), über die Wörter riskieren, dem Vorsitz des Geheimrat Erb-Heidelbera. I Radikaltherapie des Gelenkrheumatismus (mit

diskutieren, massieren, frottieren, Bassin, Als Verhandlungsthema des ersten Sitzungs- I Demonstrationen); Herr Rotschild-Soden a. T.:

Douche, Beletage, Parterre (statt rez-de- tages ist bestimmt: lieber Vererbung. 1. Referat: I Der angeborene Thorax paralyticus; Herr

Chaussee), Delikateren, die man ißt, während Ueber den derzeitigen Stand ber~3?ererbüng§« I O. Hezel-Wiesbaden: 1. Beitrag zu den Früh-

das französische dShcatesse das feinste Gefühl lehre in der Biologie: Herr H. E. Ziegler- I symptomen der Tabes dorsalis; 2. Ueber eine

für Schicklichkeit bezeichnet, und besonders über Jena; 2. Referat: lieber die Bedeutung der I gelungene Nervenpfropfung, ausgesührt zur

die Chansonnette", worunter bte berliner eine Vererbung und der Disposition in der Pathologie Heilung einer alten stationär gebliebenen

leichtfertige Sängerin verstünden(chansonnette mit besonderer Berücksichtigung der Tuberkulose: I Lähmung einiger Muskeln aus dem Gebiete de»

Liedchen). Er schließt mit den Worten:Da I Herr Martins-Rostock. Vorträge haben ange- I N. peroneus; Herr Bernh. Fischer-Bonn: Ueber

sieht man, Wohin die Unwissenheit führt, Wenn meldet: Herr A. Hiffmann-Tüsseldorf: Ueber I Arterienerkrankungen nach Adrenalininjektivnen;

man Nicht so viel guten Geschmack besitzt, zu I Behandlung der Leukämie mit Röntgenstrahlen; I Herr Gerhardt-Erlangen: Beitrag zur Lehre

bleiben, Wa8 man ist." lieber diese Geschmack- Herr Paul Krause-Breslau: lieber Röntgen- I von der Mechanik der Klappenfehler; Herr

losigkeit der Fremdwörterei müssen die im I strahlenbehandlung der Leukämie und Pseudo- I Lüthje-Tübingen: Beitrag zum experimentellen

Ausland lebenden Deutschen manches, bittere leukämie; Herr Schütz - Wiesbaden: Unter- I Diabetes; Herr Kohnstamm-Königstein i. T.:

Jffiort hören. So schreibt ein Mitarbeiter der | süchnngen über die Schleimsekretion des Darmes: I Die centrifugale Strömung im sensiblen Nerven;

Herr M. Matthes-Jena: lieber Autolhse; Herr I Herr Goldman - Brennburg-Sopron: Neuere

Clemm-Tarmstadt: Ueber die Bedeutung der I Beiträge zur Eisentheropie bei Chlorose und

Heftpflasterstützverbände für die Behandlung der I Anämie; Herr Friedel Pick-Prag: Ueber

Bauchorgane; Herr Siegfried Karniner und I Influenza; Herr Turban-Davos: Demonstration

Herr Ernst Meher - Berlin: Experimentelle I und Erläuterung mikroskopischer Präparate:

, j über die Bedeutung deS I 1. Tuberkelbacillen: Kern- und Membran»

Applikationsortes für die Reaktionshöhe bei I bilbung; 2. Elastische Fasern: Fettorganisation

diagnostischen Tuberkulininjektionen; Herr A. Bickel-Berlin: Experimentelle Untersuchungen über den Einfluß von Kochsalzthermen auf die Magensaftsekretion; Herr August Laqueur- Berlin: nilitteilungen zur Behandlung von Herzkrankheiten mit Wechselstrombädern; Herr Aufrecht-Magdeburg: Erfolgreiche Anwendung des Tuberkulin bei sonst fast aussichtslos kranken