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Erstes Blatt
Presse und Takt
Wenn das, Zentrum diesen Ausführungen entsprechend keine konfessionelle, sondern eine politische Partei sein will, dann dürfen die Katholiken auch nicht mit konfessionellen bezw. kirchlich-religiösen Gründen zur Zugehörigkeit zu dieser Partei bewogen werden, sondern eS musi ihnen unbenommen bleiben, nach ihrer politischen lteberzeugung und nach der rein staatlichen Seite hin Anschluß an eine Partei zu nehmen.
I die Maschinen und Arbeitsräume für ca.
Arbeiter untergebracht. Die Gcnostenschafter sowohl, als auch andere Arbeitgeber der Holzbranche, lassen da ihr Holz fertig zurichten, so . baß auch dem kleinen, unbemittelten Meister Ge- I» legenheit geboten ist, die Vorteile der heutige»
Maschinentechnik für sich zu benützen und dadurch leistungsfähig zu sein, was bis jetzt nur dem Kapitalisten möglich war. Außerdem führt die Genossenschaft auch größere Arbeiten auf eigene Rechnung aus, und ist in der Lage, durch großen, gemeinsamen Einkauf von Holz, das auch an die Genossenschafter abgegeben wird, sofort die größten Arbeiten auszuführen. Es werden hauptsächlich Bauschreiner- und Glaserarbeiten angefertigt, und auswärtige Meister und Bauherren können Türen und Fenster usw. von der Genossenschaft beziehen. Zur Zeit wird auch von der Genossenschaft eine große, gemeinsame Möbel- Halle errichtet, um die in Konstanz ganz barme« dcrliegende Möbelarbeit wieder etwas zu hebe». Eine gemeinsame Möbelhalle gibt jedem Meister Gelegenheit, seine Erzeugnisse auszustellen und zu verkaufen, was bis jetzt nicht möglich war, denn die Kundschaft will heute die zu kaufende» Möbel und Aussteuerstücke sehen und möglichst gleich mitnehmen; es kann ein Meister ein noch so tüchtiger Möbelschreiner sein, er bekam bis heute einfach ktzine Aufträge auf Mö^el. Daß sich auch die badische Regierung um das Zustandekommen solcher ^Bereinigungen interessier^ bezeugt, daß voriges Jahr in deren Auftrag Regierungsrat Mattenglott das neue Werk einer eingehenden Besichtigung unterzog und der Ausführung desselben volles Lob spendete. — Weitere Zandwerkerkreise sollten diesem Mittel zur Selbsthilfe ihre Aufmerksamkeit zuwenden, denn, der Nutzen einer derartigen Organisation — richtige Leitung vorausgesetzt — liegt auf der Hand.
8. Denkmal des Landgrafen W i l k . m IL (Dieses Denkmal wurde so lange für tos Denkmal Wilhelm III. gehalten, bis sich der Irrtum aufklärte, indem man das Monument dieses j Landgrafen fand. Es ist kein Hochgrab.) DaS Denkmal Wilhelm II., eines der interessantesten, liegt in unzähligen Stücken vor dem Hochaltar am Bod^r, welche die Spuren des c’ . cn und tumnltuarischen Abbruchs und Fortschaffens erkennen lassen, so daß es sehr schwer, ja fast unmöglich erscheinen muß, diese vielen Fragmente wieder ordentlich zu vereinigen. Alle di ' Teile . zeigen übrigens so viele Spuren älterer B.schä- bigungen und sind überhaupt in einen so verwüsteten Zustand, daß sich an ihnen neuere Beschäl igungen nicht mehr nachweisen lassen.
Die Mitunterzeichneten Kantor Amrhein und Organist Bücking, erklären, daß sie Zeugen der in Folge des am 3. August 1847 gefallenen Wolkenbruches, welcher die Kirche überschwemmte und eine Senkung von 3 der angeführten Monu- mente herbeigeführt hatte, borgenommenen Ab. tragnng derselben durch den Landbaumeister Rs- ge.rbogen bezw. der von bieftm dazu bestimmten Maurermeister Justus und Heinrich Wick gewesen sind. Dieser Abbruch und die Fortschaffung der Monumente in den östlichen Chor geschah, wir sie sich erinnerten, in äußerst eilfertiger und tu- multuarifcher Weise. Die Arbeiter bedienten sich, wie ihnen erinnerlich ist, zu diesem Zwecke sowohl der Brecheisen als namentlich auch der gewöhnlichen Führmannswinden, welche letztere zum Aufheben und Lüften der obere» Platten gebraucht wurden. Sie Bezeugen hiermit auf Pflicht und Gewissen, daß die angeführten Beschädigungen vor dieser Prozedur nicht vor- Händen.waren, und ebensowenig nach dieser Zeil rn der immer sorgfältig beaufsichtigt gewesenen
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| offenbar absichtlich eingehauene Löcher wahrge- I Kommen werden, die wahrscheinlich aus der Absicht hervorgegangen sind, vermittelst ihrer Hebe- I poschirre ansehen zu können. Die ärgste" Be- I schädigung dieser Art befindet sich am Hauptende I und es tragen außerdem die zur Verzierung an- I gebrachten Rosetten vielfache Spuren der durch I dasselbe Verfahren erhaltenen Beschädigungen I ön sich. Namentlich erblickt man am oberen und I unteren Rande Spuren des Ansatzes von Brech- I eisen. Die Sohlbank der Bogeuöffnungen und die zwischen ihnen befindlichen Pfosten sind an mehreren Stellen durchbrochen, die Ecke rechts I iV'- Füßen des oberen Bildes ist mit einem Teile des hier befindlichen Standbildes, eines Bischofs, fast gänzlich abgebrochen. (Bei Hoffmeister fehlt dieses Hochgrab, während Bücking im Zweifel ist,- ob dieses Grab Herrmann dem Gelehrten oder Heinrich I. angehört).
5. Monument des Landgrafen Ludwig I. | Dieses liegt in 7 Stücken rechts vor dem Hochaltar an der südlichen Wand des östlichen Chores auf dem Boden. Obgleich weniger hart mitgenommen, lassen sich doch an allen Stoß- und Lagerfugen die Spuren des Ansatzes von Brecheisen erkennen.
6. Denkmal des Landgrafen Ludwig II. nebst Gemahlin. Dasselbe liegt in '7 Stücken links neben dem Hochaltar, welche ebenfalls in allen.Fugen durch Ansehen von Brecheisen be- schädigt sind.
. 7- Denkmal Heinrich in. Dasselbe liegt in 7 Stücken rechts neben dem Hochaltar und zeigt ebenfalls einige, wenn auch unbedeutende Verletzungen, welche vom Einzwängen von Werk- zeugen herrühren.
llmfcfitni.
Konfession und Politik.
Der bekannte Zentrumssührer Justizrat Dr. Bachem aus Köln hielt kürzlich in Mannheim einen Dortran über Windthorst, wobei er u. a. folgendes sagte:
„Wuidthorst h'elt stets (trenne daraus, daß die Zentrumspartei nicht als konfejfionale Partei angesehen werde. Als Bismarck einst behauptete, die Zentrumspartei sei eine konfessionelle Partei, antwortete Windthorst: „das Zentrum ist keine Konfessionspartei. Wir Haden ein Proaramm und dieses Programm haben wir veröffentlicht. Wer dasselbe anerkennt, kann zu uns kommen." — Windthorst lente Wert darauf, daß Protestanten zu der Fraktion gehörten. Bei den festlichen Anlässen der Fraktion behielt er sich stets den Trinkipruch auf die Protestantischen Hospitanten selbst vor. Win.dt- horst erkannte klar, daß auf dem Boden unserer modernen Verfassungsstaaten rein konfessionelle j Parteien feine Daseinsberechtigung haben, wie das Schick-al der katholischen Fraktion ja auch klar beweist,- daß nur politische Parteien auf dem Loden der Verfassung die Kirche schützen können. Daß diese Auff ssung durchaus richtig war, beweisen die Vorgänge in den romanischen Ländern, besonders in Frankreich . . Windthorst stand auf dem Standpunkte, daß der Kampf geaen das Staatskircheutum mit I modernen Verfassungsmitteln durchgeführt werden I müsse. Das ist es auch, was die Katholiken I in katholischen Ländern lernen müssen . . . I
„Deutscher Dorfbund" gebildet, der in erster Linie aus den Lesern des „Deutschen Dorfboten" und der .Deutschen Derfzeitung" (zusammen 18 000) besteht, aber natürlich auch weiteren Kreisen offen ist. Im Hinblick t rf die brennen- ben Aufgaben auf bem Gebiete ber inneren Kolonisation hat ber Verein in Verbindung mit bem Deutschen Dorfbunde eine besoubere ..Ansknnfts- stelle für bäuerliche Ansiedelungen" errichtet, von der nach offen Seiten unentgeltlich Auskunft über b._ Vorgänge auf, bem Gebiete ber innerer Kolonisation erteilt, insbesobere auch die offenen Bauernstellen in den Kolonisation saebieten nachgewiesen werben. Im allgemeinen konnte ber Geschäftsführer auch in biesern mit aller Berechtigung barauf Hinweisen, baß die von bem Verein vertretenen Ideen unb Gedanken weit über seinen Mitgliederkreis hinaus Boden gesunden und sich in hoffnungsvollster ..eise fortentwickelt haben.
Pfarrer Ludwig aus Herbsleben t Thüringen schilderte in seinem Vortrage „Was -n ren wir" die verderblichen Fotz.n des Zuges ber länb- lichen Bevölkerung nach ber Stadt.
Darauf sprach Prof. Dr. Faßbender (Mitglied des preußischen Abgeordnetenhanses) über Vor- teile und Nachteile ber Allmenben v -i Volks- Wirtschaftlicken, betriebstechnisch"?! unb sozial- politischen Standpunkte aus.
lieber „Das deutsche Dorf" sprach Robert Mielke-Charlottenburg.
Der Deutsche Verein für ländliche Wohlfahrts- und Heimalpfleze
hchstt am 14. Februar im Künstlerhau, in Berlin fase 9. Hauptversammlung unter bem orsitz des
Wirkt. Geh. Ober-Reg.-Rat Ministerial- Lirrktor Tr. Thiel im Landwirtsch ' ^Ministerium ck Der zahlreiche Besuch bewies sie wachsenbs Mnlnahme, insbesoubere ber ländlichen Kreise unb ber Behörben an bc Arbeit des Vereins. Ministerialdirektor Dr. Thiel begrüßte die An- wesenden mit bem Hinweis, baß er sich diesmal eine längere Ausführung über die Qiele des Vereins ersparen könne, ba ja bet erste Punkt Cer Tagesordnung dieses Thema ausführlicher zur Verhandlung bringen werde. Er wolle daher nur barauf Hinweisen, baß bas Interesse an ben Bestrebungen bes Vereins beftänbig »vachse, je- mehr bie Einsicht in bie vorhanbenen Notstänbe zunehme. Zumal bie Lanbflucht beginne affrnäh- ueg doch auch Kreise zu erschrecken, welche bisher den,Zulauf zu ben Städten als einen Kulturfort- fajrtft zu begrüßen geneigt waren.
. Danach erstattete ber Geschäftsführer bes 93er- em5, Heinrich Sohurey (Berlin) ben Hghresbe- lirfjf. Die Mitalieberzahl bat um 101 zugenom- men und beträgt zurzeit 1057, barunter 131 kor- botftfibe (Behöben, Wohlfahrts-, landn irtschaft- liche unb onberc Vereine). Auck 35 Damen wflen 25 tm Vorsahre) gehöre i dem Verein als Mitglieder an. Die Einnahmen und Ausgaben Les Vereins belaufen sich auf 23 C 0 Mark. Der Sserem hat publizistisch gewirkt durch das offizielle Organ „Das Land", welches im 13. Jahrgang, Sohnrehs Dorfkalender", ber im 4. und „Die r^inbjngenb", welche im 9. Jahrgang erschienen. Dw neueste» Veröffentlichungen des Vereins sind das Werk „Kunst auf bem Laube" (Verlag von Velhagen u. Klasing, Bielefeld, B,rlin unb ScW^tfl), sowie bie kleine Schrift: „Wie es ben j Arbeitern tn bet Großstabt err-bt" Unter alleiniger persönlicher Verantwortung gibt ber Geschäftsführer bie volkstümlich geschriebenen Wochenblätter „DeutscherDorfbote" u d „Deutsche Lorfzeitung' heraus. In ber bem s.b .ein nahe- I Hebenben „Deutschen Lanbbuchhanblung G. m b. H." erscheinen ferner bie Zeitschriften: „Die Landinbustne" unb „Die Obst- unb Gen.üsever- Wertung". Der Geschäftsführer e-wähnte bie I ^Beteiligung ber Raiffeisenvereine an ber Z>Ä!la irtsarbeit, bie erfreuliche Förderung ber AEbrldung nt Oberschlesien burch Bibliotheken, I linterhaltungsabende, ^"aenbsviele. bie Begrün- I bung des Bundes ..Heimatschutz", li'ß die eigen- I artigen Vorkommnisse, die sich im letzten Jahre I nnf bem besonderen Gebiete des Volkstums, der | ländlichen Tracht, ereigneten, voriwerziehen' unb I wws hin auf bie soeben (9. Februar) u könig- I liegen Kunstgewerbemuseum eröffnete Ausstellung | ''Die Knust auf dem Lande", die auf Anregung I be3 „Deutschen Vereins für ländliche Wohlfahrts- I unb Heiiuatpflege" entftanb. 7 . ber Verein I feiner Natur nach nur bie leitenden Kreise um- I bffstn kann, so hat sich im Anschluß an ihn ein I
und Kirchhain. M
I 3. Monument des Landgrafen Heinrich II. I nebst Gemahlin. Landgraf Ludwig ber Junker I nebst Gemahlin, bie Eltern Herrmann bes Ge- I lehrten. An biesern höchst wertvollen, leiber aber I gräulich verstümmelten Denkmal, welches links I vom Hochaltar in ber Nähe ber in die Sakristei I führenden Th re in 15 Bruchstücken teils am I Bor en liegt, teils an bie Seitenmauer gelehnt I ist, find namentlich folgenbe Beschädigungen her- I vorzuheben: Die obere der beiden nieifterhaft gearbeiteten Bildnisse enthaltende Platte ist ringsum an dem mit Spitzen ber von ben Seitenwän- ben des Piebestals herausragenden Fialen und Bogengesimse verziertem Raube auf bas ärgste und gewaltsamste verstümmelt, unb es lassen sich bie Spuren ber babei gebrauchten eisernen Werk- । ?.ciige überall deutlich erkennen. Am ärgsten zeigt sich bie Zerstörung an ber rechten Seite, wo raum noch einige' Spuren von ber ursprünglichen Gliederung unb ben oben genannten Verzierun- gen übrig sind. Namentlich sind bie im Haupt- tehef gearbeiteten in Bogennischen befindlichen Stanbbilber an ihren unteren Teilen meist gräulich verstümmelt unb ebenso bie" Bogen- unb Seitenverzierungen ber Nieschen arg beschädigt. Drei Standbilder fehlen ganz unb ebenso liegen 5. obgefbrengte Stücke ber Nieschenoinfassungen i babei. ,
4- Monument des Lanbgrafen Mettmann be§ Gelehrten. Dieses an Wert bem vorbeschrie- benen gleiche Denkmal liegt mitten im' östlichen ubore m 24 größeren oder kleineren Bruchstücken am Boden. Die oberen das Bildnis enthaltende Platte ist an ihrem Rand ringsumher, offenbar bura? oas Aufetzen von Brecheisen unb anderen I eifernen Instrumenten äußerst beschädigt. Na- I mentlich sind die Ecken am linfen Rand oben und I »nten ganz abgeschlagen, während an 6 Stell-n 1
überschreiben die „Deutschen Stimmen', Wochen- I l'lott für bie nationalliberale Partei, einen I Artikel, dem dir folgenden Ausführungen ent- I vom men find: „Der deutschen Presse könnten I im Augenblick Ermahnungen von autoritativer I Seite nicht schaden. Die Art und Weise, wie I fortgesetzt die russischen Angelegenheiten nicht nur in der sozialdemokratischen, sondern auch in einem großen Teil der freisinnigen Presse behandelt werden, ist geeignet, alle ernsten politischen Kreise mit wachsender Besorgnis zu erfüllen. , Nicht nur wird jede Tatarennachricht, ganz gleich, aus welcher Quelle sie stammt, gläubig nachgedruckt, mit geradezu verblüffender U''kenntniS werden die russischen Verhältnisse behandelt, sogar an guten Ratschlägen, wie die Russen ihre Regierung einrickten sollen, fehlt eS nicht, und die gewissen Organen deZ Freisinns eigene schulmeisterliche Anmaßung, die schon Bismarck nicht stark genug rügen konnte, feiert einmal wieder ihre höchsten Triumphe. Wir haben schon früher in diesem Zusammenhang auf den Gorkirummel aufmerksam gemacht, der nun so kläglich im Sande verlaufen ist, nachdem er einer Anzahl von Herren, die überall dabei sein müssen, Gelegenheit gegeben hat, . ,
ihre schon halb vergessenen Persönlichkeiten dem I Todesursache«der1903inPreuße» p. t. Publikum empfehlend in Erinnerung zu I . Gestorbenen.
bringen. Und alles dies geschieht in einer Zeit | .. Hinsichtlich einzelner wichtiger Todesursachen wo bie französische Presse sehr ernsthaft den \ 1LA-^'s Ä Me der »Preußischen Sta-
SäÄ
Kossnth, tn dem man für absehbare Zeit die I 25—30 Jahren, 2 männliche waren über 40 bis maßgebende Persönlichkeit der ungarischen I 50, eine männliche unb eine weibliche über 50 Politik sehen muß, ben Franzosen seine Shm- I -bis 60 und eine männliche Person über 70 biZ paihieen aussprechen läßt." I 80 Jahre alt. Mit tödtlichem Ausgange war
--------- I außerdem an Pest ein Arzt von 25 Jahren in- Selbsthilfe imSandwerk I von Experimenten erkrankt; Milzbrand 1.2 ' V » » x ei. würde für 12, Ratz für 3 unb Tollwut für 8
s ck! Interessanten Versuch prakti- Personen zu Todesursachen. Es finb ferner unter
L“*0 r / elstanbspolittk totrb aus I 10 000 Einwohnern gestorben (1902) an Krank- -Baben berichtet: I beiten der Verdauungsorgane 24,08, an Alters-
2,'^erthalb ^agren gründeten bie Kon- schwäche 20,92, an Tuberkulose 19,70 (19 04) eX, Sch^merrneister eine - Wer.^ enos- an Lungenentzündung 15,25, an angeborener
'on> ö) oft mit beschrankter Haftpflicht, bauten Lebensschwäche und Bildungsfeh'lern 13,05 an
nrof;e§ gemeinsames Werk mit Gehirnschlag und anderen Krankheiten des Ner- ^ s^ be smaichinen, einer 40pjerbtg Dampf- vensystems 12,21, an Krankheiten der Kreislaufs- oelch letztere auch die Heizung und die organe 11,32, ber Atniimgsorgane 10,08, att E"'che Beleuchtung erzeugt. In zwei großen I Krebs unb anberen Neubildungen 6,59, an ^aien, mit Mammen 1000 Quadratmeter, sind I Diphtherie unb ErouP 4,19 (4,05), burch Ver-
Die Wrstenqräber
in ber Tt. Elisabethkirche zu Marburg zur Zeit der letzten Restauration
von L. Mülle r.
(Fortsetzung.)
- dem Oeffiien des Sarges fand man nur fciiiae Kleidung aus 6r. itnfeibenen Stoffen mit schwarzem Spitzenbesatz teilweise erhalten Bon bei, Gebeinen fehlte fast jede Spur. Der Raum wuröe nun mit Erde zugefüllt. Am 2. August mm-be mit der Aufsteffung ber 1847 abgebrochenen powgräber begonnen. Vorerst fand eine eingehende Besichtigung sämtlicher landgräflicher .-vennnaler statt und wurde in Betreff der vorhandenen Verstümmelungen nachfolgendes Verzeichnis aistgenommen, wo nur die Beschädigungen angeführt wurden, bie erst aus neuerer Zeit üammtcii unb bie Spuren ber Werkzeuge, womit üe verübt wurden, deutlich erkennen ließen.
1. Das Monument des Landgrafen Con- « Iie9t in Zwei Stücken hinter bem
3lk,, ber oberen das Bild des Land- Platte ist außer mehreren mi.chbas Ansehen von Brecheisen am Rande er- I fichtlichen Brüchen eine starke Beschädigung des ^aubwerkes. Auch das Fußgestell zeigt mehrere wimsttelst eines Brecheisens ausgebrochene Steffen.
2 Monument ber.Santigräfin Sophie Abel- b e) b, Gemahlin des Landgrafen Heinrich I t™,?. °us einem Stück bestehend, eben- a r/nt Hochaltar und zeigt am Fuß.
überall ausgebrochene Stellen, am ftärf- jiw cm Kopf und an bet rechten Seite, wo ganze Lkucko fehlen. " •
Marburg Erscheint wöchentlich sieben mal.
Sonntag. 26. Februar 1905. ”* 40- ZM».