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Herren die Waffen rind können schießen. Also

Plötzlich rauschte es stärker im Walde. Hufschlag eines galoppierenden Wertes vernehmbar. Alle blickten sich erstaunt nm. sprengte auS dem Waldweg' heraus auf

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gegangenen Berichte, nach denen Schilderungen von mangelnden .Kriegsvorbereitungen der Rus­sen verbreitet werden, riefen hier Erstaunen her­vor. Eine große Masse der versammelten Trup­pen ist mit modernen Waffen und allen Bedarfs­gegenständen ausgerüstet. Die Menge der vor­handenen Artillerie und die erfolgreiche Wirk­samkeit der Bahnverbindung, die genügende Vor- röte und Kriegsmaterial heranbringt, legen

Deutsches Reich.

Berlin, 16. Februar.

n ~ Majestät der Kaiser unternahm oeilern Mittwoch morgen den gewohnten Spazier- l'ang tm Tiergarten, hatte eine Konserenz mit den Reichskanzler und hörte daraus im könialichen Schlosse einen Vortrag des Staatsministers Budde, des Ober- präfidenten von Ostpreußen von Moltke und des Oberbürgermeisters von Königsberg Körte über die Bebauung des Fefiunpsterrains von Königsberg, so­wie einen weiteren Vortrag des Kultusminister? Dr. Studt.. Um 12'/, Uhr empfing der Kaiser bei Generalfeldmarschall Freiherrn von Lo8 Zur Spi- stückstafel beim Kaiserpaar waren geladen Prinzessü Heinrich Vil. Reuß und Tochter und Prinz Friedrick Leopold.

Marburg

Freitag, 17. Februar 1905.

ruhig; eine leichte Blässe lagerte auf ihren Wan« gen. Höflich begrüßten sie sich, indem Henri den Hut lüftete und Kurt die Hand zum militärischen Gruß an die Mühe legte. Dann standen "r be­wegungslos einander gegenüber. Leutnant von Willenberg und Leutnant Malmaison luden dre Pistolen. Dann reichte Herr von Willenberg die seinige Henri, während der französische Offi­zier Kurt die Waist übergab. Die Sekundanten begaben sich auf ihre gedeckten Plätze, 'fftwärts von den Duellanten. Leutnant von Raumer als Unparteiischer stand auf der Mittellinie zur Seile des Kampfplatzes. Eine kurze Pause trat ein. Totenstille herrschte ringsum. Es schien, als ob auch die Natur ängstlich wartete auf den Aus­gang des Kampfes. Die Vogelstimn en Ware« verstummt. Nur das Zirpen einer Heuschrecke drang von der Wiese herauf.

Ich werde langsam bis drei zählen", sagte Leutnant von Raumer.Auf drei erheben die

mH -cm Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

________________ IUuMries SonitlaaSSlM

Zigeunerliebe".

Von O. Giftet.

l Fortsetzung.)

..Nun Wißt Ihr alles, alles, ich kann nicht wehr Verzeihung, c mein Gottl"

' Kraftlos sank er in die Kissen zurück. Der Arzt beugte sich über ihn.

(Das Leben schwindet", flüsterte er.

.. Tie Beamten zogen sich zurück. Der Geist- Hiche spendete die letzten Tröstungen.

Noch einmal beugte sich Bourgeois entbot*.

Hände faßten in der Lust umher, als wall- ien sie einen Gegner abwehren, dxr Geistlich­drückte ihm das Kreuz in die Hände, ächzend sank der Sterbende zurück, ein Schauder rieselte durch iseine Glieder, ein tiefer Seufzer dann war Mes still, totenstill, das Leben war entflohen, »er Verbrecher stand vor seinem himmlischen Richter.

, 6rtiä> der junge Tag an. Der

chestige Wind in der Nacht hatte den Himmel von reingefegt, daß er in dem lichtesten Blau des Frühlings erglänzte. Alles atmete Lust und Freude an dem wiedererwachen, den Leben der Natur.

Nur die frühzeitigen Wanderer, welche den 'Waldweg zur alten Grenzeiche entlang zogen, schienen von dieser Lust und Freude nichts zu be- jiierfen; ihre Gesichter zeiaten einen ernsten Aus- Dr«ck, und nur zuweilen wechselten sie ein gleich- 'tzrltrges Wort. Sie befanden sich auch nicht auf ^^^rfnschenden Morgenspaziergang, sondern

sie gingen einem ernsten Kanipfe entgegen, der leicht einen blutigen Ausgang nehmen konnte. Es waren Leutnant von Usedom, seine Sekun­danten und der Doktor Zimmermann, l.ach wenigen Minuten war man an der Grenzeiche angelangt.

Noch niemand hier?"

Wir sind eine Viertelstunde zu früh gekom­men."

Um so besser; so können Sie sich ausruhen, Usedom, und haben nachher eine sichere Hand und ruhiges Blut."

Oh, unbesorgt! Ich bin vollkommen .uhig." Es ist immerhin gut, daß Sie nicht sofort die Waffe zu ergreifen brauchen."

Leutnant von Willenberger und Leutnant von Raumer prüften noch einmal die Pistolen, welche in einem schwarzen Kästchen lagen und c ' deren blanken Läufen die Morgensonne flimmert». Dr. Zimmermann legte sein Verbandzeug zurecht, während Kurt einige Schritte vortrat, um das zu seinen Füßen liegende Tal übersehen zu kön­nen. Wie herrlich war der Blick in das saftige Grün der Wiesen und Wälder. Schäumend und rauschend eilte der Bach, vom Regen angeschwol­len, durch die Wiesen, hier und da seine Ufer überschwemmend oder die Wurzeln eines alten Weidenbaumes unterwühlend, so daß sich der Baum tief zur Wasserfläche hinunterneigt?. Blitzende Libellen schossen über dem Wasser da­hin, verfolgt von den zierlichen, leichtbeschwing­ten Schwalben, welche bald zum Wasser nieder- tauchend, bald zwitschernd zum Himmel empor- süegen.

Jetzt erschienen drüben auf der französischen Seite deo Baches die Gestalten dreier Herren,

welche rasch die kleine Brücke überschritten und zur Grenzeiche emvorstiegeu. Kurt von Usedom wandte sich zu seinen Freunden.

Herr de Fenetrange kommt. Seid ihr bereit?"

Alles in Ordnung! Die Herren sind aber Pünktlich.«

Wo wartet unser Wagen?"

Auf dem Forstbause, in zehn Minut kann er hier sein. Die Herren scheinen ihreil Wagen drüben gelassen zu haben."

Still jetzt... da sind sie!"

Herr de Fenetrange trat mit seinen Beglei­tern näher. Er sowohl wie seine Sekui danten waren in ein einfaches, schwarzes Zivil gekleidet, alle drei trugen indessen die Rosette der Ehren­legion im Knopfloch. Man begrüßte sich höflich. Leutnant von Willenberg trat mit den Pistolen auf Kapitän Gonrourt zu, die Sekundanten un­terwarfen die Pistolen einer kurzen Prüfung. Premierleutnant von Willenberg sagte:

Da ich voraussetze, daß ein nochmaliger Ver­such zur Versöhnung der beiden Duellanten ver­geblich sein würde, so können wir zum Kampf schreiten. Ich bitte die Herren Sekundanten, den Kampfplatz abzuschreiten."

Leutnant von Raumer und Kapitän de Gon- court schritten die Distance ab."

Der Kampfplatz ist abgeschritten."

,So bitte ich, die Herren Duellanten auf ihre Plätze zu geleiten."

Die Sekundanten führten Kurt und Henri auf die Plätze an den beiden Endpunkten der ab- geschrittenen Distance. Aug in Auge standen sie fick) gegenüber. Beider Antlitz war vollkommen

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck Md Verlage Joh. Aug. Koch, Unwerjitäts-Buchdruckerek 40« Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Zeugnis ab für die Bereiffchaft der russisch« Truppen.

Do« der Marine.

Libau, 15. Februar. Das dritte Geschwch der ist heute Mittag 12 Uhr abgesegelt.

Libau, 15. Februar. Das dritte Geschwa* d.r wurde vor seinem Auslaufen von dem Groß« fürsten von dem Großfürsten Alexis und dem Verweser des Marineministerkums, Admiral Birilew, besichttgt. Der KreuzerWladimik Monomach" verließ zuerst gegen Mittag öeg Hafen; am Abend war die Ausfahrt des ganzer Geschwaders beendet. Der EisbrecherJermak' hielt den Weg durch das Eis offen.

Tokio, 15. Februar. lW. B.) Die Tor« pedobootszerstörerAriake" undFubuki", tiott 29 Seemeilen Geschwindigkeit, die in Japan ge­baut wurden, sind heute in Dienst gestellt worden. Die TorpedobootszerstörerArare" ist fertig ktz Yokohama zum Ablaufen bereit.

Reg.-Tons tm Jahre 1899/1900, 23108 Schiffe mit 2469 795 Reg.-Tons in 1897/98 u. 16 834 Schiffe mit 1 505 981 Reg.-Tons im Jahre 1895/96. Auch im letztverslossenen Jahre stand die deutsche Flagge, und zwar mit 83,33 Proz. der Schiffszahl und 59,20 Proz. des Raumge- halts an der Spitze. Im übrigen waren nach dem Raumgehalt beteiligt: Die dänische Flagge mit 10,17 Proz., di? britische mit 9,01 Proz.» die russische mit 6,35 Proz., die schwedische mit 5,69 Proz., die niederländische mit 5,54 Proz., die norwegische mit 3,32 Proz., die belgische mit 0,18 Proz., die französische mit 0,09 Proz., son­stige mit 0,45 Proz. Die Gesamteinnahme be­trugen rund 2 482 000 Mark, die Gesamtaus- gaben rund 2 424 000 Mark, sodaß ein Ueber- sckuß von 58 000 Mark erzielt wurde und zwar zum ersten Male seit Bestehen des Kanals, wäh­rend im Vorjahre sich noch ein Fehlbetrag von 226 000 Mark ergeben hatte.

Kumpfplatz eine Reiterin und parierte scharf iHv schäumendes Roß. Ein Ausruf der Ueberrasch- ung entschlüpfte Kurts Lippen, er trat rasch ge­faßt der Reiterin entgegen und flüsterte ihr zu! Um Gotteswillen, Fräulein Gisela, komme»

Sie nicht näher, cs ist kein Anblick für Sie."

(Fortsetzung folgt)«

Die Pefirett des I Persönlich habe er viel für Torpedoboote

'LvlJLCll Ut£ ^ccrileges I ubng. Man könne aber bei großen Schiffen bes. iN iOfttlftClt I [erJ Konstruktionsmaßregeln treffen (drei-, vier-

I mcho Wände), um sich gegen die Torpedoboote

Ä In der Budgetkommission des Reichstags, die | K- schützen, und man könne daher noch besser als pch gestern mit dem Etat der Reichsmarinever- bisher sich gegen sie schützen. Also würde die tixUung beschäftigte, wurden an den S ta a t s - Möglichkeit, Erfolge zu erringen, an sich nicht t b. Tirpitz verschiedene Anfragen I llfäßer werden als bisher. Tie Minensrage je: iwer -schiffsbauten gestellt, die demStaa^sstkretär I Bfrvon zu trennen, auch schon im Sezessions- 'G«egenhett gaben, sich über die deutschen Schiffs- kriege,, 1864, habe sie eine große Rolle gespielt.

und die Erfahrungen des russisch-japani- I ,e fei °&er sozusagen keine Waffe, man könne zcheu Krieges zu äußern. mit ihr keine Schlacht schlagen, sondern ;/* sei

w Mn unseren Kreuzwn ständen wir einem | nur cin Hinderungsmittel.

allgemeinen Entwicklungsgänge gegenWer. Er ' =====

glaube, daß wir namentlich bei den großen Kreu- I .

Jem noch mit der Geschwindigkeit heraufgehen I Umschau.

niSBten, aber auch hinsichtlich der kleinen Kreuzer. I - 6 ,

fl-ir inachten Versuche mit Turbinen. Die würden I Dlt UnrnykN in Rußland.

eventuell Besserungen hcrbeiführen. Die Ersah- I Warschau, 15. Febr. (Petersb Telear -

^umJa#en 2" der Mehrzahl der Fabriken wird ä Ä großes Gebiet. Erschöpfend seien wieder gearbeitet. Der Oberpolizeimeister macht

? SU beantworten Im ganzen be- bekannt, die Arbeiier müßten die B endiaung

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Schiffe. Die Linienschiffsgesthwader hätten in Ifc obtoQtt' toe?e dem Monarchen !dem- russisch-japanischen Kriege den Ausü üag ge- I weniger am Herzen liege als die Bedürf­geben, ohne daß die anderen Schiffstypen über- I ne anderer Klassen. Andere Forderungen,

flüssig seien. Die Japaner hätten aber nur durch I j'ber welche die Arbeiter direkt mit ihren Brot ihre lleberlegenheit anLinienschiffsgeschwadern so I Herren sich verständigen könnten, seien erfüllbar, Vorgehen können.,. Die anfänglich'kleine lieber- I wenn die Ruhe wiederhergestellt und die Arbeit logenheit hätten sie durch den ersten Angriff vor I wieder ausgenommen sei. Gegen Arbeiter, ^Port Arthur . zu einer entscheidenden gemacht. I welche das verhindern wollten, würde mit größter Ein Erfolg sei der Angriff der Torpedoboote ge- Strenge vorgegangen werden.

Wesen, aber tm ganzen sei das Resultat bei den «n ~ . .

günstigen Verhältnissen nur gering gewesen. Die I k Warschau, lo. Febr. tn

vunmehr erreichte lleberlegenheit der Schlacht- Druckereien ist beendet. Die Druckerei-

flotte sei das Entscheidende für die weitere See- Besitzer haben den neunstündigen Arbeitstag und

kriegführung gewesen. Die Russen hätten dann I Erhöhung des Lohnes um elf Prozent bewilligt,

einen Versuch gemacht, die Situation zu ändern. Moskau, 15. Febr. Die Angestellten der ^"g"st ausgelaufen, um fick, Bahnlinie Moskau-Rybinsk haben eine Reihe

3er eine entfcheidende Rolle gespielt haben, und b-^K^^^^b^nblung, Abschaffung in dem Zurückschlagen der Russen hätte die Ent- Eratisbeschästigung außerhalb der festge- jcheidung des Seekrieges, der Wendepunkt ge- I 'm? ,0 ll^stellt. Die Bewegung der legen. Man habe von einem Bankerott des I hfeftgen _ Pharmazeuten wegen Aufbesserung Linienschiffes gesprochen. Aber wenn man Tat- I nimmt einen großen Umfang an.

fachen sprechen lasse, so muffe inan sagen, die I Tschita (Transbaikalien), 15 Febr Die

Torpedoboote hätten sich durchaus nicht bewährt Arbeiter der hiesigen Ersenbahnwerkstätten

h K en r'r-Kb gemacht Nach dem 10. August legten die Arbeit nieder, weil die Eisenbahn­

sei das russische Geschwader m völliger Auslosung direktion ibnen den Lnbn «iAi gewesen, trotzdem hätten in der Nacht die Tor- E" 2 t

vedoboote feinen Erfolg gehabt. Weiter seien befahl, d'e Lohnforderungen zu

schr günstige Chancen für einen Angriff auf die I friedigen, worauf die Arbeit wieder aufge-

Sebastopol" gewesen. Auch hier sei der Erfolg I nommen wurde.

nur gering gewesen, es hätte lange gedauert, bis I Kattowitz, 15. Febr. (Frkfl Ztg.) In

$of%bc!bo^.e vernichtet hätten. Solange I Sosnowice dauert der Streik an. Als heute

btc bleiben toittic, I in ben boitiocn SDtutfcißißn mit bsT Arbeit

ÄÄfiÄf1 Ä * »«' Ä. S.5 bei normalen Verhältnissen Schiff gegen Schfff und Sriernicwiee re. werden imlitärisch bewacht stehen, und das Stärkere würde die Oberhand I ?ur Äusrechterhaltung des Verkehrs. Die Züge behalten. Jedenfalls dürfte der Kraftunterschied I Zierden vielfach von Soldaten des Eisenbahn- Nicht zu groß fein. Auch die alten Linienschiffe I regiments bedient. In der Eeher'fchen Fabrik seien durch Bordwände und Jnitenhaut stärker I in Lodz wurden lautKattowitzer Ztg." 20 nls die übrigen alten Schiffstypen geschützt ge- I Personen getötet. Der Belagerun. szustand Ivesen. Die Granaten hätten den Panzerschutz I wurde verhängt.

Sesardert, und diese Forderung würde auch I ,

künftig sich nicht ändern. I

Vierteljährlicher Bezugspreis; bei oer ErpÄition 2 Mk^ M 41 bei allen Postämtern 2,25 Mk. crxct. Bestellgeld).

11 Znsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Psg. ___________________Neclamen: die Zeile 25 Pfg.

Der rulfisch-japanische Krieg.

Während der letzten Tage hat auf dem Kriegsschauplätze in der

Mandschurei r wieder eine lebhafte Tätigkeit geherrscht.

General Ssacharow meldete dem Generalstabe vom 14.: Die russische Artillerie beschoß am 13. oas Dorf Nangazi und zerstörte mehrere Gehöfte, von denen aus die Japaner die russischen Ver­schanzungen beschossen. Der Angriff am 12. auf die Brücke zwischen Hunputin und Tantsetun wurde von einer japanischen Kavallerieabteilung und 200 Tschungttsen ausgeführt und sand um 372 Uhr morgens statt. Der Angriff richtete sich gegen die Brücke und die von russischen Grenz- tvachen besetzten Schützengräben. Während die russischen Truppen sich verteidigten, machten tue Grenzjäger einen Bajonettangriff aus die Japa­ner; diese ergriffen die Flucht und ließen zwei Tote zurück. Ein russischer Unteroffizier, der den Angriff der Japaner abschlug, näherte sich der Brücke, auf die, die Japaner nun mit Vom- ben schossen, um die Eisenbahn in die Luft zu sprengen. Durch mehrere Salven wurden die Javaner zum Rückzüge gezwungen. Ungefähr 70 Japaner umzingelten südlich der Brücke eine Vorpostenstellung der russischen Grenzwache. Als die Vorposten sich auf Tantsetun zurückzogen, zer­störten die Japaner mehrere Eisenbahnschienen und befestigten an einer Anzahl von Telegraphen- stanaen mit Melinit gefüllte Kartätschen. Die russischen Tnrppen erhielten Verstärkung und zer­streuten die Japaner, nachdem diese eine Tele- gravhenstange in die Luft gesprengt hatt.n. Ein Teil der russischen Grenzjäger wurde zur Siche­rung der Ortschaft entsandt, andere verfolgten

den Feind noch 25 Werst weit. I Bei der Reich Ztagsersatzwa hl in Ho'

Tokio, 15. Februar. (Reuter) Die Ruf- I *utbe" der letzten Zählung nach folgende Stimme­fen nahmen die Kavallerieoperationen in großem ^gegeben: Für Dr. Goller lfreistnnig, unterstützt vo- on -r916 9t^er.m,t Schutzen etwa Stichwahl zwischen Goller und Geißler. Die Wah'-

30 Meilen westlich von Lrauiang. Der Zweck der I beteiligung war sehr stark. Nahezu 80 Prozent er- Bewegungen scheint die Umgehung des linken I schienen mr Wa^l

fcim z« , v - Der Verkehr im Kaiser Wil-

ft0: ^bruar. (Reuter.) Die ge- Helm-Kanal erstreckte sich im Zeitraum vom

meldete umfassende Bewegung der ruffuchen Ka- I 1. April 1903 bis 31. März 1904 aus 32 038

^?rrrC '6Cm'u 'Estl'ch don Tfchztalsn Ein? Schiffe mit 4 990 287 Reg.-Tons Raurng-Halt

S? rr 'rabt^,nJ -nail ^"^''-'schl vor. gegen 30 161 Schisse mit 4 285 301 Reg.-TonS

?5d" l1*» <"<?Ä flcr,-..F1,emf3lbere im Jahre 1901/02, 26 279 Schisse mit 3 488 767

.staaHi, oas 13 Meilen ludwestlich von Tschitalsu 1 " * * ' ---------

nnh 27 M'ilen westlich von Liauiang gelegen ist. Später rückte die gesamte Streitmacht mit Ar- tillerie ein» Meile unterhalb Tacka an den Fluß heran und machte um 5 Uhr abends den Versuch, diesen zu ii6er'cfireHen. Die Errichtung von Verteidungswerken bei Heikoutai schreitet fort. Die Russen beschießen noch das Zentrum des Marschalls Oyama.

DiePetersburger Telegraphen - Agentur" meldet aus Sachetun vom 14. d.: Die hier ein-

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