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- - ou* ote i Januar 1905 wenig mehr zuzufügen; denn

Overheffifche Zeit«» 8" nebst ihren » Zustände, wie sie im Kohlengebiet sich jetzt

Kohlennot und Bodenreform.

nötig sind, muß eigeintlch jedermann fühlen.

Umschau.

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Am folgenden Tage traf der Untersuchungs­richter ein und die Vorvernehmung der Zengelt und Verdächtigen begann, [yrilj Berger' ar nach einigen Tagen der Ruhe und sorgsamen Pflege vernehmungsfähig: ec erholte sich rasch und sein kräftiger Körber überwand den letzte" Anfall außerordentlich schnell. Seine Aussagen bildeten die Grundlage der Untersuchung. Durch die- selben wurde bestätigt, daß in Finstingen und Umgebung kine ansgebre'itete Schmngglcrbande

daß ausländische Finanzkreise daran find, Kohlenlager in deutscher Erde anzukaufeu, um dauernd die Naturschätze unseres Vaterlandes für sich zu sichern. Dem ist nun heute Januar 1905 wenig mehr zuzufügen; denn

8«m Bergarbeiterin Sstand im Ruhrgebiet.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, Uiüocrfttäts-Buchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

hat ans Anlaß dieser Anfrage eine am 26. Ja­nuar statigefundenc Konferenz anberaumt, deren Ergebnis der Ministerialkommissiou sofort mit- geteilt wurde. Es soll angeblich darin bestehen, daß hier und da auf den Zechen Mißstände vor­handen sein kann n, deren Abstellung sofort er­folgen solle, sobald Beweise dafür erbracht würben.

Der Ausstand wird fortdauern.

In der am Sitzung am 28. d. M. in Dort-

zeugung, daß wir dem Tage zuschaffen, der jene positiven Maßnahmen bringt, die allein gesunde Entwicklung unseres vaterländischen Lebens für die Dauer zu gewährleisten imstande sind."< Sehr vorsichtig, aber doch deutlich genug ausge« drückt. Auch derNuß" erklärt eine Berufung von Volksvertretern für notwendig, da der Staat in äußerste Desorganisation geraten fei.

Petersburg, 28. Jan. (L.-A.) liebe? die Untersuchung desUnglücksfalles" bei bei! Wasserweihe am 19. d. M. wird mitgeteilt, daß die vierte Batterie, die den Kartätschenschuß ab­gab, aufgelöst ist; die Mannschaften und Offiziere sind nach dem fernen Osten entsandt: die Kaserne ist geschlossen. Auf den Befehl des Zaren, die weitere Untersuchung einzustellen, wurde die

ganze Affäre als ein Unglücksfall dm-gestellt. Stark verdächtig war ein Einjährig-Freiwilliger, der allerdings leugnet. Der Feuerwerker des verhängnisvollenGeschützes gestand seine grenzen­lose Nachlässigkeit, eine alte Kartätsche in dein Glauben in das Geschütz hineingesteckt zn haben, damit einen stärkeren Effekt hervorzubringen; er sei der Meinung gewesen, ein ernster Unfall sei auf die Entfernung von der Börse bis zum jen­seitigen Ufer unmöglich. Damit soll der rätsel­hafte Fall amtlich beendet sein.

Auf Wunsch des Zaren traf der Adelsmarschall von Moskau Fürst Trubetzkci in Petersburg ein, wo er mehrstündige Besprechungen mit dem Ge­neral Trepow hatte, der in telephonischer 23er* bindung mit dein Zaren in Zarskoje Sselo steht.

Auch der Landtagsahgeordnete 'Pastor von Bodelschwingh erläßt einen Anruf, nm auf die' Beilegung des Streiks hinzuwirken. Er glaubt, daß versöhnlich wirken würde, wenn riet Parteien des Abgeordnetenhauses für die not« leidenden Familien im Kohlengebiet eine Samin-' .bing veranstalten würden. Auch die meisten Ar­beitgeber würden sich der Sammlung an schließen.'

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öfter versucht, mich zur Desertion zu verleiten. Der alte Josef bot mir eine ziemlich hohe Summe, ich^ habe aber stets mit Entrüstung abgelehnt und dem Josef gedroht, ihn anzuzeigen, wen» er mich mit diesen Anerbietungen nicht in Ruhe lasse."

Wissen Sie nicht, wo die Zigeuner oeblieben sind?" "

Die Kommission hat Beschwerden der Bergarbeiter entgegengenommen und auf ihre Zuverlässigkeit eingehend geprüft. Da­bei hat sich ergeben, daß die Beschwerden der Bergarbeiter zum größten Teil berech­tigt sind, und daß eine Abhilfe d r i n - g c.n d g e v o t e n erscheint. Auf Grund dieser Feststellungen hat sich die Kommission an den Bergbaulichen Verein mit dem Ersuchen getvcn- det, sich darüber zu äußern, ob die Wünsche der Bergarbeiter erfüllt werden können. Der Verein

Marburg

Lienstag, 31. Januar 1905.

Die »«ruhe« in Rutzlanb., lieber die allgemeine Lage j äußern sich die meisten St. Petersburger Blätter,! die seit Samstag wiedererscheinen, sehr zurück- halten. Die erste Nummer der deutschen<sti Petersburger Zeitung" bringt einen kurzen Leit-! artikel über die Lage, dessen Schlußsätze folgender­maßen lauten:Die Presse repräsentiert in weiterem Sinne nicht nur das Wissen, sonderir auch das Gewissen der Menge. Und so hat fick auch im gegenwärtigen Moment, sobald es iHv möglich wird, zu sprechen und auf den Weg zu weisen, der allen zum erstrebten Ziele gesunder friedlicher Entwickelung unserer vaterlä chischen Verhältnisse führen kann: Geduldiges Tragen der Konsequenzen gewaltsamer Ereignisse, bis Seine Majestät der Kaiser nach Ordnung ünserec äußeren Verhältnisse durch einen ehrenvollen Frieden im fernen Osten und völliger Wieder­herstellung der Sicherheit unseres öffentlichen Lebens, zur Verwirklichung seiner wiederholt ausgesprochenen Entwicklungs- und Gesundungs­pläne für unser Land schreitet, an denen bereits gearbeitet wird. Wie sollten wir das Ver­trauen dazu verlieren, daß dieser Moment kommt? Werden wir nicht vielmehr unser Teil dazu beizutragen suchen, daß er sobald als mög­lich kommt? Und so werden wir unsere Arbeit unter dem Schutze der Regierung mit Hingabe zum Nutzen unseres Vaterlandes fortsetzen, wo sie liegen bleiben mutzte, in der festen Ueber-

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'^' ^kadüach, z8._ Januar. Hiesige katholische I e.nm-nimtnelk beginnen mit namhaften Spen- I öen für die streikenden Bergleute im Ruhrrevier. I So hat der Webereibesitzer ^rmy Brandt?, der I Vornbender des Volksvereins für das katholische I Deutichland ist. 600 Mak. gespendet I

Dresden, 28. Januar. (Frkf. Zt'g.) Ange- | nchts der in den sächsischen Berabaubezirken ein- I aesuhrten zahlreichen Ueberschicbteu und Extra- I forderungen erläßt heute das Zwickauer Zweig- I bitrco.n des deutschen Bergarbeiter-VerbandeS I ent? Aufforderung an die sächsischen Bergleute, I I».Rücksicht auf den Streik im Ruhrgebiet lieber- I schichten und Doppelschichten höflich, aber bestimmt I zu vermeiden. I

emtrefen lassen wollte. Dann sprach der Obcr- berghauptmann sich dahin aus, ob cs unter den gegebenen Umständen nicht ratfant erscheine, die Strbett einstweilen to i c b c r aufzu - n c h m e n. Die Koininission der Arbeiter ent- gegnete, sie sei einstimmig bec Ansicht, so lange nicht abzusehen fei, toas das Parlament beschlie­ßen werde, und so lange die Herren Bergtverks- Vesitzei7 sich nicht entgegenkommender Verhalten wurden, könne an sine Wiederauf- n a h m e d e r A r b e i t n i ch t g e d a ch t w e r - d e ii. Seitens des Bergbaulichen Vereins müsse zugesagt werden, daß aus Anlaß deS Ausstandes keine Maßregelungen erfolgen würden; dann wurde sich über die- anderen Puickte schon eine Einigung erzielen lassen. Der Oberberghaupt- mann fugte noch hinzu, die Regierung habe auf Anregung der Arbeiter einmal den Versuch zur Einigung gemacht, und man könne ihr nicht zu- mutm, das noch ein zweites Mal zu tun. Wenn die Regierung aber von der Gegenseite um ihre Vermittelung angegangen werden würde, würde re sofort dazu bereit sein. Vom Bergbaulichen Verein hat memand an den Beratungen teilge- nommen.

_ Der Oberberghauptmann b. Velsen kehrte samstag Stacht nach Berlin zurück. Es besteht Mr Zeit keine Aussicht mehr auf eine gütliche Beilegung des großen wirtschaftlichen Konflikts.

Aus verschiedenen Gegenden des Ruhrgebiets ^mmen Nachrichten von Gefährdungen einzelner schachte durch Wasser infolge des Nichteinfahrens I der Belegschaften.

. Düsseldorf, 28. Januar. Zum Vorsitzenden de-, Geiamtverbandes christlicher Gewerkschaften wurde, demReich" zufolge, an Stelle des zurück­getretenen Abgeordneten Brust der Vorsitzende des Christlichen Textilarbeiterverbandes, Schiffer, gewählt.

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. #

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Bestellungen

für die Monate Februar und März

O, sie luirb die törichte Neigung vergessen, verlassen Sie sich auf mich! Und waS ich tun kann

1 -Tch bitte Sie, Herr Markwardt, in dieser Beziehung nichts zp tun. Ich werde Ihrer Tochter ent treues Andenken beinahren, und wenn das Geschick uns wieder xinmal znsammen-

md rüst, :ente iltnJ ibjiM gkS, Mit»

fitbren sollte, und wenn Fräulein Gi-ela sich I ihr Unwesen trieb, bereit Häuvter der Zigeuner dann frei suhlt von der Neiaung, die jetzt ibr I Joies. Jockel Schmidt und noch eine andere Per- Hcr; Pfangeit hält,, dann dann, mein « siwsichkeit waren, die iedoch der Unteroffizier nicht genau namhaft machen konnte. Er konnte nur aussagen. daß sich., als er, von der Kugel des Schmugglers getroffen, niedergestürzt war, eine Kbwarrnerbieiste Gestalt mit einer Larve vor dem Gericht über.ihn gebeugt batte; später habe er tm Turm von Fenetrange den Unbekannten ISie sind nach dem Süden Frankreichs ge- , aber nur undeutlich, I zogen, so viel ich aus den Worten Mariannes dav s'cht habe btcier itets vermummt gehalten. I entnehmen konnte." .

»Sie hatten ein Liebesverhältnis mit der Zi- IWissen Sie, wo sich Marianne befindet?" geunerin?" fragte der Untersuchungsrichter. INein." '

Ja, Herr Richter, Marianne war meine IHaben Sie keinerlei Nachrichten von ihr?''

Braut." . . |Nein, Herr Richter."

Das erscheint unwahrscheinlich, nachdem das Mädchen Sie so sorgsam gepflegt hat."

Ich vermute, ihr Großvater hat sie doch noch überredet, mit ihm fortzuzichen, ober er hak sie gewaltsam fortgeschleppt. Ich selbst weiß nicht, was ich benken soll. Ich habe bas Mäbchen lieb, ick> würde auch jetzt noch mein Versprechen, sie zu heiraten, erfüllen; aber seit bem Tage, wo mich Herr Leutnant von Usedom int Turme fand, hab» ich keine Nachrichten von dem Mädchen."

Dem braven Burschen traten die Tränen dw Auges.; ber Treubruch Mariannes all solchen mußte er das Verschwinden des Mäoohls^ ansehen schmerzte ihn tief.

Es ist gut. Sie können sich zurückziehen.", /, 'S. (Fortsetzung folgt)!

Vierteljährlicher Bezugspreis, bei der Expchitioil 2 Ml., J2 26 ... bei allen Postämtern 2,25 Mk. /rci. Bestellgeld).

* Jnsertionsgebuhr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg,

Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

Beilagen werden von unserer Expedition I zeigen, auf die Dauer für ein Reich, wie das «Kferen STnSn«TioftoiTow e , I deutsche, unhaltbar sind, leuchtet jedem ein. Die Ausgabestellen in Kirch- I Kohlenbergwerkbesitzer haben durch Stilllegung Harn, Rerrstadt und Wetter, sowie von I mehrerer Zechen mehr wie 20000 Menschen, allen Pßskanstakten und Landbriesträgern I 11 *n. Mögliches Brot gebracht, und die damit entaeaengenommen I 8'elchzerttg betroffenen Gemeinden werden mit

8 8 8 m 1 wniert Berlin selbst ist zufolge der vom

Schlesischen Shndikat getroffenen Preissteigerung genötigt, seinen Kohlenbebarf mit etwa sechs Millionen Zentnern vom Ausland wo beut» fdje Kohlen billiger sind zu beziehen. Dem deutschen Arbeiter verweigert man billige An­forderungen und holt sich Ausländer, deren Ar- ; beitskraft weniger kostet. Und warum das alles: Bueck hat es 1900 schon gefast . . . Daß da Reformen im Interesse der Allgemeinheit seitens des Staates

Von allen Seiten werden Aufrufe zur materi- clleu kluterstützung der ausständigeu Bergleute erlassen. Neuestens tritt das Aaitations-Komitee Evangelisch-sozialen Kouaresses mit einem

-s , . T, » lolcßen Aufruf hervor. Die Begründung, die

mund abgehaltencii Sitzung der <=> t c b c n e r- I ihm gegeben wird, entspricht im wesentlichen b*r f om nttf hon wurde befchlosien. Den Vorsitz I Auffassung des Ausstandes, die wir wiederholt "t'"~ dargelegt haben. Nicht uninteressant ist es, die Namen zu lesen, die unter dem Aufrufe stehen. Es sind solaeude:

Sbnen, Arr von Usedom für diese I ' "Satten Sie nicht die Absicht, mit dem Mäd- I B>orte! wuiizchte, Gpela hatte sie gehört, sie I chen nach Frankreich zu gehend" I

tmirbc den Manu der sie gesprochen, noch höher IIck; wollte zuerst" meine Zeit abdienen, ^«feen, Kbt i^oit I dann allerdinas mit der Marianne nach Frank-

; f^uUelte Kurt bewegt die Hand und ent- I reich gehen, um sie dort zu heiraten, da mir meine I lenUe sich rasch die bestimmte Hostnunz hegend, Eltern hier die Erlaubnis nicht gegeben haben I baß sich noch alles nach seinen Wünschen gestalten I würden." I

hjerbe. IVersuchte man nicht. Sie zur Desertion zu I

überreden?" I

| . Fritz schwieg. Er mochte Marianne nichts I

-schlechtes nack'sageii. I

Sagen Sie die Wahrheit. Sagen Sie alles, was Sie wissen," ermahnte der Richter.Nur dann kann das Urteil des Kriegsgerichts aufge­hoben und Sie selbst können rehabilitiert werden."

»Ja, Herr Richter," sagte Fritz jetzt,die Marmnoe und auch der Zigeuner Josef haben '

No»druck verboten.)

Zigeunerliebe".

Von £>. D l ft e r. I lieber Herr Markv'ardt, weiß ich nicht, ob ich ftarf

. (ö<- tcEung.) 1 genug sein würde, dem Wunsch einer no^maligen

Das Gericht wird schon Klarheit schaffen. I Annäherung zu. widerstehen."

Es ist. meine Sache nicht, den stlntersnchungs- I » Kurt hatte sich bei bie'en Wärtern die er in

Dichter zu spielen. Meine Aufgabe wird hier I tiefster Bewegung und mit leicht üerfcMetcrter

!,hr bald zu Ende sein." I Stimme sprach, abgewendet und schonte in den

Sie wollen fort?" I Regen hinaus, der -draußen vor bem Fenner un-

»Die Untersuchung Ivcrbe ich hier webl nicht | aufbörlich niederströmte. In seinem offenen ab zu wart en brauchen. . Der .Unterstlchungsrichter 1'Antlitz sah man die innere Erregung und den ckommt morgen. bereits, die Hanptverhaiibllmg I Kampf, ivelchen die Liebe und bas verletzte Ehr- urird ober in Straßburg stattfinden." I gefübl miteinander kämpften. - Herr'Markwardt

!Herr von Usedom werben Sie uns nicht noch I aber rief freudig: .einmal die Ehre geben?" ' -

i ^nrt erhob sich, sein Gesicht verfinsterte sich.

Nach der Unterredung mit Fräulein Gisela Münzte ein nochmaliger Besuch meinerseits ihr und mir peinlich luerben."

Aber Herr von Usedom, so vergessen Sie e-'ch dw unüberlegten Worte des Mädä)ens!" ;«v es versuchen, Herr Mar'wardt.

'vielleicht sehen Sie mich später eininal wieder, iweun auch das Herz Ihrer Tochter vergessen hat"

Unter diesem Titel erschien vor einigen Jahren ein Artikel in den Zeitungen, der heute wieder ganz zutrifft. Dort hieß e§ u. a. die Antwort auf die Frage: warum so hohe Kohlen- vreise gefordert werden? gibt in erschrecklich deutlicher Weise der Geschäftsführer des Zentral­verbandes Deutscher Industrieller, General­sekretär Bueck, in derDeutschen Jndustrie- Zestung", indem er u. a. sagt: Die Aktionäre und Gewerke sind auch nur Menschen, die nicht kinsehen können, wie man ihnen zumute» soll, rm Interesse der Gesamtheit Maß zu halten und nicht zu nehmen, was zu bekommen ist. Ja noch weiter: Im Kohlenshndikat besteht . n, B t .

eine sehr starke Partei für weitere Steigerung I Aus Dortmund wird über die

der Kohlenpreise und jeder Zeitungsartikel über I Tätigkeit der Ministerialkommissiou, sie stärkt ihren Rücken, das möge man bedenken I die bekanntlich aus Berlin nochmals in bas Ruhr- usw. Also nicht genug damit, daß im ersten | gebiet entsandt worden ist, gemeldet: Halbjahr 1900 über 18 Millionen Zentner Steinkohlen mehr an's Ausland verkauft worden find, als im gleichen Zeitraum des Jahres 1899 ; nicht genug damit, daß an das Ausland an bie deutsche Konkurrenz diese Kohlen billiger abgegeben werden als bei uns, nein, es wird dem deutschen Volke ganz einfach gesagt:wenn du nicht stille hältst, so ziehen wir dir das Fell ganz über die Ohren". DieBauernhütte" hat 1899 16 Prozent Dividende verteilt und bei 41/» Millionen Mark abgeschrieben. Der Schalter Trüben- und Hüttenverein" verteilte 75 Prozent Dividende im Jahre 1899 gegen 42% Prozent im Vorjahr. Die Dividende dieser Gesellschaft warnur" auf 60 Prozent geschützt, so daß die Börse die Festsetzung mit * ° P^zent mitgroßer Befriedigung" aufnahm. DieSchlesische Aktiengesellschaft für Bergbau und Zmkbüttenbetrieb in Lipine" hatte im Jahre 1899 einen Reingewinn von über 7 Millionen Mark und verteilte 27 Prozent Divi- benbe, wobei die Tantiemen mit 418000 Mark I wird ein Vertreter des Oberbergamts über­all die 1^ Herren des Aufsichtsrates schon ab- I nehmen, ein Vertreter der politischen Behörde

gerechnet sind. Jeder dieser Herren hat also I und je ein Bergbeamter der einzelnen Reviere

die hübsche Summe von 31000 Mark im Jahre I sollen als Beisitzer hinzngezogen werden. Außer- I Frau Geheimrat Broicker g;,.npnAr <nP 1899 als Aussichtsrat erhalten. Auch französische I dem sollen von den Belegscharten drei Vertreter Hans Delbrück. Geh Justizrat Professor Dr

Großfinanz ist vertreten durch den Herzog von I und drei Vertreter von Zechen beauftragt metben, Wierfc. Professor D. Gregory. Professor D

tSrammcnt, den Margais van Beauvoir usw. I $ie Zeugenaussagen von jeder Beleasckiaft ent- I ('ornrnf. Ober-Konsistorialrat Prof. D Kaftan

Einzelne dieser Herren find im Auffichtsrat I gegenzunehmem Mit dieser Untersuchung soll I Pfarrer D. Kirmß. Geh. Archivrat Dr. Keller'

mehrerer solcher Gesellschaften. Nm das'Maß ^u yeickigeu Montag begonnen werden. ^n Lai.bosökonomierat Nobbe. D. Friedrich Nau-

vall zu machen, sagte damals die Deutsche I <ie Zwergen über «ret I mann. Pfarrer Professor D. Freiherr von

ginirsriimmo« h'8'n,L M k e I Zechen erledigt werden. Der Oberberahauvt- I S"deu. Frau Professor Sckunoller mforrer

r ?ornu'ebf , A S doden-.amt v. Velsen teilte sodann mit. in welchen Pie. Sckm^uelcher. Geh. Nerungsrat Prof

..fornur, geht das G.rucht durch daS Land, I Punkten die Regierung eine gesetzliche Regelung I Dr. Adolf Wagner. * "