und Kirchhain.
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Erstes Blatt
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Nähe gekommen Märe. Aber das Frauenzimmer, die Nike scheint wirklich vom Erdboden verschwunden zu sein, es ist rein zum Teufe! holen!"
Ter Baurat fuhr sich verzweifelnd mit der Hand in die Haare.
.Doch da kommt mir ein Gedanke, Sie find doch oben bei der Herrschaft in Stellung, nicht?"
Ein Lächeln huschte über die Züge der Lbcnstehenden: .Gewiß, ich bin hier bei der Familie."
„Na sehen Sie," fuhr der Baurat erleichtert aufaUnend fort, „Sie hat ein gütiges Geschick mir in die Hände geführt — Sie können doch
sichtlich der Verbreitung der deutschen Sprach» erzielt worden find, sowie die Erfolge bei der Erlernung der Eingeborenen zu praktischen Arbeiten aller Art in Handwerker- und Land- Wirtschaftsschulen.
Die wirtschaftliche Entwickelung kann im allgemeinen in Ansehung der engen Schranken, die ihr vorläufig noch durch die überaus mangel* hatten Transportverhältnisse gezogen find, als befriedigend bezeichnet werden. Freilich hatten Togo und teilweise auch Ofiafrika unter ungünstigen Witterungsverhältnifsen zu leiden, durch die der Ertrag an exportfähigen Produkten beeinträchtigt wurde. Aber der partielle Ausfall ist durch Mehrerträgnisse in anderen Gebieten nicht nur ausgeglichen, sondern nicht unerheblich überwogen worden. Bemerkenswert ist insbesondere auch, daß in Togo der empfind* liche Ausfall an export'ühigen Produkten dev Einfuhrhandel nicht entfernt in demselben Maß» betroffen hat, wie es früher stets der Fall toar; darin tritt zutage, daß die Kaufkraft der eingeborenen Bevö'kerung sich im Laufe der letzten Jahre immerhin so weiter gefestigt hat, daß sie ohne allzuschweren Schaden den Fehlschlag eines Erntejahres zu überstehen vermag."
Vierteljährlicher Bezugspreis, vci ott Expchition 2 MH, bet allen Postämtern 2,25 M. ve$ci. Bestellgeld).
ZnsertlonSgebiihr: die gejpaltene Zeile oder seren Raum 10 Pfg.
Reclamen: die Zeile 25
Marburg
Sonntag, 1. Januar 1905.
kochen? Sehen mit wenigstens reichlich alt genug aus, um es zu können, fragen Sie doch mal bei Ihrer Herrschaft — ich habe zwar nicht das Vergnügen, diese zu kennen — aber in der Not frißt der Teufel Fliegen — ob Ihnen nicht gestattet würde, bei mir, dem Baurat Norbert, die vermaledeiten Karpfen zu kochen; soll übrigens Ihr Schaden nicht fein, wollen Sie, ja?"
„Ob ich will," lachte die so schmeichelhaft Umworbene, „warum denn nicht, ist ja Christenpflicht einem in der Patsche sitzenden Gastgeber zu helfen, und kochen, denke ich, werde ich auch zu Ihrer Zufriedenheit, und da ich für heute hier nicht weiter nötig bin, so . . ."
„Na, dann kommen Sie," fiel hier der Baurat freudig ein, „aber möglichst ein bischen rasch."
„Gleich," war die freundliche Antwort und befriedigt zog sich der von seiner Sorge Erlöste zurück.
Nur wenige Minuten später trat die neue Köchin an, und im Hellen Gaslicht bemerkte nun der Baurat, daß dieselbe eigentlich noch eine ganz jugendliche Person war; was hatte er im Dämmerlicht des Flures da nur gesehen? wirklich ganz wunderhübsch war die Fremde anzuschauen, die Figur schlank, doch voll, die Wangen rosig, im Kinn ein reizendes Grübchen, zwei schelmisch bückende blaue Augen, und wenn sie lachte, zeigten sich zwei Reihen der schönsten Perlenzähne. Er mußte nur immer auf die kleinen weißen Hände sehen, wie flink die zugriffen, die Fi'che schlachteten und schuppten; es mußte ja das reinste Vergnügen fein, von diesen weißen Patschchen abgemurkst zu werden, er konnte den Blick gar nicht davon abwenden und stellte Vergleiche an zwischen diesen und den roten knochigen Fäusten seines Hausgeistes, der gegen diesen hier der reinste Küchendragoner war. Da entfuhr ihm auf einmal die Frage:
Über die Entwicklung der deutschen Schutzgebiete während des EtatSjahreS vom 1. April 1903 bis 31. März 1904 zugegangen. 5Die Denkschrift behandelt zunächst den Aufstand in Südwestafrika und berichtet dann über die allgemeinen Verhältniffe der anderen Schutzgebiete einleitungsweise folgendes:
„Unter den übrigen Schutzgebieten waren eS auch in dem abgelaufenen Berichtsjahre Kamerun und Neu-Guinea, in denen es wiederholt zu ernsthaften Ruhestörungen und Bluttaten der Eingeborenen kam. Jedoch hat es sich dabei stet« nut um Ereignisse von lokaler Bedeutung gehandelt, bei denen die Unterdrückung deS Aufruhrs und die Bestrafung der Schuldigen in der Regel rasch und ohne erhebliche Schwierigkeiten gelang. In Ostatrika und Togo kam es nun zu gänzlich unbedeutenden Störungen der Ordnung. In Samoa und den Jnselgebieten der Karolinen, Marianen und Marschall • Inseln bestanden durchaus friedliche Verhältnisse. Sieht man von dem füdwest- afrikanischen Aufstande ab, so bedeutet die Entwickelung des Berichtsjahres für die deutschen Schutzgebiete in allen wichtigen Punkten einen abermaligen, zwar bescheidenen, aber unverkennbaren Fortschritt.
Die weiße Bevölkerung der Schutzgebiete hat im Jahre 1 >03 ihre Zunahme fortgesetzt. Für daS wicktigfie Siedelungsgebiet Südwestafrika, liegt allerdings eine neue Zählung nicht vor; aber alle Berichte bestätigen, daß im Berichtsjahre bis zum Beginn des Herero - Aufstandes eine beträchtliche Zuwanderung stattgefunden hat, die insbesondere auch dem bisher vernachlässigten, aber durch günstige Vorbedingungen für Bergbau und Farmwirtschaft ausgezeichneten Norden der Kolonie zu gute kam. Welche Umwälzung in der weißen Bevölkerung der Kolonie durch den Ausstand herbelgeführt worden sind, läßt sich zurzeit noch nicht übersehen. Läßt man Südwestafrika außer Rechnung, so ergiedt sich für die übrigen Schutzgebiete eine Zunahme der Weißen Bevölkerung von 3106 Köpfen zu Beginn des Jahres 1903 auf 3434 Köpfe zu Beginn des Jahres 1904, also um etwa 10 Proz.
Die Gefundheitsverhältnifse der tropischen Kolonien haben auch im Berichtsjahre die günstigen Wirkungen der systematischen Bekämpfung der Tropenkrankheiten erkennen lassen, wenn auch freilich auf diesem Gebiete ins Gewicht fallende Erfolge nur Schritt für Schritt und nur im Laufe längerer Zeit erzielt werden können.
Die Missions- und Schulberichte auS den einzelnen Schutzgebieten geben ein Bild von dem Stande der Arbeit an der kulturellen Hebung der Eingeborenen. Hervorhebung verdienen die Fortschritte, die in einzelnen Schutzgebieten hin
„Viel grobe Arbeit haben Sie oben in Ihrer Stellung wohl nicht zu tun?"
Die Fremde wurde rot und meinte: „Für die grobe Hausarbeit ist eine andere Person da."
„Hm, hm," machte der Banrat, „dachte eS mir schon bei den weißen kleinen Fingern da."
„Aber sie können trotzdem ganz ordentlich arbeiten und müssen es auch, können auch kräftig zuschlagen, wenn es nottut.'
„Wird nicht so schlimm fein," brummte der Baurat, „müssen auch erst jemand dazu haben."
„L-aran fehlts nicht," war die muntere Antwort, „doch während der Fisch zieht, lassen Sie mich den Tisch decken."
Der Baurat zeigte nun das Speisezimmer, schloß Truhen und Schränke auf und die Fremde wunderte sich im Stillen über die Schätze, die in dieser Junggesellenwohnung zu finden waren. Stöße von feinstem Damast hier im Wäschespind aufgestapelt, in bet großen Kredenz fand sich das schönste Meißener Porzellan, und dieser kleine Eckschrank, ein Meisterwerk alter eingelegter Arbeit, barg den reichsten Silberschatz; Löffel und Bestecke waren zwar von altmodischer Fasson, sein ziseliert, aber schwer, das reinste. Silber, und der Besitzer aller dieser Herrlichkeiten war ein alter, einsamer Mann.
Verstohlen schaute sie ihn sich genau einmal an, wie er, so halb von ihr abgewendet, dastand und den Gläserschrank ausschloß.
Wahrhaftig, gar kein übler Manu, zwar, chon etwas stark geworden und das Haar ergraut, aber sonst ein? ganz angenehme, stattliche Erscheinung; die blauen, wie Stahl blitzenden Augen unter den buschigen Brauen hatten einen so vertrauenerweckenden Blick; gewiß bet Mann mußte ein guter Charakter sein, bei dem würde es sichet eine Frau recht gut haben.
Sie wat so in ihre Betrachtungen versunken, daß ein Weinglas ihren Händen entglitt und
Umschau.
Die Zentrale für Spiritus-Lerwertuug hat nach ihrem soeben ausgegebenen Verwaltungsberichte im Geschäftsjahre 1903/04 an inländisch«-« Branntwein 306 Mill. Liter empfangen und 3.6'/, Mill. Liter abgesetzt; ihr Anteil im inländischen Verkehr bat sich sowohl hinsichtlich der Erzeugung wie des Absatzes wiederum beträchtlich vergröbert. Der durchschnittliche Erlös für Me Brenner berechnet sich auf 46,5425 Mk. per hl r. A., die Sprina^r ken erhalten eine Prämie von 4,65 Mk. per hl r. A.
Der Bericht verbreitet sich in gewohnter Weise über dir Lage des deutschen Branntweingewerbes während des abgelaufenen Jahres. Eingehend wird die Aufwärtsbewegung am inländischen Kartosfel- markte als der Ausgangspunkt für die Steigerung der Spirituspreile während der Berichtsperiode geschildert und eindringlich betont, daß neben der Rück- sicht auf den Verbrauch auch das wohlverstandene Jntereffe des Brennereigewerbes selber jeder den Absatz bedrohenden An pannung der Preise widerspricht. Ans diesem Gesichtspunkte wurde die Sicherung des Spi- ritusbedarses für den Herbst 1904 nicht im Wege einer Preiserhöhung, sondern dadurch bewirkt, daß man die Berbaudsmitglieder zu einer besonders zeitigen Eröffnung ihres Brennereihetriebes bestimmte.
Der gesamte deutsche Absatz berechnet sich auf 382,5 Mill. Liter, hierin liegt eine Steigerung des gewerlichen Verbrauches um 11 Mill. Liter, während die Ausfuhr sich aus 7,5 Mill. Liter gegen etwa 37,5 Mill. Liter beschränkte. Die überftei icnben Exportaufträge wurden durch ausländische Waren gedeckt.
Eine längere Betrachtung ist der Beschaffung des allgemeinen Denaturierungsmittels gewidmet; besonders wird auf die Schwierigkeiten des Ankaufs der als Bestandteil des Denaturierungsmittels in zu-
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Äug. Koch, UmverfttätS-Buchbrückerei 40. cXflbrG. Marburg, Markt 2L - Telephon 55. v M
Probeblätter werden gern unentgeltlich zur Ver- Die Entwickelung der deutschen Schutz-
9 9ie»«m«n «u» $«i«e gebiete im Jahre 1903/04.
der „Oberhesfifchen Zeitung". I Dem Reichstage ist, wie bereits vor einigen , Tagen gemeldet wurde, die übliche Denkschrift
Neujahr 1905!
Die Zeit ist kurz, sagt ein altes Wort. Da8 klingt so selbstverständlich und alltäglich und doch machen wir immer die Erfahrung, daß so viele selbstverständliche und alltägliche Wahrbeiten uns nicht recht in den Sinn wollen und uns immer wieder Hebet’ rafchung bereiten. Jahreswechsel predigt mit ehernen Zungen von der Kürze der Zeit. Kurz ist die Zeit, weil sie fo schnell vergeht. Kaum erfaßt, schon geschwunden. Die Stunden von
und fragte angstvoll: „Ist vielleicht etwas passiert, brennt es etwa gar?"
Der Baurat schaute verdutzt in die Höhe, dann die weibliche G.stalt gewahrend, brummte er: „Dumme Frage, warum soll's denn gerade brennen, höchstens bei mir im Oberstübchen."
„Ja, aber mein (Sott! warum machen Sie denn einen so greulichen Spektakel und das ganze Hau8 rebellisch?"
„Sooo, meinen Sie, eS ist ein Spaß, wenn drinnen im Zuber munter und vergnügt die Karpfen noch plätschern, kein Salat angemacht, kein Tisch gedeckt ist, und in einer Stunde
Ib (Nachdruck verboten.)
Die neue Köchin.
Sylvester-Humoreske von Marie Scheller.
„Friederrrike — Rike!" Mit einer wahren Lömenstimme rief der Baurat Norbert den Namen seiner Köchin, denn der energische Druck auf die elektrische Klingel hatte die Säumige nicht zur Stelle gebracht, darum raste er jetzt bie ganze weitläufige Wohnung entlang, immer und immer wieder sein „Friederrrike, Rike" wie einen Schlachtruf erschallen lassend, aber so
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' fi ' J\ r 1 r „ <. I Siebente nirgends zu finden ist? Glauben Sie „Kreuz-Bombenelement, wo steckt denn das vielleicht, ich solle mich selber hinstellen und die Denralltc Frauenzimmer? Sollte fie wirklich, I Karpfen schlachten und kochen?"
w'.e sie gestern gedroht, mich im Stiche gelassen „I, warum denn nicht, wenn Sie das Gehaben, und doch fortgegangen sein? Das wäre schick dazu haben?"
la eine bodenlose Gemeinheit und das sollte ihr „Geschick," höhnte der Baurat, „jawohl, el^gemig bekommen! I fehlte mir gerade noch, das ist Weiberarbeit,
xem Banrat wurde heiß bei dem Gedanken möchte mal sehen, wenn ich von Ionen ver-
an die ausgeruckte Köchin, und er zog das langte, Sie sollten eine Eisenbahnbrücke bauen,
Lajchentuch, sich die Schweißperlen von der würde ein schönes Machwerk werden, das zu-
vtrrne zu trocknen...... I wmmcnkrachte, khe nur eine Lokomotive in die
Aoa; das konnte ja nicht sein, die Friederike vite — tote alle Dienstboten, die lange in Rnem Hause sind — und zumal bei einem alten Junggesellen, ihre Mucken, aber trotz seines iusdrücklichen Verbotes. fortzugeheu, gerade leute, wo er Gäste erwartete, nein, das wagte le gewiß nicht.
Honnements-Einladnng.
Damit in der regelmäßigen Zustellung der
» Oberhesslsci.« en Zeitung“
lewe Unterbrechung eintritt, ist e8 rötlich, dieselbe so- E zu bestellen Denjenigen unserer Abonnenten,
»msere Zeitung nicht durch die Post erhalten, wird I gestern find durch ein schnelles heute zum morgen 4be, sofern sie nicht abbestellt wird, auch fernerhin I geworden. Je tämer wir aus der Wanderschaft weiteres zugehen. Die .Oberhessische I uns befinden, je mehr Verlust und Trauer un8 Zeitung" mit dem .Amtlichen Kreisblatt I begegnet, je mehr wir merken, daß wir nicht jtr die Kreise Marburg und Kirchhain" I Herren unterer selbst sind, desto eiliger ent- fe» «Illustrierten Sonntagsblatt" und den I gleiten die Tage den hastenden Händen. Kurz .Ziehungslisten der Preußischen Klassen- I ist die Zeit, weil fie uns nicht gestattete, alles sotterie" kostet nach wie vor pro Quartal 2,25 Mk. I toaS unS erfüllte in Beruf und HauS, zum qe= «nesteils, um den Inserenten und andererseits, um I wünschten Abschluß zu bringen, weil so viele te« ländlichen Lesern entgegenzukommen, ist die Ein- I unserer Entschlüsse, Pläne und Vorsätze kichiung getroffen, daß für die Landorte unsere I nicht zur Ausführung gekommen find, weil Zeitung am Sonnabend in zwei Ausgaben I das Wollen immer schmerzlichst hinter dem tnd zwar morgen? und nachmittags expediert wird. | Vollbringen zurückgeblieben ist. Wer nicht mit
Da die .Oberhessische Zeitung" in ständiger Ver- I geschlossenen Augen durch diese Welt zieht, wer Hebung mit dem größten deutschen, auS amtlichen I eS weiß, daß Selbsterkenntnis der erste Schritt butflen bedienten telegraphischen Bureau steht und I zur Besserung ist, wer sich nicht scheut, wenigstens sm weitverzweigtes Netz von Korrespondenten I einmal zur Jahreswende die Bilanz seines m ihrem Verbreitungsbezirke und weit I Lebens zu ziehen, wird mit Erschrecken den herüber hinaus unterhält, so ist sie in der Lage I Abgrund zwischen Soll und Haben entdecken, sicher für jedermann etwas zu bringen, was dessen I Die rechte Zeit nicht ausaekauft zu haben, ist ßnteTcffe besonders in Anspruch nimmt. Außer- I schmerzlich. Wtr geben ihr nicht den rechten tem ist sie immer bemüht, die Zahl ihrer Nachrichten I Inhalt und darum ist fie zu kurz gewesen, sius Stadt und Land zu vermehren, da der sich be- I Zeitkürze wird zum Kraftmangel. Kurz ist die ständig vergrößernde Leserkreis der .Oberhesfifchen I weil die Ewigkeit dahinter steht. Unser Zeitung" dies erfordert und ermöglicht. | Leben ist ein beständiges Sterben und wohl unS,
lieber alle Fragen der inneren und äußeren wenn darüber geschrieben steht, im Dienste Politik unterrichtet die .Ober hesfischeZeitung" I QnbeTer verzehre ich mich! Etn Jahr nach dem ihre Leser ausreichend, durch Leitartikel, Uebersichten I rudern wird unS genommen, unsere Lieben und Berichte und nimmt auch zu ihnen in nationaler werden abgerufen und wir vereinsamen, ein neu Gesinnung frei und offen Stellung. I Geschlecht wächst herauf, ba8 unS nicht versteht,
Der Leserkreis der .Ober hefkifchen Zeitung" °Snicht verstehen. Und toaS bann,
umfaßt in Stadt und Land zahlreiche Mitglieder I k," r?, fonbeyn
aller Stände. Es finden daher alle Anzeigen L» « « be lä'-ten? Smd totr bereit,
in der „Oberhessischen Zeitung" wirksamste Verbreitung, ?°Än"i?°n!trast-m 'ÄS, S"! l?
anmal die h„g I sieben tn getrostem Vertrauen auf den, der zur
«Tb t e n, e i t bei B Jeft ? mh 2 ?tt, i „ SeitberHärung die Ewigkeit in die Welt qe-
stefübr'te Oraan !« N aÜ-Tft R bracht? Am Neujahrstage sollen wir Menschen
6 t der Zeit am Bekenntnis der Ewigkeit halten: „Du
Wir bitten untere zahlreichen Freunde und Leser, bist mein Gott, meine Zeit steht in deinen Händen." für die wettere Verbreitung unserer Zeitung zum I________
neuen Quartal eifrigst tätig zu fein. I -------
Der Baurat riß nun die Korridortüre auf Md abermals erschallte im ganzen Treppenhaus ">Nisssmo der Ruf: „Friederrrike, Rike!"
Da öffnete sich in der zweiten Etage eine üre, leichte Schritte erklangen und eine Frauen- y.alt, ein weißes Häubchen auf den braunen -echten, ein zierliches blaues Latzschüizchen rgesteckt, beugte sich über die Treppenbrüstung