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Marburg
Freitag 20. Dezember 1907.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Soch, Universitäts-Buchdrucker«
Marburg, Markt 21. — Telephon 55,
42. Jahrg.
Zweites Blatt.
Das Avoanemeat
«uf die „Oberheffifche Zritmrz", das größte, meistgelesenste und weit« ^verbreitetste Blatt Marburgs und der Umgegend kostet vierteljährlich nur L.2L Mk. Inserate habe« beste« Erfolg.
Reichstagsabgeordneter Dr. Böhme zur Börsengesetznovelle.
lSchlutz.I
zz Meine Herren, es ist dann geklagt worden Lber das Auswandern des deutschen Kapitals nach dem Auslande. Das kann zugegeben werden. Es muß aber auch hervorgehoben werden, wie andererseits auch viele deutsche Unternehmungen Schuld daran gehabt haben durch die Agitationen, die sie für das Jnsauslandgehen des deutschen Kapitals getrieben haben. (Sehr richtig! rechts.)
Meine Herren, es wird nun natürlich auf .Grund dieser unserer Stellungnahme Anlaß ge- ,Kommen werden, darauf hinzuweisen, daß wir Mach dem bekannten Worte oes Herrn Reichs- !tanzlers der Börse mit Scheuklappen gegenüber- «stehen. (Sehr richtig! links.) — Sie rufen: ,„sehr richtig!" — Bon uns stammen die Aus- rfprüche gar nicht, die so hineingeleuchtet haben ;in das Börsengetriebe, die klargelegt haben, wie -da vielfach ungesunde Verhältnisse vorliegen; -das sind Leute, die in engster Beziehung mit der sBörse stehen, die sich auf das entschiedenste und ^schärfste ausgesprochen haben. Meine Herren, (ich möchte darauf Hinweisen, daß ein amerikani- - scher Eeldmagnat, dem man ein Urteil über diese Verhältnisse zutrauen kann, Carnegie, aus- ' geführt hat:
Spekulation ist ein parasitisches Leben von Werten, ohne letztere zu schaffen. Es ist an der Zeit, daß wir Geschäftsleute, die etwas schaffen und Geld auf berechtigte Weise verdienen, diesen Leuten, welche Geld verdienen und keinen Wert dafür liefern, die Anerkennung versagen.
Aber auch trotz des Herrn Abgeordneten Semler haben sich Freunde von ihm seinerzeit - aufs entschiedenste über die Verhältnisie, wie sie ;da an der Börse vorlagen, ausgesprochen. Der /Herr Abgeordnete Paasche hat z. B. am 1. Dezember 1886 gesagt:
z Ich glaube, daß die Manipulationen der Berliner Börse zu dem Schlusie berechtigen, idaß man auch manches tut, um zunächst das eigene Schäfchen zu scheren, für sich zu sorgen, Und daß es dem Handel an sich ganz gleichgültig ist, ob der Preis hoch oder niä>rig ist.
.'-(Sehr richtig! rechts.) Dre Differenz, auf i die kommt es der Spekulation an. (Sehr . richtig! rechts.)
,5>as ist also nicht von unserer Seite gesagt worden, sondern von einem nationalliberalen Abgeordneten. (Hört! hört! rechts und in der Mitte.)
>' Meine Herren, ich will «dere derartige Ueußerungen übergehen. Ich möchte nur anfüh- ,ren, daß auch der sozialdemokratische Abgeord- -,nete Schönlank bei der Debatte im Jahre 1896 Anerkannt hat, welche ungeheuren Schäden auf sdem Gebiete vorliegen. Er hat ausgeführt, daß :wir Deutschen gar nicht herabzusehen brauchen Mf den Panamismus in Frankreich, daß wir Ähnliche Verhältnisse an unseren Börsen auch Haben.
' Meine Herren, wenn in den breiten Massen /unseres Volkes, in allen denjenigen Kreisen, die Hesunde wirtschaftliche Anschauungen haben, ein ffo tiefer Widerwille gegen manche Elemente an Her Börse vorhanden ist, so läßt sich das auch zum Teil zurückführen auf das Gefühl der Macht, Has so häufig die Börsenleute zum Ausdruck ge- bracht haben, wenn von ihnen verlangt wurde, daß sie ihrerseits für vaterländische Forderungen eintreten sollen. (Zuruf von den Sozialdemokraten: Sie haben doch das Wahlgeld! — Heiterkeit.) Meine Herren, es wird eben ein Zuruf von sozialdemokratischer Seite gemacht, daß wir das Wahlgeld haben. Der Herr Abgeordnete scheint gar nicht darüber unterrichtet zu sein, daß am Beginn der vorigen Tagung der Herr Vorsitzende unserer Fraktion, Herr Reichstaasabgeordnete: Liebermann v. Sonnenberg, erklärt hat, daß wir ein derartiges Angebot unsererseits mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen haben. (Sehr richtig! bei der Wirtsch. Vereinigung.) Ich habe außerdem aus einem Organ, der konservativen Partei ersehen, daß jauch die konservative Partei an diesem Börsen- geld in keiner Weise beteiligt ist. (Zuruf aus der Mitte: Wer hat's erklärt?) Also wir Lön-
nen uns mit aller Entschiedenheit gegen die Börse wenden, ohne in die Verlegenheit zu geraten, mit derartigen Tatsachen in Widerspruch zu kommen.
Meine Herren, es ist dann hingewiesen worden auf das, was die Börse in nationaler Beziehung sein könnte. Jchmöchte das unterstreichen: was sie sein könnte; ich möchte aber sagen, daß sie es nach den bisherigen Erfahrungen nicht gewesen ist. Ich glaube, es gab nichts Ungeschickteres als diesen Vortrag, den der Bankier Warburg in Hamburg gehalten hat (sehr richtig! rechts); denn es frischt die Erinnerung an das auf, was die Börse im Jahre 1870 war. (Hört! hört I rechts.) Damals hat sich die Börse in keiner Weise vaterlandsfreundlich gezeigt. (Hört! hört! rechts.)
Das ist auch von einem Vertreter der nationalliberalen Partei anerkannt worden. (Hört! hört! rechts und in der Mitte.) Der Abgeordnete Lasker hat damals über das Verhalten der Börse folgendes ausgeführt:
Glücklicherweise hat das Volk im großen bei der Anleihe einen werktätigen Sinn bekundet. Denn wahr ist es, die große Finanz- welt hat sich nicht erheblich beteiligt: es stand kein Gewinn in Aussicht, und es ist dis Weise der Geschäftsleute, wie dies in der Natur des Geschäftslebens liegt, sich nicht als Eeickäfts- leute zu beteiligen, wenn eben ein Gewinn nicht sichtbar ist. (Sehr richtig! rechts.)
Meine Herren, das ist eine Aeußerung des Herrn Abgeordneten Lasker!
Wir brauchen aber nicht auf das Jahr 1870 zurückzugreifen; es sind Verhältnisse, die uns viel näher liegen. Als es sich darum handelte, dem amerikanischen Petroleum eine Konkurrenz zu schaffen und durch die Beteiligung oes deutschen Kapitals die Ausbeute des Petroleums in Rumänien und Rußland zu fördern, waren die Börsenzeitungen höchst erfreut übe, diese Betätigung des deutschen Kapitals. Was geschah später? Da hatten wir es tatsächlich zu verzeichnen, daß das deutsche Kapital sich einigte mit dem amerikanischen Petroleumtrust (hört hört! rechts), und daß da gar nicht von nationalem, vaterländischem und völkischen Verhalten des Großkapitals dir Rede war. (Sehr richtig rechts.)
Die Mißstimmung, die in weiten Kreisen gegen die Börse vorhanden ist, geht allerdings zum großen Teil darauf zurück, daß in so erheblichem Maße gerade an der Börse das jüdische Element beteiligt ist. (Aha! links. — Sehr richtig! rechts.) Wir haben ja di« Verhältnisse neulich durchaus klarlegen sehen durch eine Notiz, die in der „Frankfurter Zeitung" gestanden hat, eine Notiz, die da ausführte, daß infolge der jüdischen Feiertage die Börse sehr schwach besucht und das Geschäft fast einflußlos war. (Hört! hört! rechts.) Das zeigt eben, welche Elemente an der Börse im Vordergründe stehen.
Meine Herren, es wird in diesen Tagen so viel gesprochen und ist so viel geredet worden von dem liberalen Minister Stein, der im Kampf gegen das Junkertum den preußischen Staat zur Reform geführt hat. Wenn Sie, meine Herren, diesen liberalen Minister wirklich kennen würden (sehr richtig! rechts), so würden Sie wissen, daß er ein ganz anderer Mann war, daß er z. B. gar keine Vorliebe für die Börse und für das Judentum hatte (Lachen links) und für alles, was damit zusammenhängt. Der Minister Stein hat einmal einen Brief an Wilhelm v. Humboldt ausgeführt:
Die Geldgeschäfte in Wien nach fremden Plätzen sind nicht von einem so großen, viel um sich greifenden Einfluß, die leitenden Männer unter den Bankiers sind keine solche bedeutende, das Ganze des Welt- und Nationalhandels umfassende Männer wir die Chefs * der großen Handlungsaessllschaften, einer Bank der Ostindischen Kompagnie usw. in London und Amsterdam, Männer, die nicht - bloß die Merkantilehre der Zahlbarkeit, sondern ihre Würde und ihren Einfluß in der l Nation, im Parlament aufrecht zu erhalten : haben, es sind weit mehr Bankiers mit Ban- ■ kiersseelen und jüdischen Bankiersseelen.
Meine Herren, wir werden diesem Gesetz vorurteilslos entgegentreten, wir werden es prüfen, wir werden aber nicht Volksinteressen Börseninteressen opfern, sondern wir werden uns zu einem anderen anderen Worte des Ministers Stein bekennen, der da sagt: „Ein frommer, reiner, tapfrer Sinn — der erhält die Staaten, nicht Reichtum und Aufklärung." (Lebhafter Beifall rechts. — Lachen links.)
Hessen-Nassen nvd NachbergeLiete.
Frankfurt a. M., 16. Dez. Ein raffinierter Diebstahl wurde bei einem Kaufmann in der Mainzer Landstraße am Sonntag von einem Dienstmädchen verübt, das am Sonnabend in den Dienst getreten war. In Abwesenheit der Herrschaft stahl es eine Kassette mit Schmuck, fachen im Werte von 3000 M und Kleidungs
stücke. Die Diebin gab an, die 26jähriae Eva Klein aus Dahlheim bei St. Goarshausen zu sein.
Wiesbaden, 17. Dez. Die Landwirtschasts- kammer von Wiesbaden wählte an Stelle des ausscheidenden Vorsitzenden, des Landeshauptmanns a. D. Sartorius, den Gutsbesitzer Bart- mann-Lüdicke zum ersten und den Landrat von Heimburg-Wiesbaden zum zweiten Vorsitzenden. Sartorius wurde zum Ehrenpräsidenten der Kammer ernannt.
Mainz, 16. Dez. Als die elektrische Straßenbahn gestern Abend 8.12 Uhr von Gonsenheim nach Mainz fuhr, sah derFührer in der Nähe des Bahnwärterhauses 39 quer über die Schienen einen Menschen liegen. Es war ihm nicht mehr möglich, den Wagen vor dem Daliegenden zu stellen, der Unglückliche wurde überfahren und getötet. Da der Unbekannte keinen Laut von sich gab, glaubt der Führer, daß derselbe schon vor dem Ueberfahren tot war. Die Leiche oes Verunglückten, des 26jährigen Tünchers Georg Schott aus Finthen, wurde auf den dortigen Friedhof gebracht.
Hochschulnachrichten.
X Doktor-Jngenieur-Promstionen. Man schreibt uns: An der Technischen Hochschule zu Dresden legten seit dem Jahre 1900 insgesamt 121 Herren die Doktor-Jngenieurprufung mit Erfolg ab. Diese verteilen sich aus die Abteilungen wie folgt: 20 Architekten, 9 Bau-, 2 Ver- nlessungs-, 16 Maschinen- 4 Elektro-Jngenieure, 65 Chemiker3 Fabrik-Ingenieure und, tm kom- dinierten Verfahren mit der Bergakademie zu Freiberg t. S., 2 Bergingenieure.
X Wien, 18. Dez. Professor Dr. Erich von T s ch e r m a k an der Hochschule für Bodenkultur in Wien, hat einen Ruf an das eidgen. Polytechnikum in Zürich abgelehnt; er sollte dort eis Nachfolger Prof. A. Nowackis das Ordinariat für Pflanzenbau übernehmen.
BemWes.
Kleine Nachrichten. Breslau, 16. Dez. Die Mittagsblätter melden aus Nimptsch vom 15. Dez.: Gestern abend ist bei Kilometer 46,2 der Strecke Breslau—Enadenfrei ein Mann vom Zuge 217 überfahren worden; bei der Auffindung gab der Verunglückte noch ein Lebenszeichen von sich und wurde deshalb in ein hiesiges Krankenhaus Lbergeführt. Er heißt nach seiner eigenen Angabe Hirsemann und stammt aus Wilkau; wie er unter den Zug geraten ist, konnte noch nicht aufgeklärt werden. — Grimsby, 16. Dez. Das Fischerboot „Rinte" brachte heute nachmittag den Kapitän Betteman und 26 Mann Besatzung von dem deutschen Dampfer „Klara Vlumenfeld" hierher. Der
Hamburger Dampfer hatte am Sonntag mit einem schweren Sturme zu kämpfen. Die
Ladung verschob sich und der Dampfet begann mi sinken. Die Mannschaft bestieg die Rettungsboote und wurde eine Stunde später von der „Rinte" ausgenommen, die bei dem Dampfer blieb, bis er sank. — Newyork,16. Dez. Aus Birmingham und Alabama wird gemeldet, daß in einem Bergwerk bei Jolende eine Explosion stattfand. Es verlautet, daß 75 Mann verschüttet sind. — Gera (Reuß), 17. Dez. In Weida ist die Lederfabrik von Prasse abgebrannt. Der Schaden wird auf 200 000 M beziffert. — Er- fuit, 17. Dez. Das große Samenmagazin der Welifirma I. C. Schmidt wurde durch ein auf Brandstiftung zurückzuführendes Feuer vollstän- dig vernichtet. Der Schaden beträgt eine Viertel Million Mark. Ein der Brandstiftung verdächtiger Gärtner gab auf einen Schutzmann, der ihn verhaften wollte, einen Schuß ab und entfloh. Der Schutzmann blieb unverletzt. — L ü - neburg, 17. Dez. Die hiesige Strafiammer verurteilte den 16jährigen Schiffsjungen Müller aus Sebnitz in Sachsen wegen Totschlagsversuchs zu zwei Jähren Gefängnis. Müller versuchte vor einigen Wochen auf einem Elbkahn bei Hitzacker seinen Schiffer während des Schlafes durch Beilhiebe zu töten, um sich dessen Barschaft zu bemächtigen. — Birmingham (Alabama), 17. Dez. Von den bei der Explosion in einem Bergwerk bei Jolande Verschütteten wurden 35 Leichen geborgen. — Berlin, 18. Dez. „Voss. Ztg." meldet aus Beuthen: Auf der Redensgluckgrube wurden drei Bergleute durch herabstürzende Kohlenmassen verschüttet. Einer ist tot, die Mei anderen find lebensgefährlich verletzt. — Bremen, 17. Dez. Nach einem der „Weserzeitung" aus London zugegangenen Telegramm ist der Bremer Argodampfer „Worms", von Hamburg mit Ballast komm- mend, bei Cranston gestrandet. Das Schiff ist schwer leck. Nach einer späteren Meldung des Kapitäns ist der Dampfer wahrscheinlich voll- tändig verloren. — M ü n ch e n, 18. Dez. Der m Hotel Badischer Hof seit sechs Jahren ange- tellte Direktor Singer ist mit Hinterlassung eiuer Familie und von 100 000 Mark Schulden
flüchtig. — Oldenburg, 18. Dez. In Ro« denham wurde bei einer Schlägerei der Dach«, decket Schneidet erstochen Mei Personen schwer, sechs leichter verletzt, acht Verhaftungen wurde« vorgenommen. — (Gattenmord.) Denk „Berl. Lokalanz." zufolge e-schlug der Fabrik« beamte Kubalt in Taus in Böhmen auch Eifersucht seine schlafende Frau, Mutter von vier Kindern, und durchschnitt sich dann de« Hals. <
Gruß an das Hessenland.*) Du Land mit deinen trauten Höhen, Mit deinen Wiesen saftig grün. Wo zarte Düfte mich umwehen, Wo rauschend fließt der Waldbach hih Wo herrlich stolze Buchenwälder Zur stillen Ruhe laden ein, Das Auge schweift durch weite Felder, Die Aehre glänzt im Sonnenschein, Das ist mein liebes Heimatland, ji? .Sei mit gegrüßt, lieb' Hessenland, jA Es schmücken deine stolzen Höhen A Ruinen aus der Ritterzeit, W Bor Alters sah man Banner wehen Und Ritter kämpfen dort im Streit. Zerfallen sind zwar längst die Türme, Doch schlägt in jedes Hessen Brust Ein treues Herz, und drohen Stürme, Dann eilen st« mit Freu!? und Lust Zu kämpfen für das Vaterland: Die Söhne aus dem Hessenland.
Ob ich bin nah, ob in der Ferne, Weil ich gleich an des Meeres Strand, Mit Freuden denke ich doch gerne Stets an mein teures Heimatland.
So lang mein Herz sich noch beweget, So lang noch reden kann der Mund, So lang der Puls noch in mit schlägst. Bis zu det letzten Todesstund Vetknüpfet mich ein festes Band Mit dir, du mein lieb Hessenland«
*) Das Gedicht ist det Sammlung „Waldesrauschen" des hier bekannten Zugführers A« Jochem entnommen, das für 75 Pfa. in den hiesigen Buchhandlungen zu kaufen ist. Es ist bekannt, daß der Verfasset von unserer Kaiserin ein freundliches Anerkennungs- und Dankschreiben für seine Gedichte erhalten hat. Zu Weih« nachten sei das Büchlein bestens empfohlen.
Bücherschau.
** Die Weihnachtsnummer der „Moder« neu Kunst" deren prächttges Umschlagsbild von der Hand Alfred Schwarz' dem Leser bereit» als lieblicher Gruß des schönsten aller Feste im Tannenschmuck entgegenlacht, ist soeben roiebet mit einer Reichhaltigkeit des bildnerischen und textlichen Inhalts und einer Vornehmheit bet Ausstattung erschienen, wie sie dieses Extr^hrft längst zu einem Lieblingsgeschenk auf dem Gabentisch gemacht haben (Verlag von Rich, Bong, Berlin W. 57). Sches farbige Kunst«, blätter und vollendete Schwarz-Weiß-Jllustrati«. onen geben das Leben zur Weihnachtszeit ti« Palast wie in Hütte in Gesellschaft und ein« sanier Schneelandschaft, bei reich und arm nach Gemälden von Carl Larsson, Rudolf Henneberg, Cati Melchers, Rico Jungmann und vielen an-j deren wieder. Mit diesem Bilderschmuck voW festlichem Glanz wetteifert bet textliche Teil. !
** Die Bekämpfung vorzeitiger Alterset« scheinungen und ihre Heilung hat von jeher bi* Menschheit außerordentlich interessiert. Ei»' illustrierter Artikel von Dr. A. Eradenwitz int' neuesten Heft (8) bet illustrierten Zeitschrift »Für Alle Welt" (Deutsches Verlagshaus Bong «. Co., Berlin W. 57. Preis des Mer« zehntagsheftes 40 Pfg.) behandelt in fesselnder Form dieses interessante Thema. Es folgt der Aussatz: „Die Tage von Roßbach und Leuthen", bet ein autzerotdentlich klares und getreues Bild jener Zeiten gibt, da Preußens größter König feinen genialen Kriegsplan gegen ganz Europa zur Geltung brachte. Einige prächtige ganzfeittge Jllustrattonen, Episoden aus de» Schlachten von Roßbach und Leuthen unterstüH bestens das interessante Zeitbild.
Was soll ich mir lang dea Kopf zerbreehe^
lun
WM
di: Xante hat doch alles, was sie brauchch eälBS und teure Weihnachtsgeschenke kann ick nicht kaufen. FahS ächte Sodeuer Mineral-Pastille« Bsissi aber werden ihr Freude macken — die hat sie gründlich ausprobiert und für die schwärmt sie geradezu. Mit einem Halden Dutzend Schachteln kann ich mich einschmeicheln und WchTz ich habe die Genugtuung, was Vernünftiges »Z-7-o gekauft zu baden. Fays ächte Sodener kaust man für 85 Pfennig die Schachtel in jeden Lpothekch Drogerie und Mineralwasfrrhanw
Verantwortlich für die Reim. .on: Dr. Johannes Otto in Marburg