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vierteljährlicher Bezugspreis- ba oer ExpÄition 2 AL, bet allen Postämtern 3,26 M. (exel. Bestellgeld).
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Marburg Erscheint wöchentlich sieben mal.
1O innrr Dmck und «erlag: Zoh. Slug. Koch, UniversttätS-Suchdrnckrei 42. JllhM»
Donnerstag. 19. Tezemoer 1907. Marburg, Markt 21. - Telephon Sb.
Zweites Blatt
ReichstagsabgeordneLer Dr. Böhme zur Börsengesetznovelle.
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Es ist merkwürdig, daß überhaupt die links- liberalen Blätter in ihren Börsenberichten ganz
anders austreten als in den Leitartikeln an der
Sie fand unter anderem eine alte Jagdjoppe, di« ihrem Zweck zn entsprechen schien und die st« gleich zurücklegte.
Zm Futter fühlt« sie ein Papier knittern.
JHtaui da» eine Banknote ÜL* dackta la.
auf die „Obertzefsifche Zeitung", das größte, meistgelesenste «uv weitverbreitetste Blatt Marburgs «nS der Umgegend kostet vierteljährlich nur 2.25 Mk. Inserate habe« besten Erfolg.
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s i.. .. । b g ■ ; sasa I Spitze der Blätter. (Sehr gut! rechts.)
. I Ich will Sie nicht damit aufhalten, hier Bei-
Das Abouuemeut ipuu wx«™
v 1 bem „Berliner Tageblatt" und ahnlrcyen Blat-
sellen bergen sich dann unter jenen Gesellen, di«, oft unter der Flagge als Oesterreicher segelnd, aus Galizien, Kroatien und anderen an der. Schwelle des Balkans liegenden Landstrichen stammen und ihre in Zahrhunderetn erworbenen und konservierten Totschlägerinstinkte nun nach Westfalen und an den Rhein einschleppen--
so läßt sich nachweisen, daß die Kroaten sich de« Gesetzen direkt in Banden und mit System ent« gegenstellen." Auch unsere Zeitung hat über Ausschreitungen dieser Banden berichtet, zuletzt aus unserem Ort. Die Unsicherheit der Straßen nimmt aber ganz erschreckenden Umfang an, wett
mehr, als allgemein bekannt wird. So wurde.
An die Bibliothek schloß sich ein kleines Atelier, das mit allen zum Malen und Zeichnen nötigen Utensilien ausgestattet war. Hier pflegten Gäste und Hausgenossen ihren künstlerischen Neigungen nachzuhängen. Das Zimmer wurde jetzt selten benutzt,' aber eines Morgens bekam Ellen Lust, eine kleine Skizze zu beendigen und zog sich nach dem Frühstück hierher zurück. Es hatten während desselben kleine Meinungsverschiedenheiten stattgefunden. Sir John meinte, Ellen sähe elend aus, weil sie sich nicht genug Bewegung machte und sie hatte unbedacht geantwortet, sie ginge jedesmal spazieren, wenn Artur sie aufforderte. | Unrecht zugefügt habe sie bittet für mich und
, ”<7 Affe, ich habe mich keiner Unausmerk- | hält ihm vor, daß ich empfindsam sei. Ach. sanikeit schuldig gemacht," bemerkte Lord Ches- | wenn ich sterben dürste, um ihm seine Freiheit «,bas öat jedenfalls nicht meine I wiederzugeben."
* tu-.“» • < .... . ™ , I Als der erste Ausbruch des Schmerzes vor-
. Mathilde hatte ein paar begütigende Worte über war, faßte Ellen den Entschluß niemand gesagt und sich vorgenommen, mit Artur zu I ihren Kummer mitzuteilen. Sie wollte ibn in sprechen. I sich verschließen und allein.tragen.
M (Fortsetzung statt Schluß.) r Mit aller Entschiedenheit wenden wir uns gegen die Wiederzulassung des
Terminhandels in Jndustriepapieren.
Wer den zulassen will, tritt etwa auf den Standpunkt, den der schöne Vers ausdrückt:
8$ dich, heiliger Florian,
erschon mein Haus, zünd' andere am Wir haben liicht die Absicht, da irgendwie na, zugeben. Wenn es i™.;. „IC1|UU> |V bargeftent worben ist, als ob Vertreter von landwirtschaftlichen Kreisen geneigt sein könn- ^"> hler nachzugeben, so muß ich das auf das eiitichredenste ablehnen. Wir bekämpfen die Speiulahon, weil sie im allgemeinen unsittlich .. nur in dem einen Fall
unsittlich ist. Die Anschauung der ländlichen Bevölkerung geht auch gar nicht dahin, daß sie für sich eine Extrawurst gebraten haben will sondern sie hat ihre Stellung genommen von
Änfie °us, daß sie auf allen Gebie- Mwstande gesehen hat und dagegen mit E^tchredenhelt vorgehen will. (Sehr richtig!
Wir glauben aber auch wirtschaftlich unseren Standpunkt rechtfertigen zu können. Wir brau- chen da nut zu blicken auf die Verhältnisse in den Bereinigten Staaten, die doch in jeder Beziehung Freiheit der Börse haben. Wie liegen da dre Verhältnisse auf dem Kupfermarkt? Sogar liberale Blatter müssen zugeben, daß da ungesunde Zustande bestehen. Die „Berliner Bör- fenzeitung" schreibt über die Manipulationen:
2)un sind aber Manipulationen an der Fondsbörse niemals ein einwandfreies Motiv für den Metallmarkt selbst: sie sollen niemand irreführen. Die stattgehabte Steigerung bes Kupferpreises ist baher nur künstlich geweien, und ihr lag keine andere Absicht zu Grunde, als den Kurs der Kupferaktien zu treiben und die Eindeckung ungedeckter En- .. gagements zu erzwingen.
lern anzuführen: bas ist ja nur zu bekannt. Die Leute, die da wirklich orientiert sind, die Handelsredakteure, sehen eben die Sache ganz anders an: und wenn sie aus ihrem Herzen keine Mördergrube machen müßten, so würden sie ganz anders über diese Verhältnisse reden.
Ich möchte auch darauf Hinweisen, zu welchen ungesunden Zuständen sehr zum Schaden unserer deutschen Tertilindustri« die Baumwollspekulation in den Verein. Staaten geführt hat. (Sehr richtig! links.) Ein amerikanischer Konsul aus Irland sagt in dem Bericht an seine Regierung, daß daran ganz wesentlich die Börsenspekulation schuld sei, und daß andererseits die Stetigkeit im Flachsgeschäft zurückzuführen sei daraus, daß solche Spekulationen da nicht vorhanden sind.
Auch ein Organ unserer Industrie, die „Rheinisch-Westfälische Zeitung", hat es nach ihrer Kenntnis der industriellen Verhältnisse mit aller Entschiedenheit abgelehnt, den Ter- minhanbel in Jndustriepapieren wieder zu geht, da irgendwie nach- I statten. Die „Rheinisch-Westfälische Zeitung"
vielleicht vielfach so | führte aus, daß es unlogisch sei, wenn einerseits I ' Meine Herren, es ist auch darauf hingewiesen
' der Terminhanbel in Getreide verboten bleibe I worden, daß der niedrige Stand der deutschen I selbst ein Rätsel sein. 'Wäre er da'nicht'an««
und andererseits m Jndustriepapieren gestattet | Reichspapiere auf das Börfengefetz zurückzufüh- I bracht, auch hier nach dem Vorgang anderer Se« w „ t 'M wt. "lüft wörtlich verlesen, I ren sei. Ich kann mich da auf die Autorität I zirke reinen Tisch zu machen und gegen die ganze
weil das Zu wert fuhren wurde; ich glaube aber, des Herrn Reichsschatzsekretärs v. Stengel beru- I Gesellschaft einen Ausweisungsbefehl zu erlassen.^
daß dieses Verlangen nach Aufhebung des Ver- I fen, der im Jahre 1904 ausführte, daß es intet. I zumal auch die haarsträubenden sittlichen De.
botes des Terminhandels in Jndustriepapieren I nationale Verhältnisse wären, daß in anderen fette, von denen man sich erzählt, schädigend auf
Nicht zu einem Erfolge fuhren wird. Der Herr I Staaten, tn England usw., die Sach« auch nicht I unsere Heranwachsende Jugend wirken? Uebtt»
Vertreter des Zentrums hat gestern bereits da- I anders liege, daß in keiner Weise hier in I gens dürfte der Ersatz der fremden Arbeiter
gegen Stellung genommen, und ich habe keinen I Deutschland Ausnahmeverhältnisse vorlägen. | durch einheimische bei der gegenwärtigen La« ve*ssu"en, daß z. B. Herr Graf Kanitz I (Schlüft o^qt.) I des Arbeitsmarttes nicht allzu schwer fallen.
sich anders geäußert haben wurde, als er es am I as 1 I
26. April tat, wo er ausführte: I t ,--—3 I B-----i sg-aai..1.1,.’» wu,,".1 ■ = ... -----~Ji
Wir haben uns 1896 nach sehr reiflicher I HessSN-RckssM ÜUD Mihüarge^teie.
lleberlegung für das Verbot des Terminhan- I Aus der Rhön, 16. Dez. Vorgestern nacht dels in Jndustriepapieren entschieden, und es I zog ein Gewitter mit starkem Donerrollen und liegt nach meiner lleberzeugung nicht die ge- I ausgiebigen, von Schnee und Regen gebildeten ringste Veranlassung vor, dieses Verbot rück- I Niederschlägen über die Rhön. Der das um gängig zu machen. (Hort! hört! rechts.) I Weihnachten bei uns seltene Naturereignis be- Jch möchte ferner hervorheben, daß auch der Herr I gleitende Orkan verursachte in den Hochwäldern Vertreter der Reichspartei, der leider zu ftüh I raschelnden Windbruch. — Wir haben einen verstorbene Abgeordnete v. Kardorff. ausführte, I außerordentlich milden Vorwinter hinter uns daß er zwar für die Aufhebung des Verbots zu I einen bis in den Dezember hinein verlängerten' haben fei; er sagte aber noch im Jahre 1904: I Spätherbst mit vielen sonnenklaren Tagen auf „Meine politischen Freunde wollen nun das ge- I den Höhen und kalenderwidrig hohen Tem- setzliche Verbot des Terminhandels für Jndu- I peraturen. Im November noch sah man striepapiere, das ich beseitigen will, aufrecht er- I blühende Obstbäume und Blumen im Hag. Di« halten". I Winterkurorte sehnen sich jetzt nach Schnee wegen
. Und der Herr Abgeordnete Bassermann hat I des Geschäfts beim Sport. Die Trockenheit rm Gegensatz zu Herrn Dr. Semler ebenfalls I ist gewichen und mancher Haushalt seufzt er. tn dteser Beziehung am 10. Januar 1902 Stell- I leichtert auf.
ung genommen: „Eine Aufhebung des Verbotes I Langenau, 17. Dez. Wir entnehmen der des Terminhandels in Jndujtriepavieren — I „Siegener Ztg.": Die „Rhein.-Westf. Zeitung"
lNachdruck verboten.). I 9^9 meistens nach dem Frühstück in die I Von diesem Tage an war sie völlig verändert. I vergnügt, so muß Jack Davis sie auch Unter di»r Maäkp Blblrothek, um dort Zeitungen zu lesen und Dl« Enttäuschung war zu groß gewesen. Sie kommen!"
VCL 2/(UyiC. I niemand ahnte, daß Ellen nebenan war. Sie I hatte ihren Gatten zu heiß geliebt, und es war I Sie zog das Papier heraus uni) sah daß
Roman von Lady Georgina Robertson. ”e.r|™ etJte? Worte nicht, dann hörte sie, nicht allein der Kummer, daß ihre Liebe nicht es ein Brief war, der schon lange hier gefredt (Fortietzuna.) I Mathrlde sagte: I erwidert wurde, es war die brennende Scham, I haben mochte. Ohne sich klar zu sein, welch«
l ... . I . . jst ^^lur und legt I datz sie ihn zu der Heirat gezwungen hatte. Sie I Macht sie trieb, faltete sie ihn auseinander unü
rcrr9e nach diesem Gespräche I ledern Deiner Worte so viel Gewicht bei." I wurde kalt und zurückhaltend .und doch lehrte I las folgendes:
»erfuSVoS/n1?1^ glücklicher Sie Darauf erwiderte er: . sie der eigene Schmerz, den anderer besser zu ver- I „Ich habe getan, was ich konnte. Ich hab«
iß Ibhpn SJns 6ef0A9,en und alle „Ich habe ja die besten Vor,atze Mathilde, stehen. Wo Leid und Kummer ihr entgegen. I alle Bucher und Gesetze nachgeschlagen, die sich
roo’Jte ibr™ schlagen. Sie Bch kann mich nur Nicht immer so beherrschen trat, suchte sie es zu lindern und im Sorgen auf Ihren Fall beziehen, und zurret Beruhig,
licb !.Ehr ülück- I wie ich mochte. Du mußt doch zugeben, daß I für andere ihre Befriedigung zu finden. I ung, nicht etwa zu meiner — denn ich selbst wa,
auck npfunLn "kia es ihr I schwer zu tragen ist, und Du I Eines Tages war Lady Chesleigh nach der I über die Aussichtslosigkeit Ihrer Sache von vorn,
tonftHrn' welliger solltest die Letzte fein, die Mir Vorwurfe macht." nächsten Stadt gefahren, um einen alten Diener M herein keinen Augenblick im Zweifel — auch
1 Wr iinh Wrl "^chl mchr Horen. Wie ein ge- zu besuchen, der dort erkrankt war. Es war 1 noch mit einigen Kollegen darüber gesprochen,
nnhr» man» tn»™ s A I hetztes Wild sprang sie auf und verließ eilends I eine arme Gegend; vor dem Hause spielten zer- | Alle stimmten darin überein, daß es keine MSg. Sn ^Ergletch, den I bas Zimmer. lumpte Kinder, und Männer und Frauen sahen I lichkeit gibt, Ihre Ehe wieder zu lösen. DamF
ttellte fkh- nin b §erren an- Lord Chesleigy horte das Geräusch. aus den Türen, um die vornehme Dame anzu. ist erledigt, was ich als Anwatt für Sie tu«
lärt ick« 5106 Tten äle,2?n? Tm Atelier," sagte er. staunen. Auf dem Hofe saß ein abgezehrt und konnte. Hören Sie nun auf den Rat «in«
Sie Sr ifire .^tauen aI® ct- Zls |ie nachsahen, war alles leer. krank aussehender Mann, an seine Knie schmieg- I alten Mannes: Fügen Eie sich in das Unabän.
eine unsichtbare m 5^un endlich brauchte Ellen nicht mehr zu I ten sich zwei weinende Kinder. Der Anblick derliche und suchen Sie Ihr Leben, so gut es
aunurickten ' en Zwilchen ihnen I aweifeln, es war ^thr alles klar. Wenn ihr I schnitt Ellen ins Herz, sie trat heran und er« I geht, den Verhältnissen anzupassen. Ich bebaue«
Unb enbM zeigte ein kleiner Smifrftonfnir I ? -ni! 1° I kündigte sich nach seinen Verhältnissen. I aufrichtig, Ihnen keine erwünschtere Auskunft
uno enotily geigte ein rletner Zwischenfall, I chen haben, er hatte sie nur geheiratet um ote I Ach es war die alte Geschichte die fo manche I neben tu können"
waren he9Iuni,et ti)U Befürchtungen gewesen Laune der Sterbenden zu befriedigen. Und sie Familie heruntergebracht hat! Der Mann war 8 ©/ging Ellen, wie ihrem Gatten damals, hatte drei Menschen unglücklich gemacht. I lange schwer krank gewesen und hatte nichts ver- ! als er den Brief des Rechtsanwaltes erhielt; fU - Ljm ^sten Male schämte Ellen sich ihrer dienen können. Die Frau, tn dem Bestreben, mußte ihn einige Male lesen, ehe sie ihn begriff.
Was hatte sie getan! Einen für das tägliche Brot zu sorgen, hatte sich über- I Langsam kam das Verständnis seines Inhalts
n» nL. r \ 'ie ?u heiraten der Nicht anstrengt und lag jetzt im Sarge, nachdem sie über sie. Es war ihre Ehe, von der die Zeilen £ r elne ai)”ere-t Sie sah plötzlich etn totes Kind geboren hatte. I handelten, Artur hatte versucht, sich von ihr frei
’ eßen Berfprad) dem Manne, der hauptsäch. zu machen. Sie sah nach dem Datum. Der
Pe bu sich. „Ich | lich um Kleidungsstücke für sich und die Kinder I Brief war genau zwei Monate nach ihrer Hoch. Är nnh ,Vu5 Elar sehe, lat Hilfe und bestellte ihn zum anderen Taue I zeit geschrieben. Damals, als ihr Mann in Ge.
R t " habe nach Southwold, um alles in Empfang zu neh- I schäften nach London gereift war und sie ihn fa
moH K» meinem Wunsche nach, 1 men. Sie hoffte, ihr Vater würde ihm auch I sehr vermißt hattet Während sie noch ttank
!S’ n»! 2ch I leichte Arbeit geben können. lag, hatte er schon Schritte getan, loszukommen l
aedrunaen' Balten S mfe fÄ » Lord Ehesleigh lächelte über den Eifer seiner Ein lautes Etöhntn entrong sich ihrer Brust.
PR'S' R®icÄetA'n^! Frau als sie ihn um abgelegtes Zeug bat. Sie hatte ihr Todesutteil gelesen — jene Wotte ""glücklich und sie, der ich so schweres „Nimm Du, was Du brauchen kannst, aus I trennten sie für immer von allem Glück, welches
1 meinem Kleiberschranke," sagte er, und Ellen das fieben ihr geben konnte.
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Als Jack Davis seine Sachen erhielt, ahnt« er nicht, wie bU Sorge für ihn seiner Wohl»! täterin fast bas Her- gebrochen hatte.
(Fortsetzung folgtjf
führte er aus — befindet sich nicht unter den . schrieb aus Anlaß des Durbuscher Mordprozesses: Reformvorschlagen der nationalliberalen Par- I „ und die wahren Sttolche und Mordge« tet. (Hort! hört! rechts.) 1 ------- " - *- • ~ ~ ••
Meine Herren, wenn nun so geklagt wird über den Differenzeinwand, so möchte ich den Herren, die immer diese Klagen Vorbringen, sagen: wenn das so schlimm auf diesem Gebiete stände, sollten die Herren doch zunächst veranlassen, daß eine amtliche Enquete veranstaltet wird, die in der Tat es klarlegt, ob auf diesem Erbiete so außerordentliche Schäden vorliegen. Das Material, das in dieser Beziehung vorhanden ist, genügt uns in keiner Weise.
Meine Herren, es ist schon gestern beleuchtet worden, daß der hohe Diskont mit dem Börsengesetz nichts zu tun hat, weil in England di« Verhältnisse ähnlich liegen. Tatsächlich liegt die I vor nicht 14 Tagen ein Arbeiter des Drahtwalz». Sache so, daß jedesmal, wenn eine Krisis bevor- I wertes in Kreuzthal auf dem Wege nach Eichens steht, ein Ansteigen des Diskonts ftattfinbet I von einem Strolch angefallen, der das Geld for* Ich möchte da die Herren von der Linken auf I bette, aber glücklicherweise mit einer tüchtigen einen vor zwei Wochen im Handelsteil des .Der- I Tracht Prügel abgefunden wurde. Wiederhotti liner Tageblatts" erschienenen Artikel, der dies« I sind auf demselben Wege Mädchen und Fraueq Sache ganz besonders klar legt, aufmerksam I in unsittlicher Absicht angegriffen worden; sitz machen. Wir glauben alle, daß Maßregeln In I verdanken ihre Befreiung nur Dem Zufall. €$ dieser Beziehung ergriffen werden müssen, unb I wurde am Dienstag eine junge Dame vonKreuz« wie ich zu meiner Freude höre, liegt bereits I thal auf demselben Wege von einem solchen ein Antrag des Grafen Kanitz vor, der eine er- I Scheusal — aller Wahrscheinlichkeit nach einen*' höhte Ausprägung von Silbermünzen fordert. I Kroaten — abends zwischen 6 und 7 Uhr ang«^' (Bravo! rechts.) | griffen. Wie es der zum Tode Erschrockenen ge«
hingen ist, unversehrt zu entkomme«, dürst« ihtz