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Weifinarfits-flusDSFkauf

Jakob Brielj Neustadt Nr. 5.

Zu stark ermäsig-ten Preis'in cetze ich zurück

Eta Posten reinwollener schwarzer und farbiger Kleiderstoffe.

Ein Posten reinwollener, gestreifter und car. Blousenstoffe, vorzüglicher Qualität.

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Ein grosser Posten Klciderstofi-Beste

Ferner im Preise ermässigt.

Abendmäntel, fertige Kleider, Blusen in Wolle, Samt u. Seide, Morgenröcke, Matinees, Unterröcke, Jackenkleider, einzel. Röcke, Kinderjacken u. Capes MM" Ganz bedeutend ermässigt: *"WG

Sämtliche Winter-Mäntel, wie engl. Paletots, schwarze und farbige Tuchmäntel, Samt- u. Pelouche-Paletots etc.

in

Zuwack« an

Eparkaffmb.

bei Gemeinden ic.

150 SCO

800- 610

600 8000

3000-10000 über 10100

Einlagen 26:5000 30«. 4634000 . 1897 000 , 1555(00 , '«75000 ,

der Provinz find mit öiniagen Ende 1006 95000000 Mk. 88001000 , 21000010 , 17000000 .

Stadt. Eparkaffe Marburg 663000 , Die Bestände der Sparkasse der

Hessen-Nassau find angelegt:

4500

7500

2700

2900

647

445

Provinz

Preußen.

Die größten Sparkassen

Frankfurter Pridatsparkaffe Nassauische Sparkasse Städtische Spar lasse Cassel Städtische Sparkasse Frankfurt

87000

93000

156000

21000

200(1

1- 60 Mk. - 191000 Sparkassenbücher

60 150 , 92000

Franks. Pridatiparkaffe Nassauische Sparkasse Stät». Sparkasse Cassel Stadt. Sparkassekrankst Kreissparkasse Eschwege

Liarburr, und Umgcgeud.

(Nachdruck aller Orifltnalatttld ist gernäß g 1b bei Urheberrechts nur mit der deutliche» Quellenangabe .Oberhess. jjtg." gestattet»

Mardnra. 14. Dezbr.

* Aushebung des Feldpoftverkehrs mit Deutsch-Südwestafrika. Nachdem die zur Nieder­werfung des Aufstandes in Deutfch-Südwest-

irt Hypotheken 270 Mill. Mk.

in Jnhaberpapieren 110 , ,

in Darledn gegen Schuldschein ob. Wechsel 23 , ,

im Lombardverkehr 7 , ,

Trotz der allgemeinen Geldknappheit sind die Sparkassen der Provinz Hessen-Nassau im ver­gangenen Geschäftsjahr um nicht weniger als 24 Millionen Mark Einlagen und um 28 000 Spar­kassenbücher gewachsen. Der Zuwachs an Ein­lagen steht dem höchsten bisherigen Zuwachs (1903 mit 27 Millionen Mark) nicht erheblich nach. Die Zahl der Sparkassenbücher ist auch im vergangenen Jahre wieder erheblich schneller ge­wachsen als die Bevölkerung. Das Eparkassen- luch dringt also stets in immer weitere Kreise der sKesAkerung vor. Die Verteilung ist allerdings noch eine recht ungleiche. Während in einigen Kreisen auf je 100 Einwohner je über 40 Spar­kassenbücher entfallen (Stadt- und Landkreis Frankfurt, Fritzlar, Rinteln, Efchwege) kommen ta anderen Kreisen weniger als je 25 auf je 100 Einwohner (Höchst, Rheingau, Stadt- und Land­kreis Wiesbaden, Overwesterwald, Biedenkopf, Stadt- und Landkreis Hanau, Witzenhausen,

Auf den Kopf der Bevölkerung der Provinz Hessen-Nassau entfallen 208 Mark Spareinlagen, aus je 100 Einwohner kommen 31 Sparkassen­bücher, gegen 27 im gesamten Königreich

Hessen-Nassau und Nachvargebreie.

Wiesbaden, 13. Dez. Die alte Hirschapo­theke, welche vor zwei Jahren für 540 000 M getauft worden ist, wurde mit einem Gewinn ton 80000 «eiter verkauft.

Wiesbaden, 12. Dez. Ein Spielerprozeß wurde vorgestern vor der hiesigen Strafkammer ?u Ende geführt. Auf der Anklagebank saßen der rühere Schlossergeselle Wilh. Thurn, der frühere Bäcker Wilh. Notmeyer und der frühere Metzger Joses Haas. Sie werden beschuldigt, im Jahre 1906 gemeinschaftlich in Wiesbaden das Glücks­spiel als Gewerbe betrieben zu haben. So wurde rm vorigen Jahre vom Nachmittag des 1. November bis zum Mittag des 2. November im Wiener Caf6 an der Webergasse gespielt und unter anderem dem vermögenden Fabri­kanten Hause eine Summe von etwa 7000 <U abgenommen. Unter den mehr als 20 vorge­ladenen Zeugen befinden sich Kriminalbeamte aus Frankfurt, Leipzig, Baden-Baden, Köln, Homburg, Straßburg, Düsseldorf und Wies­baden, sowie eine ganze Anzahl von Kellnern und Cafötiers. Der Hauptspieler ist Thurn. Er > soll unter anderem schon früher einmal in Baals 7580 000 M gewonnen haben, und hat in Frankfurt ein Bankdepot, in welchem gegen, wärtig noch etwa 8000 M liegen, Die sehr um­fangreiche Beweisaufnahme wurde erst abend» geschlossen. Der Staatsanwalt beantragte gegen die drei Angeklagten sechs, fünf und vier Mo­nate Gefängnis und je 1000 bis 1500 -N Geld­strafe. Die Verteidiger beantragten Freisprech­ung. Das Urteil wurde am späten Abend ver- kündet. Die Angeklagten wurden wegen ge­werbsmäßigen Spielens verurteilt und zwar Thurn und Notmeyer zu je sechs Monaten Ge­fängnis und 1000 M Geldstrafe, während Haas, der als Schlepper gearbeitet hatte, wegen Bei-

mitgeteilt, daß demnächst eine Denkschrift des bayerischen Verkehrsnnnisteriums ausgegeben rncrden loll, die sich mit der Elektrisierung der bayerischen Staatsbahnen beschäftigt. Die Denkschrift soll noch vor Weihnachten fertig wer- kin und dem Landtage gleich bet seinem Wieder­zusammentritte anfangs Januar vorgelegt wer­de». Von ihrem Inhalt find der staatliche Aus­bau der Walchensee-Jsar-Krafianlage und die Elektrisierung der verkehrsreichen Strecke von München über Starnberg nach Partenkirchen die wichtigsten Punkte. Die Verkehrsverwaltung glaubt, und zwar, wie nicht verschwiegen wer­ben darf, im Gegensatz zu einigen technischen Autoritäten des Landes, daß zur Gewinnung eines endgültigen Urteils über die Rentabilität des elektrischen Betriebes die Elektrisierung einiger Linien mit großem Verkehr ausreiche und die Elektrisierung eines größeren Netzes nicht nötig sei. Erst nach den Erfahrungen, die man dann macht, werden die einstweilen noch mit ihrer Entscheidung zurückhaltenden Militärbehörden sich entschließen, ob auch die Elektrisierung solcher Linien, wie München- Kufstein und München-Lindau, zuzulassen fei kder nicht. Uebrigens wird die Denkschrift des Verrehrsministeriums gleich der ihr voraufge- gangenen in einen allgemeinen und in einen Mziellen Teil zerfallen, aber nicht annähernd den gleichen Umiang haben. Daß jemals ernst­lich ein Reichs-Elektrizitäts-Mo­nopol geplant gewesen sein sollte, erachtet man in München, wie bereits in einer halbamt­lichen Kundgebung dargelegt wurde, als voll­ständig ausgeschlossen. Jedenfalls würde sich Bayern, das in den Wasserkräften seinen größ­ten natürlichen Reichtum erblickt, gegen etwas derartiges mit aller Entschiedenheit auflehnen. Auffälligerweise mehren sich in gleichem Grade, wie das gewaltige Walchenprojekt seiner Ver­wirklichung näher rückt, jene Stimmen, die da­von eine übergroße Schädigung sowohl der Isar- Anwohner als der landschaftlichen Schönheit befürchten. Wesentlich günstiger liegen die Ver­hältnisse an der Alz. Die Wasserkraft, die Walchensee und Isar gemeinsam zu bieten ver­mögen, ist zwar die größte, die nur wenig da­hinter stehende der Alz die weitaus billigste Deutschlands.

Die Sparkassen der Provinz Hessen-Nassau. Der soeben erschienene Jahresbericht des Sparkaffen-Verbandes für die Provinz Hessen- Nassau und das Fürstentum Waldeck" enthält nach Mitteilungen der .Zrankf. Ztg." eine ein­gehende statistische Bearbeitung der Eeschäfts- ergebnisse der Sparkassen des Verbandsgeoietes für das abgelaufene Geschäftsjahr 1906/07. Wir entnehmen ihm folgende Angaben. Es bestehen zur Zeit in der Provinz Hessen-Nassau 80 Spar­kassen. darunter 1 ständische (die Nassauische Sparkasse), 27 Kreis- und Amtssparkassen 36 städtische Sparkassen, 4 Landgemeinde-Spar­kassen und 12 Privat-Sparkassen. Der Gesamt­betrag der Spareinlagen beläuft sich auf 430 Millionen Mark, die fick auf 646 000 Sparkassen­bücher verteilen. Von diesen lauten auf:

Ballmüttern. Träge fließt, während DilettanteH auf der Bühne sich abmühen, die Zeit den mei­sten dahin, eine ungemütliche Kühle lagert über der Ballgchellschaft. Wie schnell doch ändert sich bas Bild bei den ersten Klängen der Polonaise, wie strahlt mit einem Zauberschlage eine echte, goldene Freude auf allen Gesichtern! Deshalb ertönt heute der allgemeine Ruf nach einer ver­nünftigen Einschränkung des Beiwerks bei Ball« festlichkeiten. Zwei Stunden dürsten für die xtoittäge usw vollauf genügen. Ihr Redner des Ballsaales, ihr Minnesänger im Frack, ihr laßt bei jeder Festlichkeit die Damen leben, aber leider nur oft in Worten! Aller rauhen Wit­terung zum Trotz kleiden sich eure Ballschön- beiten leicht und duftig, wie die Frühlings­blumen erscheinen sie zu eurem Feste. Und trotz­dem werden sie oft genug, bevor es zum Tanzen kommt, einem gelinden Frostschauer ausgesetzt. In jedem Falle aber ist es jetzt Zeit, ihr Lenker und Leiter von Vereinsfestlichkeiten, den Theaterdilettantenzopf auf den Bällen zu be­schneiden und der Göttin Terpsichore wieder zu ihrem guten Recht zu verhelfen."

afrika erforderlich gewesenen Streitkräfte aus dem Schutzgebiete zurückgezogen find, wird der Feldpostdienst vom 1. Januar 1908 ab wieder aufgehoben. Infolgedessen kommen die für die Truppen des Schutzgebietes und für die Besatz­ungen der in Men Gewässern befindlichen Kriegsschiffe gewährten Portofreiheiten ' in Wegfall; auch findet eine Nachsendung von im Postwege bezogenen Zeitungen gegen Entricht- und einer llmschlaggebühr nicht mehr statt. Im Postverkehr mit diesen Truppen und Cchiffbe- satzungen gelten vom 1. Januar 1908 ab, wie vor Einführung des Feldpostdienstes, die für den sonstigen Verkehr mit dem Schutzgebiet und für den Verkehr mit Kriegsschiffen bestehenden Taxen und Bersendungsbedingungen. Demnach kommen auf Briefe, Postkarten, Drucksachen, Erschäftspopiere, Warenproben und Postan­weisungen im Verkehr mit der Cchutztruppe die für den Postverkehr innerhalb Deutschlands fest­gesetzten Portosätze und Gewichtsgrenzen zur Aowendung; Drucksachen und Ceschäftspaxiere find jedoch auch int Gewicht von mehr als 1 Kg. bis 2 Kg. gegen eine Gebühr von 60 4 zuge- lanen. Ueber die für andere Gegenstände, sowie für den Verkehr mit den Kriegsschiffen besteh­enden Taxen und Versendungsbedingungen geben die Postanstalten Auskunft. Es ist er­wünscht, daß die Sendungen an die Truppen in Südwestafrika allgemein wieder mit der Angabe des Stationsorts des Empfängers versehen werden.

Hausieren und Musizieren in der vierten Klaffe. Nach einer Polizeiverordnung, düs an leicht sichtbaren Stellen in den Wartesälen, den Fluren der Empfangsgebäude und an den Fahr­kartenschaltern zum Aushang gelangt, ist das Hausieren, Musizieren und die Aufführung von Schaustellungen auf der Eisenbahn streng ver­boten. Da in letzter Zeit wieder beobachtet worden ist, daß der Hausierhandel usw. in den Wagen vierter Klasse in grotzem Umfange be­trieben wird, sind die Statrons- und Zugbe- amten, sowie die Zugrevisoren erneut ange­wiesen worden, auf Grund der erlassenen Po­lizeiverordnung mit aller Strenge auf die Durchführung dieses Verbotes zu achten. Die Zugbegleitbeamten haben zu diesem Zwecke die Wagen vierter Klasse während der Fahrt häufig zu revidieren. Hausierer, Musikanten usw., die bei der Ausübung ihres Gewerbes dort betroffen werden, werden auf der nächsten Station vorge­führt und unnachsichtlich in Strafe genommen.

* Mehr Tanz bei Vereinsbällen fordert ein? Zuschrift in derDeutschen Gastwirts-Zeitung". Es heißt da:Durch Alter und Sitte geheiligt ist ein vollgültiger Festball hierzulande nicht anders denkbar, als in Verbindung mit stunden­langen Konzert- und Theateraufführungen. Das dekorative Beiwerk, Konzert und Vorträge über­wuchern schließlich die eigentliche Hauptsache: den fröhlichen Tanz. Und wie häufig beginnt bei Vereinsbällen der Tanz erst um Mitternacht! Sehnsüchtig und mit Herzklopfen harrt seiner die leichtfüßige Jugend neben den besorgten

Schmalkalden Gelnhausen, Ziegenhain, Roten­burg, Schlüchtern, Gersfeld, Hünfeld). Der Zu­wachs der sechs größten Sparkassen der Pro­vinz betrug 1906: bei der

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