mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckb^in
SorruLaasb-Uaaet AUuttri-ieS «-»«taEatt. ° 1 VUIIU
Erscheint wöchentlich sieben mal.
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R-clamen: die Zeile SV Pfg. MtttWDch, 11. TezLMver 1907.
Zweites Blatt
17
* Kirchhain, 9. Dez. Vom Kath. Männerverein Kirchhain wurde gestern abend im Saale des Bahnhosshotels das religiöse Schauspiel „Die heil. Elisabeth" mit Musikeinlagen und Chören aus dem Oratorium von H. F. Müller aufgeführt. Der große Saal war bis auf den letzten Platz besetzt und viel Besucher mußten wegen Mangel an Platz wieder umkehren. Die Mitwirkenden waren so begeistert von ihren Rollen, daß man nur ein allgemeines Lob über die Darstellungen hörte. Jeder hat seine Schuldigkeit getan und reicher Beifall lohnte die Spieler. Auf allgemeinen Wunsch soll am nächsten Sonntag das Stück nochmals aufgeführt werden.
(Nachdruck Verboten.)
Unter der Maske.
Roman von Lady Georgina Roberts»«.
(Sortierung.)
Sie fand Arthur oft in tiefe Gedanken versunken und heute morgen hatte ste die Arme um seinen Hals geschlungen und ihn schelmisch ge- <ragt ob er im Begriffe stände, ein Buch zu schreiben.
»Ich? Nein, wie kommst Du darauf?"
„Weil Du immer so gedankenvoll bist; ich hatte keine andere Erklärung dafür, als daß Du ein Werk herausgeben wolltest, welches die Welt verbessern sollte. Ich glaube. Du weißt selbst Nicht, wie still Du oft bist."
JBifl ich das?" entgegnete er.
Sie lachte hell auf.
„Ja, gewiß. Gestern saßest Du volle zwei Stunden und beobachtetest, wie der Wind die Weinranken bewegte. Ich konnte mir leider nicht denken, was Dich daran interessierte, aber ich mochte Dich nicht stören."
„Langweiltest Du Dich während der Zeit, Ellen?"
„Wie sollte ich mich wohl langweilen, wenn ich Dich ansehe?" gab sie erstaunt zurück.
Er sah sie freundlich an und sagte: „Wenn ich wieder in solche Träumerei verfalle, mußt Du mich unterbrechen. Es ist eine schlechte Angewohnheit, die ich ablegen sollte."
„Ich wußte ja daß Du nur träumst. Wenn wir im Garten sind oder in den Wald fahren und Du dann so still bist, sage ich mir immer: Er beschäftigt sich mit edlen, großen Gedanken und dann mag ich Dich nicht stören."
Sein Gewissen schlug. Seine Gedanken be- ichäftigten sich ja meistens mit Mathilde und Ellen vertraute ihm so völlig, daß er sich Vorwürfe machte, auch ihr nur im geringsten untreu zu sein. Er durfte flch nicht einmal hierin gehen lassen.
Zuweilen fragte Ellen ihn, weshalb et im Schlaf seufze und von etwas Verlorenem spräche.
Arturs $U *inen Hweren Verlust erlitten.
Verantwortlich für die Red^ v. Dr. Johannes Otto in Marburg.
Herborn, Loh aus Wiesbaden, Ludwig Müller aus Frankfurt a. M. und Wickenhöfer aus Marburg. Einer Erweiterungsprüfung unterzogen sich mit Erfolg: Rektor Hentze aus Marburg, sowie die Lehrer Franz Müller und Theile aus Frankfurt a. M. — In der Rektorenprüfung erhielten die Befähigung zur Leitung von Volksschulen der Schulvorsteher Lehmann aus Char- lottenburg, die Lehrer Menne, Rühle und Winter aus Frankfurt a. M., Mohr und Rammelt aus Cassel, sowie der kommissarische Hauptlehrer Wick aus Biebrich. Der Pfarrer Witzel in Sand bestand die Prüfung als Rektor einer Schule mit fremdsprachlichem Unterricht. Eine Erweiterungsprüfung für fremdsprachlichen Unterricht beständen die Lehrer Emmel, Jaspert, Franz Müller, Theile und Walther aus Frankfurt am Main.
* Die Schlesier-Bereinigung hielt am Freitag abend in BoppsTerrasse eine außerordentt liche Sitzung ad. Dieselbe war sehr gut besucht. Ehe in die Tagesordnung eingetreten wurde, gedachte der stellvertretende Vorsitzende des so plötzlich verstorbenen Landsmannes Bauassistenten Herrn Hrllriegel in ehrenden Worten, worauf sich die Versammlung zu Ehren desselben von ihrem Sitze erhob. Zu Punkt 1 der Tagesordnung sand Vorstandswahl statt. In geheimer Abstimmung wurde einstimmig Landsmann Müller (Schloß) zum Vorsitzenden der Vereinigung gewählt. Nachdem die Kassenverhältnisse geprüft und in Ordnung befunden waren, entschloß man sich, zum 2. Januar n. I. im Vereinslokale eine Weihnachts- und Neujahrsfeier im engsten Familienkreise nach Landesart und Sitten zu feiern. Hierauf folgte die Aufnahme neuer Landsleute, welche nun den offiziellen Teil beschloß. Noch lange blieben die Landsleute in fröhlicher Stimmung beieinander, als man sich endlich mit dem Bewußsein trennte, wieder einmal einen genußreichen Abend nach des Tages Last im Kreise fröhlicher Menschen verlebt zu haben.
* Wichtige Neuerungen im Postverkehr treten nach einer Anordnung des Reichs-Postamts teils jetzt, teils am 1. Januar in Kraft. Bei Nachnahmen füllt die bestellende Postanstalt für alle Fälle eine Postanweisung zur Rücksendung des Betrages aus. Es ist nun vor kurzem zugelassen worden, daß diese Postanweisungen auch von dem Absender ausgefüllt werden. Das Reichs- Postamt hat jetzt auch angeordnet, daß den Absendern größere Mengen von Paketen und offenen Karten mit Nachnahme, die den Sendungen ausgefüllte Postanweisungen beizufügen wünschen, zu diesem Zwecke von den Postanstalten versuchsweise Formulare zu Nachnahme-Postanweisungen kostenfrei verabfolgt werden können. Voraussetzung ist dabei die Ueberzeugung, daß eine mißbräuchliche Benutzung der Formulare ausgeschlossen ist. Im Verkehr mit Oesterreich-Ungarn nebst Liechtenstein und Bosnien- Herzegowina können jetzt Münzen in die Brief- sendnngen eingelegt werden. Dasselbe gilt für den Verkehr mit den deutschen Schutzgebieten,
Als Mathilde nach Oberst Burtons Tode nach England kam und Lord Chesleigh bei ihren Verwandten sah, wußte sie vom ersten Augen- -lrck an, daß er der einzige Mann sei, dem sie ch zu eigen geben könne. Und ihre Liebe wurde >oll und ganz erwidert. Lord Chesleigh hatte n ihr das Wesen gesunden, das ihn in jeder Leise ergänzte, jedes Interesse, jede Ansicht and einen Widerhall in ihr und es war ihm lar. daß nur eine Vereinigung mit ihr seinem -eoen Glück geben würde.
Mathildens Liebe wuchs mit jedem Tage, wenn eine zurückhaltende Natur zum ersten «/(als Liebe empfindet, jo durchdrinat dieselbe
tsosern die Sendungen unmittelbar ausgetauscht (werden. Im Verkehr mit diesen und Marokko , Hnb, bei Preislisten usw. außer Zahlen nach de» Vorschriften des inneren deutschen Verkehr» auch Zusätze, die als Bestandteile der Preisbestimmung zu betrachten sind, zulässig. Ferner darf die Rechnung mit solchen handschriftlichen Zusätzen versehen werden, die den Inhalt der Sendung betreffen und nicht die Eigenschaft einer besonderen, mit diesem in keiner Beziehung stehenden Mitteilungen haben. Endlich dürfen hier bei Quittungskarten über Jnvali- denversicherungsbeträge, sowie bei Drucksachen der Berufsgenossenschaften, Versicherungsanstal. ten usw., die nach den Vorschriften des inneren deutschen Verkehrs zulässigen Zusätze. Aenderun- gen usw. gemacht werden. Im inneren deutschen Verkehr kann man bekanntlich von der Post bezogene Zeitungen gegen eine Gebühr von 50 Pf. nach einem neuen Postort überweisen lassen. Vom 1. Januar an kann dies unter denselben Bedingungen auch im Verkehr zwischen Deutschland und den deutschen Postanstalten im Auslände, zwischen diesen Postanstalten untereinander und zwischen ihnen und den Postanstalten in den deutschen Schutzgebieten geschehen.
malerischen Fleck auf der Erde geben. Hier saßen die jungen Gatten eines Morgens auf der Terrasse und genossen den weiten Ausblick in die zauberhafte Natur. Sie weilten jetzt fast zwei Wochen hier und Ellen hatte noch keine der kleinsten Aufmerksamkeiten vermißt, mit denen sie zu Hause so verwöhnt war. Lord Chesleigh sorgte mit bewunderungswürdiger Geduld für ihre Wünsche; sie waren allein maßgebL»h *unb alles, was sie bedurfte, sucht- Lr herbeizuschaffen. Vor jedem Luftzug hätte er sie bewahren mögen ucko es war kein Wunder, daß Ellen alles für Liebe nahm. Es fiel ihr nie ein, sich zu sagen, daß die Zuneigung eines Bruders über den Mangel an Wärme nachzudenken und sie in derselben Weise mit allem umgeben würde.
Ern schmerzlicher Zug flog über sein Gesicht.
„Frage mich nicht danach, Ellen," erwiderte er. „Ich möchte nicht davon sprechen."
„Doch, Artur. Du darfst keine Geheimnisse vor mir haben. Hast Du einmal jemand ver. loren, den Du lieb hattest? Einen Freund?"
, »3«," entgegnete er zögernd. Mochte sie glauben, daß es ein Freund sei; die volle Wahr« heit konnte er ihn nie sagen.
»Starb ein Freund?" fuhr sie liebevoll fort.
„Nein. Ellen, der Tod ist nicht die bitterste Trennung. Das Leben, die Verhältnisse — wie Du es nun nennen willst — richteten eine Scheidewand zwischen uns auf und ich trage schwer daran."
„Wie leid mir das tut.« sagte sie und küßte ihn. ^ch wollte, ich könnte Dir Deinen Freund ersehen. Ware es möglich? Ich werde mir dop« pelte Mühe geben. Dir etwas zu sein. War Dein Freund nicht aufrichttg gegen Dich?"
„Ach nein, treu und wahr bis zuletzt. Aber laß uns nicht mehr davon sprechen. Ellen, ich bitte Dich, berühre dieses Thema nie wiÄer Ich wollte, ich könnte alles vergessen, ich weiß nicht, wie ich dazu kam es zu erwähnen."
„Es freut mich, daß Du es tatest, ich möchte alles mit Dir teilen. Ein Trost ist es, daß Dein Freund sich nicht falsch erwies, wer könnte es auch gegen Dich sein, Artur l"
„Wenn alle Menschen so gut von mir dächte« wie Du, Ellen, wüüve ich ganz eitel werben-*
«Ja, ich stelle Dich sehr hoch," rrwiderte sie ernsthaft. „Mein Glaube an Dich wird nie e^ schuttert werden, Du £tjt mein Held und wirst es immer bler^n?
„Jhrr einfachen Worte rührten ihn und <t Dunschte, er hätte ihre Lieb» erwidern könne«. Aber wer kann jein eigenes Herz ergründe« «i* lenken l
(Fortsetzung folgt)
Bon einer „tätlichen" Belastung der Automobilisten durch „willttirliche und zum Himmel schreiende Geldstrafen" kann also gar keine Rede sein. Ein gerichtliches Strafverfahren wurde im , Halbjahre 695 mal eingeleitet; davon wurden Deutsches Reich. 80 Prozent Automobilisten, 7,5 Prozent Führer
— Aus den . Neuen Krundköäen« Ni, hi, I anderer Fahrzeuge oder dritte Personen und 2,5 setzung von Subaltern, und Unterbeamtenstellen ^r^bei ^?nalücksfällen^"^teili^en «Im. mit MilitiiranwSrtern sind in folgendem I i?”^betrua^Ml ^im ton?TfBS* die wesentlichsten Punkte wiedergegeben: An I u» tm Sommer 1907 ist diese
die Stelle des Ausdrucks „Subaltern- und Unter- I Untetw^n tn etne*P
beamtenstellen" tritt die Bezeichnung „mittlere. I n„t 2m r* -re^
Kanzlei- und llnterbeamtenstellen". Der Zivil- I TL* 22?» ftfraftfctötjeiuge äße übrigen
Versorgungsschein wird nach neuen Mustern I SmmerT ausgestellt. Stellenwärter, die an der Stelle I _ das Deutsche Reich
des Zivilversorgungsscheincs nachträglich die I ® m
Zivilversorgungsentschädigung oder die ein- I „„ inn
malige Geldabfindung wählen, haben hiervon I . "an ^00 T. und darüber 14 985
den Anstellungsbehörden, bei denen sie vorge- I "it A109'M Brutto-Reg.-T„ gegen
merkt sind, Anzeige zu erstatten und sind in den I ^->6 Mit 30 256 o36 T. im Herbste 1906; die
Bewerververzeichnissen zu streichen. Im Falle I wEISS 1-913q14 ?'
der Wiederwahl des Zivilversorgungsscheines I ^05 wurde dagegen eine Zunahme von oder der Wiedererstattung der einmaligen I „ Ar ®ie
Eeldabfindung werden sie auf Antrag mit dem I J 1 o cqVqri3“« 1
Tage des Eingangs der neuen Meldung wieder I Brutto-Reg.-T., sie hat
in das Bewerberverzeichnis eingetragen, vor- I ~ Vorjahre ornen Zuwachs von ausgesetzt, daß sie dann noch die nötige Befähig- I ^ 668 T. erhalten, der hauptsächlich auf das ung besitzen. Ueber die Reihenfolge bei der Be- I beuWn
setzung der Stellen, über Probezeiten usw. sind I tzoselllchaften, des Norddeutschen Lloyd und der genaue Bestimmungen getroffen. Der Druck- I öavwura-Amerikalinie fallt. Die deutsche jache ist ein Verzeichnis der den Militäranwär- I ?C na$ ®n
lern im Reichsdienst vorgesehenen Stellen und I »le, England mit seiner Flotte
ein Verzeichnis der Vermittlungsbehörden bei- I 0321 Dampfern und 16 642 305 T. Nimmt gegeben I den ersten Platz ein. Die englische Flotte hat
— - ■ ------- 1 einen Zuwachs von 893881 T. erfahren. An
dritter Stelle steht die amerikanische Flotte' es folgen dann Frankreich, Norwegen, Japan, Italien, Holland, Rußland, Schweden, Spanien rc. Die kleinste Dampferflotte ist di» ägyptische mit 9 Dampfern und 7275 T.
W das itt jetzt so die Regel und cie kalbe Welt ______ ist erkaltet. Aber darum braucht man nicht Wan verzagen. Fays ächte So »euer - tneral- Pastillen räumen mit jeder Erkältung der ------ Luftwege gründlich auf. Schon der Gebrauch ewig r Pastillen bringt Erleichterung auch in ______ s-t weren Mllen und verwendet man die W Pastillen Weiler nach Lorjchrift, dann wirs man stets — vorausstesetzt, daz nicht eine sx ".'.'.a Krankheit im Entstehen ist — in kürze ter «Vf» Seit sein Leiden los sein. Aber auch wenn ’ * nicht nur eine Erlättung vorliegt. wird die W'Änwendnng der Pastillen immer nur nützen und nie schad n. Fahs ächte Sodener kaust
—— man in allen Apotheke», Drogerien und ff Mineralwagerhandlungen für 85 Pfennig die w f Schachtel.
— 150 Tote, 2850 Verwundete. Im Ganzen 6000 Tote und Verwundete in einem Jahre — dar ist die „Ernte" des Automobilverkehrs. Eine Verlustliste, aus der hervorgeht, daß es so, wie bisher, nicht weiter gehen kann. Das Kaiserlich Statistische Amt hat die Verlustliste für die Zeit vom 1. April bis 30. September 1906 für das Deutsche Reich veröffentticht. In dieser I SMnfr nnb llmm-nenh
Seit wurden 51 Menschen durch Automobile ge- I ..... . „ , L. A8
tötet. Die Zahl stieg im Sommer 1907 auf 82. I D=t9m“larh,ct ist 8««äB § 18 M
Für das ganze Jahr 1907 beträgt also die An- I Urheberrecht» nut mit der deutlichen Quellenangabe zahl der durch das Kraftfahrzeug sofott getöte- I Mg. gestaltet)
ten Menschen rund 150. Die Todesfälle haben I Mardnrq, 10. Dezbr.
im Vergleich zum Vorjahre prozentual stärker I • Rektoren- und Mittelschullehrerpriifuna. gugcnommen als die Vermebrung der Kraftsahr- I In den Tagen vom 29. November bis zum 6 »euge. Die für den Verkehr mit Automobilen Dezember fand in den Räumen des Königlichen
erlassenen Verordnungen haben also einen er- I Provinzial-Schulkollegium« - rsftl die Prüf- zieherischen Einfluß auf die Kraftführer nicht ung für Mittelschullehre- für Rektoren
ausgeubt. — Mit vollem Recht verlangt man statt. Die Prüfungskommission setzte sich aus
daher einen verstärkten Schutz gegen die Bruta- folgenden Herren zusammen: Geheimer Regier-
litat der Autofuhrer 500 Mal entzog sich der ungs- und Provinzialschulrat Dr. Otto, Regier-
^haufteur der Feststellung durch die ungs- und Schulrat Mühlmann (in Vertretung Flucht, und zirka 120 Mal versuchte er sich durch von Regierungs- und Schulrat Martin) Real-
dre Flucht zu entziehen. Aus den verhängten gymnasialdirektor Prof. Breuer aus Wiesbaden
Geldstrafen ist zu ersehen auf wessen Seite die Oberrealschuldirettor Dr. Quiehl, Seminardirek-
Schuld des Unfalles lag. 89 Prozent der Geld- tor Schulrat Lotz aus Dillenburg und Seminarstrafen wurden über die Automobilisten und nur bireftor Dr. Grau aus Schlüchtern — Die
11 Prozent über die Führer des anderen Fuhr- Mittelschulprüfung bestanden die Bürgerschulwerkes oder über eme dritte Person-verhängt, lehrer Bechtel, Hänisch und Mütze aus Cassel,
SÄrt/$-aIhia$IC betrugen die Geldstrafen der Priester Fleischer aus Marienhausen, die
2»95 Mark, tm ganzen Jahre knapv 5000 Mark. I Lehrer Heyde aus Gelnhausen Kupfrian aus
ihr ganzes Innere. Die leicht entzündbaren terzen können die Tiefe solchen Empfindens, die chmerzen und Wonnen, die es mit sich bringt, nie voll ermessen.
Nächst Lord Chesleigh gehörte Mathildens
- t*.. m7 m ,, । Herz ihrer Cousine Ellen. Keine Schwesternliebe
<jut Mathilde war die Ruhe eine Wohltat. I konnte größer sein, und aus diesem Grunde war Tre- Reaktiou trat nach all den Kämpfen und I es ihr unmöglich, dem Wunsche der Sterbenden Aufregungen ein, und sie mußte alles allein in I entgegenzutreten. Und selbst, als ste ihr sich verarbeiten. Sie war immer eine ver- eigenes Gluck opfern mußte, blieben ihre Geschlossene Natur gewesen, wohl, weil sie von fühle für Ellen dieselben. Nicht einen Augen- Kindheit an auf sich selbst angewiesen war und blick mißgönnte sie ihr das Leben sie freute keine Gelegenheit gehabt hatte, Freundschaft mit sich selbstlos ihrer Genesung. Und doch wußte Altersgenossinnen zu schließen. Aus Malta sie, daß ihr bitterer Kampf nie enden würbe hatte sie nur für ihren Vater gelebt, unb wenn I Sie konnte ihre einzigen Verwanbten nie versuch ihre Schönheit und Liebenswürdigkeit ihr lasse,., sie mußte den Anblick ertragen lernen manchen Verehrer zugeführt hatten, so war doch daß Attur unb Ellen zusammengehörten aber Kiner ihrem Herzen näher getreten, unb sie I sie hatte sich fest vorgenommen, wie schwer die hatte manche gute Partte ausgeschlagen, weil sie Last bes Lebens auch auf ihr ruhen würbe kie nur ihrem Herzen folgen wollte. wollte ihr nicht unterliegen — — .
2hr Vater hätte gerne gesehen, baß sie ben Lord Chesleigh Satte für seine junge Frau Antrag bes ipateren Lord Brendan angenommen ein reizend gelegenes Schlößchen im Süden hatte. Er schätzte den jungen Offizier sehr hoch Frankreichs gewählt, das Ein lag und von dem
imb wurde das Geschick seines einzigen Kindes aus sie die schönsten Ausflüge machen konnten
8”" ™ ^ine Hande gelegt haben. Aber er Nach Ellens Ansicht könnte es keinen zweiten so erhielt auch tn diesem Falle die Antwort, sie 1 zweiten ,o
werbe nur den Mann heiraten, bem sie ihre Polle Liebe schenken könne.