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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbaiit

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Zweites Blatt

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Jenen Raffe Homo primigemus, bie zudem erd­geschichtlich jünger ist, zugefchrieben zu werden. Die Stärke des hinteren Bogens läßt auf eine dem aufrechten Gang entsprechende Kopfhaltung, die Bildung der Eelenkflecken auf einen kleinen Schädel mit unentwickeltem Gehirne schließen. Soweit sich also aus diesen Knochen vorläufig Schlüffe ziehen lassen, scheint der Träger des ge­dachten Halswirbels dem Vormenschen von Java geglichen zu haben. Man würde also dann hier die älteste bisher bekannte Form des Menschen in der neuen Welt vor sich haben.

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des Gerichtsarztes ist Pickardt zwar etwas be­schränkt, jedoch für das, was er tut, verantwort­lich zu machen. Die Geschworenen sprachen nach langer Beratung den Angeklagten der räuberi­schen Erpreffung und des Sittlichkeitsverbrechens aus Paragraph 176,1, unter Versagung mildern­der Umstände schuldig, worauf das Gericht den Angeklagten zu 10 Jahren und 1 Monat Zucht­haus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilte.

Vergiftung durch Kohlendunst. Die in einem Hause der Salzmannstraße in L.-Eutritzsch woh­nende 52jährige Witwe eines Oberschweizers war seit drei Tagen vermißt worden. Man öffnete nun die Wohnung der Frau. Die Un­glückliche lag tot im Bette. Wie die Untersuch­ung ergab, ist der Tod auf Vergiftung durch Kohlendunst zurückzuführen. Die Frau hatte Feuer im Ofen angezündet und sich dann zur Ruhe begeben. Im Ofen hatten sich Kohlengase entwickelt, und ihre Einwirkung auf die Schla­fende war so verderblich, daß die Unglückliche nicht wieder erwachen sollte. Der Leichnam ward nach dem Institut für gerichtliche Medizin gebracht.

Das Kind im Eeldschranke. Zu einer unge­wöhnlichen Hilfeleistung wurde die Berliner Feuerwehr nach der Alexandrinenstraße 137 ge­rufen. Dort befinden sich in der zweiten Etage die Vureauräume des Kaufmanns Goldstaub, in dem dieser sich gegen 2 Uhr aufhielt und arbei­tete, während sein dreijähriges Töchterchen Martha herumspielte. Plötzlich kroch die Kleine in die untere Abteilung des offenstehenden Eeldschrankes und beschäftigte sich an der Tür, die sich in Bewegung setzte und zufiel. Das Schloß schnappte ein und das Kind war ge­fangen. Der Buchhalter, der den Schlüssel zu dem Eeldschrank hat, war zu Tisch, und so konnte das Mädchen nicht befreit werden. Der ge­ängstigte Vater ließ die Feuerwehr benachrich­tigen, die den Schrank anbohrte und durch das Bohrloch Sauerstoff einführte, ihn die Kleine vor der Gefahr des Erstickens zu schützen. In­zwischen war auch der Eeldschrankfabrikant von Arnheim verständigt worden, die sofort meh­rere Arbeiter entsandte, und ihnen gelang es, die Tür zu öffnen und das Kind zu befreien. Das Mädchen war infolge des ausgestandenen Schreckens zwav etwas benommen, hatte jedoch sonst keinerlei Schaden erlitten.

Kleine Nachrichten. Düsseldorf, 1. Dez. Durch eine Explosion hatte der 12jährige Sohn einer hiesigen Familie schwere Brandwunden erlitten, zu deren völliger Heilung gesunde Haut auf die Brandstelle übertragen werden mußte. Da die Operation schnell erfolgen mutzte, ließ sich die 18jährige Schwester, um den schwär leiden­den Bruder zu retten, bie erforderliche Haut­fläche abnehmen. Hamburg, 1. Dezember. Der Tischler Randt, der am 2. November 1906 die unverehelichte Bertha Jarck beraubte, wurde gestern abend von dem hiesigen Schwurgerichte zum Tode und dauernden Ehrverlust verurteilt. Stockholm, 1. Dez. Wegen Betrügereien gegenüber der Skandinavischen Kreditaktienge­sellschaft wurde gestern abend der frühere Direk­tor der Aktiengesellschaft, Ferraria Rasmuffen, verhaftet. Die Gesellschaft soll um 300 000 Kro­nen geschädigt fein. Lille, 1. Dez. Die Polizei verhaftete hie? gestern einen Pariser Straßenhändler namens Francis Roche, der bei dem in dem Schnellzuge Toulouse-Paris am 22. November verübten Raub beteiligt gewesen sein soll. P a r i s, 1. Dez. Der in Lille ver­haftete Roche hat gestanden, daß er an der Be­raubung des Toulouser Expretzzuges teilgenom­men habe: er seigerte sich aber bisher entschie­den, die Namen seiner Mitschuldigen zu nennen.

Marktberichte.

Frankfurt,2.Dez. tSetreidemarkt). DaSSe» schäft am heutigen Markte verlief sehr ruhig und die Umlätze waren demgemäß gering Landweizen war reichlich angedokon, doch der Konsum verhält sich fortgesetzt sehr zurückhaltend, die Preise gingen weiter zurück. Roggen ist wenig angeboten und gegen die Vorwoche kaum verändert. Gerste bleibt zn den vor- vöchenilichea Preis« gesucht. Hafer ist sehr stark

offeriert und die Preise gingen weiter zurück. Die, schlechieren Qualitäten drücken start auf die Preise. da8 fortgesetzt flaue Amerika verfehlte auch hier feine Wirkung nicht. Landwrizen war sehr stark offeriert und fand nur wenig Käufer mangels Kauflust bet' Mühlen. Roggen ebenfalls im Preis nachgebend.,' Gerste war elwoS stärker angeboten, doch konnte man argen die Borwoche kaum billiger anlommen. £>afer ist fortgesetzt stark offeriert und die Preise find stark weichend, o ehl aus zweiter Hand billiger Es notiere«' Weizen hiesiger und Wetterauer Mark 21,7500,Ott russischer Mark 25,0026,75, Redwinter Mark 24,25-25,00, Kansas Mark 26,0026,75, La Plata Mark 25,75-26,50, Rumänischer Mark 25,00-26,00, Roggen, hiesiger Mart 20,7500,00, daher. Mark 00,0000,00, russischer M. 00,0000,00, amerikanischer Mark 00,00-00,00, Gerste, hiesige Mark 20,50-21,50, Pfalzer M. 21,ul22,00, fränkische M. 00,00-00,0% Riedgerste M. 21,00-22,00, ungarische DL 00,00-0,00. Hafer, hiesiger Mk., 18,00-18.60, Rumän. M. 00,00 di» OO.üo, bayr. 18,00-18.60, Stuss. Mk. 00,0000,00, «meritan Mk. 19,00-20,00. MaiS, Donau M. 16,00 btt 00,00, Ruff. 16,00-00,00, Laplata Mk. 16,00-1.0,00. Alles p. 100 Kilo netto effektiv loco hier. 61 notieren: Weizenmehl, hies. Nr. 0 DL 32,533.00, feinere Marken DL 00,00-00,00, Nr. 1M. 81.50-32.00, feinere Marken Dlt 00,00-00,00, Nr. 2 Mk. 80.50 bi» 81.00, feinere Marken Dlt 00,00-00,00, Nr. 3 ML 3i>,008.',50, feinere Marten Mk. 0,501,00 höh. Nr. 4 Dit 00,00-00,00, feinere Marken Dlt 0,50-1.00 höh. Roggenmehl, hiesige, Nr. 0 Dlt 81,00-81,50, Nr. t DIL 29.(10-29,50, Nr. 2 Mk. 25,00-25,50. Alle, per 100 Kilo intl. Sack. gutterartitel ruhia. Es notieren: Weizenschalen Dlt. 11,5000.00, Weizenkleie Dlt 12,40-00,00, Roggenkleie Dlt 13,00 di» 00,00, FuttermehlM.14,5015,00,Biertreber, getrocknet Dlt 13,00-13,50 je nach Qualität Alles per 100 KU» netto effektiv loco hier.

Wissenschaft, Kunst und Leben.

* Dee Urmensch btt neuen Seit. Schon vor vielen Jahren war bei Monte Hermoso in Ar­gentinien ein Wirbel gefunden worden, der beim ersten Anblick an den obersten Halswirbel eines Menschen erinnerte. Der Vorstand des Museums in La Plata, Herr Lehmann-Ritzsche, hat den in den Sammlungen dieses Museums aufbewahrten Knochen jetzt genauer untersucht, und diese Untersuchung führt, wie Ludwig Wi­ser in derPolitisch-anthropologischen Revue" entwickelt, zu wichtigen Schlüffen. Es sttmmt nämlich dieser Knochen weder mit der Gestalt des Knochens bei jetzt lebenden Menschenraffen, »och mit der bei den Eroßaffen überein. Der Mrbel ist ferner zu klein, um der ausgesior«

Hessen-Nassau und Nachbaigebiete.

Toffel, 3. Dez. Tödlich verletzt traf am Mon­tag abend mit dem westfälischen Personenzuge der Landwirt Eerhold von Eottstreu auf hie- pgem Oberstadtbahnhofe ein und wurde durch die Sanitätskolonne nach dem Landkrankenhause »erbracht. Der erst 36 Jahre alte Mann war beim Einfahren von Holz auf einem abschüssigen Wege unter die Räder seines eigenen Fuhrwerks geraten, die ihm über Brust und Leib gingen Md ihn so schwer verletzten, daß an seinem Wiederaufkommen gezweifelt wird.

Aus Lippe-Detmold, 30. Nov. Die Lippische Landeszeitung schreibt aus Schwalenberg: Nach­dem voriges Jahr unser romantisches Berg­städtchen unter Teilnahme vieler Tausender die LbOjährige Jubelfeier seiner Erhebung zur Stadt gefeiert hat, ist der Fremdenverkehr und Tou- ttstenbesuch hier außerordentlich gewachsen. Die Anziehungskraft liegt ja einmal in der herr­schen Lage. Recht wie einSchwalbennest" liegt im Wälderkranz das Städtchen 1000 Fuß »ber dem Meere an den hohen Burgberg ge­klebt, und von oben grüßt die alte Stammburg ß>es schwalenbergisch-waldeckischen, wie des lippe- (biefterfeldischen Fürstenhauses. Jedoch bilden die historischen intereffanten Bauten Schwalen­bergs wohl einen noch größeren Anziehungs­punkt. In dieser Beziehung hatten wir vorige Woche einen weiteren wichtigen Tag in der .Entwicklung unserer reizenden Bergstadt zu ver­zeichnen. Wir feierten das Nichtefest zu dem Anbau des Festsaales an unserem althistorischen Rathause. Nachdem im letzten Jahre der alte Bau, ein aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammender, sehr wertvoller, reichgeschnitzter Holzbau, einer vollständigen Renovierung im historischen Sinne unterzogen wurde, ist jetzt duch der Saalanbau in gleicher Weise entstan­den. Es ist der Stadtverwaltung hoch anzu- rechnen, daß sie es verstand, zu dieser wichtigen Arbeit die richtigen Meister zu finden. Schon der alte Bau zeigte durch seine pietätvolle Her­stellung und echte reiche Polychromierung die Meister auf der Höhe ihres Könnens, das sich auch bei dem jetzigen Anbau im gesteigerten Matze bestätigte. Wir verdanken diese glückliche Wahl vor allem dem aus dem Gebiete der Denk- malspflege hochverdienten Landes-Konservator Baurat Meyer von Detmold, der uns auf dem Gebiete der mittelalterlichen Denkmalspflege in Fachkreisen als Autorität geltenden Marbur­ger Architekten August Dauber und feinen Bruder Nikolaus Dauber hierfür empfahl. Die Herren haben Muster­gültiges geleistet, und wir sind ihnen zu beson­derem Danke verpflichtet. Dieses schöne Vorbild trug bereits gute Erfolge. Eine größere Anzahl unserer alten Bürgerhäuser sind, anschliehend an obigen Bau, in der Renovierung nachgefolgt, so daß unsere Stadt in ihrer echt mittelalter« - fichen Farbenpracht ein reizendes, höchst poeti­sches Bild bietet, das dem ganzen Lande zur Ehre und Freude gereicht. Es berührt wohl­tuend, hier echtes Können mit größter Pietät vereint zu wiffen im Gegensatz zu den allerort« auftretenden Denkmalsstümpern. Die feier« austretenden Denkmalsstümpern. Die Einweih­ung des Rathauses ist für nächsten Sommer ge- Museum eingerichtet werden und alsdann die vorhandene alte Waffensammlung aufnehmen.

Bücherschau.

" Dr. Fanz Winter st ein, Die Berkehrsprachen der Erde. 2. ver­mehrte Auflage. Verlag von Moritz Diesterweg in Franffuri c. M. und Berlin . Diese Schrift behandelt zum ersten Male ein sehr wichtiges Gebiet und nützt damit erheblich den verschie­denen Beruft« und Studien: Kaufleuten, Politi­kern, Sprachkundigen und Sprachen Lernenden, Studenten, Schülern, für Handel und Verkehr, für Staatskunst, Sprachwissenschaft, Geschichte, Erdkunde usw. Se» Merkchen gibt durchaus zu­verlässige and ftijr interessante Mitteilungen über die Verbreitung der verschiedensten Spra­chen, in besonders überraschender Weise nament­lich der Deutschen Sprache, über ihre ständig wachsende Bedeutung nicht bloß als Weltsprache der Wissenschaft.

Vermischtes.

Köln, 2. Dez. Ein von Frankfurt nach Barmen reisender junger Mann wurde am Sonntag früh bewußtlos in einem Wagen­abteil in Mainz vorgefunden. Nach seiner eigenen Angabe war er eingeschlafen. Während dieser Zeit wurden ihm die Wertsachen, Uhr, Kette und Portemonnaie mit 280 =Al gestohlen. Heber diesen Verlust erregte er sich dermaßen, daß er ohnmächtig zusammenbrach. Auf seinen Wunsch wurde er nach Köln befördert, wo er in ein Krankenhaus aufgenommen wurde, da sich fein Zustand bedenklich verschlimmerte.

Apolda, 2. Dez. Der Direktor der Zie­gelei Nauendorf bei Apolda, Bolze, ging Sonn­abend vormittag auf die Rebhühnerjagd. Eine halbe Stunde später wurde er tot in einem Graben liegend gefunden. Das Gewehr hatte sich entladen und die Ladung war ihm in den Kopf gedrungen.

Ein Mordprozetz. Elberfeld, 2. Dez. Vor den Geschworenen stand der 21 Jahre alte Schleifergeselle Karl August Pickardt aus Rem­scheid, dem zur Last gelegt wird, im Walde zu Kenkhaufen bei Wermelskirchen am 29. August mit Gewalt der Fabrikarbeiterin Anna Lies ein Portemonnaie mit etwa 3 Jl und einem Trau­ring und dem Schüler Lies eine Handtasche ge­raubt, eine Waffe bei sich geführt die Anna Lies gemartert und versucht zu haben, an ihr ein Sittlichkeitsverbrechen zu verüben. Pickardt, der früh Waise war, machte dreimal mit dem Strafrichter Bekanntschaft, der ihn wegen Eigen­tumsvergehens und Körperverletzung zu Frei­heitsstrafen verurteilte. Am Abend vor dem Verbrechen hatte Pickardt mit dem Sohne feines Logiswirtes einen Kinemstographen besucht, wo u. a. auch der Ueberfall auf einen Eisenbahn­zug und die Beraubung eines Mädchens im Walde vorgeführt wurden. Anderen morgens stand er auf, begab sich jedoch nicht zu seiner Arbeit, welche ihm etwa 18 bis 20 wöchent­lich einbrachte, sondern suchte eine Wirtschaft auf und trank trotz seines völlig nüchternen Magens mehrere Glas Bier und einige Schnäpse. Dann lieh et sich bei einer Bekannten eine Bier­flasche, ließ sich dieselbe mit Schnaps füllen und machte sich damit auf den Weg in den Wald. Nachdem er hier, auf einer Bank sitzend, die Flasche geleert hatte, brach er auf, um nach Wer­melskirchen zu geben. Er mußte deshalb den sogenannten Stadtpark passieren, und ließ sich nach einer Weile auf einen Baumstumpf, welcher an einer Seite des langen und einsamen Wald­weges stand, nieder. Nach ganz kurzer Zeit kamen die etwa 20 Jahre alte Fabrikarbeiterin Anna Lies und deren 9 Jahre alter Bruder Paul an Pickardt vorbei. P. sah, wie et zu­gibt, sofort, daß das Mädchen eitlen Verlobungs­ring trug, wünschte ihr die Tageszeit und stürzte sich dann von hinten, von dem Gefühls gedrängt, unter allen Umständen zu Geld zu kommen, mit gezücktem Messer auf das Mädchen los und stach sofort mit dem Ruse:Selb her oder das Le­ben!" auf dasselbe blindlings ein. Das be­stürzte, sofort heftig blutende Mädchen setzte sich zur Wehr, und es fern zwffchen ihr und ihrem Angreifer zu einem verzweifelten Ringen, wo­bei sie zu Boden stürmen. Als Pickardt trotzdem weiter stach, teilte Re ihm in ihrer Todesangst ihr Portemonnaie, welches er hastig einsteckte, und dann, sich auf das Mädchen fnieenb, ver­suchte, ihr den Ring abzustreifen. Der kleine Paul hatte sich immerfort auf den Wegelagerer gestürzt und versucht, ihn von seiner Schwester abzureißen. Nunmehr wandte Pickardt sich gegen das Kind und versetzte auch ihm einige Stiche, so daß es ihm angsterfüllt und um Schonung flehend, die Handtasche reichte. Dann wandte Pickardt sich aufs neue dem Mädchen zu und soll sich nun in unsittlicher Weise an ihm vergangen haben. Der Räuber überließ dann seine Opfer ihrem Schicksale und flüchtete, nachdem er sich von Schmutz und Blut an dem Teiche gereinigt und seine Stichwunden, die er sich in der Hitze des Kampfes selbst beigebracht, notdürftig verbunden hatte. Nach einigen Ta­gen wurde er verhaftet und in Untersuchungs­haft genommen, wo er seine Freveltaten einge« stand. Das Mädchen hatte 25 Stiche in» Gesicht, in Kopf, Brust usw. erhalten, war monatelang krank, ijt jedoch jetzt wieder hergestellt; der Junge hatte 5 Stiche von dem bestialischen Menschen erhalten und war auf längere Zeit

Frankfurt, 2. Dezbr. lBlehmarkt.l 8un> Verkauf standen: 467 Ochsen, 41 Bullen, 935 Kühe Rinder und Stiere, 304 Kälber, 467 Schafe und Hammel und 1948 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Dual. <9-88 Ult, 2.DuaL 71-73 Mk., 3. Dual. 60-68 Mk., 4. Dual. 00-00 Mk, Bullen 1. DuaL 67-69 Mk., 2. DuaL 63-65 Mk, 8. Dual. 00-00 Mk., Kühe, Rinder und Stiere 1. DuaL 71- -78 ML, L DuaL t>5-61 ML, 3. DuaL 50-54 Mk, 4. DuaL 40-42 ML, 5. DuaL 00-00 ML Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. DuaL ----- - - - ........ 8. DuaL 57-60

fe und Hammel _______ _______ 14 Pfg., 3. Dual. 54-55 Pfg., Schweine 1. Dual 62-00 Pfg, LOuÄ. 60-00 Pfg., 3. DuaL 68-57 Pfg, 4. DuaL OO-MXJ Pfg. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht r KAber L DuaL 5457 Pfg., L DuaL 4348 Schweine L DuaL 49 Pfg, 2. DuaL 43 Geschäftsgang in Groß» und Kleinvieh gedrückt. Ueberftanö in Großvieh erheblich, In Kleinvieh un« bedeutend. Aus Oesterreich standen 130 Ochsen und 10 Stiere zum Berkaus.

Cassel, 8. Dezdr. lBiehmarktSberichL Echlachtvtehpreise. ES kosteten die 50 Kilogramm Schlachtgewicht von Ochsen: L DuaL 8182 M, 2. DuaL 78-80 DL, ö. DuaL 74-77 M, Sutten»' L Dual. 70-78 M., 2. DuaL 63-68 DL, 8. DuaL CO00 M., Kühe und Rinser: 1. Dual. 72 H M, 2 Dual. 66-71 Bl, 3. DuaL 60-65 M.. Schweine: hOuaL 62-63 Je, 2. Dual. 59-61 BL, 8. DuaL, -58 Bl, Kälber das kg Lebendgewicht L6-40Psg. Dämmet das */ kg Flruchgewicht 6872 P'g. Austrieb: 10 Ochsen, 14 Bullen, 61 Kühe, 18 Rinder' 183 Schweine, 27Jtälbe», 10 Hümmel.

Jedem' Knaben einen Ankee-Steinbaukastenk Es gibt kein besseres Geschenk für Knaben jeden Atters, als einen Richkerschen Anker-Steinbau« kästen. Lehrreich und unterhaltend zugleich, entwickelt er den Sinn für das Formschöne, regt zu selbständigem Nachdenken an und bietet! infolge seiner prachtvollen Vorlagen und seines, überaus reichen, planmäßig geordneten Stein« Materials so viele Abwechslung, wie kein an» beres Spiel. Dabet ist es nicht einmal nötig, sofott einen großen Anker^steinbaukaften zu, kaufen, denn schon mit den kleinen Kasten zu. 1 oder 2 Mark kasseS sich niedliche Häuser, Türme! und dergleichen Bauten aufführen und nach unb' nach bet jedem folgenden Geburtstage oder! Weihnachtsfest kann der Grundkosten durch Hinzukauf der dazu paffenden Ergänzung«» planmäßig bis zum umfangreichsten erweitert werden. Alles Nähere enthält das interessante Baukastenbüchelchen, das die Firma F. Ad. Rich­ter & Cie., Rudolstadt (Thüringen) auf Wunsch an jedermann kostenlos verschickt. \

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