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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbaiu. SonutaaSbeilLaer ÄSuRtirieS CuttfautfHflft, ~~ . *

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Lierteljährlicher BczugspreiSi Bet oet ExpÄition 2 LU* 6« allen Postämtern 2,25 Mt. <ejeu Bestellgeld).

Znskrtton-gebühr: die gespaltene Zelle over vererb rum 15 Pfg.

Neclamen: die Zeile 80 Pfa.

Marburg

Donnerstag. 5. Dezember 1907.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlage Joh. Bug. Koch, UuiversitLtSÄnchdruckerel Marburg, Markt A. Telephon 55.

42. Jahrg.

Erstes Blatt.

Der Polenklub.

Die jüngsten höchst eigentümlichen Szenen im österreichischen Abgeordnetenhause, in welchen ;bie polnischen Abgeordneten sich das seltsame ^Vergnügen gestatteten, in die inneren Fragen -eines dem Donaustaate eng befreundeten Reiches einzugreisen, haben das Interesse der öffent- 'lichen Meinung in Deutschland auf die Gruppe gelenkt, von der diese Ereignisse inszeniert waren, auf den sogenannten Polenklub.

Der Polenklub war, wie dieAllgemeine Korrespondenz" hervorhebt, lange Zeit ein be­deutendes Machtzentrum. So lange die Wah­len in Oesterreich noch nach dem alten System vor sich gingen, hatten in ihm die konservativen Grunddesitzerinteressen die überwiegende Herr­schaft und der polnische Adel übte mit bemer­kenswerter taktischer Geschicklichkeit durch. eben diesen Polenklub eine Macht auf Parlament und Regierung aus, die zeitweise zur verschleier­ten Tyrannei wurde. Im Frühjahr 1906 hatte der Polenklub den Freiherrn von Gautsch ge­stürzt, und der Obmann des Polcnklubs von Abrahamowicz hat es fertig gebracht, bei der neuen Wahlreform ein eigenes Wahlrecht für Galizien zu erzwingen, welches die polnisch-kon­servative Herrschaft nicht gefährden sollte. Das alles hat der Polenkluü nur fertig gebracht, in dem er in weit höherem Grade als die anderen Parteien politischen Sinn zeigte und sich dem Ministerium in allen Fragen der inneren und äußeren Politik, die die galizischen Interessen »icht berührten, unentbehrlich machte, was ihm um so leichter wurde, als eben die anderen Par­teien in ihrer Leidenschaft für theoretische Grundsätze ihm in praktischer Brauchbarkeit nur geringem Konkurrenz machten. Der Polenklnb war, solange die klugen Aristokraten darin die Führung hatten, auch klug genug, immer für das deutsche Bündnis einzutreten: weil sie eben das unbedingte Interesse verstanden, daß jede öster­reichische Regierung an der Aufrechterhaltung dieses Bündnisses hatte. Ihr Ziel war eben klugerweise nicht grotzpolnisch-unrealisierbare Träumereien, sondern nur die praktische Sicher­ung ihrer eigenen Herrschaft in Galizien, wo sie gegenüber Bauern und Ruthenen denn auch schalten und walten konnten, wie ihnen beliebte. Niemals hat die Wiener Regierung gegen die polnische Statthalterei in Lemberg einzuschrei­ten gewagt. Mit der neuen Wahlreform ist aber manches anders geworden. Obwohl Gali­zien fein eigenes Wahlrecht erhielt, erwiesen sich doch die von den Schlachtas in dieser Wahl- resorm erzwungenen Kautelen als unzureichend. Die neuen Wahlen brachten einen demokrati­schen Sieg. An die Stelle der altpolnischen Echlachzizenpartei sind nun die Allpolen ge­treten. Darauf ist es zurückzuführen, daß der

15 lRachdruck verboten.).

Unter der Maske.

Roman von Lady Georgina Robertson.

(Sortierung.)

eine lebhafte Unterhaltung am Aühftückstisch an dem Morgen. Ellen war auch fchoir Väbei; sie fing an, eine ihrer früheren Gewohnheiten nach der anderen wieder aufzu­nehmen und ihre frische Lebhaftigkeit ritz alle mit fort. Mathilde hatte sich verspätet und Lord Chesleigh war froh, daß sie den Brief nicht ge­sehen hatte. Er wußte, daß Mr. Lubauk jede Falle des Gesetzes kannte, daß er die Sache auf das gründlichste studiert hatte.

Das Urteil, das dieser abgab, war unum­stößlich das richtige.

Nach beendetem Frühstück bat Lord Ches­leigh, sich zurückziehen zu dürfen, um die einge- gangenen Briefe zu lesen. Er suchte nicht die Bibliothek auf, sondern ging in den Park, er mußte vor jeder Störung sicher sein, während «sein Schicksal sich entschied.

In der Halle fiel sein Blick auf ein großes Gemälde, die Austreibung Hagars und Is­maels. Einen Augenblick blieb er stehen. Er hatte das Bild schon so ost gesehen, aber nie war ihm der Ausdruck tiefsten Schmerzes so auf- gefallen, als eben jetzt.

Ist mein Kummer größer, als der ihrige es war?" dachte er.Ach, wer ist imstande, mensch­liches Leid, menschlichen Schmerz so zu ermeffen, rvie der einzelne ihn empfindet, den er trifft?"

Lord Chesleigh ging in einen entfernten Teil des Parkes, Sonnenschein lachte um ihn herum, die Vögel sangen und die Insekten spiel­ten in der klare« Luft. Welcher Unterschied in der Natur und der Sorge in seinem Herzen. Die nächsten Minuten würden ihn zum glücklichsten Menschen machen oder sein Leben zerstöre«. Er öffnete den Brief und la»;

Mitteilens

Die Vstmorkenvorlage in der Kommisste, de» preußische« Abgeordnetenhauses. Berlin. 4. Dez. In der Nachmtttagssitzung der Äonu Mission für die Ostmarkenvorlage wurde in di«

Er wollte es sich nicht merken lassen, wie tief ihn ihre Ablehnung getroffen hatte, er

lang auf der Landwirtschaft haften. (Lärm bet den Sozialdemokraten.) Unter dem Arbeiter­mangel leidet heute am meisten der kleine Land­wirt. (Lebhafte Zustimmung.) Hier handelt es sich um eine Frage von nationaler Bedeutung. Nun sagte Herr Bebel, die Mehrheit sei immer dumm. Aber Herr Bebel, Sie haben sich ja selbst gerühmt, bei den Wahlen die meisten Stimmen gehabt zu haben! (Große Heiterkeit.) Die Mehr­heit ist dumm, die Sozialdemokratie wird von der Mehrheit geleitet. Also wird die Sozial­demokratie von der Dummheit geleitet. (Sehr

Lichte. Da wußte sie, daß sie ihn mit Zättlich- lriten und liebevollen Worten überschüttet hatte, ohne daß sie das Geringste dafür von ihm emp«

Deutscher Reichstag.

64. Sitzung vom 3. Dezember, 1 Uhr.

Am Bundesratstisch: v. Schön, Nieberding, Frhr. v. Stengel, v. Bsthmann-Hollweg.

Nachdem der Handelsvertrag mit Monte­negro in einmaliger Beratung angenommen worden war, wurde die e r ft e L e s u n g des Etats fortgesetzt. Erster Redner war

Abg. Kreth (kons.), welcher einleitend fol­gendes betonte. Alle Redner haben anerkannt, daß es mit der Schuldenwirtschaft des Reiches nicht so weiter gehen kann. Nun mißbilligte Abg. Bebel, daß er die Steuervorschläge des Staats­sekretärs noch nicht kennt. Wir warten ruhig ab, auf welche Vorschläge der Bundesrat sich einigt. Hat die Linke erst die Reichseinkommen­steuer, so wird sie auch bald andere direkte Reichssteuern fordern. Die Schwärmerei für diese dieretten Reichssteuern wird von den Wäh­lern nicht geteilt. (Sehr richtig!) Den Einzel- staaten darf die Grundlage ihrer finanziellen Selbständigkeit nicht genommen werden. Als in Sachsrn im Jahre 1907 die direkten Steuern um 25 Prozent erhöht wurden, hat dies die Sozial­demokratie weidlich a.usgenutzt. Wir hoffen, die Nationalliberalen haben hier ihr letztes Wort

Nun weiß ich, warum das ganze Haus so verödet war! Du warst nicht drinnen, mit Dir ist für mich jeder Sonnenschein verschwunden." Es war keine Schmeichelei, sondern nur der

bisherige konservative Obmann des Polenklubs von Abrahamowicz kürzlich zum polnischen Landsmannminister ernannt wurde. Das ge­schah, um die Stelle des Obmanns des Polen­klubs für den Allpolen Clombinski frei zu machen. Herr von Abrahamowicz tritt gewisser­maßen auf dem Umweg über einen Ministersessel in den Ruhestand, wobei er etne angenehme Ministerpension mitnimmt. Seit den Wahlen ist der Polenklub also etwas anderes geworden, und welcher Wind da jetzt weht, kann man aus den jüngsten Debatten über das preußische Ent­eignungsrecht int österreichischen Abgeordneten­hause klar sehen. Der Klub ist jetzt eine natio­nale Parteienverbindung; viel radikaler und chauvinistischer als früher; die früheren Konser-. vativen bilden nur mehr eine kleine Gruppe, während die Führung in den Händen der All­polen und der polnischen Demokratenpartei liegt. Die eigentlichen Demokraten, die soge­nannte polnische Volkspartei, stehen außerhalb des Verbandes. Die Konservativen, um den Klub nicht zu sprengen, haben sich den Allpolen gefügt.

. Man wird von jetzt an von dem Polenklub, allerlei Jntriguen und Machinationen in Par­lament und Presse gegen den Dreibund bemer­ken können. ' Es wird das den Engländern und Franzosen Freude bereiten; schließlich aber wird die Freude getäuscht werden; denn für jeden österreichischen Minister wird schließlich das warme Interesse an seinem Staate stärker sein, als alle Jntriguen und Hetzereien.

»3«, das will ich," jagte sie, gerühtt vo« ft viel Anhänglichkeit.2ßann müssen Sie ow reisen?"

Er zog ihre Hand an seine Lippen.

Das fei ferne von mir," erwiderte er.Da-

liebe ich Sie zu sehr. Können Sie nicht Ver- .... o

»tauen zu mir haben und mir Ihren Kummer I mußte noch in Verbindung mit ihr bleiben, wen»

t auch nur als ihr Freund, (Forts, folgt.)

Nein, denn ich trage ihn nicht allein, tot« wollen nicht davon sprechen, und Sie müssen Ge» duld mit mir haben und nie wieder von Ihre»

, ------ -------, Liebe reden."

Ausdruck dessen, was sie wirklich empfand. Wie IIch werde es nicht tun, wenn Sie es nich) hatte Artur sie zuruckwersen können, ohne ihr I wünschen, aber eins dürfen Sie mir nicht wT

unfreundlich zu begegnen! 1 ------ - - -

Wunderbarerweise fühlte Ellen in dieser Zeit nie den Mangel seiner Liebe. Sie brachte ihm nur die ihre jeden Tag aufs neue entgegen, und erst nach Jahren sah sie alles in einem anderen

Mathildens Augen füllten sich mit Tränen, sie legte leicht die Hand auf Lord Brendons Arm.

Ich bin sehr unglücklich," entgegnete sie, bitte, machen Sie mit das Herz nicht noch schwerer."

Es wird mit Freude machen," entgegnete Lord Brendon.Mein Glück gäbe ich darum hin, wenn ich dafür das Ihrige erkaufe« könnte."

ren. Ich Hang« mit großer Treue an Jhnen^ und so lange ich auch leben mag, meine Liebs kann nie einer anderen gehören. Wenn Sie mich auch fortschicken, ich werde immer roiebet« kommen, bis ich zuletzt doch mein Ziel erreiche." Ich hoffe um Ihretwillen, daß Eie eine stz nutzlose Sache wobl bald aufgeben werden."

... ... , . - . In der Zwischenzeit werde ich Ihr treuester

fing. Spater wurde thr alles klar, jetzt war sie I Freund sein," sagte Lord Brendon.SJteine

völlig blind. _ | Liebe will ich Ihnen nicht ausdrängen, aber Eis

müssen Verttauen zu mir haben und mir ver­sprechen, mich zu rufen, wenn Sie einmal Hilfs bedürfen."

Verehrter Lord Chesleigh! Ich habe ge­tan, was ich konnte. Ich habe alle Bücher und Gesetze nachgeschlagen, die sich auf Ihren Fall beziehen, und zu Ihrer Beruhigung, nicht etwa zu meinet denn ich selbst wa«. über die Aus­sichtslosigkeit Ihrer Sache von vornherein keinen Augenblick im Zweifel! auch noch mit einigen Kollegen darüber gesprochen. Alle stimmen darin überein, daß es keine Möglichkeit gibt, Ihre Eb» wieder zu lösen.

Damit ist erledigt, was ich als Anwalt für Eie tun konnte. Hören Sie nun auf den Rat eines alten Mannes: Fügen Sie sich in das Un­abänderliche, und suchen Sie Ihr Leben, so gut es geht, den Verhältnissen anzupässen, ich be­dauere aufrichtig. Ihnen keine erwünschte Aus­kunft geben zu können, Ihr ergebenster

C. SB. Lubank."

Lord Chesleigh las den Brief zweimal ehe er sich entschließen konnte, dem Inhalte Glauben zu schenken. Dann zerknitterte er. ihn und steckte ihn in seine Tasche. Besser wäre es gewesen, er hätte denselben in Stücke zerrissen und sie in den Wind gestreut.

Der Schlag war zu schwer und überraschend gekommen. Lord Chesleigh mußte sich an einen Baum lehnen, da sich die Welt um ihn zu drehen schien.

Es war aLes aus; keine Gewißheit mehr, aber auch keine Hoffnung! Er war für fein ganzes Leben an das Kind gebunden, welches ihm so gleichgültig war, und von seiner einzigen Liebe getrennt.

Ich muß es ihr heute noch sagen," beschloß er,und morgen verreise ich unter irgend kinem Vorwande. Arme Mathilde! Uns beiden wäre geholfen, wenn wir hätten sterben können."

Lord Chesleigh kehrte erst ins Haus zurück, als der bitterste Kampf durchgekämpst war und er seine Stimme wieder in der Gewalt hatte. In der Tür begegnete ihm Ellen, Sie flog auf ihn zu und rief ihm entgegen! .

Liebe zu sagen?"

Mathilde sah ihn lächelnd an, fein offen« und freimütiges Wesen berührte sie wohltuend.

Das ist aber keine gerechte Verteilung," sagte ste,Sie geben alle» und empfangen nicht» dafür."

noch nicht gesprochen. Wir find gewillt, die Po- I gut! und Heiterkeit.) Daß eine starke Flotts, littk des Reichskanzlers, soweit es sich mit unse- I nötig ist, ist selbstverständlich. Daneben aber ren Grundsätzen verträgt, ehrlich zu unterstützen. I muß der Kern der Armee gesund fein. Darmfl Wir erwarten aber, daß uns diese Haltung von I haben wir die Rede de» Kriegsministers mit anderer Seite nicht unnötig erschwert wird. I Genugtuung begrüßt. Wir müssen den § 175 Redner polemisiert dann gegen die maßlos I dahin verschärfen, daß mit Zuchthaus bestraft rohe Tonart der Sozialdemokraten, die der Kul- I wird, wer Untergebene zu jenem Laster verführt, tut der deutschen Nation unwürdig sei und fährt 1 Sicher wird der Reichstag auch künftig dafür, fort:Auf dem preußischen Patteitage der So- I sorgen, deutsche Zucht und deutsche Ehre zu wah-. zialdemokratie sagte ein Redner: Was wissen I ren. (Lebhafter anhaltender Beifall rechts.) wir von Preußen? Das war das richtigste Wort, I Weniger Aufmerksam fand die nachfolgends das je von dieser Seite gesprochen wurde." (Hei- I Rede des Abg. Eothein (frs. Vgg.), der sich für. terkeit.) Der Haß derRoten gegen Preußen ist I eine Verminderung des deutschen Beamtenkör« für uns voller Beweis, daß wir uns auf dem I pers ins Zeug legte und für Preußen die gleich« rechten Wege befinden. (Lebhafter Beifall I Politik wie im Reiche forderte. Abg. St,

rechts.) Die Stellung der Sozialdemokratte zum I Paasche (nl.) trat lebhaft für dirette Steuer« Volk ist Unsinn. Bricht Krieg aus, so können I ein, wobei er sich eingehend gegen die jüngste wir hier nicht erst wochenlang debattieren. Nun I Rede des preußischen Finanzministers Frhr«, soll unsere Sozialpolitik arbeiterfeindlich sein. I v. Rheinbaben wandte, und die direkten Reichs« Wir geben also die Millionen aus, um die Ar- I steuern als eine Forderung der ausgleichende« beiter zu ärgern! (Heiterkeit.) Für diese Logik I Gerechtigkeit hinstellte. Redner teilte schließlich fehlt mir das Verständnis. (Beifall.) Der I mit, die im Harden-Prozeß aufgedeckten Miß« Staatssekretär will Schranken dagegen aufrich- I stände seien Eardeoffizieren längst bekannt ge< ten, daß die Krankenkassen von politischen Par- I wesen; es sei bedauerlich, daß dem Kriegsmini« teien mißbraucht werden. Herr Dr. David fühlte I ster darüber nicht früher Bericht erstattet wo« sich dadurch sofort als Sozialdemokrat getroffen, I den sei. Nach einer kurzen Erwiderung b« und das war sehr bezeichnend. (Sehr gut!) Der I Reichsschahsekretärs Frhrn. v. Stengel bedauetts nationale Idealismus der Sozialdemokratie" I Abg. Luttmann (wirtfch. Vgg.), daß Abg, ist ein Widersprach in sich. In Preußen ist das 1 Paasche sein Material zum Prozeß Harden nicht niedere Volk nicht der Lastträger. (Sehr wahr! I vorher dem Kriegsmintster unterbreitet Habs, rechts.) Es gibt keinen Staat der Kulturwelt, I Wenn et das Material zum Harden-Prozch der so viel für die Arbeiter tut wie Preußen. I schon länger in bet Tasche hatte, wäre es seins (Beifall.) Seit wann haben denn abet die Be- I Pflicht gewesen, es vorher dem Kriegsminister amten das Koalitionsrecht, das ihnen Abg. Da- I zu unterbreiten. (Stürmischer Beifall rechts.) vid zusprach? Denken Sie nur: wenn einmal I Die Sozialdemokratie profitiere von der bestän« alle Staatssekretäre streikten! (Heiterkeit.) Da I digen Verwechslung von Sozialdemokratie unM hätten Sie (nach links) ja niemand, den Sie an- I Arbeiterschaft. (Zustimmung rechts.)

greisen könnten! (Große Heiterkeit.) Die Agra» I Mittwoch: Fortsetzung.

riet sind nach Abg. David an allen schuld. Sie I r .....1 1 , j

sind schuld am Bankkrach in Amerika, am schiech- I .,

ten Wetter usw. Wenn die Lebensrnittel teuer I «Deutsches Ntlch»

sind, warum ermäßigen Sie nicht die Gewerk- I Die Kaiserin begab sich gestern von Pots« schaftsbeiträge. (Lärm bei den Sozialdemokra- I bam nach Charlottenburg, um bet Feier bet ten.) Nun wird gesagt, bei den hohen Getreide- I Grundsteinlegung des Kaiserin Auguste Bik» preisen füllen sich die Taschen bet Agrarier. Ich I toria-Hauses zur Bekämpfung der Säuglings« habe solche Taschen nicht gefunden. Die Folgen I sterblichkeit beizuwohnen.

der Caprivischen Verttäge werden noch fahre» | Der Kaiser machte, wie aus Highcliffe ae«

meldet wird, gestern Nachmittag bei dem Graft« von Malmesbury auf Heron Court Besuch. Bet regnerischem Wetter begab sich der Kaiser heut« Morgen zur Fasanenjagch nach Crichel, einer Ei«« ladung von Lord und Lady Alington folgen!», Gestern Abend waren der Herzog und die Her« zogin von Connaught in Crichel bereits einge« troffen.

Sie wollen mich nicht anhören, Miß Bur­ton?" sagte Lord Brendon traurig.

Es hat keinen Zweck," erwidette ste.Ich kann Ihnen doch keine Antwort geben. Die Liebe, die Sie für mich empfinden, kann ich nicht erwidern." IIch muß morgen bestimmt in London fein,"

Und das ist alles was Sie mir sagen, nach» erwiderte er.Es ist also abgemacht, daß Eis dem ich lahrelang gehofft habe, Sie zu gewin» I mich als Freund betrachten, ich darf Ihne«

neu?" bemerkte Lord Brendon.Als ich da- I schreiben. Ihnen Bücher und Blumen schütt«,

mals um Sie anhrelt und Sie mich abwresen, I und für Sie sorgen, als ob sie meine Schwester

dachte ich, Sie waren noch zu jung, um Ihr I wären? Auch darf ich öfter Herkommen, um 6Ut

eigenes Herz zu verstehen. Damals gaben Sie I zu sehen, wenn ich verspreche, nichts mehr vo« mir den Trost, daß Sie wenigstens keinen an» deren liebten, können Sie mit das heute auch noch sagen?"