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mit dem Kreisblatt sür die Kreise Marburg und Kirckbai»

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Erstes Blatt

Was bleibt übrig?

des Kunze Kalenders.

-L

«Nachdruck verboten.)

Vermutlich/

Die ©tafelt seitens Moltke

1706 1754 1776 1859

1984 1942 1991 2 85 Z170 2246 2267 2849 5648 3978

Unbrf. Stellen unbekannt 112 h2

78 83 88 127 118 168 249 336 345 337 884

Anstalten

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ctatsmätzige

Professoren Oberlehrer

Summe beider 5187 5261 5337 5597 5790 5847 6060 6166 6516 6770 6947 7185 7483 7741

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag- Joh. Ang. Koch, Ilmvcrfttätr-Buchdruckml 42.

Marburg, Markt 2t. - Telephon 55. M W B<

Prozeß Moltke-Harden Rechtsanwalt Bernstein sich immer wieder auf das Steckenpferd der Frage schwang, weshalb denn Graf Moltke die Uniform habe ausziehen müssen, und dabei im­mer aufs neue durchblicken ließ, der Kaiser habe den Stadtkommandanten von Berlin beseitigt, eben weil er die gegen ihn erhobenen Angriffe für tatsächlich berechtigt gehalten habe, so wird sich dieser Anwalt nunmehr nach einem anderen Steckenpferd umsehen müßen.

Mit nicht minder großer Bestimmtheit und Regelmäßigkeit kehrte im Prozeß Moltke-Har­den die Behauptung wieder, Fürst Philipp Eulenburg sei bei uns der eigentliche Minister- macher. Insbesondere wurde ihm nachgesagt, auf seine Befürwortung der eine Moltke zum Eeneralstabschef, der andere zum Stadtkomman­danten gemacht worden. Der Kriegsminister aber stellte am Freitag als Tatsache fest, Fürst Eulenburg Habs mit diesen Ernennungen eben­sowenig zu tun wie etwa Herr Harden, und er fügte mit Nachdruck hinzu, niemals sei zwischen den Kaiser und den Kriegsminister eine andere Person getreten. Was soll da das Gerede von Gruppen und Grüppchen, von Tafelrunde und Kamarilla?

War es Zufall oder war es Vereinbarung, daß am gleichen Freitag der Reichskanzler selbst Veranlassung nahm, zwei weitere Erzählungen Hardens als Legenden abzutun? Jedenfalls ist das Gerede über eine fest beabsichtigte Zusam­menkunft des Kaisers mit dem französischen Präsidenten ins Reich der Märchen verwiesen. Und nun gar die Geschichte von der Reise der Fürstin v. Bülow nach Wien zum Fürsten Eulenburg, der den gegenwärtigen Reichskanz­ler und damaligen Gesandten in Rom-belaßen sollte! Fürst Bülow durchschnitt dieser fetten Ente rücksichtslos den Hals:Eine nette Ge­schichte,- sie hat nur den einen Fehler, daß sie nicht wahr ist. Richt ein einziges Wort ist da­ran wahr!"

Was bleibt nun von den ganzen der hohen Politik entnommenen Anschuldigungen der Partei Harden eigentlich noch übrig? Herr Wit- kowsky-Harden ist sicher-der blamierte Europäer.

deutsches Reich.

Die nächsten Aufgaben des Reichstages. Wre aus Berlin verlautet, werden dem Reichs­tage vor den Weihnachtsferien vom Bundes­rare sicher noch einige Vorlagen unterbreitet werden. Dazu gehört in erster Reihe der Ent­wurf über das Handelsprovisorium mit Eng­land, das dem Bundesrate, wie gewöhnlich die Befugnis zur Ausdehnung des Meistdegün'stig- ungsrechts auf die britischen Erzeugnisse für bte Dauer von zwei Jahren erteilen will. Dieser Entwurf wird sogar im Reichstage noch vor den Weihnachtsferien fertig gestellt werden müßen, wer! das entsprechende jetzt zu Recht bestehende Gesetz mit dem 31. Dezember d. I. abläuft. Im Bundesrat stecken gegenwärtig noch die Maß- und Eewichtsordnung, der Entwurf über das amtsgerichtliche Verfahren und die Eewerbeord- nungsnovelle, die hauptsächlich der Ausdehnung des Arbeiterschutzes gewidmet ist. Wenn nicht alle drei, so wird doch sicherlich der eine oder der andere dieser Entwürfe demnächst schon im Bun­desrate fertiggestellt und dann sofort an den Nerchstag gebracht werden. Es ist auch möglich, daß von Entwürfen, die noch nicht im Bundes- rate sind, der eine oder der andere schon vor

Vierteljährlicher Bezugspreise cei oer Erxsition 2 M, bei allen Posiäuckern 2,25 M. tejcl. Bestellgeld).

Znsertlonsgebühr: die gespaltene Zelle oder oererc Raum 15Ptz.

______ Neclamen: die Zeile 30 Pfg.

Jahr ilprll 94

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. V7

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Roo. 00

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Marburg

Mittwoch, 4. Dezember 1907.

Nach der großen Rede des preußischen Kriegsministers v. Einem vom vergangenen Freitag steht zunächst fest, daß Graf Moltke dem Kaiser sein Abschiedsgesuch unterbreitet hat, noch ehe der Kronprinz die in Betracht kommen­den Hefte derZukunft" seinem kaiserlichen Dater vorgelegt hat. Nach der Darstellung Har­dens mußte man annehmen, Graf Moltke habe fe?ne Stellung und die kaiserliche Gunst lediglich auf Grund des mannhaften Vorgehens unseres Kronprinzen eingebüßt. Nunmehr steht aber dls Tatsache fest, daß der Rücktritt des Grafen Moltke vom Kriegsminister in Uebereinstimm- ung mit dem Chef des Militärkabinetts für wünschenswert erachtet wurde, solange die gegen den bisherigen Stadtkommandanten von Berlin erhobenen schweren Anschuldigungen nicht lücken­los aus der Welt geschafft seien. Wenn also im

Sie sah ihn an und ihre Stimme zitterte, als sie fortfuhr:Du darfst mich nicht mit Eifersucht plagen, Artur, es ist alles ohnehin schon schwer genug für mich. Du vergißt Dich wieder. Du darfst doch jetzt nicht so mit mir sprechen."

Warum mußte Ellen sich gerade in mich verlieben! Lord Brendon würde, viel besser für sie paßen."

Mathilde schüttelte den Kopf.

n.Nein er unterhält und amüsiert sie, ihre Liebe gehört Dir, und die wird sie nie einem anderen schenken."

. In diesem Augenblick trat Lady Marstone ein und unterbrach das Gespräch. Sie erschien erstaunt, ihren Schwiegersohn hier zu finden. , »Ich glaubte. Du wärest mit Ellen ausge­fahren," bemerkte sie.

Ich habe Lord Brendon meinen Platz abge­treten," erwiederte er. Die alte Dame sah ihn verwundert an, dann zog sie sich wieder zurück nachdem sie Mathilde gebeten, sich in einer hal­ben Stunde bereit zu halten.

»Ich fürchte, meine Tante wunderte sich uns hier zusammen zu finden," bemerkte Mathilde. Es ist alles anders geworden, so ganz anders." ,, »Ja, das ist es. Es gibt Zeiten, wo ich denke ick träume einen böie« Trau». Mein ganzes

Deutscher Reichstag.

Der Reichstag setzte am Montag die erste Lesung des Etats fort. Nachdem Abg. Schrader lfreif. Vgg.) für Einführung direkter Neichs- steuern eingetreten war, zeichnete Staatssekretär v. Bethmann-Hollweg in längerer Rede die künftige Aufgabe des Reichsamts des Innern, wobei er bat, die Schaffung eines besonderen Reichsarbeitsamtes vorläufig aus der Diskus­sion auszuscheiden. Die Sozialpolitik müße selstverständlich weitergeführt werden. Ein Entwurf über Arbeitskammern werde demnächst eingebracht werden. Der Entwurf über die Zu­sammenlegung der Arbeiterversicherungsgesetze werde gleichzeitig mit der Vorlage über die Wit­wen- und Waisenversicherung erscheinen. Das Koalitionsrecht der Arbeiter dürfe nicht verkürzt werden. Eine Novelle zum Wettbewerbgesetz sei vorbereitet, ebenso ein neues Weingesetz. Die Eeldmarktsverhältniße bedürften wachsender Aufmerksamkeit. Redner schloß unter lebhaftem Beifall mit der Bitte, das Haus möge ihn bei diesen wichtigen und großen Aufgaben zum Nutzen des arbeitstägigen Volkes unterstützen.

Abg. v. Payer (|übb. Bp.j forderte direkte Neichsfteuern, daneben in der Blockpolittk einen Ruck nach links. Abg. Zimmermann (D. Refp.) begrüßte das Arbeitsprogramm des neuen Lei­ters des Reichsamts des Innern. Abg. Dr. David (Soz.) meinte unter lebhaftem Wider- fpruch aller bürgerlichen Parteien, die Sozial­politik des neuen Staatssekretärs sei noch ar- beirerseindlicher als die seines Porgängers und stellte schließlich Preußen als die Quelle jeden Rückschritts hin. Darauf wrndte sich der preu­ßische Kriegsminister v. Einem noch gegen einen ihm von einem Mitarbeiter desBerliner Tageblattes" zugegangenen Brief und betonte, er habe von seiner früheren Kennzeichnung die­ses Mannes nichts zurückzunehmen.

Dienstag: Fortsetzung.

Unter der Maske.

Roman von Lady Georgina Robertson.

(Sortierung.)

2orb Brendon fuhr fort, seine Beobachtungen zu machen, und da er von der eiligen nächtlichen Trauung gehört hatte, konnte er sich dem Ge­danken nicht verschließen, daß Lord Chesleigh gegen fernen Willen durch die Verhältnisse dazu gezwungen worden sei.

Die beiden Herren halten eines Nachmittags «ne Partie Billard gemacht, der Mathilde mit Interesse zusah, als Sir John fragen ließ, wer ihn und Ellen auf einer Spazierfahrt begleiten würde.

- Mathilde lehnte es für sich gleich ab, da sie gegen Abend einige Besorgungen mit ihrer Tante machen sollte.

Die beiden Herren sahen sich an.

Lord Brendon war überzeugt, daß Artur mit Freuden die Gelegenheit ergreifen würde, mit feinet Frau zusammen zu fein; zu seinem größ­te» Erstaunene sagte dieser zu ihm:Wollen Cie mttfahrcn, Lord Brendon? Niemand ver- peht es so gut, Lady Chesleigh zu unterhalten,

Gewiß, sehr gerne," war die Antwort' .wenn ich aber eine hübsche, junge Frau hätte' f wurde ich es keinem anderen überlassen, sie 1 |u begleiten. ' 1

V®T. war erstaunt und gleichzeitig etwas ent. puscht, denn so angenehm ihm Ellens ©efefc fit Vr doch gehofft, jetzt ungestört Itt Mathilde reden zu können. Kaum hatte er

Inneres empört sich gegen mein Schicksal, ich bin oft so außer mir, daß ich dies Haus verlaßen mochte, um es nie wieder zu betreten. Die ganze Familie, Vater, Mutter und Tochter, sind mir dann so zuwider, weil sie mich an festen Ketten halten und ich keinen freien Willen mehr zu haben scheine. Und dann tritt die nächtliche Szene wieder vor meine Seele, Ellens kindliche Liebe zu mir und ihr Vertrauen: ich kann Ellen nicht unfreundlich begegnen, ich kann ihr nicht einmal das Leben mißgönnen, obgleich sie mich unglücklich gemacht hat. Wären wir beide nur etft fort von hier, Mathilde."

Ob die Zeit je kommen wird?" bemerkte diese.

Natürlich muß ft» kommen. Er ist noch kein Grund zu verzweifeln. Wir werden bald Nachricht von Mr. Lubank bekommen und wenn er uns einen Ausweg zeigt, bin ich fest entschloss sen, thn zu wählen. Ich werde mit Lady Mar- ftone sprechen, sie ist verständig und gütig, sie wird uns helfen."

Es wird ihr Tod fein," sagte Mathilde, »sie wird selbst empfinden, wie Ellen unter der Nachricht leiden muß."

So leicht stirbt ein Mensch nicht," erwidert Lord Chesleigh.Ich wollte ja auch, ich könnte es ihr ersparen, wenn ich auch selbst noch mehr dafür büßen müßte, aber es geht nicht anders. Und nun beruhige mich wegen Lord Brendon, ehe Du fortgehst. Seit wann liebt er Dich?"

Seit fast vier Jahren, mein Vater lebte »och, ich war damals erst sechzehn Jahre alt."

»Erzähle mir alles," bat er,

»Da U nicht, zu erzähle«. Er Uebte mich

Beschuldigungen, die im Prozeß des Moltke gegen Wittkowsky-Harden von des Angeklagten gegen den Grafen wie gegen den Fürsten Eulenburg er­hoben worden sind, haben seinerzeit in ausführ­lichen Verhandlungsbcrichten ihren Weg durch

die gesamte deutsche Presse genommen. Von einem erheblichen Teil der deutschen Zeitungen sind diese Beschuldigungen für bare Münze ge­nommen worden. Inzwischen ist aber eine Be­schuldigung nach der anderen von einwands- sreiester Seite widerlegt worden, und es er­scheint daher angemessen, um der einfachen Ge­rechtigkeit willen auf diesen Tatbestand noch einmal besonders zu verweisen, zumal nach menschlichem Ermessen die neueAuflage des Pro­zesses Moltke-Harden dem Beklagten nicht wie­der ermöglichen wird, in kühnem Rollenaus- tausch als öffentlicher Ankläger aufzutreten und Dinge zu berühren, die mit dem Veweisthema Wirklich nichts zu tun haben.

Weihnachten dem Reichstage unterbreitet wer­den wird. Dabei ist in erster Linie an di« , Wechselstempelsteuergesetznovelle zu denken, die

; vom Reichsschatzsekretär in seiner Donnerstags­

rede in Aussicht gestellt wurde, und die, da sie keine steuerliche Aenderung bringt, wahrschein, ; lich recht wenig Schwierigkeiten in den gesetz­gebenden Körperschaften des Reiches begegne« wird. Ausgeschlossen dagegen dürfte es fein, daß die noch ausstehenden großen Entwürfe über di« Beamtenbesoldungsverbeßerung und über die Reichsfinanzreform sowie die Servistarifgesetz. Novelle noch im laufenden Jahr dem Reichstag« zugehen werden. Selbst wenn sie schon in naher Zeit an den Bundesrat gelangen würden, würde ihre Beratung hier doch soviel Zeit in Anspruch nehmen, daß kaum daran zu denken ist, sie iwch vor den Weihnachtsferien dem Reichs, tage zuzustellen. Der Reichstag wird also auch noch im nächsten Jahre mehrere neue Entwürfe zu erwarten haben.

Die Kommission des Preußischen Abge­ordnetenhauses für die Ostmarkenvorlage trat bestem zu ihrer ersten Sitzung zusammen. In der Generaldebatte bemängelten die Konserva­tiven das langsame Vorgehen bei den Ankäufen« Die Nationalliberalen erklärten eine Er- Mäßigung der meist zu hohen Güterpreise für notwendig, während die Polen diese Preise für normal hielten und vor der Gewährung bei Enteignungsrechts warnten. Die Minister er­klärten, eine Absicht, die Preise zu drücken, läge nicht vor. Die Preisfeststellung werde sich nach dem Gesetz vo« 1874 über die Enteignung rich- reit. Das Enteignungsgesetz sei zur freien Ver­fügung in der Tätigkeit der Ansiedlungskom­mission nötig. Ein Vertreter der Konservative« gab im Namen eines großen Teiles seiner Frak­tionsgenossen die Erklärung ab, daß sie für de« Gesetzentwurf nur wären, wenn eine andere Or­ganisation der Ansiedlungskommission eine sach­gemäße Handhabung des Enteignungsrechts und Schutzmaßregeln für die angrenzenden Landes­teile gegen die Polen gewährleistet würden. Der Minister der Landwirtschaft sagte seine Bereit­willigkeit für die geäußerten Vorschläge bezüg­lich der Organisation der Ansiedlungskommif. sion zu. Hierauf trat eine Pause ein. Nach der Pause wurde bte Generaldebatte zu Ende ge- führt mit Ausnahme der Rechts- und Ber- fassungsfrage, die zur besonderen Verhandlung verwiesen werden wird. Die Redner des Zen­trums und der beiden freisinnigen Parteien ver- hielten sich ablehnend. Mehrfach wurden Be­schwerden gegen das Verfahren der Ansiedlung«, kommission erhoben. Auf Anfrage eines Frei- konservativen Redners teilten die Minister mit, daß an einer Vorlage gearbeitet werde, durch die dem Treibe« der polnische« Ansiedlung«, banken ein Riegel vorgeschoben werben solle. Auch beabsichtige man, in den den Ostmarke» benachbarten Provinzen Einrichtungen zu tief- fen unter finanzieller Beteiligung be« Staates, burch bte, wie jetzt seitens ber Mittelstands- und Vauernbank in Posen und Westpreußen, bet wirtschaftlich schwache Grundbesitzer durch Ent- schuldung geschützt und dafür die Erhaltung de, und hielt eines Tages um mich an. Ich lehnte feinen Antrag ab.

Und weshalb?"

Weil ich ihn nicht liebte. Mein Vater hielt viel von ihm und ich mochte auch gern mit ihm verkehren, aber feine Liebe konnte ich nicht er- widern."

,,3ch begreife oft nicht, daß Ellen, das arme Kind, gar nicht meinen Mangel an Liebe emp­findet; ich habe ihr nicht die Hälfte der Auf­merksamkeiten erzeigt, mit denen Lord Bren- don sie täglich umgibt."

Arthur, wir dürfen nicht von unserer Liebe sprechen. Es ist ein Unrecht und trotz unserer besten Absichten kommen wir immer wieder bar* auf. Du bist nun boch einmal Ellen« Gatte und jeher Gedanke, ben Du mir schenkst, ist eine Sünde. Jetzt müssen wir uns trennen, Lad» Marstone wird mich erwarten.

»

Eines Morgens, als Lord Chesleigh zum Frühstück kam, fand er ben erwarteten Brief auf seinem Platz liegen.

das Zimmer verlassen, als Lord Chesleigh aus­rief:

Mathilde, ich glaube, Brendon liebt Dich!"

Ja, das tut er," gab sie gleichgültig zurück, es ist nicht meine Schuld, Artur."

Stein, aber er darf es nicht, ich kann es nicht ertragen. Ist er um Deinetwillen hierher ge­kommen?"

Die höheren Lehranstalten Preußens

sowie ihr Bedarf an akademisch gebildeten Lehrern und der Wechsel im Nachwuchs an der Hand

Das Kuvert hatte einen geschäftlichen An- strich," sagte Sir John lächelnd, ohne zu ahnen, von wie großer Wichtigkeit auch für ihn bet Inhalt bes Schreibens fein würbe.

Der Brief ist von meinem Rechtsanwalt," entgegnete Lorb Chesleigh und steckte ihn in bi« Tasche. Hier konnte er sein Schicksal nicht leie«. Sem Herz schlug hörbar. Was würbe der In­halt Jein? Gab er ihm seine Freiheit rotebee unb die Möglichkeit, das Mädchen, das er fe von Herzen liebte, heimzuführen, oder ver­dammte er ihn dazu, feine Fesseln durchs ganz« Leben weitet pi schleppens (Forts, folgt)

AnflellungSs.

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Kandidaten

Probanden

Ckminarmitfl.

1216

212

192

1478

199

194

1467

190

185

1268

165

144

1106

139

150

924

150

169

693

164

212

683

174

211

840

225

858

204

248

394

165

849

486

180

449

515

124

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596

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550

650