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Marburg
Sonntag, 1. Dezember 1907.
Sychrmt wSLmtlich siebe» mal. , »
Druck Md Verlag: Joh. «ug. «och, UmverfitLte-Buchdmckmt 42. JSW.
Marburg, Markt 8L — Telephon 66.
Erstes Blatt.
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Reichstagsabgeordneter Br. ’DüIjme über die Schutzzollpolitik
. Die Darlegungen unseres Reichstagsabge- •tbneten Dr. Böhme in der Reichstagssitzung vom vorigen Montag hatten nach dem uns übermittelten stenographischen Berichte folgenden Wortlaut:
Meine Herren, ich kann ebenso wie der Herr Vorredner, der Herr Kollege Herold, mit Befriedigung davon Kenntnis nehmen, daß der Herr Vertreter der freisinnigen Volkspartei in diesem Falle unsere schutzzöllnerische Politik mitmacht. Wenn er trotzdem an den Traditionen der früheren Zeit theoretisch festhalt, so kann uns das auch recht sein; es kommt uns nur darauf an, wie dis Herren in Zukunft stimmen werden.
(Heiterkeit rechts.)
Meine Herren, weniger kann ich mit dem übereinstimmen, was der Herr Vertreter der Sozialdemokratie hier vorher ausgeführt hat. Ich habe mich eigentlich gewundert, daß ein Herr, wie der Abgeordnete Scheidemann die alten Schlagworte, die ja in der sozialdemokratischen Volksversammlung möglich find, vom Großgrundbesitz, der allein den Vorteil von den Schutzzöllen hat, auch in dis heutige Debatte hineingebracht hat.
Als Vertreter eines kleinbäuerlichen Krei- , fes und uL Angehöriger einer Fraktion, die im wesentlichen kleinbäuerliche Wahlkreise vertritt, mutz ich auf diese Frage eingehen. Meine Herren, wenn wir die Schutzzollpolitik mitmachen, dann machen wir sie nicht aus Liebe zum Eroß- grundbesitz mit, sondern wir nehmen dieStellung ein, weil wir überzeugt sind, datz nach den Vorgängen freihändlerischer Länder auch der Bauernstand in seiner Masse der Leidtragende fein würde.
(Sehr richtig! rechts.)
Meine Herren, wir können feststellen, datz vom englischen Bauernstand in der Zeit des
10 < Nachdruck verboten.)
Unter der Maske.
- Roman von Lady Georgina Robertson.
/ (Fortsetzung).
Mathilde, für welche die Worte bestimmt waren, verstand ihn und wandte sich ab. Erst am Abend, als Ellen sich zurückgezogen hatte, konnte Lord Ehesleigh ihr seine ganze Unterredung mit dem Rechtsanwalt mittetlen.
„Mr. Lubank will alles versuchen," schloß er, „aber er gab mir wenig Hoffnung auf Freiheit. Ack Mathilde, welch ein verhängnisvoller Schritt war es!"
„3a," seufzte sie, „es ist nun alles ans. Meine Tante sagt« mir erst heute, daß Ellens Leben auch jetzt noch ganz von Dir und Deiner Freundlichkeit gegen sie abhtnge."
„Es scheint undankbar, datz ich ihre Liebe fo wenig zu würdigen weiß," erwiderte er.
Es war traurig, wie sie sich gegenseittg zu trösten versuchten, immer auf die Hoffnung hinweisend, daß noch alles gut werden könnte, ohne selbst daran zu glauben. Und doch waren beide sich darüber klar, daß sie nicht anders handeln würden, wenn die Frage noch einmal an sie heranträte.
Die folgenden Wochen waren wohl die schwersten, die Lord Ehesleigh durchmachen mutzt«. Ellen mochte nie ohne ihn sein, sie lebte nur in seiner Gegenwart und Lady Marstone bat ihn ost mit Tränen, ihre Tochter nicht für so anspruchsvoll zu halten, sondern darin nur ein Zeichen ihrer großen Liebe zu sehen. Lord Ches- leigh unterzog sich allem, was von ihm verlangt wurde, mit großer Berettwilligkei, er widmete sich der Kranken ganz, las ihr vor, erzählte ihr, was sie nur hören wollte und erleichterte ihr dadurch die lange Zeit der Genesung.
* •
Eines Morgens erhielt Mathilde einen Brief, der eine ganz unerwartete Nachricht für sie enthielt. Ein junget Offizier, der ihrem
Freihandels die geringen Reste, die noch übrig waren, fast ganz verschwunden sind; wir beobachten, den in Belgien unter dem Einfluß des Freihandels 20 Prozent der Bauern zu Grunde gegangen sind, und das veranlaßt uns, gerade im Interesse der deutschen Bauern eine Politik zu treiben, von der wir überzeugt find, was auch durch die bisherige Entwicklung durchaus be- stättgt wird, daß sie dem Bauernstände, dem kleinen bäuerlichen Besitze zum Vorteil dienen wird.
Wenn der Herr Kollege Scheidemann davon gesprochen hat, datz der gegenwärtige Besitzer allein den Vorteil habe, so würde dies zutreffen, wenn wir nicht die Tatsache in unserem Vaterland« hätten, datz der größte Teil der ländlichen Besitzungen vererbt unb nicht verkauft wird. Aber da der größte Teil vererbt wird, hat den Vorteil von den gesteigerten Preisen nicht nur der gegenwärtige Besitzer, sondern auch seine Nachkommen, seine Kinder.
Der Herr Abgeordnete Scheibemann hat dann hervorgehoben, datz die Großindustrie mehr Profit von der gegenwärtigen Politik gehabt habe, als die Arbeiter, die dort beschäftigt sind. Ich uürbe mich freuen, wenn gelegentlich der Steucrvorlagen die Sozialdemokratie dieser Erkenntnis insofern Rechnung tragen wird, als sie mit uns für eine entschiedene Dividendensteuer zu haben fein wird. Ich fürchte aber, es wird sich dann dasselbe wiederholen, was zu- nächst von der Sozialdemokratie gegenüber der Tantiemesteuer geschah.
Um nun auf die sachliche Seite der Frage einzugehen, so möchte ich darauf Hinweisen, daß die Sozialdemokratie irrtümlicher Weise glaubt, durch eine derartige Debatte wie heute wieder einmal die Volksseele ins Kochen zu bringen. Ja, meine Herren, haben Sie sich denn nicht überlegt, warum es Ihnen eigentlich nicht gelingt, m Deutschland eine ähnliche Bewegung auf dem Gebiete der Handelspolittk zu schaffen, wie sie in den vierziger Jahren in England mit elementarer Gewalt vorhanden war? Der Grund ist ein sehr einfacher. Damals haben Sie Preise in England gehabt, die beim Weizen um 100 Prozent höher standen als die preußischen Weizenpreise und um 165 Prozent höher als die preußischen Roggenpreise. Das allerdings hat cs erklärt, weshalb damals in England eine so mächtige Volksbewegung möglich war, und weshalb Sie jetzt mit allen Versuchen auf diesem Gebiete scheitern. Jetzt haben wir, auch in der Zeit, in der unsere Preise den höchsten Stand gegenüber dem Weltmarktpreise inne hatten, zur Zeit des Bismarckschen Fünfmarkzolls, in Preußen höhere Preise nur um 27 Prozent beim Weizen gehabt als in England. Da aber in England eigentlich nur mehr Weizen konsumiert wird, in Preußen dagegen in der Hauptsache Roggen, sind unsere Roggenpreise mit den englischen Weizenpreisen zu vergleichen, unb die stehen nut 10 Prozent höher als die englischen Weizenpreise.
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Vater sehr nahe gestanden hatte und von diesem stets bevorzugt worden war, schrieb ihr, daß et seinen Abschied genommen habe, um die Erbschaft seines Onkels anzutreten. Dieser hatte ihm mit seinem Besitz auch seinen Namen, Lord Brendon, vermacht und der bisher vermögenslose Offizier war jetzt in sehr gute Verhältnisse gekommen. Er hatte sich auf seinem Gute niedergelassen und bä dieses in der Nähe von South- wald lag, bat er um die Erlaubnis, die Tochter feines vetchrten Kommandeurs aufsuchen zu dürfen.
„Das geht natürlich nicht, solange Ellen nicht ganz hergestellt ist," bemerkte Mathilde, nadjbem sie den Brief vorgelesen hatte.
Ellen sah lächelnd auf.
„Ich möchte es aber ganz besonders gern," sagte st«. .Kade ihn ein, Mama, sein Besuch wird eine Abwechslung und Unterhaltung für uns alle fein."
Was das verwöhnte Kind des Hauses wollte, mutzte natürlich geschehen und die Folge war, datz Lord Srenbon auf eine dringende Aufforderung nach einigen Tagen einiraf.
8t gefiel allen und keiner im Hause war bald mehr im Zweisegl darüber, wer ihn herge- fühtt hatte: er liebte die Tochter seines ehemaliger. Kommandeurs feit langem und wollt« jetzt, wo cr in der Lage war, ihr feine Hand bieten zu könne,:, sehen, ob er wohl hoffen durste, ihr Herz zu gewinnen.
Die Ankunft dieses frischen, lebenslustigen Gastes brachte viel Leben ins Haus. Lord und Lady Marstone geronnen großen Gefallen an seiner Unterhaltung und was sie besonders für ihn einnehm, er beschäfttgte sich viel mit Ellen.
Ellen durste jetzt den ganzen Tag unten zu- bringen, sie lag oitf in der Veranda, um ihre Kräfte zu schonen, aber sie war heiter und halle für jeden ein freundliches Wort, besonders für ihren Gatten, Lord Ehesleigh. Wat dieser bet ihr, so brauchte ste niemand sonst; ihre ganzen Gedanken hingen an ihm und er füllte fi« so völlig aus, datz Lady Marstone oft mit Sorge
Aber an und für sich ist ja nicht die Preislage des Eetteides entscheidend sondern di« Preislage des Brotes, und da ist ja schon von einem der Herren Vorredner hingewiesen auf di« Untersuchungen, die angestellt worden sind von einem Manne, den ich als einen ruhigen und sachlichen wissenschaftlichen Arbeiter kenne, in der „Zeitschrift für Agrarpolitik,, von Dr. Plehn in London, bet festgestellt hat, daß dieses Land des Freihandels, England, in keiner Weife billigere Lebensmittel hat als wir.
Ueberhaupt wird man gegen eine allgemeine Steigerung der Preise auf allen Gebieten, wenn ste mätzig ist, wenn sie nicht eine plötzliche ist, nichts haben können. Nicht nut im vorigen Jahrhundert sind die Preise im allgemeinen gestiegen; Sie können zurückgehen bis ins 18., 17. Jahrhundert, unb Sie werden feststellen können, daß sowohl bei Roggen wie bei Weizen die Preise von 50 zu 50 Jahren in ganz erheblichem Maße gestiegen sind. Ich möchte Sie z. V. darauf Hinweisen, daß von 1751 bis 1800 im Vergleich zu den vorangangenen 50 Jahren die Weizenpreise gestiegen sind um 48 Prozent, die Roggenpreise um 62 Prozent. In den nächsten 50 Jahren ist wieder eine Steigerung von 48 Prozent bet Weizen und 34 Prozent bei Roggen zu verzeichnen. Im Rahmen einer gesunden Entwicklung liegt es, daß eine derartige Preissteigerung bei jedem kulturell aufsteigenden Volk sich fortsetzt, und lediglich die überseeische Konkurrenz, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert eintrat, ist es gewesen, die diese gesunde Entwicklung unterbrochen hat.
Meine Herren, Sie machen die jetzige Schutzzollpolitik für die gegenwärtige Preissteigerung verantwortlich. Sie verschweigen dabei immer, daß auch solche Produkte, die gar nicht mit Zöllen belegt sind, im Preise gestiegen sind, und zwar in einer Art und Weise, wie das bei den Eetreidepreisen gar nicht der Fall ist. Wenn Sie die letzten 20 Jahre nehmen und die niedrigsten Wollpreise mit den höchsten vergleichen im Jahre 1906, so finden Sie bei Wolle eine Preissteigerung von 216 auf 348, bei Baumwolle von 63 auf 114, bei Rohjute von 27 auf 65, bei Kupfer von 90 auf 188, bet Zink von 28 auf 53, bei Zinn von 124 auf 363, bei Kohlen von 5,6 auf 10,2 — nach der amtlichen Statistik! — Aber diese Tatsache, daß derartige Preissteigerungen von 150 bis 200 Prozent vielfach bei Stoffen eingetrcten sind, die gar nicht verzollt werden, verschweigen Sie; es wird immer nur die Lebensmittelteuerung hervorgehoben und in die Agitation hineingeworfen, weil es bequem ist, mit derartigen Schlagworten zu agitieren.
Sie sehen außerdem, datz auch solche landwirtschaftliche Produkte, die nach dem neuen Zolltarif einen geringeren Zoll tragen als früher, wie z. B. Futtetgerste, dieselbe Preisstei- gerung mitmachen. Sie finden bei ihr ganz dieselbe prozentuelle Preissteigerung wie bei der im Zoll erhöhten Braugerste. Aber das verschweigen Sie!
an die Zukunft dachte. Lord Ehesleigh empfand die Anwesenheit des jungen Offiziers auch als eine Wohltat. Es kamen Stunden, in denen eine Geduld zu Ende war unb bet Schmerz übet eine verlorene Liebe ihn so hinnahm, daß et ich kam überwinden konnte, ein Wort mit Ellen zu sprechen. Mathilde wagte et nur in solchen Momenten nicht anzusprechen, aus Furcht, sich zu verraten, und da wat Lord Brendon mit feinet stets gleichen, heiteren Unterhaltung ihm ein angenehmer Gesellschafter.
Sir John hatte diesen im Einverständnis mit den Seinigen aufgefordert, seinen Aufenthalt einige Wochen auszudehnen, und Lord Brendon nahm die Einladung nut zu gern an. Er wußte, daß ein Charakter roie Mathilde Button nicht schnell gewonnen werden konnte, et hoffte aber durch längeres Zusammensein seinem Ziele näher zu kommen.
In bet ganzen Zeit kam keine Nachricht von Mt. Lubank und Lord Ehesleigh fing trotz allem wieder an. zu hoffen.
.Die Sache kann nicht schlecht stehen," sagte er eines Abends zu Mathilde. „Wir wollen noch nicht verzweifeln, wahrscheinlich haben die Juristen doch einen Ausweg gefunden, wollen ihn mir aber nicht mittetlen, ehe sie sich ganz einig sind. I« länget bet Brief ausbleibt, um so mehr Grund haben wir, zu hoffen."
Und beide Hämmerten sich an diese Hoffnung und sie half ihnen Über die schweren Tage fort. —
Eines Morgens erlaubte der Arzt Ellen einen kurzen Spaziergang durch den Garten. Es wat zum ersten Male und ihre Freude kannte keine Grenzen. Natürlich sollte nur Artur ste begleiten und ste erklärte, keiner weiteren Stütze zu bedürfen.
Lord Ehesleigh wat eifrig mit dem Entwurf einiget Zeichnungen beschäftigt, wobei Mathilde ihm half. Der Zweck war hauptsächlich die gemeinschaftliche Arbeit, die ein Beisammensein ermöglichte und Lord Brendon war meistens auch habet, unter hem Vorwande, zu sehen,
Es ist von dem Herrn Staatssekretär scholl darauf hingeroiefen worden, daß eine Preisstei- gerung beim Getreide auch in anderen Länder« «(»getreten ist, und zwar prozentuell viel stärket als bei uns. Auch die absolute Preissteigerung ist im Auslande vielfach größer. Wit haben ii Berlin von September 1906 bis September 1907 eine Preissteigerung gehabt beim Roggen um 48 Mark, beim Weizen um 50 Mark pro Tonn«, in Wien dagegen um 60 unb 70 Mark, in Budapest 59 und 69, in Odessa 60 und 56, in Amster- dam 56 und 40 ufro. Sie sehen affo, daß auch im Ausland eine erhebliche Preissteigerung ringet roten ist. Gibt es doch in Oesterreich eint Hungerrevolte. Also auch hieran zeigt sich, daß die Ursache der Preissteigerung eine allgemein« Konjunktur und nicht durch den deutschen Schutzzoll herbeigeführt ist. Es ist durch Untersuchungen des Vertreters der größten Wiener Konsumanstalt festgestellt worden, daß in Wien Mt Preise gestiegen sind für Bedarfsartikel im Lause des letzten Jahres von Anfang Januar an um 80 Prozent, und daß die Mehlpreise von 19 auf 34 Kronen in die Höhe gegangen find. Wenn Sie beobachten, daß bet uns die landwirtschaftlichen Produkte gestiegen sind, so dem ken Sie doch auch zurück an die Zeiten bet Jahtt 1894 und 1896, wo auf allen Gebieten der land« wirtschaftlichen Produktion bitett zugesetzt wurde, und die Landwirtschaft direkt notleidend war. Sie dürfen auch nicht vergessen, in rote hohem Grade in allen Gegenden unseres Vaterlandes die Produktionskosten unserer Landwirtschaft gestiegen sind. Ich habe mir Untersuchungen zusammengestellt aus Thüringen, Ostpreußen und Schlesien unb möchte daraus einige Ziffern anführen. In einem thüringischen Ente von 61 Hektar sind die Lohnausgaben in der kurzen Zeit von 1887/91 zu 1893/97 um 41 Prozent gestiegen. Bei einem anderen Gute von 45 Hektar um 29 Prozent. In Ostpreußen betrugen bei einem Gute die Bar- und Deputat« lohnausgaben im Jahre 1862 26 000 Mark, im Jahre 1899 69 000 Mark, also eine Zunahme von 250 Prozent! Bei einem anderen Gute haben sich die Ausgaben verdoppelt. Hebet Schlesien ist eine neuere wissenschaftliche Arbeit vorhanden, die in ausgezeichneter Weise die Lohnsteigerung dort barstellt. Diese Steigerung betrug bei einer Lohngärtnerfamilie von 1855/56 bis zur Gegenwart 111 Prozent, bei einer Knechts- fannlie 100 Prozent, bei einer Magd 147 Prozent, bei einer freien Tagelöhnerfamilie 180 Prozent. Wenn Sie das in Eetreidepreife übersetzen, so sind infolge des gleichzeitigen Rückganges der ©etreibepreife die Lohnsteigerungen noch viel stattet. Da sind es 142 bis 224 Prozent. Aber aus dieser Tatsache mögen Sie er. kennen, wie notwendig cs war, daß eine Stel gerung der Preise für die landwirtschaftlich« Produttion eintrat.
Wenn Sie sich nun auf bas Ausland verlassen, fo werden Sie immer schlecht fahren. Daß haben Sie auch gesehen bei der Entwicklung der
welche Fortschritte gemacht würden, in Wahrheit aber, um in Mathildens Rühe zu sein und sie beobachten zu können.
Lady Marstone trat zu ihnen .
Hast Du einen Augenblick Zett, Artur?" fragte sie, „Ellen ist fertig zu ihrem Spaziergang und sie möchte keinen anderen Begleiter als Dich." - ,
Ich komme sofort," antwortete er, aber weder feine Miene noch die Stimme drückte» Freude über die Unterbrechung aus. Es fiel Lord Brendon auf. Sollt« Lord Ehesleigh Mathildens Gesellschaft der seiner jungen Frmt vorziehen?. v ,,
Artur fand Ellen im Eßzimmer unb ihre Lugen leuchteten, als ste ihn sah. Sie streckte ihm beide Hände entgegen und sagte lachend: „Ich komme mit selbst fremd vor in Hut und Jacke; ich dachte nicht, datz ich je wittrtt spazieren gehen würde. Wie gut von Dir, dich Du mich begleiten willst; ohne Dich würde di« Sonne nicht halb so hell scheinen und die Wett weniger schön aussehen. Freust Du Dtch auch ein Bißchen darauf, mit mit zu gehen?
Was sollte er sagen? Er reichte ihr de« Atm und Lady Marstone, die ihnen nachsah, sagte fich, daß ste nächst Sott ihm die Eenesunf ihres Kindes verdanke.
Dottor Eibfon wat noch ab und zu von London herübergekommen, um nach feinet Patientin
*u sehen. Er hatte vorgeschlagen, datz bas Junge Paar die Wintermonate zusammen nach Italien gehen sollte, dort würde Lady Ehesleigh sich • vollständig erholen. Lady Marstone batte sich schon gewundert, daß Artur nicht selbst eine« berarttgen Plan angeregt hatte; et schien nicht den Wunsch zu hegen, seine Frau ganz für sich allein zu haben; vielleicht fürchtete er dir Verantwortung, wenn die Pflege und Sorg« für ste ganz in seine Händen ruht«. Mangel an Liebe konnte es doch nicht sein! Jeder, mit dem sie zusammen kam, gewann Ellen lieb, «oft sollte es der nicht tu«, bem sie ihr ganzes Heek Deschentt tzattßsWorts, folgt)