Einzelbild herunterladen
 

Zweites Blatt

-egengenommen.

i

Hochschulnachrichten,

Nur Fn Paketen erhältlich;

niemals losthj

Rotationsdruck.

Mathilde erschien nach einer Weile und

QUAIttr

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Johannes Otto in Marburg.

Der tägliche Gebrauch der nähr«, haften Quaker Oats wird de6 Kindern gesunde Körper und ein blähendes Aussehen geben wie keine andere Speise. Quaket Oats ist ein wohlschmeckenden und sparsames Nahrungsmittel für die ganze Familie.

Bestellungen

für bett Monat Dezember

In demselben Augenblick wurde angeklopft, und Lord Chesleigh trat ein.

1 llen streckte ihm beide Hände entgegen. Ich bin fertig. Artur." sagte sie und schmiegte sich an ihn. Wie glücklich würde diese Stunde für ihn gewesen sein, wenn er sie geliebt hätte.

..Sieh Dich vor," bat Lady Marstone ihren Schwiegersohn.Bedenke, welch einen Schatz Du im Arm hältst."

»Ich l. sse sie nicht fallen," erwiderte er,sie ist leicht wie eine Feder, das arme Kind."

$1- 25. April 1908 in Wien ein internatio­

naler Laryngo-Rhinologen-Kongreh abgehalten werden. Mit ihm soll eine Türck-Czermak-Ge- denksercr und eine laryngo-rhinologische Aus­stellung verbunden werden.

* Charcots Siidpolar-Expedition. lieber den ißlan zu Charcots Siidpolar-Expedition, an deren Zustandekommen nicht mehr zu zweifeln ist, wird jetzt näheres bekannt. Nach derEeogr. Zeitschr." wird Eharcot wieder das Operations­feld feiner ersten Expedition, die sog. West- Antarktis, südlich von Südamerika, aufsuchen und möglichst weit ins Unbekannte hinein vor- zudrrngen suchen. Dabei sollen die auf der ersten Expedition begonnenen wissenschaftlichen Arbei­ten fortgesetzt und die gemachten Erfahrungen ausgenützt werden. Als Operationsbasis ist die Wandel-Insel, wo Eharcot 1904 überwintert hat, in Aussicht genommen- von hier aus soll rn südwestlicher Richtung auf Alexander L.-Land zu vorgedrungen und überwintert werden. Wäh­rend des zweiten Sommers soll die Reise west­wärts nach Eduard VII.-Land zu fortgesetzt und Anschluß an die Arbeiten der englischen Süd- polar-Expedition in den Gewässern von Sütz- Mktoria-Land gesucht werden. Zur Ausreise ist der Herbst 1908 vorläufig in Aussicht genom­men worden.

Bernch'chtes.

Die Lebensversicherung. Um in den Besitz der Lebensversicherungssumme von 10 000 Mk zu gelangen, hat die Frau des Reisenden Hasfie- per in Bonn ihren Ehemann vergiftet. Das Paar war erst vier Monate verheiratet und seit zwei Monaten in Bonn wohnhaft. Die Frau ist sofort verhaftet worden.

Darmstadt, 26. Rov. Am 23. ds. wurde am I Haltepunkt Glasberg der Nebenbahn Darm- I stadt-Eetz-Zimmern ein zweispänniges Bierfuhr- I werk von dem um 5.16 nachmittags von Roß- I darf abgefahrenen ELterzug Nr. 8474 über- I fahren: der Wagen wurde zertrümmert; die I Maschine des Güterzuges entgleiste. Der Fuhr- I mann erlitt eine Verletzung am Kopfe, die I Pferde blieben unversehrt. Infolge der Ent- I gleisung mußten zwei Personenzüge über Rein- I heim nach Groß-Zimmern geleitet werden, im I übrigen wurde der Verkehr durch Umsteigen I an der Unfallstelle aufrechterhalten. I

Worbis, 26. Nov. Glück im Finden hat ein I auf der Station beschäftigter Vahnarbeiter, der I erst vor kurzem einen Zwanzigmarkschein ge- I funden und an denEigentümer abgeliesert hatte. I Gestern fand er in der Nähe des Bahnhofes ein I über 5000 Mark lautendes Sparkassenbuch. Der I ehrliche Finder konnte die Verliererin, eine I Frau aus Leinefelde, ausfindig machen und er- I hielt von dieser einfreundliches Danke- I schön!"

X Der Professorentitel ist dem Privatge­lehrten Dr. phil. Peter Muth zu Osthofen in Hessen verliehen worden.

31.50, feinere Marken Mk. 00,0000,00, Ar. 3 ML A?^A'00lM«ere Marken Mk. 0,50-1,00 HSH. Ar. < Mk. 00,0^000 feinere Marken Mk. 0.50-1U0 HSH. AogaenMehl, hiesiges Nr. 0 Mk. 31,00-31,50, Nr. 1 SW. W 00-2S,S0 Nr. 2 Mk. 25,00-25,50. «BeOei 1(X) Kilo tnä. Sack. Futterartikel ruhig.

. notieren: Wetzenschalen Mk. 13.00-00.00, Wnzenriete Mk.12M-00.00, Roggenlleie Mk. 13,00 bis ^OO.SuttermehlMk.l4.5O-lL.5O.Diertreber, getrocknet M. 13,00-13,50 je nach Qualität. MeS per 100 Kilo netto effektiv loco hier.

rlurt,W. Aovbr. WtrhmarkU Rum

Derkaüf standen: 350 Ochsen, 53 Bullen, 848 Kühe Rinder und Stiere, 223 Kälber, 613 Schafe und öämrnel und 1710 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Ochsen 1. DuaL 81-83 Slt, LQuaL 72-75 Mk., 8. Dual. 63-67 Mk., 4. Qual. 00-00 Mk, Bullen 1. Qual. 6668 Mk., 2. Dual. 6264 HL

Mk., Kühe. Rinder und Stiere L QuÄ

78 -75 Mk., 2. Dual. 6668 Mk., 3. Dual. 5456 ML 4. Dual. 45-47 Mk.. 5. Qual. 00-00 Mk. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber L Qual. 92-95 Pfg., 1 Qual. 82-90 Pfa, 3. Qual. 60-65

. Pfg.. 4. Qual. 0000 " *

Ellen strahlend,und er war so lieb und gutz gegen mich."

Mathilde wandte sich ab, um die aufsteigen, den Tränen zu verbergen.

Du siehst blaß und angegriffen aus," fuhr Ellen fort,Du hast Dich gewiß in meiner Pflege überanstrengt und bist zu wenig hinaus­gekommen. Wie soll ich euch allen danken für eure Liebe und Sorge!"

Lord und Lady Marstone kamen mit Lord Chesleigh auch herein und letzterer hatte Ee» legenheit zu sehen, wie beliebt Ellen im ganze» Hause war. Jeder vom Dienstpersonal bat um die Erlaubnis, die junge Herrin begrüßen ztz dürfen und die Freude von jedem einzelnen war rührend anzusehen.

Mathilde hatte stch mit einer Handarbeit ans Fenster gesetzt, sie vermied es, Lord Ches­leigh anzusehen, von dem sie jeder Tag weiter zu trennen schien.

Du wirst Dir Deine Augen verderben, SJltv thilde," sagte Ellen,ich bewundere Deine (W duld zu einer so feinen Stickerei. Nimm ihr dir Arbeit fort, Artur, siehe doch, wie elend sie aus* sieht."

Es scheint ihr doch Freude zu machen," ex» wiederte Lord Chesleigh, der nicht recht wußt^ was er sagen sollte.

Muß denn jeder tun und haben, wozu eg gerade Lust hat, einerlei, ob es gut ist ode- nicht?" fragte Ellen schmollend.

Und das fragst Du?" lachte Sir John,'»r die Du in Deinem ganzen Leben nur getan haZ wozu Du Lust und Nergung hattest."

Ellen lächelte und spielte mit ihren Ringes. Plötzlich hielt sie Lord Chesleigh ihre Hand hick Sieh," sagte sie,an der rechten Hand trage t| nur meinen Trauring; ich werde nie einet anderen daneben stecken. Aber ich wollte Dich schon immer fragen, warum er anders ist, M andere TWUringe, es ist kein schlichter aolde,<G Reif,"j .(2^kts.

Mark 26,0026,75, Rumänilcher Mart 26,0026,75 Roggen, hiesiger Mark 20,5020,7u, bauet. Mari 00M00,00, russischer M. 00,0000,00, amenlanü&et Mark 00,0000,00, .Gerste, hiesige Mart 20,502150 Pfälzer M. 21,uC22,00, fränkische '2)1. 00,0u-00,00.' Rredzerste M. 21,00-22/30, ungarische 1>L 00,00-0,00. Hafer, hiesigerMk., 18,00-18,60, Numan. Mk. 00,00 big 00,00, bnljt. 18,00-18,60, Ruff. Mk. 00,00 00,00, Amerikan Mk. J9,0020,00. Mai«, Donau M. 18,00 big 16,50, Ruff. 16,0016,50, Laplata Mi. 16,0016,50. Alles p. 100 Kilo netto effektiv loco hier. Es notieren: Weizenmehl, hies. Str. 0 M. 33,0.-33.50, feinere Marken M. 00,6000,00, Nr. 1 3)1.31.0032 5u, feinere Marken Mk. 00,0000,00, Str. 2 DU 31.00 bi»

Jxöual 80-MJJfa., 2. ßual 64-äg Df», ffiS -, Schweine 1. Dual 63-00 Pfg, 2. Dual.

Ui^0°Pfg. 3. Qual. 5458 Mg, 4. Dual 0000 fflfc Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht, KMer 1. Dual. 54-57 Pfg.. L DuaL 47-52 Sfa,s Schweine 1. Qual. 50 Pfg., 2. DuaL 49 Gefchastsgang in Groß» und Kleinvieh gut. lieber» stand keiner. Aus Oesterreich standen 74 Ochsen zum Verkauf und wurden dieselben übet Notiz bezahlt.

»Wie solltest Du," erwiderte er.

Sie zog sein Gesicht zu sich und flüsterte: Sage: Daß die Last so süß war."

Er lachte etwas verlegen, ach, warum ver­stand sie dies Lachen nicht!

Bitte, sage es!" beharrte sie.

Er wiederholte dieWorte, aber seine Stimme klang ftemd und tonlos.

Nun bin ich zufrieden," bmertte sie.Aber wo ist Mathilde? Ich muß sie sehen, bitte klingle und laß sie herrufen."

Ich will es ihr selbst bestellen," versetzte Lord Chesleigh; er wußte, wie schmerzlich es bitte'uin Entschuldigung." .....I ihr sein würde, ihn allein mit Ellen zu finden.

. .. I »Sie muß mich unten begrüßen," nef diese

Mrt einem Seufzer wandte Ellen sich zu ihrer I ihm nach,es fehlt mir etwas, wenn ich sie nicht Mutter. I fthe."

.... Mama, wann werde ich alt und ver» I Mathilde erschien nach einer Weile und ständig genug aussen um für eine verheira» I hieß ihre Cousine mit herzlichen Worten will- tete Frau zu gelten!" rief Re aus. .. I kommen.

£4*9 Marstone lachte. | »Artur Kat mich heruntergetragen," sagte

surter Tagung eine Etappe in der Entwicklung bet Gesellschaft darstellen. In diesen Tagen be­geht nämlich die Deutsche Kolonialgesellschast die Feier ihres 25jähr. Bestehens. Aus diesem Anlaß wird am Abend des 4. Dezember die Stadt Franffurt a. M. die Teilnehmer im Rat­haus begrüßen. Am folgenden Tage Nach­mittags 4% Uhr findet ein Festakt im Hippo­drom statt, bei welchem der Präsident der Eesell- auf die I schäft, Herzog Johann Albrecht von Mecklen-

>L<erhessische Zei tung- nebst ihren ! bürg Regent von Braunschweig, und Exzellenz

I Dernburg sprechen werden. Am Abend findet vei.agen werden von unserer Expedition I cjn Bankett rm Palmengarten und am folgen-

^Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch. I den Abend eine Festvorstellung im Opernhause

j$atn, Neustadt und Wetter, sowie von I statt.

allen Postanstalten und Landbriefträgern ent«

Vierteljährlicher Bezugspreis; bet ver ErpHitüm 2 Akk,

J2 279 bet allen Postämtern 2,25 Mk. (.qd. Bestellgeld). MUlvuTj) Erscheint wSchcntlich sieben mal.

Neclaiuen: die Zelle 80 Pf, derer-«ANN 15Pfck Donnerstag, 28, November 1907« $ru4 W* ^Larbur^Mam'LL-'&

geneigt, zu glauben, daß jemand die Liebe und Hingäung ihres einzigen Kindes nicht er­widerte, und so suchte Lady Marstone sich zu über .eben, baß sie sich täuschte.

Die Augustsonne schien hell ins Zimmer, als Ellen zum ersten Male die Erlaubnis bekam, hinunter getragen zu werden. Sie freute stch wie ein Kind auf dies große Ereignis, und als sie in ihrem weißen Morgenkleide, das goldige Haar aufgelöst, vor ihrer Mutter stand und die ersten Gehversuche machte, sah diese mit Stolz ihr schönes Kind an, auf dessen Wangen die , . . . , r r, . .

Röte ver wiederkehrenden Gesundheit sich zeigte, I als sie sich von ser-

während ihre blauen Augen im Strahl der er- I ^st

rnaÄten Liebe alänaten I um unb legte den Kopf an feine Schulter Mit

wachten Liebe glanzten v be* liebenden Hingebung eines Kindes. Es

Der verwohnte Liebling bes Hauses wurde kai. ihr nie in den Sinn, baß er sie weniger mehr benn je verzogen, alle beeilten stch, jeden I lieben könnte, als sie ihn

ihrer Wünsche zu erfüllen, und liebevoller EiferDanke," sagte sie, als er sie auf das be- btttte unten das kleine Wohnzimmer in bas reitstehende Sofa bettete. .Habe ich Dich auch Ellen ihren Einzug halten sollte, aufs schönste | ermübet?

Hessen-Nassau «nd Nachbargebiete.

88 Eastel, 26. Nov. Der Handels- und Ge- »erbeoetein beschloß in seiner gestern abend ab- . gehaltenen Vereinsversammlung, der Stadt Cassel für das im Bau begriffene Rathaus einen kunstvoll gearbeiteten großen Pokal aus Silber zu stiften. Um das Casseler Handwerk, das in diesem Verein sich zusammenfindet, ebenso wie bas heimische Gewerbe zu ehren, soll jede Hand­werkervertretung berechtigt fein, durch ein sil­bernes Schildchen, das mit einer Widmung oder einem anderen Vermerk versehen werden soll, sich auf dem Pokal zu verewigen. Es wurde der Hofnung Ausdruck gegeben, daß besonders die hiesigen Innungen auf diese Weise stch an dem Geschenk beteiligen, damit es mit Recht als eine Stiftung bes Casseler Handwerks bezeichnet wer­den könnte. Die künstlerische Ausführung des Pokals ist dem Professor Dühring von der hie­sigen Kunstgewerbeschule übertragen worden. Der hiesige Handels- und Eewerbeverein, der I «'<<*'*#iv*>w"***7e***,w I

rund 450 Mitglieder aus den Kreisen der hie- I X Der Profeflorrntitel ist dem Privatge- I. w _

sigcn Handwerker- unb Gewerbetreibenden I lchrten Dr. phil. Peter Muth zu Osthofen in I E 0rt-Trr

S-ihlt, hat für den Bau des hiesigen hessischen Hessen verliehen worden. KtMfla« AmerikaverfeKauL

Landesmuseums vor zwei Jahren 75 000 Mark es------------r.......... »ratÄÄtftS

gestiftet: der Verein ist recht vermögend für I nj;.» I unb fand nur wenig fiänfei manR1;8 Kauflust der

unsere Vereinsverhältnisse. I WlsseNsüjllsl, SlHlljt UM "tvLU. I Mülrlen. Roggen evenfalls im Preis nachgedend

Beverungen, 26. Nov. Ein unbekannter I # Die Nase bes Gralsritters. Bei der Lohen- I berste war ktwos siärk-r angebot-n, doch konnte man Mann wurde unlängst in der Nähe von I grin-Aufführung im Meininger Stadttheater Hafer

Nienhagen erfroren aufgefunden. erhielt in der Kampfszene Herr Georg Becker FLM'^^Mau»,^ue?üano

§ann. Münden, 26. Rov. Desertiert war aus Altenburg, der den Lohengrin darftellte, A-An -fe

Pfingsten b. I. vom hiesigen Pionierbataillon I von Telramund, dargestellt von Herrn Bürsting- I russischer Mark 26,0026,75 Rcbwüu'er Marl

ein Urlauber nach dem Elsaß. Jetzt kehrte er I haus, einen scharfen Schwertstreich auf die Nase, I 26,0o2 ,75. Kansas Mark 26,0026,75 La Mato

zurück und stellte sich freiwillig der Militärbe- I also daß Blut floß. Zum Glück fiel der Vorhang 1 <m 06* ----- ----

Hörde. Ein hiesiger Arbeiter versuchte in I alsbald, so daß die Nase des Gralsritters bc-

einem Anfall von Schwermut sich den Hals ab- I pflastert und für die Weiterführung der Rolle

zuschneiden. Der Unglückliche wurde nach dem I wiederhergestellt werden konnte. Bürstinghaus

Krankenhause gebracht. I ist ejn |e^r großer Herr und eine Probe in der

Frankfurt a. M., 26. Nov. Am 5.7. De- I KampfUene hatte nicht stattgefunden, daraus zember findet in Frankfurt a. M. eine Tagung I mag sich das Vorkommnis erklären, der Deutschen Kolonialgssellschaft statt, bei der # Internationaler Laryngologen-Kongreß. wichtige Anträge, die bestimmt sind, die Organi- Im Jahre 1908 ist ein Halbjahrhundert verflos- sation der Gesellschaft auf eine weitere Basis zu I ren seitdem in Wien die klinische Laryngologie stellen, zur Beratung gelangen werden. Aber I und Rhinologie durch Türck-Czermak begründet auch aus einem anderen Grunde wird die Frank- f ^ben jsi. Zur Erinnerung daran wird vom

1 (Nachdruck verboten.),

Unter der Maske.

Roman von Lady Georgina Robertson.

> (Fortsetzung).

1 Tage unb Wochen vergingen unb wenn Ellens Henesung auch stete Fortschritte machte, so war sie doch bei weitem noch nicht so kräftig, daß Lord Cheslei..h es hätte wagen dürfen, ihr die wahre Sachlage einzugestehen. Und jeder Tag schien die Bande fester zu knüpfen, die ihn an das ho.oe Kind fesselten. Sie war nur ruhig und guftiebm, wenn er an ihrem Lager weilte und sie feine Hand in der ihren hielt und immer Mnb immer wieder sprach sie mit ihm von ihrer jßiebe unb zweifelte keinen Augenblick an bei Seinigen. Sie dachte nut daran, ihm zu ge- allen unb bat ihn, Geduld mit ihr zu haben, we-rn sie noch so jung sei und so wenig vom

wn ßnnt«. m Ich toauett«. -ich. ZK *|S Um

Lady Marstone schloß ihr Kind in die Arme; ^men anvertrauen zu wollen.

sie lächelte über die sonderbare Idee, aber Lord I Die alte Barbara kam, um zu melden, daß xfhrrleigh durchzuckte ein tiefes Mitleid. I Lord Chesleigh ihr auf dem Fuße folge.

Ellen streckte ihm ihre schmale, weiße Hand ISie sollten nicht so lange stchen, Miß Ellen," Din. ,Lch habe Dich so sehr lieb," bemerkte sie, I sagte sie,es ermüdet Sie zu schr."

»es scheint mir oft, als ob ein ganzes Leben zu IAber Barbara, Du vergißt Dich wieder,

kurz wäre, um Dir meine Liebe zu zeigen." I ich bin doch nicht mehr Miß Ellen, sondern

I Unb diese Worte verfolgten und peinigten I Lady Chesleigh, so gut wie Mama Lady

ßhn den ganzen Tag. I M^rstone ist."

1 Lady Marstone beobachtete die beiden oft. | .3«, ich vergesse es immer, Mylady, ich

ßte hing sehr an dem Herkömmlichen im Leben |inb bie übereilte Trauung hatte ihr nie recht gefallen, so dankbar sie für den offenbaren Er­folg gewesen war. Es machte sie stutzig, daß ine nie bas kleinste Zeichen wabrnochm, baß Lord Lhesleigh Ellen liebte. Sollte er eine so zurück- ßaltende Mtur sein, Ein Mutterherz ist schwer

WrW

mit dem Meisdlatt für die Kreise Marburg und

SouutaLsb-Uauer 3üuk-ir1-S ««mümsrlaL