mit dem
und Kirchhain.
Gomttaasbellaaer ftHuftrirfM SorrstaLsLkatt.
M 277
ES ergingen Beschlüße auf
Die
5
i^oHdruck verboten.)
mich doch nicht wieder von Artur zu trennen? Ich inöchte lieber sterben» als ohne ihn leben,"
— Die Schlafkrankheit in Deutsch-Ostafrit«, In Ostafrika wird die Schlafkrankheit schon tat» kräftig bekämpft. Drei Gebiete kommen bis jetzt in dieser Beziehung in Betracht, wo fich die Schlafkrankheit in größerem Umfange gezeigt hat: Kisiba, Schirati und Tanganjika. In den beiden erstgenannten Plätzen sind bereits Lager für Schlafkranke errichtet uird mit Aerzten besetzt, die über die Schlafkrankheit und ihre Bekämpfung unter Leitung Robert Kcchs hinreichend informiert sind. Nach be i Tanganjika- Bezirk wird demnächst ein Arzt abgehen. Pros. Koch ist der Meinung es sei zweckmäßig, diese Station, namentlich anfangs, wo cs besonders viel zu tun gibt, mit zwei Aerzten zu besetzen, teils um in Erkrankungsfällen den Betrieb nicht ins Stocken kommen zu lassen, teils um auf dies« Weise noch mehr Aerzte auszubilden, und für den Fall, daß weitere Stationen errichtet werden müssen, geeignete Aerzte zur Verfügung z« haben. Freilich besteht noch an mehreren Stel-
deur Grafen Hohenau, der außerdem General ä la suite des Kaisers war, ein ehrengericht-' liches Verfahren unter dem Vorsitze des Eene-' rals und Eeneraladjutanten von Loewenfeld eingeleitet worden. Die Zeugenvernehmungen haben bereits begonnen.
— Der nächste Truppentransport aus Deutsch- Südwestafrika trifft in Stärke von 11 Offizieren und oberen Militärbeamten, 67 Unteroffizieren und 173 Mannschaften am Sonntag, 24. d. M, mit dem Reichspostdampfer .Markgraf" in Kux- Haven ein.
nalen Vereinigung, in welcher die verschiedenen Parteien des „Blocks" vertreten waren. Ein Vortrag über die Blockpolitik und ihre Notwendigkeit fand allgemeine Zustimmung. Zum Schlüsse der Versammlung wurde folgende Resolution angenommen: „Eine stark besuchte Versammlung der „Nationalen Vereinigung Viersen" sieht in der neuen Flottenoorlage nicht die Erfüllung deffen, was das deutsche Volk als notwendig für feto Rüstzeug zur See erkennt. Sie bedauert den zu langsamen Ersatz der nicht mo- <nncn Panzerschiffe und die Vernachlässigung d t Kreuzeljlotte und der Küstenverteidigung. Sie verlangt die finanzielle Lösung unserer nationalen Aufgaben durch direkte Reichssteuern/
— Ehrengerichtliche, Lerfahren gegen den Grafe« Hohenau. Auf Befehl des Kaisers ist, wie der „Lok.-Anz." hört, gegen den früheren Kommandeur des Regiments der Garde du Corps, späteren General und Brigade-Komman
Erfcheint wichentlich sieben mal.
Druck und Verlag: Joh. Lug. koch, UmversttätSÄuchdruckkrei 42. Jahrg.
Marburg, Markt 21. — Telephon o5.
deutsches Reich.
— Generalmajor v. Deimling scheidet, wie das „Militärwochenblatt" meldet, am 30. Nov. aus der Schutztruppe von Südwestafrika aus unter Anstellung mit dem 1. Dezember im Heere und Ernennung zum Kommandeur der 58. Jn- fanterie-Brigade.
— Der Senioreukonvent des Reichstages beschloß, die Etatsberatung am Donnerstag zu beginnen. Heute und an folgenden Tagen sollen die Interpellationen betr. Lebensmittel, Kohlennot und später die über den hohen Diskont verhandelt werden. Es folgen die Vorlagen betr. Bauforderungen und betr. den Versicherungsvertrag. Nach der Etatsberatung folgen das Vereins- und das Börsengesetz. Die Ferien sollen am 21. Dezember beginnen.
— Die Weihnachtspause in de« Arbette« des Reichstages soll schon am Freitag, den 13. Dez., beginnen. Am 7. Januar 1908 wird voraus-
- Deutsche Iaftizsiatiftik. Ehesachen, a Sühneversayren in Ehejachen wurden anhängig, 1881/85: 160C5, 18*5/90: 16534, 1891/1900: 18361. 1901/05: 17480. Es i*t hier eine fiele Zunahme zu verzeichnen, bl Prozesse in Ehesachen waren anhängig: 1881/85 : 8630, 1886/90 : 9738, 1891/95: 11090, 1896/1900: 18531, 1901/05: 17480. Auch hier ift die Zahl stetig größer geworden. — Entmün» digungssachen. ES ergingen Beschlüsse auf Enlmündigung wegen
Unter der Maske.
\ Roman von Lady Georgina Robertson.
M ■ I Fortsetzung).
L Lady Marstone seufzte, und obgleich sie sich »ach dem starken Schlafmittel noch nicht erfrisch tohlte eilte sie zu ihrer Tochter. Sie fand diese sanft schlafend in Lord Chesleighs Armen
„Ist es wahr?" flüsterte sie ihrem Gatten zu' auf die beiden deutend.
„Ja, es ist wahr, er hat ihr das Leben gerettet."
Cie trat auf Lord Chesleigh zu und drückte leine Hand.
segne Sie dafür," sagte sie, „und schenke Ihnen alles, was Ihr Herz wünscht." Was sein Herz wünschte! Es klang ihm wie vohn in diesem Moment und seine Blicke, die Durchaus nichts davon verrieten, daß die Wunsche seines Herzens erfüllt seien, flogen zu Mathilde hinüber, die mit gefalteten Händen und tief bleichem Gesicht am Fenster stand.
e ^<n^6ner Aröt kam, und als er die »tränke sah, sagte er im Tone freudiger lleber- raschung:
glücklich, meinen Irrtum einge- l ehen zu können, Miß Marstone wird genesen." 2ohn lächelte. „Sie hat kein Recht diesen Namen," sagte er und erzählte oem Arzte von der nächtlichen Trauung.
Dieser hörte aufmerksam zu.
h/.r nicht der erste Fall in meiner Praxis ein solcher seelischer Eingriff eine Krisis
»-rbeigefuhtt hat. Ich bin überzeugt, daß diese 0->rat das Leben Ihrer Tochter retten wird." ^arftone^ fragte Lady
.Arzt trat an das Lager und beobachtete *rr..^aturCntin- mit Spannung hingen die Augen
Anwesenden an seinen Zügen. Nach
in schönstem Stande zu erhalten; besonder» letzterer war mit so viel Sorgfalt angelegt und gepflegt, daß er für eine Sehenswürdigkeit der Gegend galt. 4
Der jetzige Eigentümer, Sir John Marstone, hatte sich sehr jung mit der schönen, aber amen Lady Helene Burton verheiratet und mit derselben in glücklichster Ehe gelebt. Erst nach längeren Jahren wurde ihnen eine Tochter geschenkt, und von dem Augenblick an war Ellen ihr teuerstes Kleinod. Sie trugen sie auf Händen und ließen ihr allen Willen. Wenn sie trotzdem ein so liebenswürdiges Kind blieb, so lag das an ihrer ganzen Charakteranlage; die Ellern taten alles, sie zu verziehen.
Lady Marstone hatte einen Bruder, der es durch feine Tapferkeit und Pflichttreue als Offizier rasch bis zum Range eines Oberste« brachte. Er war lange Jahre nach Melra kom- manbiert und heiratete eine junge Spanierin, die er dort kennen lernte. Eine einzige Toch- ter, Mathilde, war ihr Stolz und ihre Freude, und nach dem Tode ihrer Mutter lebte diese mit dem Vater allein, bis auch er auf einer Urlaubsreife in die alle Heimat starb. Von da an war das damals achtzehnjährige Mädchen im Hause ihrer Tante Lady Marstone geblieben und stet» mit warmer Liebe von ihren Verwandten umgeben worden. Besonders Ellen, die nur drei Jahre jünger war, hing mit leidenschaftlicher Zärtlichkeit an ihrer schönen Cousine. Die beiden jungen Mädchen waren sehr verschieden. Ellen zart und blond, in ihrem Aeußern und Wesen ein ganzes Kitto, während Mathilde die südliche Schönheit ihrer Mutter geerbt hatte. Eie war dunkel, Haare und Augen waren tiefschwarz, und ihr Wesen zeichnete sich durch Ruht und Zurückhaltung aus. Unter dieser schlummerte ein leidenschaftlicher Charakter, aber jto war großer Hingebung und OpferfreudigkÄ fähig«
flEnrHefeitnrt folgt 1
Southwold war ein alter Besitz, seit langen Jahren in den Händen der Familie Marstone, und die Vorfahren des jetzige« Herrn hatten siet» viel «gewandt, um Schloß und Park
genommenen Steuern, so wird bei der Neuord- I sichtlich das Haus feine Beratungen wieder auf- oet Siönntajeinfteuer sorgsam auf die I nehmen. Bedingung dieser frühen Vertagung 6et heimischen I _ nach nur dreiwöchiger Arbeitszeit — ist, daß vorzugsweise für die Brennerei treibende Land- I Ee ünd re Reichsvereinsgesetzentwurfes bis wirtschaft in dem nördlichen und östlichen I Dezember erledigt sind.
Deutschland, sondern vor allem auch für die I — Vom Herrenhause. Berlin, 24. Nov. Die Vrennereibetriebe im Süden und Westen des I erste Plenarsitzung des Herrenhauses findet am Reiches Was aber die Tabakfabrikation an- Dienstag, den 26. d. M., nachmittags 3 Uhr,
E 2igaret- statt. Tagesordnung: Konstituierung des Hau-
und sachgemäß eingerichtete °BesteuÄun^ dttser d« Präsidiums und der Schriftführer.
Art die Produktton nicht im mindesten schädigt. ~ Delegiertentag der deutsch-konjervativen Auch vor Einführung der Zigaretten-Bandero- I Partei. Berlin, 24. Nov. Der diesjährige De- lensteuer sind, wie jetzt gegenüber einer Ein- I legiertentag der deutsch-konservativen Partei führung der Tabak-Banderolensteuer, Befürcht- I findet am Mittwoch, den 11. Dezember 1907, e^ne Beeinträchtigung der I vormittags 11 Uhr, im Architektenhaus zu Ber-
Produttwn laut geworden. Aber diese Befürcht- I lin W. 66, Wilhelmstraße 92/93, statt. Auf der
Aussicht genommene Tabak-Banderolensteuer die I Landrat a. D. Dr. jur. v. Heyde-
heimische Tabakfabrikation ernstlich geschädigt branb unb der Lasa. Mitglied des Reichstages und insbesondere die Arbeitsangelegenheit und | und des Hauses der Abgeordneten: Schulfragen, das Arbeitsverdienst der in dieser Industrie be- | Herr Kammerherr v. Pappenheim, Mitglied des schäftigten Arbeiter in nennenswerter Weise I Hauses der Abgeordneten: Organisation. Die vermindert wird. Beide Steuervor« ! an Landes-, Provinzial- oder sonstige Organi- schläge stellen sich daher bei unbe- I sationen angeschloffenen Mitglieder erhalten die sangener Btrachtung als solches Eintrittskarten durch den Herrn Vorsitzenden, S t aVb n’u t e e n h » fi1 A T A11 a I fcie bem Hauptverein direkt angeschloffenen Mit- ch" °n d" m °. Pd -zft: w-°-° M M wy ,«.
liche Einwendungen zu erheben!!!".^''. Köthenerstraße 3, melden. Nach der sind. Man wird daher zu der Erwartung be- I sall wieder ein gemeinschaftliches Mahl rechtigt sein, daß die fachlichen Gründe, welche stattfinden, für das besondere Anmeldung von für deren Einführung entscheidend ins Gewicht | den Teilnehmern am Delegiertentage erbeten fallen, auch den Schlagworten und Wahlrücksich- I wird.
ten gegenüber, welche dagegen ins Feld geführt - Die Kundgebungen für eine Flottenver- werden, sich mit Erfolg geltend machen werden. I grijherung über die Regierungsvorlage hinaus 7^7 e--»—!./, s...u..'r|, ■- » -s | mehren sich. Aus Viersen wird gemeldet: Hier
tugte eine gutbesuchte Versammlung der natio-
bte fefte Hoffnung g oen, daß Ihr Krnd leben I §gdy Marstone. „Aber ich ahnte nicht, daß Du wn£_ _• pns„ I Artur so sehr liebtest. Warum hast Du es mir
Er sah, wie Lady Marstone am Bett nieder- I niemals gesagt?"
zweifelten Ausdruck nicht, mit dem Lord Ches- I ich, daß von ihm der Abschied mir am schwersten leigh und Mathilde Burton sich einen Moment I v 1 ’
ansahen. . „ ... I Lady Marstone lächelte.
.ÄSWS ö «»”•
Srf.««, ctc. S(. h-b-n u-,°ch-. ,u h-ft-n- ich "icht- Ld °,"ch-wm SÄ’S Die große Neuigkeit verbreitete fich schnell I kleinen Spaziergang machte."
und alle im Hause nahmen warmen Anteil I Die blauen Augen sahen bittend zu ihm auf
daran. Den Ettern schien Ellen von neuem I „Du bleibst doch nicht lange fort?“ flüsterte
geschenkt; sie würden bereitwillig alles geopfert I Ellen. „Ich kann Dich nicht entbehren " haben, um ihr Kind zu retten, und jetzt, wo I ,La, ich werde bald wiederkommen"
sie wußten, daß sie ihnen erhalten bleiben würde, I „Und Du bist mir nicht böse, daß ich Dein
kannte ihr Glück keine Grenzen. Und doch I eigen bin, Artur?"
würde es für das junge, liebliche Kind ein Glück I Was sollte er antworten? Er war fast gewesen sein, sie wäre jetzt gestorben, als ihr außer sich vor Schmerz und Kummer und brachte Haupt so friedlich an Lord Chesleighs Brust es doch nicht übers Herz, das arme liebevolle ruhte und jeder Wunsch ihr erfüllt schien. I Kind zu kränken. Er beugte sich über sie und
Um die Mittagszeit erwachte Ellen aus I berührte ihre Stirn mit seinen Lippen.
ihrem langen Schlummer. Sie fah alle die I „Verbanne alle törichten Gedanken, Ellen," Ihrigen um ihr Bett versammelt und lächelte I bemerkte er. „Ich komme bald zurück." ihnen zu. I Hady Marstone wandte sich an ihre Nichte.
Als ihr Blick Lord Chesleigh ttaf, sagte I „Mathilde," sagte sie, „bitte geh' hinunter sie: „Ist es kein Traum? Bin ich wirklich seine I und sorge dafür, daß Lord Chesleigh sein Früh- Frau?" ' I stuck bekommt."
„Nein, es ist kein Traum," erwiderte ihre I Jvt ctwü?*tn, verließ das I
Mutter, ,und ich habe Dir noch etwas Gutes --^n, schleppenden
mitzuteilen. Gestern warst Du sehr krank, mein wahrend Lord Chesleigh
wtttt akneie'n"^ ®CW * Du | wußtsein standen sie gegeAe? wWein Ab-
„Genesen?" wiederholte Ellen. „Wirklich | 0Iuni> 6atte fischen ihnen aufgetan! I
Mama?" Eine leichte Röte flog über ihre i * * * I
Wangen, als sie fortfuhr: „An diese Möglichkeit habe ich nicht mehr gedacht. Aber ich brauche
Aus den Zahlen, welche über den Entwurf des nächstjährigen Reichshaushaltsetats veröffentlicht worden sind, läßt sich leider erkennen, jbcjj zwischen den aus ordentlichen Einnahmen Zu deckenden Ausgaben und den eigenen Ein- Mhmen des Reiches auch ohne Berücksichtigung -des Mehrbedarfes für Bejoldungserhöhungen ;einc sehr beträchtliche Spannung besteht. Der ^Fehlbetrag ist so bedeutend, daß er ohne schwere Kederlaftung der Bundesstaaten nicht im Wege t Matrikularumlagen aufgebracht werden .nn, sondern daß schon jetzt an eine entsprechende Vermehrung der eigenen Einnahmen »es Reiches gedacht werden muß. Daß für die Wahl der Mittel zur Deckung des Ausgabede- darfs nicht die Heranziehung solcher Einnahmequellen in Betracht kommen kann, aus denen die Bundesstaaten zur Bestreitung ihres eigenen Einnahmededarfs schöpfen müssen, zeigt ein Blick auf die finanziellen Berhältniffe der letzteren. Die meisten Sunv. .ituoten haben die Men für ihre eigenen Bedürfnisse zur Verfügung stehenden Steuerquellen, insbesondere die direkten Steuern, bereits bis an die Grenze des Zulässigen in Anspruch nehmen muffen. Auch in Preußen, wo die reichen Erträge der Betriebsverwaltungen bisher eine größere Schonung der Eteuerkraft gestattet haben, wird man, wie verlautet, schon im nächsten Jahre wegen des zu erwartenden Rückganges des Be- trie^süberschusses der Staatsbahnen zu einem stärkeren Anziehen der Steuerschraube fich genötigt sehen. älic'ate man daher die direkten Steuern zur Bese: ,_ng der Finanznot im Reiche heranziehei., hieße das nichts anderes, als die im Reiche bestehende Finanzkalamität auf die Finanzen der Bundesstaaten übertragen. Man wird also notwendigerweise zu anderen GitmatimequeUen greifen müssen. Sie ,R e i ch-^f i nanzverwaltung beabsichtigt demzifolge auch aus einer Neuordnung der Branntweinsteuer un« der Einführung einer Wanderolensteuer auf Tabak die Kotige Mehreinnahme zu erzielen Bei Verbrauchsabgaben solcher Art kommen für die Beurteilung sowohl die Wttkungen für die Verbraucher als die für die Produzenten in erster Linie in Betracht. Beide Steuervorschläge betreffen, was die Konsumenten anlangt, reine Genu^mittel. Für diese trifft daher der Vorteil der indiretten Steuern ganz zu, daß sich der Konsunrenr seinen Verbrauch ganz nach seinen finanziellen Mitteln einrichten kann und daher in der Lage ist, durch eine Einschränkung seines Vervrauchss die finanzielle Wirkung der Steurr cuszugletchen. Für die Branntweinsteuer fällt außerdem ins Gewicht, daß eine Einschränkung bes Verbrauches für die geistige und leibliche Entwicklung des Volkes nicht nur nicht schädlich fondern schr nützlich sein würde. Ergeben sich daher unter dem Gesichtspunkte des Verbrauches keine ernstlichen Bedenken gegen die in Aussicht
vierttijährlicher Bezugspreis- Da oer Expsitivn 2 ML,
Bet allen Postämtern 2,25 ML (e$cu Bestellgeld).
S«sertt»nSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren StoumlL PH. e7>r»„»4^ Oft irwV7
Reclamen: die Zeile 80 Pf«. iDtCltSlÖß, 2u. ytODCDluCT 1907.
Entmündigung wegen Geist skrankheit i8 bis 1899 stetig gestiegen und im Jahre 1900 plötzlich citf das Doppelte (6634) emporgeschnellt, da Dal Bürgerliche ^letzbuch auch eine Emmündigung wegen tKcistellchwäche einsührte. In den folgende« Jahren ist die Zahl wieder gefallen, so datz die des Jahres 1905 niedriger ist wie die des Jahres 1899. Die Zahlen der Entmündigung wegen Trunksucht, die auch durch das Bürgerliche Gesetzvuch neu ei«' ge,ützrt ist, sind schwankend
1881
Geisteskrankheit oder
Geistesschwäche
8958
Verschwendung
644
Trunk
1890
4386
407
1899
4181
418
1900
8631
8/1
688
1901
6990
283
852
1902
5952
805
903
1903
4827
2 4
976
1904
4538
249
918
19.5
4-89
2U_>
927