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mit dem Kreisdlatt für die Kreise Marburg und Kirchbain.
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Kl. Kreuzer 2 2
— Der Kronprinz traf bereits heute Mittaz in Bad Kreuth ein und wurde vom Herzog und? der Herzogin Karl Theodor, der Prinzessin^ Rupprecht und dem Fürsten von Monaco emp« fangen.
Das Staatsministerium trat am Montag unter dem Vorfitz des Ministerpräsidenten Fürsten Bülow zu einer Sitzung zusammen.
— Marschall ». Bieberstein — Radolins Rachfolger? Die Pariser Blätter „Statin“ und „Echo de Paris" wissen zu melden, daß der der-
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gleich ist 1 Großer Kreuzer-Ersatzbau auf die Jahre nach 1917 zurückgeschoben worden. Die Gesamtkosten der Aenderung des Gesetzes kommen etwa den Kosten von 3 Linienschiffen gleich.
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Er|atiat)U r 1903 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915
. 1916 ^1917 _ PSumme
Deutsches Reich.
— Der Kaiser erledigte gestern früh in High- cliffen Regierungsgeschäfte. Nach dem Frühstück machte er mit dem Grafen Wolff-Mette r-
Linienschiffe
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„Ich?" rief er aus. „Was kann ich für sie tun? Armes Kind! Natürlich bin ich bereit."
Der tteftraurige Ausdruck in den Augen seiner Braut frappierte ihn.
„Sage mir, was ich tun soll. Mathilde- wiederholte er.
„Sie liebt Dich. — Kannst Du es Dir nicht denken?" fragte sie leise.
„Nein. Will sie mich gern noch einmal sehen? Soll ich in der Stunde ihrer Todes^ bei ihr sein?"
„Sie wünscht noch mehr. Ach, Artur, ich kann es Dir nicht sagen und doch habe ich ihr »er- sprachen, es zu tun!“
(Fortsetzung folgte
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag: Ioh. Ang. Koch, UnwersitAS-Bnchdrucker« 42. Jahr^
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
werden? Wie soll ich handeln?“ fragte Mathilde sich selbst. „Sie ist ja nur ein Kind, ein unerfahrenes liebendes Kind, und ihr Leben zählt nach Stunden. Nie habe ich eine Ahnung davon gehabt, daß sie ihn liebte!“
Mathilde wuMe, daß Lady Marstone schlief und Sir John zu seiner Tochter gegangen war. Sie würde also Lord Chesleigh allein finden. Langsam ging sie die Treppe hinunter, alles war so still im Hause, als wäre der Tod schon unter seinem Dache eingekehrt.
Lord Chesleigh sah in der Bibliothek und las. Er sprang auf, als Mathilde eintrat und sah sie besorgt und fragend an.
Auch ihm erwiderte sie: „Nein, es ist noch nicht zu Ende. Ellen lebt noch."
„Aber wie siehst Du aus! Mein Lieb, Du muht Dich mehr schonen, auch um meinetwillen, Mathilde, Du gehörst Dir jetzt' nicht mehr allein."
Er schob einen bequemen Stuhl an das offene Fenster und führte sie dahin.
„Ruhe Dich hier einen Augenblick aus, mein Herz, und laß mich Dir ein Glas Wein holen."
Seine Fürsorge beglückte sie, aber er empfand, wie sie sich seinen Liebkosungen entzog und wie sie gitterte, als et ihre bleichen Lippen küßte. Und doch fühlte sie sich so geborgen in seiner Liebe; sollte sie es da einer anderen verdenken, wenn diese seinen starken Arm zur Stütze begehrte auf dem dunklen Pfade durch das Tal des Todes? Wenn ein sterbendes Kind um ein wenig von seiner Liebe bat und den Wunsch hatte, seinen Namen zu tragen, ehe es die Augen für immer schloß, durfte sie ihm diesen Trost streitig machen? Mit klarem Blick sah sie ihren Verlobten an.
„Artur," sagte sie, „ich muß Dir etwas mit- I teilen, was Dich ebenso überraschen wird, wie I mich. Ahntest Du, daß unsere arme ffittcn Dich I liebt?“ I
in Wirklichkeit etwa 30 Jahre alt. Sie sind dann, wie die Erfahrungen in allen Statinen gelehrt hat, völlig überaltert und gut Verwendung in der Schlacht in den letzten Jahren nicht mehr brauchbar gewesen. Dies ist begründet durch die schnellen Fortschritte, die auf allen Gebieten der Schiffsbau-, Maschinenbau- und Waffentechnik andauernd gemacht werden und denen jede Marine Rechnung tragen muß. Nach den Erfahrungen, die seit dem ersten Flottengesetze gesammelt worden sind, steht es fest, daß die Lebensdauer der Linienschiffe verkürzt werden muß, wenn die Schiffe bis zu ihrer Ausrangierung gut Verwendung in der Schlacht geeignet bleiben sollen. Hervorragende Fachmänner fremder Marinen sind der Ansicht, daß die Lebensdauer eines Linienschiffes 15 bis 20 Jahre nicht überschreiten sollte. Bei der Forderung der Verbündeten Negierungen, die Lebensdauer der Linienschiffe in der bisherigen Berechnungsweise auf gwanzig Jahre festzusetzen, beträgt die wirkliche Lebensdauer vom Kon- struttionsbetriebe bis zur Ausrangierung immer noch etwa 25 Jahre. Dieser Zeitraum ist in Anbetracht der andauernden Fortschritte der Technik noch so lang, daß an dessen Ende ein Linienschiff für die Verwendung in der ersten Schlachtlinie kaum noch in Frage kommen wird.
Durch die Verkürzung der durchschnittlichen Lebensdauer der Linienschiffe werden in der Periode von 1908 bis 1917 3 Linienschiffe mehr ersatzpflichtig als bisher. Um diese 3 Schiffe in der jetzigen Ersatztabelle (Anlage B des Gesetzes) unterzubringen, ist eine neue Anlage B erforderlich. Für eine solche neue Anlage spricht auch noch ein zweiter Grund. Wollte man unter Berücksichtigung der verkürzten Lebensdauer während der Periode 1908 bis 1917 die Linienschiffe und Großen Kreuzer in denjenigen Jahren ersetzen, in denen sie nach § 2 Absatz 1 zum Ersätze heranstehen, so würde sich infolge der ungleichmäßigen Bewilligungen früherer Jahre nachstehender Ersatzbauplan ergeben:
Das Flottmgesetz.
Die Vorlage übet die Aenderung, die das bestehende Flottengesetz erfahren soll, ist, wie Mitgeteilt, am 14. November vom Bundesrat angenommen worden. Sie hat folgenden Wortlaut:
.Entwurf eines Gesetzes zur Aenderung des § 2 des Gesetzes, betreffend die deutsche Flotte vom 14. Juni 1900.
Einziger Paragraph.
An Stelle des § 2 des EHetzes, betreffend die deutsche Flotte, vorn 14. Juni 1900 tritt der Nachfolgende § 2:
. Ausgenommen bei Schiffsverlusten sollen Linienschiffe und Kreuzer nach zwanzig Jahren ersetzt werden. Die Fristen laufen vom Jahre der Bewilligung der ersten Rate des zu ersetzenden Schiffes bis zur Bewilligung der ersten Mate des Ersatzschiffes. Für den Zeitraum von 1908 bis 1917 werden die Ersatzbauten nach der Anlage B geregelt, X
[ Stnltg-eB.
Verteilung der in den Jahren 1908 bis 1917 Einschließlich vorzunehmenden Ersatzbauten auf die einzelnen Jahre.
Ein derartiger Bauplan ist nicht rationell. Es sind daher tn der neuen Anlage B die von 1908 bis 1911 fällig werdenden 11 Linienschiffs- Ersatzbauten möglichst gleichmäßig auf die ersten 4 Jahre verteilt, die von 1912 bis 1917 fällig werdenden Ersatzbauten für Linienschiffe, sowie die Ersatzbauten für Große Kreuzer auf die folgenden 6 Jahre, in welche im Interesse der Gleichmäßigkeit noch 1 Ersatz-Linienschiff aus der Zeit von 1917 hineingezogen ist. Zum Aus-
Unter der Maske.
:F Roman von Lady Georgina Robertson.
A (Fortsetzung).
' Lady Marstone lag in einem anderen Flügel des Schlosses, ein starkes Mittel hatte sie endlich in wohltätigen Schlummer gesenkt, ihre Kraft war durch die Pflege, in der sie treu durch ihre Nichte Mathilde unterstützt wurde, erschöpft, längst war jede Hoffnung, ihr Kind zu erhalten, in ihr erstorben. Die Ihrigen wünschten, sie möchte nicht erwachen, bis alles vorbei sei, um £ ihr das Letzte und Schwerste zu ersparen.
Sir John ging in seinem Zimmer auf und ab. Zuweilen blieb er vor dem lebensgroßen Bilde stehen, das Ellen in holdester Jugendblute darstellte. Der Kummer und Schmerz überwältigte ihn fast und er grollte dem Schicksal, das gerade ihm sein kostbarstes Kleinod rauben wollte. Da wurde die Türe leise geöffnet und Mathilde trat ein. Als er ihr bleiches, verflsr- l les Gesicht sah, streckte er ihr mit einem Schrei die Hände entgegen.
„Nein, Onkel," sagte das junge Mädchen schnell, „es ist nicht das, was Du fürchtest. Ellen bittet Dich, zu ihr gu kommen. Sie weiß alles und sie hat noch einen Wunsch, ehe sie stirbt der muß ihr erfüllt werden."
„Gewiß, gewiß," entgegenete Sir John und wandte sich gum Gehen. In der Türe drehte er sich noch einmal um und sagte liebevoll: „Denke auch an Dich, Mathilde, Du siehst selbst krank tos.“
Sie blieb einige Minuten auf demselben Fleck regungslos stehen, dann schlug sie die Hände vor das Gesicht und stöhnte laut.
. träume ich denn? Wie kann ich, gerade fch ihm Ellens Wunsch sagen, ich, die ich ihm •w acht Tagen versprach, selbst fein Weib zu
I Vegründu ng.
Schon bei den Verhandlungen über das erste Flottengesetz im Jahre 1898 ist von dem Vertreter der Verbündeten Regierungen darauf hingewiesen worden, daß die Lebensdauer der Linienschiffe mit 25 Jahren möglicherweise gu hoch bemessen sei. Die 25jährige Ersatzfrist rechnet im Sinne des Gesetzes von der Bewilligung der ersten Rate des gu ersetzenden Schiffes bis zur Bewilligung der ersten Rate des Ersatz- schiffes. Für die Lebensdauer der Schiffe im militärischen und technischen Sinne kommt aber ein erheblich größerer Zeitraum in Betracht. Der Militärisch-technische Geburtstag einesSchiffes ist nicht der Tag der Bewilligung der ersten Rate, sondern der Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung der der Konftruttion gugruNtz? gu legenden militärischen und technisch^. AMrdernngen. Ferner erfolgt die Ausrangierung enres Schiffes nicht dann, wenn die erste Rate des Ersatzschiffes bewilligt wird, sondern erst dann, wenn das Ersatzschiff fertig gestellt ist und in den Frontdienst eintritt. Infolgedessen sind die Linienschiffe bei ihrer Ausrangierung nicht 25, sondern
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"Ich glaube, sie hatte alle Menschen lieb," | daß sie sich jetzt im Angesicht des Todes an Dich I Eignete cr> „Sie hat ein so sonniges, liebe- I klammern möchte. Sie denkt nur an Dich st« volles Wesen, es ist ein Jammer, daß sie so früh spricht mit mir von Dir, sie hat Dich ohne Fra« I sterben muß. Ist wirklich keine Hoffnung mehr I sehr lieb." v G w
I ÜI . . ... . I „Geliebte", unterbrach er sie sehr ernst, „muß
I . r,"r s-* fiirnrnen darin ubereiN, I es mich nicht sonderbar berühren, daß gerade
daß sie die Nacht nicht überlebt. Der Tod hat Du mir diese Eröffnung machst?^ ihrem Gesicht schon einen Stempel aufgedrückt." „Ich kann ja nicht anders," rief sie aus, „ich
I „Armes Kind ! sagte er leise. I habe es ihr versprochen."
I ®rtur- scheint mix so I „Ich sehe es als die fixe Idee einer Kranken
wunderbar, ich hielt sie noch für fo vollkommen I an," erwiderte Lord Chesleigh. „Man hört Kind daß ihr Herz noch nicht von der Liebe be- öfter, daß Sterbende sich noch mit solchen
I rührt sein konnte. Ich dachte nicht, daß jemand I quälen " w
ihr näher stände, als ihre Eltern und Freunde.“ „Ja, es ist eine Idee" gab Mathilde xu
”^in letzteren," bemerkte er^. I "aber eine, von der sie sich nicht mehr losreißen m<>FT^nrL1' bie liebt Dich | kann. Und es hat sich daraus ein Wunsch ge»
Ah* als «lies auf Erden, mehr als das Leben, bildet, der sie so gang beherrscht, daß sie mir $aPot??. I versichert, nicht ruhig sterben gu können, wenn -.Lord Chesleigh sah seine Braut erstaunt an. er ihr nicht erfüllt wird.“ Jedes Wort rang Die Worte kamen langsam über ihre Lippen, I sich schwer von Mathildens Lippen. Sie ergriff
.ob sie den Eindruck, den sie machen könnten, I Lord Chesleighs Hand und sah bittend gu ihm fürstete. Sie sprach zögernd^ fast verlegen und auf. „Artur," sagte sie, „Du weißt, wie glück, doch von einer unsichtbaren Macht gum Sprechen I lich ihr kurzes Leben gewesen ist voller Sonnen- gegwungen. , I schein und Liebe. Jetzt steht sie vor dem Ende
Ah"rt Dir, Artur„ fuhr I alles Irdischen und Du allein kannst ihr dies« Mathilde fort, „und jetzt, wo sie aus der Schwelle I Ende gu einem glücklichen machen." des Grabes steht, sehnt sie sich nach Dir." 1 — - ----
Er sah überrascht auf und wiederholte: „Armes Kind!" .
„Sage mir eins, Artur," bat Mathilde, „hast Du, als Du zuerst herkamst, Ellen gezeigt, daß Du sie bewundertest, oder ihr Worte gesagt, die sie mißverstehen konnte?"
„Nein, niemals. Ich habe mtt ihr gelacht und gescherzt, sie ist mir als ein frisches, heiteres Kind entgegengetreten und als solches habe ich sie stets behandelt. Meine erste und einzige Liebe bist nur Du, Mathilde."
Er versuchte, sie an sich zu ziehen, aber sie wehrte es ihm.
„Das weiß ich, sagte sie schnell, „ich meine auch etwa» anderes. Eie liebt Dich so sehr.
vierteljährlicher Bezugspreis^ bet oer ExpLition 2 ML,
J£274 btt allen'Postämtern 2,25 ML <ejcU Bestellgeld).
a . Freitag 22. November 1907
nich und Gefolge um 11 llhr eine Fahrt im I zeitige deutsche Botschafter am Pildiz-Kiosk, Automobil nach Newferest, von der er um 1 Uhr I Freiherr Marschall von Bieberstein an Stelle zum Frühstück gurückkchrte. Um 2 llhr wurde I des Fürsten Radolin, der amtsmüde sei, nach eine Fahrt nach Christchurch unternommen, von I Paris gehen werde.
der er um 4 Uhr zurückkehrte. Der Kaiser wurde I — Zum Wiederbeginn des Reichstags. Im unterwegs vielfach ton Dorffchulkindern, die sich Reichstage sind zurzeit 2 Mandate erledigt, cm Wege aufgestellt hatten, begrüßt. — Am | nämlich 1 Trier infolge Ablebens des Abg. Das- Nachmittag unternahm der Kaiser mit dem Bot- I bach (Ztr.) am 12. Oktober und 9 Posen infolge schafter Grafen von Wolff-Metternich im ge- I Mandatsniederlegung des Abg. Dr. von Miecz- fchlossenen Automobil eine Fahrt nau) Bourne- kowski (Pole) am 18. Oktober. In der Sommer, i inouth. In weiteren vier Automobilen folgten I pause wurden zwei Mandate erledigt, die aber ! der Oberhvfmsrschall Graf zu Eulenburg sowie I bereits wieder besetzt sind, für den Abg. Burlas
! die übrigen Herren des Gefolges. Der Kaiser, (Ztr.), 3 Oldenburg, der am 1. Juni 1907 {ein
der sich in bester Stimmung befand, wurde sehr Mandat niederlegte, wurde Graf Galen (Ztr.)
herzlich mit Hochrufen und Hüteschwe.iken em- gewählt, für den am 2. Juni 1907 verstorbene«
pfangen. Von Bournemouth kehrte der Kaiser Abg. Nipler (kons.), 5 Mittelfranken, der Äon.
direkt nach Highcliffe Castle zurück. I servative Niederlöhner. Die Parteien werden
— Di« Kaiserin in Holland. Apeldoorn 19 I morgen in folgender Stärke einziehen: Kon- Nov. Anläßlich der Ankunft der deutschen Kai- I servative 62 Mitglieder, Reichspartet 25 Mit- serin waren alle öffentlichen und viele private I glichet, Deutsche Reformpartei 6 Mitglieder, Gebäude geflaggt. Viele Ladenschaufensier I Wirtschaftliche Vereinigung 19 Mitglieder, Zen- Zeigten das Bild des Kaisers und der Kaiserin I ttum 104 Mitglieder, Polen 19 Mitglieder, Na- in deutscher und holländischer Farbendraperie, tionalltberale 55 Mitglieder, Freisinnige Ver- Jm uartefaal des Bahnhofes erhob sich ein I rtnigung 14 Mitglieder, Freisinnige Volkspartei samtener Thronhimmel. Der Warte aal und 28 Mitalieder Deutsche Volksvartei 7 Mitalie- die Bahnhofshalle waren mit Blattpflanzen ZiS TSnkL «K und Chrysanthemum geschmückt. Genau zur fest- I , Sozialdemokraten 43 Mitglieder, keiner gesetzten Zeit lief der Zug um 12 Uhr 58 Min. I 8rCttwn gehören 13 Abgeordnete an.
mittags in den Bahnhof ein. Die Königin I — Reichsapotheken-Eesetz. Berlin, 19. Wilhelmina begrüßte die Kaiserin mit Hände- I Nov. Der Ausschuß der preußischen Apothekerdruck und Kuß. Nach der offiziellen Begrüßung kammer hat zu dem Entwürfe eines Reichsapo- bes .beiderseitigen Gefolges begaben sich die I theken-Eesetzes folgende Entschließung beschlossen:
ÄÄn &±r^lVffenen | »Der Apothekerkammer-Ausschutz betrachtet Mutter die Kaiserin willkommen hieß. Aus^dem I " vorgelegten Entwurf zur Neuregelung des Wege wurden der Kaiserin und der Königin I Apothekergewerbes als ungeeignet. Das Wilhelmina herzliche Ovationen bereitet Die tn ^m aufgestellte Prinzip der reinen Per. Kaiserin dankte huldvollst, sich wiederholt ver- | sonal-Konzession, welches zudem noch durch Maß. beugend. — Nach einem im Familienkreise ein- I nahmen der Einzelstaaten erst nach vielen Jahr, genommenen Frühstück unternahmen die Kai- I zehnten einheitlich durchgeführt werden kann, serin, die Königin der Niederlande, der Prinz- I erschüttert die Grundlagen des in der ganzen Gemahl und Gefolge einen Spazierritt. — Arn Welt angesehenen deutschen Apothekerstandes, sand wi Schlosse Het Loo ein Familien- ohne der Allgemeinheit Vorteile zu bringen.
' ?U-3 nod) 10 llljr I Der Kammerausschuß hä t zur Beruhigung der
ßdettetcn bic Äbnißi i SBiU^lininci uub Siiiij I cux < nn
Heinrich die Kaiserin Auguste Viktoria zum I 3ah^n in Preußen schwankenden Apo- Bahnhöfe. Nach herzlicher Verabschiedung von I ibekerpolittk für dringend notwendig, die ge- der Königin, die sie wiederholt küßte und von I fIantc Neuregelung nicht tm Sande verlaufen dem Prinzgemahl trat die Kaiserin mit dem be- | 8U lassen. Als beste Form der Betriebsrechte reitstehenden Zuge die Heimreise an. Die Ver- I steht der Ausschuß die vererbliche unb abschiedung von der Königin-Mutter hatte be- I veräußerliche Apotheke an. Neuge- teits im Schlosse stattgefunden. I gründete Apotheken sollen erst nach geh»
Ersjtzmhr
Linienschiffs
Gr. Kreuzer
Summe
1908
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1909
6
—
6
1910
1
—
1
1911
2
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2
1912
2
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2
1913
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—
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1914
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1
1915
—
4
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1916
1
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