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mit dem Kreisblatt sür die Kreise Marburg und Kir<bb«<»

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Crites Blatt

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Handwerk und Lehrlmgsweseu.

Das vom Kaiserlichen Statistischen Amt her­ausgegebene Reichsarbeitsblatt brachte in seiner Septembernummer einen längeren Aufsatz, der sich zur Aufgabe machte, ein Bild von der Lage des Handwerks an der Hand der in den Hand­werkskammerberichten vorliegenden eigenen An­gaben der deutschen Handwerker zu zeichnen. In seiner eben erschienenen Oktobernummer setzt es Viesen dankenswerten Versuch fort, indem cs über die Tätigkeit der Mittel- und süddeutschen Handwerkskanlmern unterrichtet und sich dabei auf die Jahresberichte der Kammern zu Kob-

- lenz, Düsseldorf, Darmstadt, Würzburg uub München stützt. Das Ergebnis der gesamten Be­trachtung ist leider dahin festzustellen, daß die Lage des Handwerks.im Westen und Süden nicht günstiger geschildert wird, als im Osten und Korden.

Solche Uebereinstimmung zeigt sich gleich beim Lehrlingsmangel, diesem für die Entwick­lung des Handwerks so bedrohlichen Anzeichen. Hier wird in den siiddeutschen Berichten ebenso Klage geführt wie in den norddeutschen. So hebt Darmstadt hervor, daß bei den Revisionen festgestellt wurde, daß in einer ganzen Reihe von Handwerkszweigen seit längerer Zeit keine Lehr­linge niehr vorhanden sind. Während das Baugewerbe zumeist genügende Lehrlingszahlen rufweist, fehlt in den anderen Gruppen, z. B. in dem Bekleidungsgewerbe und R^hrungsmittel- zewerbe an einigen Plätzen der geeignete Nach­wuchs. Das Bestreben, möglichst frühzeitig Geld zu verdienen, wird als Ursache dieser Erschei­nung genannt. Auch der Wunsch, völlig unab­hängig und ungebunden zu sein, soll die der Schule entlassenen jungen Leute häufig veran­lassen, einen sog. ungelernten Beruf zu ergrei­fen, die Fabrik zu wählen oder in solche Berufs­gruppen zu gehen, die schon dem Lehrling einen ost ansehnlichen Lohn gewähren (Maurer, Zim­merer, Schlosser, Installateure). Auch die vo r der Handwerkskammer Düsseldorf ct; Grund her bei der Ka ner geführten Lehrlingsrolle zum erstenmal veranstaltete Lehrlingsstatist'k läßt auf einen größeren Mangel an Lehrlingen schließen,denn die 14 208 Lehrlinge verteilen sich auf mindestens 44 000 Meister." Es ergibt j sich also, daß noch nicht auf jeden dritten Meister ein Lehrling kommt. Am wenigsten wird nach demselben Bericht das Schlosser- und Jnstalla- teurgewerbe vom Lehrlingsmangel getroffen, wtoeU die in diesem Berufe ausgebildeten Lehr­

streitender Parteien das öffentlich« Wohl btt Landes auf das Spiel zu fetzen.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Äug. Koch, UmversitStEnchdruckerei 42. Jahr«.

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Deutsches Reich.

Invaliden und Altersrenten. Die Zahl der seit dem 1. Januar 1901 bis 30. September 1907 von den 31 Versicherungsanstalten und den 10 vorhandenen Kasseneinrichtungen bewilligten Invalidenrenten betrug 1489 454. Da- von sind infolge Todes oder Auswanderung der Berechtigten, Wiedererlangung der Erwerbs­fähigkeit, Bezuges von Unfallrenten oder aus anderen Gründen 652 874 Renten weggefallen, so daß am 1. Oktober 1907 noch 836 580 Renten bestanden, gegen 826 911 Renten am 1. Juli 1907. Die Zahl der während desselben Zett- tttureg bewilligten Altersrenten betrug 456 .23. Davon sind infolge Todes oder Aus­wanderung des Berechtigten oder aus anderen

Gründen 338 028 Renten weggefallen, so daß am 1. Oktober 1907 118 695 Renten liefen, gegen 120 427 Renten am 1. Juli 1907. Invaliden- renten (Krankenrenten) wurden seit dem 1. I Januar 1900 75 453 bewilligt. Davon sind in. ^9* I folge Todes, Wiedererlangung der Erwerbs-

Wieder hinaus in die schwarze Nacht . . . Aus der Flucht vor Entdeckung das Unglück- liche, müdegehetzte Weib!

Als der Arzt am nächsten Morgen das Kran­kenzimmer betritt, findet er Arthur in heftigem Fieber vor.

An seinem Bett sitzt mit verweinten Augen die arme Mutter.

Schwester Virginia ist fort.

19.

Wie eine schwere Gewitterwolke hängt es über der kleinen Villa Tuskulum. Jeder fühlt: dem plötzlichen Verschwinden der geheimnis­vollen Schwester Virginia muß eine besondere Ursache zugrunde liegen.

Die einzigen beiden, welche den Grund wissen, schweigen: Dr. Berry und Arthur.

Dr. Berry geht wortkarg und finster im Haus umher in heftigstem Kampf mit sich ..

Bis er plötzlich erklärt, er habe eine notwen- digeReise zu machen, von der er erst nach einigen Tagen zurückkehre.

Auch Dr. Berry ist abgereist.

Wieder teilen sich Frau Robinson und Nor­bert in die Pflege des kranken Knaben, der sich nach und nach zu erholen beginnt in dem stolzen Bewußtsein, feiner teuren Schwester Virginia ein Opfer gebracht zu haben.

Dolly geht nur aus den Fußspitzen ab und zu. Jedesmal, wenn sie das Krankenzimmer betrüg wirft sie einen neugierigen Blick auf Arthurs Schreibmappe, die auf seinem Nachttisch liegt. Sie weiß, dieselbe enthält das geheimnisvolle Bild der Schwester Virginia, welches niemand sehen darf.

Und diese Neugierde wächst . . . und wächst ... bis Dolly sich nicht mehr bezähmen kann.

Was ist auch schließlich dabei, dentt sie, wen» man einen Blick auf die Photographie wirft, die der eigene Bruder oesitzt.

(Fortsetzung folgt.)

«Nachdruck verboten.), I ~~ ~ un^ meine Buße. Ich glaubte, recht zu | hänge zu, zündet die Nachtlampe an, glättet die $anbeIn t t , Kissen - alles wie sonst.

OtllUkMslittvk» I %LuPb haöen Norbert Douglas noch viel I Und doch ist dem Knaben, als sei nicht alles

Roman von Erich Friesen. ' unglücklicher gemacht fällt Dr. Berry finster wie sonst.

>, Iihn und ferne Braut!" I Jetzt setzt sie sich an sein Bett und nimmt

in . - ,| ^.bchwester Virginia wird noch um einen I seine Hände zwischen die ihren, während seine

ist kurz erzählt! fahrt sie aufs I Schatten bleicher. Einen Augenblick ist es, als I großen braunen Augen voll unendlichen Ver- ?ee» nut wredergcwonnener Energie greife sie wie stützefuchend um sich. I trauens in die ihren blicken

die ganze kleine Hinter- Doch mit der ihr eigenen Energie überwindet In diesem Moment ist der armen Frau, als Wemchaft Edith Fullers an die Armen des sie diesen Anfall von Schwäche rasch wieder. besitze sie nichts mehr auf der Welt als dieses

Dörfchens, wo sie gewohnt hatte. Nur ihre Legi- ,Dr. Berry!" ruft sie eindringlich, fast feier- Kinderherz, das ihr in zärtlichster Liebe ent-

ttmatwnsMplere behielt ich. Mit ihnen ver- lich, indem sie dicht vor ihn hintritt.Sie gegenschlägt.

Stellung rm St. Agatha- I haben mir einst als ich Ihnen mein Geheimnis I Ein tiefer Seufzer entringt sich ihrer Brust.

.Sanatorium. . . . I anvertraute, gelobt, es zu bewahren, wie der IHast Du mich lieb, mein Junge?" fragt sie

^iywefter Virginia hat ihre Erzählung be- I Priester das Beichtgeheimnis. Und jetzt wollen I leise, zum erstenmal das verttaulicheDu" ge­endet Auf ihren bleichen Wangen brennen Sie mich verraten?" brauchend.

zwei dunke-rote Flecken. I Dr. Berry blickt die unglückliche Frau an, IO, so lieb!" erwidert der Knabe aus voll-

t*t rteLerschüttert. I deren Bild er seit Jahren im Herzen getragen, I stem Herzen.

Liotzoem sagt er mit bewegter Stimme, die ihm das Schönste und Edelste auf der Welt IWürdest Du Dich entschließen, mir ein

bet er vergebens Festigkeit zu geben versucht - erschien, die er als Tote beweinte.und die plötz- Opfer zu ßringen?"

In e große Sunde begangen. Es I lich vor ihm wieder auftaucht, wie aus dem IJedes."

und^b-^ UOt ®atten hrnzutreten Grabe erstanden--und seine Seele er- |So laß mich fort!"

Barmherziger Gott!" ruft Schwester Vir- IIch weiß noch nicht, was ich tun werde," IFort? W^hattb?" ^arn höchster Erregung, indem sie aufspnngt. erwidert er tief-ernst.Aber eines weiß ich:Das kann ich Dir nicht sagen. Nur soviel:

mft arößttr^Müb- roi.mfpr ürb6thc^ T5 h Sie sind eine Heldin. Mag Gott Ihr Vergehen das Glück Deiner Schwester hängt davon ab mit größter Muhe, unter heißen Qualen und richten; Ich vermag es nicht." I und meine Seelenruhe"

EüCnbet6toanaenerrai>ernnUr2^,mU 9a6e *5 ei"e G,HtI ni<ft Schwester Virginia ihm ihren I Der Knabe schweigt? ' In seinen bleichen

We to'*mit"nriwminr> w fie ihr- B-ill- wird-- auf, schiebt Npm "" İmPf

m "* °'E«*- ®,u6 615 äb"

Pnns über den Häuptern unschuldiger Kinder I _ I »eneigi. iiaunge tytouenantitg . . . Da di- k-b- nnrfi hon fKoiohon «nta,.. » 1' I <- ... ~ ~ ~~ IGeh!" flustett er matt und wendet sich der

Unlösbar ist mußte ick aus I & Inzwischen ist drüben Arthur auf seinem I Wand zu- um die Tränen zu verbergen, die ihm |

MuosDar tp, mußte ich aus Norberts Leben Krankenlager wieder aufqewacht. I aus den &tmen Würden .

KÄÄh Ab" wre? Sollte ich mein Le- Er blickt um sich. Wo ist Schwester Vir- Und sie geht .

dern? Nein Ich wählte also" die ^kleinere I . I Mitten in tiefer Nacht tzeht sie, nachdem sie

künde Rutb Dou^aswartot sSSr G£on 6e0tllnt fe,n schwaches Herz wieder sich überzeugt, daß Atthur fest schläft. Einen Virginia« erstand aufD» Menkckbe'Kk-n-n unruhig zu pochen. kleinen Zettel steckt fie untei die Tür zu Frau

ßchm°-z-» Zd«-m - £ tn r'e **> wie R-bins-n- Echl-sg-mmh damit die Mutte,

Kte ferne,5« meine L-i-nmus«°b- fein uud | ' Sie ,-ickt ihm ,-iu- M-dijm, ,icht die Vor- |E !in> Äl P?.* ** *

vierteljährlicher Bezugspreise bei oei Exp^ition 2 ML, bei allen Postämtern 2,25 ML (.ejcu Bestellgeld). aWuiVUlß

Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zelle oder vereu«,mn lL Pfg, 17 1nA

Reclamen: die Zeile 80 Pfg. D0NNtag, 17. N0VtMber 1907

linge stets Aussicht haben, im Großbetrieb eine I günstiae Stellung zu erlangen." Die Englische Eisenbahnkrise.

Seit längerer Zeit finden sich in den Kam- I Von Dr. L. Foerster.

daß die Lehrlinge England stand kurz vor einem allgemeinen den gesellschaftlich und wirtschaftlich niedrigsten Eisenbahnstreik. Die Direktoren der Eisenbahn- Standen entstammen. Um festzustellen, wie weit I gesellschaften, die in England bekanntlich diese Klagen berechtigt sind, hat die Düsseldorfer I Privatunternehmungen sind, hatten sich schon Kammer Erhebungen in dieser Richtung angc- I seit Wochen auf den angedrohten Streik vorbe­stellt. Das Ergebnis dieser Erhebungen zeigt, I reitet. Da die Anforderungen der Eisenbahn- daß die meisten Lehrlinge Söhne von Handwer- I angestellten, welche durch Mr. I. R. Bell, den kern sind; jene Klagen sind also nicht in vollem I Präsidenten derAmalgamated Society of Umfange berechtigt. Den Handwerkern folgen | Railway Servants", sich vertreten ließen, rund die Arbei. .r, die dem Handwerker gleichfalls abgeschlagen wurden, hatte sich der größte Teil

zahlreiche Lehrlinge zuführen. 9 ber Angestellten dafür erklärt, Mr. Bells Aufruf

., . . ° . I zu einem allgemeinen Streik Folge zu leisten.

Soweit die Kammerberichte Darstellungen I Auch fast alle anderen Arbeitervereinigungen über die wirtschaftliche Lage des Handwerks ent- I erklärten sich hieraus für Mr. Bells Sache und halten, geht aus ihnen hervor, daß der Ee- | stellten direkte und indirekte Unterstützung für fchäftsgang in der Regel nicht günstiger war, I den beschlossenen Streik in Aussicht. Trotzdem als in den Vorjahren, wenn schon einzelne Be- | blieben die Eisenbahndirektoren, die sich ihrer- richte zugeben, daß die Lage des Gewerbes sich ^its auch alle zusammengeschlossen hatten, bei

etwas gebessert und es an Arbeit nicht gefehlt ihrer Weigerung, die Union", die einen großen

S n»6Tn;6 iSÄ,»» S Ö'Ä

? Lei 3mr schäften sind die einzigen Eesellsihasten in C

s Ol^e?er e in"h I land, die ihren Arbeitern nicht das Recht zuge- 1 tättafeit oder aus anderen" Gründen 54 609

der hohen Arbeitslöhne. Dre Steigerung der stehen, sich durch ihre Korporationen vertreten menaeÄllen io deck am 1 Oktober 1907 20 844

letzteren betrug teilweise 10 bis 15 Prozent.Es zu lassen, und sie waren entschlossen, diese pri- Renten lftf'en 21827 am Fuli UM?

tft daher begreiflich" sagt die Handwerkskam- vilegierte Stellung nicht aufzugeben. B e i t r a g s e'r s?a9 u n g e n sind^ brs zum M

mer für Oberbayernwenn einzelne Berichte I Da auch Mr. Bell die Anforderungen, die er I September 1907 bewilligt: a) an weibliche Ver- am Schluß die Bitte enthalten, die Handwerks- I vertrat, nicht aufgeben wollte und feine Sache I sicherte, die in die Ehe getreten sind, 1 619 088

kamer möge bei der Staatsregierung und bei I durch die große Macht fast aller englischen Ar- I (gegen 1 584 616), b) an versicherte' Personen,

den gesetzgebenden Körperschaften unausgesetzt j beiterkorporationen unterstützt sah, sollte das I die durch einen Unfall dauernd erwerbsunfähig

auf Abstellung der Mißstände hinwirken, die I letzte Mittel, der Streik, gewagt werden. In I im Sinne des Jnvalidenversicherungsgesetzes

U..t ^andwerk die Existenz zu sehr erschweren." diesem kritischen Moment griff die Regierung geworden sind, 4739 (gegen 4585)), c) an die

Skt Düsseldorfer Bericht hebt u. a. noch hervor durchdie Person von Mr. Sloid George, dem Hinterbliebenen von Versicherten 355 844 (gegen

daß um einiaermakren einen Ausaleick »milcki-n ! Präsidenten der Handelskammer, ern. Der Ko- 347 047), also zusammen 1979 671 (gegen

den erhöhten^ EesckititsunLosten und den nig selbst hat sich für diesen entscheidenden 1936 248) bis zum 30. Juni 1907.

Geschäftsunkosten und den verhalt- I Schritt ausgesprochen, und der Erfolg hat ge- I Fässer aus Papier. Wegen der Annahme zu schaffen, zeigt, wieviel die Regierung auch auf gütlichem von Eutern in Fässern aus Hartpapier hat der

viele Innungen und Vereinigungen allgemeine Wege in England vermag. Minister der öffentlichen Arbeiten den Eisen-

Preiserhöhungen beschlossen und diese an einzel- I Beide Parteien gaben jetzt nach und man ist I bahndirektionen folgende Verfügung zugehen neu Orten erfolgreich durchgefuhrt wurden. Bis- I übereingekommen, mit möglichstem Entgegen- I lassen. In einigen Direttionsbezirken werden

weilen scheiterte jedoch dieses Vorgehen an der I kommen gemeinschaftlich über die strittigen I Güter in Fässern aus Hartpapier nur dann zur

mangelnden Organisation des Handwerks. I Fragen zu verhandeln. Damit aber die Ange- I Beförderung angenommen, wenn eine Erklär-

Was die Wünsche innerhalb der durch die I legenheit sicher zu Ende geführt wird, so wurde I ung über die mangelhafte Verpackung der Güter

süddeutschen Handwerkskammern vertretenen I festgesetzt, daß, im Falle eine Verständigung auch I abgegeben wird. Rach dem Ergebnis von Er-

Kreise betriM so decken sich diese xum großen letzt nicht zustande kommen sollte, vom Speaker Mittelungen liegt jedoch kein Anlaß vor, diese

Teil^it iw herdes House of Commons und dem Master of the Erklärung allgemein bei Gütern in Hartpapier-

- Rolls ein arbitrator (Schiedsrichter) ernannt fässern zu fordern, da sich diese Fässer als ebenso

Die Lütgen vezw. Abänderungsvorschläge be- I werden sollte, dessen Entscheidung sich beide I widerstandsfähig und dauerhaft erwiesen haben,

ziehen sich u. a. aus das Ausverkaufswesen, auf I Parteien zu fügen hätten. I wie Holzfässer. Es ist daher für die Folge für

den Hausierhandel, auf eine Abänderung des Was bringt nun dieser Vergleichsversuch? I die in Hartpapierfässern aufgelieferten Güter' Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wett- I Das kann bis jetzt niemand fest behaupten beide I eine Erklärung über die mangelhafte Verpack­bewerbs und eine Gesetzesvorlage zur Sicherung I Parteien schreiben sich einstweilen den Si'eg zu I ung nur dann zu fordern, wenn diese Verpackung

der Bauforderungen sowie auf die Handhabung I wer tatsächlich die größten Vorteile zu verzeich-' I im Einzelfalle mit Rücksicht auf das hohe Er-

der Vorschriften über die Regelung staatlicher I nen haben wird, kann erst der Ausgang lehren, I wicht über die natürliche Beschaffenheit der

und gemeindlicher Arbeiten und Lieferungen. | der aber noch viele Monate auf sich warten I Sendung als mangelhaft angesehen werden

Mögen diese Klagen und Wünsche bei Regierung | lassen wird. Jedenfalls ist durch das rechtzeitige I muß.

und Parlament offene Augen und Ohren fin--l vermittelnde Eingreifen der Regierung erreicht I ~ Der Obstbau tm Kla«t,cho«,ebiet. Die den! | worden, daß der sonst unvermeidliche Streik I Aepfel und Birnen tm deutschen Schutzgebiete

mit seinen ganz unabsehbaren Folgen vermieden I von Kiautschou ließen früher sehr zu wünschen worden ist. Die englische Regierung hat gezeigt, I übrig, weil der Chinese sich zu wenig um die daß sie nicht gewillt ist, durch die Hartnäckigkeit | Pflege seiner Obstbäume kümmerte. Im Jahre