mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckb^-
SormtaasbeUaae: Muktrirtes TanntaaSbl-Lt. F vT » ***
GrKes Blatt
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die hat mir die goldene Mama geschenkt . . . Ich weih, das Wirtschaftsgeld wird in diesem Monat deshalb etwas knapp sein. Da essen wir eben ein paarmal mehr Reis und Pflaumen anstatt Kalbsbraten^ macht nichts! . . . Nur —" sie läßt den Kopf hängen, und über ihr bewegliches Gesichtchen huscht ein Hauch von Schwermut — „nur der arme Arthur tut mir leid, der soll immer sehr kräftig effen. . .. Und hier — gucken Sie mal her, Herr Douglas! —" sie deutet auf Hals und Arme — .chiess kostbaren Perlen! Das find Mamachens Vrautschmuck. Sie gibt sie sonst nicht heraus aus ihrer Schatulle, wo sie sie mit Papas Photographie wie einen Schatz verwahrt hält. Aber bei dieser Gelegenheit — ich habe gebeten und gebettelt und geschmeichelt und geweint. . . und — da hab' ich sie! Sogar ein kleiner Diamant ist am Schloß hinten. Gucken Sic mal hin!"
Und in ihrer ganzen kindlichen Naivetät dreht sie sich hin und her, um sich von allen Seiten bewundern zu lassen.
Ohne Dollys aufgeregtes Geplauder mit einem Wort zu unterbrechen, hat Norbert zuge- hört.
verschnürt weiten. Will man nicht Zigarren schicken, so kann man die Sendung einfach als Briefpaket abgehen lassen. In Kuverts — Muster ohne Wert — die sich wie eine Tasche entfalten, kann man Strümpfe, Taschentücher, Hemden, Beinkleider, Messer, Kämme, Bürsten, Täschchen mit Nähutenstlien usw. senden. Ebenso auch Tabak, wenn man die Pakete in die Strümpfe hineinsteckt. Die Kuverts werden mit einer Pinne geschloffen, mit 20 Pfennigmarke versehen und dürfen 850 Er. wiegen. Auch Büchersendungen, die als Drucksachen gehen, sind sehr erwünscht.
Freude zu bringen, das ist so recht die Aufgabe der Weihnachtszeit und Freude bringen wir, wenn wir dis Hände rühren für unsere deutschen Söhne in der jungen Kolonie.
Adda Freifrau von Liliencron, geb. Freiin von Wrangel.
ungarische Botschafter, der den Wunsch der öfter» reichischen Regierung übermittelt hatte, mt der Konferenz teilnehmen zu dürfen, erhielt vea Reichskanzler die Antwort, daß man mit großer Freude dieser Beteiligung entgegensieht.
— Referendare in Preußen. Nach einer 3a» sammenstellung, die im „Justiz-Ministerial» Blatte" veröffentlicht wird, waren am 1. August 1907 an den preußischen Gerichten 7182 Referenda re beschäftigt. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Zahl der beschäftigten Referendar« ungefähr verdoppelt.
— Zum Plane des Reichsbranntweinmonopols. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Da» „Berl. Tagebl." bringt in seiner Morgenaus»
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Slug. Koch, UmverjitätS-Buchdruckerä 42. Jahrg.
Marburg, Markt 21. — Telephon o5.
Schlagt Brücken über das Meer.
f Zur Zeit, da unsere Krieger drüben in Süd» weftafrika tn Kampf und Gefahr, in Not und Entbehrung lebten, rührten sich viele Hände, um den Braven durch Liebesgaben einen Treu- gruß zu senden. Wie warm der Dank war, der aus treuer Reiterbrust gespendet wurde, wissen viele von uns. Wer davon aber noch weniger gehört hat, den bitte ich einen Blick in das Buch „Reiterbriefe aus Südwestafrika" (Verlag von E. Stalling, Oldenburg) zu werfen, dann wird es ihn mit Stolz und Freude erfüllen, wenn «t liest, welch trefflicher Geist unsere Truppe erfüllte, wie hoch und wert die Reiter das Band mit der Heimat halten und wie überströmend der Dank ist, den sie für jedes Liebeszeichen empfinden, das ihnen gebracht wird.
Jetzt ist Frieds in dem fonndurchglühten Afrika, und anderer Art als in den Kriegszeiten find die Aufgaben, die unseren Reitern jetzt da drüben zufallen. Eins aber bleibt dasselbe, sie sollen in der neuen Kolonie zu Deutschlands Ehre wirken, und unsere Aufgabe bleibt es, den Söhnen unseres Landes zu zeigen, daß die Lieben daheim bemüht bleiben, die Brücken zu schlagen übers Meer, auf denen der Treugruß hinübereilt und ein festes Band von hüben nach drüben knüpfen kann. Die Weihnachtszeit ist es so ganz besonders, die nicht nur zum Geben auffordert, sondern die auch Sehnsucht nach der Heimat, nach den Lieben zu Hause in denen weckt, die fern von der heimatlichen Scholle das Fest feiern müssen.
. Darum wollen wir Brücken schlagen übers Meer, wollen unsere braven Reiter nicht vergessen, damit, wenn sie den Dornbusch anstatt der heimatlichen Tanne schmücken, auch Liebesgaben von zu Hause da sind, die es ihnen zum Bewußtsein bringen, daß wir in Treue mit Ihnen fortleben.
Zugleich mit diesen Zeilen möchte ich den Rat geben, wie man am leichtesten und am besten Liebesgaben nach drüben befördert. Entweder indem man die von dem Kolonialhause
Autelmann, Berlin W., Lützowstraße 89, fer- itig hergestellten Feldpostkisten herüberschickt, -der falls man selbst die flößen aussuchen will, i f° muß man sie, wenn man Zigarren schicken will, in eine Blechkiste packen, die 35 Zentimeter lang, 15 Zentimeter breit und 10 Zentimeter hoch ist. Die Kiste wird zugelötet, in Packleinwand genäht und die Adresse angeleimt und an- genäht. Am besten schreibt man die Adresse auf «ine Feldpostkarte, die man auf jedem Postamt Erhält. Die Kiste muß dann mit Bindfaden
Deutsches Reich.
— Der Kaif«^Md der Hardenprozetz. Die „Mil.-pol. Korrespondenz" erfährt, daß der Kaiser das Verhalten der Justizbehörden in dem Harden-Prozeß voll gebilligt habe. Der Kaiser habe sich ausdrücklich mit dem bisherigen Nichteingreifen der Staatsanwaltschaft und mit der vollen Oeffentlichkeit des Verfahrens einverstanden erklärt. Der Ausgang des Prozesses sei allerdings bei Hofe eine peinliche Ueberraschung gewesen, denn nach den Erklärungen des Grafen Kuno Moltke an den Kommandanten des Großen Hauptquartiers, General der Infanterie von Plessen, habe an zuständiger Stelle ein anderes Bild von der Sachlage bestanden, als das nach der Verhandlung vor dem Schöffengericht. Die Stellung des Justizministers, der die Art der Verhandlungsleitung durch den jungen Amtsrichter Dr. Kern als richtig und angemessen bezeichnet habe, sei daher auch in keiner Weise erschüttert.
— Der Kronprinz traf am Samstag Mittag in Hannover ein und begab sich nach einem Frühstück im Automobil zur Teilnahme an der Hubertusjagd der Militärreitschule. — Am Sonntag Abend traf der Kronprinz wieder aus Hannover in Potsdam ein und begab sich nach dem Marmorpalais.
— Das Staatsministerium trat am Samstag unter dem Vorsitz des Fürsten v. Bülow zu einer Sitzunr iwsammen.
— Der Bundesrat hat in seiner letzten Plenarsitzung über die Feststellung der Anteile der einzelnen Bundesstaaten an den Einnahmen aus der Reichserbschaftssteuer Beschluß gefaßt. Die Reichserbschaftssteuer ist bekanntlich noch nicht endgültig geregelt. Es ist vielmehr bestimmt, daß bis zum Ablauf des Rechnungsjahres 1910 den einzelnen Bundesstaaten min-
l*Nacbdru^ verboten.) Frauenbünde.
Roman von Erich Friesen.
(Fortsetzung).
I testens der Betrag ihrer Durchschnittseinnahme an Erbschaftssteuer in den Rechnungsjahren
I 1901 bis 1905 verbleibt. Wegen der Feststellung I dieser Durchschnittseinnahme ist auch Vorsorge I getroffen. Bei ihr soll der Rohertrag aus der Besteuerung des Erwerbes der Abkömmlinge
I und Ehegatten und, soweit in einzelnen Staaten I höhere als die im Reichsgesetze wegen Besteuerung der Erbschaften vorgesehenen Steuersätze in Geltung gewesen find, der aus dem Unterschiede der Steuersätze sich ergebende Mchrertrag außer Ansatz bleiben. Da dem Bundesrate der Erlaß der näheren Anordnungen hierüber ausdrücklich im Gesetze vorbehalten ist, so handelt es sich also bei seinem neuesten Beschlüsse um die Ausführung einer ihm im Reichserbschafts- I gäbe vom 1. November die Angabe, daß seitens steuergesetze gegebenen Vollmacht. des Reiches etaw 1000 Millionen Mark zur Ein-
— Ordensverleihung an Frhrn. v. Marschall, führung eines Reichsbranntwein-Monopol» er- Wrs die „Nordd. Allgem. Ztg." hört, hat der forderlich seien. Diese Angabe steht in keine« Kaiser dem Kaiserlichen Botschafter in Konstan- I Weise mit den Erundzügen im Einklänge, voa ttnopel, Frhrn. Marschall von Bieberstein, den I denen man im Reichsschatzamte bei den Erwäg, hohen Orden von Schwarzen Adler verliehen. I ungen ausgegangen ist, wie etwa wohl di« — Das Reisegefolge des Kaisers. Jö3ie aus I Grundlagen für ein Reichsbranntweinmonopol Berlin berichtet wird, werden sich im^Gefolge I zu gestalten sein möchten, wenn man genötigt des Kaisers und der Kaiserin auf der Reise nach I sein sollte, der Frage seiner Einführung näher England und den Niederlanden folgende Per- I zu treten. Nach jenen Erundzügen könntea sönlichkeiten befinden: Oberhofmeisterin Erüfin I Aufwendungen in einer so maßlos übertriebe^ v. Brockdorff, Hofstaatsdame Eräfin v. Keller, I nen Höhe niemals in Frage kommen.
Hofdame Eräfin zu Rantzau, Vize-Oberzeremo- I — Harden über seinen Prozeß. Berlin, nienmeister v. dem Knesebeck, Kammerherr v. I 2. Nov. Einem Redakteur der „Morgenpost" Winterfeld, Oberhof- und Hausmarschall Graf I gegenüber hat Harden ausgeführt: „Ich hab« zu Eulenburg, Eeneraladjutant, General der I erst aus den Zeitungen erfahren, daß der Infanterie v. Plessen, Flügeladjutant, Kapitän I Staatsanwalt in diesem Stadium des Prozesses z. S. von Rebeur-Paschitz, Leibarzt, General- | einzugreifen beliebt. Ich persönlich würde, auch Oberarzt Dr. Jlberg, Stellvertretender Ehef des I wenn ich es könnte, nicht das geringste dagegen Geh. Zivilkabinetts, Geh. Regierungsrat von I einzuwenden haben; denn die Staatsanwalt- Eisenhart-Rothe, Chef des Militärkabinetts, I schäft wird sicherlich dasselbe Bestreben haben General der Infanterie Graf v. Hülsen-Haeseler, I wie ich, die Wahrheit festzustellen. Ich glaub« Chef des Mattnekabinetts, Vizeadmiral v. Mül- I auch nicht, daß meine Situation als Angeklagter ler. ..Ferner nehmen an der ReN, teil: Kriegs- I jetzt ungünstiger gestellt ist; denn nunmehr wer» Minister, General der Kavallerie v. Einem, I den alle jene Zeugen, die im ersten Prozeß vor Staatssekretär des Auswärtigen Amts v. Schoen, I Gericht nicht erschienen sind, im neuen Prozeß Legationsrat Graf v. Hatzfeldt-Wildenburg. I vor Gericht erscheinen müssen. Was die Frag« — Lnterstaatsfekretär von Lindequist ist so- I des Eingreifens des Staatsanwalts anlangt, f« eben aus Deutsch-Südwestafrika zurückgekehrt I möchte ich mir noch die Bemerkung erlauben« und in Berlin eingetroffen. I daß vom Standpunkte des wahrhaften Liberalis»
— Amtliche Stenographie-Konferenz. Der- I mus gewünscht werden müßte, daß in allen Belin, 2. Nov. Die „Post" meldet: Der Staats- | leidigungsprozessen beide Parteien gleichgestellt sekretär des Innern, von Bethmann-Hollweg, I seien. Es ist doch sicherlich nicht wünschenswert,' hat sich im Einvernehmen mit dem Kultusmini- I daß irgend ein beleidigter Privatmann genötigt ster Dr. Holle für die Veranstaltung einer amt- I sei, sich selbst zu schützen, während ein General lichen Stenographie-Konferenz entschieden, die I oder Beamter in gleicher Lage den Staats- die Billigung des Reichskanzlers gefunden hat. I anwalt an seiner Seite findet. Mir scheint es Die Vertreter der bundesstaatlichen Regie- | also, man hat nicht Ausdehnung, sondern Einrungen werden zu einer Konferenz zusammen- I schränkung dieses Privilegs anzustreben, wenn treten, sobald die von den verschiedenen Steno- I man modern denkt. Was über Parteilichkeit de« graphenverbänden bereits gewählten 23 Sach- I Schöffengerichts geschrieben wurde, scheint mir verständigen das neue Einheitssystem I vollkommen unbegründet. Das Gericht hat wohl ausgearbeitet und dem Reichsamt des Innern I die Vernehmung einiger vom Grafen Moltke eingereicht haben werden. Der österreichisch- I benannter Zeugen abgelehnt; es waren dies di«
„Ich bin kein Kind mehr, mein Herr Dou- lT“s! /»ft sie unwillig. „Ich bin achtzehn Zahre alt und verlange, daß man mich als te^anbelt. . . . Gucken Sie mich mal an! Sehe rch aus wie ein Kind? Beinahe so groß wie Sie bin ich!" ’ 1 ö ö
. Er richtet seine ernsten Augen auf ihre lieb- < Gestalt, die in dem duftigen weißen Tulttleid _ auf flauem Untergrund, das heute yochaufgestsckte, kastanienbraune» Haar mit Büscheln von Vergißmeinnicht und Heckenrosen geziert an den wohlgeformten Armen und um den schlanken Hals mehrere Reihen matter Perlenschnure, durchaus wie eine erwachsene Dame aussieht.
„ .3°». sogar wie eine sehr anziehende und schone junge Dame!
Zum ersten Male fällt ihm dies auf, und sein Blick ruht etwas länger auf dem jungendfrischen Gesicht mit den sprühenden Augen, dem entzückenden Kirschenmündchen und den tiefen Grübchen in, Wangen und Kinn.
„Gefalle ich Ihnen?" lacht Dolly, mit naiver Freude fernen bewundernden Blick aufsaugend.
„Sehr, erwidert er ruhig.
„Ja —? Das freut mich. Sie wissen gar dicht, was für Anstrengungen ich gemacht habe, vm recht hübsch auszusrhen. Alle Schränke und Kommoden, und Kisten und Kasten hab' ich aus- dekramt, bis ich endlich ein altes blauseidenes Ballkleid von Mama aus früheren Zeiten fand Das hab' ich mir zurechtgeschneidert und für fünf Lollars — ja, für fünf ganze Dollars, die pch tn meiner Sparkasse Latte — weißen Tüll Sekauft. Es ist nicht der allerfeinste; aber na — t muß auch so gehen! Und die schönen Blumen,
" Vierteljährlicher BezugsprelSi bei ver Erpckition 2 AL,
-x-x AßA bet allen Postämtern 2,25 W. (ejcU Bestellgeld).
Dienst-«, S. November 1907.
etans so kindlich anmutiges, so unschuldig- I Festestrubel, ohne —” er deutet nach dem Tanz- naives gesehen, wie diese kaum erblühte, unbe- I saal, aus dem von neuem Walzermusik und rührte Mädchenknospe. Was wird ihr Los sein? I Lachen und Stimmengewirr ertönen — „ohne Wird sie sich im Sonnenschein des Glückes ent« I jene Maskerade, die doch nur Lüge und Heuchelet falten zu vollster Pracht? Oder wird sie unter I verbürgt!"
oent starren Winterfrost des Lebens rasch da- I Voll Interesse hört Dolly zu. Jede Regung htnwelken? .... I ihres Innern malt sich auf dem lieben Gesicht»
Ein großes Mitleiden ergreift ihn plötzlich. I chen: zuerst Staunen . .. dann Entsetzen . . ,
Mas hindert ihn, dieses liebe Mädchen an fein I schließlich tiefer Ernst . . .
Herz zu nehmen, ihm das zu bieten, wonach es I Sie find vielleicht zu viel allein," meint fi« so brennend verlangt und was ihm so gleich- I endlich schüchtern. „Wenn immer jemand um
ist — Reichtum, Lebensgenuß, Glück. I Sie wäre ... jemand, den Sie lieb hätten--*
Glück? I Ein Seufzer entringt sich Norberts Brust.
3J1 61 überhaupt noch fähig, ein Mädchen I „Das einzige Wesen, das ich liebte, ist —
glücklich zu machen? . . . I tot!" erwidert er kurz.
Nein, nein! Heftig fährt er sich über die I „Ooh —, wie traurig! Sie armer, armer Stirn, als wolle er die soeben aufgetauchten Ee- I Mann!" banten wegwischen ... I Impulsiv streckt Dolly ihm die Hand ent»
Der lustigen Dolly wird bange unter seiner I gegen, die er ergreift und einige Sekunden zwi- andauernden Schweigsamkeit. I scheu den seinen hält.
„Warum reden Sie nichts?" schmollt sie. I „Welch liebe, kleine Hand!
„Habe ich etwas gesagt, was Sie ärgert?" I And unwillkürlich fährt es ihm durch den
Er schüttelt den Kopf. I Kopf:
, „Nein, liebes Fräulein Dolly. Aber, offen I „Könnte Dir diese kleine Hand doch vielleicht
• r .... . , . , , „ Ä । gestanden — ich schäme mich." das Glück brignen? Das früher so tief ersehnte
moid. „r el ' , " hat soviel Geld — Dolly reißt ihre großen braunen Augen vor und dann mit Ruths Entschwinden so jäh herab, mehr als er brauchen kann! And dieses liebe Verwunderung noch weiter auf. I gesunkene Glück?" . . .
v »k ^schaffen erscheint, im Son- „Sie -? Sie — schämen sich?" Da plötzlich lautes, schrilles Lachen in der
mÄ,?n2,er3 gebens dahinzutandeln - es hat „Ja Ich schäme mich meines Reichtums. Nähe.
ßCn<9, u'? .cin£,^nc Freude I Was habe ich im Leben getan, um ihn zu ver- | „Lassen wir alle trüben Gedanken!" sagt et cRrJ*1’ ^ne 4. ¥ ble Mutter und der I dienen? Nichts! Unverdient ist er mir in den I ruhig. „Darf ich Sie in den Saal führen, Fräu- J ,rtr Schoß geflogen Und das erniedrigt mich in mei- lein Dolly? Ich höre, ein neuer Walzer beginnt
Unb In blc stille nen Augen. Es gibt Menschen, dis weit, weit I soeben? Wollen Sie ihn mit schenken?"
... . . ■ . _ v besser sind als ich und die sich quälen müssen im Sie nickt und nimmt den gebotenen Arm.
soeben die leuchtend« Schweiße ihres Angesichts um nur das Nötigste Auf ihrem Gesicht erstrahlt schon wieder bas
t Ä Arisches Leuch- zum Lebensunterhalt zu haben. Ich glaube, ich gewohnte Erübchenlächeln.
«.r»-', s wurde glücklicher, wenigstens zufriedener sein, „Ah — da sind Sie ja, mein Herr Stiefsohn!"
mit^vettckräntten^Armen ander «SEÄÄ tDetT't. ®aie und mir mein Brot spöttelt Madame Dianas Stimme dicht neben
unb in Sen bie hitoP verdienen konnte - gleichviel womit, ihm. „Ich suchte Sie schon überall, graulet*
aitrei L 3 s b We Nuchtlust ein» | Wenn ich iN einem kleinen Häuschen wohnte mit Aristides wünscht diesen Walzer mit Ihne* M
w -L V... ... I Zwei Zimmern, inmitten einfacher, natürlick I tannen."
XoTteti ist es plötzlich, als habe er noch nie empfindender Menschen, oh« Festesglanz und * fSortfefcuna foloLI