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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbma «nd

SonntaaZbeilaaer ZUulLrktss S-rrEEM

Zweites Blatt

Deutsches Reich.

größer als in

Erwerbsstände

Hessen-Nassau und NachLargebiete.

und Fabrikan-

Auch die Art

nahmen an beiu

selben teil.

ist von 50 Schü-

nrigung der durch ste bewirkten Beitragsleistung seitens des Versicherten. Diese Genehmigung kann im vorliegenden Falle schon um deswillen als erteilt gelten, weil die Klägerin die von der Armenverwaltung mit Beiträgen versehene Quittungskarte ohne Widerspruch hingenommen hat; übrigens aber liegt die erforderliche Ge­nehmigung unter allen Umständen in der Gel­tendmachung eines Nentenansvruchs auf Grund der Beiträge. Für die Armenpflege der Gemeinden ist diese Entschei­dung des Reichs- und Derficher- ungsamts von Wichtigkeit.

25. November in unseren Kirchen gedacht wird, von Pfarrer Dechtelsheimer aus Mainz vnt die Krankenpflege als edler Frauenberuf" von '

Böhl, 25. Okt. Dem hiesigen Herbergsvater wurde von zwei seiner Logiergäste eine gtö« tzere Geldsumme entwendet. Als man bet

L-iertcljährlicher Bezugspreis: bet der Exxchition 2 ML, bet allen Postämtern 2,25 M. (.cjcl. Bestellgeld).

JnserttonSgebühr: btt gespaltene Zeile oder deren Pa um 15 Pfg.

_________Neclamen: die stelle 30 Pfg.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Berlage Joh. Aug. Koch, UmvcrsitSts-Buchdruckerei 42, Marburg, Markt 21. - Telephon 55. M

) ( Submissionsblüten. DemNeuen Deut­schen Handwerkerblatt^' entnehmen wir folgende Eubmissionsbliiten: Bei der Ausschreibung des Neuanstrichs der Diffenerbrücke bei Mannheim betrug das Höchstgebot 8002 «Al, das Mindest­gebot 005 «Al. Bei der Vergebung des Baues eines Posthauses in Mühldorf wurden folgende Offerten abgegeben: Erd- und Maurerarbeiten 11 600 «Al Mindest- und 48 160 «Al Höchstgebot, Steinhauerarbeiten 2800 «W gegen 11238 «Al, Zimmerarbeiten 4600 «Al gegen 15 900 «Al, Dach- dcckerarbeiten 3200 «Al gegen 6200 «Al, Spengler­arbeiten 200 «Al gegen 960 «Al. Die gewiss von Handwerkern kaum zu begreifende Liste ist noch länger. Auch hier in Marburg ist kürzlich, wie uns mitgeteilt wird, eine Submissionsblüte vor­gekommen. Bei Vergebung einer staatlichen Schreinerarbeit betrug das Mindestgebot etwa 13 000 dl und das Höchstgebot etwa 28 000 «Al. Der Mindestfordernde erhielt den Zuschlag.

* Der Vordruck auf den Postkarten. Hebet den Vordruck auf den Postkarten treibt die Deutsche Verkehrszeitung":Seit dem 1. Okto­ber brauchen die von der Privatindustrie herge­pellten Postkarten bekanntlich die Uekrrschrift Postkarte" nicht mehr zu tragen. Diese Vor­schrift in Verbindung mit der durch die Tages­zeitungen gegangenen Nachricht, daß die amt­lichen Postkarten künftig den Aufdruckan", in", undWohnung (Straße und Hausnum­mer)" nicht mehr erhalten werden, hat in Krei­sen der Postkartenindustrie zur Erörterung der Frage Anlaß gegeben, ob und inwieweit bei den auf privatem Wege hergestellten Postkarten ein Vordruck jetzt überhaupt noch erforderlich ist. Diese Frage ist, wie wir erfahren, vom Neichspostamt dahin entschieden worden, daß die von der Privatindustrie hergestellten ein­fachen Postkarten auf bet Aufschriftseite keiner­lei Vordruck zu tragen brauchen. Das Reichs­postamt hat es jedoch als erwünscht bezeich­net, wenn sie auf dem für die Adresse vorbehal­tenen Teile mit einem Linienvordruck für den Empfänger und den Bestimmungsort usw. versehen würden."

Marburg

Mittwoch. 80. Oktober 1907.

Spangenberg, 27. Okt. Die am Montag hi« eröffnete Forstlehrlingsschule ist von 50 Schü- lern im Alter von 1718 Jahren bezogen worden. Der Hnterrichtsbetrieb hat bereit» be-, gönnen. Für Verpflegung und Unterricht ha-t ben die Zöglinge je 30 Mark monatlich an biri Staatskasse zu entrichten. Der Kursus ist ein- jährig. Nach bestandener Abschlußprüfung vor einer sechsgliederigen Kommission höherer Forst­beamten treten die jungen Leute in die Jäger-

Tieren sagt: Scharren die Mäuse tief sich eiiu' dann wirbs ein harter Winter fein; aber viel härter wird er noch, bauen die Ameisen hoch.

* Koloniale Ausstellungen Frankfurt a. M. Wie wir erfahren, werden im Zusammenhänge mit bet Feiet des 25jährigen Bestehens der Deutschen Kolonialgesellschast in Frankfurt am Main zwei Ausstellungen veranstaltet werden. Die eine wird in den Räumen des Zoologischen Gartens von Generalkonsul Müller-Beekh und Prof. Dr. Seitz veranstaltet werden. Sie soll ein Bild aller wirtschaftlichen Unternehmungen in ben deutschen Kolonien in kartographischer und photographischer Darstellung geben. Die zweite, in den neuen Gewächshäusern des Pal- menaartens veranstaltet und von Eartenoau- direttoi Siebert geleitet, wird eine Sammlung von Kolonialpflanzen bringen.

* Ein strenger Winter. Schöne Lktobertage, wie sie uns der zur Neige gehende Oktober ge-

Eassel, 27. Okt. Am Sonnabend und heute hält hier der Verband der Eisenbahnbeamtetl des inneren Dienstes feine Jahresversammlung ab. Die geschäftlichen Verhandlungen, welche vertraulich gehalten wurden, fanden am Sonn- abend im großen Saale des Palais-Restaurants statt. Etwa 150 Abgeordnete

Diebstahl bemerkte, waren die Diebe schon über alle Berge. Seit einigen Tagen ist hier eine Krankenschwester tätig. Dieselbe wurde seitens des Herrn Pfarrer Rahler in einem feierlichen Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Da» Steueramt II an dem Nachbardorfe Itter wird vom 1. November ab aufgehoben. Die Arbeiten desselben sind dem Steueramt II zu Frankem berg mitübertragen worden.

Aus Waldeck, 25. Okt. Gestern Mittag ereig­nete sich in der Sägemühle auf Pickhardsham»' mer im Orpetale ein schweres Unglück, welches einer Familie plötzlich den Ernährer raubt». Der Beisitzer, Schreinermeister Jäger, ein fleißi­ger strebsamer Mann war an der Kreissäge be­schäftigt. Dabei mutzte wohl ein Stück Holz 064 gesprungen sein, das den Aermsten am Halse untz am Kopfe derart schwer verletzte, datz das ein« tretende Kind den Vater, den es zum Mittag, essen rufen wollte, als Leiche vorfand. »

® geschrieben wird, hat das

Neichs-Verstcherungsamt kürzlich entschieden, daß freiwillige Versicherungs-Beiträge, die ein Drit- Versicherten ohne dessen Zustim- &1?rechtswirksam sind, wenn der dre, Entrichtung nachträglich aus­drücklich oder stillschweigend genehmigt. In der betref, enden Entscheidung, die einen Fall be- in denen ein Magistrat den Beitrag auf r?e?.*e,/)tun6 geleistet hatte, betont das Amt ^bdrucklich, daß die Auffassung des Schieds- gerichts, ssls sei die Weiterversicherung ein per- fonliches Recht des Versicherten, das begrifflich nicht an Dritte ohne ausdrückliche Ermächtigung ausgeübt werden könne, rechtsirrtümlich ist. Im rCS §/4?e5 Jnvalidenversichernngs- ßefe^es überhaupt, so heißt es in der Entschei- dung des Reichsversicherungsamtes wörtlich^ ftn- Set sie ebensowenig eine Rechtsgrundlage wie in allgemeinen Rechtsgrundsätzen. Zwar ist nach 9 180 bes Bürgerlichen Gesetzbuches bei einem einseitigen Rechtsgeschäfte Vertretung ohne Ver­tretungsvollmacht unzulässig. Allein abgesehen von der Frage, ob und wieweit diese Vorschrift überhaupt zu sinngemäßer Anwendung auf dem Gebiete der Arbeiterversicherung geeignet ist, wurde dre sinngemäße Anwendung im vorlie­genden Falle nicht zu dem vom Schiedsgericht angenommenen Ergebnisse führen. Der Vei- tragsentrrchtung entspricht auf dem Gebiete des bürgerlichen Rechtes die Zahlung, diese ist aber ein zweiseitiges Rechtsgeschäft und wird daher von der Beschränkung des § 180 des Bürger­lichen Gesetzbuches nicht getroffen. Wenn das Schiedsgericht das Recht zur Weiterversicherung als ein persönliches Recht bezeichnet, so ist das tt?I sich richtig, nötigt jedoch nicht zu dem Schlüsse, daß nicht ein Dritter an Stelle des ! Versicherten die Leistungen der freiwilligen Ver­sicherung entrichten und die entsprechenden Rechte für ihn erwerben könne, sofern sich der Versicherte mit den Vertretungshandlungei, nachträglich ausdrücklich ober stillschweigend ein» verstanden erklärt. Im Gegenteil führt das Erundgepräge des Jnvalidenversicherungs - Ge­setzes als eines Zwangsgesetzes, welches die Ver- pcherung in der Hauptsache ohne jede Rücksicht ruf den Willen der Versicherten, sogar gegen I ihren Willen durchführt, zu der Annahme, daß auch bei der freiwilligen Versicherung dem Er- I ,fordernisse des darauf gerichteten Willens nur I sine beschränkte Bedeutung zukommt. Wirt- I gastlich aber ist jedenfalls kein Grund erkenn- ! Dar, die Durchführung bet freiwilligen Der- | Scherung durch Dritte an Stelle des Versicherten I .einzuschränken, zumal der Gesetzgeber die frei- I billige Versicherung auf jede Weise zu erleich- I lern gestrebt hat und es sich in Vertretung?- I Wien wie der vorliegende durchweg um Per- I fönen handeln wird, die der Fürforge min- I heftens nicht weniger bedürftig sind als dis der I Versicherungspflicht unterstellten Personenkreise, j Ueberdtes hat das Gesetz in den §8 49 ff. ein I eigenes rechtlich geschütztes Interesse der Armen» | verbände an den Rentenansprüchen der auf Ar- I menunterstützung angewiesenen Personen an» I Erkannt; es entspricht auch unter diesem Gesichts» I punkte der Billigkeit, die Fortführung bet frei- | tttlltgen Versicherung solcher Personen durch die I Armenverbände zuzulassen, llebrigen» würde I Per entgegengesetzte Standpunkt in der Regel I ^icht zu einem anderen wirtschaftlichen Ergeb« | MUT« führen, denn die Armenverwaltungen wür- | 9en in den meisten Fällen ohne Mühe das aus- | »rückliche Einverständnis bet Versicherten et« I fangen. Ihre natürliche Grenze findet die Be- I PSnis der Armenverbände in dem Erfordernisse I ; * ausdrücklichen ober stillschweigenden Geneh-

für die Monate November und Dezember auf dis

»vierhessifche Zei tung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch. Hin, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und Landbriefträgern ent» tzegengenommen.

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Eine wichtig- Entscheidung

--FliegenbeGenossen". Berlin, 26. Ott. In einer sozialdemokratischen Wahlkreisver­sammlung, die in Zehlendorfs stattfand, wurde bet Ausschluß von sechs Genossen aus der Par­tei beantragt und beschlossen. Die ausgeschlos­senen Genossen hatten das fürchterliche Ver- orecken begangen, in dem von bet Sozialdemo- rpatie boykottierten LokaleZum Fürstenhof" ein Glas Bier zu trinken.Ganz recht," be- mertt hierzu ein Berliner Blatt,die Genossen dürfen eben niemals einenFürstenhof" be­suchen, namentlich nichts wenn er von Partei .weLen.boykottiert ist."

bataillone ein. Die Schule ist dem Königliche« Oberförster Herrn Link im Nebenamts unter­stellt. Den forstlichen Unterricht nimmt außer, ihm Herr Forstassessor Büff wahr, außerdem sintzi noch ein Lehrer und ein forstlicher Erzieher btt der Anstalt beschäftigt.

Eießen, 27. Ott. Man teilt uns mit: 5)as( auf den 12. und 13. November vorgesehene Jahresfest des Oberhessischen Vereins für in­nere Mission mußte aus den 26. und 27. No­vember verschoben werden. Den Hauptvortrag bei der Jahresversammlung am 27. November überInnere Mission und staatliche Wohl­fahrtspflege" hat Pastor Reimpell aus Oldes­loe übernommen. Für die Abendversammlung am 26., die diesmal in bet Turnhalle gehalten werden wird, stehen interessante Vorträge über? die Heilige Elisabeth, deren 700. Geburtstag am

m ^"sches Urteil über die sozialen Beryaltnisse tm brutsche» Reiche. Ein eng- I "Icher Arzt, der mehrere Jahre in Deutschland und zwar in einer Großstadt gelebt hat, wirft rn einem angesehenen Londoner Blatt die Frage nach^ der Berechtigung des Sozialismus in I Deutschland aus und weist im einzelnen nach I daß die deutsche Arbeiterberölkerung alle Ur- I fache habe, mit ihrer wirtschaftlichen und sozi- alen Lage zufrieden zu sein, während anderer- I l?.1-5 in England die Verhältnisse vielfach so I lagen, daß man sich nicht wundern dürfe, wenn ote sozialistische Bewegung in der englischen Ar- betterbevolkerung immer mehr um sich greife. Er sagt:Wie kann der deutsche Ar- b ei ter Sozialist sein? Er hat reichlich Arbeitsgelegenheit. Bettler und Armenhäusler sind kaum vorhanden. So lange ich in Dentfch- I land gelebt habe, bin ich niemals um Almosen angesprochen worden. Ich bin nach England I zuruckgekehrt und werde an jeder Straßcn-cke von Bettlern förmlich überfallen. In solchen I Zuständen liegt sicher ein Beweis, daß an unserm gegenwärtigen Regiernngssystem nicht I ulles gut i]ü Der deutsche Arbeiter genießt Al­tersrenten, zu denen er und fein Arbeitgeber Beiträge und das Rttch einen Zuschuß leistet. Der englische Sozialist ist jetzt, nachdem die An­sprüche auf eine Altersversicherung noch immer nicht befriedigt sind, zu der' Forderung gekom­men, daß die Altersversicherung allein auf Kosten der wohlhabenden Bevölkerung durchzu- führen fei. Wollte man diese Forderung be­friedigen, so würde damit natürlich der englische Arbeiter in feiner Trägheit und Begehrlichkeit bestärkt werden. Ferner trägt der Umstand zur | Verstärkung der sozialistischen Bewegung btt daß sich der Reichtum in Enaland weit auf­fälliger hervordrängt als in Deutschland. Ee- wiß gibt es auch in Deutschland viele reiche Leute, aber sie haben verhältnismäßig geringe persönliche Bedürfnisse, halten ihren Lebens­unterhalt und sonstigen Aufwand in immerhin bescheidenen Grenzen und ziehen es vor, ihre Er­sparnisse in geschäftlichen Unternehmungen an­zulegen. In England kann man das Prohen- tum täglich in seinen widerwärtigsten Erschein­ungen beobachten. Das hängt mit der Ent­fremdung der verschiedenen Volksklassen zusam­men. Sie ist in England weit Deutschland, wo Kinder aller vrrwerosganoe auf derselben Schulbank und der Sohn des Ar­beiters neben dem des Beamten " ~ J ien seiner Dienstpflicht genügt, «uu, V1C der Landverteilung und bas Verhalten bet Großgrundbesitzer muß den Sozialismus in Eng- land begünstigen. In England hat der kleine Besitzer so gut wie ganz abgewirtschaftet. Das Land ist im Besitz einer Minderzahl sehr reicher Leute, die ihren Besitz durch hohe Mauern und Ertter ringsum einfriedigen lassen und dadurch den breiten Massen erst recht zu Bewußtsein bringen, daß sie an dem Grund und Boden ihres Vaterlandes keinen Anteil haben" Dieser englische Beobachter steht mit seinem Ur» teil keineswegs allein. Die englischen Arbeiter- abordnungen und die Vertreter städtischer Kör- perschaften die Deutschland besucht haben, sind gleichfalls der Ansicht und haben diese Ansicht wtderholt ausgesprochen, daß der deutsche Arbeiter in wirtschaftlicher und sozialer Be­ziehung ungleich besser gestellt ist als der englische Arbeiter. Alle diese aus­ländischen Krittler hätten hinzufügen können: auch inpolitifcher Beziehung. Denn ein so radi­ales Wahlrecht wie das Wahlrecht zum beut» lchen Reichstage besitzt bet englische Arbei­tet nicht.

Marburg und llrmtiienb» I Biad,t $at' werden alter Erfahrung gemäß ti» (Nachdruck aller Origtttalathto ist gemäß 8 18 de- I^doS tonn tarfSS

Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe I , etnet ^ten, Vauernregel.

.Oberbeü Mta ' aestattetl I 2st der Weinmonat warm und fern, kommt eie

XXvToo strammer Winter hinterdrein! Was man elf.

. ... 29" DItbl | jetzt noch am Feuerungsmaterial spart, wirtz

1 Sllbpost geht von Berlin am man später doppelt in den Ofen stecken müsse».

äSsäS-sXs

trifft am 19. November in Kapstadt ein Von Auslagen für Holz und Kohlen erhöhen müssen, dort befördert sie ein rückkehrender Dampfer I Daher ist ein milder, fonnenwarmer Oktobei der deutschen Ostafrikalinie nack Norden. Die- I gewiß allen willkommen. Ist er dagegen rauh ser deutsche Dampfer trifft am 22. November in I und kalt, bann soll der erste Monat des neue» Liideritzbucht und nm 23. in Swakopmund ein. I Jahres so mild fein, daß man ihn kaum füt Die Briefpostsendnngen müssen womöglich am I einen Wintermonat zu halten vermag! Zu- 30. Oktober, allerspätestens am 31. Ottober bet I weilen fällt schon im Ottobet bet erste Schn«» M>st zur Weitergabe an das Marinepostbureau I und auch bas gilt als ein Zeichen dafür, daß n übergeben werden. I bem Schnee- und Eismonat Januar fehlen wirtz.

* Gesellschaftsreise nach Indien. Den bis- I Mit der Kälte im Oktober muß auch viel Wint herigen 22 Lehrer-Orientfahrten, die Herr I verbunden fein, wenn eine andere Wetterregel Jul. Bolthausen aus Solingen in den letzten recht behalten soll: Ist im Oktober das Wette« 0 Zähren veranstaltet hat und an denen sich ms- hell, bringt es Wind und Wetter schnell. A« gesamt 306 Damen und Herren beteiligt haben, meisten gefürchtet sind im Ottober die Gewitter, wird sich rm kommenden Jahre ttt den großen I t 2

Ferien zum erstenmal eine Lehrerfahrt nach der I s 8

Insel Ceylon und Vorderindien anreihen. Die I ^,as ^ett^en ^ufur fein, daß bas kom»

ausgezeichneten Verbindungen, die der Nord- I urende Jahr cm armes Obstjahr wird. Gleich- deutsche Lloyd mit jenen Ländern unterhält, er- I Zeitig kündigen Oktobergewitter einen unbestän- möglichen es, diese interessante Reise in 7 bis I bigen Winter an, bei nicht recht weiß, was er 8 Wochen durchzuführen. Zur Lttt befindet sich 1 will. Bald schneit es in ihm, bald regnet er, Herr Bolthausen mit einigen be« irüherenReise- I bald herrscht strenger Frost und bald groß« gefährten auf einer dreimonatlichen Informa- I Wärme. Wer aber genau wissen will wie sich Ausreise durch Indien. Hier werden u. a die der nahende Winter zeigen wird, der achte auf nm ?c^lon Madras, Ealcutta, Darzeelmg I bie Mäuse im Felde und auf die Ameisen in

Ä Feld und Hain, denn als untrüglich gilt, war

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der Jndienreise, sowie dasjenige bei füt 1908 geplanten Fahiten nach dem Orient, nach Al­gier-Tunis ic. im Dezember erscheinen. Inter­essenten können schon jetzt ihre Adressen nach Solingen an den Veranstaltet dieset Reisen senden. Nach Erscheinen wird das Programm kostenfrei zugesandt werden.