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Erscheint tvüchentlich sieben mal. M

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Druck imb Verlag- Joh. Slug. Koch, UmversitLtS-Buchdmckerei 42. 3(11)1(1*

Marburg, Markt 2t. Telephon 55. ö-j

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ZnserttonSgebühr: die gespaltene Zelle oder berat Raum 15 Pft. 07 ölkS«.

N-clamen: die Zeile 80 Pfg. - DDNNlllg, 27. ölIÜDCt 1907

AwettSs Blatt.

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Die heutige Nummer umfaßt 3 Blätter.

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Der Moabiter Sensationsprozeß.

' Die- Privatklage, die Graf Kuno v. Moltke, (der frühere Kommandant von Berlin und Eene- xala-jutant gegen Maximilian Harden an- Krengte, nachdem die Erhebung der öffentlichen Klage gegen den bekannten Herausgeber der ^Zukunft" von Staatsanwalt, Oberstaatsanwalt und Justizminister abgelehnt worden war, hat jn der Reichshauptstadt eine außerordentliche Sensation erregt, die lebhaften Widerhall in her gesamten deutschen Presse finden mutzte; Henn wie von eingeweihten Persönlichkeiten schon längere Zeit zuvor angedeutet worden war, handelt es sich bei dem vor dem Schöffen­gericht Berlin-Moabit anhängig gemachten Prozesse nicht lediglich um private Verhältnisse And um private Ehre, sondern im letzten Grunde hör allen um Vorgänge, deren Aufklärung im pfentlichen Interesse liegt.

t Mag man nun über die Beweggründe, die hen gefürchteten Kritiker zur Abfassung jener hen Grafen Moltke verletzenden Aufsätze be­stimmt haben, denken, wie man will, mag man Has Zusammentragen von soviel Klatsch und Tratsch und das Durchschnüffeln der intimsten Vorgänge des Privatlebens hochgestellter Per­sönlichkeiten als ästhetisch fühlender Mensch hoiderlich flnden und es bedauern, daß durch die pikante Behandlung dieses Stoffes die Sensa­tionslüsternheit weiter Kreise erregt und der politischen Verhetzung 6er Massen Material ge­liefert worden ist, so wird man es andererseits hem Verfasser der vom Oktober 1906 bis zum 20. April d. I. in derZukunft" veröffentlichten Artikel doch zum Verdienst anrechnen können, Hatz er seiner Zeit dadurch auf das Eebahren der vom Fürsten Philipp von Eulenburg beherrsch­ten Tafelrunde aufmerksam machte, von welcher er einen schädlichen Einfluß auf den Kaiser be­fürchtete.

Was nun den Moltke-Hardenprozetz selbst »nlangt, so erscheint er als das gerichtliche Nach­spiel aus den erregten Zeiten der Kamarilla- Erörterungen. Heber die Vorgeschichte des Pro­zesses, über dessen erste Verhandlungstage be­reits berichtet worden ist, bringt dieKölnische Zeitung" auf Grund eines älteren Artikels der Täglichen Rundschau" folgende Tatsachen in Erinnerung: In Potsdam bilden in den Krei­sen der Eardeoffiziere mehrere Selbstmorde von Offizieren den Stoff lebhafter Gespräche int Ka- pno. Eines Tages unterhielten sich wieder

, Vor fünfzig Jahren.

- Von L. Müller.

JL Im Jahre 1852 wurde der Bierbrauer David ' Lederer Stelle des Oberbürgermeisters Aloth, m-.Her sein Amt niedergelegt hatte, von den stckdpHen Behörden zum Oberbürgermeister her Sta^Mkarburg gewählt. Es war zur Zeit her Reätttbn, wo den gewählten städtischen, Be­hörden, wenn nur äußerst verdächtig, der Ein­tritt in ein Gemeindeamt verweigert wurde. «Ebenso versagte auch der Kurfürst dem seit- -herigen Landtagsabgeordneten D. Lederer die Bestätigung zum Oberbürgermeister.Bier- Lrauer nicht regieren sollen", hatte er gesagt. Die politische Gesinnung des kleinen David war dem Kurfürsten noch bekannt von 1848 her, wo er auf dem Marktplatz auf einem Tisch stand vnd in einer Rede zu den versammelten Mar- bürgern sagte:Ein schlechter Hund ist der, welcher sich seinen Knochen nehmen, und ein schlechtes Volk, das sich seine Rechte rauben laßt." Lederer regierte die Stadt als Beigeordneter bis zum Jahre 1856; denn die Marburger Be­hörden waren die Neuwahl zu einem Ober­bürgermeister müde geworden und wählten nicht, zudem die zum Stadtrat gewählten Bür­ger selber gemaßregelt, man sagte ausgemärzt, h. h. nicht bestätigt wurden. Dahin kam es, daß anstatt 10 nur noch 3 Stadträte im Jahre 1856 Im Amte waren und auf dem Rathause saßen. Nach den Staatshandbüchern bestand der Stadt­rat mit den Beigeordneten aus: 185": D. fieberet, Fr. Kuntz, Ehr. Gutmann, L. Eucker, «r. Ulrich, Eberhard, D. Mütze, D. Müller; H. Bantzer, Ehr. Schaaf; 1854: D. Lederer, Fr. Kuntz, Ehr. Gutmann, L. Eucker, Fr. Ulrich, L. Lotz, Klappert, I. Missomelius, v. d. Tann; ^855; D. Lederer, Fr. Kuntz, Ehr. Gutmann, L.

mehrere Offiziere über diese Dinge und einer der Herren wies dabei auf einige Nummern der Zukunft" hin, wonach es scheine, daß sich doch noch an andern höhern Stellen Personen mit ähnlicher Veranlagung befinden. Diesen Teil der Unterhaltung hörte der Kronprinz, er ließ sich die in Frage kommenden Nummern der Zukunft" geben und ersuchte den Chef des Mi­litärkabinetts, v. Hülsen-Haeseler, dem Kaiser von den Dingen Mitteilung zu machen. Herr v. Hülsen-Haeseler wandte ein, daß Fürst Phi­lipp Eulenburg, um den es sich in den Artikeln vorzugsweise handle, nicht Offizier sei, und so übernahm dann der Kronprinz die Auf­gabe, über die Vorgänge und Veröffentlich­ungen mit dem Kaiser Rücksprache zu neh­men. Die Folge war, daß Graf Wilhelm Hohenau, bisher General ä la suite des Kai­sers, und Graf Kuno v. Moltke, bisher Stadt­kommandant von Berlin, aus ihren Stellungen verabschiedet wurden und Fürst Philipp Eulen­burg, der einflußreiche Freund des Kaisers, in Ungnade fiel. Der dem Fürsten Eulenburg befreundete französische Botschaftsrat Raymond Lecomte gleichfalls ein Mitglied der Tafel­runde von Schloß Liebenberg war, als die Katastrophe nahte, auf seinen Wunsch aus Ber­lin abberufen worden. Graf Kuno v. Moltke fühlte sich durch mehrere Artikel der Zukunft, die sich auch mit seiner Person beschäftigten, beleidigt. In seinem Auftrage erschien dessen Vetter, der Klosterprobst und Oberstleutnant a. D. Otto v. Moltke bei Harden und teilte ihm in einem Gespräch mit, daß ihm sein Vetter, Graf Kuno v. Moltke, mit seinem Ehrenwort bekräf­tigt habe, er habe niemals mit männlichen Per­sonen verbotenen Umgang irgendwelcher Art gehabt. Harden erklärte, daß er keinen Grund habe, an der Wahrhaftigkeit dieses Ehrenwortes zu zweifeln,daß es aber trotz aller persönlich empfindsamen Bedenken doch politische Pflicht werden kann, die allgemeine Rückwirkung einer normwidrigen (wenn auch ideellen) Männer- freundschaft", an deren Bestehen und an deren ins Politische überschweifenden Tendenz er nach gewissenhafter Prüfung authentischer Do­kumente" nicht den geringsten Zweifel habe, als erweislich vorhanden zu zeigen" Oberstleut­nant a. D. Graf Otto Moltke stellte alsdann im Auftrage feines Vetters Harden eine Forderung zum Zweikampf zu. Harden erklärte, daß für ihn ein Zweikampf in solchen Fällen nicht in Frage kommen könnte, weil er die Feststellung des wahren Tatbestandes, die doch den Kern der ganzen Angelegenheit bildet, endgültig unmög­lich machen würde. So sah sich Graf Kuno von Moltke, nachdem, wie bereits erwähnt, fein Strafantrag gegen Harden abgelehnt worden war, veranlaßt, die Privatklage zu erheben, die jetzt den Gegenstand der schöffengerichtlichen Verhandlungen in Berlin-Moabit bildet.

Wenn aber, wie hier ausgeführt wurde, dem Prozesse Moltke-Harden ein politischer Einschlag

Lotz, I. Missomelius, Klappert; 1856: D. Le­derer, C. Klappert, L. Lotz, Hille.

Dem berüchtigten Minister Hassenpflug bette der Kurfürst am 18. Oktober 1855 feine Ent­lassung gegeben; von wenigen bedauert, zog er sich von dem Schauplatz zurück. Das neue Mi­nisterium stellte nun in den vier Hauptstädten geordnete Zustände her. Im Jahre 1856 wurden sämtliche städtischen Behörden neu gewählt, und diese wählten den damaligen Eerichtsassessor A. Rudolph zum Oberhaupt der Stadt Marburg. Der neue Stadtrat bestand damals aus dem Oberbürgermeister, David Lederer, Aug. Hauer, Jakob Holzhauer, Konrcck Klappert, I. Aug. Koch, Heinrich Körner, Ludwig Loh, I. Misso­melius, I. B. Schäfer, Jodocus Schönhardt. Dem Bürgerausschuß gehörten an: *Karl Maje- rus, Ausschußvorsteher, N. E. Elwert, Stell­vertreter (Buchhändler), K. Bender, Admini­strator, Fr. Bindewald, Schuhmacher, *K. Blenner, Bäckermeister, E. Briel II., Metzger, Heinrich Briel, Metzger, D. Denecke, Schneider, I. Döring, Maurer, *3Jt. Dörlam, Lederhänd- ler, Chr. Hastenpflug, Posamentier, *W. Hille, Advokat, E. Körner, Kaufmann, W. Lotz, Müller, D. Mütze, Stadtsekretär, L. Reff, Leinweber, W. Nicolai, Kaufmann, A. Plitt, i Kaufmann, E. Rehn, Schuhmacher, Joh. , Schmidt, Stadtschreiber, P. Trapp, Kämmerer.

Auf den neuen Oberbürgermeister wurde da­mals folgendes Gedicht gemacht, dessen Verfasser mir unbekannt geblieben ist; möglich, daß es von Weintraut stammt. Es ist eine mündliche Heberlieferung. Einigen Herren vom Stadtrat wird in dem Gedichte besondere Aufmerksam­keit gewidmet.

Die mit * bezeichneten Personell waren 1881 noch am Leben. -

eigen ist, so darf doch andererseits seine Bedeu­tung in dieser Hinsicht nicht überschätzt werden. Man muß sich immer wieder ins Gedächtnis zu­rückrufen, daß dieser Rechtsstreit ein Nach­spiel ist; denn der Erfolg, den Harden mit seinen fortgesetzten Angriffen gegen dieEulen- burgerei" wie er versichert aus reine idealen Beweggründen anstrebte, war ja längst er­reicht: Der Kaiser hatte, nachdem er über die anormale Veranlagung jener Männer aufge­klärt worden war, der Liebenberger Tafelrunde nachdrücklichst seine Ungnade bezeigt und sich für alle Zeit von ihr abgewendet. Auch die besorg, lichen Schlüsse, die, wie vorauszusehen war, von Seiten linksstehender Kritiker aus den Ergeb­nissen der Moabiter Verhandlungen gezogen werden, können als unbegründet bezeichnet wer­den. Wenn z. B. von einerFäulnis in den oberen Kreisen" gesprochen wird, so kann man darin nichts anderes erblicken als eine ten­denziöse Verallgemeinerung einiger sehr be­dauerlicher, aber hierzulande ganz seltener Ver­irrungen. Mit unserem heutigen System hat die Sache garnichts zu tun,.auch nicht mit unse­rem Landtagswohlrecht. Wenn man etwa gar den Fall ausschlachten will, um gegen dieMo­narchie" Stimmung zu machen, so ist erstens zu sagen, daß Korruption und alles, was damit zu­sammenhängt gerade in nicht monarchisch re­gierten Staaten gern ihr Haupt erhebt, daß zweitens aber unser Kaiser durch seinen Ein­griff gerade deutlich gezeigt hat, daß er auch den kleinsten Schatten auf dem Ehrenschild sei­ner Regierung nicht zu dulden gewillt ist. Dies zeigt sich auch in der Aufmerksamkeit, mit der Kaiser Wilhelm den Verhandlungen des MoStz^Harbenprozeß folgt. Wie nämlich die Inf." mitteilt, wohnt im Auftrage des Kaisers der Reichstagsstenograph Dr. Neufert den Ver­handlungen in diesem Prozesse bet, um den Kaiser bald nach jeder Verhandlung einen aus­führlichen Bericht der Vorgänge im Prozeß zu geben. Der Kaiser liest jeden dieser stenogra­phischen Berichte, die ihm sofort nach Einlauf überbracht werden müssen, persönlich durch und läßt sich dann auf Grund dieser eingehenden Be­richte hin und wieder Vortrag- halten. Neben Dr. Neufert hat auch Kriminalkommissar von Treskow Auftrag, ständig an den Verhand­lungen teilzunehmen, um den Kaiser über den kriminellen Teil der Verhandlungen zu infor­mieren.

Deutsches Reich.

Ausstieg lenkbarer Luftschiffe vor dem Kaffer. Berlin, 25. Okt. In Anwesenheit des Kaisers fand heute Vormittag in Tegel ein Ausstieg der beiden lenkbaren Luftschiffe statt. Zunächst stieg der lenkbare Militärballon auf, und zwar gegen einen boeigen bis neun Meter starken Wind. Er wandte sich über den Schieß­platz und beschrieb dann einen Kreis. Trotz des

Ein Wort an unseren neuen Oberbürgermeister. (1856.)

Dem David folgte Salomon

Der Weise folgt dem Starken, Der schützt von seinem schönen Thron Des Reiches kleine Marken. .

Der kleine David war ein Held, Der konnte Feinde zähmen, Er ließ von keiner Macht der Welt, Sich seine Knochen nehmen.

So gleiche ihm an Kraft und Mut,

In jeglichem Gefechte, . - Vertritt in jedem Kampf uns gut y : Und wahre unsre Rechte. - . j

Sei Du nun unser Salomon, Der Bürger Stolz und Freude. Wie Gebern auf dem Libanon Steh fest int heißen Streite.

Laß nicht von eitlem Stolz Dich blähn Auf Deinem steilen Pfade, Der Hoffart wird Gott widerstehn. Der Demut gibt er Gnade.

Sei gegen Jeden freundlich miß). Geduldig mit dem Schwachen Gerechtigkeit, das sei Dein Schild In allen Deinen Sachen.

Halt fein in allem Maß und laß Nur bau'n auf unfern Straßen, Schieß auch der Böcke nicht zu viel Und fange keine Hasen.*)

*) Auf Befürwortung des Beigeordneten wurd« bet Permissionist Haas als Bürget auf-

starken Windes verliefen die Hebungen glatt, wenn auch etwas langsam. Während der Mili­tärballon übte, stieg der größere lenkbar« Ballon des Majors Parseval auf und manfe verierte vor dem Kaiser. Er arbeitete bei wei­tem besser als der Militätballon, der unterdetz landete.

Als Vertreter des Kaisers nimmt, nach derReuwieder Zeitung", der Prinz Eit*» Friedrich and der Beisetzung des Fürsten z» Wied teil. , £

Die Vertreter der christlich-nationale» Arbeiter beim Reichskanzler. Altona, 25, Oktober. Die Delegierten des deutschen Ar« beiterkongresses träfen, wie schon kurz mitgeteitt wurde, gestern Nachmittag aus Berlin hier ein, und begaben sich nach dem Parkhotel in Älefiu Flettbeck. wo der Reichskanzler Fürst von Bülow zur Zeit weilt. Die Deputation wurde' bei ihrer Ankunft von dem Gesandten v. Müller begrüßt und in das Arbeitszimmer des Reichs- kanzlers geleitet. Hier hielt der Führer der De-' putation an den Fürsten nachstehende Ansprache:

Durchlaucht! Der zweite deutsche Arbeiter» kongreß hat uns den Auftrag erteilt. Eurer Durchlaucht die Beschlüsse des Kongresses zn> überbringen. Die Vertretung von über einet' Million christlich-national gesinnter Arbeiter' wär in Berlin versammelt, um gemeinsam über ihre sozialpolitischen Angelegenheiten zu be­raten. Neben einer Aussprache über die sozial politische Lage im allgemeinen stand die Frag* des Arbeiterschutzes in den schweren und gesund­heitsschädlichen Industrien, sowie die Sonn-« tagsruhe und die Arbeiterinnenfrage zur Ve- bandlung. Seit dem ersten Kongreß vor vier Jahren hat unsere christlich-nationale Arbeiter­bewegung eine gute Entwicklung sowohl in Be­zug auf. unsere äußere Ausdehnung, wie auch auf den inneren Ausbau erfahren. Mit Gr«! folg hat die christlich-nationale Arbeiterschaft bewirkt, daß ein größerer Teil der durch die so­ziale Gesetzgebung der Arbeiterschaft eingeräum# ten Vertretungen bei Eewerbegerichten und bei Arbeiterversicherung von befähigten Männerck ihrer Gesinnung besetzt wurden. Der Kongreß hält es für nötig, daß das Verhältniswahl snstem für alle sozialen Fragen reichsgesetzlich eingeführt wird. Daß feit dem Frankfurter Kongreß vor vier Jahren von den damals be­schlossenen Forderungen bis heute noch teilte einzige gesetzliche Erledigung gefunden hat, rief bei unseren Kameraden im Lande Befremdetz hervor. Ganz besonders hält die christlich­nationale Arbeiterschaft auch Sicherung un® Ausbau der Koalitionsfreiheit du-ch Gewährung des ungehinderten Organisationsrechtes, ohne Streikrecht an die Staatsbediensteten, für drin­gend erforderlich. Durch ein weiteres Ruhen« lassen der Sozialreform wird unser Bestrebet^ der deutschen Arbeiterschaft durch ernste soziale Arbeit nach christlich - nationalen Grundsätzen zu Nutzen, erheblich erschwert; und den verneinenden Kräften im Volksleben! neue Nahrung zugeführt. Die Zustände in bett; schweren und gesundheitsschädlichen Industrien bedürfen sehr der erhöhten Aufmerksamkeit der Gesetzgebung. Ein besserer Arbeiterschutz ist i»

Verschaff uns wieder billig Brot, Schütz uns vor neuen Steuern Und lindre endlich unsre Not, Zahl's Kostgeld für die Baiern.

Biet allen Hindernissen Trotz, Das Gute zu erjagen Hnd lasse Dir von Wilhelm Lotz Nur stets die Wahrheit sagen.

Wenn Deiner Herde Hnheil nahtz Steht Döring Dir zur Seite, Es ist ein Schäfer auch in dem Ratz Der kennt die beste Weide.

Auch hast Du einen guten Koch^ Der hat uns fest versprochen, Er wollte den Philistern noch Ein schönes Süppchen kochen.

Hnd wenn es ihm an Brennholz fehlt, Darf er nur um sich schauen, Wir haben einen Mann gewählt, Der kann das Holz gut hauen.

Hnd handelt sichs um Brantwein, Dann hast Du ja noch ferner Den alten Weiß, den Hesselbein. Majerus und den Körner.

In diesem tüchtigen Verein Hast Du zwar manchs Stütze, Jedoch die besten werden fein Der Ledrer und der Mütze.

genommen. Damals hieß es allgemein, de? fieberet hat ein Haas mit einem Nest voll.Jmö gen gefangen. 1