mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und KirM-ii.» ■
Sonntaasbeilaae: Alluttrirtes EonntaasLlatt. •vVHlllt
— Ren« Lesart über den Rücktritt Posa
‘ Nicht mit Mißtrauen wird der wüste Bursche
Technische Verbände: Deutscher Werk- meisterverband (Düffeldorf) 44 700: Gruben- und Fabrikantenverband (Bochum) 13 500; Bund der technisch-industriellen Beamten (Berlin) 9000; Deutscher Technikerverband (Berlin) 23 500; Faktorenbund (Berlin) 1800; Deutscher Zeichnerverband (Berlin) 850; Brau- und Malzmeisterverband (Leipzig) 1600; Verein der Kapitäne und Offiziere der deutschen Handelsmarine 2000; Verband deutscher Seemaschinisten
nicht nur unserer studierenden Jugend sondern auch killen, die es ernstlich wollen, vorzuführen. Es ist in dieser Beziehung schon manches geschehen, aber leider noch lange nicht genug, wie die Vorgänge im Reichstage, der der Reichstagsauflösung folgende Wahlkampf und die Art zeigt, wie der größere Teil unserer Presse die Oeffent- lichkeit über koloniale Fragen unterrichtet.
Die koloniale Erziehung, wir wir sie mit Dernburg wünschen, kann in wirksamer Weise
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag: Ioh. Slug. Koch, Umversrtäts-Buchdruckerc» 42. Jahrs.
Marburg, Markt 21. — Telephon oa.
I „Zum Kuckuck! Fünf Lire!"
: I „Nee, unter zehne tu' ich's nicht!"
I . „Na, dann meinetwegen zehn! Wenn Sie I nrich aber belügen, laß ich Sie durch meine Leute
; j 'rausschmeißen. Verstanden?"
I Beppo lacht. Dann flüstert er geheimnisvoll,
I indem er die Hand an den Mund legt:
I „Die Dame hier ist die Frau Dr. Alsen."
„So —!" macht der Detektiv gleichgültig.
I „Der kann sich freuen. Famoses Weib!"
j „Ja, aber vor sechs Jahren — da war sie I noch nich seine Frau. Da war sie ein hübsches I junges Mädchen!"
I Jetzt beginnt die Sache doch den Detektiv zu
I interessieren.
I „Woher haben Sie denn das Bild, Beppo?" I „Von meiner alten Tante. Die hat es näm- | kich ihrer alten Freundin stibitzt. Un diese alte I Freundin war die Dienerin der Frau Doktor I Alsen, wie sie noch Mädchen war."
I „Ah so! . . . Was hat aber dieses Mädchen I mit dem Eiftmordprozeß zu tun?"
„Hm — ja--an dem Tage, als der Fürst
Torlonia ermordet wurde — da hat er —" Beppo beugt sich ganz vor und tuschelt die folgenden Worte leise in das Ohr des Detektivs — „da hat er dies Mädel da auf der Straße im Dunkeln umarmt un geküßt!"^>^—
Deutsches Reich.
— Der Kaiser auf der Nordlandfahrt. N a r - v i k, 17. Juli. Die Ankunft des Kaisers hier erfolgte heute Mittag gegen 1 Uhr. Das Wetter ist andauernd regnerisch und kalt. An Bord ist alles wohl.
mehrung der Volkshochschulkurs« und ähnliche Veranstaltungen gegeben wird.
Wir muffen verlangen, schreibt Oberstleutnant Gallus in der „Deutschen Kolonialzeitung", daß überall Landes- und Völkerkunde unserer
„Alle Wetter!" schreit Zoppo. „Das ist aller- dings etwas! ... Und. das Mädel?" ~
„Schrie und rannte davon!"
„Ah —! Aber woher wissen Sie denn das?* „Ich hab's gesehen. Ging gerade vorbei!« ' „So, so!" -
Der Detektiv tut, als interessier« ihn di« Sache nicht sonderlich. Nonchalant greift er in die Tasche und langt einen Zehnlirescheick heraus.
„Da! Nun bekomm'ich aber auch das Bild!* „Was für'n Bild?"
„Na, das von der jungen Dame, die der Fürst Torlonia geküßt hatte — alias Frau Dr, Alfen!"
„Nee!" Lachend schlägt Beppo auf sein« Tasche. ,T>as Bild kostet mindestens noch zwanzig Lire! Sie wiffen gar nich, wie schwer ich mich davon trenne. Bin ganz verliebt in dar Gesicht!"
Aergerlich schiebt der Detettiv dem andere» noch einen Zwanzigliereschein hin.
„Her damit! Und dann raus! Sobald wüs möglich! Verstanden?" 1.
Grinsend steckt Beppo das Geld ein. Dan< überreicht er mit grotesker Verbeugung dem D« tektiv die Photographie. ;
„Wenn man mich braucht als Zeugen — ich wohn' bei meiner alten Tante, Via Corte Rr, 2. Adjes!" f.
Und draußen ist er.
Noch einen Blick wirft der Detektiv auf dag ernste Mädchenantlitz, das mit so großen trau« rigen Augen in die Welt schaut — da wird ihm ein neuer „Klient" gemeldet. i>
’ Schnell schiebt er das Bild in das Album, eme» anderen interessanten „Fall" zu berate*!
.■ ' /Fortsrhuna folatj
Marburg
Freitag 19. Juli 1907.
Der Detettiv springt empor. Barsch faßt er den Burschen am Kragen.
„Reden Sie! Oder machen Sie, daß Sie 'naus kommen? Verstanden?"
„Was krieg ich, wenn ich rede?" forscht Beppo.
„Das kommt drauf an!"
„Aber, was krieg ich sicher als das Wenigste?"
2. Nationale Aufgaben der inneren Polittk;
Reichstagsabgeordneter Dr. Böhme?
Marburg. 1
3. Soziale Bestrebungen der Handlungsgehilfe» und der Privatbeamten: Reichstagsabgeordneter Wilhelm Schack. 4
4. Die Notwendigkeit der politischen Organisation des Mittelstandes. Reichstagsabgeordneter Fr. Raa b. i
5. Kolonialpolitik — Heimatpolitik. Reichs- tt, * Landtagsabgeordneter Amtsger.-Rat Lütt
mann. j
Am Dienstag, 10. September, wird ein Ausflug nach Heidelberg zur Besichtigung des Heidelberger Schlosses und eine Fahrt auf dem Neckar den Parteitag beschließen. 1
er deutet auf Beppos Tasche, aus welcher noch ein Eckchen der Photographie hervorlugt — „was hat die mit dem Eiftmordprozeß Alsen zu tun?"
„Ja, ich weiß auch nich —" meint Beppo achselzuckend, indem er sein schlaustes Gesicht zieht ~ „ich meinte blosl" *•- ?
Vierteljährlicher Bezugspreis: bet der Expedition 2 Mk» lio 1ß7 bei allen Postämtern 2,25 Mk. (e$cL Bestellgeld).
* JnsertlonSgebiihr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Psg, , ' Neclaincn: die Zeile 30 Pfg.
unserer Kolnien und eine Aare Erkenntnis , ___________________...
i der Bedeutung der daselbst zu enden Auf- I — Zurückgekehrt aus Deutsch-Südwestasrika. I Kaufmännische Verbände: Deut- ging ist t Cuxhaven, 17: Juli. Mit dem Dampfer der I scher Verband kaufmännischer Vereine (Frank- < —...--------------- ■ ' ■ 1 furt a. M.) 90 000; Verein für Handlungs
kommis von 1858 (Hamburg) 73 502; Verband deutscher Handlungsgehilfen (Leipzig) 77 333; Deutschnationaler Handlungsgehilfenoerband (Hamburg) 90 413; Verband katholisch-kaufmännischer Vereine (Essen) 19 482; Verband reisen- der Kaufleute Deutschlands (Leipzig) 11629, Verein der deutschen Kaufleute (Eewerkoerein, Berlin) 15 831; Bankbeamtenverein (Berlin) 11115; Verein der Bankbeamten (Berlin) 2289; Zentralverband der Handlungsgehilfen und -Gehilfinnen (Hamburg) 7082; Verband bet Lagerhalter (Leipzig) 1267; Deutscher Buch- handlungsgehilfen-Verband (Berlin) 2138; All- gemeine Vereinigung deutscher Buchhandlungs- gehilfen (Leipzig) 2334; Kaufmännischer Verband für weibliche Altgestellte 21488; Verband katholischer kaufmännischer Gehilfinnen (Köln) 4075; Handlungsgehilfenverein (Breslau) 3511. Summa 433 489. *
65 (Nachdruck verboten.)) I dort empfangen. Berufsarten von der Qualität
,• ...x I des genannten Bureaus bringen den Verkehr
yCinilUCy Ituu) XSHilU. I mit lichtscheuem Gesindel jeder Art mit sich.
Roman von E r i ch F r i e s e n. im Gegenteil sofort »orgelaffen
' ; -/Cv .... v I Der geschmeidige Mann am Pult hebt kaum
(Forstetzung). den Kopf bei Beppos Eintritt.
Wenige Wochen darnach findet in der kleine» I „Run, Roffo? Was gibt's?"
St. Josefskirche eine stille Hochzeit statt. I Der Bursche lacht schlau.
Rur zwei Personen siiid Trauzeugen: der I „Feines Geschäft, Signor Zoppo! Brillantes Marchese Margoni und seine Schwester. I Geschäft!"
Angelina hat sich entschuldigen lassen. Sie I „Keine lange Vorrede!" brummt der Detek- Jci nicht ivohl. - ■ , I tiv. „Hab' wenig Zeit."
Mit offenen Mäulern und weit aufgerissenen I Doch der Bursche läßt sich nicht verblüffen.
Augen glotzten die Straßenkinder daher, als die I Langsam, mit gesuchter Umständlichkeit, zieht
wunderherrliche Braut in ihrem langen weißen I er eine Photographie aus der Tasche seines Schleppgewand am Arme der imposanten Män- I schmutzigen Rockes.
nergestalt die breite Treppe zur Kirche empor- I „Was meinen sie zu der da, he?"
steigt. I „Zum Kuckuck! Ein famoses Weib! . . Was
Rein, so was schönes haben sie noch nie ge- I ist los mit ihr?"
Jeheu! I „Rischt is los bis jetzt. Aber was nich is,
, Und als dann nach einer Viertelstunde die I kann noch werden!"
Neuvermählten wieder die Treppe herabkommen I Ungeduldig trommelt der Detettiv auf dem — da leuchtet dos ernste Gesicht des Mannes in I Tisch herum.
stolzem Glücksgefühl, und die vorher erregungs- I „Ich sagte schon — ich habe keine Zeit!"
bleichen Wangen der Braut färbt zarte Röte. I „Hm —1“ Breitbeinig läßt Beppo sich auf
Richt bemerken sie, wie bei ihrem Nahen ein I einen Stuhl fallen und schiebt die Photographie verlotterter Bursche, der etwas hinkt, sich hinter I wieder in die Tasche. „Na, denn nich! ... Ich eine der Säulen zurückzieht; wie ein Paar I wollte blos au den Prozeß Alsen erinnern — stechender Augen l-aßcrfüllt den beiden stolzen I den Gistmordvrozeß von vor sechs Jahren —" Gestalten folgt; wie wutverzerrte Lippen Der- I Jetzt spitzt der Detettiv die Ohren. ^Mischungen hinter ihnen her schleudern. I „Zum Kuckuck —,was hat die Frau da
2lls der Brautwagen davonrollt und die gaf- ... - --
Jende Menge sich zerstreut, schleicht auch Beppo
kosso hinter seiner Säule hervor.
Direkt nimmt er seinen Weg nach dem Pri- oatdetektivbureau Alfonso Zoppo in der Via Barbarini.
Geschieht diese unparteiische Aufklärung« Kraus-Münster i. W., Esdorn-Braunfchwef^ schnell und in dem von uns gewünschten Maße I Croeger-Schweidnitz, Goetz-Darmstadt usw. mehr als bisher und mit voller Liebe und reg- I ' Nach Befchlußfaffung über den Satzungsent- ftem Eifer recht weiter Lehrerkreise, so wird es I ; wurf erfolgt dann die Beratung und Be«
bald nicht mehr an Männern fehlen, welche die I ' schlußfaffung über die eingegangenen A«-'
Gedanken in die Tat umsetzen und mehr dau- I träge. Abends findet ein Kommers statt, i ernde Erfolge erringen. Hinter diesen Män- I Am Montag, 9. September, werden die fol-
nern aber wird daun nicht nur eine kleine Schar I genden Vorträge teils vormittags, teils abends
hellsehender oder begeisterter Patrioten, son- I gehalten' 4
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Die KoloMpolittk auf den
Druischen Hochschulen. <
Unseren Hochschulen entstammt die Mehrzahl
der politischen Führer unseres Volkes, darum dür- | Kolonien eventuell auch ihrer Nachbargebiete, frn sie sich nicht der Aufgabe entziehen, unsere I Kolonialrecht, Geschichte, Polittk, Tropenhygiene, akademische Jugend mehr als bisher in unpar- | kolniale Botanik, Zoologie und Geologie der tejischer Weise in diese neue Frage einzuführen. I Schutzgebiete gelehrt werde. Auf größeren Uni- Aber nicht nur die jungen, auch die bereits im rei- I versitäten aber sollten — besonders auch für fereWGKttischen Kampfe stehenden Männer wün- I weitere Kreise zugängliche — noch mehr als bisschen dle^Gelegenheit herbei, sich kolonialpolitische 1 her handelspolitische, weltwirtschaftliche und Kenntniste zu erwerben und das. Rüstzeug zum | koloniale Fragen, sowie die Verhältnisse der Kampf für oder gegen Welt- und Kolonialpolitik I fremden Kolonialstaaten behandelt werden, zu schärfen. Nicht jeder findet neben seinen be- I Sache der Presse würde cs fein, dauernd die Auf- ruflichen Pflichten die Zeit, sich selbständig und I merksamkeit auf diese Veranstaltungen hinzu- genügend eingehend mit solchen Fragen zu be- I lenken und so einen recht großen Hörerkreis zu schäftigen. Nachdem nun die Bedeutung kolo- I gewinnen.
^b-rseeischer Betättgung für die Zu- Die großzügige Att, wie jetzt von leitender I !un,t 2®otes rin erkannt 'st' "wachst un- I Stelle aus unsere kolonialen Fragen behandett InlrLSSSl 9erttb,e3U, r,e unsere werden, die Lösung der Aufgaben, welche in näch-
ttw,.t,chaftlichen und kolonialen Aufgaben J ftet Zeit in allen Schutzgebieten bevorstehen, er-'tz ß t . gr V'i------V K'
fordert von »is-,, LJ 1 dowsky. Gegenüber den Andeutungen des Abg.
JSt abe von den ge- Sittart, daß Graf Posadowsky am 21. Juni noch
lländvt« —$et; I keine Ahnung davon gehabt habe, daß seine Ver-
standnis. Ern solches aber kann zunächst nur auf I abschiedung am nächsten Tage erfolgen werde, wissenschaftlicher Grundlage gewonnen werden. | erfährt die „Deutsche Tageszeitung", daß der Es ist keine Zeit zu verlieren! I frühere Staatssekretär allerdings am 21. Juni
Sfe nächsten Jahre erwarten von dem deut- £ie Entscheidung des Kaisers noch nicht wissen schesi Volke viel! Die Tatkraft und Geschicklich- konnte daß er aber sem Abschiedsgesuch früher kett eines Mannes reicht auf die Dauer für die ver?tändfich^?aß er^dem Abgeordneten geaem I ~ Die Organisation btt deutsche» Privat- ^'ung so schwieriger Aufgaben wie solche über kenw Andeutungen über die Möglichkeit I die jetzt mit überraschender Kraft in«
aunnrfiit mir hnrA «.in» «Tünhrif,» I bie kolonialen Fragen bieten. Nicht «US. ! seines bevorstehenden Rücktrittes mackte Wir I poltttsche Leben tritt, umfaßt, wie die „Sozial«
gebildeten Kreise herbeigeführt werden Diesen! richtige Einschätzung des Werte»! hatten sofort der Vermutung Ausdruck gegeben, I 600 000 Mitgliedes
aber erwäcbst die Mlickt die lbn<>n kib-rmiii-iion I unserer Kolnien und eine Kare Erkenntnis I daß die Sache sich so verhalten werde. I dre sich auf folgende Verbände verteilen:
, , . , . I gaben, sowie die Schwierigkeit ihrer ™«na . wHev».w.., "... wm
Ende ^uli treten, tote bereits mltgeteltt I aber eine Vorbedingung, für welche in Ä^tzrem » Hamburg-Amerika-Linie „Windhuk" traf heute
wurde, hier rn Marbu^g^.di^Rektoren der I Volk volles Verstäiiduio gewönne« werden inrrß. I Morgen 1 4lhr 30 Minuten ein Ütupp€nttan5’
,öusamnien. | $ßir möchten auf das Bestimmtests^ffen, I Port aus Deutsch-Südwestaftika in Stärke von
ometfcnos tft ihnen du, da hm bereits der Be- I daß die deutsche Gründlichkeit, mit berunicre I 21 Offizieren und 532 Unteroffizieren und
f Jluß der Hauptversammlung der Kolo,iwlgefell- wissenschaftlichen Kreise ihre Lehraufgaben an. I Mannschaften ein.
zugegangen. Wir wollen hosten, daß sich I fassen werden, endlich Klarheit schaffen wird | ~ Der diesjährige Parteitag der deutsch-
die berufeiicn Vertreter unjerer Hochschulen auch I und jede Ueberschätzung und Utopie ebenso kräf- | ^tialen Partei wird in der Zeit vom 7.—10. u. / Er hochwichtigen, nationalen Frage der kolo- I tig abweisen, wie sie einer unzutreffenden Un- | September in Frankfurt a. M. abgehalten wer- U'.alen Erziehung unseres Volkes befaßen wer- I terschätzung des wirtschaftlichen Wertes unserer I den. Die Tagesordnung ist wie folgt festgelegt ”n' •®or allem aber möchten wir wünschen, daß I Schutzgebiete entgegentreten wird. Die koloniale | worden: Sonnabend, 7. September, abends 8 die Universität unserer Reichshauptstadt in der I Erziehung soll die Urteilsfähigkeit zunächst unse- I Uhr, Begrüßungsabend im Hotel „Kölner Hof." Pflege der kolonialen Wissenschaften vorbildlich I rer gebildeten Kreise und demnächst auch des I Sonntag, 8. September, morgens 9 Uhr, Sitzung rvirke. Dem kolonialpolitrschen Attionskomitee I ganzen Volkes unabhängig machen, ebenso von | der Parteileitung. 11 Uhr Eröffnung des Par- crbluht die schöne Aufgabe, in dieser Richtung I dem Einfluß der phantastischen Kolonialschwär- I teitages. Darauf folgt der Bericht des General- tät-.g zu fein. Hoch erfreulich ist die Tatsache, daß I inet, welche durch*übertriebene Hoffnungen und I sekretärs über die Entwicklung des zum Partei- neben Göttingen, wo der Kolonialkunde schon I unreelle Unternehmungen unserer großen Sache I tage über 10 000 organisierte Mitglieder und Klange eine Stätte bereitet ist, im nächsten Win- I geschadet haben, wie von der Unkenntnis hämi- I Förderer zählenden Reichsverbandes der deutsch- tersemester Halle mit 18 kolonialen Vorlesungen I scher Gegner und deren Uebelwollen. I sozialen Partei. Jm^ Anschluß daran kommen
auf den Plan treten wird. I Die deutschen Hochschulen, bemertt hierzu I die folgenden Berichte:
Vom nationalen und ko-onlalen Standpunkt I die „Deutsche Kolonialzeitung", werden sich ein | l Die Tätigkeit im Reichstage. Berichterstatter
müssen wir verlangen, daß auf unseren größeren I bleibendes, nationales Verdienst erwerben, I Reichstagsabgeordneter Raab.
Universitäten alle kolonialen und die wichtigen « wenn sie unser deutsches Volk über seine welk- I 2. Die Arbeit in den Landtagen. Berichterstatweltwirtschaftlichen Fragen wenigsten im Laufe I wirtschaftlichen Aufgaben in vollster Sachlichkeit I ter die Landtagsabgeordneten Amtsgerichts-
cines Jahres behandelt werden, daß die kleinen I aufklären, ihm die Mittel und Wege anbeuten, I rat Lattmann, Landwirt Köhler und
Universitäten wenigstens die Hauptfächer vfle- I auf welchen diese zu lösen sind, und die Reihen I Oberlandesgerichtsrat Frhr. v.Richthofen u.a.
gen, und daß dem breiteren Publikum Gelegen- I der falschen Freunde, wie der böswilligen I 3. Deutschsoziale Arbeit in Eemeindevertre-
heit zur Belehrung — teils durch publica, Ver- I Feinde schwächen. I Jungen. Berichterstatter die Stadtverordneten