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kNachdruck verboten.),
Roman von Erich Friesen.
mit .Wer
Tas Eingeborenen Strafrecht.
Tie Verhandlungen in dem Münchener Pro- zcste gegen den von Dr. Peters wegen Beleidig- vng verklagten Redakteur Gruber haben einen erneuten Beweis dafür geliefert, wie verhängnisvoll cs ist, die aus einer zweitaussndjährigen Kultur gewonnenen geläuterten deutschen Rcchtsbegriffe auf afrikanische Verhältnisse und . die "Rechtsanschauungen der Negerwelt über-
„3d) bin — so müde," klagt gerade die matte Kinderstimme „so sehr — müde." .
Mit unendlicher Sorgfalt schlingt Pia de» Arm um die kleine gebrechliche Gestalt und bettet das Köpfchen an ihre Brust.
„So, mein Liebling, Jetzt ruhst Du gut. nicht wahr?"
„Ja —" haucht es matt herüber. Und dann: „Bist Du ein Engel aus dem Paradies dort eben?"
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck md Verlag' Joh. Ang. Koch, Umvcrsitätz-Buchbriicker« 42. ^QÜt(L Marburg, Markt 21. — Telephon 55. "
Marburg
Sonnabend. 13. Juli 1907.
Die kleine Marietta ist Pias Liebling: ihr rildmst sie die meiste Sorgfalt. Und das; ihre ganze Llebesmllhe ulnsonst ist, das bildet den einzigen WetMtstropfen in ihrem Kelch des Glücks.
se Eines Tages, als Rolf wie stets zur bestimm.'
„Nein, Marietta. Aber ich glaube, Du wirst nicht mehr lange auf Deinen Engel zu warten haben." ur,
■•v „Will er mich holen?"
.M „Ja Marietta." '
»Ach, wie schön! Aber —" und hier schluchzt dre Kinderstimme leise auf — „was wird dann aus meinem Brüderchen, dem Ernesto?"
.-Ich werde Ernesto bei mir behalten, Marietta."
Sie bemerkt nicht die dunkle Männergestalt hinter der halbgeöffneten Tür. Ihr« ganzen Gedanken und Empfindungen weilen bei dem sterbenden Kinde.
: Plötzlich strecken sich vom Beit her zwei magere Aermchen aus. ...
„Du - Du
Pia fliegt hin zu dem Kinde.
„Der — Engel ist«— da--" haucht cs ersterbend — „er — will--mich — s— —-
ho--
Ein zitternder Seufzer — die kleine Seele ist entflohen.
Sanft bettet Pia den kleine» Körper und deckt ihn sorgsam zu.
Ihre Augen stehen voll Tränen. '
Da erblickt sie Rolf, der ein paar Schritte vorgetreten ist und ihr jetzt bewegt die Hand entgegenstreckt.
Und als schäme Pia sich ihrer Tränen, senkt sie stumm das Haupt. -
Dann murmelt sie mit zuckenden Lippen, wie entschuldigend: • 's
..Ich sollte stark sein und nicht weinen — ich weif; cs. Aber es ist zu traurig, ein solch kleines, unschuldiges Geschövf sterbe» zu sehen?"
Rolf antwortet nicht. Aber mit festem Druck hält er ihre beiden Hände. Mit anderen Augen als sonst blickt er nieder auf den gesenkten Frauenkopf. Zum erstell Male empfindet er neben der Kraft und Energie dieses seltenen Mädchens auch ihre ganze Lieblichkeit und Zartheit, ihre weibliche Schwäche und Hülflosigkeit, und ein nie geahntes Glücksgesühl durchbebt sein Herz. !
Sanft entzieht sie ihm ihre Hände. Dabei blickt sie mit de» noch tränenfeuchten Augen schweigend zu ihm auf. 's
Und plötzlich weiß er, wo cr dieses Gesicht; das ihm beim ersten Anblick im St. Pietro«, Hospital so eigentümlich bekannt erschien, schoi» ^früher gesehen,••
Fortsetzung folgt.).
tragen zu wollen. Auch die Verhandlungen des englische« Parlaments über den Fall des Kapi- kän Grogan haben das gleiche bewiesen. Gewisse liberale englische Blätter stimmen anläßlich dieser Verhandlungen dasselbe Lied an wie unsere kolonialfeindliche Presse. Wie Bebel den ,Satz verkündete, es müsse Gleichheit herrschen für alles, was Menschenantlitz trügt unter der Sonne, tritt uns ans der gesinnungsverwandten ^englischen Presse der Satz entgegen: Der Reger in Afrika müsse dasselbe Recht haben, wie „Gods Eiigiisliiuan". Hüben wie drüben aber unrd von diesen Humanitätspredigern kein Wort davon gesprochen, ob cs möglich sei, dem Reger entsprechend den geforderten gleichen Mechten auch die gleichen Pflichten aufzuerlegen, chnd ihn mit dem dazu gehörigen Pflichtbewußt- M» zu erfüllen In Wirklichkeit lag der Fall von Nairobi ganz anders, als die demokratische Presse ihn darstellt In der Verwaltung von Britisch-Ostafrika war derselbe Zug von Neger- ^»erhätschelung eingerissen, der für Südafrika so verhängnisvoll geworden ist, und die Weißen der Kolonie standen dieser Venvaltungspraxis uahezn rechtlos gegenüber. Insbesondere wurde Klage gefffhrt über das Fehlen von polizeilichem Schutz für dir weißen Frauen, die sich häufig Beschimpfungen ausgesetzt sahen, die unbestraft blieben Infolgedessen riß den Kolonisten endlich die Geduld, und der Vorsitzende fces. Kolonistenverbandes, Kapitän Grogan, peitschte in Gegenwart der gesamten weißen Bevölkerung von Nairobi eigenhändig drei äuge- I klagte Neger vor dem Gerichtsgebüude aus. Dieser energische Protest der gesamten weißen Bevölkerung gegen die Humanitätsduselei der maßgebenden Beamten beweist jedenfalls einen klaffenden Riß in den Rechtsanschauungen der Männer vom grünen Tische und denen der in täglichem Schaffen mit den Gruiidanschauungen her Neger selbst vertrauten Ansiedler. I
Vor allen Dingen aber empfinden die Neger I fejbft unser Zivil- und Sirafrecht ganz und gar I • nicht als einen Segen, ziehen vielmehr ihr Ein- I geborenenrecht als für ihre eigenen Verhältnisse I i ungleich besser passend hervor. So versagen z. I . B. die deutschen Mittel der Real-Exekution bei I dem lleberwiegen des Familieneigentums voll- I kommen, und erscheinen, wo sie aus Unkenntnis I
Rach wenigen Woche» schon stehen die Kin- rer »er Straße in Scharen vor dem „Palazzo" und bewundern die weiße» Vorhänge hinter den blitzlckanken Fensterscheibe», die einfachen, noer gediegenen Möbel, die großen Körbe mit Lebensmitteln, welche die düstere Treppe hinauf- transportiert werden.
_,.36re Verwunderung steigert sich jedoch zur Etfta,e. als nach und f ach die kleinen Pfleglinge et ui reffen — elende, verwahrloste Geschöpfe gegen welche sie selbst, die gesunden Straßenkinder, sich wie Prinzen und Prinzessinnen vorkommen.
Als aber diese armen, bemitleidenswerten -Wesen drunten an der hohen Haustür in Emp- ckniig genommen werden von den freundlichen Äst legerui ncn in blaubedruckten Kleidern und bellen cett.'ürzen, auf dem schlicht gescheitelten ,>aar zierliche weiße Häubchen und die frischen «vesichtcr strahlend vor Eifer — da möchte jedes rc- gaffenden Kinder mit den gebrechlichen Ee- schövfen tauschen; und cs erscheint ihnen, als er- chlöfst^ sich hinter den altersgrauen Mauern .'es „Palazzo" das Paradies.
. 3» diesem ihren kleinen Reich waltet Pia I vit der ihr eigenen Umsicht und Sorgfalt als Oberin. Hier fühlt sie sich wahrhaft glücklich. ।
r. Stet, innutten der Kinderschaar, ist sie mit I teil Zeit das kleine kühle Wohnzimmer der Kmd, lacht und tanzt, singt und jubelt sie so I jungen Oberin betritt, findet er es leer. Kein re$t von verzen. wie sie es in ihrem freude- f freundliches Grüßen aus sammetweichen dunklen armen Leben vorher nie getan. I Augen, kein lächelndes Willkommen von frischen
Und weint dann jeden Tag Dr. Alsen auf I Lippen.
ein paar Stunden kommt, um die kleinen Pa- I Enttäuscht fragt er eine der Pflegerinnen neiiten zu untersuchen, wenn er darnach in I nach der Oberin.
eingerichtetem, blumengeschmück- I Sie fei bei der kleine» Marieita im Zimmer tem Wohnzimmer ein Viertelftündchen mit ihr I Rr. 10. Das Kind läge im Sterben.
ücrp{aubett — dann glaubt sie, ihr „Heimweh I Sofort begibt Rolf sich nach dem genannten nach Gluck" sei gestillt. . .. 7 I Zimmer.
Unb Rolf? ! ' I Vorsichtig öffnet er eine Spalte der Tür.
4u» ferner eleganten Wohnung in der Bia I Doch tritt er nicht eilt. Nur lauschen will cr Jioma mit dem Schwann vornehmer Patienten I und schauen.
und Besucher jeder Art flüchtet er wie zur Er- Wütig nach dem „St. Josefs-Heim".
„ Hier legt er die ernste Würde, die kalte Zurückhaltung des Mannes, der in der großen Welt als weitgesuchter Arzt lebt, ab. Hier ist er hsiter, lustig, jugendlich froh — fast wie damals, als noch nicht die Schatten des „Freigesprochen wegen Mangel an Beweisen" ihn umdüfterten.
Fühlt Pia sich in diesen wenigen Stunden des ragticken Beisammenseins glücklich, so beginnt bei dem Manne sich jetzt erst so recht das „Heimweh nach Glück" zu regen.
Und cs aährt und wächst und braust und stürmt, dieses brennende, zehrende „Heimweh nach Glück", daß der starke Man» manchmal erbebt unter seiner elementaren Gewalt.
,,..^11 die jungen halbgeknickten Menschenbluten, die hier in diesem kleinen Paradies gehegt und gepflegt werben, erschließen sich allmählich wieder dem Licht der Sonne.
Nur ein kleines verwachsenes Mädchen, das bereits den Keim galoppierender Schwindsucht mitgebracht — es welkt mehr und mehr dabin
•;«. „Und — für ihn sorgen?" AWM'ME „Und für ihn sorgen." .&■ww
/• Mit einem tiefen Atemzug sinkt der kleine 'Kopf zurück in die Kissen. Die müden Augen schließen sich.
Leise Zieht Pia den Arm fort. Dan» beginnt -sie unhörbar im Zimmer ans und ob zu gehen. Sie weiß, die Schatten des Todes pm-ükterst tzas kleine Bett dort hinten. > ~~
’ (Fortsetzung).
v^,.Fns Ausland!" bedeutete sie der fhiwßfen Blicken zuschauenden Assunta.
weiß, ob wir je wiederkommen!"
Und dabei blieb CS. Das Häuschen bewohnt die aire Dienerin nach wie vor, und für eine Neme Rente ist auch gesorgt, damit die arme -Person nicht verhungert.
iK'tzt geht Pia mit voller Kraft an ihre Lebensaufgabe, die Einrichtung des „St wiets- ' Heims".
der Elngeborenenoerhaltniße einmal durchge- l sichere Kodifikation doch nur möglich bei ge- I den Hereros und Hottentotten und den bent
fuhrt sind, der Stammcsgefamthcit als das nauer Kenntnis der ethnographischen und Fetischdienste ergebenen Westasrikancrn und
allerbitterste Unrecht. In den Auseinander- I historischen Voraussetzungen, auf denen die I deren mit den Haussa-Stämmen in Berühr»«»
letzungen zwischen Dr. Peters und dem sogen. I ^echtsanschauungen der Eingeborenen beruhen. I getretenen nördlichen Blutsqenosien bestehe«
Sachverständigen Eugen Wolf trat deutlich her- Es steht daher sehr zu befürchten, daß dieser wird man erkenne«, wie mannigfaltig die
vor, daß der Neger eine angemessene Prügel- Kommission es ähnlich ergehen wird, wie de« Quellen find, aus denen die Rechtskodifikation
strafe, namentlich wenn sie auf frischer Tat ver- I beiden Disziplinargerichtshöfen, die über den I zn schöpfen hat, und wie verhängnisvoll es fei«
abfoiat wird, als etwas sehr viel Gerechteres I Fall Peters abzuurteilen hatten und zu einem I würde, alles dies in einen einheitlichen Rahmen
empfindet, wie die aus europäischer Anschauung I so bedauerlichen Urteile gekommen sind, trotzdem I presien zu wollen. Diese ganze Arbeit muß viel«
heraus vielleicht milder erscheinende Strafform I sie aus vortrefflichen Gelehrten und Ehren- I mehr zunächst den Gouverneuren der einzelnen
der Nahrungsschmälerung. Dazu kommen . die I männern gebildet waren. Kolonien übertragen werden, die ihrerseits wie«
««Pf "vH mutterrechtlichen Eigentums- I 9Bie ungemein eigenartig die Schwierig- I der auf das sorgfältigste zu unterscheiden habe« begriffe, die uncer den Negern beute noch ganz I feiten sind, denen die Kodifizierung des Einge- I werden. Von all diesen Schwierigkeiten hat und gar übliche Form der Pfandknecht,cyaft und I borenenrechts begegnet, beweist ein Blick auf die I Herr Dr. Ablaß sich wohl wenig träumen lasse«, vieles andere, dis stcy rn unser Recht gar nicht I Arbeiten, die das Gouvernement von. Togo in » sonst würde er vermutlich seinem an sich sehr einfugcn, und für die auch nicht ohne weiteres > dieser Richtung geleistet hat. Nach Ermittelung I nützlichen Anträge eine etwas sachgemäßere e.n angemessener Er,atz sich findet. Aus alledem | des einschlägigen Materials hat der mit den I Fassung gegeben habe«.
"L-i . ad dringende Bedürfnis ergeben, zu- I planmäßigen Vorarbeiten betraute juristische I ,
na^it einmal das Eingeborenenrecht zu kodi- I Hilfsarbeiter des Gouverneurs eine Schilderung I Z . 7777--------
(igtereit, und die Regierung hat deshalb eine der Rechtsgcwohnheiten der verschiedenen ^rutscheS Rklch.
Komm ist wn zur Prüfun g des Eingeborenen- I Stämme entwarfen, und diese zunächst an samt- I Eine Anregung des Kaisers. Von »er« 1 ;6 ^"st62!etzt. Diese ist fegt int Reichskolonial- I liche Bezirksleiter mit der Aufforderung ge- I schiedenen Seiten kommen jetzt nähere Meld-
amt zusaminengetreten und hat, rote bereits I sandt, sie nach den eigenen Erfahrungen zu be- I ungen über die Anregung des Kaisers, eine be«
mifgetetlt wurde, den Geh. Justizrat Prof. Dr. I richtigen und zu ergänzen. Auf Grund dieser I L0,ltlcre Automobilrennbah« in
Kohter zum ersten und das Mitglied des Reichs- I Berichte wird man eine hinreichend fachkundiae I e,ner seelgneten Gegend Deutschlands anzule-
tages Geheimen Regierungsrat a. D. Dr. Frhrn. Sammlung des Eingeborenenrechtes erwarten ;7etL- der „Woche" erzählt Direktor be fa
». Richthofen zum zweiten Vorsitzenden gewählt. dürfen, und es werden dann die daraufhin ui & bas ^aijerpreis-Rennen fei ohne ernstere
wmd°»bchEd-,WMttch- 7».:xäxs ö?'k
2m asrat D^Gerbar^^Mene? w-’eJ- beu sämtlichen Bezirksleitern zur Be- sicht aus,'daß derartige Veranstaltungen künf.
foU)b dReyer. Die Kommt,- I gutachtung vorgelegt werden. Auf diese Weise I tig nicht mehr auf den öffentlichen
L , ■«*.!. 8 u, MN men aus den Genannten, dein I hofft man eine Strafordnung und Rechtsfamm- I Straßen vor sich gehen dürften, erstens, weil
wey. Zupizrat st. Dove, Mitglied des Reichs- I lung zu gewinnen, die den Erundanfchauungen I doch immer die große Gefahr bestände, daß litt«
tages, dein Landgenchtsrat Dr. Hagemann, Mit- I der Eingeborenen entspricht, und neben dem I beteiligte dabei zu Schaden kommen könnten,
giied des Reichstages, dem Reichstagsabgeord- I festen Gesetze selbst für den nur vorübergehend I unb oweitens, weil sie doch eine ganz oufter«
neten Dr. Subefum, dem Kammergerichtsrat 1 zur Ausübung der Strafgerichtsbarkeit Bem- I 13 r b,e n * (I>c, Behinderung des not«
Dr- tirvltf Meyer, Vorsitzenden der Jnternatio- | fenen die nötige Kenntnis für die richtige An- malen Verkehrs darstellten. Aus diesen
nalen Vereinigung für vergleichende Rechts- I Wendung des Strafmaßes bietet Erundlätzlich SrßJ?bSn d"aus W der Kaiser aus eigener
| und Volkswirrfchaftölehte, und dem Wirkl Le- sieht J Znittatrve de» Bau einer besondere«
gationsrat Dr Schnee Schlienlick iit nock mm I q ;2; 7- Crt!J Kodifikation des I Fahrbahn für Auto mobile angeregt und als
«s •* -7* ;• - ' ^rpnegircy i,r nocy zum I Zivilrechts ab, wett dessen Anwendung gründ- I qeeianetes Gelände hierfür die Püitehurner
k-» Kommrs,ton auMfordert wor- sätzlich den einheimischen Organen überlasten M. dann di? Eifel ^ürgeschlagc!. Dek
I y « b 9'a?eetCg’r bC£ ’,l1Uk-r-i I bIci6!’ n!lb in ben Fällen, in denen sich Farbige I Kaiser hat seinen Gedanken noch weiter ausge-
I p . Schmidt tn Süßten. Durch bieje I in Zivilstreitigkeiten an die weißen Beamten I baut, indem et erklärte, daß zugleich mit bet
I I gleichzeitig tem Wun,che des I wenden, das gegebene Rechtsbuch als ausrei- I Automobilbahn und in numittelbarer Verbind-
I Reichstages Rechnung getragen werde», welcher I chendes Hilfsmittel erscheint. I u»g mit ihr eine Fahrschule fiit Auto«
ut der Resolution Ablaß beantragt harte, „das I . Pmeifellos ill die« der I mobilisten eingerichtet werden müßte. Die
I uver das Eingeborcireiirecht in bett deutschen I tnifT Lr , 2' 77 I brutsche Automobilbahn soll nach den Wünsckien
I Kolonien vorhandene Material zu sammeln und I »nhififntirti^Xrr ®J^91,u®iner totr^ I des Kaisers eine llebungsbahn sein. Ihr I zu sichten und eine authentische Sammlung bet I 7„nn b7 Eingeborenenrechts. I Zweck soll vor allem bariit bestehen, die Zuver«
I Rechtsgebräuche der Eingeborenen Herstellen zu I ” ^t5. wutbe «®rWl9nt5nonet sein, als | lassigkeit der Tourenwagen und die Zuverlässig«, lasten", ^ingeovrenen i,er,reuen zu etwa am grünen Ti,ch in Berlin von einer Kom- feit der Fahrer zu erproben, und zwar unter
I ' I Mission von Reichstagsabgeordneten und son- I Beachtung aller Umstände, die in der Praxis
I Es Dürfte mindestens fraglich erfcheinen, ob I sttg'en Theoretikern ein allgemeines, für alle | uon Wichtigkeit sind. Bei der Erwägung über, I der Herr Reichstagsabgeordnete Dr. Südekum I Kolonien gleich giftiges Eingeborenenrecht kodi- | bie legend, in der die Bahn angelegt werden gerade für diese Arbeit besonders befähigt er- I sizieren zu lasten, das mehr oder weniger als ein I nach der „Köln. Ztg." bereits die Ei«!
scheint, noch mehr aber fällt auf, daß auch in aus der Tiefe des Gemüts geschöpftes Naturrecht IV b!n S.te9 davongetragen. Das Blatt macht; diese Kommission kein einziger praktischer Ken- 1 sich darstellen würde. Schon wenn man die Ver- I ^^e-tbe ?"here Angaben: „Man hat für diese,
ner des Kolonialrechts hineingewählt ist. An- I schiedenheit der Rechtsanschauungen ins Auge I qsnT7CpnC w1 unb cme
genmmeii selbst, daß die juristische Vorbildung faßt, wie sie zwischen den inuhamcdanisch, por- Sie soll St^ und Orifchaft^n^^
^grieder sie befähigt, sich leicht in der vor- tugrefisch und indisch beeinflußten Suaheli, zwi- Eisenbahnen und Landstraßei! möaliW meiden.'
iiegiiide>t Materie zu orientiere», so ,st eine scheit den unter kavländischem Einfluste stehen- | Nicht nur über ebene Strecken, sonder» am§'
vierteljährlicher Bezugspreis bet der Exprdiüon 2 Wk^
J2 162 bei affen Postäuner» 2,25 Mk. ;e£cl. Bestellgeld). r I” Znsertisnsgebühr: die gespalleueZelle oder deren Raum 15 Pfg.
’Rerlamen: dir Zeile 30 Pfg.