mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Marburg
Mittwoch. 26. Juni 1907.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, Universitäts-Bnchdnlckerek
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
42. Jahrg.
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Das Ende der Krifis.
£ Auf die Vorgänge in der Natur pflegt man vielfach hinzuweisen, wenn man durch sinnfällige Vergleiche politische Ereignisse erltt ‘etn und in ihren Wirkungen klarstellen möchte. Kein anderer Vergleich aber drängt sich uns so leicht auf,, wie das Beispiel des Gewitters, wenn es gilt, die Lösung einer innerpolitischen 'Krisis darzutun. Ganz besonders naheliegend war dieser Vergleich angesichts der starken innerpolitischen Spannung, die sich, wie nunmehr festgestellt ist, seit der Reichstagsauflösung vom 13. Dezember v. I. in den höchsten Regie- rungskreisen der Reichshauptstadt bemerkbar machte. Wie ein beklemmender Alp lag die Ge- witterftimmung auf den Gemütern der leitenden Staatsmänner des Reiches und Preußens, bis endlich der befreiende Wetterschlag erfolgte, der den dunklen Wolkenvorhang zerriß und wieder freien Ausblick schaffte. Der 20. d. M., oer ja auch den Namen.Ms altgermanischen Donnergottes trug, war dpr „kritische Tag", an dem von Kiel der Blitzstrahl niederzuckte, der die Läuterung der schwer lastenden Atmosphäre herbeifuhrte. Wie aber die elektrischen Entladungen in der Natur neben ihren allgemeinen wohltätigen Wirkungen häufig schwere Schäden und Verluste im einzelnechsherporrufen, so ist auch die Lösung der innerpolitischen Krisis nicht ohne schmerzliche Einbuße vollzogen worden.
Graf Posadowsky, der Staatssekretär des Innern, ist, wie bereits berichtet wurde, bei der Beratung zwischen Kaiser und Kanzler auf der Hohenzollernyacht von der weiteren Teilnahme an der politischen Regatta ausgeschlossen worden. Wie schon erwähnt, ist das Ausscheiden des „Grafen im Barte" auf persönliche und politische Gegensätze zwischen ihm und dem Reichskanzler zurückzuführen, durch die für die Zukunft ein gedeihliches Zusamm..-wirken der beiden Staatsmänner verhindert worden wäre. Leicht mag es dem . Kaiser, auf dessen persönliche Anregung Graf Posadowsky seiner Zeit aus einem weltentlegenen posenschen Städtchen, wo er als Landrat tätig war, als Staatssekretär nach Berlin berufen wurde, wahrlich nicht geworden sein, auf die so wertvollen Dienste des
kenntnisreichen und unermüdlichen Staatsmannes zu verzichten. Allein in politischen Fragen dürfen auch die Gefühle der Dankbarkeit nicht ausschlaggebend sein. Fürst Bülow kämpfte für seine Kanzlerschaft und sein neues politisches Programm, als er den Vortrag auf der Kaiseryacht erstattete; denn in dem „Grafen im Barte" mußte er einen ernsthaften Rivalen erblicken, der längere Zeit ernsthaft als sein Nachfolger im Reichskanzlerpalais angesehen wurde. Zwar hat es ganz sicherlich dem vornehm denkenden und überaus pflichtgetreuen Grafen Posadowsky gänzlich ferngelegen, sich an Jntriguen irgendwelcher Art gegen Len Fürsten Bülow zu beteiligen, aber et konnte es doch schließlich nicht hindern, daß er von einer einflußreichen Klique gegen Bülow ausgespielt wurde. Wäre Bülows Versuch der konservativ- liberalen Paarung mißglückt, wären die Reichstagswahlen so ausgefallen, wie es Posadowsky in einer Denkschrift vorauszusagen bemüht war, daß nämlich 114 „Genossen" in den neuen Reichstag ihren Einzug halten würden, so hätte Fürst Bülow den Rückzug antreten müssen und Graf Posadowsky wäre auf Grund seiner. Erfahrungen vielleicht der einzige Mann gewesen, der mit einiger Aussicht auf Erfolg hätte in die Bresche springen können. Jedoch die diplomatische Begabung des Fürsten Bülow, der das Gute zu nehmen weiß, wo es sich ihm bietet und der das Biegen dem Brechen stets vorzieht, im Bunde mit seinem glückhaften Optimismus hat ihm zum Siege verholfen, und so mußte Graf Posa, der als Gegner der Blockpolitik des Kanzlers Schaden stiften konnte, zum mindesten aber unbequem werden mußte, weichen. Sehr richtig bemerkt die „Köln. Ztg.": Der gefallen ist; das ist nicht der S o z i a l p o l i t'i k e r, sondern der Politiker Posadowsky. Seine Verdienste als Meister der Sozialpolitik, die von feinen Freunden, wie Gegnern dankbar gewürdigt worden sind, sowie die von ihm im Bis- marckischen Sinne bewirkte Durchführung des gewaltigen Zolltarifwerkes vom Jahre 1902 werden den „Grafen im Barte" in der Geschichte des inneren Ausbaues des deutschen Reiches ein bleibendes Andenken sichern.
Gleichfalls ein pflichtgetreuer Beamter und fleißiger Arbeiter, der trotz seines hohen Alters keine Mühe scheute, war v. Studt in seiner schweren Stellung als preußischer Kultusminister, das anders Opfer der K-isis. Trotz aller Anfeindungen und Vorwürfe, die von freisinniger Seite — in vieler Beziehung ungerechtfertigt, wie erst kürzlich dargetan wurde — gegen ihn erhoben wurden, kann auch er auf eine Reihe verdienstvoller Werke zurückweisen, als da sind: Beseitigung des Lehrermangels, Fürsorge für die Witwen und Waisen der Lehrer, Neuordnung des gesamten höheren Unterrichtswesens, Einführung der einheitlichen Rechtschreibung, Regelung der Penfionsverhältnisse
der Geistlichen und endlich das Volksschulunterhaltungsgesetz. Auch er kam zu Falle, weil er noch weniger als der — ihm geistig allerdings weit überlegene — Graf Posadowsky den veränderten innerpolitischen Verhältnissen Rechnung zu tragen wußte.
Graf Posadowskys Nachfolger ist der bisherige preußische Staatsminister des Innern v. Bethmann-Hollweg, der zugleich auch zum Vizupräfidenten des preußischen Staatsministeriums ernannt werden wird. Diese Ernennung eines Vertreters des Reichskanzlers in der Leitung der preußischen Angelegenheiten bedeutet eine wertvolle Reform, deren Notwendigkeit sich bereits feit längerer Zeit herausgestellt hate; denn hierdurch wird die Möglichkeit gegeben, einen starken inneren Zusammenhang zwischen der reichsdeutschen und preußischen Politik herzustellen. Gerade die Notwendigkeit der Verbindung dies r beiden wichtigen Posten war nach Mitteilung der >,Köln. Ztg." mit von ausschlaggebender Bedeutung für den Rücktritt des Grafen Posadowsky. Ein Verbleiben des letztem als Staatssekretär des Reichsamts des Innern, das heißt als höchster technischer Beamter der sozialen Reform, würde auf weniger Schwierigkeiten gestoßen fein, wenn man nicht aus rein politischen Gründen geglaubt hätte, daß das Reichsamt des Innern und der stellvertretende Vorsitz m preußischen Staatsministerium in einer Hand vereinigt werden müßten.
Was die „neuen Männer" anlangt, so hat sich Dr. von Bethmann-Hollweg durch seine bisherige Tätigkeit als preußischer Minister, des Innern als ein Mann erwiesen, der einem verantwortungsreichen Posten gewachsen ist. Sein Nachfolger, der bisherige Qberpräftdenb v. Mo kbke, gilt als ein bewährter Verwaltungsbeamter, dem man es zutraut, daß er das Amt eines preußischen Ministers des Innern in verständnisvoller Weise verwalten wird. Herr v. Studt endlich wird durch den bisherigen llnterstaatssekretär Holle ersetzt werden, der als ein Mann von weitem Gesichtskreis und starker Initiative geschildert wird.
Ob die „Ersatzmänner" den an sie gestellteil hohen Aufgaben wirklich entsprechen werden, ob sie sich insbesondere auch der innerpolitischen Situation gewachsen zeigen werden, das muß man natürlich abwarten. Den Erfolg aber dürfte der Personalwechsel schon binnen kurzem zeitigen, daß die längst gewünschte Vereinheitlichung der Politik im Reiche und Preußen nun endlich zur Tatsache wird, durch die andererseits wieder eine größere Stetigkeit der Politik dem Auslande gegenüber gewährleistet erscheir t.
16 (Nachdruck verboten.),
Heimweh rmch Glück.
Roman von Erich Friesen. (Fortsetzung).
Pia errötet. Noch niemals ist sie in Begleitung eines fremden Herrn auf der Straße gegangen. Doch — er ist ja ein Freund ihres Vaters, fein „Kompagnon"!
So sagt sie denn mit einem reizend schüchternen Aufschlag ihrer herrlichen Augen:
„Sie sind sehr freundlich, Herr Fürst."
Sie sieht nicht das halb spöttische, halb triumphierende Lächeln, welches bei ihrer ersichtlichen Befangenheit seine Lippen umspielt. Ruhig schreitet sie neben ihm her, eine kleine Entfernung zwischen sich und ihm lassend.
Sie sprechen nicht viel. Der Fürst weiß nicht recht, was er mit dem schönen Mädchen reden soll.
Und sie weiß es erst recht nicht. Das einzige, was sie interessieren würde, wäre, zu erfahren, uzpher der Fürst ihren Vater kenne; doch scheute sie sich, ihn darnach zu fragen.
Dabei erscheint es ihr, als fei der Weg jetzt bedeutend länger als vorhin, da sie ihn allein zurücklegte. Doch das ist gewiß nur ein Irrtum ihrerseits.
Nicht mehr beachtet sie das flammende Abendrot, das langsam in dunkel-violett überging. Nur nach Hause möchte sie — nach Hause.
Endlich wagt sie die quälende Frage:
„Sind wir auch auf dem rechten Weg, Herr Fürst? Mir scheint —“
Er lächelt sein einschmeichelndstes Lächeln.
„Aber gewiß mein liebes Fräulein, ganz gewiß . . . Uebrigens — wollen Sie mir eine Gefälligkeit erweisen?" • -«■
„Gern, wenn es in meinet Macht steht."
„Sagen Sie Ihrem Vater, daß ich heute Abend gegen neun Uhr zu ihm kommen werde, um die kleine Angelegenheit zu erledigen."
„Welche Angelegenheit?"
Groß und voll blicken Pias unschuldige Augen ihn an.
„Hm —“ entgegnet er, ihrem Blick ausweichend — „Ihr Vater weiß schon. Sagen Sie es ihm nur! . . . Sie sind so bleich, liebes Kind. Sie fürchten sich doch nicht?"
„Nein. Aber —"
„Bitte, nehmen Sie meinen Arm! Es geht sich besser so!"
Zaghaft legte sie die Fingerspitzen auf feinen bargebotenen Arm. Der Mann ist ja der Freund ihres Vaters, der — „Kompagnon"--
In dem Fürsten erwacht plötzlich die alte Don-Juan-Natur. Das Blut schießt ihm zu Kopf. Er sieht in feiner Erregung nicht, wie eine Männergestalt ihnen entgegen kommt.
„Wie schön Sie sind, Pia!" flüstert er. ihre Hand festhaltend.
Hastig entzieht sie ihm die £>anb.
„Herr Fürst, was wagen Sie —"
Sie ist einige Schritte von ihm fortgegangen. Zornig blitzen ihre Augen den Verwegenen an.
Das reizt ihn um so mehr. Jede Vorsicht verläßt ihn momentan. Er denkt nicht mehr daran, wen er vor sich hak. Er sieht nur das herrlich schöne Mädchen.
„So spröde?" flüstert er. indem er sich ihr rasch nähert, den Arm um ihre Taille legt und die frischen Lippen küßt.
Mit einem unterdrückten Angstruf stößt Pia den Mann von sich.
Schwer atmend, die Hände abwehrend ausgestreckt, steht sie da. Zum erstenmale in ihrem jungen Leben dämmert eine Ahnung von der Schlechtigkeit dieser Welt in ihrer unschuldigen Seele auf. ' ..... "• " ----— ~
Halb beschämt, halb ärgerlich murmelt der Fürst ein paar Worte der Entschuldigung.
Da — näherkommende Schritte, die beide in ihrer heftigsten Erregung überhört hatten.
Ein hochgewachsener, breitschultriger Mann steht vor ihnen.
„Lassen Sie sofort die Dame in Ruhe! Ich habe alles gesehen. Schämen Sie sich!"
Pia wirft einen einzigen langen Blick auf das frische, in diesem Moment zorngerötete Jünglingsantlitz.
Dann eilt sie davon, die beiden Männer sich selbst überlastend.
Es giebt wohl keinen anderen Menschen auf der ganzen Welt, dem Fürst Torlonia in diesem Augenblick weniger zu begegnen wünscht, als Rolf Alsen.
Doch als gewandter Weltmann bewahrt et auch jetzt feine Fassung.
„Ah, Sie find es?“ ruft er jovial. „Wie geht es Ihnen, mein Freund?"
Rolf nimmt keine Notiz von der ausge- strcckten Hgnd.
„Ich bin nicht ihr Freund, Fürst Torlonia. Niemals wird ein Mann mein Freund sein, bet ein unschuldiges Mädchen durch Zudringlichkeiten beleidigt!"
„Oho!" Hochmütig wirst der Fürst den Kopf zurück. „Zwar habe ich nicht nötig, Ihnen irgend welche Erklärung zu geben, junger Mann; aber — da Sie nun doch einmal zur Verwandi- schaft der--hm, der Dame gehören, die ich
— äh, hm — die ich demnächst heirate, so will ich mich herablasten, Ihnen zu sagen, daß das junge Mädchen die Tochter eines alten Freundes von mir ist. Sie sieht in mir so eine Art von — von Onkel —"
Näher tritt Rolf an den Fürsten heran und blickt mit Zorn und Verachtung auf die elegante Modegestatt, Noch zittert in ihm bet unter«
Deiüschts Reich.
— Der Kaiser wirb, wie aus Kiel gemeldet wird, den Herb st Übungen der Hochseeflotte in den Tagen vom 4. bis 7. September beiwohnen. Das Manöverfeld ist die deutsche Nordseebucht. Die durch Schul- und Versuchsschiffe verstärkte Flotte geht voraussichtlich am 1. September von Kiel nach der Nordsee ab. Der Kaiser schifft sich in Wilhelmshaven ein. Die Herbstübungen enden am 14. September.
— Eraf Merenberg hat in Sachen der luxemburgischen Thronfolge eine Eingabe an den deutschen Reichskanzler gerichtet,
— Der Segen der sozialpolitischen Fürsorge. Auf Anweisung her 31 Versicherungsanstaltei« wurden im April b. I. durch die Post gezahlt 9,6 Millionen Mark Invalidenrenten gegen 9.2 Millionen Mark im April 1906, rund 0,3 Millionen Mk. Krankenrenten (gegen 274 400 Mk.t, 1414 600 Mk. Altersrenten (gegen 1503200 Mk.), und 637900 Mk. Beitragserstattungen, im ganzen 11988 600 Mk. gegen 11588 300 Mk. im gleichen Monat des Vorjahres. Der Erlös aus Beitragsmarken betrug im Mai d. I. 13,1 Mill. Mk. gegen 13,1 Mill, im Mai 1906.
'— Die Uebergangsabgabe für Bier und die Brausteuervergütung, die bei der Ausfuhr von Vier in andere Brausteuergebiete zu gewähre« ist, soll einem bereits erwähnten Beschlüsse des Bundesrats zufolge spätestens oor 1. April 1908 ab in den einzelnen Bundesstaaten gleichmäßig geregelt werden. Dabei wird nach folgenden Grundsätzen zu verfahren sein: 1. Die Uebergangsabgabe darf neben dem Ausgleiche der inneren Besteuerung einen Schutz für bas einheimische Braugewerbe. nicht enthalten. L Die Uebergangsabgabe soll in den einzelne« Bransteuergebieten für alle Biersorten in bem gleichen Satze erhoben werden. 3. Der Berechnung der Uebergangsabgabe in den einzelnen Brausteuergebieten soll der Höchststeuersah bet in ihnen geltenden Steuerstaffel und eine Malzverwendung von 25 Kilogr. für 1 Hektoliter Bier zugrunde gelegt werden. 4. Für die Bemessung der Brausteuervergütung sollen grundsätzlich die Vestimi. ung des Zollvereins' gungsoertrags vom 8. Juli 1867, wonach in keinem Falle mehr als bet wirklich bezahlte Steuerbetrag erstattet werben und die Vergü« tung nicht die Natur und Wirkung einer Ausfuhrprämie erhalten darf, maßgebend bleiben. Die Vergütung soll nach oben insoweit begrenzt werden, daß sie nur bis zu bem Betrage gewährt werben barf, der einet Malzverwendung entspricht, wie sie bet Berechnung her Uebergangsabgabe zugrunde gelegt ist. Die Bundesstaaten haben bem Reichskanzler (Reichsschatz« amt) mitzuteilen, in welcker Weise den vorstehenden Grundsätzen entsprechend die Vor« । ------- --------.—-=3
drückte Angstruf des erschrockenen Mädchens in den Ohren nach.
„So—?"
Einige Sekunden bohren die Blicke der ßeU den Männer sich ineinander, als wollten sie ihre Kräfte messen; hochmütig und verleben zugleich die dunklen, grünlich schillernden Augen de; Fürsten — voll flammender Empörung btt großen blauen des jungen Studenten--
Dann senken sich die Lider des älteren Mannes. Mit gemachter Gleichgültigkeit beginnt er, mit feinem zierlichen Spazierstock Figuren in den Sand zu feinen Füßen zu zeichnen.
..Wann kann ich Sie sprechen, um Rechenschaft von Ihnen zu verlangen?" fragt Rolf falt.
„Zum Kuckuck, sind Sie ein Plagegeist!" ruft der Fürst ärgerlich. „Die Kleinigkeit ist ja gar keines Beachtens wert!“
„Für mich — doch! Ich frage nochmal-. Fürst Torlonia: wo kann ich Sie b-'Z? noch sprechen?"
„Natürlich in meinem Hotel."
„In welchem Hotel?"
„Grand Hotel."
„Die Nummer Ihres Zimmers?"
' „Nr. 28."
„Zu welcher Zeit?"
„Gegen zehn abends. Nickt früher."
„Gut. Auf Wiedersehen heute Abend zehn Uhr im Grand Hotel, Zimmer Nr. 28, Fürst Torlonia?"
Eine leichte Verbeugung von beiden Seiten — der Fürst und Rolf Alsen entfernen sich in entgegengesetzter Richtung.
Und noch ein anderer Mensch, der, verborgen hinter einer brettästigen Steineiche, die ganze Szene beobachtete, schlendert pfiffig lachend von bannen.
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