mit
und Kirchhain.
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Marburg
Sonntag, 2. Juni 1907.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck mtb Verlag: Joh. Slug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerel 42. Jahrg« Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Zweites Blatt.
Rückblick.
Mit keinem Worte, mit keinem Begriffe wird Immer und immer wieder ein derartiges Eaukel- fpiel getrieben, wie mit dem schönen Worte Freiheit, das von gewissen Parteien zur Irreführung bei. öffentlichen Meinung benutzt wird, um skrupellosen kapitalistischen Bestrebungen auf Kosten des Volkswohlstandes die Bahn zu ebnen. Die nationalen und sozialen Interessen des deutschen Volkes in seinen mittleren und unteren Schichten verkündet man in pathetischen Worten schützen und fördern zu wollen und begibt sich ins Lager der — Freisinnigen Vereinigung, dem Kort der Freihändler und Börsenmagnaten, denen die vaterländische Produktion nur als Mittel und Werkzeug zur schnellen Bereicherung durch das Börsenspiel wertvoll erscheint. Den Vertretern dieser Richtung, die so gern durch freiheitliche Schlagworte unter Aufwärmung alter Anekdötchen die Meinungen zu verwirren sucht, ist. x natürlich die Kritik derjenigen Elemente sehr unbequem, die in richtiger Erkenntnis der Notwendigkeit eines wirtschaftlichen Gleichgewichts die Interessen desStaates am besten durch Erhaltung eines gesunden Mittelstandes gewährleistet zu wissen meinen. Da es zur Aufrechterhaltung der Ordnung im politischen wie wirtschaftlichen Fragen einer gewiffen Strenge bedarf, um individuellen Neigungen, die nur allzuleicht zu Ausschreitungen fuhren, zu begegnen, so wird von den Vorkämpfern des Freihandels immer und immer wieder die elegische Klage über die
1 „P-'^.iallmacht" angestimmt, die in dem Grundsätze gipfelt, daß „nur der Schutzmann unfehlbar" ; sei. Und im Anschlüsse hieran werden die inner- politischen Zustände unseres engeren Vaterlandes P r e u ß e n als unglaublich jämmerlich und trostlos hingestellt, was wiederum als die Folge des überwiegenden Einfluffes einer „Herren- klaffe" geschildert wird, „wie sie in keinem andern Lande mit europäischer Kultur existiert". Die von den „Junkern", — der national-soziale Kritikus, der diese altertümlich anmutende Tadelsbezeichnung gebraucht, trägt selbst mit Stolz einen adligen Namen, — diktierte Politik Preußens aber sei cs, die Preußen in Deutschland und Deutschland in der Welt diskreditiere. Zwar wird gnädigst zugestanden, daß Preußen historische Verdienste habe (an denen, wenn wir uns recht erinneren, jene vielgeschmähten „Junker" doch wohl auch einigen Anteil hatten), die zu bestreiten Narrheit wäre, allein für das moderne Deutschland sei der spezifisch preußische EeistderschlimmsteFeind. Ihn zu b e -
Die Lulbe ü Geschichte, Sage, Märchen und Liedern.
Von Fr. W. Steinbruch. ';
(S^lus,.)
Bei der Linde findet man mit der Geliebten alles, was man begehrt, sagt Neithardl v. Rauen- tal:
»Wohl auf mit mir
Zu der grünen Linde, traut Erspiel, da finden wir
Alles, was dein Herz begehrt,'
Weißt ja, ich führe dich auf guter Fährt, Diese Fahrt ist Goldes wert."
Wie die älteren Dichter, so haben auch die «eueren gern sich von der Linde begeistern kaffen und ihr den Dank gezollt. Für Klopstock ist die Linde ein ernstes Sinnbild. Im „Wiedersehen" singt er:
„Lang sah ich. Meta, schon dein Grab '
Und seine Linde wehn;
Die Linde wehet einst auch mir.
Streut ihre Blum' auch mir.
Dann kenn ich auch die höhere Welt,
In der du lange warst:
Dann sehn wir froh die Linde wehn, J
Die unsre Gräber kühlt."
_ Im „Ritter Toggenburg" von Schiller heißt es: „■£? ■ ;
„Und er baut sich eine Hütte
Jener Gegend nah,
Wo das Kloster aus der Mitte
Düstrer Linden sah."
Goethe ist der Linde in den verschiedensten Stimmungen nicht fern. Als Faust mit Wagner ins Freie geht, heißt es:
„Der Schäfer putzte sich zum Tanz, f Schon um die Linde war es voll.
Und alles tanzte schon wie toll, »
1__Juchhe. Juchhe!" —
kämpfen sei oberste nationale Pflicht. Dies klassische Dictum ist so recht bezeichnend für jenen Grad parteipolitischer Ver- ranntheit, die gänzlich unfähig zu wirklicher Mitarbeit an der Lösung der großen vaterländischen Fragen, die unsere Zeit bewegen, durch systematische Nörgelei und Verkleinerung aller wirklichen Verdienste jämmerlichen Alltags- „ruhm" zu gewinnen trachtet. Erfreulicherweise hat sich das nationale Empfinden unserer Bevölkerung kräftig genug erwiesen, derartige falsche Propheten abzulehnen, die durch ihr häßliches Keifen nach erfolgter wohlverdienter Niederlage nur beweisen, wie wenig sie zu wahren Freunden und Führern unseres Volkes geeignet sind.
Hieran wird auch der pomphafte Aufruf nichts ändern, den jüngst die linksliberalen Gruppen erließen, um die Allgemeinheit über ihren Mangel an politischen Hochzielen hinwegzutäuschen. Wie schon so oft, benutzen sie die durch die augenblickliche wirtschaftliche Konjunktur hervorgerufene Unzufriedenheit, um für ihre Parteibestrebungen Anhänger zu erwerben. Na- Krlich sind die Herren trotz kleiner Fraktisns- unterschiede völlig einig darüber, daß an der gegenwärtigen Preisteuerung und Konsumverschlechterung in deutschen Landen einzig „unsere verfehlte Wirtschafts- und Zollpolitik schuld" sei, und zum so und so vielsten Male wird das Märchen aufgetischt, daß unser Volk, wie kein anderes unter dem „Drucke der agrarischen Herrschaft" seufzen müsse. Alle Einwände und Widerlegungen bleiben unbeachtet,' denn die Herren vom Manchesterfreisinn wollen nicht belehrt fein, sondern wandern mit politischen Scheuklappen ihres Weges. Sonst wahrlich müßten sie doch über manche Erscheinungen stutzig geworden sein, die sich beim besten Willen nicht mit ihren klagenden Behauptungen in Einklang bringen lassen, wie z. B. die, daß unsereSchlachtviehpreise trotz der Zollerhöhung so weit un - terdasNivewu vordem 1. Mätzl906 herabgesunken sind. Selbst die z. Z. hohen Eetreidepreise können nur von verblendeten Parteifanatikern als Wirkung der vor iy4 Jahren eingeführten Erhöhung der Kornzölle um 15 bezw. 20 Mark pro Tonne bezeichnet werden. Vorurteilslose Leute werden durch Einsichtnahme in die Marktberichte aus aller Welt darüber belehrt werden, daß diese Preissteigerung international ist und daß sie einzig und allein hervorgerufen worden ist durch die von der Börsenspekula- i0r i.t i,cu)ohnt-übertriebenem Maße uui.£tlauteten, vorläufig geringeren Ernteaussichten.
Dieser Erkenntnis, die sogar dem „Genossen" Schippe! aufgegangen ist, hat sich auch ein anderer sozialdemokratischer Wirtschaftspolitiker
Und in der letzten Strophe:
„Er schmeichelte sie doch bei Seit' Und von der Linde scholl es weit Juchheisa? Heisa! Ha!
Geschrei von Fidelbogen."
In „deutscher Parnaß" wandelt die Schöne, bk ihr Herz verloren hat, unter einer Linde:
„Doch die eine Geht alleine Bei den Bächen, Unter Linden, Dort zu finden, Was im stillen Morgenhaine Amor schalkisch ihr entwendet."
Hölty's „Elegia auf den Tod eines Landmädchens" schließt mit den Worten:
„Weht wie Harfenlispel, Abendwinde, Durch die Blumen, die ihr Grab gebar;
Und im Wipfel dieser Kirchhofslinde Nist ein Turteltaubenpaar."
Aber die Linde ist ihm nicht bloß eine Stätte sinniger Trauer, sondern auch ein Festsaal:
„Gebt den Harm und Erillenfang, Gebet ihn den Winden, Ruht bei hellem Becherklang Unter grünen Linden."
Dem Volke erscheint die Linde als Sinnbild der Eltern- und Kinderliebe, wie es Agnes Franz in dem anziehenden Gedichte „Die Linden" darstell:
,Lwei Linden kenn ich, hoch und glanzgeschmückt, Sie schauten groß und ruhig in die Weite;
Ein zarter Sprössling stand an ihrer Seite, Dem Kinde gleich, das Elternschutz beglückt. Oft drohte ihm der wilde Sturm Gefahr; Doch immer gleich beschirmten ihn die Zweige, Daß kein Organ ihn hin zur Erde biege Und boten sich dem wilden Wetter dar.
So wuchs er auf. Die Blüten, die er trieb. Die trug er fromm dem Elternpaar entgegen,
„Genosse" Calwer nicht verschließen können. Letzterer hat jüngst in der „Ehemnitzer Volksstimme" einen Aufsatz über die jetzige Eetreidehausse veröffentlicht, der den Linksliberalen von der Freisinnigen Volkspartei bis zu den Nationalsozialen zu denken geben müßte. „Genosse" Galoer berechnet nämlich an der Hand des über die letzt- jährige Ernte sowie über den auswärtigen Handel in Getreide und Mehl vorliegenden statistischen Materials, daß der deutsche Markt von Getreide keinesfalls in dem Maße entblößt fein kann, wie dies in Handelskreisen zurzeit vielfach angenommen wird. „Selbst wenn wir — schreibt Calwer — bei einer Berechnung der noch zur Verfügung stehenden Vorräte die ungünstigsten Ziffern einsetzen, kommen wir zu dem Ergebnisse, daß eine ernste Verlegenheit in der Eetreideversorgung Deutschlands bis zur neuen Ernte nicht eintreten kann."
Der genannte sozialdemokratische Wirtschaftspolitiker stellt hiernach ziffermäßig den Ertrag der letzten Ernte fest, rechnet ihm die statistisch nachgewiesenen Einführungen von Getreide und Mehl zu und bringt von der dadurch erhaltenen Summe das ausgeführte Quantum an Getreide und Mehl in Abzug. Danach haben insgesamt der deutschen Bevölkerung zum Jnlandsverbrauch feit der letzten Ernte — ungerechnet den Ueber- schuß der vorherigen Ernte — 132,31 Mill. Doppelzentner an Brotgetreide zur Verfügung gestanden.
Aus seinen Berechnungen zieht Calwer den folgenden Schluß: „So liegen die Dinge, wenn man sich nicht an die unkontrollierbaren Stimmungsberichte an den Eetreide- plätzen, sondern an die statistischen Ziffern hält, die doch immerhin auch in ihrer Unvollkommenheit eine bessere Grundlage der Beurteilung abgeben, als die vom rein geschäftlichen Interesse diktierten, von Tag zu Tag schwankenden Auffassungen der Marktlage. Gewiß ist die Preissteigerung in Getreide nicht von ungefähr gekommen, aber die matzl 0 se Uebertreibung hat in den tatsächlichen Verhältnissen keine Begründung, sondern ist dadurch herbeigeführt, daß die an der Hausse beteiligten Kreise durch die Beeinflussung der öffentlichen Meinung die Käufer kopflos zu machen wußten, so daß alles, Müller, Händler und Bäcker, mit einem Male sich bis zur neuen Ernte versorgen wollte, da es ja hieß, daß der deutsche Markt fast schon gänzlich von Vorräten entblößt wäre. Die Ziffern der Statistik mögen angreifbar sein, aber noch angreifbarer ist die Begründung der maßlosen Preishausse in Getreide, wie sie in den letzten Wochen namentlich an den deutschen Märkten inszeniert worden ist."
Diese vernichtende Abfuhr erteilt den Freihändlern ein Parteimann, der noch um ein paar
Der Himmel sah's und gab ihm seinen Segen: Denn Dankbarkeit und Treue sind ihm lieb. Schon sank die Kraft, die ihn umschattet hielt. Wohl ihm! Nun kann et treu sie unterstützen. Und wie sie schützten, wieder sie beschützen: Der Kinderpflicht bedeutungsvolles Bild."
Voll Sinnigkeit singt Eikbendorff in dem Gedicht „Der junge Ehemann"-.
„Hier unter dieser Linde Saß ich viel tausend mal Und schaute nach meinem Kinde Hinunter in das Tal, Bis daß die Sterne standen Hell über ihrem Haus Und weit in den stillen Landen Alle Lichter löschten aus. Jetzt neben meinem Liebchen . . Sitz ich im Schatten kühl, Sie wiegt ein muntres Bübchen, Die Täler schimmern schwül;
-. Und unten im leisen Winde Regt sich das Kornfeld kaum, Ä'p Und über uns säuselt die Linde, Es ist mir noch wie ein Traum?
Heinrich Heine singt in der ihm eigenen Weise von der Linde:
„Mondscheintrunkne Lindenblüten, Sie ergießen ihre Düfte Und von Nachtigallenliedern Sind erfüllet Laub und Lüste. Lieblich läßt es sich, Geliebter, Unter dieser Linde sitzen, Wenn die goldnen Mondeslichter Durch des Baumes Blätter blitzen. Sieh dies Lindenblatt, du wirst es Wie ein Herz gestaltet finden; Darum fitzen die Verliebten Auch am liebsten unter Linden. Doch du lächelst, wie verloren ' X - In entfernten Sehnsuchtsträumen —/<
Ellen weiter links steht, als die linksliberalen Manchesterleute, die, wie schon oben bemertt, durch Irreführung der öffentlichen Meinung im antiagrarischen Sinne für ihre Parteizwecke Stimmung machen möchten.
Deutsches Reich.
— Die Parade der Potsdamer Garnison. Potsdam, 31. Mai. Um 9 Uhr begann bei günstigem Wetter die Parade der Potsdamer Garnison im Lustgarten. Die Parade kommandierte Generalleutnant und Generaladjutant von Löwenfeld. Die Truppen standen wie gewöhnlich. Das 1. Gardeulanenregiment nahm an der Parade nicht teil. Der Kronprinz, Pttnz Eitel Friedrich und Prinz Oskar waren bei ihren Regimentern eingetreten, ebenso Pttnz Albert von Schleswig-Holstein und Prinz Ernst von Sachsen-Altenburg. Anwesend waren ferner der Fürst von Hohenzollern, Prinz Georg von Bayern, Landgraf Chlodwig von Hessen- Philippsthal. Prinz Albert zu Holstein-Glücksburg, Fürst zu Fürstenberg, Feldmarschallleutnant von Hötzendorf, der Ches des österreichisch- ungarischen Eeneralstabes, die Deputation des spanischen Dragonerregiments Numancia, Generalfeldmarschall v. Hahnke, Generaloberst von Lindequist, Kriegsminister von Einem, der Chef des Generalstabes General von Moltke, der Chef des Militürkabinetts General Graf Hülfen- Häseler, kommandierender General von Kessel, die Herren des Hauptquartiers und die Militärbevollmächtigten der fremdherrlichen Offiziere. Von den Fenstern des Schlosses sahen bet Pa- rabe zu die Kaiserin, bie Kronprinzessin, die Prinzessinnen Eitel Friedrich, die Prinzessin Viktoria Margarete, Prinzessin Alexandra Vittoria zu Holstein-Glücksburg. Prinzessin Feodora, Prinzessin Auguste Vittoria von .Hohenzollern. Die Kaiserin war mit der Fürstin zu Fürstenberg und der Prinzessin Viktoria Luise im offenen Wagen vom Neuen Palais gekommen. Der Kaiser in Uniform der Gardes du Corps mit schwarzem Küras und der Feldmat- schallstab kam zu Pferde mit dem Fürsten zu Fürstenberg vom Neuen Palais. Sobald der Kaiser im Lustgarten eintraf, präsentierten die Truppen und brachten ein dreifaches Hurra aus, während der General von Löwenfeld den Frontrapport überreichte. Der Kaiser ritt dann bie Fronten ab und wurde hierbei auch von den Zuschauern begeistert begrüßt. Unter diesen befand sich außer den englischen Journalisten auch die auf der Reise zur Haager Konferenz befindliche japanische Abordnung. Der erste Vorbeimarsch erfolgte in Zügen. Beim ersten Earde- regiment gingen Generaloberst von Lindeqmst, General v. Plessen, General v. Kessel mit vorüber; beim Regiment Gardes du Corps ging Fürst zu Fürstenberg mit vorüber, der zweite Vorbeimarsch erfolgte in Kompagniefront. Beide Male führte der Kaiser bas Regiment bet Gardes du Corps der Kaiserin vor. Nach der
Sprich, Geliebter, welche Wünsche Dir am lieben Herzen keimen?
Ach, ich will es dir, Geliebte, Gern bekennen, ach, ich möchte, Daß ein kalter Nordwind plötzlich Weißes Schneegestöber brächte; Und daß wir, mit Pelz bedecket, Und im buntgeschmückten Schlitten, Schellen klingelnd, Peitschen knallend Heber Fluß und Fluren glitten.
Reinere Töne klingen von der Harfe des schwäbifckien Dichters durch die deutschen Gauen. In Uhlands „Jungfrau Sieglinde" fällt der Jungfrau unter den Linden an der Kirche eine Rose aus den Haaren und unter den Linden im ©arten ereilt den Jüngling die Strafe dafür, daß er nach solcher Rose verlangte:
„Es stehn drei Lindenbäume Wohl vor der Kirchenpfort: — Da trieb der Wind fein Spiel, Daß aus der Blumen Kreise Die schönste Rose fiel.
Der Heime tat sich bücken. Die Rose wegzupflücken. O weh dem Garten immer, Der solche Rosen bracht'!
O Heil den Linden nimmer, Wo solcher Streit erwacht! Wie klangen da die Degen, Bis unter wilden Schlägen Der Jüngling tot erlegen.“
Wer könnte angesichts bet vielen Sagen und Lieder, welche sich an die Linde anschließen, leugnen, daß diesem Baume bei uns eine ebenso große Bedeutung beiwohne, wie bei den Griechen dem Oelbaum und bei den Skandinaviern bet Esche. Kein anderer Baum vermag ihr den Rang streitig m machen. Ja bie Vorliebe des Volkes für bie Linde ist so groß, daß es dem Juni, in dem sie bie Luft mit ihrem herrlichen Blütenduft erfüllt, den Namen „Lindenmonat“ gegeben hat.