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mit

und Kirchhain.

Erstes Blatt

alles kleinliche der Erde erhebt hinauf zu

Leben

einen wahren Taumel der

Trotzdem sie entgeht ihr so kleines

ihrer Worte spricht übervolle ftaus in Begeisterung.

nende empor. ..,

Komm! Hier ist kern Platz für drch!

Seine Stimme klingt heiser vor Erregung.

Willenlos gehorcht Felicie. Die W^fhon der Aufregungen der letzten Stunden beginnt, sich bei ihr geltend zu machen. Seine Hand fest um­klammernd, schwankt sie ein paar Schrrtte weiter.

Da öffnet sich abermals die Tür.

Eine Anzahl hellgekleideter funoer Damen schwebt über die Schwelle in ihrer Mitte Gerda Douglas. Wie im Tanzschritt biegen und wiegen sich die schlanken Taillen, die Augen blitzen, die Wangen glühen. Lustiges Gelächter perlt von den heiter geöffneten Lippen.

Felicie steht einen Augenblick wie geblendet.

Roman aus dem New-Yorker von Erich Friese».

(Fortsetzung.)

_ Felicie hat sehr scharfe Augen, weit entfernt von der Bühne sitzt, keine Bewegung, kein auch noch

Mienenspielt der Milwirkenden.

Niemals sah Barrington alsHarry Ehe- verill" vornehmer aus, niemals spielte Gerda die Diana Bernon inniger als heute. Die vor­nehme Grazie ihrer Bewegungen, der leuchtende

Erscheint wöchentlich sicbm mal.

Druck und Berlag' Joh. Äug. Koch, UmverfitätS-Buchdruckerei 4a.

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

^Raö^fakt er ihre HLnde und zieht die Wei.

Bestellungen

für den Monat Juni auf die

berhessische Zeitung" . nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition !(Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch Hain, Neustadt und Wetter, sowie von vllen Postanstalten und Landbriefträgern ent­gegengenommen.

setz und Berwaltungsvorschriften begrenzten Rechtsgeschäfte erworben. Im Gegensatz zu dem empirischen Werdegang des Kaufmanns fei der­jenige eines Beamten in vieler Hinsicht ein for­meller. Deshalb erscheine für Stellen zweiten und dritten Ranges ein Austausch beider Be­rufsgruppen untunlich. Anders fei dagegen dre Berufung bedeutender Persönlichkeiten aus bei­den Berufsgruppen an die Spitze groger Unter­nehmungen zu beurteilen. ,

Sie kommen eben dahin, werk sie ernen grohen Ueberblick über gewichtige Faktoren des allgemeinen Interesses erworben haben weil sie, um einen amerikanischen Ausdruck anzuwenden,businessmen" und, um ernen deutschen anzuwenden,Fertigmacker sind Sie verstehen die Dinge zu schematisieren und logisch zu entwickeln, sie verstehen das Für und Wider abzuwiegen, die günstigen und sich ent­gegensetzenden Momente abzuschätzen und da­durch ihren Maßnahmen den Weg zum Erfolg zu bereiten. Sie können die Wege angeben, die eingeschlagen werden müssen, sie beurteilen die Stimmung der Allgemeinheit und deren

Marburg

Sonntag. 2. Juni 1907.

52 lNachdruck verboten.),

In der Schule des Leidens.

Und Seltne?

Sie glaubt noch viel mehr in all diesen Blicken, diesen Worten, diesen Bewegungen zu sehen. Was ist das schwache Säuseln der Eifer­sucht, welches sie früher öfter empfand, gegen­über dem Orkan, der jetzt ihr ganzes Sein durch­wühlt?

Meine Lieb« wird dich ganz und gar um­stricken. Diana!" ruft soebenHarry Ehevetill", vor seiner Herzenskönigin niederfinkend,du wähnst dich stark; aber meine Liebe ist stärker. Du bist mein, mein, mein!"

Luft? Luft?" keucht Felicie totenbleich,ich ersticke."

Ein paar Frauen an ihrer Seite stehen rasch

Blick, die leidenschaftliche Glut, welche aus jedem alles dies versetzt das

sprachen und die Forderung «hoben worden, i dab Kaufleute sich daran mehr deteftrgen soll­ten, beziehungsweise beteiligt werden sollten. I Folgende Tatsachen bestehen. Das deutsche I Volk mit Hilfe seines allgemeinen Wahlrechts hat in den Deutschen Reichstag nur sehr we­nige wirkliche Kaufleute deputiert Diesen be­quemsten Weg, sich -bne Angabe ihres eigenen Berufs und Erwerbswesens an der Regierung I zu beteiligen, haben die Kaufleute in der I Regel also nicht eingeschlagen. I

2 Die kaufmännische Republik Hamburg I zählt unter ihren höheren Beamten 70 Proz. I Juristen und Verwaltungsleute. Auch da hat I sich also der Kaufmann nur sehr ungenügend |

T^Plillllich tote durch einen unsichtbaren Ma^ net angezogen, bewegt sich Norbert langlam durch die zurückweichende Gruvve von Herren hi« nach der Stelle, an welcher Felrcre still in sich rulammengekauert, auf einem Studie dockt.

8 Unb ?ät fällt'sein Blick auf ihr erreaun^- blciches Antlitz mit den flammenden, gleich zwei schwarzen Diamanten funkelnden Augen.

Er zuckt zusammen. ... . .

Mit einem herzzerreißenden Aufschrei stürzt Felicie zu seinen Füßen nieder.

Norbert übersieht sofort dre Situation. Vom gefeierten Helden des Abends sintt er ur­plötzlich herab zum ganz gewöhnlichen Sterb­lichen ja noch viel tiefer: zum be^leidens- werten Gatten einer entlaufenen Zuchthäus­lerin! Von schwindelnder Höhe herunter rn den

3 Bei allen besoldeten Organen der Selbst- I Verwaltung auch der Städte mit überwiegend I liberaler oder sozialistischer Wählerschaft, ist I man im wesentlichen auf verwaltungstechnisch I ober iuristisch vorgebildete Personen gekom- I tnen. Man prüfe die Reihe der Oberbürger- I meister und besoldeten Stadträte in nahezu I 9n4 T^den^ großen Erwerbsgesellschaften I - eWe^unb^ ober ste

ieber Art Kreditbanken, Hypothekenbanken, -- -- «''^runa

Versicherungsgesellschaften, großen indus pr­ellen Aktien- und Schiffahrtsgesellschaften ha in nickt seltenen Fällen der Kaufmanni nicht vi» tiifirenbe Rolle, in vielen der Techniker und der aus dem Staatsdienst übergetretene

sind und bleiben in bezug auf die Ausführung I auf die Techniker angewiesen, der Beamte in I kaufmännischer Stellung auf die Kaufleute, l der Kaufmann in amtlicher Stellung auf dre I Beamten So ist cs mit allen erfolgreichen I Beamten, die in kaufmännische Stellungen I Lbergegangen sind; ebenso ist es mit den Kauf- I teilten Hansemann und v. d. Heydt Moller I und Miquel auf preußischem Ministerposten I aewesen Alle diese Leute sind in ihre Stellun- I gen eingerückt, weil sie Männer waren von Initiative, Urteil und praktischem Blick, und I dasselbe läßt sich von den vielen Technikern sagen, welche heute an der Spitze teils staat- I iicher Verwaltung, teils kaufmännischer Un- I ternehmungen stehen. Man kann ebensowenig I behaupten, daß, weil mehrere Dutzend Staats- I beamte große Stellungen in dem privaten Er- I werbsleben gefunden haben, nun lebet Staats- I beamte für dieses Erwerbsleben geeignet sei, I ebenso wie man daraus nicht schließen kann, I daß von Zeit zu Zeit ein Kaufmann etn I staatliches Amt mit größerem oder geringerem Erfolge ausgefüllt hat. daß nun alle Staats­beamtenstellen den Kaufleuten vorbehalten werden müßen. Das sind Binsenwahrheiten, die nur die öffentliche Meinung rm gegenwar- I tigen Moment teilweise übersieht, fitct! tft cs I aber nicht, wo der Schuh drückt. Es ist noch I nicht lange her, daß die Kaufleute, denen heute eine schöne Anerkennung zuteil wird sich I im staatlichen Mechanismus zuruckgesetzt fuhll I ton. Und es ist ebensowenig lange her, daß I die Land- und Grundbesitzer mit ihren znter- I essen von weiten Teilen des Volkes nicht ver- I standen wurden. Heute ist hierin eine wesent- I liche Aenderung eingetreten. Roch vor unge- I fahr zehn Jahren stand mein verstorbener I Freund und Meister Dr. Georg v Siemens, I ein liberaler Politiker, gegen desienEharakter- I

Kaufleute und Regierung. I

Der Staatssekretär des neugeschaffenen Reichs- I kolonialamtes scheint sich nicht der Sympathien I derTante Voß" zu erfreuen; denn das uralte I Berliner Freisinnsblatt kämpft in einem fast I leidenschaftlichen Artikel gegen Dernburg an, I weil er angeblich den Männern des Kaufmanns- I standes in der Kolonialverwaltung nicht den ge- I nügenden Spielraum zur Betätigung ihrer I Kräfte gewähre. So schreibt dieVosfischc Zei- I kung" u. a. Folgendes: I

Der Herr Staatssekretär des Reichskolonial- I amts beginnt sich seiner Umgebung zu assimilie- I reit, wenn auch noch nicht in den Umgangs- I formen, so doch in den Anschauungen. Als er in I fein Amt berufen wurde, war des Rühmens kein I Ende, daß mit den Ueberlieferungen derVureau- kratie gebrochen werde, daß nicht mehr der Ge­heimrat, sondern der Kaufmann regiere. Mit dem neuen Mann sollte ein neues System zur Herrschaft kommen. In der Tat, Herr Dernburg verkündete alsbald, daß er die Kolonien als kaufmännisches Unternehmen betrachte, sprach von Inventur und Bilanz, wobei er Zahlen zum besten gab, die, wenn für Börsenwerte vorge­bracht, die Kritik die Zulassungsstelle schwerlich ausgehalten hätten, und nahezu alle Welt glaubte, annehmrn zu müßen, bei derSa­nierung" der Kolonialverwaltung würden neue Männer aus dem Handelsstande zur Mitarbeit herangezogen werden. ... Es wird vielleicht hier und da einige Verwunderung erregen, wie schnell sich Herr Dernburg, der noch vor Jahres­frist Kaufmann war, zum Dogma von dem be­schränkten Kaufmannsstande bekehrt hat. . . ."

Diese Fcbdeansage hat Herrn Dernburg ver­anlaßt, sich in dem Freisinnsblatte der anderen Richtung, demBerliner Tageblatt«", dem et verwandtschaftlich nahe steht, übetKaufleute und Regierung" auszulaßen, und bi« Aufmerk­samkeit dabei hauptsächlich auf folgende Punkte zu lenken:

1. Negierung ist die Mitwirkung an den allgemeinen Geschäften des Vaterlandes oder eines Gemeinwesens in einer führenden Stellung. Es ist mit Recht der Wunsch ausge-

festigkeit von keiner Seite der mindeste Vor­wurf erhoben werden konnte, durchaus allein, auch unter seinen Freunden, wenn er kn bet Stärkung bet Kaufkraft der beutschen Land­wirtschaft die Sicherung bet Zukunft bet deut- schon Industrie sah. Ich entsinne mich bet Verwunderung, die ein Ausspruch von ihm hervorrief, bet lautete:Die deutsche Jndu- sttie wird für sich selbst ein viel Größeres lei­sten, wenn sie es fettig bringt, an jedes Bäuernfenster eine Gardine und in jede Bauernstube einen Teppich zu bringen, als wenn sie durch Poussieren des Ausfuhrgeschäf­tes die deutsche Industrie dauernd von der Kaufkraft und dem Wohlwollen des Auslan­des abhängig macht."

Wer die Entwicklung der deutschen Indu­strie verfolgt hat und ihr Mutiges Muhen scharf beurteilt, wird zu dem Schlüße kommen, daß diese zurückzuführen ist auf die Verstar- kung des inneren Konsums und die daraus folgende Unabhängigkeit von ausländischer Konkurrenz. So hat bet industrielle Kauf­mann verstanden, was weiten Kreisen der die Nahrungsmittel produzierenden Volksmaße not tat und so werden diese Kreise wieder ihrerseits ein Verständnis für die Wichtigkeit der Industrie, Kraft der deutschen Börsen, Notwendigkeit eines starken Handels und Ent­wicklung von sozialen Aufgaben gewinnen. Nicht dadurch, daß man wahllos Kauf­leute in Beamte und Beamte in Kauf­leute verwandelt, sondern dadurch, datz sich die einzelnen Dolkskteise mit ihren Jntereßen intimer verstehe^ wftd jene starke politische Konsolidierung Deutschlands auf die Dauer erreicht werden dre den An­halt und das Rückgrat für Deutschlands^Welb Machtstellung bedeutet Dieses Verständnis aber kann nicht erreicht werden auf dem Wege der Ecfuhlspolitik. sondern es kann nur di Folge werben einer genauen Kenntnis bei Bedürfnisse anderer Berufsstande.

Mit diesen Darlegungen wird Staatssekretär Dernburg gewiß in allen vaterländisch gesinn Kreisen Anklang finden. Selbst dielenden kön­nen damit einverstanden ^".welche faßung vertreten, daß dieKraft der -Borien solange eine Schädigung des Erwerbslebens dar- stelle als sie im wesentlichen auf ein bie Produk­tion ruinierendes Terminsviel btnauslauft Mit Recht weist Dernburg dann barauf bin daß auch in den Kolonien Leute mit wiri- trfirtftfi<6er Neigung und Vorbildung das uner- nen. wenn sie eine gedeihliche Verwaltungstatig feitausüben sollen.

Alle" diese Stellen von 1 bis 4 unterliegen keinem hierarchischen Druck und keiner staab licken Beeinflußung, und -- ist daher der Gckluß durchaus gerechtfertigt, daß Kauften! non hinreichender Kapazität sich zu, solchen Vollen überhaupt nicht melden., Das ist auch meine Erfahrung, seitdem ich im Amt« bin. Ich habe unzählige kaufmännische Meldungen erhalten teils von längeren und wenig erfah- renen Personen, teils von solchen, welche aus irgend einem Grunde ihren Beruf aufgegeben bäben' ein Kaufmann ersten Ranges tn wohl- befestigter Stellung, der aus Opfermut einen sßoften8 in der Kolonialabteilung amtiert N, ist mir überhaupt nicht entgegenge- * Der" " Staatssekretär weist dann darauf bin daß der Kaufmannsstand für eine eigene Leitung die notwendigen Talente keineswegs hinreichend hervorbringt, und daß, selbst die großen Erwerbsunternehmen sich häufig Sezwun- tS di- P,-Triften erojet ®,e556S* 4 * 6«l-t! meistens das dreifache beb Gehalts eines Dor traaenben Rates. Es komme dazu, daß di« kauf­männische Vorbildung eine rein empirische sei, die »u Erfolgen nur bei der sogenannten kauf­männischen Ader, b. h. einem starken Erwerbs­sinne führe.» Dazu gehöre Initiative, Solidität ii nb 'Urteil Keineswegs werde dabei aber die Ln.nl- »nd Sln»-»d-»g d-, R-cht-n« und der Ueberblick über die Natur^de^durch^Ee-

Mechanisch gehorcht Felicie. Hastig.^ckelt sie Walter in das große Umschlagtuch und über« aibt ihn der braven Alten.

9 Tann schwankt sie, die Hände an die pochen­den Schläfen gedrückt, di« Treppe hinab ins

Drinnen tobt und rast der Beifallssturm fort. Sein Gebraus« dringt heraus bis zu der ein­samen, unglücklichen Frau, d,e, matt, gebrochen^ kaum mehr ihrer Sinne mächtig, die Hauser ent­lang schleicht. Ihr ist, als schlage ftmandmit einem eisernen Hammer auf ihren Schädel.

Ich muß hin zu ihr?" knirscht sie.Ich muß ihr Äug' in Auge gegenüberstehen ihr, meiner Todfeindin und ihm, Norbert? Und dann Unt$ßas bann geschieht, weiß sie noch nicht. Aber etwas geschieht etwas Schreckliches, Fürchter­liches, noch nicht Dagewesenes. . .

Da sie die Lokalitäten des Metropol-Theaters von früher kennt, findet sie sich rasch zurecht.

Bald steht st« in dem Gang hinter den Ku- lißen und ersucht den Inspizienten um Einlaß ins Konversationszimmer.

Der Mann erkennt sie nicht und verweigert ihr den Eintritt.

Unsinn!" ruft sie ungeduldig, sich mit einer beftigen Bewegung de» entstellenden Hut vom Kopf reißend.Jetzt kennen Sie mich, nicht woBt?

Verblüfft blickt der Inspizient in das erregte Gesicht vor ihm.

Dann öffnet er die Tur zum Konveriatwns- zimmer.

Dentis Reich.

_ Arbeitsplan bee Abgeordnetenhauses. Rach einer Mitteilung aus dem Bureau des Abge­ordnetenhauses ist für den kurzen Rest der Se - sion folgender Arbeitsplanohne Gewahr auf-

nicht. Mißtrauisch schielen sie nach der einsamen Frau in bet Ecke des Zimmers, bie so seltsam vor sich hinstarrt und von ihnen gar keine Notiz

/rciXm um den Helden des Abends

-. . ,f.ifhpt Lebhaftes Sprechen, Händeschütteln.

Eine Verrückte!" höhnt die dünne Molly Gratulieren. Norbert erfreut sich allgemeiner Potter achselzuckend.Wollen sie fortschaffen Beliebtheit; niemand neidet ihm seine laßen. Sie verdirbt mir die Stimmung." 1 *-*** Laß' sie doch da? Sie tut uns ja nichts!

erwidert ein schönes, großes Mädchen mit einem mitleidigen Blick auf die in sich zusammenge­sunkene Gestalt.Hallo, meine liebe Frau, suchen Sie jemand?"

-ich sqg's ja, sie ist verrückt!" knurrt Molly. Die Alice spielt stets das zart mitleidige Herz?" " Man wendet Felicie den Rücken und beginnt eines jener oberflächlichen Gespräche, wie sie den Statisten eines größeren Theaters eigen sind.

Plötzlich durchbraust ein Beifallssturm das Haus ein Beifallssturm, daß die Wände zu erzittern erscheinen.

Die große Szene der Douglas!" ruft das vorhin mitAlice" angeredete schöne Mädchen begeistert.O, Gerda Douglas ist so gut, so edel! Ich liebe sie!"

Pah mittelmäßig!" knurrt eine etwas heisere Männerstimme, beten Besitzer wegen sei­ner Doppelzüngigkeit von derersten Liebhabe­rin" konsequent ignoriert wird.Wollen erst mal sehen, was sie leistet, wenn Norbert Bar- rtngton sein strahlendes Sonnenantlitz von ihr abwendet k . . . Sttll, sie kommen?"

Fußtritte werden hörbar. Eine Gruppe Her­ren tritt ein unter ihnen Norbert Varrington.

Das Getuschel der Statisten verstummt. Mit süß lächelnden Mienen lauschen sie der Unter«

vierteljährlicher Bezugspreis: bet der Expedition 2,

4 nw bet (dien Postämtern 2,25 Mk. i.excu Bestellgeld).

vi « ZnsertionSgtbühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 15Pfg.

Neclamen: die Zeile SO Pfq. ______

Haltung.

Barrington spricht lebhaft zu einem feiner Kollegen. Sein schönes Gesicht ist leicht gerötet. Der Erfolg des heutigen Abends übt eine fast berauschende Wirkung auf ihn aus gleich.....- ................

jungem Wein, der wie Feuer durch die Adern Dann reißt sie sich von der |te umklammernden rinnt und für kurze Zeit den Menschen über Hand des Gatten loq (Frtf. folgt.)

Mühsam tth^bt sich Felicie. Sie schwankt, I Das Zimmer ist leer. Felicie setzt sich auf taumelt und sinkt wieder auf bie Bank zurück. | einen Stuhl und wartet .. ..

Das Kind entgleitet fast ihren matten Armen. | Bald treten mit lautem ©eptjxubcr etn paar Durch bie Hitze und die ungewohnt späte Stunde I Herren unb Damen ein Stattften, welche tn übermüdet, ist es sanft eingeschlummert. der heutigen DorsteMnS beschäftigt sind und so-

Geben Sie mir den Kleinen!" sagt Feltctes I eben von der Buhne abtraten

Nachbarin freundlich.Schnappen Sie inzwischen Die meisten.voni ihnen "eu engagtert draußen ein bikuben Luttl" I und auch dfe wenigen kuen ertennenj5eitcte