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SiertcliL-rlicher B«jiigSprei»i bet ser Expedition 2 3)lfv bet offen Postämtern 2,25 M. <eicL Bestellgeld).
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Marburg
Freitag 31. Mai 1907.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlage Iah. Mug. Koch, UmversitLtS-Buchdruckerek 42. Jahrg.
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Zweites Blatt.
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v Deutsches Reich.
' — AuslSnderstndium an detltschen Hochschulen. Auf der Hauptversammlung des Vereins deutscher Chemiker in Danzig berichtete Chemiker L. M. Wohlgemuth -Essen über die wichtige Frage des Busländerstudiums an deutschen Hochschulen. Die „Rhein.-Westf. Ztg." gibt von seinen Ausführungen, die eine brennende Tages- jrage berühren, folgendes wieder:
„Der Verein deutscher Chemiker beschäftigt stch schon seit Jahren mit dieser Frage. Er hat auch im September 1904 eine Eingabe an die Regierungen gerichtet mit der Bitte, Vorkehrungen zu treffen „gegen den Zuzug nach deutschen Hochschulen von solchen ausländischen Studierenden, die nicht genügende wissenschaftliche Bildung besitzen. Fast alle Technischen Hochschulen haben Bestimmungen getroffen, die den Zuzug ausländischer Studierenden im Sinne der Eingabe beschränken, Mls zweite Maßnahme der vorhin gekennzeichneten Art leien die besonderen Beiträge erwähnt, hie Ausländer an fast allen Technischen HmhschuÄn für jedes Semester zahlen müssen; an mehxÄen Hochschulen sind auch die Sätze der KollMdlder für Ausländer erhöht worden. Diese erhöhte Heranziehung der Ausländer zu den Kostky des Hochschulstudiums ist von den Universitäten mcht eingeführt worden. Die Zahl der an den deutschen Universitäten studierenden Ausländer ist nun im letzten Jahre wieder erheblich gestiegen; sie betrug im Winterhalbjahr 1906/07 4151 bei einer Eesamt- studentenzahl von 45 146, das find 9,2 v. H. Auf den deutschen Technischen Hochschulen waren im Winterhalbjahr 1906/07 2701 Ausländer unter rund 12 000 Studierenden, das sind etwa 22,5 v. H.! Nun ist aber die Gesamtzahl der Studierenden und Hörer auf den preußischen Technische« Hochschulen von 6400 auf 4900, die der Ausländer von 756 auf 616 zurückgegangen.
Die Linde in Geschichte, Sage, Märchen und Liedern.
Don Fr. W. Steinbruch.
Schon der weiche Klang des Namens „Linde", welcher Milde und Anmut verkündet, zieht unser Herz zu diesem Baume, noch mehr aber das zarte Grün der Blätter, wenn die Lust ringsum mit süßem Wohlgeruch erfüllt ist, summt und schwirrt von Tausenden der fleißigen Bienen, die aus den zarten, auf hellem Deckblatt sich wiegenden Blumen den goldgelben Blütenstaub und Nektar holen, den wir im Honig so köstlich finden.
Bei aller Größe und Pracht ihres Wuchses kragt die Linde doch den Charakter weiblicher Schönheit; es ist in ihrem ganzen Wesen etwas Zartes, Weiches, Mildes. Ihre Fruchtbarkeit ist so groß, daß auch aus uraltem Gezweigs noch frische Sprößlinge.treiben und der morsch und hinfällig gewordene Lindenbaum noch die schöne, harmonische Abrundung seiner Krone zeigt. Das Blatt der Linde ist weich gewoben; an längerem, beweglichem Stiele sitzend, gibt es dem leisesten Luftzug nach; die Blätter säuseln im Winde und die sanfte Musik paßt zu dem friedlichen Summen der Bienen. Die siegenden Griechen haben die Linde der friedlichen Göttin Aphrodite, die Germanen haben sie der lieblichen Hulda geweiht. Die Linde ist der Baum der Sitte, Sage und Geschichte und auf das innigste verwachsen mit des Volkes Leben in Lust und Leid.
Bus vielen deutschen Ortsnamen klingt uns der Name der Linde entgegen, so in Lindenberg, Lindloh, Heiligenlinde, Dreilinden, und in den Familiennamen Linde, zur Linden, Terlinden, von der Linde» u. a. Alle diese Namen tragen das Wappen ihrer Entstehung schon im Worte mit sich. In der Schweiz finden wir zu Rap- perswyl die Lindenburg, umgeben von einer Fülle des herrlichen Baumes mit dem Blick auf den Züricher See. Zu Luzern gewährt dis Höhe ,LU den drei Linden" einen entzückenden Ausblick auf den Pilatus, Rigi und Vierwald
Während auf den preußischen Technischen Hochschulen die höchste Verhältniszahl 14,4 v. H. ist (Charlottenburg), beträgt sie auf allen Technischen Hochschulen der übrigen Bundesstaaten mit Ausnahme von Stuttgart mehr und erreicht oder überschreitet in Dresden, Darmstadt und Karlsruhe ein Drittel der Gesamtzahl der Studierenden! Von diesen Ausländern find nun ein sehr großer Teil (in Karlsruhe z. B. 372 = 70 v. H., in Darmstadt, der Heimat der Zarin, 507 = 80 v. H.) Rusten!
Dazu kommt noch ein Punkt, der früher bei der Erörterung der Ausländerftage von vornherein beiseite gelassen wurde, nämlich die politische Tätigkeit. Wie wohl bekannt ist, sind betartige politische Bestrebungen von ausländischen, namentlich russischen Studierenden, bei den letzten Wahlen zum deutschen Reichstage wiederholt zutage getreten: In Leipzig sind verschiedene derartige Fälle bekannt geworden, aber auch aus Jena und Rostock wurde ähnliches gemeldet. In Berlin, Leipzig und anderen Staaten haben die deutschen Studenten unter Leitung ovn Professoren kräftig gegen einen solchen Mißbrauch des Gastrechts Einspruch erhoben.
Aus «en vorstehenden Eingaben geht hervor, daß in den letzten beiden Jahren die Zahl der Ausländer gerade an denjenigen Unterrichtsanstalten, die hinsichtlich der Vorbildung der Studierenden geringere Anforderungen stellen, ganz bedeutend zugenommen hat, daß ferner einige deutsche Hochschulen von Ausländern geradezu überschwemmt werden. Darin muß eine Schädigung der deutschen Studierenden in wirtschaftlicher wie auch in erzieherischer Hinsicht erblickt werden. Der Berichter schließt sich darum ganz den Worten an, die der Minister Studt im Abgeordnetenhause (10. 4. 1907) gesagt hat: „Unsere Hochschulen sind in erster Linie für die inländischen Studierenden da, und es kann nicht geduldet werden, daß sie durch den Wettbewerb der Ausländer benachteiligt werden." Diese Worte sollen sich vor allem diejenigen Universitäten gesagt sein lasten, die nach einer Bemerkung eines Regierungsvertreters Wert darauf legen, mit hohen Besuchsziffern zu prunken! Was immer wieder gefordert werden mutz, ist, datz die Gleichwertigkeit in der Vorbildung der ausländischen Studierenden von den Behörden schärfer geprüft werde.
— Zur Ausweisung russischer Studenten. Die sozialdemokratische Preste wütet gegen die polizeilichen Maßnahmen, die gegen eine Anzahl russischer Studenten in Berlin wegen deren Beziehungen zu den Anarchisten getroffen worden sind. Solche Parteinahme für die russischen Revolutionäre wird wohl keinen überraschen,
stötter See. In der Stadt St. Gallen umschatten drei Linden den Brunnen; die Straße, worin er steht, heißt Lindenstraße und die Herberge in der Nähe „zu der Linde".
So haben alte Heimstätten meist auch uralte Linden. Man. findet sie in Gärten, in Anlagen und in der Umgebung der Städte; aber die Zierde und der Stolz der Bewohner ist die Linde in des Dorfes Mitte. Unter ihr versammelte sich die Jugend zu Spiel und Tanz und hier erschienen die Alten zu ernster Beratung. Die Linde ist auch bet Baum des Rechts. In alten Urkunden heißt es ost, „Gegeben unter der Linde", „unter der Linde bei der Kirche", oder „bei der Kirche unter den Linden". Unter ihrem dichten Gezweig wurde selbst das Urteil über Leben und Tod gesprochen. So uralte Linden des Gerichts finden sich noch heute an einigen Orten, wie zu Boekelsheim und Pinneberg in Holstein. Eine der ältesten Linden steht nahe am Tore von Neustadt am Kocher; sie wird von mehr als 100 Säulen gestützt, besitzt einen Stamm von 12 Meter Umfang und war schon vor 500 Jahren bekannt. Zu Dortmund steht noch die Femelinde auf der Eerichtsstätte des. ehemaligen Femgerichts. Die Grafen von Lindenhorst, welche der Feme Vorständen und im 15. Jahrhundert ausstarben," führten von derselben den Namen. .....
Die enge Verbindung des Baumes mit dem Ursprung ausgezeichneter Ortschaften wird in manchen Sagen aufbewahrt. Die Stadt Lindau verdankt nach der Sage ihren Namen einem Frauenkloster auf einer Insel im See, die man den Pilgern zur Lust mit Linden umpflanzt hatte, weshalb auch das Kloster den Namen „zu unserer lieben Frauen unter den Linden" führte. Die Stadt Lindau aber trägt Lindau im Wappen.
Auch zur Erinnerung für die Nachkommen an wichtige Ereigniste und rühmenswerte Taten erachtete man den Jahrhunderte überdauernden Baum für die sicherste Urkunde. Als König Konrad III. die zerstörte Stadt Ulm wieder aufbauen ließ, besetzten die Eingesessenen ihren
der die Tonart der sozialdemokrattschen Organe kennt, sie wird immer ein beliebtes Steckenpferd dieser Blätter bleiben. Bekehrungsversuche in dieser Richtung wären ganz nutzlos. Wenn aber die sozialdemokratischen Parteiorgane die russischen Studenten harmlose Menschen nennen, die das Recht hätten, polizeilich unbelästigt zu bleiben, und wenn von jenen Blättern die polizeilichen Maßnahmen gegen verdächtige Elemente unter jenen Russen als lediglich im Interesse der russischen Regierung vorgenommen bezeichnet werden, so muß das nachdrücklichst als eine dreiste Fälschung der Tatsachen bezeichnet werden. In weiten Bevölkerungskreisen hat man schon lange stch darüber gewundert, daß eine so große Zahl russisch-revolutionärer Leute unbehelligt innerhalb der deutschen Grenzen der Sozialdemokrafie Dienste leisten darf. Wenn jetzt die Regierung einmal gegen jene unheimlichen Gäste vorgeht, so wird bas im ganzen Laube mit Befriedigung ausgenommen. Dieses Vorgehen ist nichts anderes, als die Ausübung einer Pflicht, es geschieht nicht aus Freundschaft zur russischen Regierung, sondern im Interesse unseres Vaterlandes. Wir haben genug ruhestörende Elemente im eigenen Hause, tbit brauchen keine Zuwanderung solcher aus dem revolutionär verseuchten Nachbarstaate. Gäste auf- zunehmen und sie freundlich zu behandeln, sind wir jederzeit gern bereit; aber wenn diese Gäste sich als Feinde der bestehenden Ordnung erweisen und sich an sozialdemokratisch-revolutionären Umtrieben beteiligen, so müssen sie auf den Schub gebracht werden. Es ist also einfach lächerlich, wenn der „Vorwärts bombastisch schreibt: „Wir rufen die öffentliche Meinung, soweit sie noch eine Empfindung für Kulturpflichten besitzt, soweit sie noch der Empörung gegen den Polizeiabsolutismus fähig ist, auf, sich unserem flammenden Protest gegen diesen neuesten Polizeiskandal großen Stils anzu- schlietzen." Die „öffentliche Meinung", soweit sie von der Sozialdemokratie beeinflußt ist, wird sich hüten, die Sache der russischen Revolutionäre zu der ihrigen zu machen.
Marburg uub Umgrgend. Marburg, 30. Ma?.
• Landesdirektoren-Konferenz. Die diesjährige Konferenz der preußischen Landesdirektoren findet von 18. bis 21. Juni in Cassel statt.
Friedhof mit Linden. — Als die Franzosen 1798 das Beinhaus zu Murten — dieses Denkmal schweizerischer Tapferkeit — zerstörten, pflanzte das Volk an der Stelle derselben eine Linde. Zur Zeit der Liga setzte die siegende Partei eine Linde auf den Hauptplatz des eroberten Ortes als Denkmal der Tapferkeit und des Sieges. Und wie viele Linden schmücken seit 1871 unsere Marktplätze!
Selbst zu Gottesurteilen wurde die Linde nach der Sage verwendet. Ein junger Mann in Berlin war des Mordes angeklagt und man verurteilte ihn trotz seines Leugnens zum Tode. Da klagten sich feine Brüder ebenfalls des Mordes an. Es sollte nun ein Gottesurteil entscheiden, wer der Mörder sei. Der Richter befahl ihnen, eine Linde mit der Krone in die Erde zu setzen: wessen Baum nicht aus den Zweigen Wurzeln treibe, den habe Gott selbst als den Schuldigen bezeichnet. Sie ergrünten alle drei und bekundeten die Unschuld und die gegenseitige Liebe der Brüder.
Es ist der Anschauungsweise unseres Volkes tief eingegraben, daß die Linde das Sinnbild der Liebe sei. So zeigt sie uns Jung Stilling in der „Sage vom Kindelsberg":
„Zu Kindelsberg auf dem hohen Schloß Steht eine alte Linde, «.._>• . Von vielen Besten kraus und groß, Sie saust am kühl'gen Winde.
Da steht ein Stein, ist breit, ist groß, Gar nah an dieser Linde, Ist grau und rot von altem Moos, Steht fest im kühl'gen Winde.
Da schläft eine Jungfrau den traurigen Schlaf, Die treu war ihrem Ritter, Das war von der Mark ein edler Graf, Ihr wurde bas Leben bitter.
Er war mit dem Bruder ins weite Land Zur Ritterfehde gegangen, Er gab der Jungfrau die eiserne Hand, Sie weinte mit Verlangen.
Die Zeit, die war nun lang vorbei,
Der Graf kam nun nicht wieder, -se**'
* Die Gefallenen von 1870/71. Der „Reichsanzeiger" meldet: Im königlichen Zeughause il Berlin sollen Andenkentafeln mit den Namen der in den vaterländischen Kriegen Gefallenen oder tödlich verwundeten höheren Offizieren bi» einschließlich der Regimentsführer aufgestellt werden. Die Zeughausverwaltung richtet <m die Familien, Kirchenvorstände, öffentlichen und Hausarchive. Bibliotheken und Behörden die Bitte, durch Mitteilung Über dort befindlicher Material namentlich aus älteren Zeiten, dar Zustandekommen dieses Ehrendenkmals unterstützen zu wollen.
)( Schöffengericht. Ein junger radfahrender Bursche aus Moischt stand unter der Beschuldigung, in der Nähe von Hos Kapelle auf bei Landstraße ein lOjähriges Mädchen, welches mit noch mehreren Frauen die Straße passierte, dadurch überrannt zu haben, daß er nicht reichtzei« tig bas Glockenzeichen gab. Der junge Mann machte geltend, daß er rechtzeitig geschellt hätte und nicht mehr in der Lage gewesen sei, dem ihm gerade in bas Rad laufenden Kinde auszuweichen. Aus den Zeugenaussagen wurde jedoch festgestellt, daß der Radfahrer erst schellte, als er unmittelbar an das Kind und feine Begleiterinnen herankam und sich bann obendrein schleunigst entfernte. Diese Unvorsichtigkeit, die leider bei vielen Radfahrern, wie man täglich erleben muß, Mode geworden ist, brachte ihm 23 -4t Geldstrafe ein. — Bei der gestrigen ersten Verhandlung handelte es sich nicht um eine Beleidigung durch die Presse, sondern durch eine Rede, wir dies ja auch aus dem ganzen Bericht klar erficht- lich ist.
* Haltet ihn! 50 000 <K unterschlug am 14 Ifb. Mts. der Vankbote Arnold Lauterbach in Düsseldorf und ging damit flüchtig. Das Geld bestand in Tausend- und Hundertmarkscheinen. Lauterbach ist am 3. 1. 86 zu Kattowitz in Schlesien gehören, 1,62—61 m groß, hat dunkelbraunes rechts gescheiteltes Haar" ist bartlos und Pickeln im Gesicht. Er war Mitglied bet Heilsarmee, verkehrte auch häufig in Diako- nissen-Anstalten. Auf Festnahme des Lauterbach sind 500 .41 Belohnung und außerdem 1% des wieder beigcbrachten Geldes als Prämie ausgesetzt. Lauterbach soll sich nach Hessen geroan1'1 haben.
Biedenkopf, 27. Mai. Der Erenzegangverei« setzte als Tage für die Abhaltung des Erenze- gangfestes den 15., 16. und 17. August fest.
Verantwortlich für die Red' -i: Dr. Johannes Otto in Marburg.
Mit Sorg und Tränen mancherlei Saß sie bei der Linde nieder.
Da kam der junge'Rittersmann Auf feinem schwarzen Pferde, Der sprach die Jungfrau freundlich an, Ihr Herze er begehrte.
Die Jungfrau sprach: Du kannst mich nic Zu deinem Weiblein haben;
Wenns dürr ist, das grüne Lindleitt hin Dann will ich Dein Herze laben.
Die Linde war noch jung und schlang Der Ritter sucht im Lande Ein' dürre Lind' so groß, so lang, Bis er sie endlich sande.
Er ging wohl in dem Mondensch-nr, Grub aus die grüne Linde Und setzt die dürre da hinein, Belegt's mit Rasen geschwinde.
Die Jungfrau stand des Morgens auf.
Am Fenster war’s so lichte, Des Lindleins Schatten spielt nicht draus Schwarz wards ihr vor dem Gesichte.
Die Jungfrau lief zur Linde hin, Setzt sich mit Weinen nieder, Der Ritter tarn mit stolzem Sinn, - Begehrt ihr Herze wieder.
Die Jungfrau sprach in großer Nol:
Ich kann Dich nimmer lieben! Der stolze, Ritter stach sie tot. Das tät den Grafen betrüben.
Der Graf kam noch denselben Tag,
Er sah mit traurigem Mute, Wie da bei dürrer Linde lag Die Jungfrau in totem Blute.
Er machte da ein tiefes Grab
Der Braut zum Ruhebette
Und sucht eine Linde bergauf und ab, Die setzt et an die Stätte.
Und einen großen Stein dazu. Der stehet noch im Winde, / .
V Da schläft die Jungfrau in guter Ruh A Im Schatten der grünen Linde".
- (Fortsetzung folgt.)