mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain?
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Bierteljäbrlicher Bezugspreis; bet v« Expedition 2 Mk, iß 4 4 0 bet offen Postämtern 2,25 M. xetcL Bestellgeld).
e/VX HD JnserttonSgebuhr: die gespaltene Zeile oder oeren Raum 15 Psg.
Neelameu: die Zeile SO Pfg.
SÄdtblttd Erscheint wächentlich sieben mal. -
** Druck und Verlag' Joh. Lug. Rod), UrnversiMEuchdmcktttl 4a( Jßytj»
Donnerstag, 16. Mai 1907. Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Zweites Matt.
Deutsches Reich.
— Zur Errichtung der Witwen- und Waisen- verstcherung für die Arbeiter, die nach den Bestimmungen des Zolltarifgesetzes spätestens 1910 ins Leben treten soll, sollen die Mehrerträge 'äusser Wchöhung der Zölle auf Getreide. Weh, uBSTzu einem Fonds angesammelt werdet WWHer Staatssekretär des Reichsschatz- anktes in^itzr Vudgetkommission erklärt hat, ist jim Etatsjahr 1906 so gut wie nichts diesem Fonds zugeflossen. Es ist im Etat eine Summe von 22 Millionen Mark veranschlagt, aber in Wirklichkeit haben die erwähnten Zölle nur ein Mehr von rund 770 00 Mark gebracht. Dieses Ergebnis wird wohl nicht mit Unrecht dem llebergange vom alten zum neuen Zolltarif, der sehr Hedeutende Voreinfuhren mit sich brachte, zugeschrieben. Im übrigen allerdings sind die Zolleinnahmen für das Reich gewachsen, so dass der Reichskasse ein ungefähres Mehr von 20 Millionen Mark zugeflossen ist. Für das Etatsjahr 1907/08 sind für den Versicherungsfonds 48 Millionen Mark Einnahmen veranschlagt. Es wird aber erwartet, daß ein höherer Ertrag erzielt werden wird, angehlich. weil die Ge- treidevorräte erschöpft seien und demnach mit einer starken Einfuhr gerechnet werden müsie. Wie die „KölnischeVolkszeitung" meint, würden die Erträge aus den Lebensmittelzöllen überhaupt eine stark steigende Entwicklung nehmen und es fei nicht ausgeschlossen, daß sie in wenigen Jahren einen Betrag von jährlich hundert Millionen Mark erreichen. Dem scheint uns aber doch eine sehr zweifelhafte Berechnung zugrunde zu liegen; da die Zollerhöhung doch hoffentlich auch eine Erhöhung der Produktion im vaterländischen Landwirtschaftsbetriebe zur Folge haben wird. Jedenfalls wäre es weit eher zu ertragen, daß der Versicherungsfonds durch verminderte Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse schlecht abschnitte, als daß die deutsche Landwirtschaft wieder durch vermehrte Aus- slandskonkurrenz in Notlage geriete.
— Die Leistungen des Jnvalidenverfiche- eungsgesetzes. Die Zahl der feit dem 1. Januar 1891 bis einschließlich 31. März 1907 bewilligten Invalidenrenten betrug 1429 147. Davon sind infolge Todes oder Auswanderung der Berechtigten, Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit, Bezuges von Unfallrenten oder aus anderen Gründen weggefallen 610 555, so daß am 1. April 1967 liefen 818 592 gegen 814 575 am 1. Januar 1907. Die Zahl der während des- felben Zeitraumes bewilligten Altersrenten betrug 451481. Davon find infolge Todes oder Auswanderung des Berechtigten oder aus an- heren Gründen weggefallen 328 312, so daß am 1. April 1907 liefen 123159 gegen 125 603 am 1. Januar 1907. Invalidenrenten gemäß § 16 jbcs Jnvalidenoersicherungsgesetzes (Kranken- jtenten) wurden seit dem 1. Januar 1900 bewilligt 69 630. Davon sind infolge Todes, Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit Iber
(Nachdruck verboten.),
Im Blütenschnee.
Ein Pfingstnovellette von O. Elster.
Schloß Waldau lag hoch oben im Gebirge. Während unter in der Ebene schon der Frühling sich anzeigte mit keimenden Knospen und grünenden Saaten, herrschte hier oben noch Winter und bis Mitte April konnte man dem Sport des Schlittenfahrens und Rodelns huldigen. So hatte man auch dieses Jahr sogar noch um Ostern — allerdings fiel Ostern ungewöhnlich früh — im Schloß Waldau die schönste Schlittenbahn gehabt, und Komtesie Erika, die mit ihren Eltern zum Sommeraufenthalt aus der Residenz ein getroffen war, hatte es wunderhübsch gefunden, aus den von Schmutz und Näsie erfüllten Straßen der großen Stadt in die herrlichste Winterlandfchast versetzt zu werden.
‘ Aber wenn die Herrlichkeit allzu lange dauert, dann verliert sie ihren Reiz und als der Winter gar nicht weichen wollte und selbst einige Tage vor Pfingsten bei eisigem Nordwind wirbelnde Schneeschauer über die eben erwachten Blätter ausschüttete, da blickte Kom- teßchen Erika sehr ernsthaft und traurig drein, denn ihr Papa hatte heute Morgen am Früh- ftückstisch gemeint, indem er ärgerlich in das draußen herrschende Schneetreiben schaute:
„Bei solchem abscheulichen Welter werden Unsere Psingstgäste wohl ausbleiben."
Die Mama hatte geseufzt und vorwurfsvoll gesagt: „Es wäre doch bester gewesen, Ottokar, wenn du meinen Rat befolgt hättest; dann säßen wir noch behaglich in unserer warmen ßiadtwohnung."
„Dummes Zeug," brummte der Graf, der eigentlich nur nm die Auerhahnbalz so früh in
aus anderen Gründen weggefallen 47 317, so daß am 1. April 1907 liefen 22 313 gegen 22 099 am 1. Januar 1907. Beitragserstattungen sind bis zum 31. März 1907 bewilligt: a) an weibliche Versicherte, die in die Ehe getreten sind 1544 972 gegen 1 510 074, b) an versicherte Personen, die durch einen Unfall dauernd erwerbsunfähig im Sinne des Jnvolidenver- ficherungsgesetzes geworden sind 4424 gegen 4274, c) an die Hinterbliebenen von Versicherten 337 302 gegen 328173, zusammen 1886 698 gegen 1842 521 bis zum 31. Dezember 1906.
— Die Fleischverteuerung. Der „Würite mbergische Staatsanzeiger" veröffentlicht folgende Kundgebung: „Wie in ytx-- schiedenen anderen Teilen des Deutschen Reiches ist zur Zeit auch in Württemberg die Wahrnehmung zu machen, daß die Schweinefleischpreise nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zu den Schweinepreisen stehen. Dre Schweinepreise sind zur Zeit niedriger als tm Mittel der Jahre 1896 bis 1904, nur im Frühjahr 1904 haben sie einen annähernd gleich niedrigen Stand gehabt wie gegewärtig. Damals hat das Schweinefleisch trotz der Fleischsteuer nur 65 Pfg. in Stuttgart in den Laden gekostet. Auf dem Markte am Stuttgarter Schlachthaus am 4. d. M. erzielten Schwerne erster Qualität nur noch einen Preis von 54 bis 55 Pfg. das Pfund Schlachtgewicht. Dre zweite Qualität war noch billiger, für die dritte Qualität ist der Preis nicht notiert. Dabei ist zu beachten, daß denMetzgern der Wert der Eingeweide (Zunge, Herz, Lunge, Leber. Darme usw.) unentgeltlich überlasten wird. Für das Pfund Schweinefleisch, das den Metzger also 54 bis 55 Pfg. kostet, muß der Verbraucher im Laden heute noch 70 Pfg. zahlen. Ern Aufschlag von 27 bis 29 Prozent muß aber bei einer Ware die wie das Schweiefleisch fast nur gegen bar verkauft wird, die einen sehr raschen Umsatz ermöglicht und bei der auch der letzte Rest verwertet werden kann, als übermäßig hoch bezeichnet werden. Es ist auffallend, daß die Preste und die Gemeindenvertretungen, die zur Zeit der „Fleischnot" die öffentliche Meinung so lebhaft in Bewegung gesetzt haben, den gegenwärtigen Verhältnissen so wenig Beachtung schenken, zumal, da die Klagen über zu hohe Fleifckpreise nunmehr eine innere Berechtigung haben und Aussicht vorhanden wäre, durch entsprechendes Vorgehen der Gemeindeverwaltungen oder durch organisierte Selbsthilfe billigeres Schweinefleisch zu erhalten, wenn die Metzger nicht vorziehen sollten, die Schweinefkeifchpreise den Ankaufspreisen entsprechend herabzusetzen."
AMnschaft, Kunst und Leben.
* Dac Alter des Wortes „Ingenieur". Uebet das Alter des Wortes „Ingenieur" macht F. M. Feldhaus in der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure einige interestante Angaben. Danach ist der erste „Ingenieur" ein Kriegsbaumeister gewesen, auch wenn er Kriegsmaschinen baute, „architectus militaris“, wie denn Über
das Gebirge gegangen war. „Das Stadtleben hatte ich nun satt, und der Frühling muß l« auch einmal kommen."
Das war auch die Meinung Erikas gewesen, und mit dem Frühling sollte noch jemand kommen, den das Komtetzchen noch sehnsüchtiger erwartete als den Frühling.
Und nun kam der Frühling noch immer mcht, und der gewiße Jemand, der sehnlicher als der Lenz erwartet wurde, kam auch nicht, und Kom- tests Erika stand am Fenster ihres Zimmers, hinausschauend mit traurigem Blick aus die Winterlandschaft da draußen, die so wenig zu der Jahreszeit des nahenden Pfingstfestes passen wollte.
Sie dachte an den letzten Ball bei dem kommandierenden General. Sie tanzte den Kotillon mit Walter von Schauenstein, dem flotten Oberleutnant von den grünen Husaren und Adjutanten des Generals — das heißt, eigentlich tanzten sie nicht, denn Oberleutnant Walter hatte vermöge seiner takttschen und strategischen Ausbildung auf der Kriegsakademie in Berlin so geschickt manöveriert, daß er schließlich mit Erika in einem stillen, durch hohe Blattpflanzen halbverdeckten Winkel landete, wo es sich so behaglich und traulich plaudern ließ, das man überhaupt nicht an das Tanzen dachte, sondern mit einem gewißen ironisch überlegenen Lächeln auf die tanzenden Paare sah, die stch in den verschiedenen Kotillon-Touren abmühten.
Die Kameraden Walters waren auch rücksichtsvoll genug, ihn und Komtesse Erika nicht zu stören und die Damen — nun, wenn Oberleutnant Walter von Schauenstein sich nicht um sie bekümmerte, dann brauchten sie fich erst recht nicht um ihn zu bekümmern.
So saßen die beiden ungestört in dem lauschigen Winkel beisammen und plauderte« UN
Haupt bei den Römern die Maschine zur archi- tectura, zur Baukunst gehörte. Erst im Jahre 1196 wird Alamannus de Euitelmus, der die Gräben und Pallisaden der Stadt Piacenza anlegte, in den Annales Piacentini Guelfi als „encignerius" bezeichnet. Dieselben Annalen bezeichnen, in etwas anderer Schreibweise, für das Jahr 1238 einen Mann namens Calaman- brinus als den besten „inzegnerium“ der Bres- cianer. Im Jahre 1248 wird in Frankreich Jocelin de Cornaut, der den sechsten Kreuzzug mttmachte, als „maistre engingnierre" bezeichnet, und im navarresifchen Kriege (1276—1277) kommt ein „maestre Bertran" als „engeyn- nyre" vor. Der deutsche Kriegsbaumeister jener Zeit hieß aber noch „antwercmeister", das Kriegsgerät hieß das „antwerc". Dieses Wort ist keineswegs mit Handwerk zu verwechseln. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts findet sich auf dem Titel einer im Besitz der großherzoglichen Bibliothek in Weimar befindlichen kriegstechnischen Bilderhandschrist die Bezeichnung „inge- nier", doch ist nicht zu ermitteln, aus welchem Jahre der Titelaufdruck: „ingenierkunst- und wunderbuch" stammt.
Vermischtes.
Eine Niesendefraudation. Eine seit 18 Jahren bestehende Berliner Bankfirma, Friedländer u. Pollak in der Potsdamerstraße, deren Inhaber als vermögende Leute galten, steht vor bet Möglichkeit, ja Wahrscheinlichkeit, ruiniert zu sein durch haarsträubend hohe Veruntreuungen ihres 22jährigen Börsenvertreters Ernst Wegener. Man behauptet, es seien nicht weniger als 300 000 Mark, und auf der Börse befürchtet man eine noch höhere Summe, die der junge Mann veruntreut haben soll. Das Bankhaus versendet an seine Kunden und Geschäftsfreunde ein Schreiben, es habe die Deutsche Treuhandgesellschaft mit der Feststellung der veruntreuten Summe betraut und werde bis zum Abschluß dieser Arbeit „im Interesse der Gesamtheit der Gläubiger" keine Zahlung leisten. Ernst Wegener hat sich nach berühmten Mustern in ein Sanatorium in Zehlendorf begeben, wo er verhaftet wurde. Der junge Mann hielt stch nicht nur ein Reitpferd, sondern auch ein Benzinpferd, ein kostspieliges Automobil und tummelte stch Lberlebensftoh in jener halben Welt herum, von der man nicht spricht. (Frkf. Een.-Anz.)
Ein alkoholischer Druckfehler. Das „Börsenblatt für den deutschen Buchhandel" teilt folgenden komischen Druckfehler aus einem italienischen Antiquariatskatalog mit:
1540. Eothaisches Genealogisches Taschenbuch Freiherrlichen Säufer. Gotha, Perthes 1878—1885 vol. 2 in 12, tela con ritratti.
Es ist doch kaum anzunehmen, daß alle im Eo- thaischen Kalender verzeichneten Mitglieder der „Freiherrlichen Häuser" so ausgepichte Trunkenbolde sind.
diesem und jenem, jedoch merkwürdigerweise durchaus nicht von der Angelegenheit, welche beiden am meisten am Herzen lag.
Oder sprachen die Blicke seiner dunklen Augen genügend und deutlicher als alle Worte von dieser Angelegenheit, und gab Erikas liebliches, sanftes, verschämtes Lächeln genügende und deutliche Antwort auf die Frage feiner dunklen Augen.
Bald schien es so, denn beide fühlten sich unendlich glücklich, und als stch schließlich ihre Hände heimlich gefunddfi hatten mit leisem sanften Druck, da waren überhaupt keine Worte mehr nötig, da saßen sie da im seligen Schweigen, das beredter war, als alle Worte.
Doch dieses glückliche, selige Schweigen ward jäh durch einen jungen rücksichtslosen Leutnant unterbrochen, der plötzlich vor Erika stand und die sporengeschmückten Hacken zusammenschlabend lachend sprach: „Endlich finde ich Sie, gnädigste Komtesse — darf ich um die Ehre bitten, Sie zu der Blumentour zu holen — Sid gestatten doch, Schauenstein? — Bei der Blumentour darf die schönste Blume Mht fehlen." ...»
Was blieb den beiden schweigsamen Glücklichen anders übrig, als fich zu fügen. Erika folgte dem rücksichtslosen Leutnant, und Walter sah ihnen mit finsterem Blick nach und mußte es dulden, daß Erika jetzt von allen Seiten umdrängt und zu einer Tour aufgefordert wurde.
Endlich kehrte sie atemlos und erschöpft zu Walter zurück. Aber bet Zauber bes schweigenden Glückes war vernichet.
Bittend sah Erika in sein finsteres Gesicht.
„Seien Sie mir nicht böse," sprach sie sanft, ,^>aß ich Sie verlassen mußte ... ich konnte doch nicht ablehnen."
„Ich hatte mich so sehr auf diesen Abend gefreut," entgegnete et, „Ich habe Ihnen so
Verzeichnis
bet an hiesiger Universität für da» Sommer» Semester 1907 immatrikulierten bezw, inskribier»
ten Studierenden.
637. Rtchwien, Alfons, Waschstedt, Phil, Schneidersberg 1
638. Ringeling, Gerhard, Schönberg i Mccklb Phil., Kugelgasse 14
639. Röhrbein, Alfred, Hannover, Theol., Ka- setnensttaße 6 ,
640. Rippmann, Ernst, Stern a. Rh., Theol» Rothenberg 111
641. Ruppel, Max, Wiesbaden, Theol., un«M Sitoftc 34
642. Reiser, Jakob, Walkertshofen, Phil., Stein«
643. Reschop, Ernst, Witten Med Markt tt 644. Riemer, Gerhard, Gronau, Med., Hirsch«
645. Rütten, Friedrich, Kothausen, Med., Eli- 646. ^oß^Konrad, Cassel, Chem., Schwan« 647. Schloß, Heinemann, Autenhause«, Math.»
' Wehrdaenveg 2 .
648. Schmidt,Werner, Magdeburg, PH"., Frank« 649. Schulkamp,* Franz, Kupferdreh, Phil., Hof« 650. Schmidt, Peter, Trier, Zteinweg N 651. Schädel, Arthur, Deutsch-Eylau, Theol, 652. Schröder,^ Karl, Lauenburg, Phil, Bat« 653. slmib^ Heinrich, Reichenhall, Theol, 654. Sheffer,^Hans, Felsberg, Theol., Weiden« 655. Schönewolf, Fritz, Fechenheim, Theol, 656. StÖAW Theol., Roten- 657. Schierst Willy, Wiesbaden, Phil, Lingel« 658. Spulte, Anton, Eslohe, Med. dent, Bun- 659. Schultheis, Ludw., Frankfurt a. M, SReb, 660. S^Ernst, Rengsdorf, Phil, Ockets- 661 Sina^Heinrich, Weyer, Phil, Hofstadt ir 669 Spanuth, Friedrich, Schulenburg, Theol, 663. PH«, Roter«
664. Semmst^riedtich, Schweidnitz, Med., Bat- 665 Sttbert^Hermann, Wahnhausen, Phil, 66E Wilhelmshaven, Med,
Kasernenstraße 6 ---------
„Mriagiöl“
Dr. Johannes Otto in Marburg. >-
viel zu sagen, Fräulein Erika - unb nun läßt man uns keine Minute ungestört.
„Aber wir haben doch vorhrn eine gang Zeitlang ganz allem gesessen, sagte sie m
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foHt’e' — Ah, in diesem Trubel und in diesem Lärm kann man ja keinen vernünftlgen Ge- danken fassen'. Erika wann werbet^ Sie wie« berfeben um Ihnen sagen zu können. ...
Gnädigste Komtesse, darf ich um dre Eh« bitten." .. . Der rücksichtslose Leutnant stand mit einem Blumenstrauß vor Erika und ver- beugte sich lächelnd und siegesgewrß. ErNa mußte wieder mit ihm tanzen und Walter war so ärgerlich, daß er den „jungen Dachs,, wie er den rücksichtslosen Leutnant nannte, hatte for- ^"Abet"ein Trost sollte ihm noch werden General kam auf ihn zu und sagte jovial „Ra Schauenstein, Sie schauen ja bretn, wxe bet Lohgerber, bem bie Felle davongeschwommen sind Aber nur Mut — ich habe soeben für sie eine Einladung angenommen."
„Für mich, Exzellenz?
Ja nach Schloß Waldau im Rresenge- birge . Das ist Ihnen doch nicht unangenehm?" setzte der alte Herr mit schlauem Augenzwinkern hinzu. w,
„Durchaus nicht, Exzellenz? Aber arte kommt Graf Waldau dazu. ..«
„Das will ich Ihnen sagen, Graf Waldau hat mich und meine Gattin zum Pfingstfest em- aeladen, und da habe ich um die Erlaubnis gebeten Sie, meinen Adjutanten, mitbrmgen zu dürfen." Ä
„Ich danke Exzellenz von ganzem Hetzen.
(Fortsetzung folgt.)