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Ä MarBorf, 5. März. Die man sich hier viel | «zählt wird Herr Dechant Schlitt zu Hanau I fcte hiesige Pfarrstelle erhalten. Schlitt ist «in I Sohn des pens. Lehrers Schlitt, der früher die «sie Cchulstelle zu Amöneburg inne hatte.

' Frankenbach (Kreis Biedenkopf), 3. März. Fn unserer Gemeind« nimmt das Sektenwesen immer mehr überhand. Es gibt hier Methodi- jkn, Darbysten, Baptisten und Jrvingianer, wovon die Methodisten als die stärkste Sekte einen eigenen Betsaal besitzen. Nur ein Mertel her Cemeindeanaehörigen gehört noch der evan­gelischen Kirche an. (Gieß. Anz.)

BermrschteS.

Diebstahl. DerBerl. Lok.-Anz." meldet aus Karis: In der Bibliothek der Pariser Kunst-

Kefsen-Nassa« und NachbargrLieie.

Lasiel. 4. Mär,. Der 825 Mitglieder ,LH- kende Verein der Vermesiungsbeamten der pren- hischen landwirtschaftlichen Verwaltung hat aus leinet hier abgehaltenen Hauptversammlung gelegentlich der bevorstehenden Neuorganisation der General-Kommissionen beschlossen, bezüglich der dienstlichen Stellung der Vermessungsbeam­ten folgende Forderungen zu erheben: 1. Die Sachlandmesser des zukünftigen Landcskultur- amts sotten ihre technischen Geschäfte selbständig erledigen. 2. Für je etwa 20 bis 40 Vermes­sungsbeamte soll ein Vermessungsbeamter als Aufsichtsbeamter bestellt werden, der ihre Ar­beiten prüft, und der da» technische Dezernat für seinen Geschästsbezirk hat. Dieser fall nur dem Oberlandeskulturamt unterstellt sein. 3. So­wohl in dem zukünftigen Landeskulturamte als auch in dem zukünftigen Oberlandeskulturamte soll ein Vermessungsbeamter stimmberechtigtes Mitglied sein.

Fulda, 4. März. Die Weihe des Bischofs Schmitt wird am 19. März durch den Erzbischof von Freiburg erfolgen.

Staufenberg, 4. März. Heute Nacht gegen 1 Uhr brannte die Hofraithe des Landwirts Heinrich Zecher IV. gänzlich nieder. Das Vieh konnte bis auf 2 Schafe gerettet werden. An­scheinend liegt Brandstiftung vor, jedoch ist der Täter noch nicht ermittelt.

Niederschelden, 4. März. Eine Schlägerei, bei der das Messer wieder zur Anwendung ge­kommen ist, ereignete sich gestern Abend hier. Wie die Schlägerei entstanden, konnte noch nicht ftstgeftellt werden, doch sind drei Personen durch Stiche in den Kops, in die Lunge usw. ganz er­heblich verletzt worden, einer sogar so stark, daß mr sein Leben gefürchtet wird. Einer der Ver­letzten hat ferner einen Stich in den Arm erhal­ten, der mit einer Mistgabel ausgeführt sein sott. Einen Burschen namens Kolb hat man noch im Laufe der Nacht verhaftet, er wird als Haupt- läter bezeichnet.

Erda (Kreis Wetzlar), Auch heuer wieder fetzte mit den ersten warmen Strahlen der Vor- friihlingsfonne in unserer Gegend dis Landflucht ein. Aus unserem Dorfe sind es allein wohl 100 junge Leute und Familienväter, die regelmäßig im Frühjahr der Heimat den Rücken kehren, um Im Westfälischen in den Industriezentren als Maurer, Steinhauer und Handlanger ihr Brot »u verdienen. Bis weit aus dem angrenzenden Hinterlands schließen sich Hinderte von kräfti­gen Männern dem Zuge nach der Ferne an und Nichts kann sie zum Bleiben an der Scholle be- ßvegen. Zwar sucht die Kreisbehörde gerade in den Gemeinden der entlegenen Bürgermeisterei Bhensolms die wirtschaftlichen Verhältnisse rch Wiesenmelioration und Zusammenlegung : Grundstücke stetig zu verbessern und auch hier ist das Zusammenlegungsverfahren rm Sange, dazu will man das ganze Dorf mit einer Quellwasserleitung versehen. Allein der Land­flucht kann wohl nur durch die Erbauung einer Eisenbahn von Wetzlar über Hohensolms nach Gladenbach gesteuert werden. Nur zu oft wurde schon der Wunsch unserer gänzlich von jeglichem Verkehr abgeschlossenen Gegend nach einer Bahn jerwähnt, indem dadurch der Bevölkerung ein Absatzgebiet und ein Arbeitsfeld zugeführt Witbe. Viele Arbeiter mit ihren Familien blieben hierdurch unfern Landgemeinden erbal- $en. (Gieß. Anz.)

Löhnberg, 3. März. Eine Versammlung von ,800 Biertrinkern Löhnbergs beschloß, den Bier­brauern und Gastwirten auf die Bierpreiser- höhung mit einem Vierstreik zu antworten und .nur eine, die Knodtsche Wirtschaft, zu besuchen, -ie beim alten Preis geblieben ist.

Mainz, 3. März. Die 14jährige Tochter des Fabrikarbeiters Joh. Ehr. Lehnleitner in Wei­senau wollte am Samstag nachmittag ihre jüngere Schwester in Schrecken versetzen und hängte sich im Uebermute am Fensterkreuz auf. Das leichtsinnige Mädchen hatte sich die Schlinge so um den Hals gelegt, daß es sich nicht mehr los- machen konnte. Die jüngere Schwester Holle die Mutter herbei, der es gelang, ihre Tochter abzu­schneiden. Die Sttangulation war aber eine derartige, daß der Tod des Mädchens einige Stunden später eintrat. Die Unglückliche sollte Ostern aus der Schule kommen.

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akadnnie wurden WgSnge von kostbaren Bü­chern und Gravüren entdeckt. Die Witwe eines in der Akademie beschäftigt gewesenen Regier­ungsbaumeisters fand im Nachlasse einen Teil der entwendeten Gegenstände, deren Wert 100000 Frank» weil übersteigt.

UnglücksfäLe. In dem Duar Mechahalla der gemischten Gemeinde Laverdure in Algerien stürzten infolge des schlechten Wetters mehrere Hutten ein; 31 Leichen wurden bereits geborgen; man befürchtet, daß noch eine große Zahl Opfer unter den Trümmern liegt. In Gliranger, Amt Romsdal (Schweden), find vier Bauern­güter durch Schneesturz zerstört worden. Alle Gebäude würben fortgerissen, auf einem Gute find drei Personen getötet, auf einem anderen werden zehn Personen vermißt. Der Viehbestand ist zum Teil «mgekommen.

Württembergs Geburtsstätte. Aus Stuttgart wird derFrkf. Ztg." geschrieben: Die runde Bergkuppe bei llntertürkheim, auf der bis vor etwa achtzig Jahren die Reste der Burg Wir- 1 em berg gestanden, hat jetzt von Amtswegen diesen ihren alten Namen zurückerhaüen. Seit­dem da droben an der Stelle des ehemaligen Schlosses eine Kapelle mit den Gräbern des Kö­nigs Wilhelm I. und seiner Gemahlin Katha­rina stehen, hatte sich für den Gipfel des Berges der NameRoter Berg" eingebürgert. Mit der Umbenennung ist einer befürworteten Anregung von Prof. Endriß stattgcgebcn worden. Daß man statt der lautlich richtigeren alten Schrei­bungWirtemberg" die heute übliche den Cha­rakter der Barockzeit tragende Form gewählt hat, ist wohl darin begründet, daß man eine Dif­ferenz zwischen dem Namen des Königreichs und des Berges, auf dem es seinen Ursprung hatte, nicht bestehen lassen wollte. Die Landesbiblio- thek und das Staatsarchiv schreiben übrigens auch jetzt noch den Namen in seiner älteren Form.

Eewalttge Ssnnenfelcken sind auf der Sonne ausgetreten. Sie bilden eine große Gruppe, die etwa 150 000 Kilometer lang ist und nach Prof. Vroshear von der Alleghany-Sternrvarte zu Pittsburg einen Umfang von 3% Millionen englischen Meilen hat. Die Hauptgruppe geht durch die Mitte der Sonne. Voraussichtlich wer­den also noch einmal abends Nordlichter zu sehen fein und in der Drahtleitung magnetische Gewitter verspürt werden:

Die Schneeglöckchen läuten trotz erneuter Schneefälle. Unter der Schneedecke sprossen sie hervor und als erste Boten des Frühlings grü­ßen sie den Menschen. Es wird Frühling, das ist die Gewißheit, die das Blümlein denen bringt, die den Winter unter so mancherlei Be­schwerden durchlebten. Eigenartige Blumen sind diese Frühlingsboten, wetterhart und doch von zartem Aussehen. Sie trotzen dem Nach­winter und kalten Stürmen aber auch dem Menschen, denn sie fügen sich seinem Willen und Launen keineswegs. Sie gedeihen nicht im warmen Zimmer und lassen sich nicht wie andere Blumen treiben. Lieber lassen sie ihr Leben, als daß sie sich der menschlichen Natur beugen. Bei viel Wärme verwelken sie. Es sind echte Naturkinder, die freie Lust atmen ttnb den Sonnenschein sehen wollen. In der Natur und für die Natur, das ist ihre Aufgabe. Also auch manche Pflanze hat Charakter und fügt sich in kein Schema.

Zu viel des Segens. Die Ehefrau des Pferdewärters Maier in der gräflich v. Mont- gelasfchen Brauerei in Aham bei Frankenhausen in Balzern, welche bereits dreizehn Kindern das Leben gesenkt hat, überraschte dieser Tage ihren Gatten mit drei kräftigen Knaben. Mut­ter und Kinder befinden sich den Umständen nach wohlauf.

Jagdabenteuer. DemVerl, Lok.-Anz." zu­folge schossen auf dem Wege zur Wildfütterung bei Oberstdorf im Allgäu zwei Jagdaufseher aul: einen Adler, der eine zu Tode ermattete Gemse trug. Das angeschossene Tier von 2 Meter Flügelspannweite griff wütend die beiden Män­ner an, die es aber schließlich überwältigten und ihm den Kopf abschnitten.

Muttt." Dem Argentinischen Wochenblatte Ehreibt ein alter Mitarbeiter: In den neuern cutschen Romanen ist die liebe, sorgliche, herr­liche, von den Dichtern aller Zeiten mit Begei­sterung besungeneMutter" nicht mehr zu fin­den. Die liebe, sorgliche, herrliche Mutter, der eines jeden braven Menschen Gedanken gelten, bis es mit dem Denken aus ift ist von der Bild­fläche verschwunden; an ihre Stelle ist das zärt­licheMutti" getreten. Herrgott! Wenn ich meine Mutter nur ein einziges Mal angespro­chen hätte:Mutti", sie würde mir eins ausge­wischt und gesagt haben:Im Stall sind d' Muttt, du Schlingel!" Muttt sagt man nämlich im Berner Land und wohl auch anderswo zu den Kühen und Geißen, die keine Hörner haben. Also: Mutttchue, Muttigeiß! Wenn ein Kind lieb und zärtlich sein will, kann es nicht bei dem herzigen Wörtlein bleiben: Mütterlein oder

Mütterchen? Will man aber aus der braven, lettischen Mutter absolut et«Mutti" machen, so sind in erster Linie die Lesebücher für die Schulkinder einer Umarbeitung zu unterziehen. Wie herrlich müßte e» sich ausnchmen, wenn das Muttisöhuchen deklamiert:

Mutti sprache, Mutti laut, »

O, wie wonnesam, wie traut!"...

Was ist das für eine schöne Sackte mit der Mutti- liebe und des Stromes Muttthsus! Muttt für Mutter angenommen, kommt ja gleich Vati für Vater:

"Lieb' Vatilaud, magst ruhig sein" - 2 O Schweizerland, s Datiland" .. x T Vati, Mutti saßen traurig - 'V Und die Liebste sah mir nach"...

Wenn mein Freund, der alt« Milchmann Taferk, singt:Mei Muttt mag mi nit..., so kann man sicher sein, daß ihm seine uugehörnte Kuh den halbgefüllten Milcheimer mit wuchtigem Schlag zwischen den Deinen weg dahin befördert hat, wo er ihn am wenigsten wünschte. Also, mahnt die Köln. Ztg.: Mutter und Vater, das sind Namen? Die wollen wir behalten!

Vögel Nicht, aber Wölfe. Man kann viele Kilometer durch milde Landschaft in Italien wandeln, ohne eine Vogelstimme zu vernehmen, denn die Vogel, so klein und so schön und so unschädlich auch immer sie sein mögen, töten die Italiener mit bet Flinte oder im Netz. An­ders steht «s mit den Wölfen, die freilich nicht die Gewohnheit haben, die Herren Jäger mög­lichst wenig zu belästigen und mit Leimruten und Retzen beim besten Willen nicht zu erledi­gen find, sie fleht und hört man. Eo kann es denn kommen, daß im schönen Italien die Wölfe gelegentlich auch einen Menschen verzehren. Ein Soldat, so wird aus Rom berichtet, der dieser Tage von der Eisenbahnstation Sora (Abruz­zen) am späten Abend nach seinem Heimats­dorfe Alviso wanderte, um dort ein paar Tage Urlaub zu verbringen, wurde unterwegs von Wölfen angefaSet* und so gründlich aufgefressen daß man mißet seinem Säbel und einigen mili­tärischen Bekleidungsstücken nur noch wenig von seinem Körper vorfand.

Der Gouverneur von Jamaika und der Zei­tungsphotograph. Sir Alexander Swettenham, der schneidige Gouverneur von Jamaika, der sich die unerbetene Landung amerikanischer Marine- soldaten während des Erdbebens in so unzwei­deutiger Weise verbat, daß wegen seines nicht allzu höflichen Vorgehens di» Freundschaft zwi­schen den Vereinigten Staaten und England in die Brüche zu gehen drohte, kann sich zurzeit kaum vor der Indiskretion neugieriger Zei- tnngsphstographen retten. Als er neulich eine Rundfahrt durch die vom Erdbeben zerstörten Stadtteile machte, heftete sich ihm der Photo­graph einer großen Newporter Zeitung an die Fersen und nahm ihn in einem Dutzend verschie­dener Stellungen auf. Der Gouverneur wurde ungeduldig und verdat sich diese Belästigung entschieden, der Photograph aber knipste ruhig weiter. Aergerlich sprang Sir Alexander Swet­tenham aus dem Wagen, hob einige Steine von der Straße aus, und warf nach der Kamera, um sie zu zertrümmern. Der Photograph wich je­doch geschickt aus, und es gelang ihm sogar, den Gouverneur mit dem Steins in der Hand und zum Wurfe ausholend auf die Platte zu bannen, eine Aufnahme, die natürlich von dem Newyor- ker Blatte an hervorragender Stelle gebracht wurde und kolossale Heiterkeit erregte.

Gemütlich. East:Da schauen Eie, Frau Wirtin, jetzt hab ich in der Suppe einen Näh­faden gefunden!" Wirtin:Ah, des ischt guet, jetzt schauen Se not, ob die Nadel nit au drin ischt!"

Letzte Nachrichten.

Breslau, 4. März. Hiesige Blätter melden: Auf der Eisenbahnfahrt zwischen Breslau und Rawitsch brachten sich zwei Rawitscher Schüler, weil sie im Examen durchgefallen sind, mit Re­volvern schwere Verletzungen am Kopf bei. Der eine wurde nach Breslau transporttert und in das Krankenhaus gebracht, der andere soll in Obernigk seinen Verletzungen erlegen fein.

Leipzig, 5. März. Die Gattin des Kommer­zienrats Nachod, des Vizekonsuls der Vereinig­ten Staaten, erlitt durch Entzündung zum Haarwaschen verwendeten Petroläthers, ebenso wie der behandelnde Friseur sehr schwere Brandwunden. Der Zustand beider ist be­denklich. (B. L.- A.)

Neapel, 4. März. Eine Gesellschaft von Aus- flüglern unternahm eine Besteigung des Berges St. Angelo. Ein Teilnehmer, der Ingenieur Kermont, glitt in der Nähe von Acquasanta beim Schlittern auf dem Schnee einem Abgrund zu und et sowie sein ihm zu Hilfe eilender Ge­fährte Dividio stürzten in die Tiefe und wurden zerschmettert.

Lodz, 1 März, Heure wurde hier auf dH Straße der vsfixier Eugow erfchoffeir. Die Täter enttarne«. )

E

Kirchliche Nachrichten.

Mittwoch, den März 1967 PajsioaSgotteSdienst.

Lutherische Pfarrkirche.

«bendr 8 Uhr: Herr Pfarrer Heermann. Michaelikapekle.

Abends 8 Uhr: Herr Pserrer Metz.

Ätfetmtirte Stadt- ««»lftttverslküthkttche

Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Echind«w0!j.

Vergnügungs-Anzeiger Repertoir-Sntwurs der granlf artet Stadtthrater.

Schauspielhaus.

Mittwoch, 6. März, 2% Uhr:Wilhelm tteR."

7 Uhr:Alt Heidelberg."

Donnerstaa, 7. März. V>8 Uhr:Huiarenfieber."

Freitag, 8. März, 7 Uhr:So ist das Sebeu."

Samstag, 9. März, 7 Uhr:Denise."

Sonntag, 10. März, 3«, Uhr:HnsatenftcbeE

7 Uhr:So ist das Leben."

Montag, 11. März, 7 Uhr:Phldre." Operakavs.

Mittwoch, 6. März, y2S Uhr:Die lvstiKl Witwe."

Donnerstag, 7. März, VJ8 Uhr:Salome."

Freitag, 8. März, 7 Uhr:Boccaccio."

Samstag, 9. März, 7 Uhr:Der Evangeli- mann."

Sonntag, 10. März, %4 Uhr:Die Geisha." 7 Ubr:Lohengrin."

Montag, 11. März, M Uhr:Der Beitel­student."

Für die baltischen Deutfchcn gingen ein: W.

C. 1 JL

Oeftenttii.er Wetterdienst.

Dienststelle Weilburg (Landwirtschaftsschule).

Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abenb deS 5. März bis zum nächsten Ab-nd

Morgen ist andauerndes heiteres, trockenes Wetter bei schwachen südöstlichen Winden und langsam steigender Temperatur zu erwarten.

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(Eine wohlschmeckende Suppe auf den Tisch zu bringen ist, besonders Zur Winterszeit, wo jeder gern einen Teller guter Suppe genießt, der Stolz und das Bemühen jeder Hausfrau. Nun ist es ja bekannt, daß nicht nur die eigentlichen Fleischsuppen durch Zusatz von Fleischer traft er­heblich an Wohlgeschmack gewinnen, sondern daß dies auch der Fall ist bei den sogenannten le- gierten Suppen, Gemüsesuppen, ferner Windsor-, Rumsord-, Geflügel-, Wild-, Mocturtlesuppen und vielen anderen. Die wundervolle Wirkung des Lieüigfchen Neifchertrattev kommt hier so recht zur Geltung.

Die Wäsche ist für die Hausfrau eine der wichtigsten Besorgringen, von deren sorgfältiger Behandlung sehr viel, sowohl in Bezug auf den Geldbeutel, wie auch das Aussehen der Wäsche abhängt. Es muß daher befremden, daß sich noch recht viele Hausfrauen sehr wenig darum küm- mern, womit ihre Wäsche gewaschen wird, dis sich nachher aber wundern, wenn die Wäsche gelb ist, schlecht riecht und sehr rasch verschleißt. Da, Hauptreiniungsmittel ist eine gute Seife, deren Waschkraft aber zum Entfernen von Flecken und zum Erzielen einer frisch riechenden weißen Wäsche nicht ausreicht und greift man daher mit Recht gerne zu Hülfsmitteln, wobei jedoch dis Anwendung stark ätzender Substanzen wie Chlorkalk, Bleichwasssr usw. absolut zu verwer­fen sind. Neben anderen Hülfsmitteln zur Rei­nigung der Wäsche ist die über 30 Jahrs be* währte Henkels Vleichsoda, die frei von allen' ätzenden'Bestandteilen ist, weit und breit be­kannt. Dieselbe ist mit guter Seife angewandt, das beste und billioste Waschpulver, welches der Wäsche nicht nur eine blendende Weiße, Indern auch ohne Bleiche einen angenehmen frischen Geruch gibt, Henkels Bleich-Soda in Paketen, in allen einschlägigen Geschäften käuflich, wird schon beim Einweichen und Kochen der Wäsche vorteilhaft verwandt, weil dadurch de?, der Wäsche anhaftende Schmutz vollständig gelöst wird und man ein leichtes Auswaschen hat, wo- durch bedeutend an Zeit gespart wird.:

~iäÜF Der heutigen RAMAer liegt Sei SreisSlatt Rr. 18.

Verantwortlich sür die Redaktion:" Dr. Johannes Otto in Marburg.

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