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(1863

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Marburg. den 28. Februar 1907.

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MenkeEichelberg&Sohn

Zet. Nr. 183.

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Die Verwaltung.

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**Entwicklung der Seeschiff» fahrt in den letzten sechzig Zähren" betitelt sich ein sehr ansprechend ausgestatietes Büchlein, das soeben von der Hamburg-Amerika- Linie herausgegeben und uns zugesandt wurde. Das Werkchen enthält die Bildniffe und Be­schreibungen der Schiffe dieser Gesellschaft vo« den bescheidenen Anfängen vor 60 Jahren an bis zur Jetztzeit.

** Der Bedeutung der Eenutz- und Würz- stosfe für den menschlichen Körper, und ihrer bald heilsamen, bald schädigenden Wirkung widmet im neuesten 13. Hefte der illustrierten ZeitschriftFür Alle Welt" (Deutsches Verlagshaus Bong u. To., Berlin W. 57. Preis des Vierzehntagsheftes 40 L) Dr.med. Lewinski einen beherzigenswerten Aufsatz.

Durch Vermehrung der Abteilungen (Safes) i« unserer Ltahlpanzerkammer find noch eine Anzahl solcher zur Auf­bewahrung von Wertpapieren, wertvollen Gold» und Ender- lachen unter eigenem Verschluß der Mieter ,« mäßigen Preism abzugeben. l*£>

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Holzsuvmiffiou.

Nachverzeichnetes Hol, auS den Waldungen der Gemeinde kla«fe«berg soll auf dem Submissionsweae vergeben werden.

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Gegen vorschristSmäkige Bürgschaft Werd Zahlungsfrist Hl Martini 1907 aesiattet.

Sonstige Auskunft erteilt Forffwart Zecher dahiev Offerten. sind verichloffen mit der Aufschrift .Holzsubmrfsion bi« zum 7. Mär, 1907, nachmittag» 8 Udr, auf hiesiger Bürger» meisierei einzureich.'n, wo alsdann Eröffnung stattfindet. Zum Eröffnungstermin find sämtliche Submittenten eingrlade«.

Gta«fe«hrrtz am 28. Februar 1907. (1791

Großh. Bürgermeisterei Staufenberg

Stephen.

scheitern und zerschellen würden an dem Eraint- ielsen der politischen Ideale des deutschen Bur- aertums. Es waren Prophetenworte, der Aus­fall der lebten Wahl hat es bewiesen.

X Der a. o. Prof, und erste Assistenzarzt bei Krof. Trendelenburg an der chirurgischen Klinik und Poliklinik in Leipzig Dr. web. Max Wilms ist als ord. Prof, für Chirurgie und Direktor der 'chirurgischen Klinik an die Universität Basel berufen worden. Er tritt dort an Stell« von Prof. Dr. Eugen Enderlrn, der Echoenborns Lehrstuhl in Würzburg übernimmt.

Und dränt der Winter roch so sehr

Frühling muh es doch werden. In der Zeit dr» Ueberaange» aber muff man sich vvrfeh» und wer llug ist bat gerade jetzt Fays ächt« Sodener Mineral-Pastillen immer zur Hand: auf dem Spaziergang, in der Werkstatt, im Bureau, in der Schule k Wo der Mensch sich erkälten kann, da soll »r auch Fay» ächt« Sodener vorbeugend verwenden und er soll sie gebrauchen, wenn er Erkältungen lo» fei« will. Mau kauft FatzS fithte Sodener Mineral - Pastille» überall für 85 Pfg. di« Schachtel.

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Schwanz gehandelt. Zunächst bot der Schlächter für 1 Pfund Ohr 150 <M, doch wurde dieses Ge­bot abgelehnt. Alsdann aber kam eine Einigung dahin zustande daß für je 1 Pfund Schwanz 200 M gezahlt werden sollten, während die Schweine selbst als Zugabe zu gelten hätten.

Erfolge »on Polizeihunden haben wir in letzter Zeit schon mehreremale gemeldet. Ein dritter wird aus Bergedorf mitgeteilt. Als der Polizeibeamte Nerenz mit seinem Hunde hinter der Eholerabaracke an der Bergstraße patroul­lierte spürte der Polizeihund etwa 200 Meter vom Wege einen schottischen Schäferhund auf, der bei einer Feldbude im Schnee vergraben war. Die Nachforschungen ergaben, daß der Hund einer Familie am Eoienbergsweg gehSrt« und feit drei Wochen verschwunden «ar. Der Hund ist während dieser Zeit gefangen gehalten worden. Als das Tier vor Hunger gänzlich er­mattet war, ist es vorher stranguliert und dann unter dem Schneehaufen verscharrt worden. Das Tier wurde zwar noch lebend aus dem Schnee gezogen, mutzte aber, da es schwere Wunden und einen Strick um den Hals hatte, sofort getötet werden. Bei der sofort aufgenommenen Suche nach dem Täter wurde alsbald al» solcher ein Maurergeselle ermittelt, der die Tat auch einge- stand. , _

Wahres Gekckichtche«. Auf dem Kanonen­bootCyklop" war's; im Jahre 1881, als unter den senoenden Strahlen de, Kameruner Sonne ein kleines Ochsentier, zweck» sofortiger Ber- streisung, an Bord genommen wurde. Allge­meiner Jubels Denn frisches Fleisch, abgesehen vom Ziegenbraten, wa- titi seltener Leckerbissen. Das Tier wurde mit Andacht verzehrt. Doch umsonst erhielt man auch da nichts und so wurde die beglichene Rechnung auf _bem Dienstwege «ach der obersten Ctationsbehörde gesandt. Hier, bei der kontrollierenden Rechnungsstelle, allgemeines Kopfschütteln. Sechzig Mann einen ganzen Ochsen in zwei Tagen zu zerbeißen das ging nickt mit rechten Dingen zu. Einer derartigen Leistung war nach Schema F nur eine große Schiffsbesatzung fähig. Also dienst­liche Anfrage bei dem Kommandanten des Ka­nonenbootes, wie es käme, daß für die Besatzung ein ganzer Ochse angeschafft worden wäre. Antwort kurz: ,Meil es hier nicht so große Ochsen gibt, wie bei Ihnen!"

Kleine Nachrichte«. Dem Verein für Rad­wettfahren Dresden ist, wie der .Iresd. An­zeiger" erfährt, von der Kreishauptmannschaft untersagte worden, künftig Rennen mit Motor- fhrung zu veranstalten. Der weimarische

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Landtag bewilligte einstimmig dis Mittel zur Wiederhersillung der grotzen Brandenburgruine im Werratal. Auf dem Eisenwerk in Neun­kirchen geriet der Hüttenarbeiter Stoll unter eine Lokomotive und erlitt derartige schwere Verletzungen, daß sein sofortiger Tod erfolgte. Der Verunglückte war 40 Jahre alt, verheiratet und hinterläßt sieben unmündige Kinder. In Berlin stürzte sich in der Augenklinik des Geh. MHizinalrats Prof. Dr. Schöler in der Karlstrahe der 23jäbrige Leutnant Frhr. v. d. Borch aus einem Fenster des zweiten Stocke» auf die Straße, wo er bewußtlos liegen blieb. Er ist inzwischen seinen Verletzungen erlegen. Der junge Offizier befand sich seit etwa 5 Wochen wegen eines Augenleidens in der Anstalt. Ver­schiedene Umstände deuten darauf hin, daß er auch an Rervenüberreizung litt.

Eine« Elefant«« i« nordisch« Schneeland­schaftfrei hernmlaufen z« s«hen.dies zweifelhafte Vergnügen haben jetzt die Schweden bei Rorr- Kping. Nach dieser Stadt kam am Montag der Zirkus Kuneo und brachte den Elefanten Toszy mit, der sich seinen Wärtern in dem Augenblick entwand, als einer von ihnen sich auf seinen breiten Rücken zum Reiten setzen wollte. Dies gefiel dem Dickhäuter nicht, er machte sich los, und nachdem er in der Tierbude Unheil «nd Verwüstung angerichtet hatte, stieß er mit sei­nem Rüffel die Türen auf und gelangte unter fortwährendem Blasen in» Freie. Da» geschah am Montag, und Donnerstag war er noch nicht eingefangen. Er kampiert im Wald und macht die Gegend unsicher. WieE. Handelsoch Ejöf Eidning" erfährt, darf auch fein Privatwärter, der von Hagenbeck entsandte Gottlieb Heid, ihm nicht nahen. Als dieser ihn mittels eines langen an einer Stange befestigten Hakens am Ohr festzuhalten versuchte, ritz er sich los und zerbrach auf der Jagd nach dem Gegner die ihm im Wege stehenden Bäume wie Reiser. Es wurde nach Hamburg an Hagenbeck gedrahtet, der den Bän­diger Philadelphia nach Schweden sandte. Der Elefant, dessen Spur völlig verloren scheint (?), ist ein weibliches Tier, 6 Jahre alt, 2,15 Meter hoch, 2800 Kilogramm schwer, 6000 Kr. wert und nicht versichert.

3« der Straßenbahn. Folgendes wahre Ge- schichtchen wird der Münchener Jugend erzählt: Es war in der Aachener Elektrischen. Der Wa­gen sehr belebt. Auf einer Seite unter anderen ein Leutnant, ein Fräuleinchen mit Mufikmappe und daneben ein biederes altes Marktweiblein. ?fräuleinchen rückt immer mehr von der Markt­rau ab und entsprechend nach dem Leutnant

Verantwortlich für die Reda 'm: z

Dr. Johannes Otto in Marburg.

Verding««?!.

Die demnächst zu beginnenden Erd», Maur«., Asphalt, «nd Stetnmetjatbeite« für den Erweiterungsbau deS botanischen Instituts hiesiger Universität sollen auf Grund der Allgemetnen und Bewerbungsbedingungen (vergl. Amtsblatt vom 14. 8. 06). öffentlich verdungen werden. Vollendungsfrist 1. September 1907, Verschlossene und mit rnfprechender Aufschrift versehene Angebote find postsrei bis Montag, de« 18 März, an das »aubureau. Ptlgrimstei« 80, zum Verdingungstermin daselbst «m 12 Uhr einzusenden. Zeichnungen und allgemeine Be- dinaungen können im Baubureau eingesehen, BerdingungS- ««schlag «nd besondere Bedingungen gegen trete Sinl-ndung von 3,00 Mk. von dort bezogen werden. Zuschlagsfrist 4 Wochen.

Tel. Nr. 183. Bankgeschäft

Weitergabe 15.

Telegramm-Areffe: Her««««« Eichelberg. «iro-Conto bet

Aerrm'srhtes.

Des Kaisers Nebenmann. Unter den Glück­wunschtelegrammen, welche dem Kaiser aus An- jatz seines 30jährigen Offiziers- und Militärs- Jubiläums zugegangen sind, befindet sich auch lins des Obettelegraphisten Stüwe in Ehemmtz. Ltüwe war, als der Kaiser seinerzeit in die 5. Kompagnie des 1. Garde-Regiments z. F als Offizier eingestellt wurde Unker Flügel­mann desselben und hatte somit lange Zeit sei­nen Platz neben dem Prinzen Wilhelm. D t Kaiser erinnerte sich noch genau de« Grenadier» Stüwe und lieh ihm durch den Flügeladjutanten vom Dienst, von Friedeburg, ein Danktelegramm senden. .

Können wir Anana» au» untere« einfübren? ImTropenpflanzer" im Februar behandelt Paul Lippe aus Hamburg diese Frage. Frische Ananas werden battptfachlich don den Azoren über Hamburg in Kisten tn Holzwolle verpackt eingeführt. Bon Kamerun aus fei die Einfuhr zweifellos möglich. Fast wichtiger als dis Einfuhr der frischen Ananas- srüchte ist die der konservierten. Sie erfolgt vornehmlich aus Eingapore und nimmt von Jahr zu Jabr an Bedeutung zu. Die Fruchte werden in Blechdosen verpackt, erhitzt unb nach der Einfuhr hauptsächlich in gewerblichen Be­trieben verwendet. Paul Lippe meint, da dl-se Art der Verwertung der Ananaofrüchte zur Hebung dieser Kultur, die bisher in unseren Kolonien ziemlich vernachlässigt worden ist, ganz bedeutend beitraaen könnte.

(Bin Pfund Echweineschwanz für 200 Mark. Der Hang der Schleswig-Holsteiner zu origi­nellen Kauf- und Tauschgeschäften hat in Hasel­feld dieser Tage zu einem eigenartigen Handels­geschäft geführt. Da sich ein dortiger Landmann mit einem Schlächtermeister über den Preis vrn zwei Schweinen im Gesamtgewicht von 400 Psd. nicht einigen konnte, wurde auf Ohr und

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