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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbain. CdimtadlMlMc SttMriiM 11 H

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Marburg, Markt 21. Telephon 65.

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Zweites Blatt

»ergehen und daß

Ein deutscher llniversitätsprofessor schrieb über das Theater in Athen, da man dort nur die ent­setzlichsten Räubergeschichten, in denen viel ge­schossen wird, gebe; daß der Geschmack des grie­chischen Volkes in Bezug auf Theater auf der allerniedrigsten Stufe stehe. Der Aufsatz erschien in einer der ersten Zeitungen Deutschlands, die Ueberschrift war, soviel ich mich erinnere Delphi" ich habe das Blatt verlegt. Ich schrieb an den Verfasser und warf ihm seine un­geheuerlichen Entstellungen vor. Ich selbst war im Theater in Athen, und glaube nie besseren Aufführungen von Lustspielen, Singspielen mit den wunderbaren antiken Natlonaltänzen beige­wohnt zu haben. Ich möchte fragen, wie es denn möglich ist, daß man so in den Tag hinein ent­

stellen kann, besonders, wenn man deutscher Uni- versttätsprofessor ist. Wer Sinn für Schönes, Edles hat und Boskopoula (Die Schäferin), ein Nationalstück, mit Gesängen, die sehr populär sind, und Tänzen gesehen, muß zugeben, daß es etwas Besseres auf keiner Bühne gibt; diese Volkstrachten, die nationalen Tänze, die nur Griechen tanzen können, diese einfachen lieblichen Melodien, übten auf mich einen Zauber aus, den ich nie vergessen werde. Alles ist hier echt, schön in seiner Einfachheit. Ich hab« ein nationales

Es kann nicht überraschen, daß unsere demo- krt-tische Presse, die alle sozialen Erscheinungen lediglich unter börsenkapitalistischem Gesichts­punkte beurteilt, von diesem Anträge wenig ent­zückt ist. Unfähig, das innere Wesen und die tiefere Berechtigung jeder wahrhaft agrarischer Reforni zu begreifen, schreibt z. B. dieFrei­sinnige Zeitung";

* Postalische». Von den Absendern von Brie­fen nach überseeischen Orten wird häufig über Verspätung in der Beförderung solcher Sen-

stücke gespielt, in denen viel geschossen wird. Moderne französische, unsittliche Stücke sind in Athen ganz unmöglich gemacht, solche Stücke zr geben, eine französische Truppe war dazu nack Athen gekommen, aber es kam zu einem Auf rühr, den die Studenten der Universität ange­stiftet, als die Vorstellungen angekündigt wor­den, und es konnte nicht gespielt werden. Du heutigen Griechen sind ein streng sittliches Volk

In einer hiesigen deutschen Zeitung beschreibt ein Reisender seine Eindrücke von Korfu. E> schüttelt den Kopf über die Unsumme von Faul­heit der Korfioten, aber er sagt, man söhnt sich mit dieser Faulheit aus, wenn man erwägt, daß die Insel ihren herrlichsten Schmuck, die Jahr­hunderte altenOelbaumwaldungen, in ihrer nut hier zu findenden unbeschnittenen Pracht, dieser Faulheit der Bevölkerung zu danken bat. Um di« Oliven sorgfältig pflücken zu können, damit di« Qualität nicht gefährdet wird, schneidet man in Italien den Oelbaum so zusammen, daß sich sein Laubdach nur etwa in guter Manneshöhe aus­breiten kann. Den Korfioten ist der Baum heilig, sie lassen die Früchte ruhig reifen und von selbst zu Boden fallen, unbekümmert darum, daß ste dadurch an Feinheit und Wert verlieren usw. Ich fragte diesen Herrn, der diesen Unsinn geschrieben, ob das Olivenöl aus reifen oder unreifen Oliven gewonnen werde.

Recht häßliche Entstellungen habe vor etwa zehn Jahren in Bädeckers Reisehandbuch für Griechenland krittfiert. Ich weiß nicht, ob neue Auflagen dieselben seitdem berichtet haben, will aber gelegentlich nachsehen. Welch Unheil ge­rade solche Reisehandbücher anstellen können, er­sieht man aus den Reiseberichten von Reisenden, die sich aus solchen Büchern Vorurteile einge­prägt haben. Genug für dieses Mal. Ich werde noch wettere lehrreiche Beispiele nackfoh, gen lassen. A. Rof«.

Marburg und Umgegend.

(Nachdruck aller Origmalartikel ist gemäß § 18 del Urheberrecht» nur mit der deutlichen Quellenangabe .Oberheff. gtg ' gestattet)

Markmrq, 28. Februar.

Wer noch vor wenigen Jahren in Griechen­land gewesen, muß bemerkt haben, daß in den großen Städten viele Geldwechsler ihre mit Glasscheiben versehenen Eeldkästen, in denen sehr große Summen von Gold-, Silber- und Papiergeld aufgespeichert sind, auf dem Trottoir stehen haben. Ich »ei' nicht, ob diese Geld­wechsler noch heute, da das Papiergeld nicht mehr täglich im Wert fluktuiert und der Unter- schied der Währung nur ein geringer ist, auf diese Weise Geschäfte abwickeln: Tatsache war. daß diese Geldwechsler, wenn ste zum Mittag­essen gingen, ihre Geldkästen mit all ihrem In­halt unbewacht auf dem Trottoir stehen ließen. Ich zog Erkundigungen ein, ob dieses Vertrauen dann nie getäuscht werde, aber man wußte mir von keinem Fall zu erzählen, daß solche Celd- kasten beraubt worden wären. Diebstahl ist in Griechenland ein sehr seltenes Verbrechen. Ich erwähne dies, weil es so ganz und gar im Gegen­satz zu dem steht,was HerrDiktor Laverrenz von

Moderne Reiseberichierstatter über Griechenland.

Dem Aufsatz von Adalbert Boysen unter sbigem Titel in derOberhessischen Zeitung" »om 27. Januar ließe sich eine große Menge merkwürdiger Beispiele anschließen. Ich will aus meiner reichen Sammlung einige recht cha^ rakteristische geben.

Ein Rewyorker Architekt, ein sonst sehr ge- bildeter Herr, gab vor einer gewählten Gesell­schaft von Herren und Damen einen Vortrag über seinen Aufenthalt in Griechenland, de» er mit dem Stereoptikon illustrierte. Wie es die Gewohnheit vieler Reisenden ist, die sich einige Wochen in einem fremden Lande, dessen Sprache sie nicht kennen, aufgehalten, erging er sich in den absurdesten Ungeheuerlichkeiten über Land und Leute; besonders auffallend war mir seine Aburteilung über die griechische Sprache von heute: Das sei gar kein Griechisch mehr, sondern slavisch, türkisch, kurz, er gab alle die landläu­figen Entstellungen. Die Griechen selbst kamen nicht besser weg; seiner Beobachtung zufolge ha­ben sie nur alle denkbaren schlechten Eigenschaf­ten, von einer einzigen guten wußte er kein Wort zu sagen. Er verstand weder Alt- noch Neugriechisch. Ich stellte mich ihm nach der Vorlesung vor und bat ihn, mir doch einige Fremdwörter, die ihm ausgefallen, zu nennen. Er wußte kein einziges, hatte alles nur von Hörensagen, das ihm zugegangen war, ehe er sich nach Griechenland begab. Ich fragte ihn warum er nicht von dem vielen Schönen, durch das die Griechen sich auszeichnen: ihre Gast­freundschaft, ihre Ehrlichkeit, das seltene Vor­kommen gemeiner Verbrechen unter ihnen, ge- i sprachen, und er mußte zugeben, daß dem genau so sei, wie ich gesagt, daß er daran aber gar nicht gedacht. I

diese legen einen gewissen Maßstab an.

Ich könnte noch viel mehr zum Lobe des The­aters in Athen sagen, allein, was ich hier ange­geben, ist genügend, um zu beweisen, wie entsetz­lich der deutsche Universttätsprofesior entstellt, al» er in einer vornehmen deutschen Zeitung schrieb: es werden keine anderen, al» Räuber-

Lustspiel, in den: der damals beste Schauspieler Griechenlands die Rolle eines Kapitäns von einer griechischen Insel spielte, der zum Abgeord­neten erwählt worden war, gesehen. Man feierte den Helden, als er siegreich aus der Wahl hervorgegangen, eine Deputation mit dem Schul­meister an der Spitze und viele Dorfbewohner im Gefolge empfingen ihn. Die Anrede des Schulmeisters schien mir das Köstliche von Hu- 1*7* » i«-»*,'»wu i mor zu sein, das ich jemals gehört, sie war bom-

serner furcht vor Taschendieben ,m Theater ge- bastisch, ein Salat von Zitaten aus Homer ohne

schrieben hat. Griechische Politiker und griechische Zusammenhang, ja alles was dem Schulmeister Diplomaten werden wohl nicht weniger ehrlich hoch klang, wurde eingeflochten, kurz eine echte

sein wie Diplomaten und Politiker überhaupt Dorfschulmeisterrede aus alten Zeiten. Das war

in I rgend einem Lande. | ein Sommertheater, ich war nie während des

Winters in Athen, weiß aber, daß gerade das Theater von Athen auf sehr hoher Stufe steht; denn ich las die Kritiken von klassischen Dramen von Sophokles. Luspiele von Aristophanes, Dramen Shakespeares, die im Winter gegeben worden. Es werden Ueberfetzungen deutscher Theaterstücke aufgeführt, es gibt französische und italienische Oper. In Athen ist eine Uni­versität, Athen hat sehr viele Gebildete und

Das ist bezeichnend für diese Sorte von Libe- | Umschließungen von feingeschnittenem Tabak I vorhanden, wovon auf die Reichspost- und Tele- raltsmus und seiner hier zutage tretenden ge- I Geltung haben. I graphenverwaltung allein 90 000 entfallen.

^^ÄErtsniaßigen Norgelet gegen den Groß- -Die Schaffung eine» «etchsarbettsamt» be- 1 G 6SL be2 % bA W "W "Frage ««tragt. Bon den Nattonalliberalen Baffer- steht. Denn es soll ja selbstverständlich nach I mann Oretbett hent Dr Kleber Merkel und

Moderne Bauerulener. I S8t?Wtt«leM8Wtt8 Genoßen ist im Reichstag?ein Antrag eing^

_ " I bäuerlichen Besitzes durch jedes Großkapital ver- I bracht worden auf Borleauna eines Geseüent-

Die Abgeordneten Dr. Hahn und Engelbrecht I boten werden. Wie notwendig dies ist, geht aus I wurfes durch den ein^Reichsarbeitsamt ae- tzaben, wie schon mitgeteilt wurde, mit Unter« I den Berichten der Landwirtschaftskammern und I schaffen wird mit der Maßgabe daß auf diese« ftüßung eines Teiles der freikonservativen Frak- I auch zahlreicher Handelskammern immer deut- I die Obliegenheiten und Be^uanisie" der Kom- tton einen Antrag eingebracht,die Königliche I licher hervor, namentlich in der Umgebung von I Mission für Arbeiterstatistik ü^eraeben und daß Staatsregierung aufzufordern, gesetzliche Be- Berlin muß mit schmerzlichem Bedauern festge- in gleicher Anzahl Vertreter der Arbeit

ftimmungen herbeizuführen, daß in denjenigen stellt werden, wie durch Spekulatton reich ge- St und ?n«fiScn

Landesteilen, die der Gefahr der Aufsaugung I wordene Leute halbe Dörfer aufkaufen, um das I Unb daß ferner * gesetzliche Besttmmunaen I düngen geklagt Nach den aemachten Wabrneb-

MM T.te S* Stern"

hängig gemacht wird, wonach der Erwerb im Zwecke zu gebrauchen und gegen den Eroßgrund- ~ - - -gtund zur Wahrnehmung

Interesse der Erhaltung des Bauernstandes un- I besitz auszuhetzen, dann ist der Liberalismus mit schädlich sei." | seiner freihändlerischen Tendenz und Spekula­

tionssucht auf dem Plan. Aber für di» Lebens­interessen unserer Bauernschaft für die Erhal­tung und Entwicklung ihres Besitze», hat er noch niemals ein Herz bewiesen. Der Anttag Hahn- Engelbrecht verfolgt im übrigen nur jene schöne und große Tendenz der Maßnahmen preußischer Landpolitik, die namentlich durch das von Fried- _ rich Wilhelm I. erlassene Verbot des Bauern-

Was der springende Punkt bei dem obigen I legens so vorzüglich gewirkt hat. Man braucht Anträge ist, das findet man gleich heraus: es ist I nur die durch dieses Verbot geschützten alten ver wesentlich aus Neid entsprungene Haß der I preußischen Gebiete mit jenen zu vergleichen, in notleidenden" Agrarier gegen die aus den Städ- I denen die schrankenlose Bauernlegerei gewütet ten stammende neue potente Klasse von Groß- I hat, um die ungeheuere Bedeutung und Rot- grundbesitzern. An sich müßte jeder, der es mit I wendigkeit des jetzt dem preußischen Abgeord- der Landwirtschaft ehrlich meint, sich außer- I netenhause unterbreiteten Antrages zu ver- ordentlich freuen, daß die städttschen wohlhaben- | stehen, den Bürger sich neuerdings in stärkerem Maße als bisher dem landwirtschaftlichen Berufe zu- wenden und diesem ihre Kapitalien zuführen. Denn es ist eine anerkannte Wahrheit, daß es nicht sowohl die Not der Landwirtschaft ist, über die man zu klagen hat, sondern die Not der Landwirte, die nicht über eine in richttgem Verhältnis zu dem Umfang ihres Besitzes stehende Menge von Betriebsmitteln verfügen. Eine Aenderung dieses Zustandes wäre daher nur dankbar zu begrüßen. Aber di« Herren Junker sind der Ansicht, daß ihnen nach einer durch Jahrhunderte geheiligten Tradition das platte Land unbeschränkt gehört, und deshalb haben sie es lieber, wenn Leute ihrer Kouleur über den Großgrundbesitz verfügen, mögen ste auch bis über die Ohren verschuldet sein, als wenn der in den Städten gesammelte Reichtum auch der Landwirtschaft zugute kommt. Wenn es dann wirklich nicht mehr weiter geht, dann wird die preußische Regierung bestürmt, das Unmögliche möglich zu machen und eine Methode zu erfinden, wie der verschuldete Grundbesitz entschuldet werden kann. Das könnt« jedoch wirksam nur dadurch geschehen, daß neues Kapi­tal dem Grundbesitz zugefühtt wird. Falls sich aber wirklich Leute finden, die ihr Geld auf das platte Land tragen wollen, dann ist es den Agrariern auch wieder nicht recht."

legenheiten beteiligt und zur Wahrnehmung I seeischen Orten fast nur mit den letzten Ver- ihrer Interessen bei Verhandlungen mit den I sendungsgelegenheiten, die durch die Zeitungen Arbeitgebern und mit den Organen der Regie- I bekannt gegeben werden, gerechnet wird, Wäh­rung befähigt werden. I rend über das Bestehen von Vorversanden zum

(Ein Ergänzungsetat zum Reichsetat für I Anschluß an die abgehenden Schiffe selbst in den 1907 ist dem Reichstage nun auch noch zuge- I nächstbeteiligten Handelskreisen kaum etwas be­gangen. Dieser fordert die Summen von I kannt ist. Da die letzten Beförderungsgelegen- 1839 426 Mark an fortdauernden und 3 785 305 I heilen infolge von Störungen im Gange der Mark an einmaligen Ausgaben. Die fortlaufen« I Eisenbahnzüge nicht selten in den Hafenorten denAubgaben beziehen sich auf E e h a l t s a u f- I den Anschluß an die abgehenden Dampfer ver- besserung gering besoldeter I fehlen, bietet es weit größere Gewähr, daß die Reichsbeamten. Die Regierung führt in I Sendungen keine Verzögerung erleiden, wenn der dazu vorliegenden Denkschrift aus, da be- I sie nicht erst zum Anschluß an die letzten Beför- reits in dem Etatentwurf, der dem Reichstag I derungsgelegenheiten, sondern möglichst zeittg noch vor der Auflösung im Dezember 1906 zu- I aufgeliefert werden. Bei frühzeitiger Einlie- gegangen war, für einige mittlere und untere I ferung erhalten die Sendungen mit den Bor- Beamte Besoldungsaufbesserungen vorgesehen I versanden Beförderung und erreichen dann, auch waren. Inzwischen sei nun die preußische Re- I bei Verspätungen der Eisenbahnzüge, die Schiffe gierung in den Gehaltsaufbesserungen weiter I in den Abgangshäfen rechtzeitig und sicher. Den gegangen, indem ste namentlich Beamten des I beteiligten Kreisen empfehlen wir deshalb drin- Außendienstes, vor allem Gendarmen und I gend, ihre Sendungen nicht erst mit den letzten ® , Schutzleuten, sowie Eisenbahnbeamten ausge- I Absendungsgelegenheiten, sondern, soweit ir-

^euljches JiClQ. I dehntere Gehaltsaufbesserungen bewilligt habe. I gend angängig, schon einige Tage vorher, u. a.

Der Bundesrat hat in feiner letzten I b*e gleichartigen Beamten des Reiches I nach Rückfrage bei den Postanstalten über den

Sitzung Beschlüsse zur Ausfübruna des I «7* *mt?VCn .preußischen Beamten zurück- I Abgang der Vorversande, zur Einlieferung zu

ZiaarettenSÄ stehen zu lassen, seien, soweit die bezüglichen I bringen

mol8Sn nSÄÄe * 8 T j I Etatssätze des Reichsetats dis des preußischen I * Personalnachrichten. Versetzt: der (5eridjt6= Xr o,U9fS I ?lats nicht erreichen, die zur Gleichstellung er- I Vollzieher Kieber in Biedenkopf an das Amts,

oder Durchfuhr bestimmte Zigaretten, Zigaret- I forderlichen Mittel noch nachträglich gefordert I gericht in Cassel, der Gerichtsvollzieher Ger-

tentabacke oder Zrgareitenhüllen versehentlich worden. Und zwar sotten mit der Aufbesse- I Hardt in Vöhl an das Amtsgericht in B-eden- versteuert worden sind, wenn die Packungen un- I rung bedacht werden: 13566 Unterbe- I köpf und der Gerichtsvollzieher Salzw^del in

eröffnet und mit unversehrtem Steuerzeichen I «nite bet Po st Verwaltung, 2400 I Weyhers an das Amtsgericht in Fulda. Ge

versehen in den amtlichenEewahrsam zurückgelie- I mittlere Beamte d«r Eisenbahn- I storben: der Gerichtsdiener Wilhelm in Gladen

fett und demnächst nach Vernichtung der Steuer- Verwaltung und die mittleren Bet- I bach.

zeichen unter amtlicher Aufsicht in das Ausland P ^"?9beamUn im Reicheamte * Erledigte Stellen. Die mit Kirchendienst

ausgeführt oder in eine Zollniederlaae auiae- des Innetn und in de»Verwaltungen I verbundene katholische Schulstelle zu Langen

nonune II werden binäcbtlich kNrni» des Reich s h eere s undder Marine. Lieber ist anderweit zu besetzen. - An der evau

Steu^ich!?eb-ns?Ä^Äm ? Mit Rücksicht auf die bereits sehr hohe Belast- gelischen Volksschule zu Niederrodenbach ist zu.!

Steuerzeichen ebenso behandelt wie die Packun- I ung des Etats war es, wie die Denkschrift weiter I 1. April d. I. eine Lehrerstelle zu besetzen -

flen, bic ohne vorherige Oeffnung in den Fabrik- I ausführt, nicht möglich, allen Unterbeamten I Die zweite Lehrerstelle an der evangelischer

betrieb zurückgenommen werden. Statt des Um- I eins Gehaltserhöhung zuzubilligen. Dagegen I Stadtschule zu Frankenau soll alsbald ander

tausches der Steuerzeichen kann in solchen Fällen I ist wie in Preußen mit Rücksicht auf die gestiege- I weit besetzt werden. An der evangelische!

mit Genehmigung der Direktivbehörde eine Rück- I "en Preise vieler Lebensbedürfnisse die Ge- I Volksschule zu Erbstadt ist vom 1. April d. I. zahlung des für die Zeichen entrichteten Geld- I Währung außerordentlicher einmaliger Beihil- I ab eine neugegründete zweite Lehrerstelle zu be

betrages erfolgen. Sodann sollen die bisher für Iett JJ!1 bettng besoldeter Unterbeamte für die I setzen, mit wecher Kirchendienst verbunden ist.

einzelne Umschließungen von Zigaretten zuge- der 'Nmdestsatz des Gehalts nicht mehr als 1100 I Die evangelische erste Lehrerstelle zu Wich

lassenen Erleickternnaen * R hu I ®lart betragt, INS Auge gefaßt und demgemäß I Mannshausen, mit welcher Kirchendienst ver

einer^Zusaüara WJL 21'* ein entsprechender Fonds für 1907 vorgesehen Lunden ist, ist infolge Versetzung des seitheriger einer Zusatztara von 20 Prozent für die gleichen worden. Solcher Beamte sind im ganzen 101867 I Stelleninhabers erledigt und soll anderweit be