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beu. Die 't-ni^ortR wtlottn 38 Rann und bie Sriechcnsaft eScnfrrokt

Eine interessant« Bestellung. DieNew- qork Times" meldet, daß Japan 50 000 lösten stählerne Wagen für die mandschurischen Eisenbahnen zu so­fort, ger Verschiffung bestellt habe.

Marburg nnd Umgegerid.

(Nachdruck aller Lrtgmalartilel ist gemäß § 18 6ti Urheberrecht» nur mit der deutlichen Quellenangabe .Oberheff. W gestattetl

Mnrbnrs, 28. Februar.

)( Aus dem Amtsblatt. Der Verteilungs­plan des Bedarfs der Alterszulagekasse für die eLhrer und Lehrerinnen an den öffentlichen Volksschulen des Regiernngsbezirks Cassel für das Rechnungsjahr 1907 beträgt für Lehrer >502 590.50 Mark und für Lehrerinnen 61101,25 Mark.

* Der Nassauisch« Städtetag, der im ver­gangenen Jahre in Ems tagte, wird diesmal in Tronberg stattfinden und zwar voraussichtlich am 14. Juni. (Zu diesem Städtetag haben auch in Würdigung des Standpunktes, daß diese nur Zweck hat, wenn die Verhandlungen öffentlich bekannt werden, die Vertreter der Presse Zu­tritt. Bei den kurhesfifchen Städtetagen war dies früher auch so, im vorigen Jahre jedoch wies man, wenn wir nicht irren, die Pressevertreter in Homburg zurück. Es ist dies auch der Grund, > man im vorigen Jahre von den Verhand­lungen wenig oder gar nichts gelesen hat. Wenn es diesmal wieder so gemacht wird, dürften die Zeitungen dasselbe Verfahren beobachten, denn einen zugeschnittenen Protokollauszug abzu­drucken, ist nicht Jedermanns Sache.)

)( Damhofer-Konzert. Soeben erfahren wir, dah das Kärtner Koschat-Liederquartett Jakob Damhofer auf seiner Durchreise von Kopenhagen nach Frankfurt am Montag den 4. und Dienstag den 5. März zülei große Konzerte im Museums- >aal gibt. Jak. Damhofers Truppe hat schoy jrüher in Marburg große Erfolge errungen, weshalb sich ein Besuch besonders lohnen dürfte.

)( «in Biiderfund. In der obersten Etage des früheren Hastenpfugfchen, jetzt der Stadt gehörende.: Hauses am Markt fanden sich bei Reparaturarbeiten in der Wand eingelasiene interessante Gemälde. Sie werden gereinigt und dan unserer Altertümersammlung einver­leibt.

* Im katholischen Eesellenvereine sprach am letzten Sonntage der Präses des Vereins über die interessanten Ausgrabungen H. Schliemanns in Troja. Der Vortragende berührte zunächst kurz, was uns Sage und Ge­schichte über den Krieg der Griechen mit den Trojanern berichten, schilderte sodann das wech­selvolle Leben Schliemanns und beantwortete die Fragen:Wie hat Dr. Schliemann seine Entdeckungen gemacht? Was hat er besonders kn den 7 gefundenen Städten ausgegraben, spe- Aell in der zweiten Stadt, im verbrannten Troja (der große Schatz des Priamos). Näch­sten Sonntag Vortrag über die römischen Kata­komben, y29 Uhr im Vereinslokale.

* Der Sorrsmäusverein (Bücherverein mit dem Sitz in Bonn), der auch hier in der kath. Gemeinde 74 zahlende Mitglieder hat (Beitrag 8 oder 3 oder 1,50 J0, versandte in die­sen Tagen das Eabenauswahlverzeichnis pro 1907 an seine etwa 188 000 Vereinsangehörigen. Das Verzeichnis ist gegen dasjenige des Vor­jahres stark vermehrt worden. Es zählt jetzt 1666 Nummern. Darunter befinden sich erst­klassige belletristische und wissenschaftliche Werke der letzten Jahre.

* Husarenfieber. Lustspiel in vier Akten von Kadelburg und Skowronnek, wird Sonntag den 10. März im Königlichen Theater zu Caffel bei ausgehobenem Abonnement zu gewöhnlichen Preisen gegeben. Wie wir von der Intendantur der Königlichen Schauspiele in Cassel erfahren, ist die Ansetzung dieses vielbegehrten Lustspiels auf einen Sonntag, insbesondere im Interesse der auswärtigen Besucher des Casseler Hof- theaters erfolgt. Die Eintrittskarten für die Borftc ung können bei der Königlichen Theater- käste in Cassel schriftlich bestellt werden. Wir machen unsere Leser darauf aufmerksam, daß es sich empfiehlt, die Billets bis zum 2. März zu bestellen, da am 3. März schon der allgemeine Vorverkauf der Eintrittskarten beginnt.

)f Die Holzerversteigerung«« find jetzt an der Tagesordnung. Wie wir schon früher aus anderen Gegenden meldeten, daß die Preise für Nutz- und Brennholz recht hohe find, so ist dies auch in der hiesigen Umgebung der Fall. Es werden bedeutend höhere Preise wie der Tag­wert erzielt.

Tappel, 27. Febr. In d«r RSH« der Bahn scheuten heute die Pferd« eines Müllerwagens

vor dem vorbeifahrenden Ange. SÄf Lenker Set Wagens, ein Mann namens Schott, wurde dabei so verletzt, daß man ihn zur Klinik bringen mußte.

-r- Niederwald, 25. Febr. Gestern wurde hi« eine Versammlung des Eeflügelzuchtoereins Kirchhain abgehalten. Zunächst nahm man eine Anzahl Mitglieder aus Neustadt und Amöne­burg auf und hieran schloß sich eine Besprechung über die Besetzung und Einrichtung von Ge­flügelhöfen.

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Hrssen-Nassan lind NachLergebieie.

Cassel, 26. Febr. Im Verfolgungswahn stürzte sich gestern Nachmittag die 42 Jahre alte Näherin Z. aus der vierten Etage des Hauses Mittelgasse 50. Die Unglückliche klammerte sich noch im Fallen an das Küchensenster des Neben- Hauses und gelangte hier in die Küche, wo fie besinnungslos von der Frau St. gefunden wurde. Herr Dr. med. K. leistete die erste Hilfe und veranlaßte dann die Ueberführung der Be­dauernswerten in die städtische Kaserne. Die Kranke wird später der Landesheilanstalt Mar- bura zugeführt werden.

Wiesbaden, 27. Febr. Bei der Schiffskata- stroph« an der holländischen Küste ums Leben gekommen sind auch zwei Herren, die zur Er­hebung einer größeren Erbschaft bei einem hiesi­gen Notar avisiert waren. Am letzten Sonntag hat der Notar die Meldung erhalten, daß die beiden Personen mit ertrunken sind.

Hochschulnachrichten.

X Auf seine 25jährige Tätigkeit als ordent­licher Professor an oer hiesigen Universität kann dieser Tage der Vertreter der praktischen Theo­logie, Konsistorialrat, Universitäts-Prediger Dr. theol. Ernst Christtan Achelis zurück­blicken.

Bermijchtc?.

T r i e st, 26. Febr. Wie aus Canea berichtet wird, ist die Stimmung der geretteten Passa­giere des gescheiterten DampfersJmperatrix" sehr ruhig. Die Offiziere wie auch die Mann­schaft haben Kaltblütigkeit bewiesen und ihr Hauptaugenmerk auf die Rettung der Passagiere gerichtet. Die unmittelbare Ursache der Kata­strophe ist noch unbekannt; man nimmt an, daß dieJmperatrix" bei Nacht und Nebel durch Sturm vom Kurse abgedrängt nnd auf das Riff geschleudett worden sei.

Triest, 26. Febr. lleber die Att der Ver­unglückung b«t 40 Opfer der Strandung des LloyddampfersJmperattix" wird angenom­men, daß die Verunglückten im Dunkel der Nacht sich, durch die Näh« des Landes verleitet, eigen- mächttg zu retten versuchten und dabei den Tod in den Wellen fanden.

Ueb«rfall. In das Kloster derDienstmägde Christi" in Glehn bei Neuß drangen während des Hochamtes zwei vermummte Männer und forderten von einer in der Kirche betenden Pen­sionärin, einem kranken Mädchen, die Schlüssel zum Tabernakel. Als sie diese nicht erhielten, knebelten und banden sie das Mädchen, schnitten ihm die Zöpfe ab, suchten sie zu vergewaltigen und vesetzten ihr einen Messerstich in die Brust. Bei der Rückkehr vom Hochamt fanden die Schwestern das Mädchen übel zugerichtet vor. Die Räuber waren ohne nennenswerte Beute entflohen.

Aufgeklärt ist der rätselhafte Selbstmord, den ein Mann in einem Gasthofe zu Berlin durch Erhängen verübte, und bei dem der Guts­besitzer Bartel fälschlich als der Tote bezeichnet wurde. Es handelte sich um den 54 Jahre alten Neffen des Kommerzienrats Dolle, Franz Bolle aus der Oldenburgerstraße 11. Die beiden Ge­nannten kauften vor mehreren Jahren das Grundstück Waldenserstraße 24 für 990 000 M. Dabei war der Neffe, der auf dem Grundstück ein Fourageaeschäft eröffnete, mit 150 000 Mark beteiligt. Als Verwalter hatte der Kommer­zienrat seinen Schwager, den Kaufmann Got- schlich, eingesetzt. Mit diesem konnte sich der Neffe nicht vertragen, und die Uneinigkeiten führten dahin, daß der Neffe Franz B. im Ja­nuar sein Kapital zurückerhielt, seinem 24jähri- gen Sohn das Geschäft übertrug und nach der Oldenburgerstrabe verzog. Er konnte sich aber über das Zerwürfnis mit dem Kommerzienrat nicht beruhigen. Am Montag morgen verließ er feine Gattin unter der Angabe, daß er für den Sohn Stroh einkaufen wolle, und kam nicht zurück. Er tötete sich dann in dem Gasthof. Die Eatttn erkannte heute die Leiche, bei der noch mehrere hundert Mark gefunden wurden.

D. Tagesztg.

«in deutscher Raubmärber ht Amerika oer- haftet. Ein gefährlicher deutscher Raubmörder ist jetzt fern int Westen Amerikas verhaftet wor­den. Aus Grand Ravids (Wisconstn) wird ge­drahtet: August Eternecker, der beschuldigt wird, den Mühlenbefitzer Franz Stengelsohn in Lö­wenberg (Schlesien) beraubt und ermordet zu haben, wurde auf Ersuchen der preußischen Be­hörden dott verhaftet. Stengelsohn war der Besitzer der geschichtlichen Mühle in Löwenberg. Er wurde von Sternecker beraubt, ermordet und dann in seinem Gehöft verbrannt.

Todessturz bei» Rodeln. In St. Moritz hat sich, wie gemeldet, beim Rodeln ein Unglücksfall ereignet, der den Tod des Grafen Otto Bylandt zur Folge hatte. Das Unglück erfolgte, obwohl der Rodlerklub von St. Moritz alle Vorsichts­maßregeln getroffen hatte, um Unfälle zu ver­meiden. In der Nähe des Startes ist ein hohes Gerüst angebracht worden, und jeder Rodler wurde verpflichtet, nicht früher zu starten, bis durch eine längs des ganzen Abganges einge­richtete telephonische Verbindung die volle Frei­heit der Strecke gemeldet wird. Auf dieser Strecke befinden sich verschiedene Barrieren, die, sobald gerodelt wird, geöffnet werden müsien. Eine von ihnen, die letzte, war, als Graf By­landt rodelte, durch die Unaufmerksamkeit des Wächters geschlossen geblieben, und so ist der Graf, der mit der Geschwindigkeit von 48 Kilo­metern hinuntersauste, mit furchtbarer Gewalt an die Barriere geschleudert worden, wobei ihm der Brustkorb gänzlich zerschmettert wurde. Es ist der zweite Unglücksfall auf der Rodelbahn in St. Moritz.

Kleine Nachrichten. Der älteste Veteran der preußischen Garde ist vor einigen Tagen zur großen Aumee einberufen worden; es war dies der 95 Jahre alte Gutsbesitzer Karl Gustav Händeler in Unter-Durchholzen, Kreis Wipper­fürth. Der alte Veteran hatte die Erhebung Preußens und Jung-Deutschlands miterlebt und Anteil an den Einigungsbestrebungen genom­men. Gelegentlich des großen Eardeappells in Remscheid vor einigen Jahren machte der Ver­storbene noch den Parademarsch der Garderegi­menter in der Front mit. Der Barbier Koch in Silkerode hatte das Malheur, bei der Arbeit einen einzölligen Nagel zu verschlucken. Der Arzt konnte den im Schlund stecken gebliebenen Nagel nicht entfernen; dies konnte erst in der Klinik zu Göttingen geschehen. Die Sergean­ten Hartung und Tekie von der in Neufahr­wasser stehenden 11. Kornvagnie des Infanterie­regiments Nr. 128, die in der Kaserne in einer Stube schliefen, wurden früh durch Kohlenoxyd­gas erstickt aufgefunden. Hartung hatte sich noch rechtzeitig aus dem Bett wälzen können; er lag regungslos auf der Erde, konnte aber noch wie- dier in das Leben znrückgernfen werden, wäh­rend Tekie, der aus Langfuhr stammt, bereits tot war. Der Herrschaftsdiener Cordes in Hamburg-Harvestehude ist an Kohlenoxydgas­vergiftung erstickt als Leiche in seinem Schlaf­zimmer aufgefunden worden. Er hatte vergessen, das Schott des geheizten Ofens zu öffnen. Regierungsrat Weger von der Ansiedelungs- kommisjion in Posen hat sich in vergangener Nacht erschosien.

Mittel!»ngen aus dem Leserkreise, .für dic unter dieser Rubrik ve tnitickicn Ilrtifc! über- nimii'* Kediktwn nur di. prostqeset-Iicke Orraufiror- liinti lurf't aber di» dem P"b'ifnni ncflcnfibrr.

In Nr. 49 Ihrer geschätzten Zeitung bringen Sie unter der UeberschriftUeberschuß an Borstenvieh" einen sehr richtigen Artikel über den Rückgang der Fettviehpreise. Auch in un­serer Gegend hat das Fettvieh, insbesondere die Schweine, einen ganz bedeutenden Preisrückgang erfahren. Trotzdem sind hier in Marburg die Fleischpreise noch die alten. Es wäre im In­teresse der Konsumenten doch sehr erwünscht, wenn die hiesigen Schlachter die Fleischpreise endlich auch herabsetzen würden; denn die Fleisch­preise stehen doch in gar keinem Verhältnis zu den Diehpreisen, die der Landwirt draußen auf dem Lande erhält. Dieser mutz mit den jetzigen Viehpreisen sich zufrieden geben und wieder bes­sere Zeiten abwarten, er gönnt aber auch der städtischen Bevölkerung mal niedrigere Fleisch­preise in der Zeit, wo das Vieh wirklich billig ist.

Sch.

Letzie Nachrichten.

Berlin, 27. Febr. Dem Reichstage ging eine vom großen Geiieralstabe ausgearbeitete Denk­schrift über den Verlauf des Aufstandes in Süd­westafrika zu.

Köln, 27. Febr. DerKölnischen Zeitung" wird aus Berlin von heute telegraphiert: Gegen­über den in der Preße verbreiteten Mitteilun­

gen, daß die Regierung in allernächster Zeit eiw Enteignungsgesetz für die Ostprovinzen einbrin­gen wolle, muß festgestellt werden, daß der Ent. wn»f «ine» solchen Gesetzes »och nicht festgestellt ist und daß somit Angaben über seinen Jnhatt noch voreilig erscheinen. Daß die Frage der Zwangsenteignnng Gegenstand amtlicher Be­achtung ist, ist aber eine bekannte Tatsache. Ein «ndgiltig festgeftellter Entwurf liegt aber no$ nicht vor.

Prag, 27. Febr. Der ehemalige deutsch-böh. mische Reichsrats- und Landtagsabgeordnet« Gebler hatte gestern einen Tobsuchtsanfall. Er gab aus seiner Villa in Falkenau an der Eger 100 Schüsse aus Revolvern und Gewehren durch das Fenster ab. Die Kugeln gingen sämt­lich fehl. Frau Gebler konnte sich rechtzeittg retten. Nach verzweifelter Gegenwehr wurde der Tobsüchttge überwältigt und einer Heilanstalt überwiesen. Gebler hatte schon mehrfach Wahn- finnsanfäll«.

St. Petersburg, 27. Febr. Wie dieNowoje Wremja" meldet, traf am 26. Februar abends kurz vor 8 Uhr der Hauptkondutteur des groß- finstlichen Zuges beim Abgehen der zum kaiser­lichen Pavillon fahrenden Strecke eine Person, die eine Kiste mit einer Bombe auf die Schienen stellte. Der Verbrecher wurde verfolgt, entkam aber in einem bcreitstehcnden Schlitten. Um 8 Uhr wurde Großfürst Nikolai Nikolajewitsch, der Chef des Petersburger Militäbezirks ans Zarskoje Sselo zurückerwartet. Die Bombe enthielt 3i/o Pfund Dynamit, ihre Sprengkraft war sehr groß. Eine verschärfte Ueberwachung der kaiserlichen Strecke ist angeordnet. Nach amtlichen Mitteilungen drang der Urheber des Bombenanschlages auf die kaiserliche Bahn mit Hilfe eines Nachschlüsiels in die Station Zars­koje Sselo und legte die Bombe drei Minuten vor der Abfahrt des Großfürsten Nikolaus Niko­lajewitsch auf die Schienen.

Krasnojarsk, 27. Febr. Der hiesige Stadt- Hauptmann wurde heute auf einem Spaziergang« durch zwei Revolverschüsse getötet. Der Mörder entkam.

..... ~ --4

Kefchöftltche Mitteilung.

Die Mitteldeutsche Kreditbank zu Frankfurt a. M. hatte im Jahre 1906 einen Reingewinn von 4 287 552.67 M (ausschließlich 344 025.18 <U Vortrag aus 1905) zu verzeichnen. Hiervon sind zunächst 4 Proz. Dividende auf 54 Mill. Mark Aktienkapital zu verteilen -- 2 160 000 X Der Vorstand schlägt der am 21. Mürz in Frank­furt a. M. stattfindenden Generalversammlung bezüglich der restlichen 2127 552.57 <4l folgend« Verwendung vor: Tantiemen an Aufsichtsrat und Vorstand 495 807.62 -K und Zuweisung an das Spezial-Reserve-Konto II 400 000 Jt. Die nunmehr verbleibende Restsumme von 1575 770.23 M (einschließlich des Vortrags von 1905) soll zur Verteilung einer weiteren Divi­dende von 2V» Proz. - 1350 000 (also zu­sammen 6V2 Proz.) zu benutzen und 225 770.23 M auf neue Rechnung zu übertragen.

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Magen-«. Darmleiden als Kräftigungsmittel tausendfach ärztlich emp­fohlen. Nur echt in blauen Kartons ä 1 Mk, niemals tose.

Mirzerrstaub nnÄ Marzeuschnee ffc tun nicht, wir die Bauernregel sagt, nur Korn KUk und Weinstock weh die schaden auch den Menschen und wer nicht vorsichtig ist, er.ältet sich: er buffet, ist heiser und verschleimt und .«h der ganze Organismus leidet. Mau muh sich also vorsehen und Fays ächte Sodener Mineral» Ul Pastillen zur Vorbeugung und Bekämpfung immer zur Hand haben. Wer's noch nicht . -w-i erprobt hat, mache einen Versuch bi« gt/.-yt Schachtel kostet ja nur 85 Psg. lleberall et- mii'iim hältlich, Nachahmungen weise man zurück.

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S. Botz, M Fr«« Bremer.

--------- Barfützerstratz« 24. ----- -

Oesfcntlii,cr Wetterdienst.

Dienststelle Weilburg (Landwirtschaftsschule).

Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend der 28. Februar bib zum näckrst-n Abend

Trockenes, zeitweise heiteres, wenn auch viel­fach nebeliges Wetter bei schwacher Lustbeweg­ung und wenig veränderter Temperatur.

Verantwortlich für die Reda'ticn: Dr. Johannes Otto in Marburg.

Cegrtadet 1866 R R U C H A U p BfllllC(|eSCll£lft Gegrndet 1866

MARBURG, Telephon 29 GIESSEN, Telephon 209 iRANKFURT a. Main, Telephon 5861

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Annahme verzinslicher Bareinlagen auf kürzere oder längere Zeit

18. Februar 1907

Frankfurt a. M. und Berlin Disconto-Commandit-Gesellichtft . Deutsche Bank.....

Dresdner Bank.....

Darmstädter Bank .... Schaafhausenscher Bankverein . .

Berliner Handelsgesellschaft . .

Cedit Oesterr. Staatsbehe .... Lombarden .....

Baltimore und OH» . .

Caeada Pacific

Pensylvania . . >

Hamburger Pakeüahrt .

'"-'ephonischer und telegraphischer Cours-Bericht der Börsen von Frankfurt a. I. Berlin London Paris Ohne Otwäte

Norddeutscher Lloyd

128.30

3/i % Frankfurter Hypothekenbank

96.

Chartered.........

1.56

181.80

Türkenlose

146-

4 % Meininger Hypothekenbank (neue} .

101.50

Goldfields .........

4.25

241.

Gelsenkirchener .

206.50

3 V1 % »' " *

4 % Westdeutsche Bodencredit-Anstalt.

95.

Randmines.........

6.8)

155.50

Harpener

217.50

101.20

Anaconda .........

14.71

136.-

Laura Bochumer . .

237.75

236.

4 °/a Deutsche Hypothekenbank, Berlin .

4% Rheinische Hypothekenbank .

101.

101.75

Tendenz: matt.

169.50

Phönix

-

e

a

209.25

4% Preussische Pfandbriefbank .

101

Parte.

213.70

3 V) Reichsanleihe

0

Tendenz: etwas befestigt.

Randmines .... .....

-2

145.75

29.80

3*/> Preussische Consols . 4*/> Ungarische Goldrente

1

fj

9440

London.

105.75

Chartered ........

112.90

4*/> Ungarische Kronenrente

.!

' 0

96.10

Atchison..... ....

41/* Vo Japaner

a

9460

Baltimore ........

113.25

47. Bussen .

-

T

78 80

Erie...........

35.50

feedenz: Istios.

148*40

47, Frankfurter Hvoothekedm*

e

t

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101 JO

Steeb..........

45.-