GßschW SditHiii mit dem Kreish^LL für die Kreise Marburg und Kirckbain e oitnfaadfceildde: ' ■ *
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Zweites Blatt
Erdenket der Böglein! Lagt sie nicht verhungern!
Rotationsdruck.
laufenen Jahre unter dem Zeichen des wirt» schaftlichen Aufschwungs. In solchen Zeiten ist dre Nachfrage nach Arbeitskräften immer sehr rege, während das Angebot sich vermindert. Diese Zeitverhältniffe spiegeln sich in den Er- gebnissen der Stellenvermittlung des 58er Verr eins, des größten kaufnännischen Stetlennach, weises, deutlich wieder. Die Zahl der Vakanz« austräge erreichte die Höhe von 18 931, eine Höhe, wie nie zuvor. Die Bewerberzahl betrug dagegen nur 16412; sie waren also wesentlich geringer als die Zahl der angemeldeten Stellen. Trotz der Bewerberknapnheit ist cs dem Verein gelungen, die Zahl der Versetzungen des Jahres 1995 noch zu überschreiten; er besetzte 679-1 Stellen. — Am 29. Januar d. Js. vermittelte der Verein die 121 000. Stelle seit seinem Bestehen.
Preistreiberei nagehelegt. Diese Gefahr hat in neuerer Zeit noch an Bedeutung gewonnen, da das Großkapital sich mit Vorliebe auf die Aufsuchung und Mutung der Steinkohle und des Salzes geworfen hat. Beide Gruppen von Mineralien sind nicht nur von größter Bedeutung für den allgemeinen Bedarf, sondern insbesondere auch für den Bedarf der Industrie und der Land-
Aufsuchung und E-winnung d'eser Mineralien gegen Entschädigung und auf Zeit sehr wohl an andere Personen übertragen. Außerdem sollen in der Novelle einzelne die Erwerbung des Bergwerkseigentums regelnde Vorschriften des jetzigen Berggesetzes umgestaltet werden, durch deren mehr oder weniger mißbräuchliche, dem Geiste des Gesetzes nicht entsprechende Anwendung unerwünschte Erscheinungen auf dem Gebiete des Mutungs- und Verleihungswesens hervorgerufen worden sind.
Ei Mitof-nchMI Entscbii!di»nn?en!
üT'tdt n®c wegen Prfättung. Karl bullet, Willi ® b-'t HalSschmer,en. Hermann ill heiser — und so aebt es fort die ganze Reibe hindurch, und Tag für Tag Wenn doch di- Leute endlich einmal begreifen wollten, welche Wohltat ihnen mit Fay- ächten Sodener Mineral-Pastellen an die Hand oegeben ist! Wenn die Kinder ftatt all der Leckereien die ihnen doch nur bett Magen verderben, regelmässiger FayS ächt« wy Sodener bekämen, hätten wir nicht den zehnte» Teil der Erkrankungen. ^at)8 ächte Sodener jh» kauft man für 85 Pfg. m allen Apotheke^ Drogen, und Mineralwasserhandlungen.
Vierteljährlicher Bezugspreis- bet oei Expchition 2 Mk, bet allen Postämtem 2,25 M. .ezci, Bestellgeld).
ZnserttenSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfg.
Reclamen: die Zeile 80 Pfg.
Marburg und Uni.qegend.
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EnrbUra, 11. Februar.
* Neue Dienstadzeichen für Bahnbeamte. DieDienstkleidung mehrerer Klaffen von Staatsbahnbeamten ist zum Geburtstage des Kaisers durch neue Dienstabzeichen am Kragen ergänzt worden. Es erhielten die Weichenwärter eine 4 mm breite glatte Goldtreffe, die Bureaudiener dieselbe Goldtresse und ein B, die Lokomotivführer eine Lokomotive und die Schiffsheizer ein Dampfschiff, die Maschinenwärter ein gezahntes Rad, die Kranmeister und Brückenwärter eine Goldtresse, die Bremser ein einfach geflügeltes Rad, die Rottenführer eine Stopfhacke und Schippe, die zum Zugführer geprüften Schaffner, sowie die zum Lokomotivführer geprüften Lokomotivheizer und die zum Maschinisten geprüften Schtsssheizer einen vierzackigen vergoldeten Stern, die Lokomotivführer und Schiffsmaschi- nisten eine breite glatte Goldtreffe, die Maschinenwärter und Maschinisten bei elektrischen Anlagen drei Blitze. Von allen Ilnterbeamten, sowie von den Lokomotiv- und Zugführern wird eine zweireihige Joppe aus dunkelblauem Tuch in der für Vureaudiener, Lokomotiv- und Zug- begleitun'sbenmte bestimmten Form getragen, jedoch mit Stehkragen aus schwarzem Tuch, an dem die Dienst- und Rangabzeichen anzubringen sind, unter Wegfall des orangefarbenen Vorstoßes. Babnmeistergsviranten dürfen die Dienstkic'dung der Bahnmeister tragen, aber ohne Stern am Kragen und ohne Degen und Achselstücke, wenn sie Bahnmeisterdienst tun. Rechnungsräte mit Dienstkleidung erhalten eine silberne Rosette in der Mitte der Achselstücke.
* Kaufmännische Stellenvermittlung. Man schreibt uns: Die Stellenvermittlung des Vereins für .Handlungs-Commis von 1858 (Kaufmännischer Verein) in Hamburg — für Firmen und Mitglieder kostenfrei — stand im abge-
Marburg
Dienstag 12 Februar 1907.
Bemischies.
Innsbruck,?. Febr. In Lains bei Imst schnitt eine irrsinnige Bäuerin während der Abwesenheit der Hausleute zwei Kindern ihres Schwagers die Hälse durch. Eie gab an, auf Geheiß Gottes gehandelt zu haben. Sie wurde in die Irrenanstalt Hall gebracht.
Chinesische Studenten. Eine gewaltige Invasion von chinesischen Studierenden steht den europäischen Schulen bevor. Wie aus Köln gemeldet wird, werden in diesem Jahre 40 bis 50 000 chinesische Stundenten aus besten chinesischen Familien mit Hilfe der Regierung z? Studienzwecken nach Europa entsandt werder Als Beistand der Studierenden ist der V"' -s Direktor der „Enropoan easlern Asia association" in London von der chinefis-.-.?:t Regierung bestimmt.
Sprachliche Falschmünzerei. Welcher reiche Handeltreibende würde im Auslande minderwertiges, ja zum Teil schon außer Kurs gefetztes Geld zu hohen Zinsen borgen, ihm in Deutsch» land Geltung zu verschaffen suchen, sein Geschäft dainit und danach einrichten, sich allo von dem Darleiher abhängig machen, die eigenen, nicht nur ausreichenden, sondern geradezu glänzenden und unerschöpflichen Barmittel aber beiseite schieben, brachlegen, auf die Gefahr hin, das diese Bestände nach und nach Wert und Um- laufsfäb'■■*■■■■'■ einbllßten. verpönt würden, endlich nickt mehr an den Mann zu bringen wären? — Trifft das nicht genau bei unserer Sprache zu? Wir verwenden eine Unzahl erborgter, minderwertiger, häßlicher, falschgemünzter Fremdwörter; wahrlich nicht „umsonst", denn wir bezahlen sie teuer und schwer, mit unserer Ebre, mit Nationalstolze. Der Spott
der Ausländ- über die tief eingewurzelte Schwäche unseres Volkes treibt jedem feiner empfindenden Deutschen die Schamröte ins Gesicht. Eine Reihe auter heimischer Ausdrücke ist darüber abgestorben und wertlos geworden. Nur der hier am nächsten liegende Beweis, an dem oben vermiedenen Fremdworte „Capital":
Fahrhund-'rte gebrauchte man dafür nslos „H a u p t g u t", wie man „Losung" für „Finanz(cn)" hatte. Wer würde heute die Wiederbelebung wagen? Beide Wörter sind, als Fachausdrücke wenigstens, dahin! — Es wird Zeit, uns auf uns selber zu besinnen. Auf dem Geldmärkte wenden wir uns, belehrt durch traurige Erfahrungen, ausländischen, nur sogenannten „Werten", Minderwerten, ja Unwerten, ab und heimischen Anlagen zu. Heben wir die gleiche Ein- und Um« kehr hinsichtlich des unentbehrlichsten und edelsten unserer Verkehrsmittel! Unsere Sprache zählt an erster Stelle zu den vaterländllchen Werten, sie bildet ein unermeßliches Vermögen, Seien wir würdige, besorgte Hüter dieser Schatzes! — (Aus F. W. Eitzens preisgekrönte.' Schrift „Kaufmannsdeutsch", Berlin 1905, Ver lag des Atlg. Deutschen Sprachvereins.)
Eiuschränknsg der Bergbau- freiheit.
Der dem Abg ordnetenhause übermittelte
Gesetzentwurf betreffend Me Abänderung des s wirtschaft' Nun hat sich auch die' Bohr- ^klMsetzes vom -5. Januar 1865 I technik in neuester Zeit vervollkommnet, aber vchalt, rote schon mitgeteilt wurde, die Auf- I die besten Einrichtungen und leistungsfähigsten luchung und Gewinnung der Stein- Apparate auf diesem Gebiete befinden sich, häu- ßohle, sonne des Steinsalzes, der sogen. fig noch unter Patentschutz, in den Händen we- Abraumsalze (dtlr, Magnesia- und Bor- I „iger Bohrgesellschaften oder einzelner Vohr- so'ze) t-d der Solquellen . ortan dem ! Unternehmer. Diese, mit den hinter ihnen Staate vor; für di; übrigen Mineralien stehenden Banken und Kapitalisten, haben des- laßt er cs bet der seitb-rgen Vergbaufreiheit I halb geradezu ein Monopol auf den bewenden Aus den Erläuterungen zu dieser Erwerb v- a Vergworkseigentum an Steinkohle
Vorlag: sei folgendes hervorgehoben: Das ge- und Salzen erlangt. Die wirkliche Berg-
gem artige preußische Berg- ht beruht auf der I baufreiheit ist so gut, wie ausge-
Bergbaufrei -e.'. Es ist fraglos, daß dadurch I schlosser, da ein Dritter nicht wagen
dt-> B: gw-^smiu'-ralien zur Grundlage eines I darf, gegen die übermächtigen Ee. großartigen Gewerbebetriebes gemacht find, fellschäften und Unternehmer in den Die Förderung vo t Steinkohlen im preußischen I Wettbewerb einzutreten. Bedenken Staate ist von 18 595115 Tonnen im Jahre dieser Art waren es auch, die zum Erlaß der 1865 auf 113 000 657 Tonnen im Jahre 1905 I Berggesetznovelle von 1905 geführt haben Da- EJ* ^ert c biefer Förderungen von mit ist jedoch den Unzuträglichkeiten auf dem 99098 730 =« auf 961 560 890 M gestiegen. Gebiete des Mutungs- und Verleihungswesens ^rber vieles glänzende Bild hat auch feine I nicht gänzlich und dauernd abgeholfen. Dies Schattenseiten. Die Spekulation i soll nunmehr durch die dem preußischen Abqe- hat sich in wertem Umfange der Aufsuchung von I ordnetenhause vorgelegte neue Veragesetznovelle verleihbaren Mineralien zugewandt, und zwar I geschehen. Es soll damit, wie schon bemerkt die naturgemäß zunächst vorzugsweise derjenigen, Aufsuchung und Gewinnung der Steinkohle so- dre mehr an der Oberfläche abgelagert sind oder I wie des Steinsalzes, der sogen^nten Abraum- doch ihr Ausgehendes an der Oberfläche haben. I falze (Kali-, Magnesia- und Vorsalze) und der ,Von den angeworbenen Feldern sind aber nur I Solquellen fortan dem Staate vorbehalten wenige in Betrieb gesetzt. Diese Spekula- I bleiben, bei den übrigen Mineralien soll es bei .tronen verhindern oder erschweren I der bisherigen Bergbaufreiheit bleiben. Der dro Durchforschung des v a t e r l ä n d i - I Staat würde demnach seinen Einfluß auf dem sch en Bodens nach andern wertvollen Mine- I Gebiete des Steinkohlen- und Kalisalzbergbaus Aralien. Insoweit aber das verliehene Berg- I an erster Stelle dadurch zu verstärken suchen Werkseigentum von wirklichem Wert ist, gs- daß er sich die noch im Bergfreien befindlichen fnhrdet ferne allzu ausgedehnte Lagerstätten dieser Mineralien im Wege der ^Vereinigung in der Harid einzel- I Gesetzgebung vorbehält. Um die V"rbereit- ner Interessenten das Gemeinwohl I ung oder Begründung eines staat- in noch höherem Maße. Der Ei-fluß | lichen Monopols kann es sich nicht Einzelner Personen auf die Versor- I handeln, da die Zahl der schon im Betrieb «ung des Marktes mit wichtigen und I stehenden oder im Abteufen b griffenen pri- unentbehrlichen Gegenständen des! vaten Werke auf beiden Gebieten sehr groß ist. allgemeinen Bedarfs und Verbrauchs wird im I Auch geht die Novelle nicht von dem Gedanken
bedenklichen Maße verstärkt, unter Umständen I aus, daß neb r dem rechtlichen Ansprüche auf
sogar die Gefahr einer nicht ausreichenden Ver- I Steinkohlen und Sulz auch ihrs Gewinnung forgung des Marktes mit den Erzeugnissen des I ausschließlich in die Hand d Staates gelegt
Bergbaues und einer rücksichtslosen I werden müsse. Der Staat kann das Recht zur
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck imd Verlag- Joh. Slug. Koch, Umvcrsitäls-Bnchdruckerci 42 Marburg, Markt 21. - Telephon 55. ,
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Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Johannes Otto in Marburg, j.
Fastnachts-Gebräuche in Oberhessen dieser Weise den Kampf der Jahreszeiten I fürstlicher Kanzleibefehl „unter Glockenschlag" Mit hem a,. cr darstellten. Die blinkenden, blitzenden Schwer- publiziert, wodurch das Äufbeben „der Fast-
steidnllcker .^sannen tn I ter, welche dte Tänzer dabei über ihren Häup- I nachts-Beitelbraten" nur den Hirten und Nacht-
»nfr Festlichkeiten, in tern schwangen, galten als Snmbol der zucken- Wächtern gestattet, das Verkleiden - ' M-.-..- mkUnl?r193° 1 t°ine Freude an dem Er- I den Blitze, durch welche die Walken gespalten I menlaufen aber zu Fastnacht feite» o ftlnd^ta^Da"biii^ aebörte"hi^^itt Winterschlafe wurden so daß der lebenzeugende Regen her- werksknechte und Jungen, sowohl bei Ta9"ab
-x nlcber s«?t und das Erdreich befruchtet. Nach Nacht, verboten wurde. Die Uebertreter des
u>it?r nocb nam-nM^ uni- ledem Scywerttanz wurden alsdann dem Gott Verbots sollten an den Pranger gestellt, durch
K nder die Gträ«en ?nh fin^. ^U|en bi° geheiligte Opfergaben, Eier, Speck, von den Scharfrichter mit Ruten ausgestrichen inb
Ä F 0 km Tänzern erhoben und in gemeinschaftlichem aus der Stadt verwiesen werden. Die Einsassen
Di^'r^scnackt^ill h« I 0- Winke.mann, Beschreibung I der hiesigen Siechenhöfe dagegen durften nach
Wer uns fehl» kr»nn»i I von-•)ef,enp , I der Marburger Bettelordnung vom Jahre 1581
®em leoen nuA 6t' h I - r1 Ea^en noch eigen; Fastnachtswiele,! zu Fastnacht „zum Spieoel und AG'cheu der Fast-
Jn 7eS SrSnt?» "‘r* x I r” der HE tretende derbe Volkswitz I nachtsleute Larven und Mummerei" auf den
Ma?kentreibendosich das feinen Ausdruck erhielt. Die Ritter hielten an Gaffen tragen, um Gabe., singen, wie dies von ’ J^ebem Nicht kannte. I diesem Tage Tourniere, so fand in Marburg I Alters gewesen
= ^05 ^? iäfenSrf.S,tet”^bur9eit* "66 ein äußerst glänzendes Fastnachts-Tournier In den Dörfern des Kreises Frankenberq,
Die^Früblinasllürme^^d«rchdi'?n<i^^»r>k"^x l * X”? unter Landgraf Heinrich III. auf iin Ebsdorfer Grund, sowie der Umgegend von Feld und I der Ketzerbach. Außerdem führte man auch 1 Kirckbain war es Sitte, am F"''»-chtsabe-d
^aiUm ^n?t Reigentänze auf, an denen sich die landoräfliche dem Nachbar oder dem Freund Tövfe vor die
Iq ®” öw Pelze und wollenen Kleider an bie I Familie beteiligte. Im hiesigen „steinernen ! Türe zu werfen. Gaben diese einen recht lauten
-uft um die Motten daraus zu vertreiben Die I Hause oberhalb des Marktvlahes währten diese | Knall, so beglückwünschte man den Betreffenden
gegehrten Kreppeln, die int Del, der Lichtsub- vier Tage, vom Sonnabend, dem sog. Lotzel, und pflegte zu sagen? Der Le"n wild dieses
^n'^r'^eba^eyen Kuchen, sind wahr- I d. h. kleinen Fastnacht, bis zum Aschermittwoch. I Jahr gut geraten." Der zerlchmetterte T0Df jscheinlich aus den dem Feuergott, dem Donnar, I Auch die Deutsch-Ordensberren dabier be- I war ursprünglich ein Opfertovi in dem^das .geweihten Opferkuchen entstanden. Noch heute gingen diese Tage mit Bankettieren. Zu Fall- Opfermahl bereitet w7rde 'we ch- Misere werden sie in Stadt und Land bei uns gebacken. I nacht pflegten das hiesige Landkomthur alle I Bauern noch immer genießen Es besteht aus ?rm<.nC,etnxnbe o6^L3U Fastnacht die I fürstlichen Beamten vom Schlöffe, vom Hof- I Erbsenbrei Sauerkraut Speck und Schweine- et?em hölzernen Spteß tn I gertcht, von der Rentkommer, sowie den I flell-b; die^e Speisen waren in heidnischer Zeit ®orfe um^er unb blitten unt ©oben, I Schultheiß und Bürgermeister nebst Rath, die I dem Gott des Ernteseqens und der Fruchtbarkeit '"d-m ste die erhaltenen Speck- und Wurstschei- vierzehn Stadtmeister, Barbier, Goldschmiede rc. geheiligt. Im Gewöhnlicken waren sie eine ausiptegen. Dabei pftegen sie ganz I zum gewöhnlichen prnudio einzuladen und I Donnerstagskost die Erbsen galten dem Gott
Liebe liebe Nr»f. "et drell ZUM Deutschen Hause führenden Stadt- z. B. Geismar, pflegen die jungen Burschen nicht
Steia'se in di- Ase SV" HEwemspforte bet der Frrmanet der allein Töpfe, sondern auch Erbsen wieder die
o 10 -e tn 6ie ... _ , | Pforte an der Ketzerbach und der am Btlchen- ! Fensterscheiben au werken
Kann fe^nit^etoSte^^“' I wurben berangezogen, damit sie „desto I Auch die Kümmel und Salz bestreuten
Dttna se d?e"a^nw Se?r'e I bC5 Drben5 verwandten bte Tore off- Fastenbretzeln, die unsere Bäcker zur Fastenzeit
'.Bcr allein mVeWm der altgermanische ^Mii den Fastnachtsopfern und Mahle.t hängt ^^SSeG^S JÄJS katftand"'Me des ÄüLs T°aö"^ j-benfall- die Abgabe des FastnachtsLhnL L hin, deLLymbL byÄ&W»ttr SSwSiiA. b ^?"?en, welches ehedem die Hausbesttzer an die Die Fastnachtsfeier war ein Schwi-mfesi in Nacyt gleich die Nord- und Südwinde mit ein- I Kirche und di« Landesherrichaft zu entrichten ! des Wortes eigenster Bedeutuna Der Don-
i9f,e»n bie I ^alte. Hahn und Huhn gehörten ehedem eben- I nerstag vor Fastnacht heißt noch heute der
^unF I SU den dem Gott Donnar geweihten I Bratenabend oder die „lange Nacht" und wird
»tngE und «Uiöiinct mit ittktn ecfirocTtctn in I Xictcn. I in mu pnor» «mh
kunstreichen Bewegungen hin und her, indem sie | Am 5. Februar 1635 wurde in Marburg ein | <um hellen Morgen gefeiert. Zss.