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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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Aeuße«

Dagobrrtshansen

UNS

(Nachdruck verboten.);

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heute zugegangene Angelegenheit an.

Wilhelm Haas, Carl Weigand Carl Sames August Scherer

Adam Damm Georg Schieferstein Justus Nau Heinrich Ruth III.

Wir fügen hier eine

Bündler" bezeichnet hat, muhte diese rung jeder auf Dr. Böhme beziehen.

weitere Erklärung in dieser Sie lautet:

bekräftigte Erklärung zur Kenntnis der Allge­meinheit zu bringen.

Die Unterzeichneten erklären hiermit Folgen­des: Herr v. Eerlach hat in seiner Rede in Elln- hausen wörtlich erklärtman könne seinen (von Eerlachs) Wählern nicht zumuten, bei einer Wahl zwischen einem Bündler und einem Sozial­demokraten für ersteren zu stimmen, sondern, die­selben würden selbstverständlich das kleinere Uebel, den Sozialdemokraten wählen!

Da Herr v. Cerlach in seiner ganzen Rede Herrn Dr. Böhme und seine Partei nut als

dem Könige Dank dafür gezollt werden, daß et dieser Schlange endlich den Kopf zertritt. Dar« über hinaus btetet der Erlaß aber auch für die Staatsanwaltschaft den dankenswerten Fitrgev zeig, bei der Vorprüfung vorliegender Maje, stätsbeleidigungen sorgfältiger nach den Beweg« gründen zu forschen, ehe sie die Anklage erhebt. Es hat von jeher dem gesunden Volksempfinden durchaus widersprochen, dah wegen eines leicht­fertig hingeworfenen Wortes das schwere Geschütz des Majestätsbeleidigungsparagraphens aufge­fahren worden ist.

Gegenüber dem jetzigen Kaiser und Könige lag aber noch eine andere Gefahr vor. Er be­gibt sich öfters mitten hinein in den Streit der Parteien, dah er sich dabei mehr, als sonst Sitte der Hohenzollern war, der Kritik der Parteien ausgesetzt. Dabei hat die Vergangenheit gezeigt, dah vielfach die Kritik an gelegentlichen kaiser­lichen Aeuherungen und Regierungshandlungen von Männern ausgesprochen worden ist, deren bis in die Knochen hinein königstreue Gesinnung über alle Zweifel erhaben war. Es widersprach dem ganzen Sinne des Majestätsbeleidigungs­paragraphen, dah diese vor den Richter geschleppt wurden, weil sie in bestimmten vaterländischer Fragen vielleicht preußischer gedacht hatten, wst der König von Preußen.

Der vorstehende Erlaß ist daher einem durch­aus folgerichtigen Denken des Königs ent­sprungen und erscheint geeignet, jenen Wider­spruch zwischen der Auffassung, die der König von feinen Pflichten hegt und den Grundanschau- ungen altpreußischer Art, wenn nicht zu beseiti­gen, so doch wesentlich zu mildern. Wenn wir auch unseren König uns nicht nach englischem Vorbilde als einen Schattenkönig denken mögen, sondern uns ein kraftvolles Königtum wünschen, so schützt doch andererseits die Verfassung den Kö­nig vor der Kritik und schützt auch den Bürger davor, mit dem Könige ringen zu müssen, wen« er die Politik des jeweiligen Ministeriums be­kämpft. Eben darum gibt es in Preußen auch gar keinen vernünftigen Grund, aus dem ein ehrlicher Mann den König sollte beleidige» können.

Majestätsbeleidigrmgeu.

In hochherziger Entschließung hat der Kaiser und König an seinem Eebuttstage an den preu­ßischen Mtntsterprästdenten und Justizminister folgenden Erlaß gerichtet:

Es entspricht meinem Wunsche, daß wegen Majestätsbeleidigung oder Beleidigung eines Mitgliedes meines Königlichen Hauses nut solche Personen die gesetzliche Strafe erleiden, welche sich jener Vergehen mit Vorbedacht und in böser Absicht und nicht bloß aus Unverstand, Unbesonnenheit, Uebereilung oder sonst ohne bösen Willen schuldig gemacht haben. Ich be­auftrage daher Sie, den Justizminister, mir, solange nicht das Gesetz eine entsprechende Einschränkung der Strafbarkeit enthält, fort­laufend von Amtswegen Über alle nach dem Angeführten berücksichtigenswerten Verurtei­lungen behufs meiner Entschließung über Aus­übung des Begnadigungsrechts zu berichten.

Berlin, 27. Januar 1907.

Wilhelm B.

Fürst von Bülow. Beseler.

An den Ministerpräsidenten und den Justiz­ministet.

Es braucht nicht bemerkt zu werden, daß diese Willensäußerung des Königs die Strafbehand­lung der Majestätsbeleidigungen grundsätzlich unberührt läßt. Wenn an der gerichtlichen Be­handlung der letzteren etwas geändert werden sollte, so bedürfte es dazu entweder einer engeren Fassung der strafrechtlichen Erfordernisse, oder es müßte die Verfolgungspflicht der Staats­anwaltschaft vollständig aufgehoben werden. Beides könnte natürlich nur im Wege der Ge­setzgebung geschehen. Hierzu aber liegt ein An­laß nicht vor. Wenn die grundsätzlichen Gegner des Majestätsbeleidigungsparagraphen mit Vor­liebe auf England Hinweisen, wo der Satz gilt, der König kann kein Unrecht tun" und folge­richtig auch nicht beleidigt werden, so übersehen sie dabei stets, daß Preußen eine konstitutionelle Monarchie nicht aber ein parlamentarisch regier­ter Staat, wie England ist. Es erscheint des- halb mindestens verfrüht, wenn ossiziöserseits mit einem gewisien llebereifer darauf hinge­wiesen wird, daß infolge der Kundgebung des Königs in der einen oder anderen vorstehend gekennzeichneten Richtung eine grundsätzliche Aenderung gesetzlich herbeigeführt werden soll. Der königliche Erlaß ist vielmehr einem prakti­schen Grunde entsprungen und bezweckt offen­sichtlich in erster Reihe die Beseitigung von Mißständen und mißbräuchlicher Anwendung des vielumstrittenen Majestätsbeleidigungs- paragraphen. Dieser hat vonjeher der schlimmen Zunft der Denunzianten ein willkommenes Feld für rachsüchtige Infamie geboten, und es wird im ganzen Lande ohne Ansehen der Parteistellung

Deutsches Reich.

Berlin, 29. Januar.

Der Kaiser konferierte am Montag Vor­mittag im Auswärtigen Amte mit dem Reichs­kanzler.

Das Gesamtbild der Reichstagswahle« läßt sich jetzt vollständig übersehen. Es sind, wie schon mttgeteilt, IKOStichwahlen erforder­lich, 20 weniger als im Jahre 1903. In 111 Be­zirken stehen nationale Kandidaten gegen anti­nationale; in 11 Bezirken antinationale gegen indifferente und in 38 Bezirken wird es sich um Nattonale verschiedener Färbung handeln.

Berichtigung.

Herrn v. Eerlachs telegraphischer Erklärung in derHessischen Landeszeitung" vom 27. d. M. gegenüber, stelle ich unter Zeugen von Besuchern der Ellnhäuser Versammlung fest, daß Herr von Eerlach in seiner Wahlrede u. a. ausführte: Bei einer Stichwahl zwischen Dr. Böhme und dem Sozialdemokraten würden seine Freunde selbstverständlich für Letzteren eintreten, denn ihm ständen sie wesentlich näher. Herr von Eerlach glaubte ja nach seiner eigenen Aussage in dem Unterzeichneten einem So­zialdemokraten gegenüberzustehen, zu besten Gunsten er zweifellos sprechen wollte. Wer hieraus nun eine Stichwahlparole gemacht, ent­zieht sich meiner Kenntnis.

P. Buhl,

Geschäftsführer des Bundes der Landwirte für Kurhesten.

Endlich sei bemerkt, daß uns auch von mehre- ren angesehenen Marburger Bürgern, die der erwähnten Versammlung in Ellnhausen beige­wohnt haben, auf das Bestimmteste ver­sichert worden ist, daß Herr von Eerlach jene Aeußerung wirklich getan hat. Und da hat man auf national-sozialer Seite dieKühnheit" vonLüge" undSchandpfahl" zu reden ll

Marburg

Mittwoch. 30. Januar 1907.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, UmvrrsttätS-B»chdrncke«k 42. JaÜlU. Marburg, Markt 2L - Telephon 55. Mi»«

Zur Entgegnung.

DieOberhessische Zeitung" hat sich bereits mehrfach mit der politischen Haltung des Herrn v. Eerlach beschäftigt und erst gestern wieder in einem Aufsatze mit der Ueberschrift:Was ist die Wahrheit?" die (Eigenart des national-sozia­len Selbstherrschers in hellste Beleuchtung ge-

Irückt. Man darf gespannt darauf sein, ob hier­auf von gegnerischer Seite der Versuch einer sachlichen Widerlegung gemacht werden Mrd. Für gewöhnlich ist es ja national-sozialer Brauch, den Gegner glatt der Lüge zu zeihen >uild zu versuchen, ihn durch Schimpfworte in der .öffentlichen Meinung herabzuwürdigen. Herr v. ^Eerlach aber sollte doch bedenken, daß er durch ; nichts die, von ihm jetzt mit so großem Nachdrucke ! abgeleugnete, Verwandtschaft seiner Richtung -mit der Sozialdemokratie auch den Ferner- ! stehenden deutlicher macht, al« durch jenes maß­lose Eekeif, wie er es jüngst sogar durch Extra- ' blatt zu verbreiten suchte. Auch die mit jhäßlichen Knallphrasen ausgestattete Auslas­sung in der letzten Nummer derHessischen Lande^zeitung" war abermals eineMuster- .leistung" demagogischer Hetzarbeit. Der sachliche jGehalt dieses anmutigenLeitartikels" indesten ;war ein höchst geringer; denn er beschränkte sich lauf eine Erklärung mehrerer Einwohner von .Ellnhausen, die an Eidesstatt versichern, etwas jn i ch t gehört zu haben. Diese rein negative «Erklärung bezieht sich auf eine Aeußerung, die j£crr v. Eerlach nach einem uns übermittelten Berichte in der letzten zu Ellnhausen abgehalte­nen Wahlversammlung gebraucht hat. Wenn sich nun die Gewährsmänner derHessischen Lan­deszeitung" nicht darauf besinnen können, daß Herr v. Eerlach in jener Versammlung erklärt hat, daß man in bet Stichwahl für den Sozial­demokraten eintreten müsse, so ist damit doch nicht gesagt, daß jene Aeußerung auch wirklich unterblieben ist. Von einer größerer Reihe an­derer Zeugen, die jedenfalls aufmerksamer und ^verständnisvoller den Worten des Redners ge­folgt sind, wird uns das gerade Gegenteil be­stätigt. Vom deutsch-sozialen Wahlbureau wer« .den wir ersucht, nachstehende, von einwands­freien Zeugen durch eigene Namensunterschrift

Friedrich Ludwig

Ernst Haas

Johann Becker, Schäfer, Ellnhausen

Anton Rößer

H. Rößer, Eemeinderechner

A. Joppich, Forstaufseher

Hermann Beiker, Arbeiter

H. Boßhammer, Weißbinderin.

H. Jänsch, Schmiedemeister

Bestellungen

für die Monate Februar und März auf die

'berhessische Zeitung" nebst ihren

Hagen werden von unserer Expedition

(SRarft 21) unseren Ausgabestellen in Kirch- chllin, Neustadt und Wetter, sowie von .Allen Postanstalten und Landbriefträgern ent« gegengenommen.

Schatten.

Roman von B. v. d. Lancken. WM (Fortsetzung).

Wenn Rupert auf das Papier blickte, vet-

xoaadelte es sich in einen lichten Bilderrahmen, aus dem ihn ein reizender Mädchenkopf mit gol­dig schimmernden Haaren und träumerischen blauen Augen anschaute, und sah er ein Tinten­faß an, so vollzog sich die wunderbare Metamor- phose, daß es die Form eines schmalen, elegan« ;ten Lackstiefels annahm, von so entzückender Kleinheit, daß--nun ja, daß dem Eelehtten

ganz warm ums Hetz wurde. Er zog die Gat« biner auseinander und sah in die stille Nacht hinaus; aber, wenn er glaubte, hierdurch ein ^wirksames Beruhigungsmittel für eine erregte ^Phantasie gefunden zu haben, so war er von .'einem bedenklichen Irrtum befangen, und das Mtte er als Mann von 30 Iahen überhaupt und als Romanschriftsteller im Besonderen wisien ikönnen. Dieses Mittel verfing gar nicht. Schließ- lich mußte er, wenn auch mit gerunzelter Stirn, 'über sich selbst lachen. Nie hätte et es für 'möglich gehalten, daß ein Mädchen einen so Plötzlichen und nachteiligen Eindruck auf ihn itruszuüben imstande sein könnte, auf ihn, der seit fahren mit allem abgeschlosien hatte, was lytcuenlielie und Frauenschönheit hieß, seitdem lein Weib--Das Lächeln wich von seinen

[Sippen, die Falte auf der Stirn vertiefte sich, ein schmerzlich bitterer Ausdruck lagerte auf jseineil Zügen, und wie durch die Seele des Mäd- [chens unten int Führenschen Logiestübchen, so zogen auch durch die seinige (Erinnerungen. An­fangs wundersam süß, dann weh und dann 'grifsen sie tief in sein Herz hinein. Und das

daß sie nach einem achttägigen Aufenthalt mit geheimer Sorge daran dachte, wieder nach Hause zurückkehren zu müßen. Eva wat ihr noch die­selbe treue Freundin wie in der Pension, und ihr Heiterkeit wittte ordentlich erfrischend auf Eabrielens Gemüt. Nun, wenigstens diesen Verkehr brauchte sie hinfort nicht aufzugeben und zwar aus folgenden Gründen: die Güter de« Vaters, die Reuchlinschen Güter, fielen, da bet Graf ohne männlichen Erben gestorben wat, an einen Namensvetter, bas Palais in Berlin aber kam an die Töchter und sollte von bet Witwe bis zu ihrem Tode unentgeltlich bewohnt werden; hierüber und über fein Privatvermögen stand dem Grafen die freie, durch keine Fideikommiß- oder Lebensklausel gebundene Verfügung zu, und jenes war bedeutend genug, seiner Gemah­lin und seinen Töchtern eine nicht nut sorgen­freie, sondern glänzende Zukunft zu sichern. Da« erste Halbjahr nach dem Ableben des Erafen waren die Damen in Oesterreich, der Heimat der Gräfin, gewesen, und dann waren sie für die letzten sechs Monate des Trauerjahres nach Prie- bisdorf zurückgekehtt; im September sollte die llebersiedelung nach Berlin in das kleine Palais draußen in der Tiergattenstraße erfolgen. Gabriele freute sich darauf, Priebisdorf ohne den Vater hatte keinen Reiz und keinen Wett für sie.

Die beiden Mädchen besuchten häufig am Vormittag, wenn sie in die Stadt fuhren, Mu­seen und Gemäldegalerien. Meist wat es Herr von Führen, der sie begleitete, und sehr oft wurde am Abend vorher, wenn sie mit Felsen­bach gemeinsam im Garten saßen, ein Rendez­vous für den nächsten Tag verabredet, wenn et auch in Berlin zu tun hatte, ober man fuhr glebch gemeinsam hinein. Hierbei hatte Rupert Gelegenheit, Gabrielen« feinen Geschmack in Be-

Weh verschwand, und statt besten loberte ein Zorn--Die Aber, bie gerade übet die

weiße Stirn von dem Ansatz des braunen Haares bis zur Nasenwurzel lief, schwoll auf, ein Stöh­nen entrang sich seinen Lippen.

Tot, der ich bin, sagte et halblaut, trat an den Tisch und trank ein Glas frisches Master. Ein paarmal ging et noch im Zimmer hin und her; et besaß Energie und wollte sich heute von den Erinnerungen längstvergessener Zeiten nicht gefangen nehmen lasten, nein, lieber doch den Eindrücken der Eegenwatt, lieber von dem freundlichen Bilde der jungen Gräfin. So setzte er sich denn wieder und brachte schließlich doch ein ganz leidliches Feuilleton zu Stande, eine geistreiche Satire über disRegungen des menschlichen Herzens." Daß die Frauen dabei bester fottkamen, als dies sonst in seinen Plau­dereien der Fall war, lag wohl daran, daß er die Tinte dazu noch immer aus demkleinen Lackstiefel" schöpfte, und daß seine Zeilen in einem tiefen, warmen Empfinden ausklangen, mochte daher kommen, daß ihm von dem Papier überall wie aus einem Medaillonrahmen ein liebliches Gesicht mit zwei blauen, herrlichen Augensternen entgegenblickte.

Es schlug zwei Uhr, da wat Rupett mit seiner Arbeit zu Ende, las sie noch einmal durch und nickte zufrieden, übet sich selbst aber schüttelte er noch etnigemale den Kopf.

3. Kapitel.

Gabriele, ahnungslos, welchen tiefen Ein­druck sie auf Felsenbach gemacht, gab sich dem weiteren Verkehr mit ihm zwangslos hin, nach­dem sie ihre Befürchtungen und Bedenken inner­lich überwunden hatte; auch wittte das fieben im Führenschen Hause so wohltuend und an­regend auf sie, und sie fühlte sich bald beimisch,

zug auf Kunstwerke und Gemälde kennen zu ler­nen, obgleich sie nut vom Laienstandpunkte ur­teilte, und es machte ihm Freude, sie auf biet unb Jenes aufmerksam zu machen.

An einem Vormittage geschah es, daß Herr Erasmus die jungen Mädchen nicht begleite« konnte. Es war ein Besuch des Mausoleums geplant unb schließlich wurden beide der Obhut Felsenbachs anvertraut. Als man am Branden­burger Tor bie Pferdebahn verließ unb, einen, günstigen Moment zum lleberschreiten bes Fahr« eammes abwartend, an der Haltestelle stand, rief plötzlich Eva, Felsenbachs Arm leicht mit der Hand berührend.

Rupett, da geht Dr. Ebert"

Ebert? Wo denn? Ah richtig dort drüben."

Er lüftete seinen Hut und schwenkte ihn leicht gegen einen Herrn, der auf dem jenseitige« Trottoir entlang gehend, im Begriff schien, sich auch nach der Haltestelle zu begeben. Als et Ruperts unb der Damen ansichtig würbe, er- widettc er ben Gruß artig unb sichtlich angenehm überrascht unb machte Miene, sich so schnell wie möglich zu ihnen zu gesellen, aber Rupert wintte ihm ab unb kam nun selbst mit seinen Beglei­terinnen auf ihn zu.

Gestatten Sie, Gräfin mein Freund Dr. Ebert" stellte Felsenbach ihn Gabrielen vor, bann schüttelten Rupert unb Eva sich mit Ebert die Hände, wie es unter guten Freunden der Brauch ist, da Ebert ein häufiger East im Füh­renschen Hause war.

Wir sind auf dem Wege nach Eharlotten- burg. Das heißt, wir haben die Absicht, uns da­hin auf den Weg zu machen," erklärte Felsenbach, und wollen zu diesem Zweck einen Fiaker enga­gieren"

^Fortsetzung folgt)

Pirrteljährlichrr Bezugspreis; bet der Expedition 2 MH, 25 bei allen Postämtern 2,25 Ml. <exct. Bestellgeld).

' JnsertionSgebühr: die gespaltene Zelle oder oeren Raum 15 Pfg, __Reclamen: die Zeile 80 Psg.

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