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mit dem KreMLatt für die Greife Marburg und StirMdiit
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Jahrg
Zweites Blatt
erblickt. Mächtig, und angesehen steht das Deutsche Reich trotz aller Anfechtungen im Rate der Böller da. In gewaltiger Rüstung zu Lande und zu Wasser ist es imstande, den Frieden zu gebieten. Das aber ist unseres Kaisers Werk. In den beinahe zwanzig Jahren seiner gesegneten Regierung har unser Kaiser mit grösster Aufmerksamkeit und Sorgfalt darüber gewacht, das; das Deutsche Reich inbezug auf seine Wehrmacht den höchsten Anforderungen genüge, und nur dadurch ist uns der Frieden bisher gewahrt geblieben. Auch in den deutschen Kolonien ist es durch das Aufgebot starker Heeresmacht gelungen, friedlichen Zuständen näher zu kommen: diese Aufgabe zu vollenden und unser Kolonialgebiet zum Wohle des deutschen Mutterlandes zu ersprießlicher Entwicklung zu bringen, ist ein Reichstag mit zuverlässiger nationaler Mehrheit ein unbedingtes Erfordernis. Möchte also das deutsche Volk bei den bevorstehenden Stichwahlen unserem Kaiser noch nachträglich als Geburtstagsgeschenk ein giin- sirges Ergebnis bescheren.
Unseren kaiserlichen Herrn aber und sein ganzes Haus wolle auch im neuen Lebensjahr der allmächtige Gott segnen und behüten.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, UnwcrsttätS-Buchdruckerri Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Marburg
Sonntag 27. Januar 1907.
Der erste Waffenomm.
___ Mit dem Elockenschlage 7 Uhr ist am gestrigen Freitag Abend allüberall in den deutschen Städten. und Ortschaften der Wahlakt geschlossen worden, desien Ergebnis diesmal mit besonderer Spannung erwartet wurde. Wenn auch die Erfahrung der letzten Reichstagswahlen gelehrt hat, das; in einer stets größer werden Anzabl von Fällen erst die Stichwah l die Entscheidung darüber bringt, welcher Partei die Vertretung des betr. Reichstagswahlkreiscs zufallen wird, so darf darum die Bedeutung des ersten Waffenganges nicht etwa gering bewertet werden. Denn abgesehen davon, daß denn auch gestern wieder eine nicht unbeträchtliche Zahl von Reichstagsfitzen bereits in der Hauptmahl ent- gültig besetzt worden ist, io gilt es doch auch zu bedenken, daß in den andern Fällen, wo durch die Stimmenzersplitterung die Entscheidung aus den 5. Februar binausgeschoben wurde, doch wenigstens eine Klärung der Situation qeichaf- fen wurde, die manche Brust von zweifelnder Sorg" erlöst und vielen Vaterländischgesinnten die Stellungnahme wesentlich erleichtert.
Leider hat die gestrige Hauptwahl zum -Reichstage, die doch unter dem Eindrücke nationaler Fragen von höchster Bedeutung stand, — wenigstens io weit man aus den Vorgängen in unserem Wahlkreise Marburg-Kirchhain-Fran- kenberg schließen kann — wiederum den Eindruck bestätigt, den wir aus den Wahlen zum deutschen
Zum 27. Januar.
Der Geburtstag unseres Kaisers lurd Königs fällt diesmal in eine ernste und bewegte Zeit. Die Nation war aufgerufen worden, über eine neue Zusammensetzung des Reichstages zu entscheiden, da der alte Reichstag in einer wichtigen nationalen Frage versagt hatte. In dem zum Teil überstandenen Wahlkampfe sind wi.der unoermeidlicherwcisc die I 6ei|ter aufeinander geplatzt. Vielfach ist auch von den Vaterländischgesinnten das Trennende lebhafter betont worden, als das Einigende. Am Kaisergeburtstage aber finden sich auch sonstige Gegner in treuer, monarchischer Gesinnung zusammen. Heber all dem Trennenden erhebt sich einigend das Kaiserpanier, und so möge es auch au dem heißen Tage der Stichwahlen fein!
Als der Kaiser am 18. Juni 1888 die Re- 1 gieruugsgewalt im Reiche und in Preußen er- I griff, erklärte er in einem Aufrufe an sein I Polt: „Aus den Thron meiner Väter berufen, I habe ich die Regierung im Aufblick zu dem Kö- | nig aller Könige übernommen und Gott gelobt, | t'.ach dem Beispiel meiner Väter meinem Volke I ein gerechter und milder Fürst zu sein, Fröm- I migteit und Gottesfurcht zu pflegen, den Frie- | den zu schirmen, die Wohlfahrt des Landes zu I fördern, den Armen und Bedrängten ein Helfer, I dem Rechte ein treuer Wächter zu fein." Dieses I Gelöbnis hat unser Kaiser in unverbrüchlicher | Treue gehalten. Treue um Treue ist ihm das | deutsche Volk schuldig. I
Wer wollte es leugnen, daß unter dem Szep- | ter KaistA Wilhelms des Zweiten die Wohlsahrt I im Volk und Reich ganz erheblich gefördert, daß I den Armen und Bedrängten unfer Kaiser ein I nimmerrastender treuer Helfer ist? Wohl I stehen auch hier die Sozial"evo!utionare gei- I fernd beiseite und schmähen die große Fürsorge, I die der Initiative des Kaisers verbaut! werden | muß. Heberall, wo unser kaiserlicher Herr ge- I meinsam mit den gesetzgebenden Körperschaft: r I bemüht ist, im Vaterlande Segen zu stiften, I stellt sich die Sozialdemokratie entgegen uni» I sucht die Volksmassen gegen Thron und Altar I aufzuwiegeln. Selbst das Ausl. >d sucht die I Revolutionspartei gegen unser Vaterland auf- I zuhetzen und erschwert dadurch das große Frie- I denswerk unseres Kaisers. I
Und doch kann es das deutsche Volk seinem I Kaiser nicht genug danken, daß er in der Er- I Haltung des Weltfriedens feine Hauptaufgabe I
Widerlegungen er einfach totschweigt! „Politik verdirbt den Charakter" hat einst ein berühmter Mann geäußert. Vielleicht könnte ein Seelen- foricher zu einem ähnlichen Schluffe gelange«, wenn er das Verhalten des Herrn v. Gerlach in den letzten Tagen einer kritischen Betrachtung unterwerfen würde. Wir verschmähen cs eine derartige lieblose Behauptung aufzustellen, möchten aber unsere Leser an all' die häßlichen Schimpfereien und Verdächtigungen erinnern, die der national-soziale Aristokrat und Salon-f Parlamentarier in so überreichem Maße dem- Zaum seiner Zähne entströmen ließ. Wer die ruhlge und würdige Haltung der „Oberhesst-! schen Zeitung" im gegenwärtigen Wahlkampfe mit dem hämischen Gekeif des Gerlachschen Blattes verglichen hat, wird es gewiß sehr spaßhaft finden, wenn die Herren von drüben mit der geschmackvollen Phrase krebsen gehen, daß man letzt die ..Oberhessische Zeitung" nicht einmal mehr mit Glacehandschuhen anfassen könne, ohne sich zu beschmutzen. Was müßte man da für Fausthandschuhe anziehen, um unbeschmutzt die überall auf die Treppen hingeworfenen Gratisexemplare der „Hessischen Landeszeitung" aufzubeben, die jetzt vielfach dis Stell- von Fußabstreichern vertreten. Ra ja, Papier ist geduldig und b i l i g, zumal wenn das Geld dazu aus — Berlin kommt!
Der gestrige Wahltag hat klar erwiesen, daß trotz der gegen früher so außerordentlich aestei- nerter. Wahlbeteiligung die Rational-sozialen iui Wahlkrei'e Marburg-Kirchhain-Frankenberg einen weseiitlichen Zuwachs von Stimmen nicht zu erringeir vermochten, ungeachtet dessen, daß ihr Führer es — zumal in den letzten — wahrlich nicht an varlamentarischen
I fährt." „Da müssen wir doch akademische Freund- I schäft üben, sagte mein Freund, und dem Herrn I für die Dauer seines Aufenthalts die Zeit ver- I treiben.“ Wir öffneten den Wagenschlag und I gewahrten zwei Herren, welche im Fond des I Wagens faße». ..Königliche Hoheit!" begann | L. ..Sie stehen im Begriff, ein deutsches Land I zu regieren, wollen Sie uns daher erlauben, I Ihnen einige Examensfraqen zu stellen, deren I Beantwortung uns beweisen würde, daß oie I jener Ausgabe gewachsen find. Wer lackt über I Griechenland?" Keine Antwort. „Da Sie das nicht wissen, so muß ich Ihnen sagen: Ein ewig heiterer Himmel!" „Zweite Frage" fiel Löbell ein. „Bon was find die Sterne nickt?" Keine Antwort. „Ei, ei„, rief Löbell, ..Sie bestehen schlecht, Herr Kandidat. Sterne sind nicht von Goldpapier." „Dritte Frage." fuhr ick fort, „warum sollte das Meer nicht salzig fein?“ Keine Antwort. „Es schwimmen ja so viele Heringe drein," donnerte ich in den Waoen. Mst^^rwmG hatte sich der Begleiter des Kurfürsten auf der anderen Seite aus dem Wagen begeben, es war dieses, wie wir später erfuhren, der General von Helmickwerdt. Derselbe trat auf uns zu und machte Miene, seinen Degen zu ziehen. Da klopfte ihm einer der Postillons auf die Schulter und sagte: .„Herr Offizier, wenn Sie den Herrchen etwas tun, so schreien sie gleich: „Burschen heraus!" ich habe es schon gesehen, und ehe wir uns versehen, haben wir etliche Hundert solcher Bengel auf dem Halse, die uns da- Fell nach allen Roten gerben.“ Herr von Helmschwerdt steckte seinen Degen wieder ein. In demselben Augenblick erschienen zwei Blauröcke mit blanken Knöpfen, die durch den entstandenen Lärm aufmerksam gemacht, im Sturmschritt anlangten. „Meine Herren!" redeten uns dieselben höflich an, „es ist 1 Uhr vorbei, gehen Sie nach Hanse!" Wir zogen ab und der Kurfürst fuhr mit seiner Erbschaft weiter. Aber dieser unbedeutende Vorgang der Marburger Studentenschaft machte am nächsten Tage in der Stadt und in der Zeituim •*.% Unerhörtes Auf-
Marburuer
Studenle» - Erinnerungen.
Von L. Müller.
1. Jugendlicher Uebermut.
M'-Einen-kecken und für die damalig? Zeit Marakteristtschen Studentenstreich von Anno
1818 erzählt A. Büchner in seinem Buche: „Das tolle Jahr." In Kurhessen war seit kurzem ^-riebkich Wilhelm I. Kurfürst und absoluter Herrscher geworden, dem die Volksbewegung keineswegs bange machte. Ungleich den übrigen Potentaten, die sich angesichts der Gefahr, kopfüber in die verwegensten Konzessionen stürzten, beharrte der Kurfürst lange bei seinem reaktionärem System. Run war aber Hanau die zweite Stad« seines Landes und entschieden liberal gesinnt. Bald stand bort alles in Feuer und Flammen, cs war Ende Februar 1848. Man redete von Abfall und Abdankung von Kur- hchffen, verbreitete Flugblätter, worin der liberale Darmstädter Kroßherzog Ludwig III. als Regent proklamiert wurde und sagte: „Kurfürst beij’ic Dich, sonst werden wir Groß- herzoglich!" Der Kurfürst ließ sich aber nicht bange- machen und schickte gerade bereitstehende Truppen gegen di» rebellische Stadt ab. Diese blieb auch nicht untätig, aus allen Ecken und «Enden tarn Zuzug, sogar aus der Studenten- fachft. — Ich wollte mit dabei sein, besonders da Ich schon mit dem Kurfürst unlängst Bekanntschaft gemacht hatte. Es war vor einem Monat, i Ws wir im „Rappen", einem der Fahrpost gegen- i «beiliegenden Gasthof, in Champagner gekneipt Hatte,,. Gegen 1 Uhr nachts trat ich mit meinem prciinb, dem sind, med. Löbell. einem Sohn vom Marburger Vizekanzler Löbell, unter den Torweg, um friedlich nach Haufe zu gehen, als gegenüber eine Extrapost-El,aise anhielt, um anzu- fwinen. Einer der Bediensteten raunte mir I Ins Ohr: „Das ist der neue Kurfürst von Hesien, I W mit der Erbschaft seines Vaters, die et in I Frankfurt im roten Hause geholt hat, nach Cassel I
Reichstage überhaupt gewonnen haben, nämlich den, daß das deutsche Volk noch immer nicht seine politischen Kinderkrankheiten überwunden hat sondern nach wie vor an dem alten Fluche der Aneinigkeit und der Meinungsverwirrung leidet. Nachdem endlich der Traum unserer Altvordern erfüllt worden war und ein festes, eini- genbeo Band die deutschen Stämme umschließt, hätte man doch erwarten dürfen, daß sich nunmehr alle Kräfte der Nation mit hingebungsvoller Begeisterung in den Dienst des nationalen Gedankens stellen würden — allein die Schlange der Zwietracht vergiftet auch heute noch, wie einst, die Herzen der Deutschen und lähmt zum größten Jubel der Feinde und Neider des deutschen Reiches die Bestrebungen unserer Reichs- regierung, die das deutsche Volk auf neue Bahnen zu erfolgreicher Betätigung seiner Macht iühren will. Die Uneinigkeit der Deutschen, die früher durch den Gegensatz der einzelnen Stämme bernotgerufen wurde, wird in unseren Tagen durch die Parteiwut geweckt, die sich in so erschreckendem Maße bemerklich macht und das gesunde politische Empfinden unseres Volkes verwirrt. Dabei muß es auffallen, daß es nicht allein der fanatische Haß der sozialdemokratischen Propheten ist, der häßliche Kämpfe erregt, sondern daß auch im bürgerlichen Lager immer wieder unversöhnliche Gegensätze hervortreten, die erbitterte Fehden erzeugen. Daran aber, daß llch in zahlreichen Fällen keine Möglichkeit bieten will, durch Betonung der großen nationalen Gesichtspunkte das Trennende zu vergesien ist vielfach persönlicher Ehrgeiz kleiner Partei- Häuptlinge schuld, die sich nickt an den Gedanken gewöhnen könne», daß die Allgemeinheit über ihre oft umredigierten Prinzipien und Paragra- i fernen - wahrlich nickt an varlamentarischen v1,sd)re'tCh größere /Fragen auf I - Zirkusstückchen hakte fehlen lassen. Dagegen er- der ~agcsorbnung sieben, als die sozialpoliti- 1 öffnet die von Dr Böbme erhielte PU-im« pr„* ^in^ofckimeickelu eu a« {19070) einen hoffnungsvollen^Ausblick
ÄuMern ernzuschmeickoln trachten. I für den Tag der Stichwahl, sie kann als ein hoch-
fein typisches Beispiel bie'et Art Partei- l erfreulicher Beweis dafür gelten daß es der politischer Gernegroße ist Herr Hell- deufch-sozial-konkervative und ckristlich-sonale mut v. Gerlach, der in den letzten Tagen durch I Komnromißkandidat ohne Anwendung außet- Wort und Schrift so arg viel von sich reden I gewöhnlicher Hülfsmittel verstanden hat. sich mackte. Sein ganzes Bestreben ist darauf ge- I durch die maßvolle und verständige Art seines richtet, unter allen Umständen eine Rolle zu I Auftretens in Stadt und Land so viele Freunde spielen, darum bemüht er sich auch, wie ein Ver- I und Anhänger zu erwerben. Nur wenige Hun- zweifelnder, seinen früheren Sitz im Reichstage I dert Stimmen fehlten, sonst hätte Dr. Böhme miebenuerlongen, obwohl es ihm fort und fort I bereits im ersten Wahlg ange gesiegt klar gemacht worden ist, daß der weitaus größte I
Feil der Bevölkerung unteres Wahlkreises von | ~ ~ ~
K’m nickt« willen will. Daher auch die — von I Deutsche Reick.
freilish stets abgeleugneten — Versuche, I — Der Kaiser wohnte gestern Mittag der durch Wandlungen seiner politischen Ansichten I feierlichen Einweihung des neuen Dienstgebäuden Wünschen einzelner Wäblerkreise entgegen- I des der Akademie der Künste bei.
zukommen! Herr v. Gerlach will sich wieder I — Zum Vokener Sckmlttreik Gn-r-» y-r imgen 'die^mackt^Dabe^d^^'n ?"A^ng- Jan. Die hiesige Sttaskamme/ verhandelte manooisA. Är,? C wahrhaft de- I gestern über einen aus dem polnischen Schulstreik. wagogische Verhetzung, die er anwen- I bervoraeaanaenen Vroiesi Vrovsi Viotromio» L "LL -u ma- Lurde^f Grund LV lio M lNLB
der' I Aufforderung zum Ungehorsam, begangen durch
ber „Oberhessischen peitiing , deren sachliche I eine Predigt in der hiesigen Michaelis-Kirche
iL^undwurde unter allen möglichen Zutaten Und doch verkünd' ich's vor der Welt, . ,tn5 aufgc- I Welch' Sänger mir am besten gefällt.
SÜ ’ .b-?n),m-Grcn< bie ?^en des Der, der da trinkt den meisten Wein.
ÄI®9e .unserer Das mag ein lustiger Sänger sein.
.. x ^le'dstiung eines Fürsten er. I Der, der da liebt das sckönste Weib, hiben, und die Sache wäre uns sicker sehr übel I Versteht sich gut auf Zeitvertreib bekommen, wenn nicht infolge des Wetterscklages I Wer aber singt das tiefste Lied
n und eine Für Freiheit und vom Vaterland
allgemeine Amnestie für politische Vergehen er- | Und auch so lebt, wie er gesungen, tanen worden wäre. I Der hat ven höchsten Preis errungen.
2. Der beste Sänget. I Den Preis könnt alle ihr erringen,
Bei Gelegenheit des Sängerfestes am 10. Fuli 1 r Deutsches tun nnd Deutsches fingen, 1865 brackte stud. jur. Craß (Hasio-Nallovia) ®er lebt und singt für s Vaterland folgenden Trinkpruch aus: ’ I Der wird der beste Sanger genannt.“
»Wer zählt die Völker, nennt die Namen?" I Als am 20 bis 2<> Kn« igqa h«* Aus ÄJ unb btL feiert werden sollte, gab ich ein Erinnerung-.
Zu trinken und zu^stnaen alle I blatt über das im Jahre 1865 abgehaltene Gätu
Suf SD’eaelsIuft3unb in her Lff.i werfest heraus, bei welcher Gelegenheit ich mich
jut top.egelsluft und in der Halle! an den Herrn Rechtsanwalt Craß wegen vorge.
Und jetzt, nachdem ihr ausgefungen I nannten Trinkspruches wandte. Auf meine
Wer hat den ersten Preis errungen? I Bitte übersandte mir Herr Craß folgendes
O Publikum? ich frage dich: I Schreiben:
^Ist' Weilburg. Laubach ober Lich? I Hersfeld, 19. Mai 1889.
Wenn ich nun spräche, der und der, I f° lange durchstöberte, bis ich ein vergilbtet
öo müßt ich wohl, daß das nichts gelte. I Statt, mit den mit Bleistift im Spieoelsluster
Ihr ruft: „Schickt einen anderen her, I Steinbruch niedergeschriebenen Versen fand, bi«
Schickt Wachsmann'), Steeb4) ober ben Melde'), I 'ck Ihnen ergebenft mit folgenden Bemerkungen Dir sollen fein des Kampfes Richter, I übersende:
bist nur Knittelverse-Dichter!" Am 9. Juli 1865 wurde bet Haupttag des
n . o. . I Sängerfestes auf dem Kämpfrasen gefeiert. Der
0 Franfurter Limen- 1 Wettkampf bet einzelnen Vereine fanb in einer
«Hi» w , I großen daselbst erbauten Halle statt, in welcher
fuiJ »^"dingent und Musikmelster in Frank- I auch mein nunmehriger Kollege Dr. V. Schmidt
e\ cn.cs i an e I bie Festrede hielt. Am folgenden Morgen war
Dirigent vom^iede^tteknrofeffor in Marburg, I «raßpartte auf Spiegelslust, wo von neuem
-tttgent vom Ltederoerein. . I musiziert vnd gefunaen wurde. Deutschland
Äiertrljahrlicher Bezugspreis, bei oer Exx-dition 2 Mk„ M 23 <>„ ba allm Postämtern 2,25 Mr. .excu Bestellgeld).
“* Znserttsusgebuhr: dir gespaltene Zeile ovcr oeiru Naiim ld Psg.
Ncclainen: die Zeile 30 Pfg.