Einzelbild herunterladen
 

mit dem KreisNatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

M 11

vierteljährlicher Bezugspreis; bei der ExLÄüiion 2 3ifv bei allen Postänttern 2Ib M. <c$cL Bestellgeld).

Insertianlgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 15 Pfg.

Reclamen: die Zeile 30 Pfg.

Marburg

Sonntag, 13. Januar 1907.

Mil

Erscheint wSchentlich sieben mal.

Drmk und Verlage Io-, «ug. Koch, Umberftttte-vuchdnkckktÄ 42, Jahrtl»

Marburg, Markt 2t. Telephon 55. °

Zweites Blatt.

Die heuttge Nummer umfaßt

3 Blätter.

... > r i ii i.ii'm'h m

Rückblick.

Die Kolonialrede, die am vergangenen Dienstag in Berlin Herr Dernburg vor "einer. freien Vereinigung von Gelehrten und »Künstlern hielt, hatte insofern etwas Bedeut­sames, als sie eine Abweichung von den bisher 'üblichen Gepflogenheiten darum darstellt, weil 'es bislang bet uns nicht üblich war, daß Mit­glieder . der Regierung außerhalb des Parla- imentes die Kampfarena betraten, utr für Re- gierungspläne Stimmung zu machen. Was nun laber auch bedenkliche Gemüter gegen dieses no- iyuto vorbringen möchten, der herzhafte Schritt !des neuen Kolonialdirektors kann gewiß nur dazu beitragen, ihm neue Freunde zu erwerben. Auch die gedankenreich und doch frische Rede Dernburgs, deren Inhalt neulich kurz angedeu­tet wurde, wird noch das Vertrauen verstär­ken, das er sich durch sein Auftreten im Reichs­tage erworben hat. Was uns an der neuen Kundgebung Dernburgs besonders gefallen hat, ist das feste Vertrauen, das der einstige Kauf­mann zur Durchführbarkeit seiner schwierige Aufgabe hat und die sieghafte Hoffnungsfröh- ltchkeit, die er mit seinen, von fleißiger Arbeit zeugenden Ausführungen bei den gelehrten Zu­hörern erweckte. Ein glänzender Ausblick in die Zukunft ist's, den uns der praktische Mann in jener Rede eröffnet, zeigt er uns doch, daß es ibei gute": Willen und tapferer Ausdauer noch ! möglich ist, lang Versäumtes wieder gut zu jmachen und das als Sandwüste verschrieene Siid- ,west-Afrika zu einer ertragsfähigen Besitzung zu '.gestalten, die in nicht zu ferner Zeit das hinein- igesteckte Kapital reichlich verzinsen wird. Wenn «auch nich.' überall p günstiges Kulturland vor- ,Händen ist, wir an jener Stelle, wo durch eine verloren gegangene Kiste getrockneter Datteln ein stattlicher Hain von 3 Meter hohen Dattel­palmen hervorgerufen wurde, so haben doch die gründlichen Untersuchungen deutscher Kultur- pioniere festgestellt, daß in dem von d. Eng­ländern hochmütig verschmähten südwestasi.rani- schen Luschselde mehr steckt, als mar. c nfänglich vermutet hatte, daß es zum mindesten dem bri­tischen Letschuanalande und der Karoo der be­nachbarten Kapkolonie gleichwertig ist. Wenn erst der Dandenkrieg zu Ende geführt ist, dann wird sich durch Wassererschließung und durch di' Eisenbahn sehr bald das Bild derSand, und Steinwiiste" wandeln und dann wird Südwest-

Marburger Erinnerungen.

p Non 6 Müller. Tf

(Schluß der Hinrichtung Hilbergs)

Auf dieses scheußliche verbrechen waren drei verschiedene Gedichte gemacht, wovon das fol­gende in der Kochschen Druckerei gedruckt worden war.

Ein neues Lied von der schrecklichen Mordtat, verübt durch den Schuster Hilberg an der Dorothea Wigand, genanntHinkel". Wi der- feI6e der Tat überführt und in wohlverdienter Weise mit dem Schwert vom Leben zum Tode ge­bracht wurde. -vv

..Ihr Bürger und ihr Bauersleut',

Paßt auf und laßt's euch sagen.

Was sich erschreckliches zur Zeit

Bei uns hat zugetragen

Im Wäldchen, welches langgestre^

Des Dammelsberges Rücken deckt

An seinem Fuße mittäglich

Seht ihr ein Dörfchen liegen,

Wo mit Pfannkuchenessen sich

Die Studios begnügen.

Der Bürger auch mit Weib und Kind »Hier Sonntags sein Behagen find't.

Doch merkt euch, daß man nicht so schr

Darf trauen dem Landfrieden?

An selbem Orte, wo sorgenleer - '

So mancher ist geschritten, '

Da hauste wie ein Wehrwolf schlimm, Der Schuster Hilberg voller Grimm.

Besonders der sein Auge warf

Auf weibliches Geschlechte,

Rach mancher Dirn er gierig scharf, Zu lechze» sich erfrechte.

And hat er von ihr, was er wollt, Cr bald nach einer andern trollt.

afrika, das nach Dernburgs und seiner sachver­ständigen Berater Ueverzeugung die sicherste sämtlicher deutschen Bepzungen in materieller und klimatischer Beziehung ist, eine gute Ko­lonie werde». Vielleicht wird dann auch d-n, von der Sozialdemokratie verhetzten deutschen Industriearbeitern, die schon jetzt einen nicht un­erheblichen Nutzen I n unsere" Kolonialbestreb- ungen gehabt haben, da von den bisher für die Schutzgebiete aufgewendsten 700 Millionen Mk. mehr als die Hälfte, wenn nicht drei Viertel, als Arbeitslohn an die deutsche Industrie veraus­gabt worden ist, die Erkenntnis dämmern, wie verkehrt und rückständig das Zetermordio ge­wesen, das ihre, in marxistischen Anschauungen verknöcherten Führer gegen gegen di« gesunde Kolonialpolitik erhoben. Daß im Anfang Feh­ler gemacht worden sind und bei allen Kolo- nialvölkern ist derartiges, und zwar in noch viel, viel größerem Umfange, als bei uns, vorgekom- men darf doch für uns kein Anlaß sein, die Flinte feig ins Korn oder vielmehr, nach Maßgabe der bisherigen Verhältnisie in den Sand zu werfen! Ein Wort des Altreichskanz­lers, an das wir hier erinnern wollen, bat uns Deutschen für alle Zeilen den richtigen Weg der Kolonialpolitik vorgezeichnet. Bismarck sagte nämlich:Wir wollen keine Treibhauskolonien, sondern nur den Schutz der aus sich selbst Heran­wachsenden Unternehmungen. Es ist mit solchen Unternehmungen aber, wie in der Landwirt­schaft mit manchen Schößlingen, welche zugrunde gingen, während andere sich kräftig entwickelten. Ohne ein gewisses Wagnis würden über­haupt nie Kolonien entstanden sein."

Außer mit den schon eingehender besproche­nen wirtschaftlichen Angelegenheiten, insbeson­dere den Gehaltsaufbesserungen von Beamten und Angestellten, wird sich der preußische Land­tag vornehmlich mit der Polenfrage zu be­schäftigen haben, die ja in letzter Zeit infolge der andauernden Hetzarbeit polnischer Fanatiker als deren auffälligste Frucht der mehrfach er­wähnte Schul st reik zu bezeichnen ist ein besonders scharfes Gepräge erhalten hat. Immer übermütiger und selbstbewußter tritt das Polen- tum in Schlesien und Posen gegen die Deutschen auf, und auch in Pommern beginnen die Pol­lacken festen Boden zu gewinnen.

Infolge dieser unerfreulichen Quittung auf die schonungsvolle und versöhnliche Haltung der preußischen Regierung gegenüber den polni­schenAbsonderlichkeiten", scheint man nunmehr in Berlin dio Gedul > verloren zu haben und zu außergewöhnlichen Maßregeln entschloßen zu sein. Die Thronrede hat bereits die Absichten der Regierung dargelegt. Diese werden in der Hauptsache in einer stärkeren Betonung der bis­herigen Ostmarkenpolitik, also auf dem Wege Ur Ansiedelungsbestrebungen, zum Ausdruck ge­langen. Gewiß werden sich hierdurch im Ein-

Ein armes Mägdlein sodann ,

Er gleicher Weise betörte, xM:

Die mit dem RamenHinkel" man, Gewöhnlich nennen hörte.." *

Doch von Rechtswegen ihr der Nam' Dorothea Wigand zukam. . f

Zuwider war das arme Huhn Ihm bald an allen Enden, Da einer schöner« er nun, Begann sich zuzuwenden.

Er wurde bös wenn jene laut, Man nannte seine liebe Braut.

In vollem Aerger rief er aus. Wenn man ihn neckt ein bisiel, Eh' ich sie nehme in mein Haus, Das garstige Geschüssel, Eh' schneide ich mit einem Rutsch Den Halo ihr ab, dann ist sie futsch.

«oll Arglist nahm da» Mädchen er Beiseit in einen Winkel,

Und hier sprach er mit drohender Geberde zu dem Hinkel:

..Ich schneid, so wahr ich's Leben hab', Dir noch die freche Gurgel ab.

Wenn du dich unterstehst hinfür. Mich deinen Schatz zu nennen, Und daß ich dein Verführer war' Den Leuten zu bekennen?

Drun sei gescheidt, und schweigst du still, Ich dir was Schöne» schenken rotff.

Komm' nächsten Montag in der Früh' "A Zum Dammelsberg gegangen, 7ÄN Du sollst fürwahr, ich sag' ee dir, Ein schon Stück Geld empfangen, Auch bleib' ich gut dir immerfort. Verrat' mich nur mit keinem Wort,

Seinen hübsche Erfolge erzielen lassen, allein der Kern der polnischen Frage wird dadurch leider nicht berührt. Selbst wenn es gelänge, eine außerordentliche Stärkung des Deutschtum» in den Ostmarken herbeizuführen und dadurch einen noch festeren Damm gegen den polnischen Ansturm zu richten, so werden die auf eine Ber­einigung aller Polen gerichteten Bestrebungen jener Fanatiker nicht gemindert werden; denn diese werden fortgesetzt in ihren utopistischen Hoffnungen gestärkt durch die Erfolge, die ihre Stammesgenosien in Oesterreich dank der, durch den Notionalitätenhader geschwächten Haltung der habsburgischen Regierung errungen haben. Wenn es der preußischen Regierung gelänge, bei der bevorstehenden Erzbischofswahl in Posen für den verstorbenen National-Polen Sta- blewski, einen Deutschen durchzudrücken, so könnte vielleicht eine vorübergehende Milderung des Kampfes erzielt werden, indesien auch dis sanfte Art des verewigten deutschen Erzbischof» Dinder Hatto keine dauernde Spur hinterlassen. Die Polen wollen eben keinen deutschen Kirchen­fürsten, dem sie doch kein Vertrauen entgegen­bringen würden; denn stärker als ihr kirchlicher Glaube ist ihr polnischer Fanatismus. Auch in der gegenwärtigen Landtagssession wird daher die osimärkische Frage nicht gelöst werden. Im Jntereffe des Deutschtums wäre es daher nur zu wünschen, wenn die Regierung sich in den Ost­marken nicht allein auf kolonisatorische Bestreb­ungen beschränkte, sondern in jeder Beziehung die Zügel straff anzöge, damit der heilsame Druck den wildausschlagenden polnischen Gaul zu einer ruhigen Gangart zwingt.

Die Vorgänge in Rußland nehmen eine immer bedenklichere Wendung. Schon wieder wird ans St. Petersburg einpolitischer" Mord gemeldet. Nach Launitz ist General Pawlow den Sozial-Revolutionären zum Opfer gefallen. Ferner wurde in Lodz, unweit der deutschen Grenze, der Eendarmeriechef Schadjko-Andrejew (nicht Patko, wie irrtümlich gemeldet worden ist) von 10 Männern erschossen, die ihre Revol­ver gleichzeitig abfeuerten. Diese Mordepidemie, die jetzt durch Rußland geht, wird von den nihi­listischen Führern als -Propaganda der Tat" verherrlicht. Sie würde nicht möglich sein, wenn die Meuchelmörder nicht im Auslande Förder­ung und Unterstützung ihrer schändlichen Pläne fänden. Dies ist auf dem Festland« der Fall in der Schweiz, wo die Staatsbehörden in fal­scher Auslegung des BegriffesFreiheit" jüngst der Abhaltung des Terroristenkongresse» zu Lu­zern rubig zusahen. Jedenfalls sind die letzten Mordtaten als Ausführung der Beschlüsse dieser nihilistischen Tagung aufzufassen. Dann aber vor allem auch in England, welches jederzeit den Verschwörern aller Länder ein« sichere Zuflucht gewährt hat. Hatte die Londoner Polizei die Änarchistenversammlung ruhig geduldet, die

Ll---...--!+------

Das dumme Ding für Wahrheit nahm Des Schurken süße Worte, Und zu besagter Stunbe kam Sie nach genanntem Orte.

Wo er schon auf der Lauer stand. Das Schustermesser in der Hand.

Voll List nahm er sie am Gewand Und auf den Boden streckte Er hin sie, als ob Liebestand Zu treiben et bezweckte.

Sodann schnitt er den Hals mit Kraft Ihr ab rote einen Stiefelschaft.

Als er bi« grause Tat vollbracht

Trotz seines Opfers Winseln, . , Hat er sich schnell bavon gemacht

Wie'n Fuchs vom Fraß der Einsel" Und schnellen Schritts gar heimel'' Er dann nach Ockershausen schlich.

Die Leute in dem Felde zwar Die Jammertöne hörten. Doch weil es roiebet stille war, Sie sich nicht viel dran kehrten. Sie dachten einem hinten drauf Zählt man ein Dutzend Hiebe auf.

Am dritten Tage nach dem Mord Zufällig ward gesehen

Di« blut'g« Leiche an dem Ort, Woselbst di« Tat geschehen.

Der Richter kam mit Aktuar, ' Zu sehn, was vorgefallen war.

i Riet man auch anfangs hin und her, So ward es doch bald merklich, Daß nur der Hilberg fähig mär'. So was zu tun, und wirklich

. Vermehrte sich nun der Verdacht, Daß er allein die Tat vollbracht.

seinerzeit das Attentat auf Kt 9 beschloß, so wird sie noch mehr die Augen zu- drücken, wenn rassische Verschwörer ihre Mord« pläne beraten; denn jede Erschütterung der innerpolittschen Sicherheit im Reiche des Zaren wird von den britischen Staatsmännern gern gesehen. Es wäre jedoch angebracht, bet der nächsten Friedenskonferenz einmal die Fragß aufzuwerfen, ob England durch dieses fein Ve« halten sich nicht in Widerspruch zu den Anforder­ungen de» Völkerrechtes gesetzt hat. Hier trifft der Satz zu, welchen Liszt, der bekannte Völkerrechtslehrer, aufgestellt hat: Völkerrechts­widrig ist jeder Angriff auf Bestand und Sicher­heit eines anderen Staates. Jeder Staat hat aber auch dafür Sorge zu tragen, daß auf dem von ihm beherrschten Gebiete kein solcher An­griff vorbereitet oder unternommen wir».

Das Wort vomperfiden Albion" ist auch heutigentags noch völlig zutreffend, wenigsten- in Hinsicht auf die englische Politik. Ein Pröb­chen hierfür ist die übertriebene Ehrerbietung und heuchlerische Herzlichkeit, mit der in dieses Tagen der Emir von Afghanistan vom Dizekönig von Indien in Agra empfangen wurde. Man darf gespannt darauf sein, wozu diese Komödie dienen soll, zu der sich de/: Emir sicher erst aus langes Zureden hin, bereit gefunden hat. Auch in Persien dürfte sich bald englischer Einfluß unangenehm bemerkbar machen, da Albion ge­wiß die noch andauernde Schwäche und Unsicher­heit der russischen Regierung benutzen wird, um seine Stellung in Persien zu einer vorherrschen­den zu machen. Die Meldungen über angeblich ausgeb" djene Tbronstreitigkeiten in Perstm dürfte auf englische Erfindung zurückzuführen sein.

Deutschlands Jntereffe an Marokko.

Die gegenwärtigen Wirren im scherifischeN; Reiche, dem Maghreb el Aksa dem äußersten gßefteit wie die Araber das Land Marokkos nennen die unbeschadet der schönen Beschlüsse? der Marokkokonferenz das Eingreifen Frank­reichs oder Englands im gegebenen Augenblicke befürchten lassen, haben auch in Deutschland, wieder die Aufmerksamkeit auf die NordwesteckL des schwarzen Erdteiles gelenkt. Sage niemand» daß uns dieGeschichte" gar nichts angehe,' wenn hinten weit in Marokko die Völker auf-' einanderschlagen." Die Verteilung der Welt ist schon zu weit vorgeschritten, als daß es uns gleichgültig fein konnte wenn eines der wenigen noch übrigen selbständigen Staatengebilde is­lamitischer Kultur von der polittschen Länder.' karte gestrichen würde, bezw. einen neuen An« strich erhielt, nämlich in der Farbe «ine< annexionslüsternen Weltmacht!

Aufgabe unserer diplomatischen Vertretung tu Fez wird es fein, unter allen Umständen bi<

Deshalb ward unverweilt gar scharf Auf diesen Kerl gefahndet, Und in den Hexenturm man warf Ihn, eh' er wa» geahndet.

Da ward streng auf ihn inquiriert Und ein groß Protokoll geführt.

Darüber gingen Wochen hin Und Monat« und Jahre, Die Zeugen ein'ge vorm Termin Schon lagen auf der Bahre Und wenig fehlte, so entsprang, Der Mörder, dem die Zeit zu lang.

Unb weil kein Zeuge war dabei. Wie'» Hinkel er tät schlachten, So nennt er's eitel Schwaderet, Was all die Zeugen sagten.

Hielt man'» ihm vor, st sagt er ftx, Weiß nix davon, 's ist alles nix.

Selbst der Beweis der Alibi Macht ihm geringe Sorgen, Befragt, was er in erster Früh, Getan an jenem Morgen.

Sprach er:Ich habe Schuh geflickt

Und bei Frau Kuhlin Obst gepflückt?"

Im Turm sogar der Schlingel blieb Bei seinem schleckten Wandel, Zum Tort des Schließers Holland trieb Er einen Liebeshandel Mit der Kathrine Balde, die Ihm leistete dort Kompagnie.

Sie sandten nach verschmitztem Plan Sich Haar und Liebesworie, Selbst Geld an Ludwig, das kam an Bon dem versteckten Orte.

Von diesem Deposit gewandt Der Holland spater sie entband.