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jedoch nicht an das, in letzter Zeit so oft von freisinniger Seite hervorgezauberte Laterna- magica-Btld der „großen geeinigten liberalen Partei" zu glauben. Sehr richtig sagt er:
„Ich glaube nun keineswegs, daß aus den Wahlen eine große geeinigte liberale Partei heroorgehen und etwa den Platz des Zentrums einneljmen könnte. Wohl aber könnten die Parteien der Rechten, die nationalliberale Partei und die weiter linksstehenden freisinnigen Gruppen bei zielbewußtem Vorgehen im Wahlkampf so viel Boden gewinnen, um eine Mehrheit von Fall zu Fall zu bilden. Den starken Gegensatz, der bisher zwischen den Parteien der Rechten und denen der bürgerlichen Linken in wirtschaftlichen Fragen bestanden hat, halte ich für kein unüberwindliches Hindernis. Der unbedingt notwendige Schutz der Landwirtschaft ist in den neuen Handelsverträgen auf ein Jahrzehnt hinaus gesichert, und mancher freisinnige Mann hat schon unter vier Augen zugegeben, daß sie auch für die städtischen Interessen nicht ungünstig gewirkt haben. Jedenfalls müssen, die Gegner der Handelsverträge anerkennen, daß sich Handel und Industrie fortdauernden Aufschwungs erfreuen. Anderseits führt bereits eine gute Brücke über das trennende Wasser. Die konservativen Parteien und die Nationalliberalen sind in allen großen Fragen, wo es sich um Wohl und Wehe der Nation, ihre Einheit, ihre Machtstellung handelte, zuverlässig gewesen. Die Nation ging ihnen über die Partei, das ist ihr Ruhm, den werden sie behaupten. Je mehr auf der Linken die Bereitschaft zur Befriedigung der großen nationalen Bedürfnisse für den Kolonialbesitz, für Heer und Flotte zunimmt, um so breiter und fester kann die Brücke werden, und wohl würden sich auch die nationalgestnnten Elemente, die im Zentrum vorhanden sind, mit allen andern bürgerlichen Parteien in solchen Fragen leichter zusammenfinden, wenn mit dem Wegfall der Möglichkeit einer schwarz-roten Majorität der Fraktionsegoismus des Zentrums der Handhabe beraubt wäre, sich rücksichtslos gegen die Regierung geltend zu machen."
Wie vorauszusehen war, hat der Ausruf des Kanzlers in der Tagespresse lebhafte Erörterungen hervorgerufen. Es würde zu weit führen, auf alle die Artikel einzugehen, in denen die Parteiblätter der verschiedensten Richtungen zu Bülows Sylvesterbries Stellung nehmen. Wir beschränken uns darauf, ein Gutachten wiederzugeben, in welchem die ehrliche Meinung eines Mittelstandsfreundes zum Ausdruck kommt. Dieser sagt:
„Im Lande werden in dieser Kundgebung des Reichskanzlers namentlich die entschiedenen Worte angenehm berühren, die er gegen die Sozialdemokraten als die wahren Reaktionäre gewählt und in voller Schärfe ausgedrückt hat.
Dis Gräfin hatte richtig vorausgesehen. Die Jungfer erklärte sich sofort bereit, die Reise anzutreten. Es wurde verabredet, daß sie eiligst die Koffer packen und den nächsten Zug zur Abreise benutzen solle.
Alired atmete erteWcrt auf. als er hinaus auf die Straße trat. Ihm war die kritische Angelegenheit besser gelungen, als er zu hoffen gewagt hatte. Sein erster Weg war zum Telegraphenamt, um die Schwester und Gisela von dem Resultat seiner Unterredung mit der Gräfin zu benachrichtigen.
Seiner Abreise stand nun nichts mehr im Wege, und es drängte ihn, Paris zu verlassen, in anderer Umgebung die Seele frei zu baden von den schmerzlichen Eindrücken, die er empfangen.
So fuhr er denn direkt zum Bahnhof, wo er fein Handgepäck gelassen, und dampfte nach einer Stunde schon dem Süden zu, wo er zuerst nach Genf, dann über Turin und Mailand nach Venedig gehen wollte, da ihm lange schon die Perle der Adria mit ihrem Zauber als das Ziel seiner Wünsche vorgeschwebt hatte.
Nemethy war nicht wenig überrascht, als er von seinen Nachforschungen nach Gisela in das Hotel der Gräfin zurückkehrend, von Marga das Ereignis des Tages erfuhr.
„Ich werde selbst mit der Jungfer nach Köln fahren und dort die weiteren Bestimmungen treffen," entschloß er sich sofort.
„Aglaja ist dir zuvorgekommen," entgegnete fie spitz, „damit ist es zu spät. Die Jungfer ist bereits auf dem Wege nach Deutschland."
„Dar ändert noch nichts. Und wer sollte mich hindern, meiner Pflicht als Vormund nachzukommen?"
Ebenso wird es mit Genugtuung erfüllen, daß er den verbohrten Doktrinären innerhalb des Liberalismus ihre Uneinigkeit und ihre Hebet« treibung der Prinzipien und Unterschätzung des praktisch Erreichbaren unzweideutig vor Augen gerückt und rückhaltlos betont hat, daß bei Schutz der nationalen Arbeit auch für die städtischen Interessen nicht ungünstig gewirkt hat. Unbefangene werden nur an diesem „auch" einen recht starken Anstoß nehmen, da tatsächlich ja die ganze bisherige Schutzzollpolitik im wesentlichen zu einer starken treibhausartigen Entwickelung der Industrie und zur Verödung des platten Landes gefühtt hat. Und hier ist denn auch die Schwäche in der ganzen Kundgebung des Reichs- kanzlers wie in feiner Politik überhaupt. Solange man nicht erkennt, auf welchem Wurzelboden die Sozialdemokratte erwachsen ist, und, solange man nicht bestrebt ist, ihr die Quellen damit abzugraben, daß man der unheilvollen Entwicklung Deutschlands zum Industrialismus Schranken setzt, und den Mittelstand in Stadt und Land als das festeste Bollwerk gegen den Umsturz besser aufrecht erhält, solange wird alle Regierungspolitik in der Tat das bleiben, was der Reichskanzler hier in seinem Aufrufe als seine nächste Aufgabe bezeichnet, eine Politik von Fall zu Fall. Aber freilich, diese fühtt zur Schädigung der von ihm so hochgepriesenen vaterländisch-konservativen Auffassung. Es fehlt auch hier an der festen, zielbewußten Entschlossenheit. Der Reichskanzler zeigt sich mehr als parlamentarischer Diplomat, wie als ein kühn zu sicher erkannten Zielen führenderStaatsmann. Gleichwohl wird die Rechte in diesem Wahlkampfe ihm folgen müssen, um das nächste, ganz richtig gekennzeichnete Ziel zu erreichen. Verhängnis voll aber würde es sein, wenn man bei ben nationalen Parteien mit dem Optimismus des Herrn Reichskanzlers auf die Wandlungen des Liberalismus sich verlassen wollte, da doch von Tage zu Tage immer deutlicher die alten dottrinären Anschauungen wieder hervortreten, nicht nur bei den Barth, Naumann und Gotheln, sondern auch bei anderen, weit mehr nach der Mitte hin stehenden Gruppen. Hebet der augenblicklichen Wahlparole können und dürfen deshalb nicht die weitaus wichtigeren zukünftigen Forderungen vergessen werden, für einen ernsthaften und unerschütterlichen Schutz der deutschen Landwirtschaft und des gewerblichen Mittelstandes zu sorgen."
Deutsches Reich.
Berlin, 4. Januar.
— Der Kaiser an Kardinal Fischer. Auf die Glückwünsche des Kardinals Fischer an den Kaiser zum Jahreswechsel ist dort folgendes Antworttelegramm eingelaufen: „Sehr erfreut übet Ihre treuen Segenswünsche zum neuen Jahre spreche ich Ihnen meinen wärmsten Dank aus. Wilhelm."
-Mi« tönte es aus dem Nebenzimmer bet; aus bem die Gräfin soeben hereintrat, und mit einer Entschiedenheit, dre Nemethy noch gar nicht an ihr kannte, ging sie auf ihn zu. •
Sie Aalaja?" entgegnete er, sie kalt vom Kopfe bis zu den Füßen messend. „Das ist Mit neu So entheben Sie mich also der Vormund
«KL. w.gg-j
ÄS ÄffÄ* « fle^Unb ich auch nicht," fügte Kaminski hinzu' der'mit der Gräfin gekommen war und die eben gewechselten Worte gehört hatte. „Onkel fcM, ich bin ein leichtsinniger Mensch und nahm auch deshalb die Heiratspläne, dre du für mrch machtest, zu leicht. Ich will aber keine wertere Schu^ auf mein Gewissen laden und trete daher freiwillig von meiner Bewerbung um Erselas Hand zurück." . .
Ei sieh doch, wie sich das Blatt gewendet bat " spöttelte der Baron, und wie Wetterleuchten'zuckte es über feine finsteren Züge. „Ma* glaubt also wirklich meinet nicht mehr zu bedürfen. Auch du nicht, mein Junge? Gut, sieh, rote du dich tangierst! Ich ziehe meine Hand von dir ab." , , .
Stanislas erbleichte ein wenig, aber kein Wort der Bitte kam über feine Lippen. 1 „Dann, Marga," fuhr Nemethy, sich zu dies« wendend, fort, „scheint es mit das Beste, rott räumen hier das Feld."
Marga erhob sich und stellte sich fest an bei Barons Seite. J
.Darum wollte ich dich schon bitten, GSza,* sagte fie. „Ich werde vorläufig in eine Pension gehen."
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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sott«taaSbeilaaer SHuttrhM CtatntaktfctaM.
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Vierteljährlicher Bezugspreis- btt der ExpMion 2 Mk., der allen Postämtern 2^25 Mk. ^e$cl. Bestellgeld).
JnserttonSgebiihr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 15 Psg.
Reclamen: die Zeile 30 Psq.
Marburg
Sonnabend, 5. Januar 1907.
! M Mm an Deck!
Sturmbrausen urplötzlich — Die Klippen ; droh'n: —
iDie Bootsmannspfeife schrillt.
■,All Mann an Deck !" bedeutet ihr Ton — iHeraus, Ihr Bursche, es gilt! —
'Bist falsch gesteuert, mein teures Schiff?! sTrieb ab dich Strom und Flut?!
AVer hat, genüber dem drohenden Riff, Zu fragen jetzt traurigen Mut!--
Heraus, Ihr Bursche, es gilt! Heraus! Schon leckt's über Reiling und Rand. Das Teuerste birgt unser stolzes Haus, Unser Schiff — unser „Vaterland."
Das Blut der Väter hat fest es gefügt — Die Fracht heißt: Gott und Recht.
An uns jetzt ist's, daß der Sturm nicht siegt,
Richt flucht uns das kommende Geschlecht —
Halt aus am Steuer — Du Mann halt aus!
Halt aus. Du Kapitain!
Wir helfen getreu in Sturm und Graus, Und wir werden und woll'n ihn bestehen!
»8. v. 8."
Der Reichskanzler an die Parteien.
In Form eines Briefes an ben Generalleutnant v. Liebert, ben Vorsitzenden des Reichsverbandes zur Bekämpfung der Sozialdemokratie hat Fürst Bülow am letzten Tage des alten Jahres,jene Kundgebung erlassen, deren wir bereits in der letzten Nummer der „Oberhessischen Zeitung" gedachten. Der Inhalt diese» Sylvesterbriefes stellt einen Wahlaufruf dar, der die Stellung der Reichsregierung zu den Parteien beleuchtet und die Auflösung des Reichstages als einen Akt geschichtlicher Notwendigkeit kenn- 'zeichnet. Die vom Reichskanzler gewählte Form iber Veröffentlichung entspricht der ruhigen, rein sachlichen Art der Darlegungen dieses Aufrufes, iber nichts weniger ist, als ein stürmischer Appell an die Reichstagswähler, sondern lediglich informatorischen Charakter trägt und wahrschein-
44 lNachdruck verboten.),
Ueber alles die Kunst.
Roman von Elariffa Lohde.
(Fortsetzung).
Auf der Gräfin Antlitz malte sich ein heftiger, innerer Kampf. So kurzsichtig sie war, das begriff sie doch, der junge Mann hatte recht. Und kam Gisela wieder in Nemethy» Gewalt, so begann der alte Tanz von neuem und sie würde ohnmächtig dagegen sein, wie fie e» bisher gewesen.
i Aber wie ihrem Kinde helfen? Mutzte Nemethy als Vormund nicht doch hinzugezogen werden, und würde et ihr selbst je vergeben, wenn sie, ohne ihn zu fragen, auf Gisela» Wünsche einging? Aber hatte er sie denn gefragt, al» er sich Marga angelobt? Hatte et fie, die ihm alle» geopfert, nicht von sich gestoßen wie eine Ueber- lästige, die er nut aus Gnade nicht ganz fallen fassen wollte?
l „Baron Nemethy wird nie seine Einwilligung dazu geben," sagte sie nach einet Dause.
* „Wollen Sie das Leben Ihres Kindes von hem guten Willen Nemethy» abhängig machen?" ■■ „Er ist ihr Vormund."
„Aber die Mutter bat doch wohl die erste Stimme, wo es sich um das Leven ihrer Tochter handelt."
Um das Leben! Immer wieder tönten diese Worte in ihr Ohr.
„Ich weiß nicht, wie es möglich zu machen ist." „Sie allein haben zu entscheiden, Frau Gräfin. Der Vormund wird sich Ihrem bestimmten Willen nicht widersetzen."
Sie barg wie verzweifelt das Antlitz in ihren Händen. Eine lange Pause entstand. Dann
lich auf eine weitere Erklärung des Fürsten Bülow im preußischen Abgeordnetenhause vorbereiten soll. Der Kernpunkt der Proklamation ist, wie schon mitgeteilt wurde, in der festen Absicht der Regierung zu erblicken, sich in der Gesetzgebung und inneren Politik frei zu machen von der ausschlaggebenden Mitarbeit einet parlamentarischen Mehrheit, deren Willfährigkeit nur durch fortgesetzte Konzessionen erkauft werden konnte. Die Reichsregierung will also zu einem Systemwechsel verschreiten; sie will sich nicht mehr länger auf eine Partei stützen, sondern will von Fall zu Fall versuchen, die zur Annahme von Gesetzesvorlagen nötige Mehrheit im Reichstag« zusammen zu bringen. Diese Rückkehr zu altbewährten Gepflogenheiten mag freilich bet Reichsregierung die Arbeit nicht unerheblich erschweren; denn es ist ein hartes Stück Mühe, eine Mehrzahl von auseinanderstrebenden Gruppen unter einen Hut zu bringen und zu gemeinsamer gesetzgeberischer Arbeit zu bewegen. Den Vorteil aber hat die Reichsregierung dabei, daß ihre innere Politik volkstümlicher wird, daß sich nicht ein großer Teil des deutschen Volkes mißmutig abwendet und nur widerstrebend Anteil nimmt an den großen nationalen Aufgaben, zu deren Durchführung die Reichsregierung dringend der Mitarbeit des deutschen Volkes bedarf. Allen Fraktionen und Parteigruppierungen kann es keine Regierung recht machen, das wäre ein vergebliches Bemühen, eine Sisyphusarbeit in wahrster Bedeutung. Darum muß immer und immer wieder an die Parteien und Fraktiönchen die Mahnung gerichtet werden, wenigstens in den großen Fragen, die unser politisches Leben — zumal im Hinblick auf die Weltmachtstellung des deutschen Reiches — bewegen, möglichst das Trennende zu vergessen und sich zu eifriger Arbeit im nationalen Sinne brüderlich die Hand zu reichen. Möge das Beispiel anderer zum Teil viel jüngerer Nationen uns belehren, daß es tatsächlich möglich ist, in gewissen Dingen den „Parteikomment" zu suspendieren und allein bem Rufe der nationalen Pflicht zu gehorchen. Von Alters her ist den Deutschen nicht so sehr die Hebet« macht äußerer Feinde, als vielmehr ihre eigene Zwietracht und Zersplitterung gefährlich geworden. Diese eigentümliche Neigung des deutschen Volkstums hat auch nach Wiederbegründung des Reichs nicht aufgehört, ihre Wirkungen zu äußern und hat zweifellos dazu beigetragen, daß uns manche Frücht« verloren gegangen find, auf die wir ein wohlbsgründetes Anrecht hatten. Es nutzt zu nichts, wenn man diese fatale deutsche Eigenart betrauert, ohne ernstlich zu versuchen, sie abzuändern oder sie wenigstens zu mildern. Der Reichskanzler bemüht sich denn auch in seinem Aufrufe eine neue na* ttonalgefinnte Mehrheit im Reichstage zu schaffen aus den Gruppen, die bislang am meisten parteipolitische Zersplitterung zeigten. Obgleich in vieler Beziehung Optimist, vermag auch er
wandte sie von neuem Alfred ihr verstörte» Antlitz zu.
„Was soll ich tun, Herr Berger, was soll ich tun? Sagen Sie mir, wie ich bas ausführen soll! Ich bin eine hilflose Frau, stehen Sie mir bei!“
,Zch stelle mich ganz zu Ihrer Verfügung, Frau Gräfin."
„Und was raten Sie mit?“
„Fürs erste, die Jungfer der Komteß mit dem nötigen Gepäck nach Köln nachzuschicken.“
„O Himmel! Ich verstehe. Gisela ist ohne Geld, das habe ich an der zurückgelassenen Kasse gemerft. Das kann ich ändern. Darin wenigstens bin ich frei."
„Wollen Sie die Jungfer herbeirufen lassen und sie fragen, ob sie die Reise unternehmen will?"
„O, das wird fie. Frieda ist ein gutes Mädchen und sie liebt ihre Herrin. Aber was soll bann weiter geschehen?“
„Ich gab mir schon die Ehre, Ihnen mitzu- teilen, Frau Gräfin, haß meine Schwester die Komteß mit nach Berlin nehmen wird,“ fuhr Alfred in bestirnnctem Tone fort. „Ist die Komteß erst völlig wieder hergestellt, dann wird sie am besten selbst über ihre Zukunft bestimmen. Aber sehen Sie davon ab, sie in die alten Verhältnisse zurückzuzwingsn. Geben Sie ihr die Freiheit der Selbstbestimmung, nach der sie sich so seyr sehnt.“
Die Gräfin seufzte.
„Ach diese Studien! Ihre Vorliebe dafür war die erste Ursache unserer Entfremdung. Doch ich will jetzt nicht an Vergangenes denken, sondern nur an das eine, daß sie mir erhalten bleibt."
„Das ist ein gutes Wort, Frau Gräfin, und wird Ihnen Segen bringen.“
Erscheint wöchentlich heben mal.
Druck unk Verlag' Joh. Ang. «och, UniversttStr-Nuchdruckerei 42. JtlffVA.
Marburg, Markt 21. — Telephon ob.