mit dem KreWlatt für die Kreise Marburg und Kirckbaiu.
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Englands Rüstungen und Frankreich
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Einfluß Front machen sollten.
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«Nachdruck verboten.)
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„Wohin, Ilka?"
,Zur Frau Gräfin. Sie ist plötzlich krank
den Kopf machen."
Einen Augenblick zögerte sie, ob sie nicht mit der Jungfer gehen soll, aber nein, sie kann es nicht! Jetzt schon der Mutter gegenüber treten? Unmöglich! Sie muß erst ruhiger werden. So
Der deutsche Kriearrbund zählt nach den .Erenzboten" heute 26 einzelne Landesverbände
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Dazu kommt die Indienststellung der „Dread- noright" und die Kiellegung dreier weiterer derartiger Riesenschiffe, welche die Dreadnought sogar noch um 600 Tonnen an Raumgehalt übertreffen sollen.
Zu gleicher Zeit kommt aus Paris die Meldung, daß die Grundlagen eines Einvernehmens zwischen England und Rußland bereits festgestellt seien und die endgültige Unterzeichnung des Abkommens außer Frage stehe. Das stellt sich doch als eine diplomatische Ergänzung der ungewöhnlichen Kriegsvorbereitungen dar.
Man wird in Deutschland gut tun, diese Dinge mit wachsamem Blicke zu verfolgen. Denn Ränkespinner und ehrgeizige Gegner sind ringsum an der Arbeit, um gegen Deutschland eine Bereinigung von ganz Europa zustande zu bringen. Die kecke Sprache, die einzelne dieser Anzetteler bereits glauben führen zu dürfen, ist Immerhin bezeichnend für den Ernst der Lage. Co fordert Poes Euyot, der ehemalige französische Minister, ein englisch-französisches Schutz- und Trutzbündnis zur Vernichtung Deutschlands und zwar: „aus denselben Gründen, aus denen einst England Napoleon I. bekriegte."
Werfen wir einen Blick auf die Geschichte unserer großen Schiffahrts-Gesellschaften, so sehen wir, daß sie ein getreues Abbild ist der einstigen Ohnmacht und der heutigen Bedeutung Deutschlands in wirtschaftlichen Fragen. Als 1847 wagemutige Hamburger Kaufleute die „Segelpaket- fahrtgesellfchaft" mit etwa y2 Mill. Mk. Kapital gründeten, wollte es nur schwer halten, dieAktien im Publikum unterzubringen, heute zählen die Papiere der Gesellschaft im Nennbetrag von 120 Millionen Mark zu den beliebtesten Börsenpapieren. Uebernahmen damals die Direktoren
Unter dem Vorwande, daß Holland und Belgien in Gefahr stehen, von Deutschland über- rannt zu werden, ereifert Herr Poes Euyot sich für die Erhaltung dieser Kleinstaaten unter einer englisch-französischen Schutzherrschaft. In den Niederlanden wird man sich jedenfalls noch hinreichend deutlich darauf besinnen, daß Herr Poes Euyot kein Bedenken trug, die Unterjochung der Vurenrevubliken hitzig zu befürworten und daß mit seiner Schutzherrschaft den Vlamen schwerlich eine Erfüllung ihrer Sehnsucht nach einem Eroot-Nederland bringen würde.
Immerhin ist es bezeichnend, daß dieser Mann im „Nineteenth Century" eine solche Sprache glaubt führen zu dürfen.
Aber während sie noch sinnt ist dort schon alles ruhig geworden. Die Tür des Boudoirs öffnet sich, Nemethy tritt herave bleich, finster, mit glühenden Augen und zuckenden Lippen. Achtlos, ohne sie zu erblicken, schreitet er an ihr vorüber. _ Draußen hört sie ihn die Vorführung seines Pferdes befehlen, und wenige Minuten darauf den Hufschlag des kavonjagenden Tieres. Lie atmet erleichtert auf. Das schlimmste ist also nicht geschehen. Die beiden (Segnet haben nicht zur Pistole gegriffen. Vielleicht, ach, sie betet aus tiefster Seele zum Heiland darum, haben Vater und Mutter sich w'Vter versöhnt, und wenn das geschehen ist, dar.« sollen beide nie erfahren, daß sie Zeuain dieser schrecklichen
,,Es ist eine Gefahr," schreibt Euyot in der Monatsschrift „Nineteenth Century", „für England, wie für die ganze Welt, daß es in Europa einen Staat gibt, dessen Ehrgeiz keine Grenzen kennt. Frankreich und England stellen eine furchtbare strategische Macht dar- denn wenn man in Deutschland an Landungen in England (!) denkt, so lassen sich auch Landungen verbündeter Heere in Deutschland voraussehen, denen Transpottmittel zur Verfügung stehen, deren Wirksamkeit sich im südafrikanischen Kriege erprobt hat."
ihr Amt gegen einekleine Weihnachtsgratifikation, so erhält heute ein Oberstewatt ein Gehalt, das dem eines sächsischen Staatsminifters gleichkommt. Wie hoch mag da erst das Gehalt des Generaldirektors sein? Besaß die Gesellschaft in jenen Jahren 2 kleine Segelschiffe, so verfügt sie heute, um nur die großen Einheiten zu nennen, über 157 Ozeandampfer mit 772780 Br.-To. und der Verkehr ist zur Zeit so groß, daß im September der neue Riesendampfer „Amerika" nicht die Hälfte der Zahl von Passagieren aufzunehmen vermochte, die sich zur Beförderung auf ihm meldeten.
Gleich im Anfang seiner Entstehung hatte das junge Unternehmen unter der Willkür der Dänen zu leiden, die die Elbmündung blockier-
läßt sie das Mädchen gehen und wendet sich zu einer anderen Tür, die in das Arbeitszimmer des Vaters führt.
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war das Thema eines hochinteressanten, zweistündigen Vortrags, den Herr Privatdozent Dr. K ö p p e in der „Staatswissenschaftlichen Abteilung" der Marburger Freien Studentenschaft hielt.
lieber alles die Kunst.
Roman von Clarissa Lohde.
(Fortsetzung!.
Eine Stunde vergeht, die Sonne neigt sich langsam zum Horizont, die Schatten der Bäume im Gatten wachsen, ein kühler Wind macht sich auf. Jetzt leidet es sie nicht mehr im heißen Zimmer, sie wirft das Buch unmutig fort, greift nach ihrem Eattenhut und eilt die Wendel- treppe hinunter, die unten in einen schmalen Korridor endet, der auf einer Seite in die große Vorhalle mündet, auf der anderen Seite an eine schmale Treppe stößt, die in den Garten führt. Sie will nicht zu den Gemächern der Mutter, wo sie Nemethy weiß, sondern direkt ins Freie.
Da stößt sie ganz unerwartet auf jemand, der die Treppe heraufkommt, sie stutzt, fähtt zurück und sieht das bleiche, ganz verzertte Gesicht ihres Vaters.
Dieser beherrscht sich sofort bei ihrem Anblick: „Eifel, du, wohin so eilig?"
„Ach, Papa, bist du schon zurück? Und wann kamst du? Ich habe deinen Wagen ja gar nicht gehört und horchte oben auf meinem Balkon doch auf jeden Laut."
„Ich stieg im Wirtschaftshof ab," entgegnete er rasch.
„Wallst du zur Mama? Onkel ESza ist bei ihr," so nannte sie ihn gewöhnlich aus Wunsch her Eltern.
„Ja, zur Mama," nickte er.
„Darf ich mitkommen?"
Sie hängte sich an seinen Arm, er schiebt sie hastig von sich.
„Nein, nein, geh in den Garten, Eisel, ich । habe etwas mit der Mama und Onkel ESza zu sprechen."
Damit läßt er sie stehen.
Mein Himmel, was ist denn mit Papa? So Ha' sie ihn ja noch nie gesehen. 1
I Wie angewurzelt bleibt sie auf ihrem Platze 1 und schaut ihm nach: Was er nur hat?
I Ein heimliches Gefühl der Angst beschleicht I sie. Jetzt in den Garten gehen? Unmöglich. Fast 1 mit magischer Gewalt zieht es sie ihm nach, ihr I ists, als müsse sie in seiner Nähe bleiben, ihn I schützen, sie weiß nicht, wovor.
I Langsam geht sie ihm nach. Die Tür in der I Vorhalle ist nicht fest geschlossen, sie kann sie un- I gehört aufstoßen, in demselben Augenblick tritt I der Vater in den kleinen Salon, der an das I Boudoir der Mutter stößt. Und nun hört sie an I deren Tur pochen.
„Mach auf!" befiehlt des Vaters Stimme in so hartem Ton, wie sie noch nie von ihm vernommen.
Ein Aufschrei ist die Antwott.
Mit raschen Schritten eilt sie zum Salon. Sie Portiere, die sie von der Vorhalle trennt, verbirgt sic, sie sieht alles, ohne gesehen zu werden.
Da bietet sich ihr jenes Bild, jenes unauslöschliche, das wie in Stein gemeißelt in ihrer Seele haften geblieben: ihr Vater in der geöffneten Tür zum Boudoir mit drohend erhobenem Arm, vor ihm auf den Knien die Mutter, die Hände flehend zu ihm erhoben, daneben hoch aufgerichtet mit trotziger Stirn Nemethy.
Der Vater macht eine abwehrende Handbewegung gegen die Kniende.
„Nicht mit dir habe ich jetzt zu verhandeln, . sondern mit jenem Buben."
„Keine Beleidigungen, wenn ich bitten darf," tont des andern kalte, höhnische Stimme, die ihr stets zuwider gewesen.
„Dube!" wiederholte der Vater mit schnei- I dsnder Schärfe, „verrätettscher, heimtückischer Hund!" Und sie sieht, tote des Vaters Arm sich erhebt und seine Faust auf des Frechen Antlitz mederfällt. Darauf ein wilder Aufschrei des Geschlagenen.
, .-Du, wirst mir Rechenschaft geben, wie sich- Sebuhtti". 1
Marburg
Sonntag, 9. Dezember 1906.
geworden. Ich soll ihr kühlende Umschläge um
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Umschau.
Bom deutschen Kriegervereins«
Obgleich die englische Flotte die alten europäischen Staaten zusammengenommen an Stärke übertrifft und obgleich nach Beendigung des russisch-japanischen Krieges der Schwerpunkt der britischen Streitmacht zur See, der früher im Auslande lag, in die europäischen Gewässer und namentlich in die Nordsee verlegt wurde, nützt England diesen Vorsprung nun zu neuen bedrohlichen Rüstungen aus. Freilich, im Parlamente wurde in diesem Sommer viel von Ab
rüstungen geredet. Aber praktisch bedeutet das , _ . , , ,
nur: ob man in diesem Jahre vier oder, wie die DlS „(BlWtt deutschen Schlffllhrts- „Abrustungsfreunde" forderten, nur drei neue ~ { ~ .
große Linienschiffe in Bau geben solle. Wohin 1 (sClCUfllWtett.
die wahren Absichten der englischen Admiralität und des hinter ihr stehenden englischen Königs gehen, bewies die Verstärkung der Reservegeschwader der Heimatflotte um je sechs Linienschiffe, die eine Gefechtsbereitschaft gegenDeutsch- land darstellt und den fertigen Aufmarsch zu einer Blockade unserer Nordseehäfen erkennen läßt.
Dort klopft sie an. Ein Herein tönt einladend ihr entgegen. Als sie dann die Tür öffnet, wendet er sich vomSchreibtisch, an dem er sitzt, ihr zu.
„Nun, Eisel, vom Spaziergang zurück?"
„Gott sei gedankt, er hat keine Ahnung davon, daß sie Mitwisserin des schrecklichen Geheimnisses geworden. Und er sieht so ruhig aus, wenn auch bleich, furchtbar bleich."
„Darf ich ein wenig bei dir bleiben?" fragt sie. „Es ist mir so bange allein."
„So bange? Ich verstehe, armes Kind. Ja, setze dich nur! Aber du mußt dich ganz still verhalten, du siehst, ich bin beschäftigt. Später nehmen wir den Tee zusammen." (Forts. folgt)
I veredelten und im Preise gesteigerten Rohstoffe; in alle Welt hinausgehen. Ohne die Zu- und' Ausfuhr müßten Hunderttausende von Arbeitern am Hungertuche nagen oder auswandern. Und sodann ist eine tüchtige Kriegsmarine ohne eine entsprechende hochentwickelte Handelsmarine undenkbar. Sie ist es, die die Mannschaften für die Schiffe stellt und im Falle eines Krieges ihre großen und schnellen Dampfet in den Dienst der Reichsverteidigung stellt. Und schließlich dienen die Gesellschaften dem Reise- und Nachrichtenverkehr und auch dem der Auswanderer, aus deren Taschen große Summen in den Säckel des deutschen Volksvermögens fließen.
Schon mancher wird sich gewundert haben, daß das in Handel und Industrie so hochentwickelte Amerika sich bisher den Gewinn hatte entgehen lassen, den unsere Eesellschasten und die englischen aus dem transatlantischen Verkehr ziehen. Es ist interessant zu sehen, wie dis Amerikaner, die in der Mitte des vorigen Jahrhunderts sogar Schiffahrtsgesellschaften in Deutschland gründeten, gleich zu Anfang ihren Konkurrenten, den Engländern und Deutschen, erlagen und es nie zu einet bedeutenden Seegeltung im Handelsverkehr bis zu Anfang unseres Jahrhunderts gebracht hatten. Was aber Schiffbauer und Schiffer nicht leisteten, leistete jetzt das riesenhafte Kapital, das dott vorzüglich in den Eisenbahnen investiert ist. Pierpont Morgan, an der Spitze dieses modernsten aller Weltmächte erwarb zunächst alle bedeutenden amerikanischen Rhedereien, legte seine Hand dann auch auf drei der hervorragendsten englischen Schiffahrtsunternehmungen und schloß einen Vertrag mit der größten Schiffswerft bet Welt „Harland and Wolff, Belfast". Die Cunatd- linie wurde nun durch das Einschreiten der englischen Regierung gerettet, die ihr große Subventionen zahlt. Auch die Hamburg-Ametika- Linie und der Norddeutsche Lloyd sollten in diesen Meere überbrückenden und beherrschenden „Morgantrnst" mit einbezogen werden. Doch sie wußten sich seinem Einfluß zu entziehen, und es gelang ihnen sogar, ein Schutz- und Ttutz- bünduis mit dem Trust abzuschließen, in dem sie sich ihre gegenseitigen Interessensphären garantierten. Heute gilt durch Umänderung der Satzungen der Gesellschaften die Eefaht der Amerikanisierung als beseitigt.
Es wird hierdurch wieder einmal in ein grelles Licht gerückt, wie Englands schärfster wirtschaftlicher Konkurrent nicht Deutschland, sondern Amerika ist, ja, daß die beiden feindlichen Vettern diesseits und jenseits der Nordsee geeint gegen den übermächtigen amerikanischen
Erscheint wöchentlich sieben mal.
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I ten. Von großem Vorteil erwies sich die Anschaffung zweier Dampfer, die noch in England gebaut werden mußten und im Krimkttege mit großem Nutzen zu Truppentranspotten ver- mretet wurden. Ein schlimmes Jahr bedeutete für das Unternehmen das Krisenjahr 1857, das sich durch den Zusammenbruch vieler Notenbanken kennzeichnete. Es mußte eine Anleihe ausgenommen und zu 6% verzinst werden, und nur langsam machte sich wieder ein Aufschwung bemerkbar, der in den Jahren nach dem großen Kriege in nie geahnter Höhe einsetzte. Aber schon folgte der Krach der Eründerjahre auf dem Fuße, der die Firma an den Rand des Banke- rotts brachte. Sie wurde gezwungen, ihr Aktien- kapital um ein erhebliches herabzusetzen, wie man heute sagen würde, eine Sanierung vorzunehmen. Das trug denn auch gute Früchte die Einnahmen stiegen und der russisch-türkische Krieg brachte der Gesellschaft große Extragewinne. Der Name „Hapag" (Haben alle Passagiere ttudi Geld?) wurde in den passenderen Hamburg-Amerika-Linie umgewandelt. Eine geradezu glänzende Aera begann, als der fetzige Generaldirektor Ballin an die Spitze des Unternehmens berufen wurde. Von dem Grundsatz ausgehend, nur das beste zu bieten, ist er der hervorragendste Bauherr an dem stolzen Gebäude der Hamburg-Amerika-Linie geworden. Er stellte zum ersten Male Slbnelldawvfer nur für den Passagier- und Nachrichtendienst ein, er schuf die heute so beliebten Lustfahrten, auf denen Gegenden von hervorragender Noturfchön- beiten und Stätten kiinstlerischen und historischen Interesses, der kalte Norden wie der warme Süden besucht werden.
„Mein Feld ist die Welt", ein Ausspruch, bet über dem Verwaltungsgebäude der „Havaa" in Hamburg prangt, kann man auch auf ihre Schwestergesellschaft, den Norddeutschen Llond in Bremen anwenden, bet 1857 mit einem Aktien- tevital von f)V> Millionen Mark fiearünbet wurde und heute mit 125 Millionen Matt seine Geschäfte betreibt. Besitzt auch Bremen nicht ein so ausgedehntes Hinterland, wie Hamburg, so haben sich die Bremer fall stets vor den Ham- I bürgern durch noch kühnerem Wagemut ausge- I zeichnet. Die Entwicklung der Gesellschaft ist in I großen Zügen dieselbe, wie bei der „Hapag"; I erwähnenswert ist nur, daß der Norddeutsche I Lloyd im Jahre 1885 zum ersten Male staatlich I subventionierte Dampferlinien einrichtete. I
Vergegenwärtigen wir uns nun einmal, I welche Bedeutung diele beiden großen Schiff- I fahrtsgefelllchasten für unsere deutsche Volks- I wirtschaft haben. Zunächst haben sie unfern I Schiffs- und Maschinenbau in hervorragender I Weise gefördert, ja man kann sagen, daß unsere I Werften ohne die Aufträge bet beiden Schwe- | sterunternehmungen nicht existieren könnten. I Die Linien bet Gesellschaften ftnb bie Straßen, j auf denen bie Rohstoffe, vor allem Eisenerze, 1 Kuvfer, Baumwolle, Wolle und die Nahrung?- I mittel nach Deutschland gelangen, und die Wege, I auf denen die zu Halb- und Fertigfabrikaten 1
nisch zu allem, was er sagt.
Als sie aber aus dem Treibhaus ins Freie tritt, zieht es sie doch zum Schloß zurück. Sie geht die Freitreppe hinauf zur Halle, dort eilt die Jungfer der Mutter an ihr vorüber.
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Das Abonnement .auf bie „Oberhessifche Zeitung", das grötzle, meistgelesenste trab weit« verbreitetste Blatt Marburgs «nb der Nmgegenb kostet vierteljährlich nur 2.25 Mk. Inserate haben besten Erfolg.
^Odet du mit, nichtswürdiger Schurke!" I Szene gewesen, nein, nie' 7?a-> v lobte sie sich.
So hatte sie ihren Vater noch nie gesehen. I Ihr isr. als würde sie sonst ihrer Mutter nie Sie kennt ihn fast nicht wieder. j mehr in die Augen sehen können. Und so schleicht
„Sogleich! knirscht Nemethy. I sie denn denselben Weg durch den Korridor zu-
sogleich. Ich bin bereit!“ I rück und eilt die Treppe hinab in den Gatten.
Mit funkelnden Augen stehen bie beiden I Sie streift dott herum, ohne etwas zu sehen, Gegner sich gegenüber. Zu ihren Füßen windet bis bet alte Gärtner kommt, sie ihrem Grübeln sich tn angstvoller Qual die bebende Gestalt der I entreißt.
M"iter. I „Ob sie nicht mit ins Treibhaus wolle, da
. '^barmen — nur kein Blutvergießen! Nur I wäre mancherlei Schönes aufgebläht." das nrcht! ! Sie interefftert sich sonst immer für alles
Niemand hort auf sie. I Neue dort, heute aber hat sie keinen Sinn dafür.
Die beiden Männer treten tiefer ins Zim- I gar keinen. Dennoch folgt sie ihm, nickt mecha- met_gurutf. Die Tür fällt hinter ihnen zu. 1 " * •
Sie fühlt sich einet Ohnmacht nahe, und wie Scham überkommt sie es plötzlich, daß sie sich zur Horcherin gemacht.
Ach, hätte sie das alles nicht gesehen! Ein Ahnen durchzittette sie. daß diese Stunde zum Verhängnis ihres Lebens werden wird. Aber die Angst um den Steter bringt in diesem Augenblick jedes andere Gefühl in ihr zum Schweigen.
Was geschieht da hinter bet verschlossenen Tür? Allerlei abenteuerliche Pläne durchkreuzen ihr Gehirn. Sie will sich zwischen beide Männer drangen, will sich vor den Steter stellen, wenn der andere die Pistole gegen ihn erheben sollte.