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Zweites Blatt

(Hann. Tour.) \

besondere Berechtigung.

in der Wirkung sind, Iah dir eine Schachtel für 85 Pfg. Halen, gebrauche die kleinen Dinger nach Vorschrift und du wirst mir dankbar' fein, daß ich dir Fay; Sodener empföhle» habe. Die fhtb mir unentbehrlich und die Kinder find ganz versessen darauf. Versuch'-, mein Jungel

X In der Jahresversammlung der Londons Noyal Society wurde dem Professor der Themis Rudolf Fittig in Straßburg die Davy-Medaille verliehen.

klein- Mann, würden sie billig, lasse die Auf­zucht nach. So würden di- Schweinepreise steigen und fallen, jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, wo sie wieder billiger würden, das bleibe aber nicht so. Die Fleischpreise seien noch nicht, oder doch nur sehr wenig gefallen. Es müßten also andere Gründe für die Fleischteuerung maßgebend sein. Gegenüber der Steigung anderer Sachen seien die Produkte der Landwirtschaft nur minimal gestiegen. Dann wäre auch der Zwischenhandel viel schuld an den teuren Preisen. Früher hätten die Metzger selbst gekauft und jekt täten es die Zwischenhändler. In Köln hätten die Vieh- Zwischenhändler 600000 versteuert ,in Dres­den hätten die Viehbanken 1517 Prozent Di­vidende verteilt. In Frankfurt sei das Schweine­fleisch um 27% Prozent gestiegen und die Schweinepreise nur um 3% Prozent. Als In Posen und Oberschlesien Kaisermanöver gewesen, hätten die Händler geschrien, es müsse alles ver­hungern. Die Viehzentrale in Berlin hätte Vieh geschickt und dann wäre gesagt worden: Vieh ist genug da, wir brauchen keins, ihr verderbt uns die Preise. Ferner nähmen die Städte viel zu hohe Schlachthofabgaben, das sei auch ein Grund der Fleischteuerung. Wie wenig die Städte daran dächten, diese Steuer zu entbehren, sehe man in Wiesbaden. Dort habe man den Antrag, die Grenzen zu öffnen, z u g e st i m m t. Den Antrag, die Accise aufzuheben, aber a b g e l e h n t. Auf diese Weise verteuerten die Städte das Fleisch. Außerdem suchten die Städte mit Gewalt zu verhindern, daß Fleisch von außer­halb eingeführt würde. In Cassel behaupte man, die Metzger kauften dieses Fleisch auf. Eigen­tümlich sei es auch, daß man bei den Kohlen, die über 50 Prozent gestiegen seien, so ruhig sei. Die Kohlen wären so notwendig wie das Fleisch. Indirekt unterstütze der Staat das Kohlenge­schäft, denn die Ausfuhr sei nicht so belastet, wie der Versandt innerhalb des Reiches. In Süd- deutfchland führe man deutsche Kohlen aus und beziehe sie dann wieder aus dem Auslande. Der Hauptgrundfatz fei der, daß man seit Jahrhun­derten gewöhnt sei, immer auf dem Landwirt herumzuhacken, diese Zeiten seien jetzt vorbei und das könne man nicht begreifen. Jetzt wäre es besser geworden, denn die Landwirte hätten jetzt Stellen, welche sie vertreten, in erster Linie wäre dies die Genossenschaft. Allein sei der einzelne machtlos und würde unterdrückt, ge­nossenschaftlich vereint, sei er eine Macht. Aus diesem Grunde komme er immer wieder darauf, Viehverwertungsgenossenschaften zu gründen und den Zwischenhandel auszumerzen. Hiermit schloß der Redner seine mit großem Beifall aufaenommenen Ausführungen.

In der Diskussion führte ein Landwirt an, daß z. V. die Metzger in Gießen die erhöhten I Preise den Händlern bezahlten, den Landwirten I aber nicht. Der Jiorsitzende machte dann einige I Mitteilungen über die sog. Ringkrankheit der I Kartoffelknollen. Um einen Begriff von der I Krankheit zu geben, gab er zunächst ein Bild, I

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag: Joh. «ug. Koch, UniverfitStS-Buchdruckerei 41» Marburg, Markt 21. Telephon 55. K

-Das ASorwemmt

disObertzeMiche Zeitung", das grStzte, Meistgelesenste «nd weit­verbreitetste Blatt Marburgs und hvr Umgegend kostet vierteljährlich nur L.25 Mk. Inserate haben besten Erfolg.

Marburg

Dienstag, 4. Dezember 1906.

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Hochschulnachrichten.

Eine Karl Schurz-ProfessuL Der Austausch der Professoren wird populär.' Die Deutschen Wisconsins haben beschlossen, fo' wird uns aus Rewyork geschrieben, das Andenken Karl Schurz' durch Errichtung einer Professur' an der Staatsuniversität zu ehren. Sie soll von? Jahr zu Jahr durch Berufung eines bekannten Professors einer Universität Deutschlands besetzt werden. Es handelt sich zunächst um Aufbringung des nötigen Fonds von 20 000 Dollar. Was dar­über erzielt wird, soll dem National-Eedächtnis-i fonds beigesteuert werden. Man rechnet habet auf die Beteiligung der Nachkommen der alten Achtundvierziger, die gleich Schurz, in Wisconsin sich ansichelten. Daß Schurz gerade von Wir«' cotisin aus seine öffentliche Tätigkeit in Amerika begann und selbst zum Verwaltungsrat jener, Universität gehörte, gibt dem Unternehmen eine

I Als sie ihn dann aber hinaus begleitete, er- I griff er in seltsamer Bewegung ihre Hand unb I preßte sie warm an seine Lippen.

ISusanne! Dürfte ich Ihnen so danken, wie I ich möchte," sagte er warm.Aber die Verhält- I nisse gebieten noch Schweigen."

| So innig sah er ihr dabei in die Augen, daß I sie wohl ahnte, was sein Herz bewegte. Aber sie I begriff auch sofort, was ihm noch Schweigen ge« I bot, die eigene Trauer um das vor kaum Jahres- I frist ihm entrissene geliebte Weib und der trau- I rige Zustand der Mutter, für deren Pflege sie I unentbehrlich war.

Ohne ein Wort zu wechseln verstanden sie einander, und in dem Blick, den sie tauschten, lag ein stilles Gelöbnis. Sie wußten jetzt, daß sie einander angehörten fürs Leben und dies. Bewußtsein erfüllte Susanne mit einem so stillen^ und doch so seligen Glück, daß Elisabeth, als sie abends gemeinsam den Gabentisch schmückten, sie verwundert fragte:Was ist's heut' mit dir, | Susi? Du hast so etwas Verklärtes im Gesicht! Ist dir irgendwie ein besonderes Glück wider­fahren?"

,D ja, ein besonderes Glück," nickte sie,und ist's denn nicht schon Glück genug, daß es der ge­liebten Mutter heute so gut geht?"

Auch Marga fand sich abends zur Bescherung ein, aber sie sah verstimmt aus und hatte an allem etwas auszusetzen, besonders an Alfred.

Sie können nicht mehr Frieden halten," klagte Elisabeth gegen Susanne, die kopfschüt­telnd dem Streit der beiden zuhörte.

Unbegreiflich," meinte Susanne.Glaubte ich, doch immer, die beiden würden einmal ein Paar werden."

Vielleicht hat Alfred dasselbe geglaubt, und er glaubt es vielleicht noch trotz allem."

Meinst du?" Ich hatte heute den Eindrucks als verständen sie sich nicht mehr."

Marga ist zu vornehm geworden; wir wer­den sie, fürchte ich, bald alle nicht mehr ver­stehen,^ (Fortsetzung folgt.)

das möglich machen sollen, abgesehen davon, daß ich dich nicht gern allein lasse, wie du weißt."

O, Lieschen hätte während der Zeit deine Stelle eingenommen," fiel ihr die Mutter leb­haft ins Wort,und der Vater ist abends ja auch hier! Aber freilich, die Toilette, da hätte es wohl gehapert."

Und mit den Tänzern auch," suchte das junge Mädchen darüber hinweg zu scherzen,oder Alfred hätte sich entschließen müssen, alle Tänze nur mit mir zu tanzen."

Es klingelte draußen.

Der Doktor," rief Susanne und eine freu­dige Röte überflog ihre Wangen.

Unsere Geschenke hat er doch wohl erhal­ten?" meinte die Rätin.Er kommt gewiß, um sich zu bedanken. Das Kissen, das du für ihn ge­stickt hast, muß sehr hübsch geworden sein und ebenso die Puvpe für sein armes, mutterloses Töchterlein. Wäre ich gesund, dann hätte ich die lieben Kleinen mit dem Vater zur Bescherung hergebeten, für den armen Dottor ohne weib­lichen Beistand wird das alles hsrzurichten gar zu schwer, der erste Weihnachten ohne die Mutter und er ist ein so prächtiger Mensch!"

Es war wirklich Dr. Marttn, der vor dem Fest noch nach seiner Patientin zu sehen kam. I Er war sehr zufrieden und lächelte Susanne hei« | ter zu.Das wird heute ein schöner Abend für I Sie werden, Frau Rätin. So munter! Das lobe I ich mir! Aber mich so verwöhnen, und nun gar I noch meine Kleinen, das ist fast zu viel. Frau- | lein Susanne hat sich dabei gewiß die Augen | müde genäht und vielleicht gar die Nacht zur I Hilfe genommen. Aber gefreut habe ich mich sehr | darüber, und meinen Kindern werde ich von der | lieben Tante erzählen, die bei all ihrer Sorge I noch Muße gefunden, an uns zu denken, für uns I zu arbeiten." I

Ich habe mir selbst damit eine Freude be- | reitet " lehnte Susanne den Dank des Arztes I bescheiden ab.

wie sich die Kartoffelpflanze zusammensetze« Wenn der Ring, den man in jeder Kartoffel be­merkt, schwärzlich wird, ist die Ringkrankheik vorhanden. Die Untersuchungen hierüber seien noch nicht abgeschlossen, man glaube, daß aus dem Boden kommende Batterien die Schuld trü­gen. Unmittelbar würde die Krankheit seiner Ansicht nach 'nicht durch Batterien allein ver­anlaßt, es spielten da andere Umstände tniL wela;e hinzukommen müßten, um die Krankheit zu veranlassen, z. B. eine Verletzung. Als Mittel gegen die Krankheit empfahl der Redner so- forttgen Sortenwechsel. Vor allen Dingen fei es gut, das Anschneiden der Kartoffeln zu unter­lassen. Wo ganz unverletzte Kartoffeln gesetzt würden, trete die Krankheit nicht so stark auf, wie da, wo man Stücke setzt. Die rauhe Schale der ganz gebliebenen Kartoffeln sei das beste' Schutzmittel. Hiermit war die Tagesordnung erledigt und stimmte man zum Schluß dem Vorschlag zu, die nächste Versammlung, wenn ei geht, am Sonnabend vor Neujahr abzuhalten.

iu le^ter Zeit doppelt so viel Schweine auf den Viehhöfen aufgestellt worden, wie in den Jahren norner. Der Einwand, daß jetzt weniger ge­schlachtet würde, wie früher, sei: richtig, jetzt würde aber euch bedeutend mehr Gewicht auf gut gemästetes Vieh gelegt, aus diesem Grunde brauche auch nicht mehr so viel Vieh geschlachtet werden. Früher hätte man nut altes abstän­diges Vieh geschlachtet, jetzt verlange man lauter jung gemästetes Vieh. Früher hätten die Land­bewohner ihr Fleisch aus der Stadt geholt, jetzt süße auf jedem Dorf fast ein Metzger. Das sei auch ein Grund für das weniger Schlachten in den Städten. Der Redner wies dann auf Bayern hin, wo man früher nur österreichisches Vieh ge­schlachtet, der Zoll betrage nur 2 M und das

L-mdwirtschafNicher Verein. I 8

w Schultz tagte heute die zweite das deutsche Vieh gegen Seuchen zu schützen. ^"Versammlung des landwirt- | Wenn erst wieder das ganze Vieh verseucht sei, r^ Än?<- -^r^ I^°^s,Marburg. Sie erfreute I würde es ebenfalls teurer. Fleisch dürfe über- Jnirft hn=5 .^^.uchs, u. a. bemerkte man I Haupt eingeführt werden, es solle nur genügend

f», ?Ä -bmrtglied der Landwirtschafts- I untersucht werden, ebenso wie auch das Vieh im 3®erIan) aus ^Eel. I Inlands der Fleischbeschau unterzogen sei. Der $et Vorsitzende, I Redner wies dann auch auf das amerikanische 7l;sONow.lerat Direktor Dr. Hesse davon Mit- I Fleisch hin, man habe keinen Beweis, daß das $ ^..Herren Ambrosius Peil- I Fleisch von krepierten Tieren herrühre. Das

"ranz Kafier-Cyrrarw eimar in den I fremde Pöckelfleisch würde überhaupt nicht unter« harten. Die Aufnahme wurde I sucht, die Tierärzte in Breslau hätten aber an- ßen5^m^t. Ferner sind wieder An- I geregt, auch dieses zu untersuchen. Wie nötig.

^"bwirtschaftlicben Kalender I die Untersuchung des Fleisches sei, habe man vor 1 r Vuchyandlung eingegangen. Die I einigen Jahren gesehen, wo man in Dänemark wenn.eg bei dem alten I tuberkulöses Vieh, das man nicht einführen , ' £JU!!?en nimmt der Schrift- I konnte, auf den Schiffen schlachtete und ins Land

bcutfdjen Landwirt- I brachte. Uebrigens würde Fleisch genügend ein« schaft^gesellichaft ist ein Schreiben eingegangen, I geführt. So seien vom 1. Januar bis 1. August ' wirb bem Stifter der Ge- I aus dem Auslande 742 314 Zentner Fleisch, über

I 147 000 Rinder, 27 000 Schafe unb 63 000

Grunostuck dxr Gesellschaft ein Denk- I Schweine zur Einführung gelangt. Es hätte noch en UTV) dU"*, Goben zu sammeln. Der I mehr eingeführt werden können, wenn das Aus- Vorfchlag, aus der Kasse 20 M hierzu zu be- I fand einen Vorteil darin erblickt hatte. Auf dem willigen, wurde angenommen. Auch wurde I Markt in Rosenheim sei ein Tyroler während tas Aoonnement auf die deutsche Agrar-Korre- I der Fleischnot mit seinen Schweinen gekommen spondenz empfohlen. Oekonomierat W. Gerland I und dann von Markt zu Markt gefahren, die aus Cassel hielt bann einen Vortrag überDie I Münchener Metzger hätten schließlich für ben Frage der Fletschnot". Er wies zunächst I Zentner 61 M bezahlt und ihm die Tiere abge- darauf hin,, daß die Landwirte an der Fleisch- I kauft. Die Frage, warum so wenig Vieh aus Feuerung kems Schuld trügen. Genug Vieh fei I dem Auslande komme, sei leicht erklärt. Im da und das Mittel, welches die Städte empfohlen I Auslände habe man auch nichts mehr und des- hatten, dis Grenzen zu öffnen, sei nicht richtig. I halb lohne sich die Einfuhr nicht. In Oester- c U!$e nur bie Casseler Zeitungen zu lesen, | reich habe man z. V. ein Ausfuhrverbot erlassen man finbsn, daß ganze Spalten I wollen, habe aber davon Abstand genommen, Schlachtfeste antunbtgtcn. Da müßte doch auch I weil nichts auszuführen fei. An der .Hand von Vieh genug da fein und wenn der Handwerker I Ziffern wies der Redner bann barauf hin, daß dreimal täglich ,t!el>ch esse,^ bestände noch keine I in Wien und London das Fleisch teurer ist wie ^leiichnot. Die Statistik zeige übrigens, wie der I in Berlin. Dis Leuts wären doch dumm, wenn Redner ziffernmäßig nachwies, daß dis Mehver- I sie ihr Fleisch nach Deutschland brächten. In mehrung die der Bevölkerungsvermehrung be- Paris sei das Fleisch um 2 M billiger wie in deutend überflügle. Nur die Schafzucht sei zu- I Berlin, bas müsse ein großer Schafskopf sein, der tuckgegaitgen und daran sei nur dis verkehrte I dann Fleisch nach Deutschland brächte und ben Handelspolitik Schuld, welche bie Schafzucht un- I Zoll bezahle. Daß die Fleischpreiss hoch seien, rentabel gemacht haoe. Don einem Schweine- I wäre, nicht zu leugnen. Das sei leicht zu erklären, mangel könne keine Rede fein; in Berlin seien I wenn die Schweine teuer seien, züchte sie jeder

18 lNachdruck verboten.) I Ja, solchen Luxus können wir ihr nicht bie-

«v o -. I ten, Mamachen," tröstete Susanne,das erwartet

UCvCr QUC5 UlC STlIUft. I sie ja auch nicht. Ich bin übrigens überzeugt, Roman von Clarilla Lodde I bie ®£fin wird sie sehr reich beschenken."

a, 1 9 IMeinst du? Nun, solche vornehme Damen

iüortschung). | haben auch oft ihre Launen und man kann nie

U I wissen, wie man mit ihnen daran ist. Marga

Weihnachtsabend! Ueberall fröhliches Trei- I kam mir bei ihrem letzten Besuche bei uns etwas ten, überall heitere erwartungsvolle Gesichter! I gedrückt vor, gar nicht so gut gestimmt wie Auch in der bescheidenen Etage, die der Rat I . . r, . r

Herrenburg in der Lützowstraße bewohnte sah I ^u* ist nur so sehr

alles sehr festlich aus. Die Rätin fühlte sich so- I tn ^"^uch genommen und ern wenig nervös, weit cs ihr Kranlbeit-i-nffnd t I »Und mit Lieschen und Alfred scheint sie auch

! würdig fri» S,[og S wtÄ ">«' mch,,» zuq-n, wie ftich-r. Es füllt ' Zimmer aesckmückteii lfonn-^bn,<m--^,nnn^^n I mtr auf, daß sich Lieschen immer sehr toroeig» iÄutbe n£ SeSnÄX fam -"--hält, wenn von ihr und ifjrm Aufent- bic Susanne auf ihren SRiinfA I in dem gräflichen Hause die Rede ist. Zu

müssen, immer wieder reichen^z^assmsiezu §"n hätte i^»diese Gräfin auch einmal gesehen, befühlen und sich an ihnen zu erfreue ' 8 damals als ich noch sehen konnte, fetzt ist's vor- weichen, warmen Hausschuhe und die I Ein schmerzlicher Seufzer entfuhr unwillkür- Schlipse und Handschuhe werden dem Vater recht I lich der Brust der Kranken, aber sie faßte sich willkommen sein," meinte sie.Er ist für sich I schnell.

!''t'"er zu sparsam, ^d die gute Elisabeth. Iw IIch glaubte immer," fuhr sie fort,die Erä- denke^an den feinen Batttsttuchern wird sie auch I fin würde uns einen Besuch machen, da ich doch rhre ^reude haben. Für Alfred ist das Reise- I krank unb die Mutter Margas bin, die ihr so neceiiatte. Liescyen sagte mir, er wünsche sich I nahe steht

WA fS bsa A int SU reisen hoffe. IDas wünscht Marga wohl nicht, und es ist

?"klichden Preis bekäme I auch besser so. Der Besuch der Gräfin würde und damit fern Fleiß ben testen Lohn fände! I nur Unruhe bereiten unb du brauchst vor allem Ich sorge mich um die Geschwister wie um Euch, I Ruhe, Mamachen."

S mir's doch immer, als wären auch sie meine IO, es sieht gewiß sehr prachtvoll bei ihr Kinder, die armen Waiseitz bre seit dem Tode der ! aus!" nickte die Rätin.Man kann sich bas ^ru so allein tn bet Welt stehen. Unb noch I nicht vorstellen, wenn du mir auch davon er- für Marga! Sie sprach davon, I zählst hast, als bu Marga neulich besuchtest. Sie daß sie einen Abendmantel gebrauche. Wenn er I hätte wohl bei der Gräfin dafür eintreten kön- nur gefallen wird Suschen? Sie ist so I nen, daß du zu dem letzten Ball eingeladen wllr- ihrem Geschmack, und einfach ist der dest, hast du doch gar nichts von deiner Jugend.

Mantel nur, blaues Tuch, mit Seide gefuttert, I Und Alfred war doch auch geladen." teuer genug für mich und den Vater, aber doch I Susanne schüttelte den Kopf' S^ißsehr abstechend gegen die kostbaren Pelze |Nein, nein, Mamachen, bas ist nichts für ^Uihange der Gräfin unb ihrer I mich, unb wenn man mich auch eingelaben hätte ArW'h ' -- * ich^ boch nicht hingegangen. Wie Me ich

fe immer kaltes Blat, mein Sohn!; . W., Du brauchst noch lange nicht zu verzagen, dkl« weil der Katarrh gar nicht weichen will e8 gibt doch FohS ächte Sodener! Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen, die einfach brillant