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Der Wbate kommt

jetzt z« unseren Psst-Aio»«t«ie», x« den AtxnnrmenMetrag für daS 4. Quartal 1906 gegen Quittung zu erhete«. Es empfiehlt sich, van dieser bequemen Einrich­tung Gebrauch zu mache», weil sie Kosten «icht verursacht, dagegen eine tzünttliche Writerlieserung unserer Zeitung beim BierteijahrSwechsrl gewährleistet. Auch tonnen Neubestellungen direkt durch den Briefträger bewirkt werde».

Neueste Telegramme.

- Berlin, 19. Sept. Im Hinblick auf die durch tzie Anwesenheit von 14 000 deutschen Truppen in Südafrika englischerseits beobachtete Nervo- sität teilt ein Gewährsmann derKöln. Vztg." Einzelheiten über die Unterredung mit, die der kürzlich verstorbene Veit im Dezember v. I. mit dem deutschen Kaiser hatte. Bett vertrat da­mals die Idee, daß von der portugiesischen Tigerbai eine doppelgleisige Vollspurbahn durch Deutsch-Ovamboland, Hereroland nach Kimber­ley und Johannesburg gebaut werden soll. Er stellte hierfür die Beteiligung von englischem Kapital in Aussicht unter der Voraussetzung, hast im Kriegsfälle in Südafrika Deutschland die Durchfuhr englischer Soldaten durch sein Schutzgebiet gestatte. Man sprach auch von einer teilweisen Zinsgarantie des Reiches für dieses Riesenprojekt, dessen Ausführung den Weg zu den Minen Südafrikas um 6 bis 7 Tage Abgekürzt hätte. Auf deutscher Seite nahm man eine abwartende Stellung ein. Beit suchte so Deutschland und England auf ihre gemeinsamen Interessen hinzuweisen.

Köln, 19. Sept. DieKöln. Ztg." meldet aus Peking von heute: Die deutschen Reichstags- Abgeordneten setzten nach kurzem Aufenthalt dis Reise von hier nach Tientsin fort. Sie sind von dem hiesigen Aufenthalt sehr befriedigt und er­kennen namentlich dankbar an, daß ihnen die s- -----------.> .......

(Nachdruck verboten.),

> Zwei Armicn.

Roman von E. Borchart.

(Fortletziw.g.)

Einmal hatte Elisabeth sie gebeten, sie in bie Lehre zu nehmen, ihr einen Einblick in das Getriebe des Haus- und Wirtschaftswesens zu tzewähren.

k Beate hatte darauf nur gelächelt, fein, spöt- Asch, wie es Elisabeth kannte, was ihr stets ^demütigend und beleidigend erschien.Sei zu­frieden, Elisabeth, daß ich dir alle Last, alle Sorge abnehme, sei zufrieden, daß dir nur Freude und Genuß bleibt und daß du dich nicht szu plagen brauchst. Du hast eine herrliche .'Bibliothek im Schlosse, du kannst lesen und dei- !nen anderen Neigungen nachgehen."

! Deinen anderen Neigungen nachgehen!" Eli­sabeth wiederholte diese Worte in Gedanken 'und empfand dabei etwas wie Schmerz. Durfte :fie denn das? Durfte sie singen und spielen, iioie sie so gern wollte? Und Beate entzog ihr sogar, was ihr gutes Recht gewesen wäre.

'Ich lehne mich gegen Beates Regiment, .gegen ihre Vormundschaft auf, ich will die Her­ein von Landegg in Wahrheit und nicht nur dem Namen nach sein," rief ihr Stolz in ihr. Ich werde Herbert anrufen, daß er mir Bei­stand leistet.«

Und willst Zwietracht und Unfrieden in sein Haus tragen,« sprach dann eine andere Stimme dagegen.Ist das dein Dank für ihn?«

So trug sie Beates Regiment schweigend wei­ter und duldete es, daß diese über alles be­stimmte und entschied, und fügte sich wider­standslos.

Ein dritter in der Ehe, und sei er noch so gut und lieb, bringt niemals Segen; wie viel Weniger konnte das bei Beate mit ihrem kalten, Herrischen Mesen der Fall sein. Eie war von

Erstes Blatt.

chinesischen Behörden bei jeder Gelegenheit das größte Entgegenkommen gezeigt haben.

Koburg, 19. Sept. Heute vormittag fand in der Hofkirche des Refidenzfchlosses die Taufe des Erbprinzen von Sachsen-Koburg und Gotha statt. Als Taufpaten versammelten sich in dem Familiensaale der Kaiser, die Kaiserin, die Her­zogin von Albany und die übrigen Fürstlich­keiten, ferner als Vertreter des Königs von England der englische Botschafter in Berlin Sir Frank Lascelles. Die Taufe vollzog der her­zogliche Hofprediger Keßler, der auch die Tauf­rede hielt. Der Erbprinz erhielt den Namen Johann Leopold Wilhelm Albert Ferdinand Victor. An den Taufakt schloß sich im großen Saatz eine Familientafel an, im Thronsaale eine Tafel für die geladenen Gäste.

Paris, 19. Sept. Nach einer Meldung des Matin" hebt Admiral Founier in seinem Be­richt über die letzten Mittelmeermanöoer dis große Wirksamkeit der Unterseeboote hervor, und empfiehlt die Erbauung einer möglichst großen Zahl von Offensiv-llnterseebooten mit großem Aktionsradius, da sie die wirksamste Un­terstützung der Schlachtflotte für den Küstenkrieg bildeten. DemMatin" zufolge ist mit dem Bau von 43 neuen Offensiv-Unterseebooten mit großem Tonnengehalt teils begonnen worden, teils steht er bevor.

Paris, 19. Sept. WieLa France mili- taire" meldet, werden in den staatlichen Waf­fenfabriken in St. Etienne gegenwärtig Jnfan- terie-Mitrailleufen nach deutschem Muster her- gestellt. Dis drei Läufe des für Lebelgeschosse eingerichteten Maschinengewehres erhitzten sich erst nach 2100 Schüssen, so daß in ununterbro­chener Folge 6300 Schüsse abgegeben werden können. Bis Ende dieses Jahres sollen 6000 Stück der neuen Waffe abgelicfert werden.

Paris, 20. Sept. DerFigaro" veröffent­lichte den von der letzten Bischofsversammlung beschlossenen und inzwischen vom Papste geneh­migten Hirtenbrief an den Klerus und die Ka­tholiken Frankreichs. Für die Organisation des Kultus auf dem Boden des gemeinen Rechtes werden genaue Instruktionen in Aussicht ge­stellt, doch bleibt den Geistlichen von jetzt an schon verboten, den allenfalls von den Gläu­bigen gebildeten freien Kultvereinen beizutreten.

Frankreich und England.

Der Grad der englisch-französi­schen Intimität läßt sich an dem ziemlich umfang- und belangreichen Tatsachenmaterial der jüngsten VergangenhM einigermaßen siche: abmessen. An den vor kurzem beendeten großen französischen Manövern haben, und zwar in be­vorzugter Weise, der englische General French, Kommandant des Eorps von Aldershot und

Grierson, Direktor im Kriegsamt, teilgenom­men. Gelegentlich des Abschiedsmahlcs, das der Höchstkommandierende der französischen Ma­növertruppen, General Michel, in Compitzgne, veranstaltete, wurden, im Gegensatz zu den übrigen fremdherrlichen Offizieren, die mit einer allgemeinen Ansprache abgefunden wur­den, die Vertreter des englischen Heeres durch einen besonderen und besonders herzlich gehal­tenen Trinkspruch ausgezeichnet. In seiner Er­widerung sprach General French von denKa­meraden" der französischen Armee und ver­sicherte die Republik der unwandelbaren Freundschaft des englischen Volkes. Aehnlich wie General Michel in Compitzgne es getan, zeichnete der Präsident der französischen Repu­blik in Marseille die auf dem Panzerkreuzer Cumberland« erschienenen Vertreter der groß­britannischen Regierung vor den Komman­danten der gleichfalls zu Ehren Fallitzres' erschienenen italienischen und spanischen Schiffe aus. Die ihm durch Abordnung eines englischen Kriegsschiffes erwiesene Aufmerksamkeit be­grüßte Falliöres als einen neuen Beweis der Freundschaft, der von Frankreich sehr lebhaft empfunden werde. Dazu kommt die Newcastler Rede des englischen Kriegsmini­sters. Herr Haldane erklärte, die Bezie­hungen Englands zu Frankreich feien enger und intimer wie je zu­vor. Vergegenwärtigt man sich endlich noch, daß, gleichfalls nach dem Zeugnis des Kriegs- ministers Haldane, die französische Freundschaft Großbritannien in freundliche Beziehungen zu der russischen Regierung gebracht hat, und daß nach einer Erklärung, die Tokoshi Posaburo, der Vertreter Japans auf der Londoner interparla­mentarischen Konferenz, kürzlich in Paris ab­gegeben hat, Japan in Anerkennung der von Frankreich in Jndochina geleisteten Arbeit be­reit sei, die im Jahre 1884 abgelehnten Vor, schlüge bezüglich eines französisch-japa­nischen Abkommens über Jndochina und Siam wohlwollend zu prüfen und eine Verstän­digung anzubahnen, so sind die Momente, die auf das gegenwärtig zwischen Frankreich und England obwaltende Freundschaftsverhältnis schließen lassen, ziemlich vollständig aufgezäh^t. Angesichts des Umstandes, daß beide Nationen durch gleichartige oder gleich wertvolle Inter­essen zu einander gezogen werden, Großbritan­nien, indem es einen seine Militärmacht er­gänzenden Kontinentalstaat braucht und sucht, Frankreich, indem es des Ersatzes für die ge­schwächte Allianz mit Rußland bedarf, kann man nicht im Zweifel sein, daß die englisch-fran­zösische Annäherung fortschreiten wird, bis sie ihr Ziel erreicht hat. Und Deutschland steht da in einer keineswegsglänzenden" Verein­samung.

ausgesuchtester Freundlichkeit für Elisabeth, aber die letztere fühlte dennoch Beates Katzen­natur heraus und ein seltsames Kältegefühl be­schlich sie in der Nähe ihrer Schwägerin.

Ihr anfänglicher Frohsinn litt darunter, | wenn sie sich auch immer wieder aufraffte und I besonders in Herberts Gegenwart ängstlich be­strebt war, ihr llnbefriedigtsein zu verbergen. Hätte sie wenigstens ihre Kunst, ihren Gesang als Trost gehabt. Aber die Rücksicht auf die Familientrauer hielt sie ab, in das Mufitzim- mer zu gehen und den herrlichen Flügel zu be­nutzen. Rur zuweilen sang sie leise, damit un­berufene Ohren es nicht hören sollten, in ihrem Zimmer, doch das war keine Befriedigung für sie.

Einst auf einem gemeinsamen Spaziergange mit ihrem Gatten war es Elisabeth trotz aller Mühe nicht gelungen, den gewohnten heiteren Ton anzuschlagen. Sie hatte sich einmal wieder so unbefriedigt und überflüssig gefühlt; dazu hatten Briefe von den Eltern ihre Sehnsucht nach diesen lebhaft wachgerufen. Sie hatte ge­weint und nicht erwartet, daß der Gatte sie ge­rade jetzt zum Spaziergange abholen würde.

Sie war ihm bereitwilligst gefolgt, aber die Spuren vergossener Tränen waren nicht zu ver­wischen. Heiß errötend fühlte sie, wie seine Blicke forschend auf ihrem Antlitz ruhten, und ihr Versuch, ihn über ihren Kummer hinwegzu­täuschen, fiel ziemlich kläglich aus. Er sagte aber nichts, sondern ging, von gleichgültigen Dingen sprechend, an ihrer Seite den dunklen Buchengang entlang bis zum Walde. Hier blieb er plötzlich stehen und beugte sich zu ihr herab.

..Elisabeth, was hast du, Kind?. Du hust geweint?" fragte er besorgt.

Elisabeth war heftig erschrocken, als sie sich verraten sah.

,£>, nicht» nichts!* stammelte ste ver­wirrt.

Du verbirgst mir etwas eine Sorge, einen Schmerz. Hast du kein Vertrauen zu mir?"

Doch doch aber es ist kindisch du wirst mich schelten ich weiß nicht«

Ich schelte dich nicht sprich nur!" unter­brach er ihre stotternde Rede.

Also in die Enge getrieben, fühlte sie wohl, daß sie ihm nicht mehr ausweichen konnte.

Ich ich komme mir hier überflüssig vor."

Ueberflüssig? Du?" fragte er erstaunt. Nennst du das überflüssig, wenn du meine Tage erhellst und mit Sonnenschein erfüllst?"

,O>. Herbert, du bist so gut, und ich schäme mich fast dennoch ich sehne mich nach Schaffen und Wirken, ich muß etwas haben, an dem ich meine Kraft üben kann, das mich beftiedigt." "

Graf Landegg war ernst geworden.Was meinst du, Elisabeth?" fragte er erregt.

Ich möchte mich in Haus und Wirtschaft nützlich machen ich möchte lernen, da ich noch so unwissend und unerfahren bin."

Ein Seufzer der Erleichterung entrang sich seiner Brust.

Das also ist es? Warum sprachst du nicht längst mit Beate darüber? Sie wäre doch die­jenige, die dir helfen könnte."

Ich tat es," erwiderte Elisabeth kleinlaut.

Nun und?" forschte er.

Sie meint ich sollte froh sein, daß sie mir alles abnimmt."

Und hat sie nicht recht damit? Sieh ein­mal, mein Lieb, einer Gräfin Landegg steht es doch nicht an, sich eigenhändig, vielleicht um die Milchwirtschaft und dergleichen zu kümmern.«

Tut es denn aber Beate nicht auch, und sie ist doch eine Komtesse Landegg," warf Eli- sabeth eie,

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Erscheint wöchentlich sieben mal.

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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain.

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Reciamem die Z-ik 85 M. Freitag, 21. September 1906.

Deutsches Reich.

Berlin, 20. September,

Seine Majestät der Kaiser unternahm am gestrigen Mittwoch, wie aus Koburg gemel« bet wird, am Morgen in Begleitung des Gene* raladjutanten v. Löwenfeld und des Flügel­adjutanten v. Chelius einen Spaziergang auf die Veste. Später begaben sich die Kaiserin mit dem Herzog und der Kaiser mit den Prinzen Adalbert und August Wilhelm im Automobil nach Schloß Callenberg, von wo sie mit der Her­zogin von Albany und dem Erbprinzen nach dem Refidenzschloß Ehrenberg zurückkehrten, Nachmittags machte der Kaiser mit dem Herzog und dem Fürsten von Bulgarien eine Spazier­fahrt auf die Feste Koburg, wo die Sammlun­gen besichtigt wurden. Abends um 7 Uhr fand Tafel statt, an der sämtliche Fürstlichkeiten teil­nahmen. Mittels Sonderzugs traten später der Kaiser und die Kaiserin die Fahrt nach Karlsruhe an, wo die Ankunft heute mor­gen 10 Uhr erfolgte.

Während von Vorbereitungen der bürger­lichen Parteien für die Wahlen so gut wie nichts verlautet, find die Sozialdemokraten mit den ihrigen für die Reichstagswahlen 1908 be­reits fertig. Alle 397 Wahlkreise des deutschen Reiches werden durch einen sozialdemokratische« Kandidaten beglückt werden. Die Aufstellung zahlreicher Kandidaten ist bereits erfolgt. Man­datsmüde soll von den bisherigen Abgeordnete« der Partei niemand fein. Es verlautete vor wenigen Tagen, Bebel wolle sich in das Privat­leben zurückziehen, da er glaube, daß er nicht mehr in solchem Maße wie früher die Sympa­thien der Parteigenossen besitze. Natürlich nur ein Trick, dessen Zweck kurz vor dem Parteitag nicht allzu schwer zu durchschauen ist.

Die Fahrkartensteuer hat derKöln. 3.* zufolge im Gebiete der preußisch-hessische« Eisenbahngemeinschast nach den vorläufigen Er­mittlungen ein Gesamtergebnis von rund 1200 000 JA .im Monat August gehabt. Am 1. August 1905 verfügte die preußisch-hessische Easenbahngemeinschaft über 34 000 Kilometer Cchienenstrang, während die Länge aller übri­gen Eisenbahnen in Deutschland sich auf rund 20 000 Kilometer belief. In ganz Deutschland wird man daher das Ergebnis der Fahrkarten­steuer im Monat August auf etwa zwei Milli­onen Mark schätzen können. Auf den Jahres- betrag der Fahrkartensteuer läßt sich daraus noch kein Schluß ziehen, da anscheinend verschie­dene Ursachen das Erträgnis beeinflußt haben. Immerhin ist es bemerkenswert, daß die Mehr­einnahmen der preußisch-hessischen Eisenbahm gemeinschaft im August 1906 gegen den August 1905 nur rund 1600 000 JA. btrugen, während im vorigen Jahre sich das Mehrerträgnis gegen

»Ja, sie tut es, Elisabeth wenigstens über­wacht und kontrolliert sie alles--sie ist bet

dieser Tättgkeit ausgewachsen, niemand kennt cs anders von ihr. Wenn du dich aber auf ihre« Platz stellen wolltest, so wäre das ein andere» Ding. Siehst du das nicht ein?"

Er spricht für Beate, damit ich ihr bie Herrschaft lassen soll« bachte sie, und da» reizte sie.

Es ist auch nicht meine Absicht, mich an ihren Platz zu stellen, Herbert, ich weiß recht gut, daß mir dazu fast alles fehlt, aber ich möchte gern einige Pflichten übernehmen, viel­leicht die Aufsicht über die Wäsche, die Vor­ratsräume oder dergleichen ich möchte für et- . was zu sorgen oder zu denken haben."

Ein leiser Schatten flog über des Grafe« Stirn.Und du meinst deine Pflichten läge« nach dieser Seite? Gibt es nicht eine andere, schönere Aufgabe für dich? Denke doch an unsere Armen und Kranken im Dorf, denen b« eine Heilige werden kannst und zum Teil schon geworden bist. Sieht man doch jetzt schon z« dir auf, die du ohne Zögern in die Hütten der Armut und Krankheit trittst und Hilfe spendest."

Elisabeth war dunkel erglüht.Ich spendete nur von deinem Reichtum."

Elisabeth," rief er erregt,kommt dir kein Gedanke, wie tief du mich eben verletzt hast? Ist nicht dein, was mein ist?"

Vergib!" bat sie leise.

Der Graf blieb ernst und schwieg sekunden- L lang, und ein düsterer, schmerzlicher Ausdruck trat in sein Antlitz.

Es tut mir wehe, Elisabeth, daß du dich so wenig befriedigt fühlst, denn ich habe nur de« einen Wunsch, dich glücklich und froh zu sehen."

Ach, Herbert, wie bereue ich es, dir ernt j meinen ,törichten Wünschen gesprochen zu ha-.