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schafft und in der Schloßapotheke aufbewahrt

in Viktoria Luise mit dem Täufling auf dem

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ien

«l ein Einsehen.

eiter« Museums wurde ausaefuhrt, daß viels Ge- »f der ischaftsleute sich aus Ängst darüber, daß st- sich ohner» ^j eventuell geMfilich schädigen würdest,Miöt

nordischen Reich«. Schweden, Norwegen, Däne« mark mit noch nicht 12 Millionen Einwohnern, lieferten «Iso England in genanntem Iah 11438 Seeleute gegen 5110 des 60 Million«

kaufen dürfe, von heute auf morgen ge­wechselt hätten. Man wolle die Last, vie

tzien nur einmal unruhig werden zu wollen, » daß die Großherzogin ihn auf den Arme« ykgte. Als die Kaiserin dann den Säugling

Egegennahm, um ihn während der eigentlichen ufe zu halten, lächelte fie ihrem Enkelchen udeftrahlend zu.

f Wie nun endgiMg feststeht, wird' der khein-Weser-Kanal die Weser unttthalb Min­en, und nicht, wie zuerst projektiert war, zwi- tzen Porta und Minden, schneiden, Für die Vhein-Weserschiffahrt ist es einerlei, wo der Schnittpunkt liegt, für die Stadt Minden aber nd durch dies neue zur Ausführung kommende Projekt viele schöne Hoffnungen zerstört war­en. Wie weiter verlautet, wird bei Peters- agen, sowie bei Hemelingen je ein Wehr in di« Leser gebaut werden. Dagegen ist für den ove-

zu Boden fiel.

Gießen, 80. Aug. Bei dem am 28. und 29. August stattgefundenen Markte waren aufgettie- ben 1594 Stück Rindvieh, 281 Schweine.

Jena, 29. Aug. Widerrufen wird die Mel­dung von dem Tode eines Veteranen in hiesiger Geaend. der die Schlacht bei Auerstädt 1806 mit»

man nicht mehr tragen könne, auf starke Schul­tern, auf die Stadt nämlich, avwälzen. Der kleinste Teil der Attionäre würde befehlen was gemacht werden kolk, die Mehrhett, dre Stadt nämlich, bezahle dann alles. Bezüglich der im Umlauf gesetzten Listen gegen den Erwerb des

" '-----'.fuhrt, daß viels Ee-

Heffen-Naffan urrd Nachbargebiete.

Eorbach, 80. Aug. Det Landwirt Limper In Willingen lauerte abends nach d« Rückkehr von einer Kriegerfeftlichkeit dem Zimmermeister Wilke bett vor der Haustür« auf und erschlug ihn mit einem Holzscheit, weil Wilke ihm vor« geworfen hatte, daß er vorbestraft sei.

Hofgeismar, 81. Aug. Dem bekannten kon­servativen Abgeordneten Kammerherrn Rabe v. Pappenheim auf Liebenau wurde d« Kronen­orden 2. Kl. verliehen.

Frankfurt cu 9L, 80. Aug. Am Bahnhof Turve ist heute nachts ein Güterzug auf mehrere tm Geleis stehende Wagen aufgefahren. 14 bis 16 Wagen find vollständig zertrümmert worden. Drei Geleise find gesperrt. Die Auftäumungs- '.engere Zeit in Anspruch neh-

Wanfried, 29. Aug, Ein hiesiger Guts- vächter, dessen Schafherde ein fremdes Grundstück Betreten hatte, erhielt von dem Befitzer des letz­teren folgenden sehr interessanten Brief:Ge­ehrter Herr W.! Wie können Sie sich unterstehen, mit Ihrem Schäfer meinen Klee abzuftessen. Bin ich ein Herr oder find Sie ein Herr? Wenn Cie fiq nicht im Guten mit mir abfinden, gebe den Weg des Gerechten« Es grüßt Sie mit ;et Hochachtung X.

J * Pilzvergiftung. Schwämme und Pilze Mi? nen vielfach al sRahrungsmittel. Cie verdan­ken ihre Beliebthett neben dem Wohlgeschmack vorzüglich dem hohen Rährwett und Gehalt au Eiweißstoffen und Fett. In jedem Jahre wieder ereignen sich aber auch Pilzvergiftungen, die zur Vorsicht mahnen müssen bei der Auswahl Bet zum Genüsse geeigneten Pilze. Fttsch zubereitet find die Pilze am schmackhaftesten und bekömm­lichsten. Durch Dörren verlieren fie an Wasser­gehalt und lassen stch dann leicht konserviereitz, am zweckmäßigsten in dünne Scheiben geschnit­ten. Manche Pilzarten, wie die Morchel, ver­lieren durch Siedehitze ihre giftigen Eigenschaf­ten. Gar gekocht darf man daher die Morchel nicht eigentlich unter die Giftpflanzen rechnen« Begreiflich bleibt das Verlangen nach ficheren Merkmalen zur Unterscheidung der giftigen von den harmlosen Pilzen. Leider ist es der Wissen­schaft aber noch nicht gelungen, aus diesem Ge- oiete exakte Regeln und Methoden aufzustellen« Sie muß sich begnügen, jede Spezies der heimi­schen Eiftschwämme einzeln lebend oder bildlich zur Anschauung zu bringen, um Gelegenheit zu geben, deren äußere Kennzeichen im Gedächtnis zu halten. Die Giftstoffe selbst hat man zwar aus den Pilzen zu isolieren und in der Heil­kunde zum Teil in Heinen Mengen mit Nutzen zu verwetten verstanden, aber man hat noch kein Mittel entdeckt, den giftigen Jnhaü an dem Pilze sinnfällig kenntlich zu machen. Eigentüm­licher Geruch, lebhafte charakteristische Färbung, gewisse Fundstellen sind nur bei einzelnen, aber nicht Bei allen diesen Schädlingen auffällig. In Zweifelsfällen bleibt es immer geraten, _ jede nicht genau bekannte Pilzgattung für verdächtig zu halten. Wer nicht selbst über die erfordert lichen botanischen Kenntnisse verfügt, ziehe be­währte Sachkundige zu Rate. Der Unterricht in den Schulen könnte viel zur Belehrung und Verbreitung der Pilzkunde beitragen. Beschä­digte Pilzexemplare beeinträchtigen die Sicher­heit der Beurteilung. Man wird zweckmäßiger Weise deswegen lieber Pilze in frischem unbe^ . schädigtem Zustande im Haushalt zu verwenden trachten. Volkstümliche Eiftproben, wie di« schwarze Verfärbung einer mitgekochten Zwiebel, vielen keine Gewähr auf Verläßlichkeit. Ereignet sich eine Pilzvergiftung, so werden gewöhnlich mehrere Personen desselben Hausstandes vorN gleichen Leiden gleichzeittg betroffen. Di«. Krankheitserscheinungen wechseln nach den Eift- pilzgattungen. In der Regel stellen sich cholera- artige Anfälle nach dem Genüsse des verderb­lichen Gerichts ein. Hinzu gesellen sich Zuckun­gen, Krämpfe und Störung der Sinneswahr» nehmungen. Körperlicher und seelischer Er­regung zum Beginn folgt Schwäche und Bewußt­losigkeit. Kräfteoerfall und Herzschwäche be­dingen die Lebensgefahr. Die heftige Entzün­dung der V«dauungsorgane und Älutzersetzung können den Tod herbeiführen. Zur Heilung mutz zunächst die schnellste Beseitigung der giftigen Stoffe durch Magenausspülung, Brech- und Ab­führmittel und durch starken Kaffee oder Spiri­tuosen die Herzkraft zu erhalten versucht werden. Auch Bluttransfusion käme in Frage. Sg be­steht bei der Ernährung mit Pilzen tajnez modj leider eine gewisse Gefahr. Doch darf man wohl hoffen, daß es den Fottschritten der modernen Hygiene und Chemie mit der Zeit gelingen roirbN dieser Gefahr rechtzeitig mit Sicherheit zu be­gegnen. Bis dahin muß man sich auf die indi­viduelle Schulung, Erfahrung und Belehrung noch allein verlassen bet der Beantwortung d« Frage, ob ein Pilz eßbar oder giftig ist. t

* Viehseuche. Jrn Regierungsbezirk herrschens zur Zeit in folgenden Ortschaften Seuchen; Tollwut: Kreis Eschwege: Aue, Ried:» dünzebach, Friemen (Verdacht). Stadtkreis! Cassel: Cassel (Verdacht), Kreis Witzenhausen: Hubenrode, Rommerode. Schweineseuche (Schweinepest): Stadtkreis Cassel: Cassel. Land­kreis Cassel: Vollmarshausen, Heckershausen^ Oberzwehren, Simmershausen, CrumbachMeste« Kreis Eschwege: Frieda, Wanfried. Kreis Frankenberg: Rodenbach, Dorfitter. Kreis. Fritzlar: Niedenstein. Kreis Fulda: Großen­lüder, Salzschlirf, Neuhof. Kreis Gelnhausen; Weilers. Lavdkrns Hanau: Dörnigheim^ Rüdigheim, Kinzigheimerhof, Langenselbold, Kreis Hofgeismar: Grebenstein, Calden, Stam­men, Stadt Trendelburg, Immenhausen, Hom­bressen, Liebenau. Kreis Melsungen: Nieder* vorschütz, Heinebach, Beiseförth. Kreis Schmal­kalden: Kleinschmalkalden. Kreis Witzenhausen: Unterrieden. Kreis Wolfhagen: Rittergut Hohenborn. Influenza der Pferde:, a. Brustseuche. Stadtkreis Cassel: Cassel. Kreis.' Fritzlar: Brünchenhain. Kreis Hofgeismars Rittergut Meimbressen, b. Pferdestaupe. Kreis Fritzlar: Kleinenglis.

3- Schröck, 30. Aug. Durch dte alsbaMg« Versetzung des Lehrers Kelber nach Volkmar,en wird die hiesige zweite Lehrerstelle frei. ;

_l Frohnhausen, 31. Aug. Der Bezirkslehrer- verein Frohnhausen versammelte sich am verflos­senen Sonnabend im Gasthaus Grosch in Damm, too die Anträge zur Herbstversammlung in Wan? ftied besprochen und ein Vertretet gewählt? wurde. !,

* Kirchhain, 31. Aug. In dem Bericht übet ; die Einweihung des Kriegerdenkmals war. ist gutem Glauben das Denkmal als Kreiskri« gerdenkmal bezeichnet worden. Gegen diese Be-', zeichnung wenBet stch bet Vorstand des Krieg«-. Vereins Kirchhain in einem Schreiben undver-? langt eine Berichtigung". Er beanspruche daS! von ihm errichtete Denkmal auch für sich, was^ ihm wohl niemand verdenken könne, da erst, Beschluß der Kreisdelegietten-Versammlung im? Januar 1905 gefaßt worden sei, daß kein Kreis-! irtegerbenfmal «richtet werden soll. Wft. stellen also auf Grund dres« uns gemachten Erklärungen fest: das Kttegerdenkmal in Kirch-; Hain gilt nur für die Gefallenen aus der Stabt Kirchhain, nicht ab« für die gleichfalls für das? Vaterland Gefallenen aus dem Kreise Kirchham jj

Frankenberg, 30. Aug. Wie dasKreisblatt«' meldet hat d« Fonds zur Erbauung eine«! Kreiskriegerdenkmals schon verschißene

unterzeichnetest.' Dies sei auch bet Grund des schlechten Besuchs der Versammlungen. Eist be­stimmter Beschluß hinüber wurde nicht gefaßt, man behartte darauf, nach wie vor den Cmoetb bes Museums durch die Stadt, einerlei in wel­cher Form es auch fei, für einen Fehler zu hal- ten. Zum Schluß besprach man noch die Frage bet Angliederung eines Reform-Realgymna­siums an die hiesige Oberreaffchule. Um Klar- heit über die Sache zu gewinnen, beschloß man, den Oberrealschuldirektor Dr. Knabe in einem Vortrag einmal darüber zu hören. Das Nähere wird noch bekannt gegeben. Die anregende Ver­sammlung wurde gegen Mitternacht geschlossen.

Besuch. Gestern Mittag traf, von der nun­mehr beendeten Bischofskonferenz in Fulda kom­mend, Kardinal Erzbischof Dr. Fischer von Köln mit seinem Geheimsekretär Dr. Jansen hier ein. Am Bahnhof wurde bet Erzbischof von ben hiesigen kath. Geistlichen Pfarrer Dr. Web« unb Kaplan Hilden begrüßt und Int Wagen nach der Elisabethkirche geleitet. Nach deren Be- fichttgung besuchte Se. Eminenz noch die kath. Kirche unb bte Universität. Um 5 Uhr fuhr bann bet Erzbischof, bet stch, wie man uns mitteilt, von bent schönen Marburg unb seinen Sehens­würdigkeiten sehr befriedigt ertlärte, nach Köln weiter.

§ Vom Manöver. Der llnterkunstsüber- ficht des hiesigen Jägerbataillons während des Manövers entnehmen wir folgendes: Vom 1. bis 8. Sept, früh Erfurt (Post Erfurt), am 8. Cept. nachmittags bis 10. Sept. Schernberg (Post Schernberg), vom 10. zum 11. Sept, dort Staat Vorn 11. bis 13. Sept, früh Stab und 3. Komp. Berka (Post Berka a. d. Wipp«, 1. u. 2. Komp. Jecha (Post Sondershausen), 4. Komp. Hachelbich (Post Hachelbich). Vom 13. Sept, nachmittags bis 14. Sept. Stab und % 1. Komp. Sondershausen (Post Sondershausen), 2. Komp. Bebra, % 1. Komp. Jechaburg, 3. tt. 4. Komp. Stockhausen (sämtl. Post Sond«shausen). Am 14. Sept. Biwak. Am 15. u. 16. Sept. Bataillon in Holzthalleben (Post Holzthalleben). Am 18. U. 19. Sept. Stab u. 1., 2. u. 4. Komp. Otten­hausen (Post Weißensee), 3. Komp. Herren- schwende (Post Weißens«). Dom 20. bis 23. Sept. Unterkunftsorte noch nicht bekannt. Am 24. Sept. Rückfahrt in die Garnison.

* Militärisches. Das Kaiserabzeichen für das beste Schießen im 11. Armeekorps hat in diesem Iahte die 10. Kompagnie des Jnf.-Regts. Nr. 82 (Meiningen) (Hauptmann Fthr. von Rosen) «chatten.

Personalnachrichten. Ernannt: de: Pfarrer Hamel zu Rauschenberg zum Metro­politan bet Pfarreiklasse Rauschenberg, bet Pfarrer Schäfer zu Kruspis, Klasse Hersfeld, zum Pfatr« in Sand, Klasse Gudensberg, an Stelle des bisherigen Standesbeamten Weber in Amöneburg der jetzige Bürgermeister Nacken daselbst zum Standesbeamten für den Standes­beamtenbezirk Amöneburg. Bestätigt: der Direktor der Oberrealschule Dr. Schmidt in Hanau an Stelle des verstorbenen Professors Israel als Mitglied bes Vorsteheramts bes ver­einigten evangelischen Waisenhauses zu Hanau. Verliehen: dem im Kirchendienst an- gestellten Lehr« Saum in ' Niederurff der Kantortiiel. Gestorben: der Landestent- meister Heller zu Ziegenhain.

* Erledigte Stellen. Die 2. Schulstelle in Breitenbach a. H. kommt mit dem 1. Oktober d. I. zur Erledigung. Die 2. Lehrerstelle zu Elben ist vom 1. Oktober d. I. ab anderweit zu besetzen Die Lehrerstelle an b« evangelischen Volksschule zu Deisfeld soll vom 1. Oktober d. I. ab anderweit besetzt werden. Die mit Kitchen- bienft verbundene evangelische Schulstelle zu Bracht ist mit dem 1. Oktober d. I. neu zu be­setzen. Die Schulstelle-zu Zennern ist vom 1. Ottober 1906 ob erledigt. Die Schulstelle zu Weißenbach ist neu zu besetzen. Die Lehrer­stelle in Reichenbach ist neu zu besetzen. Die mit Kirchendienst verbundene katholische 1. Schulstelle zu Hosenfeld ist zum 1. Ottober d. I. anderweit zu besetzen.

Touristisches. Der Verband deutsch« Touttstenvereine hält seine diesjährige Ge- n«alversammlung am £ und 2, September in Würzburg ab.

§ Die Mahnzettel für di« rückständigen Steuern des 2. Quartals find in Sicht. Also schlsmigst bezahlen, wer die Mahngebühr sparen will.

* Spiegelscheiben-Verficherungs-Gesellschaft. Man schreibt uns: Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, findet am 4. September a. c. dis alljährliche Mitgliederversammlung dies« am hiesigen Platze seit langen Jahren außerordent­lich gemeinnützig wirkenden Gesellschaft statt. Der Zweck dieser Tagung ist die Rechnungsab­lage für das abgelaufene Geschäftsjahr und d«en Prüfung. Das Gesetz über die privaten Berfich«ungsunternehmungen vom 12. Mai 1901 hat die Neueinführung wesentlicher Ab­änderungen der Statuten zur Folge, welche sich auf die Organisation beziehen. Die Vorarbeiten find hierzu im Gange und noch nicht abgeschlos­sen, immerhin sollen hierüber einige aufklä- renbe Mitteilungen gemacht werden und des­halb dürfte auf eine recht zahlreiche Beteiligung der Mitglied« an der Versammlung zu rechnen sein. ..

* Nu schön« und langdauernd« Herbst wird prophezeit. Nettere und erfahrene Land­leute wollen dies u. a. daraus schließen, daß der Hollundersttauch noch immer vereinzett seine weißen Blüten treibt, obwohl die Blütezeit desselben doch eigentlich längst vorüber ist. Es wäre wohl recht, wenn stch diese Voraussage «- ffiUen würde, denn der Winter bauert noch jebem lange genug.

st Einbruch. Vergangene Rächt wurde in eine Zimmermannsbude beim Schützenpfuhl eingebrochen und ein guter K-ck ^wie^Werkzeug «rtaenbe^

ßalpolitik bes Zentrums:

,»Jn ihrerDiktatoren"-Laune übersteht bis ^Köln. Dolksztg.", baß bte Beurteilung bet in- Uerpolitischen Lage Deutschlands nicht nur von wetten Kreisen bet konservativ gesinnten Zen- foimspartetgäng« geteilt wird, sondern daß wlch bereits links stehende Katholiken zu b« Leberzeugung kommen, daß es mit der moder» Wen Sozialpolitik der Reichsregierung so nicht weit« gehe. Ich bemerke ausdrücklich, daß ich Heiner Fraktion hn Reichstage absolut keinen Vomurf mache: bas Reichstagszentrum kann . -^en und fetzt im Älter von 124 Jahren ae- Dicht and«s handeln als «geschieht, Klange fdn sodta Der Alte ist längst tot, aber

bte Reichsregierung solche Wege geht wie bis- I 6o$n öon ist jetzt ht hohem Alt« ins Her ..., I ®tab gesunken.

Als eine Hauptaufgabe eines Abgeordneten I |b« sehe ich es an, mit seiner Ansicht hervorzu- I Seien, auch auf bte Gefahr hin, daß btefe Hand- I Mllkbmg Mld Umgegend,

folg ihm sein Mandat kost«. Und besonders I (Ra^bnia all« Otiginalartitel ist gemäß I M des «trzeit gilt es für bte konservativ gesinnten I nur mit der deutlichen Oneuenangabs

Matholiken, zusammen zu halten und sich nicht I »Oberheff. gtg. gestattet)!

non bet modernen Richtung an die Wand I Marünrs, 81. August.

Lücken zu lassen, sowohl in ihrem eigenen In- 1 foesse als besonders in dem bet Allgemeinheit.

Der hl. Aloysius prüfet alles barauf, ob es mit ben Zielquid hoc ad aeternitatem? ver­bunden fei; der Politik« prüfe sich bei jeder 'av.dlung ob sie mit dem Zielquid hoc ad patriam?" vereinbar ist."

Frankfurt tu ®t 30. Aug. In ben Labmey«. chen Elektrizitätswerken ereignete sich ein ent» etzlicher Unglücksfall. Ein Dachdeckermeistet ollte Arbeiten vornehmen unb gab feinem Per- onal bte nötigen Erläuterungen. Hierbei streckte et seinen linken Arm zum Fenster hinaus. Im selben Augenblick wurde dieser von dem btreft am Gebäude vorbeiführenden Laufkran erfaßt und am Ellbogen glatt abgeschnitten, so daß et

>em Jordanwasser getauft, bas zu btefem Behufs i «hl nach zehnmal kleinere Schweden stellt mehr in versiegelten Flaschen eigens aus Palästina I Bersonal als Deutschland. Im Jahre 1901 dien- 'Beschafft und in der Schloßapotheke aufbewahtt I «n auf btihfdjen Schiffen von Fremden 5 998 joird.- Es war ein hübscher Anblick, als Prin- I Ä?^n, 5110 ^tM, 13 880 Norweger, rm o,.. I 2748 Amerikaner, 2012 Russen, 1558 Danen,

ieffln Viktona Luise mit dem Täufling auf d I 1652 Italiener und 1201 Holländer. Die dr« Arme bte lange Galerie hinaufschritt, die von » m - -- dem durch die weiten Fenster hineinfallenden »chte des Spätnachmittags Übttflutet war. Sie folg den kleinen Neffen mit großer Sicherheit

nd überreichte ihn vor dem Altäre bet Groß- I zählenden Deutschen Reiches.

erzogin-Mutter Anastasia mit einet tiefen eremoniellen Verbeugung. ,, Der Täufling

empfehlen, der EntschSdigüngskommtsfion fer­nerhin Mitteilung von ihren Vttlusten zu fachen.« _ Hoffentlich haben bte Volksvertreter

B vürgerverein. Gestern Abend tagte i« Sotel Frerdhos die diesjährige Zahresversamm- ing bes Bürgervereins. Aus bem Jahres­bericht, der zunächst zum Vorttag gebracht wurde, sei erwähnt, daß auch tm vergangenen Jahre der Bürgerverein mit seinen nahezu 200 Mitgliedern in kommunalen Fragen ein rühriges Wirken entfaltet hat und bet d« letzten Stadtverord- . netenwahl auch recht gut abschnitt. Die Jahres-

Dtlltscht ÄolotltÖt» I rechnung «gab eine Einnahme von 447,95 M,

Südwestaftika. Wie aus b« folgenden Notiz I eine Ausgabe oon 434,84 ^undetn Vereins- Set .sataeftafritat. 3«0 «ewotseH it-Sstch.

ttgt die Reichsregierung zum dtttten STbÄrftanb^u ermächtigen, einen bezahl-

Reichstage eine Entschädigung für dw dormet I Schriftführer zu ernennen, wurde zugestimmt M Südwestaftika zu fordern:Der Borsitzetae I uni Betrag hierfür vorgesehen. Bezüglich des let Entschädigungskommisfion, Herr Dr. Rohr- I ^-.nhaltenben Sommerfestes wurde beschlossen, foch, hat bekannt gegeben, daß, nachdem die I Sedantage bei dem Kaiser Wilhelrnsturm »Astellung des bisher eingetretenen Ausstands. I ^ne Familienfeier abzuhalten, bei ungünstigem Ladens abgeschlossen und bte Verteilung bes I Wett« kommt das Museum in ««rächt. Man wch verfügbaren Restes bet bewilligten Hilfe- I schritt nunmehr zur Etgänzungswahl des Dor-

iääsav

worden fei, bis auf "stetes keinerlei Auf I k^dsmitglied Sarl Heuset besttmmt. Bei dem fondsschäden mehr zur BEfichttgung und I L be^ ZaßeS0Itmun9 betreffs Beitragslei- Prüfung gelangen Bnnten. Eine Berückstchttg- I Aasten eines Prozesses handelte es

fug könnte erst für den Fall wieder in Frage I Le am ben bekannten Einspruch des Herrn fonmen, daß d« Reichstag bet b« für ben I gegen bte Rechtsgültigkeit b« Stabte«, feiebttjufammentritt im Novemb« dieses Zah- I ordnetenwahl im Jahre 1903. Es wurden hierzu US in Aussicht gestellten nochmaligen Prüfung I die näheren Erläuterungen, die ja uns«en Bet Hilfeleistungsftage wettete Mittel bewilligt. I Lesern bekannt find, tut Kenntnis gebracht. Der ßu bem Zweck werbe es sich für bte Betroffenen Einspruch ist bekannilich Eden verschißenen - - ...... 1 Instanzen nicht für rechtsgültig erfiärt worden.

Die Eesamtkosten bes Prozesses betragen 890,10 Jt. Es wurde der Vorschlag gemacht, hierzu Ei Drittel beizutragen. Man beschloß, ba es hier um die Verfechtung einer kommunalen Gelegenheit handelte, die Gesamtkotten auf bte V«einskasse p» übernehmen. Bei b« Be«

AllsUMd* | fpiechung über ben Stand bet Angelegenheit

Großbritannien. Die Meldung englischer I Museumsvetkauf butch die Stadt bttr." wutoe Und amerikanisch« Blätter, nach welch« auf I scharf gegen den Erwerb bes (Bebäubes, sei « Britischen Schiffen bet Handelsflotte 6000 Las- I offen oder indirekt, gesprochen. Besonders cmf- Daten, 4500 weiße Nichtengländer und nur rund I fällig wurde es bezeichnet, daß nut 6 Mitglied« 2000 Engländer während der letzten sechs Iahte I her städtischen Körperschaft dagegen gesttmmt. Hngeworben sein sollen, ist ein eigenartiger Irr« I Von Marburgs 20 000 Einwohnern seien de- Dvm. So schlimm steht es denn doch nicht um I stimmt 1215 000 gegen den Erwerb des Mu-

Engtanbs Handelsflotte, bi* danach mit eine I jeums durch die Stadt. Gs wurde auch darauf

Besatzung von 12 500 Matrosen und Hett«n I aufmerksam gemacht, daß Leute ihre innerste

hätte. In den letzten Jahren bestand aber ihre | Ueberzeugung, daß bte Stadt bas Museum nicht

Bemannungsftärfe nachMarine-Rundschau" UndAllgemeine Schiffahttszeitung" 1901 aus 5» 186 636 Mann barunt« 82 614 Fremde, Dz 610 Laskaren; 1903 aus 257 937 Mann; 1905 fos 263 686 Mann, darunter 180 492 Engländer, 9711 Fremde, 43 483 Laskaren. Die deutsche vandelsflotte hat etwa 50 000 Mann Besatzung, And die Englands ist denn doch noch ein gut Teil bedeutender, llebrigens ist es ein weiter« Atrium, daß die Deutschen in Massen aus Urttischen Flotte dienen« Das bet Einwoi.

an Etromlaus eine solche Einrichtung nicht vot- l^chen. Im oberen Wesergebiet find bereits te Bauämter für bte Talsperren an bet Diemel I Nd Eber eingerichtet. Durch btefe Talsperren, fie mehrere hunbett Millionen Kubikmeter Wasser auffpeichern sollen, wirb bet Weser In fin wasserarmen Sommermonaten bas fehlende fohrwass« zugefühtt werden. Sodann soll foch Bückeburg an den Kanal angeschlossen I arbeiten werden längere -

I men. Menschen find nicht ««letzt worden; d«

» In einet durch dieDeutsche Tagesztg.« I Sachschaden ist erheblich.

|tgen dieKöln. Volkszig." geführten Polemik fcewbet sich bet Zentrumsabgeordnete Graf Attachwitz (Bertelsdorf) scharf gegen bte So»