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verhängnisvolle Morgen anbrach, die Mutter

noch einmal sehen und sprechen müsse.

Immer wieder schrie er ihren Namen in das heulende Getöse hinaus, nicht achtend, daß sein heiserer Ruf schon beim Oeffnen des Mundes von den wilden Sturmesstimmen lautlos ver­schlungen ward.

Zuweilen leuchtete die brennende Scheuer wie eine majestätische Fackel in das Dunkel der Parkwege, um ste im nächsten Augenblick in um so schwärze,re..Finsternis zurückfinken zu lassen.

Da am Ende der großen Querallee in dem fahlvioletten Lichte eines Blitzes die un- bestinimten Umrisse einer fliehenden Gestalt.

Sein Herz schlug ihm wie ein Hammerwerk in der Brust.

Der Weg führte zum See hinab!

Wenn die Mutter- den Tod in den Wellen suchte!---

Wie er zum Waffer gelangt war, er wußte es nicht!

Erst als er hochaufatmend auf der Lan­dungsbrücke des Vadehäuschens stand, kehrte ihm ein Gefühl ruhigerer Besinnung wieder.

Vor ihm der See, eine einzige, bleifarbene, sich endlos verlierende Wogenfläche, auf der die weißen Wellenkämme wie zerzauste Schleier­fetzen silberschäumend auf und nieder tanzten.

Mitten im Wirbel der grauen, quirlenden Waffer trieb steuerlos ein Boot, eine dunkle Masse hockte darin, auf flüchtige Momente in dem flimmernden Lichte der Blitze unklar, ver- schwoinmen als ein menschliches Wesen er­kennbar.

Mit unsicherer Hand tastete sich Georg an bet Zeltleinwaand des Badehauses die glatten Treppenstufen bis pum Anlegeplatz der Wassei- fahrzeuge des Gutes hinab.

Im nächsten Augenblick faß er in Käthes Boot, in demselben, in dem er eine Stunde

Marburg

Dienstag, 21. August 1906

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchbain. Z

Sormtagsbeilaaer Avuftrirtes SovntaasMatt, J * **

vor von Sinderode herüber gekommen war, unq legte die Ruder aus. /

Das Leckwasser spritzte hoch an ihm emporj die Kleider hingen ihm feucht und schwer wft Bleigewichte am Leibe. |

Mit starren Augen, als ob er es mit seine« Blicken durchbohren wolle, sah er unverwandt vor sich in das Dunkel, das sich gleichsam wie eine schwarze Wand undurchdringlich vor ihm emportürmte. i

Lähmend gleich einer Kettenlast lag die Er« Wartung auf seinen Gliedern, ein Druck wie von eisernen Reifen umspannte seine Hirn, schale.

Jetzt schob sich das erste Boot ganz dicht an der Insel vorbei und verschwand einen Moment danach in den Breiten der schwarzwolligen Kol« benhäupter des hohen Röhrichts. t

Der See zeigte sich int Lichte des nächsten Blitzes vollständig leer bis zu dem ferne» Eipfelstrich der jenseitigen Waldsilhouette, über den die grau lastende Wolkenmasse des Himmels wie dicker, mißgestalteter Rauch dahinzukriechen schien.

In diesem Augenblick sank das Gefühl der Schwäche von Georg.

Mit aller Macht ließ er die Riemen aus­greifen, daß sich gurgelnde Strudel hinter ihm in die Tiefe bohrten. ?

Zwei Minuten danach lenkte auch sein Boot in die Schilfwiesen des kleinen Eilandes ein.

Die Ruderstangen bohrten sich tief in den Moorgrund, doch mit der Kraft der Verzweif­lung trieb er das Boot, wie ein Tier durch das Sumpfdickicht brechend, immer weiter und wei­ter, bis er festeren Boden unter sich fühlte.

j'lFortftßung folgft

Reueße Telegramme.

-- Berlin, 19. Aug. Erzbischof v. Stablewski hat, wie derDziennik" berichtet, an zustän-' diger Stelle dagegen, daß polnische Kinder ge­zwungen werden, am deutschen Reliaiosunter- .richt teilzunehmen, Einspruch erhoben. Dies

ßUcb bestätigt durch ein Schreiben des Erz­bischofs an die polnischen Familienväter in Zydowo, wo die Kinder die Teilnahme am deutschen Unterrichte verweigerten. Das erz- brlchofliche Schreiben lautet:Rach Empfang ^hres Schreibens habe ich sofort bei der Be­hörde die nötigen Schritte unternommen, damit die Behörde die Zustände in der dortigen Schule ändere. Ich nehme mit Euch herzlichen Anteil und empfehle, das Resultat der unter­nommenen Schritte ruhig abzuwarten." (Paa Florian Stablewski scheint wie so manche an­dere katholischen Kirchenfürsten nicht zu wissen, daß er deutsche Jntereffen zu vertreten hat, nicht polnische oder internationale.)

Berlin, 18. Aug. Die Mutter der Kron­prinzessin, Großherzogin-Witwe Anastasia von Mecklenburg-Schwerin, ist heute früh hier ein­getroffen und im Hotel Bristol abgelegen Die Großherzogin, die sich in der letzten Zeit ständig in Frankreich aufhielt, hat Berlin seit ! ber Hochzeit des Kronprinzen nicht mehr be- I sucht. Ihr Anwesenheit hier dürfte mit der be­vorstehenden Taufe ihres Enkels, des Sohnes des Kronprinzen, in Verbindung stehen.

Hamburg, 18. Ang. Der DampferHans Wörmann" ist mit 9 Offizieren und 197 Unter­offizieren und Mannschaften an Bord heute | ovs Deutsch-Südwestafrika hier eingetroffen. I

Rom, 19. Aug. Kardinal Vincenzo Vannu- I teilt wird der Generalversammlung der K-»G- | Konstantinopel, 18. Aug. Dem gestrigen I Selamlik wohnten die diplomatischen Vertreter | Spaniens und der Balkanstaaten bei. Die I Truppen sowie die mohammedanische Bevölker- I ung war in größerer Zahl wie gewöhnlich zu- j gelassen, um den. Sultan zu sehen. Sie berei- I teten dem Sultan, welcher unter die Truppen I Geld austeilen und ihnen seinen Gruß aus- I sprechen ließ, Ovationen. I

» Sofia, 18. Aug. Von der türkisch-bulgari- I ischen Grenze sind Verwicklungen zu erwarten. I Türkisches Militär in Stärke eines Regiments I besetzte (wie gestern schon gemeldet) bul- I ^garischen Territorium bei Schdradpalnitza, wo- I rauf der bulgarische Kriegsminister die Kon- I Zentrierung einer Jnfanteriebrigo.de samt Ka- I ^vallerie und Artillerie anordnete, mit dem I strikten Befehl, das türkische Militär um jeden I 'Preis zu verdrängen. Aus Küstendil wird I ^telegraphiert, daß die Türken, der bulgarischen I ^Uebermacht weichend, das Erenzterritorium bei I Schdrapalnitza fluchtartig verlassen mußten. I

Das Erdbeben in Südamerika.

Rach einer Depesche desNew York Herald" aus Valparaiso vom 17. d. Mts. hat das Erd­beben am Freitag abend 8 Uhr die Stadt heim- gesucht, ohne daß irgend welche Anzeichen vor- I aufgegangen waren, und Hunderten von Men- I f*ben bett augenblicklichen Tod gebracht. Viele Hunderte wurden unter den Trümmern I begraben. Viele haben den Tod in den I Flammen gefunden. Sofort nach dem ersten Stoß brach Feuer aus. Jeder öffentliche Ver­kehr hatte aufgehört. Die Panik und der all­gemeine Schrecken, die hierauf folgten, waren unbeschreiblich. Diejenigen, welche dem Tode entronnen waren, geberdeten sich wie wahn­sinnig vor Angst und konnten den Verunglück­ten wenig Hilfe leisten. Das Eeschästsviertsl | der Stadt ist fast ganz vom Feuer zerstört. Der Brand wütet fort. Dichte Rauchwolken erfüllen die Straßen, wo die Maffen der obdachlos Herumirrenden das furchtbare Unheil an­starren. Aus Santiago de Chile sind keine Nachrichten eingetroffen. Man befürchtet, daß diese Stadt dasselbe schlimme Schicksal gehabt hat wie Valparaiso. Züge sind seit dem ersten Stoße weder in dieser Stadt angekommen, noch von dort abgegangen. Es fanden zwei deutlich von einander unterschiedene furchtbare Stöße statt, deren zweiter fast unmittelbar auf den ersten folgte und das Werk der Zerstörung vol­lendete. Die ganze Stadt schien plötzlich rück­wärts und vorwärts zu schwingen. Dann folgte ein plötzlicher Ruck von so ungeheurer Gewalt, daß ganze Reihen von Häusern in wenigen Sekunden zusammenstürzten. Unmittelbar darauf brach im Eeschäftsviertel Feuer aus, men im Bella Vista-Viertel davon Kunde, daß auch dieser Stadtteil dem Untergange geweiht ist. In der Umgebung der Stadt ereigneten sich viele Erdrutschungen.

' New-York, 18. Aug. Nach einem Telegramm derSun" aus Lima sind viele Familien aus Valparaiso geflüchtet. Die Schiffe im Hafen und die Hasenanlagen selbst litten keinen Scha­den. Die Straßen, die am meisten gelitten haben, sind die Calle be Blanco, Calle be Con­ti ell, bte Calle be Bameralda unb bic Avenida de los Rodeias, in der die besten Wohnhäuser standen.

Chicago, 18. Aug. Der chilenische Konsul erklärte, seit Anfang August seien in Val­paraiso Erdstöße vorgekommen, weswegen manche Leute Vorsichtsmaßregeln getroffen und ihre Flucht vorbereitet, namentlich Geld aus den Banken gezogen und vielfach im Freien ge­schlafen hätten.

New-York, 18. Aug. In Valparaiso sind Hunderte unter den Ruinen verbrannt. Die

Erscheint wöchentlich fttbett mal.

Druck tmb Verlag« Zoh. Ang. Koch, UniversitätS-Buchdruckerei 41.

Marburg, Markt 21. Telephon 55. W

(Nachdruck verboten.^ I geschaffen hatte; die Feuerspritze des Gutes I ^beitete fieberhaft.

«i/lv JlUir. I Niemand achtete in dem betäubenden Lärm

Noinan von Hans Schulze. I auf Georg, der vergeblich nach der Mutter

(Fo"isetzung)' i I herumfragte; das gewaltige Bild des entfeffel-

Der Vater war auf der Brandstätte, aber die ten Elements verschlang jedes andere Interesse. Mutter-- I Endlich gelang es ihm, aus einem Stall-

Wenn sie sich in der wahnsinnigen Erregung I mädchen, das er fast mit Gewalt aus der Maffe des Moments ein Leid angetan hätte? I riß, ein paar flüchtige Worte herauszubrrngen, Mit einem einzigen Sprung stand er an bet I sie habe die Frau Gräfin noch vor wenigen Salontüre durch die Onkel Knauff zuvor die I Minuten einen Augenblick lang auf der Brand- Halbohnmächtige hinausgeschleppt hatte, und 1 statte und gleich darauf im Park verschwinden brückte mit zitternder Hand die Klinke hinab, I sehen. - -y-;

Mutter'" I Im Park! . , ,-

Kein Laut kam als Antwort aus dem ver- Mit Gedankenschnelle wand er sich durch das lassenen Raum I Gewühl der arbeitenden Menschen, die zetzt vor

Georg riß der Schwester, die ihm gefolgt einem unvermuteten Flugfeuer knisternder war, die Lampe aus der Hand und stürmte I Funken unter tobendem Schreien unwillkürlich durch die Zimmerflucht des Parterres. I zurückwichen, auf den Parkeingang zu.

Doch nirgends eine Spur der Gesuchten. I Was kümmerte ihn die brennende Scheune, Das ganze weite Schloß lag öde und men- I der Verlust vielleicht vieler Tausende! Seinet- fchenleer, anscheinend hatte sich das gesamte I wegen konnte in dieser Nacht das Schloß mit Dienstpersonal vollzählig zu' den Löschungs- I seinen sämtlichen Insassen, die ganze Welt zu­arbeiten begeben. I sammenkrachen.-- «

Auch Georg raste schließlich die hintere I Im Laufschritt jagte Georg die verlassenen Treppe zu den Wirtschaftsgebäuden hinab. I Parkwege entlang.

Ein feuriger Schein rötete weithin den I Die Wut des Unwetters hatte noch einmal neblig-feuchten Nachthimmel. I einen letzten Höhepunkt erklommen.

Trotz des heftigen Regens brannte die vom I Fast unmittelbar folgten die Blitze aufein- Blitz getroffene Scheune wie ein riesiges Fanal; I ander; zuweilen schien der ganze Horizont nur zuweilen trat das alte, hochgieblige Gebäude I ein einziger riesiger Schwefelring.

in den lodernden Flammen mit den Umrissen I Der Wind wirbelte ganze Wolken welken des zusammengestürzten Daches und der ragen- I Laubes in tollem Tanze umher; in immer kür- den Sparren auf kurze Momente silhouettenhast I zeren Zwischenräumen schmetterte der Donner hervor, um dann im nächsten Augenblick wieder I über den düsteren Himmel, auf dem die nach- vollstandig ttt dem wogenden Feuermeer zu ver- I rückenden Eewittermassen allmählich bis zur schwinden. I Zenithöhe hinaufgewachsen waren.

hrsÄ r,Äe Menschenmenge stieß und Plan-- und ziellos trieb Georg durch bett Bcwegun- wüsten Hexensabbat bet zügellosen Wettergeistet gen um bett weiten Httzettng, bett sich die.Glut j in dem instinktiven .Gefühl, baß er, ehe bet

städtische Verwaltung war sofort nach dem I etpen, um acht Uhr abends erfolgenden Erdstoß, I Deutsches Reich,

welcher ohne geringste Vorzeichen kam, wie ge- «,tlin 20 9ruouff

Stadt brennt an zwanzig Stellen. I Seine Majestät der Kaiser unternab» auis r; rCT^rln I ttm vorgestrigen Samstag zusammen mit bei

c++* 5 * * * D"? Eeschäftsviertel hat schwer ge- I Kaiserin einen Ausritt. Später hörte bet Kai-

?e?»Ie? 9lnn9£n eibftö6en waren fei den Vortrag des Chefs des Militärkabine^

zwei besonders stark. Der Tag war ungewohn- I und gewährte dem Maler Alfred Schwarz eine

rc:l-Usb «toon 9e®^en 615 etn Erdstoß Sitzung. Anläßlich des Geburtstages des Kaft

un? °^le Erdr7tiL7 ^ r?^ ersetzte sers Franz Joses waren zur Frühstückstafel der

1 Botschafter v. Szögyeny und Herren der öster-

vtsta, welches das beste Wohnungsmertel ist, reichifch-ungarifchen Botschaft sowie andere liegt ganz in Ruinen. Die telegraphische Der- Gäste geladen. Im Lauft der Tafel erhob sich brndung mrt dem übrigen Chile ist abgeschnit- bet Kaiser und trank auf das Wohl $ feines

unüberfeb^?Ut Ausdehnung des Unglücks treuen Freundes und Verbündeten, des Kaisers

unuber ehbar ist. Franz Josef. Die Kapelle des 83. Jnfanterie-

leesltn, 18. Aug. Wie hftr von berufener I Regiments, welche die Tafelmusik ausfühtte, Stelle mitgeteilt wird, erhielt die Direktion der I spielte die österreichische Hymne. Zur Abend- elettrischen Straßenbahn in Valparaiso, deren I täfel war auch der aus Madrid geladene Vot- Aftien sich zum größten Teil im Besitz der I schafter v. Radowitz geladen. Da auch Kul. Deutsch-Ueberseeischen Elektrizitäts-Gesellschaft tusminister v. Studt aus Wilhelmshöhe befinden, ein Telegramm aus Valparaiso, nach I eingetroffen ist, darf man annehmen, daß wich- welchem die Wafferkraftanlage, die elektrischen I tige Beratungen stattgefunden haben. Aus und die maschinellen Anlagen, die Straßen- I Wilhelmshöhe wird gemeldet, daß Kaiser und bahnlinie, die Wagen und die Wagenhalle un- | Reichskanzler fast ununterbrochen ge- beschädigt geblieben sind. Rur die Werkstatt, I arbeitet haben. Am gestrigen Sonntag mor- die Gebäude der Reservestation, die Akkumula- gen nahmen die Majestäten, die Prinzessin Vik- toren-Batterie, die Bogenlampen für die Stra- I toria Luise, der Reichskanzler Fürst Bülow unb ßenbeleuchtung und der Leitungsdraht haben I die Umgebung am Gottesdienst in der Schloß- mehr oder weniger stark gelitten. Alle Beamte I kapelle teil. Der Kaiser sprach nach dem Gott sind unverletzt. I tesdienst den Mitgliedern des Casseler Vereins

Hamburg. 18. Aug. Nach den bisher bei I »Miifica sacra", welcher wieder an beiden hiesigen Firmen eingetroffenen Kabelmeldun- I Sonntagen mitgewirkt hatte, seinen Dank aus. gen scheinen die Verluste Hamburgs in Val- I Musikdirektor Spendier und der Vorsitzende des paraiso weniger bedeutend zu sein. Das Ge- I Vereins, Landesrat Glas, wurden durch Ge­schäftshaus von Vorwerk Gebrüder u. Co. ist I ^enke ausgezeichnet; ebenso wurde Schullehrer unbeschädigt geblieben und die Angestellten Stith | Schade von Wahlershausen mit einem Geickenk u. Steinle, deren Privathaus int Europäer- auch diese Knaben wurden bett Majestäten vor- Viertel allerdings vom Feuer ergriffen worden I geführt. . . , . ,

ist. Zäsar Wehrhahn teilt mit: Jquique ist . Ww aus Berlin gemeldet wird, bestätigt gänzlich verschont geblieben. Das Gebäude unb I ^.er,

das Personal in Valvaraiso sind unversehrt. d°ß Mtmstet v. Podbtelskt sein Abschiedsgesuch H. Fälsch u. Co. bestätigen dies durch die Nach- ""gereicht hat. Das genannte Blatt schreibt: richt, daß das Erdbeben sich anscheinend nur auf I.®,e rotL, $ßren> hatte der Reichskanzler Valparaiso beschränkt habe. Carlos Brandt bereits von Norderney aus den Herrn Land- erhielt die Nachricht, die Gebäude der Firma Wirtschaftsminister zu einer Aeußerung über seien etwas beschädigt. Der Schaden der euro- I die tn letzter 3ext »i^elferörterte Betelltg-

päischen Firmen, die sich größtenteils int Hafen- I vng des Herrn Ministers an den Geschäften

stadtteil befinden, sei nicht sehr belangreich. Die I ber Firma Tippelskirch aufgefordert. Hierauf Verluste der Firma Daube, Henckel u. Co. seien 'st Exzellenz v. Podbielski eine ein. nicht groß. Die anfangs verbreiteten Nach- gehende Antwort erfolgt, tn welcher der Herr richten würden für übettrieben gehalten. IT Schluß gebeten hat, ftrnen

n I Wunsch nach Entlassung aus dem Staats-

London, 18. Aug. Aus Santiago de Chile I dienst an allerhöchster Stelle zu unter« wird unierm 16. August gemeldet, daß dort sich I breiten" \

ein sehr starkes Erdbeben ereignete und eine Unsere in bet vorgestrigen Nummer aus. große Panik hervorrieft _ I gesprochene Vermutung, daß bet Landwirt«.

I schaftsminister nicht am Amte klebe und get» r > -5; I procul negotiis auf seinen Gütern zu lebe«

5 I vorziehe, wenn ihn die Ministerwürde zu seht