Deutsche Kolonien.
Südwestafrika. Nach aus Südwestafrika ein- getroffenen Meldungen hat sich der Kranken« stand in der Schutztruppe bedeutend verringert Der Höchstbestand in diesem Jahre war im Mai mit insgesamt 1388 Kranken zu verzeichnen. Hiervon entfielen auf Verwundete 39, auf Typhus 176, Malaria 67 und anderweitige Krankheiten 1106. Anfangs August betrug der Gesamtkrankenstand nur noch 889, also 499 Kranke weniger. Von der Gesamtsumme entfielen auf Verwundete 21, auf Typhus nur noch 91, Malaria 18 und andere Krankheiten 759. Die vorstehenden Zahlen sprechen wohl beredt für die Tatsache, daß trotz der großen Ver- pflegungsschwierigkeitcn alle Anstrengungen gemacht werden, um den Gesundheitszustand der Truppe zu heben. Zwar ist auch im vorigen Jahr Ende Juli und Anfang August eine Verringerung des Krankenstandes zutage getreten, aber in erheblich geringerem Maße, als in diesem Jahre; der Unterschied betrug nur 196 Köpfe. Im Norden des Schutzgebietes ist der Gesundheitszustand, dank der besseren Verbindungen und des befferen Verpflegungsnachschubs ein recht guter. Im Süden dagegen leidet er unter der mangelhaften Verpflegung und Unterbringung, sowie unter der schwierigen Nachfuhr an Bekleidung und Wäsche, da die jetzige Beschaffenheit des Vaiweges, trotz äußerster Anstrengung nur eben erlaubt, das allernotwendigste den Truppen nachzuführen.
Ausland.
Rußland. Zwei deutsche Abgeordnete der eben aufgelösten Reichsduma, die Herren A. Widmer und I. Münch, haben sich, wie wir den „Hamb. Nachr." entnehmen, gegenüber einem Berichterstatter der russischen „Börsen-Ztg." in Petersburg, über ihre wirtschaftliche Lage fol-
Tante Ulrike oft bis nach Mitternacht in der holländischen Einsiedelei zu sitzen pflegte.
Ein Blick auf die Uhr gab die Zeit auf halb Zehn an. i
Sein Pferd trug ihn in anderthalb Stunden bis nach Sinderode; wenn ihm das Glück günstig war, so konnte er Käthe um elf Uhr noch im Parke treffen. |
Zehn Minuten danach saß Georg bereits im Sattel. |
In sausendem Galopp ging es die Chaussee hinab; doch obwohl er das feurige Tier mit Peitsche und Sporen zu einer größeren Eile an« trieb, erschien ihm die Art seiner Fortbewegung doch immer noch wie ein Schneckentempo. . |
Georg war seit vielen Jahren nicht mehr iif Sinderode gewesen. I
Seit der Rückkehr des Barons war ihm einst jedes Betreten des nachbarlichen Bezirks vom' Stiefvater aufs strengste Untersaat worden? seine Kenntnis der örtlichen Verhältnisse beschränkte sich infolgedessen ganz auf das, was ihm aus seiner Knabenzeit noch erinnerlich war, wenn er mit seinen Schulkameraden in den Ferien abenteuerliche EnÜieckungsfahrten von" der „Insel" aus in das Gebiet des verwunschenen Schlosses unternommen, bis sie endlich der alte, griesgrämige Kastellan aufgestöbert und in die Boote zurückgejagt hatte.
Von der Landseite aus war Georg überhaupt nie nach Sinderode gekommen, und so hielt er den jetzt etwas unschlüssig vor den Steinpfeilern des verfallenen Einganstors, hinter dessen hohem, schmiedeeisernem Gitter sich der verwik« bette Park wie eine verzauberte Märchenwelt von formlos düsteren Schatten und schimmerndem Silberdust dunkel und geheimnisvoll dehnte. -■** ■ v-«I
Kein menschliches Wesen war weit und breit zu erblicken, nur ein Mühlenwehr rauschte beständig und eintönig, und aus der Ferne klang zuweilen Hundegebell. ■; f -
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mit dem Kreis-latt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilaae: Alluftrirte- SanutaaSbräM.
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Vierteljährlicher Bezugspreis: btt der Expckntio« 2 Mh, bet allen Postämtern 2,25 Mk. (q-cL Bestellgeld).
JnsertronSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
Reklamen: die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Sonntag, 12. August 1906.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck tmb Verlag' Joh. Ang. Koch, UmversitätS-Buchdruckerel
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
41. Jahrg.
Erstes Blatt.
iDie geschichtliche Entwicklung der „Deutschen Turnerschaft."
F Von Professor Wämser, Butzbach. -
Die Deutsche Turnerschaft wurde dem Namen /nach bereits auf dem ersten deutschen Turnfest in iKoburg vom 16.—19. Juni 1860 gegründet, erwiest aber erst ihre grundsätzliche Verfassung aus pem Turntag in Weimar am 20. und 21. Juli •1868. Um ein Bild von ihrem Wachstum zu bekommen, finden seit 1878 alljährlich am 1. Ja- jnuar Bestandeserhebungen statt. Vorher waren solche am 1. Juli 1862, 1. November 1864, 1. i August 1869 und 1. November 1876. Ein Vergleich der Ergebnisse der ersten Zählungen mit :ben letzten zeigt uns die gewaltige Vermehrung ^und Ausbreitung, welche die Deutsche Turner- ifchaft im Laufe der Jahre genommen.- -
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f’~ Die Mitgliederzahl ohne Frauenabteilungen 'Jft also in dem Zeitraum 1862/1905 8,7 mal, die-
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44 ^(Nachdruck verboten.^'
Die Kette.
Roman von Hans Schulze.
^Fortsetzung.)'
An bet Ecke bes Marktes blieb et plötzlich vor filtern kleinen Laben stehen.
1 Hier wohnte feit unbenklichen Zetten ein Messerschmied, bei neben den Artikeln seines Eigentlichen Handwerks auch ein Lager von Dischfängern und Schußwaffen unterhielt, da .«er kleine Ort unvermögend war, ein eigenes derartige Geschäft zu ernähren.
* Der Anblick des Schaufensters rief in Georg huf einmal wieder seine Absicht der Selbstver- Michtung wach.
• Ob er noch einmal nach Haus zurückkam, wat Mehr wie zweifelhaft; ihm graute vot einet ^Begegnung mit den (Eltern, bei der, das fühlte ;er, heute auch die letzte Schranke fallen würde.
j Es schien ihm fast eine Fügung des Schicksals, die ihn zu guter Letzt nach Rahnfeld ge- .führt, daß er sich hier mit einem standesgemäßen 'Werkzeug zur Ausführung feiner traurigen Absicht versehen konnte.
i Schnell entschlossen trat er in den Laden und kaufte nach kurzer Wahl einen Armeetevolver Mit gezogenem Lauf nebst einem Dutzend der dazu gehörigen Patronen.
; Dan wandte er sich nach der Rogalskischen Konditorei und saß im Vordetzirnmer fast eine Stunde lang ganz allein am Fenster und schaute in die dämmerige, sich allmählich verschleiernde "Helle des Marktes hinaus.
i Das alles sah et heute zum letzten Mal.
j’ Eine wehmütige Empfindung beschlich ihn.
1 ’■ In ein paar Stunden lag er vielleicht schon falt und tot in irgend einem verlassenen Wald- Winkel, und die Welt spottete über ihn, den Toren, der von ihr die Erfüllung seiner heißesten 'Lebenswünsche erhofft hatte.
Eine große Traurigkeit legte sich jetzt, nachdem der erste Sturm vorbei, über seine Seele;
jenige mit Frauenabteilungen 9,1 mal so stark gewachsen als die Bevölkerung. Bei den Turnenden macht es 5,4, bezw. 6 mal so viel aus. Für die Periode von 1869 an, also die Zeit, von welcher ab die Deutsche Tutnetschaft erst in Wirksamkeit besteht, sind diese Zahlen noch bedeutender, da nach dem Leipziger Turnfest 1863 ein Rückschlag in der Entwicklung erfolgte, der sich bis Ende der 60er, zum Teil sogar bis in die 70er Jahre geltend machte. Seit 1869 also hat die Mitgliederzahl sogar 11,3, bezw. 11,9 mal, die der Turnenden 8,1, bezw. 9 mal so stark zu- genommen, als die Bevölkerung.
Die Zahl der Vereinsorte ist feit 1862 auf das 5,6 fache, die der Vereine auf das 6 fache gestiegen.
Von der gesamten Bevölkerung des Deutschen Reiches gehören zur Zeit 1,26 %, mit den Frauenabteilungen 1,31 % der Deutschen Tur- nerschaft an, ober mit anderen Worten: Auf 80 bezw. 76 Bewohner Deutschlands kommt 1 Mitglied der Deutschen Turnerschaft.
Es turnen 0,61 bezw. 0,66 % der Bevölkerung. Hier kommt auf 164 bezw. 151 Bewohner 1 turnendes Mitglied. Von der Gesamtzahl sind nämlich 48,2%, ober, wenn bie Frauenabteilungen mitgerechnet werden, 50,1 %, wirklich Turnende, ungefähr die Hälfte der Mitglieder turnt also nicht. Das schlechteste Verhältnis finden wir in dieser Beziehung in Süddeutschland, das beste in Brandenburg.
Von den Einwohnern der Vereinsorte gehören 2,07 bezw. 2,15 % der Deutschen Turnerschaft an. Davon turnen 1 % bezw. 1,07 %'. Hier kommt bereits auf 48 bezw. 46 Einwohner 1 Mitglied ,auf 100 bezw. 93 Einwohner 1 turnendes.
Wenn wir zwar von der männlichen Mitgliederzahl der Deutschen Turnerschaft reden, so dürfen wir eigentlich auch nur die männliche Bevölkerung bezw. Einwohnerzahl über 14 Jahre zum Vergleich heranziehen, für die Turnenden nur diejenige vom 14. bis etwa zum 60. Jahr. Dann kommt im Jahre 1905 schon
1 Mitglied auf 26 männl. Bewohner Deutschlands 1 Turnender ,48 , , ,
1 Mitglied ,16 , Einwohner der Vereinsorte
1 Turnender,29 , , , ,
Ein weiterer Vergleich wird die gewaltige Ausbreitung der Deutschen Turnerschaft vor Augen führen.
Von den rund 80 000 Orten (Gutsbezirke, Weiler usw., bie eigene Verwaltung haben, mit- gezählt), sind zur Zeit ungefähr 3400, bie mehr als 2000 Einwohner zählen. Diesen stehen 6237 Vereinsorte gegenüber. Nehmen wir an, baß alle biefe Orte mit mehr als 2000 Einwohnern Turnvereine haben (es wirb ja noch nicht Überall sein), so bleiben noch beinahe 3000 Orte mit weniger als 2000 Einwohnern übrig, bie Turnvereine besitzen. Wir können baher sagen, es gibt nicht mehr viele Orte bis zu 1000 Einwohnern, in denen fein Turnverein der Deutschen Turnerschaft besteht.
eine Traurigkeit, daß das, was sich einst mit so zuversichtlicher Hoffnung ans Licht gewagt hatte, nun ein so trostloses, klägliches Ende finden sollte.
Sie, die er über alles liebte, wandte sich von ihm ab, und er wußte sich keinen anderen Ausweg als eine Kugel.
Es duldete ihn auf einmal nicht länger mehr in dem dumpfigen, kleinen Raum, dessen niedrige Decke sich mit der zunehmenden Dunkelheit immer tiefer auf ihn herabzusenken schien.
Er erhob sich, zahlte und nahm seine ruhelose Wanderung durch das stille Städtchen von neuem auf.
Die Nacht war unterdes vollständig hereingebrochen; um den plumpen Turm der Katharinenkirche lugte der Mond wie ein Gesicht mit tückischem, grinsendem Lächeln.
Die Mehrzahl der Bewohner der alten Häuser träumte schon hinter verhängten Fenstern; nur hier und da brannte noch Licht.
Aus dem ersten Stockwerk der Apotheke tönte Klaviermusik, irgend jemand spielte den Eeisha- walzer; in hüpfenden Rhythmen kamen die reizenden Weisen über den mondhellen Markt und weckten vertraute Erinnerungen in der Brust bes einsamen Wanberers.
Der Kursaal von Baben-Baben tauchte plötzlich wieder vor seiner Seele au; er dachte des Abends, da er nach diesen Klängen wie in seligem Rausch mit Käthe über bas schimmernbe Parkett dahingewirbelt war unb ihr auf verschwiegenem Parkwege bas erste leidenschaftliche Geständnis seiner jungen Liebe gemacht hatte.
Eine heiße Liebessehnsucht flammte auf einmal aus diesen Erinnerungen glühend in ihm empor; wie Sirenensang umschmeichelten ihn die wiegenden Melodien, die sich in jenen Stunden unvergeßlich in sein Herz eingespielt hatten, und weckten eine neue, trotzige Energie in seiner Brust.
Wie ausgelöscht war wieder jeder Gedanke bes Todes. - ~ ' """
Dabei kommen auf einen solchen im Durchschnitt 107 Mitglieder und 53 Turnende. Die erstere Zahl ist die höchste seit Bestehen der Deutschen Turnerschaft, die zweite ist nur zu Beginn bet 60er Jahre übertroffen worden.
Diese Zahlen werden jeden Mitarbeiter an unserer edlen deutschen Turnsache mit Freude und Genugtuung erfüllen, möchten sie uns aber auch viele neue Freunde werben, damit sich das Turnen als ein Volkserziehungsmittel ersten Ranges immer weiter ausbreite und dieDeutsche Turnerschaft in Zukunft ein ebenso glänzendes Bild der Entwicklung darbiete, wie seither.
ilmfmmi.
Zn-nere Kolonisation.
In den Provinzen Posen und Westpreußen sind von der König!. Ansiedlungskommisston in Posen bisher mehr als 400 neue deutsche Dürfe, mit über 10 600 Stellen gegründet und in jedem Jahre wird neues Land zur Vergebung ausgelegt, das zur Besetzung von 1500—2000 Familien Platz bietet. Außerdem gelangt eine Anzahl größerer Güter in allen Provinzen durch Privatgesellschaften, die unter Aufsicht der König!. Ceneraikommission stehen, zur Aufteilung. Bei dieser Neubildung von Dörfern und Gemeinden wird immer so verfahren, daß, ehe dir Besiedlung beginnt, die Kirch-, Schul- und Wegeverhältnisse geregelt werden, damit bei künftigen Gemeinde dadurch keine Schwierigkeiten entstehen. Außerdem werden die Gemeinden mit Gemeindeland ausgeftattet, um die Kommunallasten möglichst leicht zu machen. Sind diese Verhältnisse geregelt, sind etwa nötige Meliorationen, z. B. Drainage, durchgeführt, dann werden die freien Stellen bekanntgegeben. Die so gebildeten Stellen heißen „Ren- tengütei“, weil der Kaufpreis nicht bat entrichtet werden muß, sondern als unkündbare Rente gezahlt wird. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, schon mit verhältnismäßig geringem Kapital ein entsprechend großes Grundstück zu erwerben. Eine Reihe von Erleichterungen soll dem Ansiedler über die ersten schweren Jahre hinweghelfen. In dem ersten Jahre braucht noch keine Rente entrichtet zu werden. Beim Aufbau des Gehöfts — jeder Ansiedler kann in seiner heimischen Bauart seinen Hof aufführen — leistet bie Gutsverwaltung Fuhren unb berechnet bas Baumaterial zum billigsten Preise. Jeder Ansiedler erhält 40 Obstbäume, für die er nur % bes Anschaffungswertes zu zahlen hat; schließlich wirb jedem aus Deutschland kommenden Ansiedler eine Reise- und llmzugskostenbei- hilfe gewährt. Solange das Wohnhaus noch nicht fertig ist, wird auch für die Unterbringung der Familie gesorgt. Um nun jedem eine solche
Nicht sterben, sondern leben, leben unb kämpfen für sich unb seine Liebe; kein karges Verzichten, sondern Lebensbejahung, jedes Widerstandes ungeachtet sich und feine Ziele durchsetzend!
Alles Ungewisse, Haltlose fiel plötzlich von ihm ab.
Welche Einflüsse auch auf Käthe eingewirkt haben mochten, wenn sie ihn wirklich liebte, so mußte ihr jedes andere Ding ohne Wert fein, bann bürste sie nicht entsagen noch verzichten, sondern sich vielmehr um so fester auf den stützen, der jetzt ihr natürlicher Rückhalt war.
Sie mußte ihren Entschuß rückgängig machen; er verlangte ja gar keine (Eröffnung, keine Aufklärung.
Aus welchem Grunde ihr Vater bet Verlobung widerstrebte, blieb ihm völlig gleichgültig; nur zu ihm sollte sie sich bekennen; mit ihm den Kampf aufnehmen, nicht sich gleich von vornherein dem Schicksal beugen.
Sie waren doch erwachsene Menschen, alt unb einsichtig genug, um selbst über ihr Leben zu entscheiden, sich selbst ihr Leben zurecht zu zimmern.
Und wenn sie beide die Unmöglichkeit bet Verwirklichung ihrer Absichten auf heimatlichem Boden einsahen, dann blieb ihnen ja immer noch die Fremde, bie Flucht in bie Ferne; sie brauchten keinen britten, wenn sie nur ihrer selbst gewiß waren.
Wie weggeweht schienen ihm plötzlich all bie Hindernisse, bie er vor wenigen Augenblicken noch für unüberwinblich gehalten hatte, wie durch Zauberkraft aus dem Wege geräumt, als wären sie nie vorhanden gewesen.
Nur auf eins kam es jetzt an, nämlich Käthe vor ihrer Abreise noch einmal zu sprechen, ihr die Sachlage in dieser neuen Beleuchtung vorzustellen unb mit aller ihm zu Gebote stehenden Ueberredungskunst an ihre Siebe zu appellieren, Vielleicht wat cs heute noch möglich, Käthe
-tt sehen; es fiel ihm plötzlich ein, daß sie jnit
Auskunft zu ermöglichen, ist vom Deutschen Verein für ländliche Wohlfahrts- unb Heimatpflege eine Auskunstsstelle für bäuerliche Ansiedlungen geschaffen worden, die auf jede Anfrage sachgemäßen Rat erteilt und auch übet alle neuen Auslegungen auf dem laufenden ist. Wer daher für diese innere Kolonisation Interesse hat oder gerne Aufschluß haben möchte, der wende sich an die Auskunftsstelle für bäuerliche Ansiedlungen, Berlin SW. 11, Dessauerstraße 14, — die auch gegen Einsendung von 20 Pfg. in Briefmarken bas Schriftchen: „Was muß bet beutsche Bauersmann von bet inneren Kolonisation wissen?" versendet, bas in Fragen unb Antworten das ganze hier in Betracht kommende Gebiet behandelt.