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SonntagsbeUagerzZllüstrtrtes SonntSKsSlatß.

Erscheint wöchmtNch sieben mal.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Kuchdruckerel 41.

Marburg, Markt 21. - Telephon 55.

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, e/IJC ZnserttonSgebuhr: die geipaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. QR <x,.fi mnz?

Rcclamen: die Zeile 25 Pfg. D0NNtMag, 26, ^Ult 1906.

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und dann in eingehender Weise über die Vor­züge der neuen Coadkillwalzen und DiLbelappa- rate unterhalten lassen, doch während er schein­bar interessiert dem langatmigen Vortrage des Onkels gelauscht, war er mit seinen Gedanken weit ab gewesen von Ringöfensystemen und den maschinellen Verbesserungen zum Einsetzen von Rübenkernen.

Wie mit Polypenarmen zwang die Ent­deckung des vergangenen Tages seine ganze Denkrichtung immer wieder in die Vergangen­heit zurück.

Der tote Vater schien plötzlich greifbare Ge­stalt angenommen zu haben, ihm in den letzten vierundzwanzig Stunden näher gerückt zu sein als in dem ganzen bisherigen Vierteljahrhun­dert seines Lebens.

Mit Aufbietung feines gesamten Erinne­rungsvermögens suchte er sich die wenigen Mo­mente ins Gedächtnis zurückzurufen, die aus den spärlichen Erzählungen der Mutter über oen Verstorbenen in seinem Geiste haften geblieben waren.

Jetzt auf einmal tat es ihm leid, daß er gegen den Onkel nicht deutlicher geworden, der ganze Zweck seines Besuches schließlich verfehlt war.

Allerhand abendteuerliche Kombinationen schwirrten ihm durch den Kopf, immer mehr be­festigte sich in ihm die Ueberzeugung, daß er mit seinem gestrigen Funde den Zipfel des Geheim­nisses gelüftet habe, von dem ihm die Vergan­genheit verschleiert dünkte.

Von Moment zu Moment wurde es ihm klarer, daß hier Umstände vorwalten mußten, die ihm um jeden Preis verborgen bleiben sollten, daß all diese verschlungenen Fäden indem künstlichen Dunkel zusammenliefen, mit dem ihm der jähe Tod des Vaters anscheinend mit bewußter Absichtlichkeit von jeher verhüllt wor­den war.

Georg batte seinen Weg nicht wieder direkt nach Hause genommen, sondern war an der Grenze des Lohnaschen Forstes noch einmal auf die Rahnfelder Chaussee abgebogen, um den Rest

des Tages auf irgend eine Weise in der Stadt herumzubringen: er verkehrte seit einiger Zeit an der Stammtischrunde, die sich allabendlich um den großen Mitteltisch in der Gemballascheir Weinstube zusammenfand, weniger aus Neigung für die Gesellschaft, die er dort traf, als aus' dem Bedürfnis heraus, dann und wann einmal; . andere Gesichter als daheim um sich zu sehen, i

Am heutigen Abend hatte sich nur ein kleb, ner Kreis in der gemütlichen Trinkstube ver, sammelt. i

Der aufsichtführende Richter des Amtsgerichts,' ein typischer blonder Jurist mit nervösem Ge­sichtsausdruck und goldenem Kneifer, der un­ausgesetzt pointlofe Prozeßgeschichten erzählte und abwechselnd über den Präsidenten in Marienwerder und die unerträgliche Langweile des gottverlassenen Nestes räsonierte, der Hilfsgeistliche von St. Katharinen mit Christus- figur und geschmeidigen Abb6-Allüren, der Apo­theker vom Markt, ein jüngerer Arzt und ein paar Stadträte mit ehrwürdigen Bärten und beginnendem Stumpfsinn.

Georg ließ sich auf einen freien Stuhl neben einem der schweigenden Stadtväter nieder und versuchte einige Minuten lang absichtlich sein Interesse dem sich wie gewöhnlich um kommunale Angelegenheiten bewegenden Stammtisch zuzu­wenden.

Aber bald war seine Aufmerksamkeit für die Notwendigkeit einer allgemeinen Kanalisation, die der cholerische Amtsrichter mit krähender Stimme befürwortete, vollständig erschöpft und er selber ziemlich isoliert, da sein Nachbar, der sich in Abständen von Viertelstunden mit einem stillenProsit" über das Glas neigte und damit! seinen geselligen Verpflichtungen genügt zu ha-' ben glaubte, nur ein sehr geringes Ünterhal-s tungsbedürfnis an den Tag legte. :

Ein Gefühl des Widerwillens stieg langsam'- in ihm auf gegen all diese Menschen mit ihre» kleinen Schicksalen, ihren engen Interessen, indes! er mit so tiefem Weh im Herzen unter ihne»j> saß. __ <.i- 'S >

sich nicht immer übereinstimmend und in mancher Hinsicht auch mangelhaft bezw. den koloniale» Verhältnissen nicht immer entsprechend.

Zur Lage in Rußland.

Die Auflösung der Duma.

Bevor die Duma-Auflösung beschlossen wurde, fanden in Peterhof ernste Erwägungen statt über die Kaisertreue des Militärs. Da sowohl der Kriegsminister General Rüdiger wie der Generalstabschef General Palitzin versicherten, daß die Armee treu sei, da die ökonomische» Forderungen der Soldaten jetzt befriedigt wür­den, wurde daraufhin der Akt der Auflösung- der Duma vom Zaren unterzeichnet, zusammen, mit dem Abschiedsgesuch Eoremykins. Stolipin' hatte zuvor einen Bericht dem Zaren übermit«^ telt, worin die Auflösung der Duma als unmög«' lich bezeichnet wurde, da sie in ihrer jetzigen Gestalt eine Gefahr für den Monarchen wie rür die Dynastie überhaupt bedeute. Stolypin ist auch der Verfasser des Manifestes. Im Mini­sterium des Innern wurden eiligst Zirkular- fchreiben vorbereitet, die in ganz Rußland die Bevölkerung mit dem Manifest bekannt mache» sollen. Der außerordentliche Schutz für Stadt Md Gouvernement Petersburg besteht bann,, daß der Oberkommandierende alle Rechte eines Generalgouverneurs besitzt. Er hat das Recht, alle Amtspersonen zu ernennen, einzelne wie ganze Kategorien von Verbrechern dem Kriegs­gericht zu überliefern, das Eigentum mit Se­quester zu belegen, falls er Nichterfüllung seiner Befehle fürchtet, Strafen bis zu drei Monaten Zuchthaus zu verhängen, Beamten aller Ressorts aus dem Amte zu entfernen, über alle städtischen landschafts- wie andere öffentliche Institutionen zu verfügen und die Zeitungsdruckereisn wie die Schulen bis zur Dauer von einem Monat zu schließen. Die Privatsitzungen der gewesenen Dumamitglieder in Finnland find verboten worden.

Moskau, 24. Juli. Aeußerlich herrscht völlige Ruhe. Weder Straßenaufzüge noch sonstige De­monstrationen werden veranstaltet. Die Ar­beiter - Berussverbände beraten friedlich die weiteren Schritte. Die Komitees der einzelnen politischen Parteien konferieren über die durch die Duma-Auflösung geschaffene Lage. Die Moskauer Garnison wurde durch aus den Uebungslagern herangezogene Truppenteile er­heblich verstärkt. Die Polizeiposten wurden in Patrouillen verwandelt, welche nachts aus vier, tagsüber aus zwei Schutzleuten bestehen. Sämt­liche hiesige Bahnhöfe werden von starken Mili­tärabteilungen, von Gendarmerie und Polizei scharf bewacht, ebenso die nächsten Bahnstatio­nen. Gepanzerte Züge mit geheizten Lokomo­tiven stehen bereit. Der Bahnhof der Nikolai-

(Nachdruck verboten.)^ I fuhr ich selbst einmal nach Sinderode hinüber,

Ak». ä..<4. I um den Herrn gründlich ins Gebet zu nehmen.

Vtk fllCnC. | Indes ich traf dort einen ganz fremden Men-

Roman von Hans Schulze. ' 1 scheu, der mich zwar Mlich aber sehr kühl be- I handelte und nnch, wenn rch ehrlich |etn |ou, (Fortsetzung.) I eigentlich schon nach recht kurzer Zeit wieder

Würdest du mir endlich einmal aufrichtig I hinauskomplimentierte. Ich hatte ihm aller- Rede und Antwort stehen, lieber Onkel," begann I dmgs vorher ein paar Liebenswürdigkeiten er mit möglichster Unbefangenheit in Ton und I über einige seiner Schrullen gesagt und, nachdem Haltung,worin diese geheimnisvolle Feind- I ich mir das von der Leber geredet, im Grunds schäft zwischen meinem Vater und dem Baron I j« auch in Sinderode nichts mehr zu suchen!" Sinderode ihren Ursprung hat?" I Eine kleine Pause entstand.

Ter alte Herr fühlte sein Herz ein paar Die behagliche Stille des Mittags hing in Pulsschläge lang schneller arbeiten: seine Rech- I hem niedrigen Gemach, nur ein alter Regulator nung war also richtig gewesen, sicherlich hatte tickte aufdringlich in den leisen Flug der Zeit, Georg irgend eine schwer seelische Attacke durch- und vom Hofe klang zuweilen ein helles Mäd- gemacht, die mit dem Drama im Hause Lohna in chenlachen oder der schrille Schrei eines Cochin- Zusammenhang stand. I chinahahnes herein.

1Das weiß ich, offengestanden, ebensowenig INur eine Frage, Onkel!" nahm Georg mit wie du," versetzte er nach langem Schweigen, und I etwas unsicherer Stimme endlich die Unterhal- blies aus feiner Pfeife große Rauchwolken nach- I tung noch einmal wieder auf.Kannte Baron denklich in die unbewegte Zimmerluft.Dein I Sinderode meinen verstorbenen Vater?" Vater hat alle Anzapfungen in dieser Richtung IAber selbstverständlich!" war die Antwort, stets mit einer solchen Eeflissentlichkeit überhört, IEr und Lohna standen als Leutnants in der daß ich meine Fragen schließlich als nicht gern I Schwadron deines Vaters und gingen in seinem gesehen eingestellt habe. Du weißt ja, ich bin I Hause ein und aus! Das ergab sich ja doch auch o6fotut nidjt neugierig! I zu natürlich aus der nahen Verwandtschaft der

^ad hast du denn auch gar keine Ver- I Sinderodes mit deiner Mutter!"

Mutung? , , I Doch wirum rührst du heute an all diesen

Der Baron zuckte die Achseln. I alten Geschichten?" suchte er jetzt das peinliche

' "scht meine Art, mir überflüssiger- I Gesprächsthema abzubrechen.Ich ziehe mich zu

weise über andere Leute den Kopf zu zerbrechen." meinem Nachmittagsschlafs zurück, denn mir Sie waren aber doch in ihrer Jugend eng I fallen sonst noch die Augen zu! Wenn du willst, befreundet. I kannst du dir es auf diesem Sofa ja ein bißchen

.Das will ich meinen, sogar unzertrennlich I bequem machen,"

tsie Kastor und Pollux, ich hab' sie ja noch als I Der Tag neigte sich bereits seinem Ende zu, gekannt. Dann gingen sie beide zum I als Georg das gastliche Gut wieder verließ.

Vlilitar und waren ziemlich lange hier oben Weder von ihm noch von dem Onkel war im ungchtbar. Erst kam dein Stiefvater und bann i Verlauf bes Nachmittags der Gegenstand der zehn oder zwölf Zahre später der Sinderoder I Kaffee-Unterhaltung noch einmal berührt wor- nnebet heraus. War eines schönen Tages im I den, obwohl er, wie sie beide undeutlich gefühlt, fetni Menschenseele, I als ein unausgesprochenes Etwas während der

-ietz sich bei niemand blicken, auch bei mtr nicht, I ganzen Zeit zwischen ihnen geschwebt hatte, her ich als Familienaltester doch wenigstens eine I Georg hatte sich stundenlang durch die -lnstgndsvisite beanspruchen konnte. Schließlich J glühendheiße, schattenlose Ziegelei schuppen |

zeibeamten und Schutzmannschaften energisch I werden dürfen, ob sie als gemeine Verbrecher

ÄOvjIvUUllgul Stellung zu nehmen. Die 2000 Mitglieder, ausgeliefert werden müssen, ob sie bloß zu ent-

ki, er**«» bas provisorische Statut angenommen ha- waffnen sind usw. Bei Beantwortung dieser

Monate dlngust und September I ben, bestehen auf ihrem Recht, sich zu vereinigen I Fragen kommt, abgesehen von den ausschlag-

X auf bie I unb beschlossen bie Einberufung einer Versamm- I gebenden rechtlichen Gesichtspunkten, einmal bas

ierhessische Leitung" nebst ihren I lung in welcher ber Achtstunbentag unb bie | Solidaritätsgefühl, das alle Angehörigen der

Beilagen werden von unserer Expedition Sonntagsruhe als erste Forderung aufgestellt weißen Rasse gegenüber den farbigen Eingebore-

rran u r ar , . , . I werden sollen. I nen beseelt bezw. beseelen sollte, und andererseits

(Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch- , , I die Eifersucht in Betracht, die nur zu häufig zwi-

hain, Neustadt und Wetter, sowie von > o t * r r m xi-rH£ scheu benachbarten Kolonien besteht und die es

Allen Postanstalten und Landbriesträgern ent« I ^znlermomale Rechtshilfe. I mit sich bringt, daß die Regierung einer Kolonie gegengenommen I F, i ~ I die Verlegenheiten gar nicht ungern sieht, die der

In derDeutschen Kolonialzeitung" schreibt Regierung einer Nachbarkolonie aus Aufständen

I Prof. Dr. Frhr. v. Stengel (München) zu dem I $er Eingeborenen erwachsen.

StCliCfiC I aktuellen Thema derInternationalen Rechts- I Der Umstand, daß, wie neuere Vorkommnisse

« ~ Hilfe" im Anschluß an eine soeben erschienene in Afrika gezeigt haben, die Frage der interkolo-

Berlin, 25. Juli. Dem Kaiser ist auf die I Schrift des Halleschen Privatdozenten Dr. I nialen Rechtshilfe ebenso praktisch wie schwierig Ditte der im Süden des westafrikanischen Schutz- I Fleischmann: Auslieferung und Gestattung der I zu lösen ist, war die Veranlassung, daß in den debietes angesiedelten Deutschen durch den Gou- I Nacheile sind diejenigen Mittel der internatio- I letzten Jahren dieser Gegenstand wiederholt verneur v. Lindequist folgende Kundgebung te- I nalen Rechtshilfe, durch welche die der Völker- I theoretisch erörtert worden ist. So hat Eeneral- legraphisch übermittelt worden: Ew. Majestät I rechtlichen Gemeinschaft angehörenden Staaten I leutnant von Keller in einem bemerkenswerten gestatten sich aus Anlaß ber Ablehnung bes I bas Interesse, bas alle zivilisierten Staaten an I Artikel in ber Zeitschrift in Jahrg VII S. 483 ff. Eisenbahnbaues, bie zusammengekommenen Ein- I ber Bekämpfung verbrecherischer Hanblungen ha- I eine Anzahl von Gutachten unb Aeußerungen wohner von Keetmanshoop ehrfurchtsvoll zu hul- I ben, praktisch betätigen. I namentlich von Rechtslehrern über bie Frage bet

bigen unb auch weiterhin um Ew. Majestät I Die Auslieferung besteht barin, baß ein von I interkolonialen Rechtshilfe erholt unb veröffent- gnäbigen Schutz für ben großen Süben bes Schutz- I einem Staate wegen strafbarer Hanblungen ver- I licht.

gebietes zu bitten. Der Kaiser hat bem Gou- folgtes Jnbividuum, bas sich auf bem Gebiete I Ebenso bat ber 2 Deutsche Kolonialkonareü K eines anberen Staates aufhält von diesem (19®* ^r die VerpMstung zur Auslieferung

mei= I aug jjen Kolonien seitens der Kolonialstaaten

Bmolkerung des Südens, für die Bekundung teren Verfügung übergeben wird, wahrend esbandelt Der Verfasser der einaanas anae-

kaiserlichen Dank sich bei der Nacheile datum handelt daß es ben Zy'jKnSSS

Woblsabr? vnb dpn ? Beamten ober bet bewaffneten Macht eines tziese K ein Referat erstattet, aus welchem in

A ikinwoh- Staates gestattet ist einen fluchtigen Verbrechet Verbinbung mit einem schon früher übet bie

WiTbX ? r Fürsorge widmen ober aufrührerische Banden auf bas Gebiet eines Nacheile ausgearbeiteten Gutachten biefe Schrift werbe. Wilhelm I. R. I anberen Staates zu verfolgen, um sie baselbst I iS

Berlin, 25. Juli. Die Festsetzung einer ein- I festzunehmen. I ' .

heitlichen Schutzfrist für Werke ber Literatur I Es ist klar, daß Auslieferung und Nacheile I 3n dem ersten von der Auslieferung handeln- unb Kunst wirb voraussichtlich einen ber wich- I Einrichtungen stnb, bie in ben Kolonien ebenso I den Teile wirb zunächst festgestellt, baß nach dem tig^en unb auch strittigsten Punkte auf ber in I vorkommen unb vorkommen müssen wie im Mut- I gegenwärtigen Stanbe bes Völkerrechts eine Berlin zusammentretenben Konferenz zur Revi- I terlanbe; nur müssen biefe Einrichtungen ben 4 Verpflichtung zur Auslieferung kraft Gewohn- fion ber Verner Uebereinkunft vom 9. September I befonberen Verhältnissen ber Kolonien angepaßt I heit nicht gegeben ist, unb baß daher das Reich 1886 bilden. Für diesen im ganzen Unionsgebiet I fein. So ist es selbstverständlich, daß eine Aus- I nur auf Grund bestehender Verträge die Auslie- zu gewährenden Schutz ist eine Dauer von fünfzig I lieferung nicht verlangt werden kann, wenn in I serung verlangen kann. Von diesen Verträgen Jahren, also eine weiter bemessene Frist als dies I dem betreffenden Teile der Kolonie es noch an I beziehen sich ein Teil auf die Kolonien, wie ins- jetzt nach deutschem Urheberrecht gilt, mehrfach I Behörden fehlt, die ben Auszuliefernden festneh- I besondere die Brüsseler Antisklavereiakte von 2. in Vorschlag gebracht. I nien könnten. Ebenso wird die Nacheile in kolo- I 3nli 1890, weite in art. 5 Abs. 3 von der Aus-

' Wien, 24. Juli. Der Dichter Ferdinand Saar, nialen Gebieten in weiterem Umfange zuzulassen lieferung wegen des Delikts des Sklavenhandels der einen Selbstmordversuch machte, ist heute | fein als im Mutterlande, weil es dort häufig I spricht, bann bie Auslieferungsverträge mit bem Vormittag gestorben. I nicht bloß an einer ordnungsmäßigen Bewach- I Kongostaate vom 25. Juli 1890, mit Großbritan-

Amsterdam, 24. Juli. Königin Wilhelmine I ung der Grenze, sondern selbst an einer genauen I nien vom 5. Mai 1894 und mit den Niederlanden

der Niederlande wurde heute Vormittag im I Feststellung derselben fehlt. Vor allem wirft sich I vom 21. September 1897, während andere Ver­schloß Het Loo plötzlich von einem Unwohlsein I aber die Frage auf, wie mit den Eingeborenen I träge sich bloß auf das Mutterland beziehen und

betroffen. Man vermutet, daß es sich um eine I verfahren werden soll, bie, in offenem Aufruhr I mit Rücksicht auf bie befonbere staatsrechtliche

Frühgeburt hanbelt. gegen bie Kolonialregierung befindlich, von ben wie völkerrechtliche Stellung ber Kolonien auf

Paris, 24. Juli. Der Polizeipräfekt von I Streitkräften bet Regierung über bie Grenze ber I diese keine Anwendung finden können.

Paris, Lepine, sah sich veranlaßt, gegen das in I Nachbarkolonie gedrängt werden. Es handelt I Die auf die Schutzgebiete sich beziehenden Bildung begriffene Syndikat der Pariser Poli- I sich dabei darum, ob sie über die Grenze verfolgt I Auslieferungsverträge sind übrigens auch unter