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Zweites Blatt
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merkliche Schwankungen vorgekommen; es schritten 89,9 v. H. der Männer und 93,7 v. H. der Frauen zum ersten Male zum Traualtars. Die Zahl der reinen Erstheiraten betrug wie in den
Marburg
Mittwoch, 18. Sulf 1906.
Die deutschen Eheschließungen im Jahre 1904.
„Ich hab' iv überwunden, Eberhard, und zürne Sinderode nicht! Er hat ja doch schließlich nichts werter getan, als das ausgesprochen, waö b"ltselbst ja schon so oft wieder- Mw» e
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Bierbezug ein und verzapfen den Wein zu einem billigeren Preise (20 bis 25 Pfg.) als seither (30—40 Pfg. den Schoppen).
zu können, kaufen die Wirte dirett
m -----o - —i I zu können, kaufen die Wirte dirett Lei den.
Voriachren 86,5 v. H., ihr folgten als zweithäu- I Winzern und Winzergenoffenschasten; sie be.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Umversitätr-Ruchdruckerri 41.
Marburg, Markt 21. — Telephon 55. <o**m*h«
sich gehoben hat. Relativ am wenigsten Ehen innerhalb des deutschen Reiches wurden in die sem Jahre in Ostpreußen und in Anhalt ge
schlossen (je 6,9%» der Bevölkerung), während im Vorjahre Waldeck (mit 6,7%0) untenan stand. Wie in früheren Jahren, sind auch diesmal in den Frühjahrs- und Herbstmonaten die kw SHrntJ ? NA besteht, ist die fielen auf den Herbst 23,5, auf das Frühjahr 23,1
Bi^im o0ooOLöeroe^1 I ”• H-' daß also in vier Monaten 46,6 v. H.
S,nh?0"’ Wo°-xd) 47L$22 ^?tc bi<* oder nahezu die Hälfte aller Ehen geschlossen
Ine -eT tet*^tenn e wurden. Im einzelnen entfielen hierbei auf
tiDc Häufigkeit der Herraten war allerdings tn den Oktober 12,8, den April 11,7, den Mai 11,4
Gfien^on^en3^?^ I unb endlich den November 10,7 v. H. aller £eb
Ere Ä?$en-Äe" T raten. Die eheärmsten Monate dagegen waren
£„72 . . . wurde nämlich die größte Herrats- I der August (5 7) und der Mär» (4 9)
«Häufigkeit mit 8,53 Eheschließungen auf tausend I w T 3 .
Einwohner im Jahre 1899 erreicht. Von da ab I T/J bas anlangt, tn dem die meisten zwar ausnahmslos alljährlich ein kleiner Rück- Eheschließungen stehen, so machten wiederum, tzang zu verzeichnen, so daß die Ziffer schließlich schon, seit einer Reihe von Jahren, die int Mf 7,91 im Jahre 1903 sank. Wenn nun das 6t5. 2^^bensjahre stehenden Männer etwas Netzte Jahr mit 8,05 Heiraten auf tausend Ein- ™e.r etn Dnttel (33,5 Proz.) der heiratslustigen swohner seine beiden Vorgänger überflügelt hat. I Männerwelt aus. Die Zahl der 25—30jahrigcn Ko kommt auch darin die Besserung unserer wirt- I Manner hat seit 1902, wo sie 43,1 Proz. der Geschäftlichen Verhältnisse zum Ausdruck Wenn I samthert betrug, eine merkliche Zunahme erfah- iman ohne weitere Erwägungen die Verhältnis- Len’b“ ste bereits im Vorjahre auf 43,7 und im Hahlen der Eheschließungen gegeneinander hält I Berichtsjahre auf 44 Proz. gestiegen ist. Bei so marschiert Deutschland, soweit die Zahlen für I . 8r“u':n ^st insofern eine kleine Verschiebung •1904 bereits bekannt sind, an der Spitze der Kul- I ^uöetreten. als die drei Jahre, die die rnsistsn Mrländer, wobei freilich zu bedenken ist daß I Ehekandidatinnen stellen, nicht wie in den Vor- iHerade die Angaben aus der heiratsfrohen Süd- I La^.ten ,b“5 231 25-> sondern das 22. bis 24.
Mecke Europas (Serbien, Bulgarien Rumä- I Lebensjahr umfassen. Im Alter von weniger Men), die in den letzten Jahren um'9% zu | . fahren stand wie im Vorjahre so auch in
^schwanken pflegten, noch fehlen. Berücksichtigt I b"sem die Mehrzahl (56 Proz.) aller heiraten- Man aber den Umstand, daß Deutschland ein sehr ben freuten. Bemerkenswert ist, daß die Zahl kinderreiches Land ist (in Deutschland befinden I . ,,nrner. bie M altere Frauen wählen, sich unter 1000 Einwohnern 348 Kinder unter I !l"en {^en Rückgang erfahren hat, da sie in den Ub Jahren, in Frankreich beispielsweise nur I ®tcx fahren nacheinander 20,7, 20,6 und 260), wodurch die Zahl der heiratsfähigen Be- I 20,4 5Pro$ent betragen hat, so daß die Ehen, in vMerung stark herabgedrückt wird, so statt das ^nen der Mann der jüngere Teil ist rund ein ±o. ^uu. ^igenoes vuoicy,
Zünglein der Wage noch mehr zugunsten des I b~ Gesamtheit ausmachen. Naturgemag I fchichtchen trug sich nach dem „Gieß. Anz." un« deutschen Reiches. Soweit die internationalen dieser Fall um so häufiger, je junget der 1 , -*-------' ' - -
Angaben bekannt find, betrug die Zahl der Ehe- I Mann überhaupt ist; aber auch hier ist dieselbe Meßungen 1904 in Frankreich und England I Bewegung zu beobachten, da von den jüngsten Mit Wales je 7,6, in den Niederlanden 7,4, in | ~ Bl.5 3« 20 Jahre alten — Ehemännern sich Dänemark 7,2 vom Tausend der Bevölkerung. | nacheinander 62,8, 61,5 und 60,1 Proz. ältere r An dem Zuwachs von 14 672 Heiraten, den I “rou4e wählten.
Uns das Jahr 1904 gegenüber dem Vorjahre I Das schöne Geschlecht dürste auch der Tatsache Krachte, sind alle preußischen Provinzen, außer I Interesse entgegenbringen, daß sich ihm relativ Ost- und Westpreußen und Posen beteiligt; I die meisten Heiratsaussichten in der Zeit vom außerhalb Preußens wiesen nur einige Klein- I 2$. bis zum 30. Jahre bieten. Während von staaten Sachsen-Weimar, Mecklenburg-Strelitz, I tausend heiratsfähigen Frauen sich bis zum Al- Sachsen-Altenburg, Anhalt, die beiden Schwarz- I ter von 25 Jahren 68,7 verheirateten, betrug Lurg, die beiden Reutz, Lippe und Bremen eine I diese Zahl für das oben genannte folgende Jahr- tzeringe Abnahme auf. Gegen das Vorjahr sind I f^nft 170,9, also mehr als das Doppelte, und ... ,
frt Berlin 1082, Westfalen 1500, Bayern 1505, I hielt sich auch vom 30. bis 35. Jahre noch auf I gestern unter großer Beteiligung der Behörden, Brandenburg 1762 und Rheinland 2565 Ehr« I 90,8, um dann allerdings ununterbrochen zu
Sfchließungen mehr zu verzeichnen. Im allge- I fallen, sodaß von den über Sechzigjährigen nut
Meinen ist also in dem vorwiegend ländlichen I noch je eine unter zweihundert Aussicht auf Ehe- fOsten die Zahl der Heiraten noch weiter zurück- I schließung hatte. In dem Familienstand der
tzegangen, während sie in den Jndustriebezirken I Heiratenden sind gegen früher nur ganz un-
h2 (Nachdruck verboten.)! I langsamer, müder Stimme. Wort für Wort, was
ä» ä. 11 I bet Baron Sinderode zu ihr gesprochen, ste
Dkk SvCttt. I wunderte sich selbst im Geheimen darüber, daß
- ... . I ste bereits imstande war, so einfach und leiben«
Roman von Hans Schulze, I schaftslos bas furchtbare Anfinnen zu wieder»
z '(Forlletzung.) s I holen, das er ihr, der Mutter, gemacht hatte.
Auch ak . Wagen jetzt vor dem Herren- I Der Gatte lauschte ihr mit gespannter Auf- I zu, Koon Domdrowo vorsuhr unb bet Gatte sie I merksamkeit, still unb unbeweglich; nut ein lei- I sch
sam bie Treppe zum Plateau bet Gatten- I fes Zittern, bas zuweilen seinen Körper über- | da!
terrasse hinaufbegleitete, ließ ste alle» über sich I lief, bewies, mit welcher inneren Erregung er
ergehen, wie ein mattes krankes Kinb, bem bie I on ihren Worten Anteil nahm.
bleierne Müdigkeit des Fiebers bie Augen zu Auch jetzt, nachbem sie geenbet, faß er fast eine 0«^. I Minute regungslos, in Sinnen versunken, als
„^,Mtt rührender Zartheit waltete der Graf I müsse er den Inhalt ihres Berichtes erst noch ste, nahm ihr selbst den Hut und Umhang I einmal durchdenken, ehe er ihn in seinem ganzen
ab und bettete sie sorgfältig auf dem großen I Umfange erfaßte; dann aber kam die schmerz- ' Speisesaales I liche Empörung mit um so leidenschaftlicherer
Wohl eine halbe Stunde lang vermied er I Gewalt zum Ausbruch.
N? obwohl ihm der erste Blick in Ruths ver« I „Das hat dir dieser Mann zu bieten ge- ^les Eeficht gesagt hatte, daß in Sinderode | wagt!" fuhr er so ungestüm auf, daß der Sofa«
ASchetbung gefallen sein I tisch ins Wanken geriet. „Deine Hilflosigkeit Fabrt' ein»ua^-^ ^klbe b?3 bF I unb Verlassenheit hat er in dieser schmachvollen
sicktlick um Ä plauderte er ab« I Weise ausgenützt, weil er wußte, daß ihm nut
HAor Sammlung zu geben, I eine schwache Frau gegenüberstand! Noch heute
ä m WÄttÄS?»'6-w 6e’üti9e"b “•b" s-"b fahren sei, da man allseitig angenommen sie 1 - - - -
würde die Nacht bei Tante Ulrike verbringen.
Ruth lauschte seinen Worten mit einer Emp- sindung glücklicher Ruhe, in die sich seit den Minuten ihrer Heimkehr allmählich bie tteroofe Abspannung unb Erschöpfung gewanbelt, mit einem Gefühl tröstender Sicherheit, daß ste 1° in dieser schweren Bedrängnis ihres Herzens nicht allein stand, daß fie einen Mann zur ©eite hatte, mit dem ste fest verwachsen war, der mit seiner Seele gleichsam nur ein Stück ihres eigenen Selbst barstellte .Und bann begann fie plötzlich, von einem wneten Drange getrieben, p erzählen, mit
festen Vorsatz, zu töten, bin ich an jenem Mor- I „Sieh, Eberhard, ich denke jetzt ganz klark gen zum Duell gefahren; kaltblütig habe ick ge- I Ich durchschaue vollkommen das Netzwerk, das zielt und geschossen: ich wollte Stetten umhin» I sch mir aus Egoismus, Angst und Liebe gegen, um dich zu befreien! Und als der Mann I woben habe, um mich über mich selbst zu täu- mit blutgetränktem Hemde vor mir auf der I schen. Für mich gibt es jetzt nur noch eins, I Erde lag und der alte Oberstabsarzt mir achsel- I mein Kind glücklich zu machen! Das ist der »uckend erklärte, daß die Verletzung etne sehr I letzte Wunsch meines Lebens! Ich weiß, wie Iwere sei, da hatte ich nur den einen Wunsch, I Georg Käthe liebt, ich hab' mich heute morgen i daß sie eine tödliche fein möge! Meinetwegen I auch überzeugt, wie Käthe an ihm hängt! Das war das etn Mord, ich hab es vor meinem Ee- I ist die Liebe, wie ste nur einmal im Leben wissen verantworten können! Stetten hat fein I kommt, die große Liebe, an der fie beide zu Schick!al vollauf verdient, und ich würde, wenn I Grunde gehen, wenn ihr nicht die Erfüllung ich heute abermals vor eine solche Initiative ge- I wird'"
stellt würde genau so handeln wie vor fünfund- I Ein Ausdruck schwärmerischer Begeisterung
I öwanzig Jahren! I frttt in das verhärmte Gesicht der blassen Frau,
„Das bestreitet dir niemand, Eberhard, und I ,, „„„
das hat dir auch damals niemand, der die Ver- I vur eine Möglichkeit, dieser Liebe
X » I den Weg zu ebnen, indem ich aus der Welt
gehe! Ich habe es verwirtt, das Glück der bei- und auch du nicht! Du weißt ja selbst am besten, I vitt erleben zu dürfen. Und mich ver- was ick meine-es ist ^ora'« — I kriechen, von ferne stehen, das kann ich nicht
• V? ra tu» I Das würde mich langsam zu Tode martern!
Der Gras sah finster vor sich hin. I ^in Leben ist beschlossen in dem Moment, da
Er fühlte, wie fein trotziger Entschluß der I ich mich von den Meinen trennen muß, da meine Reuelofigkeit durch diese Motte im innersten I Existenz hier in Trümmer bricht! Ich bin am Marke getroffen ward. I Ende, ich will nichts weiter mehr als Ruhe unb
Jedermann würde er imstande fein, die I Frieden! Ich will sterben, damit die beiden Stirn zu bieten, nur dem Stiefsohn nicht. I übet meinem Grabe glücklich werden können;
Wie er sich auch gegen die Vergangenheit zu I auch Sinderode, hoffe ich, wird es sich an diesem wappnen suchte, immer wieder trat ihm dieser I Opfer Genüge sein lassen'" .. , IJÄ» SÄ*- “* Me MU tinem Ichl»chz-Ndm Saut fml ft- h> 16«’ tn'sa'ttin8 to” St ” 3n I«6men6em 6ni[*n f=6 6« ®at« hUs.
I los vor dem Jammer dieses armen, verlorene«
Lüb?e^Ei7 I Daseins, das das lebenslange Martyrium ietzi
toi «an mir 9 K bas-ue.mS i* &«“ W,,em >»-*ba«n E-tWuft- gctrieS«
liwÄr" Äinb' Me,e * sie Wollt- ft-ri-g, ft-rim ft- Ihr ttirtt. ’
Sie hielt einen Augenblick inne unb rang I '-!s (Fottsetzung folgt.)
nach Atem; ein wehes Gefühl saß ihr in bet I
Kehle, daß sie fast daran zu ersticken meinte. |;
Vierteljährlicher Bezugspreis: bet der Expedition 2 M-, Jtl 165 bet allen Postämtern 2,25 Mk. (exci. Bestellgeld).
Ä JnserttonSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
Reclamen: die Zeile 25 Pfs.
., es aber von niemand hören!" war
die Antwort. „^>ch gestehe niemand ein Urteil über unsere Vergangenheit zu, das geht nur an und mich. Ich bereue nichts, ich will nichts bereuen von dem, was ich getan habe. Ich k"^9ne nicht, daß ich einst mit bewußter Absicht an Stetten Rache genommen habe für W 9e^t*n0en ^U'llen, betten du durch diesen Menschen ausgesetzt gewesen warst! , Mi dem
figste Verbindung die Ehen zwischen Witwern I zahlen hier 300—350 <M. für das Stück und Jungfrauen (6,6 Proz.) Etwa gleich häufig I Liter) Naturwein, haben also beim roateiL£e”ate" »wischen Junggesellen und Wit- für 480-600 J*. immer noch einen schönen wen (2,3 Proz.) Je unter 1 Proz. bettagen die I Gewinn.
2r'uS m”Ot?et 6£toimen Eöttinge», 16. Juli. Leider hat die 2ßep«
bind'unaon 7n beut^e Automobil-Tourenfahrt auch hier meh.
btnbungen, in denen beide Teile vorher ein ftü« I xere Cofer aeforbetf ©un «nA u m, fyivi Ehebundnis gerichtlich hatten lösen lassen. I am Eronertor Kanzleiinspektor Waßmann —"■* — - ü ! I beim Ueberschreiten der Chaussee überfahren
Heffen-Nassau unb NachSaraebrete. unb P“et verletzt. An der Landwehrschenke
Röllshausen 13 Z-uli Nfarror 9ThnTf <nic I explodierte ein Automobil. Um 12^/2 Uhr
kam7LN^ 3Ttt
»tu durch d-n Tod -It-ft wo-d-u. D-, Seim. j J Ä Meuten6 “e? ÄS
geguugeu. Hot nm -in «ter non 55 3«6ren „X 51n,u[Xen und^u-d- 6i«M £
' «q «..« n, I fahren. Der Lenker des Automobils wollte
S Ä en« die Klinik geschafft: dort ist er inzwischen be-
f“aLnS ÄVÄ?« B’2^nPT retts seinen Verletzungen erlegen. Die anderen b Insassen des Automobils, darunter eine Dame,
toHrftÄtnh PtnfnA Cti° n"«!? Denkmal ist I haben schwere innere Verletzungen erlitten und W 3 Se Ct “nb mutzten zur Klinik geschafft werden. Es ist hier
^kurgestttn in wel- I allgemein eine sehr starke Strömung gegen die ™rt b "ST I Abhaltung solcher Wettfahrten auf öffentlichen
Gründer und langjährigen verdienstvollen Prä- I sidenten des Rhönklubs« eingelassen ist. Landstratzen im Gange.
Homburg v. d. H., 16. Juli. Der Kaiser trifft | Meiningen, 16. Juli. Bahnbrechend geht in der Zeit zwischen dem 12. und 15. August I fetzt Sachsen-Meiningen aus eigenster Initiative hier ein, um der Enthüllung des von ihm gestif» I des Herzogs Georg hinsichtlich der Aufklärung teten Denkmals für das ausgestorbene Land» I der Jugend über die Alkoholfrage vor. Der grasengeschlecht Hessen-Homburg beizuwohnen. I Herzog hat nämlich Frau Trygg-Helenius aus
Gießen, 16. Juli. Folgendes hübsche Ee- I Helfingfors, welche zur Zeit eine $ortragsrei|e “ — “' ' ‘ " durch Deutschland ausführt, berufen, in seinem
längst in einem" oberhessischen Dörfchen zu: Es I Lande Vorttäge über Abstinenzunterricht in war bekant gemacht worden, daß verschiedene I Sckulen mit Lehrproben abzuhalten. Am 12. Eemeindearbeiten auf dem Submisfionswege I und 13. Juni fand in Meiningen und Salzunvergeben werden sollten, darunter auch die Aus« I gen je ein solcher Vortrag statt, und es folgte besserung des Sch . . .-Weges. In einer darauf» I dann auch eine Lehrprobe mit Knaben und folgenden Eemeinderatssttzung wurde jedoch be- I Mädchen der Bürgerschule. Durch Aufruf im schlossen, die Ausbesserung des Sch . . .-Weges I Regierungsblatt und in den öffentlichen Blät- zu unterlassen. Erbost erhob sich daraufhin ein I tern waren Lehrer unb Lehrerinnen, Eltern würbiges Mitglieb bes Gemeinderats unb rief: I unb Freunde der Kinderwett zum Besuch bet« „Wenn bem Sch.'s Hannes fein Weg net ge» I selben eingelaben worden. Es nahmen sämtliche macht werd, da werd aach be Submisfionsweg I Lehrer unb Lehrinnen teil — bies war ihnen net gmacht, unb überhaupt bin ich noch net entöl I durch Schulausfall, soweit nötig, unb durch 83er« informiert, wo der leit." I gfitung der Auslagen ermöglicht —, und sowohl
Gießen, 15. Juli. Der langjährige Leiter I der Oberschulrat als der Vorstand des Unter« der Gießener Volksschulen, Rettor Hahn, beging I richtsministeriums haben in warmen Worten - - - -- - I zum Kampf gegen den Alkohol aufgefordert unb
der Lehrer und der Bevölkerung fein 50jähri- ?!- Eefahren , geschildert, welche der Trunk ges Dienstjubiläum. I ^"^^eschwott dem 70 Prozent aller Ver-
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Mainz, 13. Juli. Die erhöhten Stegreife I zrigefchrieben werden müsse. Weitere Votträge beginnen ihre Wirkung zu Üben. In den Land- I ^er Frau Helenius an anderen Orten des Her« gemeinden stellen die unabhängigen Witte den I zogtums sind in Aussicht genommen.