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Deutsche Kolsnien.

ELdwestafrika. Wie gemeldet, hatte Major Rentel nach dem Gefecht zwischen Amas und ^pnngpuets die Verfolgung am 24. Mai nach n. «Egefetzt. Major Cieberg, der in der Hundab stand, war auf den losmarschiert und erreichte am E.4;,t"x"ags, die Abteilung Rente! un-

Hreit Eroendoorn. Beide setzten vereint den

Hochschulnachrichten.

Bonn: Diesen Herbst wird der 4. Sohn des Kaisers Prinz August Wilhelm nach Bonn kommen, um dort seine akademischen Studien zu betreiben. Wie verlautet, wird ihn der Kaiser selbst der Universität zuführen. »

Leipzig: Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Hochschulen hat der engere Ausschuß de« Allgemeinen Studentenausschusses an der hiesi­gen Universität den Beschluß gefaßt, daß auch die katholischen Verbindungen in dem Ausschüsse verbleiben sollen.

Erlangen: Die philosophische Fakultät der hiesigen Hochschule hat dem Prinzen Ludwig die philosophische Doktorwürde hon. causa ver­liehen. j

Vermischtes. j

Berlin, 28. Mai. Der Büchsenmacher Schrader aus Göttingen erfand eine neue Ee- wehrpatrone von bedeutend stärkerer Durch­schlagskraft als die des jetzigen Militärgewehrs. Der Kriegsminister ordnete Versuche damit an.

Berlin, 29. Mai. Der Verband der Ber­liner Metallindustriellen hat heute die Kün­digung von 60 Prozent der Arbeiterschaft petj 2. Juni angeordnet.

Lübeck, 28. Mai. Das Schwurgericht »er- urteilte heute den Arbeiter Burmeister-Malken-^ dorf, der zusammen mit seiner Mutter seinen" Vater ermordete wegen Totschlags und wegen Blutschande mit seiner Mutter zu 15 Jahren Zuchthaus. Die Hauptschuldige, die Mutter, hLt sich im Eefängnis'erhängt.

Danzig, 28. Mai. DerL.-A." meldet von hier: Die Oberprimaner des Kgl. Gymna­siums telegraphierten, nachdem der Direktor ihnen eine ablehnende Antwort erteilt hatte,' direkt an den Kaiser nach Pröckelwitz, ob die Schüler zum Stapellauf des 2inieri|u,i||esJ Schlesien" frei haben könnten. Eine bejahendes Antwort traf umgehend durch den Oberpräfi-' denten ein. (Wir halten die Meldung in dieser Form für unrichtig, denn sie schlösse eine Min­derung der Autorität des Darektors ein, die wenig wahrscheinlich ist.)

Danzig, 26. Mai. Das Oberkriegsgericht, des 17. Armeekorps verurteilte den Kriegsge,

fein Vaterland ein Anerbieten gerichtet, in dem er davon Mitteilung gemacht habe, daß et ent­schlossen sei sich dauernd ins Privatleben zurück- zuziehen und seine Person zum Opfer zu bringen, um ferne Partei und hje Nation vor den unglück­lichen Folgen zu bewahren, die aus den ange­zettelten Eifersüchteleien und Leidenschaften entstehen könnten. Er werde jeder Zeit dem Lande rm Falle unerwarteter internationaler Verwickelungen zu Diensten sein. Wie das Blatt meldet, ist die Oeffentlichkeit über diese Prokla­mation sehr überrascht und es geht bereits das Gerücht, daß von Seiten des Volkes eine Kund­gebung erfolgen werde, um Castro zu veran­lassen, die Präsidentschaft wieder zu übernehmen.

Japan. Wie dieTimes" aus Tokio melden, ist dort viel von einer Vermehrung und Reorga­nisation der Armee die Rede. Es erscheint sicher, daß die Kavallerie beträchtlich vermehrt werden soll. Ebenso sollen auch das Militärtransport­wesen und die Eifenbahntruppen, die den Korps folgen, verstärkt werden. Ferner sollen neue Truppenkörper reitender Artillerie, schwerer Ar­tillerie, mit Schnellfeuergeschützen ausgerüsteter Artillerie, sowie Luftschiffer-, Telegraphen- und Telephonabteilungen gebildet werden. Auch ein Gewehr mit größerem Kaliber soll zur Einfüh­rung gelangen. Das aus zwei Divisionen be­stehende Armeekorps soll als Einheit eingeführt und die Dienstzeit bei der Fahne auf zwei Jahre herabgesetzt werden.

I § Die Zahl der Studierende« an hiesig« I Universität beträgt nach endgültiger Feststellung I in diesem Sommersemester 1717 Jmmatrikus I lierte, 56 Hörer und 28 Damen, zusamme» | 1801. *

| * Deutscher Flottenverei«. Vielfachen WLiw

I scheu aus Mitgliederkreisen nachkommend, hat I der Haupt-Ausschuß für Berlin und die Mark | Brandenburg der Deutschen Flotten-Vereins die | Stettiner Dampfschiffahrtsgefellfchaft I. I Braeunlich mit der Durchführung einer Sonder- I fahrt nach BornholmStockholmWisbySaß­nitz beauftragt. Die Abfahrt erfolgt am Diens­tag, den 12. Juni 9 Uhr 40 Min. vorm. vom Stettiner Bahnhof zu Berlin. In Stettin findet die Besichtigung der Vulkan-Werft und der hier im Bau befindlichen KriegsschiffePommerns undErsatz Wacht" unter Führung von Kaiser­lichen Baumeistern statt. Am Nachmittag lichtet" der SalondampferHertha" die Anker, um nach' | einem mehrstündigen Aufenthalt in Swine-' I münde die Fahrt nach Bornholm anzutreten, wo am 13. Juni um 6 Uhr morgens gelandet wird. Rach eingehender Besichtigung der Insel findet die Weiterfahrt nach Stockholm, woselbst am 14. Juni nachm. die Ankunft erfolgt, statt.' Der Aufenthalt in Stockholm dauert bis zum 18.1 Juni abends. In dieser Zeit findet eine ein»' gehende Besichtigung der Sehenswürdigkeiten! der Stadt, Fahrten in die Umgegend, sowie auf dem Mälarsee statt. Am 19. Juni werden einige Stunden Aufenthalt in Wisby zur Besichtigung' der alten Hansestadt genommen, und am 20.1 Juni mittags erfolgt die Ankunft in Saßnitz. Da die Dampfer- und Eisenbahnrückfahrkarten eine 45tägige Gültigkeit haben und die Fahrt»! Unterbrechung in allen Ostseebädern gestattet ist,! so ist die Möglichkeit gegeben, nach Beendigung! der Reise sich noch einige Zeit an der Ostseeküste! aufzuhalten, Der Preis für diese Fahrt, ein-, schließlich Unterkunft an Bord in Kabinen zu 2/ 3 und 4 Plätzen, Verpflegung lohne Getränke),' Eisenbahnfahrkarte 11. Klaffe, Damwerfahrten,! Eintrittsgelder für Besichtigungen, beträgt 200J <4£. Falls Unterkunft in gemeinsamen Schlaf-' räumen, die zu empfehlen ist, sowie Eisenbahn»' fahrt III. Klaffe gewählt wird, beträgt der Preis 175 <M. Die Fahrt findet nur statt, wenn 120 Teilnehmer sich gemeldet haben. Da anderer-! seits zahlreiche Anmeldungen und Anfragen! vorlieaen, empfiehlt es sich, den Betrag mögiuMj bald an den Haupt-Ausschuß für Berlin und die Mark Brandenburg des Deutschen Flotten-Ver» eins, Berlin SW., Bernburgerstraße 351, einzn»! senden. Ausführliche Programme stehen jeder­zeit kostenlos zur Verfügung. Da die Reise nicht anstrengend ist, können auch Damen an derselben teilnehmen.

* Die Platzkarten der O-Ziige, sowie die für die Benutzung der Schlafwagen zu lösenden Zu­schlagskarten (sog. Bettkarten) werden von der Fahrkartensteuer befreit bleiben, da sie nicht als eigentlicheFahrtausweise" anzusehen find. Da­gegen sollen die von derInternationalen Schlafwagen-Gesellschaft" in den Expreß- (Lu­xus-) Zügen zur Erhebung gelangenden beson­deren Zuschläge der Steuer unterworfen sein. ,i

§ Strafkammer. Die ersten beiden Fälle der heutigen Strafkammersitzung mußten ausfallen, weil die Angeklagten, der Arbeiter H. Rückert aus Rosenthal und der Schuhmacher Ludwig Nickel aus Zwesten nicht erschienen waren. Es wurde zwangsweise Vorführung in einem neuen Termin beschlossen.

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© Ziegenhain, 28. Mai. In Verbindung mit dem hiesigen Pferde-, Fohlen- und Rind­viehmarkte findet am 19. Juli d. I. eine von dem Herrn Oberpräsidenten in Caffel genehmigte Verlosung von Fohlen, Rindvieh, landwirtschaft»1 lichen und Haushaltungsgegenständen statt. s

uigkett und Treue enrgegengejchallt, der am | Vormarsch nach Süden fort. Am 25. Mai früh «bend von Königgrätz zu einem einmütigen I wurden in Tsamab der Leutnant Für» Lankpsalm und zu einem Jubelrufe des ganzen I bringer (früher Hus.-Regt. 5) und 8 R ei - Lölkes wurde. Mit warmem und ehrfurchts- | ter erschossen aufgefunden. Sie vollem Danke sieht Schlesien auf den erneuten I waren anscheinend bei der Herstellung einer Gnadenbeweis, daß diesem schönen Schiffe der I Signallinie Kubub-Ukarnas am 24. Mai abends Name der Provinz gegeben wird. Die Herzogin I überwältigt worden. Am 25. Mai nachmittags von Pleß taufte im Auftrage des Kaisers das I erreichte Major Sieberg gemeinsam mit der Ab- Schiff auf den NamenS ch l e si e n. Nach der I teilung Rente! den abziehcnden Gegner bei Feier begab sich der Kaiser zu der Kaserne der I Rukais am Ham-River und hatte ein erfolg- Leibhusarenbrigade, wo um 12 Uhr Frühstück I reiches Gefecht bis zur Dunkelheit. Der aattfand. Der Kaiser ist dann um 2.40 Uhr I Gegner zog nach Osten ab. Leutnant Zollen- don Langfuhr nach Berlin abgereist, wo er gegen köpf (früher Sachs. Fußart.-Rcgt. 12) und 4 10y2 Uhr eintraf. I Reiter wurden verwundet. Die Verfolgung

Das Schulgesetz ist auf der prinzipiellen I wurde am folgenden Tag fortgesetzt. Die Ee- Grundlage des nationalliberalen Antrages zu I samtverluste auf deutscher Seite in den Ge- § 40 (jetzt § 58) angenommen worden mit I fechten vom 21. bis zum 25. Mai betragen so- zwei sachlichen Modifikationen im Sinne der I nach 4 Offiziere und 36 Reiter, darunter Regierung. Die beiden konservativen Parteien I 2 Offiziere und 17 Reiter tot. Der stimmten mit den Nationalliberalen für das Ge- I gefallene Leutnant Fürbringer hatte sich in den setz in seiner jetzigen Fassung, Freisinnige und I Auobgefechten im Januar 1905 durch schneidige Polen votierien dagegen, das Zentrum enthielt I Patrouillenritte besonders hervorgetan und war sich der Abstimmung. Die Zustimmung des I nach kurzem Heimatsurlaub am 30. November Herrenhauses darf als sicher angesehen werden, I 1905 von neuem ausgereist.

ko daß die Schulvorlage in der nunmehr be- I Ostafrika. Die Buren-Einwanderung nach schloffenen Fassung Gesetz werden wird. I dem Norden unseres ostafrikanischen Schutzge-

Da- Militärpenfionsgesetz tritt in Kraft I bicts nimmt noch fortwährend zu. Man verlangt

am 1. Juli d. I. Allen, Vic nach dem 1. April I von den Buren an Kapital für die Familie bis 19<Xr. veraschiedet sind, sowie den Feldzugsteil- I 8« 9000 M, unter Festhaltung an einer Entschei- nehmern werden vom 1. Juli 1906 nach den Be- I düng von Fall zu Fall. Auch übernehmen die stimmungen des neuen Gesetzes Pensionsbezöae I Buren die Verpflichtung, bei Aufstandsgefahren gewährt. Nachträgliche Zahlungen für irgend- I sich dem Gouvernement zur Verfügung zu stellen welche rückliegende Zeit finden unter keinen I und, sobald für die Ableistung der Wehrpflicht

Umständen statt. I in Deutsch-Ostafrika Bestimmungen ergangen I keiftn-wanan nuh

S' = I sind, die Reichsangehörigkeit zu erwerben und -vtstkN-Nckstall 11110 RaiMcgkblete.

' I ihrer Dienstpflicht zu genügen. Im Januar d. I Frankfurt, 27. Mai. Der hessen-nassauische

I 3- waren, derKöln. Zeitung" zufolge, am I Verein für das höhere Mädchcnschulwesen hielt ' at -x. x * I Mcruberge 397 Personen burischer Abkunft an- I hier seine 7. Hauptversammlung ab. Auf Vor-

Deutscher Reichstag. I gesiedelt, die sich auf 126 Farmer verteilen, in I des Vorsitzenden, Direktor Dr. Horn­

ig Berlin, 28. Mai. I der Landschaft Jraku, südöstlich von Aruscha am I Frankfurt, stimmte die Versammlung zu, daß Der Reichstag setzte am Montag die dritte I Kilima-Ndscharo, ist eine andre Burenanfiedlung I der Vorstand des deutschen Vereins für das öefung des Etats fort. Nachdem am Sonnabend I von etwa 300 Familie in der Bildung begriffen. I höhere Mädchenschulwesen gebeten werden soll, das selbständige Reichskolonialamt abgelehnt | Zwischen den Burenfarmen wird, um eine ge- I dahin zu wirken, daß sich der preußische Verein war, beantragte jetzt Abg. Gröber (Zentr.) das | wischte Ansiedlung zu bekommen, absichtlich Platz I und der deutsche Verein möglichst bald zu einem Kolonialamt mit einem Direktor an der Spitze I iur Niederlassung von deutschen Farmern ftei- I Verein verschmelzen. In den Vorstand wurde wie bisher dem. auswärtigen Amte zu unter- I 85^"en. Auch Deutschruffen will man in die I F«. Lindner - Welzungen neugewählt. Frl.

stellen. Abg Bassermann (ul) teilte mit seine Burensiedlungen einschieben. Letzteres ist be- Sternorth-Biebrich hatte eine Anzahl Leitsätze

Freunde würden ich der Abstimmung I sonders auch deshalb von Wert, weil die Buren I über den deutschen Aufsatz ausgearbeitet, die

dafils- meist Viehzüchter, die Deutschruffen aber Acker- drskutrert wurden. Direfior Dr. Adler-Frank-

niin.», Jh o1 -?tedort^.uer?ei I bauer sind. Sie werden so Gelegenheit haben, I furt jjielt einen Vortrag über das Oberlyceum.

bisherigen unzurerchenden Zustandes nicht über- I sich wirtschaftlich zu ergänzen. | Die Versammlung stimmte der vom Redner be­nehmen können. Abg. Dr. Spahn (Zentr.) be- I . ..... . I antragten nachstehenden Kundgebung zu: Die

fürwortete den Antrag Gröber. Staatssekretär I -------------------- I höhere Mädchenschule dient der allgemeinen

Graf Posadowsky führte aus, die Zurückziehung I Uirsland I Bildung und bedarf zur Erfüllung ihrer Auf-

der Truppen fei von dem Bau der Bahn bis I ... , gäbe eines zehnjährigen Kursus; die llnter-

Keetmanshoop nicht abhängig gemacht worden. I i# ui 5>°n Der Senat I brechung des Lehrganges durchEinführung eines

Durch die Abstimmung vom Sonnabend fei die I meldet eine N ?v"e a n?a a Nebenunterrichts (Latein) führt zu bedenklichen

Ueberzeugung des Reichskanzlers von der Not- I u - U n l a gebe s P a- I Schädigungen der eigentlichen Arbeit der Schule

" r 1 I namakanals entschieden. Wenn damit die I und ist deshalb unzulässia Die Schülerinnen

"endigkert eines se bststandigen Reichskolonial- Frage, die auf der Tagesordnung steht, so lange erhalten nach einfähriaem erfolareichen Besuch 5!^^ uxcht erschüttert worden. Die Stellung I an einen Durchstich des schmalen Landgürtels I der ersten Klaffe ohn/ besondere Prüfung ein

^9 ^^^mann (nl.) machte sich Abg. I zwischen Atlantik und Pacifik gedacht wird, auch I Schlußzeugnis, das zum Eintritt in das Ober-

Frhr. v. Richthofen (kons.) zu eigen, ebenso Abg. I noch nicht entschieden ist, so hat doch der Beschluß I lyceum ohne Aufnahmeprüfung berechtigt Das

von. Tredemann (Rp.) und Abg. Lattmann I des Senats dem Standpunkt derer, die den Bau Oberlyzeum hat vor allem die Aufgabe das von

(Wrrtsch. Vgg.), während Abg. Schrader (fr. I etnet z xn Seehöhe verlaufenden Wafferstraße I den Schülerinnen im Lyceum erworbene Wissen

Vp.) dem Zentrumsantrage zustimmte. Der eine bedeutsame Anerkennung und I zu vertiefen, zu erweitern und wiffenschaftlich zu

Antrag wurde schließlich mit 117 gegen 04 St im- I -Ttc gebracht, und besonders auf die I begründen; daneben hat es die weitere Aus-

Men bei 91 Stimmenenthaltungen angenommen. I Meinung wird der Gedanke an seis- I bildung derjenigen Schülerinnen zu überneh-

Der Rest des Etats wurde nach längerer Erörte- I berr I mcn bie wissenschaftlichen Studien widmen

A t I stimmung des venats beeinflußt haben soll, Nicht I wollen.

zweiter Lestrng ge- I ohne erhebliche Einwirkung bleiben. Für die- I Homburg o. d. s., 27 Mai Die Prinzessin nehmlgt, der Etat rm ganzen gegen dre Stimmen | ienigen, die den Werdegang des Projektes und I Viktoria Luise von Preußen wird am 1 Funi der Sozialdemokratie angenommen. Nachdem I die bisherigen Arbeiten daran verfolgt haben, | nachmittags nach Potsdam (Wildpark) zi^ück- Staatssekretar Graf Posadowsky die Allerhöchste I ist das ja allerdings kein neues Moment, denn I reifen nachdem sie nahezu sechs Wochen hier ver- «otfchaft auf Vertagung des Reichstages ver- die Wahl zwischen der Nikaragua- und der Pa- weilt hat P 8 ' $ $

lesen hatte, vereinte sich das Haus, während die | nama-Route ist hauptsächlich deshalb zu Gun- I Kättina-» 9« «ußerste Linke den Saal verließ, wie Üblich zu sten der letzteren entschieden worden, weil der »KJ «

ß,:r I 3Baiferfiä(he ttit Firfi eine ^oillkommene Grleirfi- i seuinsdi^efior Böhlau aus Caffel mensch-

.. I terung des großen Verkehrsunternehmens ge- I

auf hie ältere 6tcinuii zurückiveilt

| boten hätte, ebenso wie seine Umgebung, beson- I ' . zuruckweist.

AbgeordnetcubouL. I ders die atlantische Seite, ausgesprochen vulka- I , Mainz, 28. Mar. Von der neuerdings ,ge-

* Berlin "8 Mai I Nischen Charakter trägt. troffenen Einrichtung, daß allen Volksschülern,

»n?»« "-yam ®',nto8 ih*iÄÄIBÄ5S; d-7ÄK

chriebene Entschiedenheit für den Bau eines Schleusen- ®2ern Trb A

ftnebenc nochmalige Abstimmung über den kanals eintritt, doch eine Niveauanlage zur Aus- blger Gebrauch gemacht worden, daß bte Zahl kntwurf auf Abänderung des Art. 26 und Auf- führung gelangen. Daß eine ununterbrochen Binder, bte bie nötigen Lernmittel von jebung bes Art. 112 bet Verfaffung. Der Ent- gleichmäßig verlaufende Wafferstraße vor einer ^ien Eltern angeschafft erhalten, eine kaum futf, der die Verfaffung mit der neuen Schul- I durch Schleusen, Hebewerke usw. den Vorzug der I nennenswerte mehr ist. i

Znterhaltungsvorlage in Einklang bringt, wurde I größeren Leistungsfähigkeit, Einfachheit und I SHeinj, 29. Mai. Ein Soldat des 177. Re- angenommen. Die Ermächtigung zur strafrecht- I Rentabilität voraus hat, liegt auf der Hand. I giments, der auf Posten vor dem Pulvermagazin ttchen Verfolgung eines Redakteurs wegen Be- I Andererseits aber darf man 'sich darüber nicht I schlafend angetroffen wurde, nahm sich die Ver­teidigung des Abgeordnetenhauses wurde wie I täuschen, daß ein Schleusenkanal vielleicht in 8 I fthlung so zu Herzen, daß er sich sofort erschoß, üblich versagt. Dabei gab jedoch Frhr v Erffa I 6*5 10^ert gebaut werden könnte, daß da- I r - -----;

(kons.) zu bedenken ob aeaenüber hör n», I gegen ein Nlveaukanal, tunlichste Anspannung I

Sozialdemokratie betriebenen systematischen Hetze Mnd^stcns^ie ^mittel vorausgesetzt, Marblllff llllb Umgegklld.

Segen das Abgeordnetenhaus sich die bisherige ,^?'uck aller Orig.nalartikel ist gem^ß § 18 bei

Praxis dauernd werde aufrecht erhalten lasten. I Schleusenkanal ftsthält wird so verständlick I tlrheberrcchts nur mit her deutlichen Quellenangabe Hauptgegenstand war die dritte Lesung "des Gegenüber?en Beschlüssen^des^Senats soll er e?- 8te eeftott^

Erhaltungsgesetzes. In der allgemei- I klärt haben, das bedeute den Aufschub des gro- | Marburg, 29. Mai.

^".^fprechung betonten die Abgg. Dr. von | ßen Werkes um mindestens ein Vierteljahr- I § Universität. Laut Anschlag am schwarzen Heydebrand (kons.), Dr. Friedberg (nl.) und I hffnbert! Und dazu kommt, daß der Bau eines I Brett der Universität findet jeden Sonntag um I

Frhr. v. Zedlitz (fkons.) durch gegenseitige Kon- | Niveaukanals terrestrisch und technisch ungleich I U Uhr früh im theologischen Seminar der Uni- I

zessionen sei ein Entwurf zustande gekommen der I 6IÖBere Schwierigkeiten bietet als eine mit I versität Misfionskränzchen statt. Besprocken

zwar nicht in allen Punkten befriedige, aber doch I Schleusen arbeitende Anlage; einige Ingenieure I wird in diesem Semester die Mission in China. I

immer einen erheblichen Fortschritt namentlich I / r '°9ar ber Ansicht, daß ein in Seehöhe ver- I Kommilitonen aller Fakultäten haben auch I

in der Verteilung der Volksschullasten brinae 1 Düsender Durchstich entweder nicht ausführbar I ohne Einführung Zutritt.

Abg. Dr. Porsch (Zentr.) bemerkte seine Partei | Eirunden nicht ratsam sei. I An der soeben beendeten Tagung der Nerven- |

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fene Va bet^ttr*2' biete. Aehnlich dem^deüffchen'??orEOstse^-Kanah Frag?

Gestalt erhalten hatte, wurde die Vorlage end- I gewissermaßen eine Verdoppelung der I drei Sitzungen welche die Versamm.luna abhielt I Mig angenommen. Für die damit geleistete -m-nkanrichm Kriegsflotte bedeuten, ein Ziel, * Konservafi"e Ärtei Der G^k

Jirhett sprach Minister Studt im Namen bet I Vorgänge im spanisch-amerikanischen I Ausschuß des konservaKven^Varteiooräandes hat* I

Staatsregierung dem Hause Dank aus. ZLnen'S.^ «^^ensmert haben ff® T

IDtenstttg 11 Uhr. Antrag wegen der Ein- I absehbarer mtrs ra rr I beschlossen, auf Freitag, den 30. November d. I., | S der Retchsgesetzgebung in das Berfastungs- ---mittag- 11 Uhr, im großen Saale des Archi- I

5«ht der Einzelstaaten. Zen' Volke- tektenhauses zu Berlin eine Delegi er ten-

_ SLft li» Presidenten Versammlung der konservativen

Ae» SKnlTertnerre« fn hncf> eZrtn5 tV I Partei einzuberufen. Für die Tagesordnung I

fiit baß sie sich I sind vorläufig folacnde Punkte in Aussicht ge- I

für den schnelleren, brlltgeren und letchter aus- I nommen- 1 Voiftisme <>aae' 2 Wirtlchnkt«- I entscheiden I Politik: 3. Sozialpolitik. Vorschläge zur Tages- nehmen^will^ ^^beoen-EefaHren mit in Kauf | ordnung aus Parteikreisen werden von dem I nehmen will. Geschäftssührenden Ausschüsse in Erwägung ge-

Venezuela. DemNew-Pork. Herald" wird ! zogen werden. Cie sind bis spätestens Mitte I

aus Carakas unter dem 23. d. gemeldet, daß | September an das Bureau des Hauptvereins der I

Castro, der Anfang April zeitweilig von der 1 Deutschen Konservativen (Berlin W. 9 Kvthe- I

Regierung zurückgetreten ist, eine Proklamation I nerstraße 3) einzusenden. Weitere Mitteilungen I

ertasten habe, in welcher et erklärt, er habe an | werden rechtzeitig erfolgen.____ - - ..... j