GßechM Müuig
mit dem KreisbLatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
So«»tagsh<ila«ei SUuftrtrteä SennfMÄIati.
J2 117
Vierteljährlicher Bezugspreis; bet der Expedition 2 $if., bet allen Postämtern 2,25 W. .excl. Bestellgeld).
JnserttonSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Psg.
Reclamen: die Zeile 25 Psg.
Marburg
Sonntast. 20. Mai 1906.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Berlag' Joh. klug. Koch, UmversitätS-Buchdruckerei
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
41. Jahrg.
Drittes Blatt.
Die MUitärpensionsgesetze.
Das eine Gesetz beschäftigt sich mit den Offi- zierspensionen. Als Haupterrungenschaft ist zu begrüben, daß künftighin im deutschen Heere die Höchstpension der Offiziere schon nach 35, statt wie bisher nach 40 Dienstjahren gewährt und als Anfangspension zwanzig Sechzigstel, statt bisher fünfzehn Sechzigstel des Diensteinkommens fest, gesetzt werden. Daun bringt die neue Pensions« reihe den wesentlichen Vorteil mit sich, daß sie zu einer Aufbesserung der unteren, bisher gegen unverschuldete Notlage beim Ausscheiden aus dem Dienst ungenügend geschützten Dienstgrade bis zum Stabsoffizier einschließlich führt. Für diese Offiziere ist die Pension in der Weise erhöht, daß ein Leutnant 1200 dl, ein Oberleutnant 1800 dl und ein Hauptmann 2400 dl Pension erreicht.
Von besonderem Wert für die pensionierten Offiziere sind weiter die Bestimmungen über das Erlöschen und Ruhen des Rechts auf den Bezug der Pension. Das Gesetz hat es als dringendes Bedürfnis anerkannt, daß der pensionierte Offizier bei künftigen Leistungen als Beamter und dem damit verbundenen Aufsteigen in höhere Gehaltsklaffen nicht auf der anderen Seite einen gleichen Betrag der Pension verliert, ehe sein Gesamteinkommen als auskömmlich anzusehen ist. Es ist daher mit vorschreitender Dienstzeit ein stufenweises Steigen des Gesamtdienstein- kommens vorgesehen, bis zu welchem die Pension neben dem Zivildiensteinkommen weiter bezogen werden kann. Während bisher die Militärpen« sion gekürzt wurde, sobald sich ein Gesamteinkommen von 4000 dl ergab, bleibt sic jetzt, je nach der Dienstzeit, bis zu 6000 dl Einkommen ohne Kürzung. Eine fernere Verbefferung besteht darin, daß, während früher ein Offizier, auch wenn er jahrelang im Zivildienst tätig war, nach seinem Rücktritt von diesem lediglich auf seine Militärpension angewiesen war und aus dem Zivildienst keinerlei Vorteile für das Pensionsverhältnis erlangte, ihm künftig feine Livildienstzeit auf diePension angerechnet u. ihm die Wahl zwischen der Zivilpension und der so erhöhten Militärpension gelaffen werden soll. Dagegex müffen sich den Abzug von der Militärpension in Zukunft auch solche Offiziere gefallen lassen, die nicht in den Staats-, sondern in den Kommnnaldienst übertreten. Ein Kommiffions- beschluß bestimmt indes, daß Offiziere, die beim Inkrafttreten des Gesetzes bereits im Kommu- kialdienst angestellt sind, neben dem Zivildienst- einkommcn ihre bisherige Militärpenfion ungekürzt erhalten sollen.
Das neue Mannschafts-Versorgungsgesetz zerfällt in die Fürsorge für die Mannschaften im
Erinnerungen aus dem Marburger Studentenleben.
Von 8. Müller.
XX.
Wer hat nicht früher den alten Stiefelwichser Veite gekannt. Er trug gewöhnlich einen Cylin- der und wohnte am Schneidersberg, wo er ein eigenes Häuschen befaß. Bis zur Auflösung der Bürgergarde im Jahre 1850 war er Tambour bei der 1. Kompagnie. Er hatte das Trommel- fchlagen in Frankreich gelernt, denn er war 1814 bei dem Regiment Kurfürst als Freiwilliger Mit gezogen und sein Name I. H. Velte ist auf der Gedenktafel in der Kirche verzeichnet. Dieser hatte einen einzigen Sohn mit Namen Hans. Der Vater hies Johannes. 1848 ließ Hans alles im Stich und ging mit nach Baden zu den Fret- fcharen, wo er von den Preußen gefangen genommen wurde und in die Festung Rastatt kam. §>a er aber sonst ein harmloser Mensch war, Mö man ihn später laufen. Als er wieder in picarvurg anlangte gab er sein gelerntes Metier,
En er keine große Freude hatte, auf und »aym den Kloppestozl und die Bürsten und wurde Ltieselwichier, roie fein Vater. Hans konnte tut oc.lamteren, eine besondere Fähigkeit, die er beißfi, nußcrbem trank er gern das damalige sog. Lagerbier, von welchen der Bierbrauer Bopp rtncn guten «toff braute. Dieser hatte sich damals einen Braumeister Namens Balbach 0Vi Aasern kommen lagen und das hintere neue Lokal wurde von vielen Studenten besucht. Das »iec wurde damals jedesmal in einem 16 Schop- tzenichimmel aus dem Keller geholt. Pressionen «atte man mcht. Abends brannten auf dem ktzche Talglrchter. '
Folgendes Gedicht, welches um 1852 Stud. Fr- von Hagen gemacht hatte, wurde ost, beson-
Heere und in die Fürsorge für die Kapitulanten (Militäranwärter). Was die Fürsorge für die Mannschaften betrifft, so erhalten alle Soldaten, die im Militärdienst ihre Erwerbsfähigkeit ein- gebützt oder diese teilweise verloren haben, eine Rente und einen Anstellungsschein mit der Aussicht auf Annahme im Unterbeamtendienst. Das Gesetz läßt sich also mit dem Unfallversicherungsgesetz vergleichen; aber es geht erheblich über die in diesem gewährten Entschädigungen hinaus. Die Vollrente ist für Feldwebel 800 dl, für Sergeanten 720 dl, für Unteroffiziere 600 und für Gemeine 540 dl; bei teilweiser Erwerbsunfähigkeit wird ein entsprechender Teil dieser Vollrente gewährt. Diese Sätze sind um 200 dl höher als das, was ein nichtgelernter Industriearbeiter oder landwirtschaftlicher Arbeiter durch das Unfallversicherungsgesetz erhält; sie sind aber auch mindestens so hoch wie das, was ein zwanzigjähriger gelernter Arbeiter infolge des Unfallgesetzes erreichen kann! Nun tritt aber zu diesen Renten noch die Verstümmelungszulage von je 324 dl für Verlust einer Hand, eines Fußes, eines Auges, des Gehörs usw.
Zum Beispiel ein Soldat, der beide Füße und ein Auge verliert, erhält insgesamt: 540 Mark Vollrente und dreifache Derstümmelungszulage mit 3 Mal 324 Mark gleich 972 Mark, zusammen also 1512 Mark; bedarf er aber noch fremder Pflege und Wartung, so wird ihm eine vierte Versiümmelungszulage von 324 Mark gegeben, also insgesamt 1830 Mark. In der Industrie gibt es diese Zulagen nicht. Für Kriegsteilnehmer kommt noch die Kriegszulage von 180 Mark oder 120 Mark hinzu und für Invaliden, die mit 55 Jahren unter 600 Mark Gesamteinkommen bleiben, die Alterszulage bis zur Erreichung dieses Betrages.
Der zweite Teil befaßt sich mit den Militäranwärtern; sofern diese durch Unfall beeinträchtigt sind, erhalten sie selbstverständlich auch ihre Rente. Wer kapituliert, erhält nach 12 Dienstjahren den Zivilversorgungsschein, wer als Kapitulant schon vor 12jähriger Dienstzeit feld- und garnisondienstunfähig wird, erhält gleichfalls den Zivilversorgungsschein. Die Inhaber dieser Scheine haben Anspruch auf mittlere und Unterbeamtenstellen, welche diesen Anwärtern Vorbehalten sind.
Es ist nicht angängig, die Grundsätze über diese Anstellung im Staats- und Kommunaldienst im Gesetze selbst niederzulegen; dagegen sollen nach einem Beschluß der Kommission diese Grundsätze dem Reichstage zur Genehmigung mitgeteilt werden.
Der Streit, ob neben dem Zivildiensteinkommen die Militärpension unverkürzt gezahlt werden soll, ist schon beim Offizierspensionsgesetz entschieden worden, und zwar im verneinenden Sinne. Den Militäranwartern sollen künftig 20 v. H. ihrer Rente abgezogen, und der Rest soll dann für alle Zeiten bezahlt werden. Ein großer Fortschritt ist aber für jene Militäranwärter
erreicht, die infolge Schädigung der Gesundheit aus dem Zivildienst in früheren Jahren ausscheiden müffen; sie erhalten dann ihre Militärpenfion soweit, bis Zivilpenston und Militärpension den Höchstsatz der überhaupt erreichbaren Zivilpension in der betreffenden Stelle erreichen.
Deutsches Reich.
Berlin, 19. Mai.
— Seine Majestät der Kaiser hat gestern Freitag Morgen Schloß Urville verlaffen. Die Abfahrt erfolgte um 9 Uhr 30 Min. im Automobil. Zum Abschied waren der Kreisdirektor, der Bürgermeister, der Pfarrer» die Schloßkom- pagnie, die Schulkinder und die Schülerinnen des Auguste-Viktoria-Stiftes anwesend. Der Kaiser dankte der Schuljugend für die freundlichen Abschiedsgrüße. Um 10% Uhr traf der Kaiser in Diedenhofen ein und wurde vom Statthalter Fürsten Hohenlohe am Kaiserzelt empfangen. Nach der Begrüßungsrede des Bürgermeisters Böhm nahm der Kaiser einen Ehrentrunk entgegen und unterhielt sich längere Zeit mit den Stadträten, den Ehrenjungfrauen und den anwesenden Großindustriellen. Nach etwa halbstündigem Aufenthalt fuhr der Kaiser weiter nach Fort Eentringen und kehrte dann durch die Stadt zum Bahnhof zurück, von wo um 12% Uhr die Abreise nach Potsdam erfolgte.
— Die Arbeiterfürsorgs bei den preußischen Staatsbahnen hat in neuerer Zeit sehr erhebliche Fortschritte gemacht. Ganz neu ist ein an die Eisenbahndirektionen ergangener Erlaß des Ministers der öffentlichen Arbeiten über Unter- kunftsräume für unverheiratete Arbeiter. Das Rundschreiben enthält eine Zusammenstellung des Inhalts der auf den Erlaß vom 8. März d. I. über die Herstellung von Unterkunftsräumen für unverheiratete Arbeiter erstatteten Berichte. Wie daraus zu erkennen ist, sind zurzeit an 50 Orten solche Räume vorhanden, während sie an 11 weiteren Orten in der Ausführung begriffen sind oder ihre Herstellung in Aussicht genommen ist. Wie die beteiligten Eisenbahndirektionen berichten, sind diese mit einfachen Möbeln aus» gestatteten Räume, deren Reinigung, Beleuchtung und Heizung die Verwaltung übernimmt, von den Arbeitern sehr begehrt. Sie gewähren aber auch der Verwaltung den Vorteil, daß sie in Fällen eines plötzlich auftretenden Bedürfnisses stets einen Stamm geschulter Arbeiter zur Stelle hat. Auf abgelegenen Rangier- und Eütcrbahnhöfen, für die diese Art der Fürsorge in erster Linie in betracht kommt, werden zweckentsprechend eingerichtete Räume zu mäßigen Preisen besonders gern in Anspruch genommen.
— Die freikonservative „Post", die unerbittlichste Bekämpferin der Reichstagsdiäten, widmet diesen noch einen Schlußartikel, dem wir nachstehendes entnehmen: „Wir könnten es uns
ders in diesem neuen Boppschen Saal, von dem Stiefelwichser Hans Velte deklamiert, wobei dann allemal für den Hans etwas abfiel. Es lautete:
Die Bürgschaft.
Zu Boppen, dem reichen Bierbrauer, schlich Hans Velte, kein Geld in der Joppen, Und fordert sich einen Schoppen.
„Kannst Du auch zahlen den Schoppen? sprich!" So fragte finster der Vopperich — Hans griff in die Hose und Weste, Es fehlte ihm leider das Veste.
„Ich bin," spricht dieser, „zu zahlen bereit Und haste dafür mit dem Leben, Doch willst Du Ausstand mir geben, So bitt' ich Dich um 3 Stunden Zeit,
Vis ich einen Herrn zum Bahnhof begleit'; Ich stell' Dir den Helfrich') zum Bürgen, Ihn magst Du, entrinn' ich, erwürgen."
Der Vopperich machte ein ernstes Gesicht Und spricht nach kurzem Bedenken: „Drei Stunden will ich Dir schenken. Zwar trau' ich nur halb Dir alten Wicht, Drum, wenn Du zurück mir kehrest nicht, So bleibt mir als Pfand im Versätze Der Helfrich dauernd am Platze."
Und Helfrich umarmt den Freund, bereit, Und setzt sich zum Bier in der Kannen, Hans Velte ziehet von dannen.
Doch bis er den Herrn zum Bahnhof begleit't. Verrann schon die Hälfte der köstlichen Zeit, Heim eilt er mit sorgender Seele, Damit er die Frist nicht verfehle.
1) Stieselwichser,
Da winkt ihn zurück mtt langem Arm Der „Hentze"') zur feuchten Quelle, Damit es an Kraft ihm nicht fehle. Hans Velte dachte: „Daß Gott erbarm! Ein guter Trunk macht den Magen warm." Schnell trinkt er mehrere Schoppen, Denkt nicht mehr an Helfrich und Boppen.
Hin schwinden ihm einige Stunden schnell, Das Glas wird geleert und gefüllet.
Daß der Durst, der große, sich stillet, Rinnt unermüdlich des Bieres Quell — Und Hans sitzt noch auf derselben Stell', Da erwachte ihm sein Gewissen, Fort eilt er auf flüchtigen Füßen.
Schon winkt an der Ecke das Stadttor gleich, Da kommt eine lärmende Rotte Und faßt den Hans an der Strotte.
„Was wollt Ihr?" ruft er vor Schrecken bleich, „Um des Helfrichs Willen erbarmet Euch!" Schlägt drein mit gewaltigen Streichen.
Die Zechkumpane entweichen. -
Und die Angst reißt ihn aufs Neue empor, Er eilt mit gigantischen Schritten, Als käme der Sturm geritten.
Doch wie er nun kommt zum Elisabethtor, Da schob der „Bender"') den Riegel vor. Hans aber ist kühn entschloffen, Ueberklettert des Tores Sprossen.
Jetzt kommt er an Eisenkcpplers Haus') Uno von der unendlichen Mühe Ermattet sinken die Kniee.
2) Bahnhofswirt.
8) Torwächter.
4) Wirtshaus bei der Elisabethkirch«.
denken, daß der Kanzler dem bekannten Wort „Den Kerls auch noch Diäten" mit dem ihm eigentümlichen und ein Gemisch von Eutmüttg» keit und Schlauheit verratenden Lächeln und der Bemerkung begegnet sei: „Den Kerls gerade Diäten, denn dann halten wir sie an der Strippe und korrumpieren die Demokratie." Der Gedanke wäre keineswegs ganz unrichtig.".....
„Es verrät eine höchst naive Unkenntnis des sozialdemokratischen Partei- und proletarischen Maffencharakters, anzunehmen, daß von Gesetzes wegen gezahlte Diäten einzelne sozialdemokra- ttsche Abgeordneten vom Parteibann befreien und im nationalen und politischen Sinne selbständiger und vernünftiger machen würden. Die Maffe der Wähler selber wird fortan ihren Abgeordneten, die „vom Klaffenstaat besoldet" werden, nur noch mißtrauischer gegenübersteh-n ihre Freiheit mehr einengen und schon von »ort herein durch „richtige" Auswahl etwaige Persönlichkeitsgelüste erst gar nicht aufkommen lassen. Jetzt, bei dem Solde von 3000 dl, wird erst die „schwielige Faust" die „Akademiker" so recht verdrängen und es wird das goldene Zeitalter der Bezirksführer und Konventikelhelden, der Ruppigsten der Ruppigen, anbrechen. Wer nichts zu verdienen vermag, aber ein großes Maul besitzt, befielt Tage sind jetzt gekommen, und die bisherige Parlamentsherrlichkeit der sozialdemokratischen „Fabrikanten" und Akademiker geht ihrem Ende entgegen." .... „Dem Zentrum sind die Diäten in Wahrheit zu „verdanken" und es hat den größten und fast alleinigen Vorteil davon. Dem Zentrum nämlich mutz daran liegen, eine möglichst grotze Zahl kleiner Leute — Handwerker, Kaufleute, Arbeiter — in der Frattion zu haben, und die brauchen Diäten. Für die find aber 3000 dl auch schon ein respektables Jahresgehalt. Solche kleinen Leute aber braucht das Zentrum in seiner Reichstagsfraktion aus zwei Gründen. Diese kleinen Leute nämlich machen des Zentrum im Lande und Volke populär, im Parlament aber und in der Fraktion vermögen diese politischen Analphabeten das politische Feingespinnst und die Diplomatenkunst der eigentlichen Führer, der Spahn und Genossen, nicht zu stören, weil sie davon nichts verstehen. Die politischen Analphabeten, des Zentrums bekommen jetzt monatlich 400 dl, trinken bayrisches Vier und halten im übrigen das Maul; reisen sie dann züm Schluß nach Hause, so bringen sie „Muttern" 1000 dl bar und finden am Stammtisch kein Ende des Rühmens, wie klug und mächtig das Zentrum ist. Die Führer aber können still und ungestört ihre Netz« flechten."
— Gegen die offiziöse Lobrednerei in der Presse, die auch von der Mehrheit der nichtoffi» ziösen Organe mitgemacht wird, wenden sich mtt großer Schärfe die „Hamb. Nachr.": „Die Lob- rednerei und -Schreiberei macht immer größere Fortschritte, die Schweifwedelei in und außer-
Schon denkt Hans Velte: „Jetzt ist es aus" — Da strömet ein köstlicher Dunst heraus, Der steigt dem Hans in die Nase, Er trintt noch ein Glas bei der „Base"').
Und vorwärts geht es in raschem Lauf, Ihn treiben der Sorge Qualen, Sodaß er vergißt das Bezahlen.
Den Steinweg springt et jetzt schnell hinauf. Da hält das Verhängnis ihn wiederum auf: Beim „Stick"") Herr Hagen') tat winken, Hans bekommt noch einen zu trinken.
„Zurück, Du rettest den Freund nicht mehr, So rette das eigene Leben. i
Drei Stunden verrannen soeben?"
So ächzend kommt „Duckenberg"') jetzt dahtz Und macht Hans Velte das Herz so schwer) Doch kann ihm den mutigen Glauben . Die Trauerbotschaft nicht rauben.
Er bricht durch die Menschenmenge sich JMfa Die sich in Scherzen ergehet
Und das Wirtshaus gaffend umstehend« Mitleidig läßt man herein den Man«, Der ganz erschöpfet bei Bopp kommt tat Noch glücklich in letzter Stunden, Eh' völlig dahin sie geschwunden.
Und Staunen ergreifet den Helfrich seh'?, In den Armen liegen sich beide Und weinen vor Schmerzen und Freud«, Auch Voppens Auge wird tränenschwer Er spricht, ergriffen von solcher Mckr'^ „Ich sei, gewähtt mir die Bitte, In Euerem Bunde der Dritte,"
5) Wirtin.
6) Kneipwirt.
7) Student.
8) Stiefelwichser,