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Zweites Blatt

Marburg

Mittwoch, 16. Mai 1906.

Rüger, Hugo, Langenberg, math., Haspelstr. 4t Rath, Max, Coverstein, math., Haspelstraße 4t Rabanus, Karl, Barmen, math., Haspelstr. M' Robinow, Georg, Hamburg, rer. nat., Bismar« stratze 16 4

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Allnftrirtes SonntaaSbVaiß,

Verantwortlich für die Redaktion:

Dr. Doerkr«.Boppard in MarstuM^

Hochschulnachrichten.

Göttingen: Die Uneinigkeit unter der hiesigen Studentenschaft nimmt For­men an, die eine Verständigung bald nicht mehr möglich erscheinen lasten. In einer allgemei­nen Finkenversammlung wurde nämlich beschlos­sen, weder mit dem Ausschutz des Studentenver­bandes noch mit den katholischen Verbindungen in direkten Verkehr zu treten, sondern stets nur durch Vermittelung der akademischen Behörden mit diesen zu verhandeln.

Rostock: Hier wird vom 1. bis 5. Juni ein von der Anatomischen Gesellschaft veranstal­teter internationaler Kongretz der Anatomen stattfinden. Es werdenAnatomen aus allen in Betracht kommenden Ländern er- sr?°T;et» Ersitz bei den Beratungen wird Prof. Dr. Furbringer (Heidelberg) führen. kerJP C lr6 u.r 9 V Br.: Der a. 0. Professor )rnin®TKfXilO4O9-fc Hygiene an der hiesigen oani*trRx!. Freiherr Dr. E. v. Düngern ist als Leiter ^der wisten>chastlichen Abteilung des Krebs-^nst,tuts nach Heidelberg berufen worden

Kattowitz, 12. Mai. Auf einem Pa­trouillengang wurde gestern der Grenzbeamte Bache aus Eichenau, 100 Meter von der russi­schen Grenze entfernt, von einem russischen Grenzsoldaten von vorn in die linke Beckenseite geschossen. Bache ist lebensgefährlich verletzt. Die Begleiter Baches sahen deutlich, wie der Russe auf Bache anlegte, glaubten aber, daß es Scherz sei. Die deutschen Behörden haben strenge Untersuchung angeordnet.

Völklingen, 12. Mai. Hier erkrankten vor acht Tagen die fünf Bewohner des katho­lischen Pfarrhauses sowie ein Kaplan und eine Dame von auswärts, welche an dem fraglichen Tage als Gäste im Haufe geweilt hatten, heftig an Typhus. Der Pfarrer Hermes ist der Krank heit erlegen. LautVölkl. Zig." ist die Ursache der Gesamterkrankung in dem Eenutz von Mai­fischmarinade zu suchen die in der Küche des Pfarrhauses zubereitet wurde.

Worms, 14. Mai. Nach einer Mitteilung des Kreisschulinspettors Prof. Dr. Frenset sind ungefähr 500 Kinder aus den Landgemeinden des Kreises Worms jetzt vorgeschlagen, die je nach ihren Leiden von einem Zahnarzt, Augen­arzt oder einem Spezialarzt für Nasen-, Rachen- und Ohrenkrankheiten behandelt werden. Für arme oder weniger bemittelte Kinder über­nimmt der Kreis nicht nur die Kosten der Be­handlung, sondern auch die Kosten der Arzneien, Brillen usw., sowie die Transportkosten.

Würzburg, 12. Mai. Seit 15 Jahren setzte der Gastwirt und Weinhändler Johann Vubb in Wirmsthal, B. A. Hammelburg, seinen WeinenMuskat-Likör" zu, um dieselben schmackhafter zu machen, hatte die Weine aber alsnaturrein" angeboten. Sein Büttner Joseph Schmitt besorgte die Vermengung. Die Strafkammer Schweinfurt verurteilte Bubb zu 600 cK, Schmitt zu 100 M Geldstrafe.

Petersburg, 12. Mai. Der Staats­anwalt und der Untersuchungsrichter begaben sich heute in das Bankgebäude des Cr&iit Lyonnais behufs Feststellung des Inhaltes der von Gapon deponierten Kasette. Man fand in derselben die Summe von 14 500 Rubel in russi­schen Staatspapieren und 14 000 Franks in fran­zösischen Banknoten. Die Feststellung des Pro­tokolls wurde unterzeichnet von den anwesenden Justizbeamten und einem Vertreter der Bank. I Rechtsanwalt Maraolin war eingeladen, der Feststellung beizuwohnen.

Ein Gemütsmensch. Weil er die Leiche sei­ner Frau auf eine Karre lud, und den Körper an die Kieler Universität verkaufen wollte, wurde ein Arbeiter in Rendsburg in 9 Mark Polizeistrafe genommen. Das Gericht bestätigte die Strafe.

Hessen-Nassau und Nachbargrbiete.

Oberurf, 11. Mai. Die hiesige Familie Erimmel wurde gestern Abend in schwere Trauer versetzt. In Abwesenheit der Eltern stürzte deren zweijähriges Kind in die Urf und ertrank. Als die Eltern zurückkehrten, fanden sie die Leiche ihres einzigen Kindes vor.

Cassel, 14. Mai. Bei Bettenhausen wurde am Sonnabend das Gefährt des Landwirts Nolte aus Ochshausen von der Eisenbahn überrannt. Nolte wurde schwer verletzt und sein 4jähriger Enkel getötet. Auch das Pferd blieb auf der Stelle tot.

Erotzalmerode, 11. Mai. Heute morgen 7 Uhr hat sich hier der Kistenfabrikant E. in seinem Keller erschossen. Was den Mann dazu bewogen hat, der hier sehr beliebt war, ist noch nicht bekannt.

Frankfurt e. M., 12. Mai. Wohl die grätz- lichste Bluttat, die sich seit des Klavierhändlers Lichtensteins Ermordung hier zutrug, ereignete sich gestern abend gegen %6 Uhr auf dem Zim­merplatz Waldschmidtstrahe 91. Vor drei Tagen hatten dort Differenzen zwischen dem 29 Jahre alten Zimmerparlier Adam Kraps und dem 40- jährigen Tagelöhner Peter Altendorf stattge­funden, die als beigelegt galten. Heute Abend nun war Krapf mit dem Durchsagen eines Bret­tes beschäftigt, als Altendorf ihn überfiel und mit einem Hobelmesser einen Stich ins Genick versetzte. Wie rasend sprang der Täter alsdann auf dem Zimmerplatz umher und bedrohte die Arbeitskollegen. Der Wütende brachte sich da­bei selbst schwere Verletzungen am Pulse bei. Altendorf lief wieder zu Krapf und schnitt ihm nun den Hals bis auf den Wirbel durch, sodatz der Tod auf der Stelle eintrat. Nun eilten Arbeiter auf den Mörder zu und schlugen ihn mit einem Brett auf den Kopf. Altendorf, der anscheinend irrsinnig war, hatte noch so viel Kraft, sich selbst die Kehle zu durchschneiden. Im Main wurde heute früh eine männliche Leiche geländet, welche eine Anzahl Stiche in der Brust aufwies.

»ad Nauheim, 12. Mai. Bis zum 10. Mai sind 3384 Kurgäste angekommen, wovon an ge­nanntem Tage noch 2659 anwesend waren. Bä­der wurden bis zum 10. Mai 1906 25 824 ab­gegeben.

Mainz, 12. Mai. Da in der seit Wochen an­dauernden Lohnbewegung in den Bäckereibetrie­ben keine Einigung erzielt werden konnte, tre- I ten nunmehr die Gehilfen in den Ausstand. Die hiesige Innung hat sich an zahlreiche auswärtige Innungen um llebcrweisung von Meistersöhnen und arbeitswilligen Väckergehilfen gewandt.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, UnivcrsitätS-Buchdruckerek 41.

Marburg, Markt 21. - Telephon 55. '

Die Hessen - Cassel'sche Frauenhilfe veranstaltete unter dem Vorsitz der Frau Ober­präsident von Windheim und unter der Leitung des Schriftführers Pfarrer Armbröster in den Tagen vom 30. April bis zum 3. Mai 1906 zu Cassel einen Lehrgang zur Einführung von Frauen und Jungfrauen in die persönliche Mit- lätigkeit an Liedesarbeiten in der evangelischen Gemeinde.

Die Teilnehmerinnen, deren sich erfreulicher­weise 35 angemeldet hatten, und eine stattliche Zahl von Gästen fanden sich Montag, den 30. April, abends 7 Uhr, zusammen. Pfarrer Arm­bröster führte in feiner Begrüßungsansprache aus, daß dieFrauenhülfe" viel Vorbildliches finden könnte und sollte in den Geflogenheiten derNachbarschaften", die ehemals in deutschen Landen und noch heute in sächsisch-siebenbürgi- schen Gemeinden die apostolische Mahnung ver­wirklichten:Einer trage des Anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen" (Galater 6,2). AlsNotnachbarn", die dem Nächsten Bei- r . stand leisten, wo eretwas Schweres zu heben hat", möchten die Mitglieder der Frauenhülfe sich allezeit betätigen, in diese Ermunterung faßte der Redner seine Ausführungen zu­sammen.

An den drei folgenden Tagen fanden nach den jedesmal von Pfarrer Armbröster gehalte- tieil Morgenandachten abwechselnd Vorträge und Besichtigungen statt.

Im ersten Vortrage, dem Oberpräsident von Windheim ein freundliches Begrüßungswort voranzuschicken die Güte hatte, entwickelte Frau Paula Gruß aus Cassel dieEeschichte der Liebes­tätigkeit. Die Vortragende, die ihre am 1. Mai begonnenen Darlegungen am 2. Mai zu Ende führte, hatte mit großem Geschick aus der Fülle des Stoffes das Wesentlichste herauszusrnden ,nd hervorzukehren verstanden. Besonderer dank wurde ihr dafür ausgesprochen, daß sie die »on ihr geschilderten Erundzüge mit passenden and packenden Einzelbildern zu verweben und zu beleben nicht unterlassen hatte. Nicht minder wurde der Wert ihrer mit Wärme eingestreuten praktischen Winke anerkannt.

Obersekretär Schulz behandelte im zweiten Bortrage das Thema:Soziale Gesetzgebung und Wohlfahrtseinrichtungen". Seine ausführ­lichen Mitteilungen fanden ungeteilte Aufmerk­samkeit und Zustimmung. Das verdienten sie um der Kenntnis willen, die der Redner als er­fahrener Beamter der Hessischen Landesoerjiche- rungsanstalt offenbarte.

Der dritte Vortrag war von Fräulein Anna Echönian (Cassel) übernommen worden. Er handelte von demHandinhandgehen der be- rufsnräßigen mit der freiwilligen Liebestätig­keit". Die Rednerin widmet seit langem einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit und Kraft der Be­tätigung von Nächstenliebe auf den verschieden­sten Eqbieten. Sie war deshalb in bet Lage, In ihrem Vortrage lehrhafte Erörterungen ver­meiden und dafür nur aus eigenen Erlebnissen Wegweisung bieten zu können.

Der vierte und letzte Vortrag, der vom Chef- Arzt des Helf. Diakonissenhaufes, Dr. Bertels­mann, dargeboten wurde, stand gleichfalls unter der Losung:Aus dem Leben für das Leben." In das weite und wichtige Gebiet der Gesund- heitslehre führte der Redner feine Zuhörerschaft ein. Er berücksichtigte, daß er Laien und zwar aus allen Ständen vor sich hatte und bemühte sich darum mit dem besten Erfolg, gemeinver- Mndlich zu sprechen. Auf die vom Vortragenden schließlich empfohlenenBlätter fürEesundheits- prlege" sei auch an dieser Stelle aufmerksam ge­macht. Sie erscheinen monatlich zweimal und sind durch den Buchhandel oder die Post (Zei- tungspreisliste für das Reichspostgebiet Nr. ILUia) zu beziehen. An alle vier Vorträge schloß sich eine mehr oder weniger eingehende Bespre­chung an.

' Was nun die an einem Vormittage und zwei unter Führung des Leiters un-

Men Frauenbund, Ortsgruppe Cassel. 2. Der Kinderhort des Frauenbildungsvereins (Be- Mftigung und Beköstigung unbeaufsichtigter Schulkinder während der schulfreien Zeit). Das Diakonissenheim (Wohnung für Ee- sifeindeschwestern, Heimstätte für Ladnerinnen, alleinstehende und durchreisende Damen, Haus- Irltungs-Schule, Kleinkinder-Schule, Räume iur-.3un9fMVen- Mütter» und Lydia-Verein).

Das Marienheim (Verpflegungs- und Heirn- »atte für Fabrikarbeiterinnen). 6. Das Jm- ßanueLgifol (für gefallene Mädchen). 7. Die ^«chkuche(Zubereitung und Verabreichung von ^ydermilch). 8. Kinderbewahranstalt, Weicr-

Vicrtcljährlicher Bezugspreis: der ocr Expedition 2 Mk tbz» 4 40 ber allen Postämtern 2,25 Mk. «.cxct. Bestellgeld).

11t) Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg.

Ncclamen: die Zejle 25 Pfg.

straße 7. 9. Krippe (für eheliche Kiirder arbei- I Sonn : Geh. Rat Prof. Dr. A. Bier, dem tender Mütter, nur Tag-, keine Nachtpflege). 1 die hiesige Studentenschaft aus Anlaß der Ab- 10. Krankenküche (Herstellung und Verabfol- I lehnung seiner Berufung nach Heidelberg als gung von Krankenkost nach ärztlicher Vorschrift). Nachfolger Czernys einen Fackelzug zugedacht

11. Hessisches Diakonissenhaus. 12. Wald- hatte, hat schließlich die ihm zugedachte Ehrung

erholungsstätte Kragenhof. ablehnen zu müssen geglaubt: wie man ver-

Der Besuch der letztgenannten Anstalt, an I mutet, weil er doch nicht mehr allzulange der

einem der herrlichsten Punkte des Fuldatales I rheinischen Hochschule erhalten bleiben, sondern gelegen, bildete den Abschluß der Besichtigungen in nicht allzuferner Zeit nach Berlin übersiedeln, und des viertägigen Lehrganges überhaupt. IP a r i s: Der Unterrichtsminister hat die

Sämtliche Vorträge und Besichtigungen stan- I Anstellungsurkunde unterzeichnet, durch welche den unter einem einheitlichen Gedanken. Die I Frau Curie mit der Abhaltung von Vorlesungen Teilnehmerinnen an unserem Lehrgänge sollten an der naturwissenschaftlichen Fakultät als etwas kennen lernen von der Lösung der Losung I Nachfolgerin ihres Mannes betraut wird.

derFrauenhülfe des evangelisch-kirchlichen | -----

Hülfsvereins", die in dem Einladungsschreiben I

dahin angegeben war:Forderung und Förde- I vermischtes.

rung persönlichen Eintretens evangelischer I Berlin 12 Mai In der bekannten SiL Fr°uen und Jungfrauen in die vielseitige berdiebstahlsaffäre'derÄfflXSÄ ^nebesarbert der Gegenwart zum Zwecke der I bekanntlich jetzt ein Strafverfahren eingeleitet Bewußtseins unter I ist, fanden heute morgen Vernehmungen hiesiger den Eernerndeglredern, daß eins für alle und I geschädigter Hotelbesitzer statt. Die Herren er- alle für eins emzustehen verpflichtet und gewillt I fannfCIt viele der ihnen vorgezeigten, offenbar *tn0" I gestohlenen Stücke als ihr Eigentum wieder,

- - ------ ------- - - I trotzdem bei den meisten das Monogramm fehlte.

| Verzeichnis

der für das Sommersemester 1906 an hiesiges Universität neuimmatrikulierten resp. inskri«

bierten Studierenden.

Baumann, Heinr,. Crimmitschau, meb., Deutsch« | Hausstraße 32

E Caspers, Willy, Wald, phil., Schneidersberg 1

[ Croß, Robert, Schottland, theol., Cchwanauee 8

Dinslage, Carl, Geseke, phil., Wettergasse 1 Dieckmann, Ernst, Hannhausen, rer. nat.. Ober« Rosenstraße 9

Erlenbach, Wilh., Ludwigshafen, jur., Wörth« straße 5

Eschker, Johann, Ungarn, meb., Metzgergasse 4 Eibach, Ernst, Nenderoth, med., Frankfurter« straße 48

Freund, Kurt, Frauenbereitungen, rncd. bent, Steinweg 31

Feuerriegel, Otto, Gandersheim, meb., Ketzer« buch 25

Fernau, Wilhelm, Kolberg, pharm., Barfüßer« straße 40

de Eroote, Willy, Hanau, chem., Steinweg 1t Eitzen, Alfred, Fritzlar, meb. bent, Bahnhof« i stratze 25

Hoeppe, Wilhelm, Köln, phil., Weibenhausen 33 Haase, Karl, Wolgast, phil., Wilhelmstraße 8 Heins, Otto, Bremen, phil., Haspelstraße 14 Hillenbrand Arno, Großauheim, math., Frank­furterstratze 59

Hepp, Otto, Frankfurt, math., Marbacherw.27s^ Hollmann, Theodor, Menden, phil., Bismarck- stratze 16 b

Herrmann, Fritz, Berlin, geol., Wörthstraße C

Hegener, Johann, Menkhausen, meb., Grün 24 Jabusch, Hans, Bremerhaven, math., Bahnhof­straße 20

Jürgens, Heinrich, Cassel, meb., Rotergraben 2 Krüger, Johannes, Cottbus, phil., Markt 2 Kost, Josef, Rellinghausen, pharm., Wehrdaer- weg 12

Kühn, Linus Wissen, jur., Hainweg 2

Koch, August, Elbingerode, pharm., Bahnhof­straße 11

Kreisch, Karl, Eltville, jur., Grün 33

Kulakoff, Johann, Rußland, cam., Wörthstr. 5

Klein, Hermann, Elmshausen, meb., Grün 2

Krücke, Karl, Limburg, math., Haspelstraße 15 Lohmann, Wilhelm, Hersfelb, phil., Ketzerb. 10 Mintschefs, Stefan, Bulgarien, phil., Renthof 2 Michlina, Walter, Bromberg, phil., Frank- furierstraße 25

Müller, Eugen, Gießen, phil., Grün 36

Müsset, Arthur, Wiesbaben, phil., Weibsnh. 5 Manns, Rudolf, Schöneberg, phil., Hofstadt iya Moos, Eugen, Düsseldorf, phil., Cappelerstr. 6 Maushacke, Walter, Bernburg, math., Stein­weg 9

Mencke, Oskar, pharm., Grün 9

Müller, Wilhelm, Calbe, pharm., Ketzerbach 62

Modrow, Walter, Puanie, jur., Barfüßerstr. 38 Marxheimer, Benjamin, Wiesbaden, jur.. Bis- marckstraße 19 b

Maus, Ludwig, Gemünden, phil., Frankfurter« stratze 27

Müller, Otto, Engelskirchen, math., Barfüßer« stratze 8

Marwedel, Karl, Winterberg, pharm., Stein­weg 43

Noltenius, Bernhard, Bremen, meb., Untere Rosenstratze 3

Niggemann, Johannes, Hamm, math., Neitg. 2 Nassauer, Oskar, Mainz, chem., Renthofstr. 26 Neumann, Ernst, Frankfurt a. M., Nikolaistr. 2 Nolte, Karl, Witzenhausen, jur., Bunsenstr. 1 Otten, Ludwig, Ähleiden, phil., Steinweg 39 Ooerweg, Karl, Reichsmark, jur.,Schwanallee 47 Otschkin, Alexei, Moskau, meb., Deutschhaus­straße 30

Pirl, Alfred, Wittenberg, phil., Haspelstraße 23 Petersdorf, Alfred, Loitz, phil., Wehrdaerweg 16 Preitz, Walter, Zerbst, pharm., Marbacherw. 28 Preitz, Max, Zerbst, phil., Deutschhausstraße 32 Pawlowski, Fritz, Ortelsburg, phil., Banhnhof- straße 9

,, , Pottmeyer, Bernhard, Bocholt, meb., Casseler«

KtfchaftliLe Mitteilung. straße n

Im Mittelalter sammelte man den Tau in I Priehe, Rudolf, Neunkirchen, Wörthstratze 3 der Johannisnacht zum Schutze gegen alle mög- I Püttmann, Adolf, Köln, phil., Martt 2 lichen Hautkrankheiten und meinte, daß ein Bad I Petersen, Richard, Heiligenhafen, phil., Ockers- in der Johannisnacht den Teint verbessere und I Häuser Allee 13 j

jugendlich mache. Heute sind solche Anschau- I Pesch, Heinrich, Köln, hist., Weidenhausen 91 ; ungen überwunden und die moderne Chemie I Peters, Lorenz, Oevenum auf Föhr, hist., Ketzer« hat Mittel für die Verbesserung des Teints I 6°$ 5 gegeben, die von unbestrittener Wirkung sind. I Prepenstock, Heinrich, Bölling, math., Kappes« Das beste Mittel ist das Lanolin, das den Vor- I 8aüc 8 *

zug hat, mit dem von der Natur in der Haut I Pftugstädi, Hugo, Ruhrort, rer. nat. et math* enthaltenen Fett identisch zu sein. Das Lanolin- I Wettergasse 17 \

-roilette-Cream-Lanolin, eine leicht parfümierte I Rützel, Adam, Brandlos, phil., Ritterstraße 5 v Komposition, die man aus Lanolin hergestellt I Rasch, Otto, Frankfurt a. M., phil., Kaserne«, uud die in allen Apotheken und Drogerien I .. straße 1 _ . _ _ _

taufhd) ist, dient zu diesem Zwecke ebensowohl wie überhaupt zur Pflege der Haut. Man achte bei, dem Einkauf besonders auf die Schutzmarke Pfeilring", wodurch die Echtheit des allgemein bekannten und beliebtenProduktes der Lanolin­fabrik Martinikenfelde gewährleistet wird. .